Kundenrezensionen

173
3,5 von 5 Sternen
Far Cry 2 - [PlayStation 3]
Plattform: PlayStation 3Version: StandardÄndern
Preis:31,95 €+5,00 €Versandkosten
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85 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Oktober 2008
EINLEITUNG
Wiedermal steht ein Spiel im Ladenregal, über das es viel Widersprüchliches zu lesen gibt. Tests von unabhängigen Spielezeitschriften von "noch ganz gut" bis "absolut herausragend" sind im Internet ebenso zu finden wie Vergleiche mit den Spielen GTA, Crysis und S.T.A.L.K.E.R. (wobei wohl niemand auf die Idee käme, die letztgenannten Spiele wiederum direkt miteinander zu vergleichen).
Ursprung des Ganzen ist zum einen das Resultat mancher wahrer und falscher Versprechungen der kreativen Köpfe hinter Far Cry 2, und zum anderen auch des Spiels selbst, das einem in der ersten Spielzeit durchaus etwas anderes zu sein vorgaukelt, als es dann letzlich ist. Diese Unsicherheit mit der Frage "Was für eine Art von Spiel ist das denn überhaupt?" resultiert dann in den verschiedensten Auslegungen und Bewertungen.
Um es vorweg zu nehmen: Anders als es in den Ankündigungen vermittelt wurde, handelt es sich bei Far Cry 2 definitiv nicht um ein Spiel, das in jeder Hinsicht realistisch zu sein versucht, eine tiefgründige Story erzählt, viel Tiefgang hat oder eine gewaltdurchtränkte "Afrika-Simulation" vermittelt. Eigentlich ist es ein Spiel in einer sehr alten Tradition: es zieht einen gewissen Rahmen auf, in dem bestimmte Regeln gelten und Mechaniken wirken, mit denen der Spieler hantieren kann - und das immer und immer wieder. Und so seltsam sich dies auch anhört: mit diesem Prinzip war auch schon Tetris erfolgreich, und in gewisser Weise ist Far Cry 2 dem Klötzchenspiel ähnlicher als die eingangs erwähnten Toptitel: es hat wenig Sinn, verfügt dafür aber über ein paar Spielregeln, die vor allem nur eins machen: Spaß. Zumindest wenn man es schafft, sich nicht ständig daran zu erinnern, welches Spiel man sich unter dem Titel "Far Cry 2" wegen der Versprechungen gern gewünscht hätte und die fehlenden Elemente ständig vermisst.

STORY
Wähle einen von mehreren (nur männlichen) Charakteren aus, starte das Spiel und finde den Waffenhänder "Schakal", um ihn zu erledigen. Das war's eigentlich. Die Wahl des Charakters ist nebensächlich weil ohne Folgen, das Ziel gleichermaßen direkt und zunächst unspannend. Alles weitere, was als "Story" erzählt wird, ist eigentlich vernachlässigbar. Wichtig ist nur: Sie spielen in einem vom Bürgerkrieg zerrissenen, fiktiven afrikanischen Staat, in dem zwei Fraktionen um die Vorherrschaft ringen (kurz APR und UFLL). Auch die Fraktionen sind eigentlich egal: Arbeiten Sie nur für einen oder beide - das hat keinen Einfluss. Außerhalb der Waffenstillstandszonen ist (abgesehen von wenigen Ausnahmen) ohnehin jedermann ein Feind, ganz gleich, welcher Fraktion er angehört.
2 Sterne

ABLAUF
Sobald Sie sich durch das kurze Tutorial gekämpft haben, das einem noch vermitteln möchte, eine Geschichte zu erzählen, sollte man sich sofort darauf einstellen, dass nun ein Spiel beginnt, das einfachen Regeln gehorcht. Dabei liegt die Betonung auf "Regel" und "Spielmechanik". Kleine Beispiele:
1. "Hauptmissionen" bekommt man in der zentral gelegenen Stadt, welches nicht mehr ist als eine dreidimensionale Darstellung eines Missionsauswahl-Screens. Passenderweise wohnen daher die verfeindeten Fraktionen beinahe Tür an Tür freidlich nebeneinander in der Waffenstillstandszone. Wie gesagt: Story zählt nichts. Die Belohnung für Hauptmissionen sind Diamanten.
2. Waffen vom Gegner sind Altmetall, da sie schnell Ladehemmungen haben und dann völlig ihren Dienst versagen. Möchte man neue, spielt man sie bei (auf der Karte verstreuten) Waffenhändlern durch spezielle Missionen frei, in denen man jeweils einen fahrenden Konvoi ausschalten muss. Anschließend kann man sich die Waffe (oder bestimmte Upgrades) gegen Diamanten beim Waffenhändler kaufen. In einem angrenzenden Schuppen steht die Waffe dann ständig bereit. Die Mission "Konvoi" zerstören entspricht also dem Konzept "Freispielen", das Lagerhaus dem Konzept "Ausrüstungsbildschirm".
Und so geht es eigentlich in einem fort. Lerne die Spielmechanik und wende sie zu Deinen Gunsten an, um Missionen leichter zu bestehen. Das war's. Hört sich eigentlich schlimm an, aber jetzt kommt der Knackpunkt: Hat man akzeptiert, dass Far Cry 2 50 Quadratkilometer Spielplatz präsentiert, auf dem man nach bestimmten Regeln ordentlich die Sau rauslassen darf, also ein purer Sandkasten, in dem die Entwickler dem Spieler Spielzeuge in die Hand geben, um sich nach Herzenslust auszutoben - dann erst erkennt man den Reiz des Spiels. Das Regelsystems ohne Abhängigkeit zu schick inszenierten Skripts, schlauchförmigen Levels und durchgängig erzählten Geschichten hat eine einfache Folge: Der Spieler ist frei. Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Oft habe ich mich bei Assassin's Creed darüber geärgert, dass die Hauptgegner in einer speziellen - pseudo-interaktiven - Zwischensequenz eingeführt werden. Warum? In der Sequenz hätte ich gern diverse Male eingegriffen, durfte es aber nicht. Oft hätte ich mich gern von einer bestimmten Richtung dem Geschehen genähert, durfte ich aber nicht, sonst hätte die Sequenz nicht gestartet und der Gegner wäre gar nicht erschienen. Positive Folge: Der Schurke wurde dramaturgisch eingeführt. Negative Folge: Das Spiel untersagt mir in diesem Moment Freiheit.
Im Anschleichen an das Ziel und die danach je nach Spielweise mehr oder weniger wilden Ballereien von Far Cry 2 ist man von solchen Beschränkungen verschont. Braust man unter heftigem Beschuss mit einem Jeep direkt an das zu zerstörende Ziel, springt unter Kugelregen kurz vor der Kollision heraus und bringt alles mit einem gezielten Schuss aus einer Panzer-Abwehrrakete zur Explosion? Schleicht man sich des Nachts unentdeckt heran und sprengt mit einer einzigen Granate? Schaltet man aus der Ferne als unsichtbarer Jäger alle Wachen mit einem Scharfschützengewehr aus? Legt man auf der Westseite des Lagers mit ein paar Molotov-Cocktails einen Großbrand und nutzt die folgende Verwirrung, um sich zum Ziel zu mogeln? Zwar geht es immer nur um den Kampf, aber diesen stellt Far Cry 2 grandios dar und lässt viel Raum für Experimente. Ich habe lange kein Spiel mehr erlebt, in dem man vorab das Ziel von einer Anhöhe beobachtet, die Landschaft ausspäht, einen Plan erarbeitet, diesen dann durchführt - und natürlich kommt etwas dazwischen. In wilder Panik beginnt der Spieler zu Improvisieren, herumstehende Fahrzeuge als vorab platzierte Bomben durch Sprengung oder durch Einsteigen zur Flucht zu nutzen, Bäume als ideale Verteiler von Chaos stiftenden Großbränden zu missbrauchen - oder im schlimmsten Fall seinen eigenen fahrbaren Untersatz als mobile Deckung zu nutzen, um sich eiligst eine Wunde zu versorgen, die gerade dabei ist, das letzte bisschen Lebensenergie aus einem herauszusaugen. Und so brennt, schießt, ballert, rast und wütet der Spieler in einem fort durch die Welt von Far Cry 2 und zündet ein actiongeladenes Feuerwerk, bei dem so manche geskriptete Zwischensequenz vor Neid erblasst. Dabei verhält sich die KI der Gegner (zumindest nach meiner Erfahrung) insgesamt sehr gut. Es war zu lesen, dass die Gegner durch Ihre ständigen Aussetzer wie Röntgenaugen (sehen den Spieler durch Hindernisse hindurch), pures Ignorieren des Spielers oder sonstiges nicht nachvollziehbares Verhalten erheblich nerven. Fakt ist: Erledigt man (wenn auch leise) eine Person in der Waffenstillstandszone, sind alle in dem Gebiet sofort Feinde. Mag unlogisch sein, ist aber Resultat der simplen Mechanik. Tut man das selbe in Feindesgebiet, dann greift nur die KI und nicht der Schalter "Spieler hat etwas böses getan" und somit bekommen nur die Gegner etwas mit, die etwas gesehen oder gehört haben. Fakt ist auch, dass die Gegner durch Objekte hindurchsehen können, durch die man auch gehen kann (hohes Gras, Gebüsch). Das ist ärgerlich, aber ich bin froh, wenn mir ein Spieler einen Tipp geben kann, in welchem 3D-Shooter das nicht so ist. In Far Cry 1 war es jedenfalls genauso. Hinter Felsen oder Wänden ist man wirklich nicht zu sehen und die Gegner nehmen klar und deutlich an deren Rufen hörbar die Suche auf. Aussetzer, dass mich Gegner ignorieren, habe ich nie erlebt. Stattdessen gehen die Gegner ähnlich vor, wie man es aus Far Cry 1 kennt (auch wenn ein anderes Entwicklerstudio dahinter stand): Einzelne Gegner zwingen den Spieler mit Dauerbeschuss in Deckung, die anderen beginnen, den Spieler zu flankieren. Vereinzelt werfen sie Granaten, um den Spieler aus der Deckung zu locken, und zu guter Letzt bricht unter den Feinden heilloses Chaos aus, wenn die Umgebung plötzlich Feuer fängt. Alles in allem empfinde ich die computergesteuerten Gegner als clever genug, um abwechslungsreiche Gefechte zu garantieren.
4 Sterne

PRÄSENTATION
Grafik und Soundkulisse sind atemberaubend. Selten zuvor wurde die vorhandene Performance eingesetzt, um eine so stimmige und in sich geschlossene Darstellung eine Ortes auf den Bildschirm zu zaubern. Am Abend blitzt zwischen den Ästen des dichten Dschungels in blendenden Strahlen die goldene Sonne hindurch, Zirpen drängt betäubend ans Ohr, unter den Füßen raschelt bei jedem Schritt das dichte, trockene Gras. Die Äste wiegen sich im leichten Wind, ein großes Farnblatt wird zur Seite geschoben, während man geduckt die vor sich liegende Straße beobachtet. Die Ruhe vor dem Sturm ist überwältigend, die Spannung so packend und die Präsentation so glaubwürdig, dass man den Schweiß von der klebrigen Hitze auf seiner Stirn zu spüren scheint. Nachts schieben sich zerfaserte Wolken vor einem gradiosen Mond, tritt man Mittags aus einem Gebäude, blendet das grelle Licht in der ersten Sekunde so stark, dass man kaum etwas erkennt. Die Morgensonne lässt die feinen Spuren in den Dünen so realistisch heraustreten, dass man den Sand unter seinen Füßen spüren möchte. Geht das Feuerwerk los, zaubert Far Cry 2 nichts weniger als die beeindruckendste Darstellung von sich selbst fortpflanzendem Feuer auf den Bildschirm, die es je in der Geschichte von Computerspielen gegeben hat. Das akustische Krachen der Explosionen oder meditative Rascheln des sich im Wind wiegenden Grases tut dabei sein übriges, um einen völlig vergessen zu lassen, in der ruhigen Sicherheit des eigenen Wohnzimmers zu sitzen.
5 Sterne

FAZIT
Far Cry 2 ist ein seltsames Spiel. Wollen Sie sich von einer Geschichte gefangen nehmen lassen, einen Helden mit Gesicht spielen (oder überhaupt einen Helden), oder in einer Welt gefangen sein, in der alles irgendwie miteinander verzahnt ist und Sinn ergibt? Wenn ja, dann Finger weg von diesem Spiel. Es geht hier nur um eines: Durch beeindruckende Technik eine atemberaubende Atmosphäre zu erzeugen, die dabei helfen soll, sich in denjenigen hineinzuversetzen, der gerade in die Schlacht zieht. Die notwendigen Rahmenmechaniken helfen dabei, ein Grundgerüst zu schaffen, in denen (austauschbare) Missionen angesiedelt sind und in dem Sie frei agieren können. Wenn es Ihnen reicht, die fünf Minuten Ruhe vor dem Sturm einzuatmen, die Anspannung zu genießen, in diesem Moment auch keine Hektik verspüren (ein Ziel muss ja auch erst einmal zu Fuß oder per Fahrzeug erreicht werden), um dann still und heimlich als unsichtbarer Schatten ein Ziel zu erfüllen oder zwischen gewaltigen Explosionen einen atemberaubenden Adrenalinschub zu erleben, dann ist Far Cry 2 zur Zeit das Spiel der Wahl. Was zu tun ist, ist weder moralisch, noch ergibt es tieferen Sinn, aber befriedigt jeden, der schon Spaß damit hatte, selbstgebaute Holzklotzburgen nach erledigter Arbeit auch wieder einzureißen.
Far Cry 2 hätte viel mehr werden können - aber es ist es nicht. Es nutzt all seine Fähigekeiten, um ein beeindruckendes und unglaublich dynamisches Geballere mit ähnlich wie in Far Cry 1 agierenden Gegner auszufechten und dabei einen Heidenspaß zu haben. Das ist sicherlich nicht das höchste Ziel eines Mediums, das nun in den Rang des Kulturguts erhoben wurde und gehört keinesfalls in Kinderhänder. Aber - das gebe ich freimütig zu - es hat mich stundenlang blendend unterhalten.
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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Februar 2009
Ja, ich habe es getan! Nach über einem halben Jahr, "soll ich es mir kaufen oder lieber doch nicht...?" befindet sich "Far Cry 2" nun auch in meinem PS3 Laufwerk.
Meine halbjährige Skepsis war nach dem ersten Anspielen auf einmal wie weggefegt. Ich BIN BEGEISTERT, und frage mich: Wieso wird das Spiel so runter gemacht?
Ich habe das Spiel noch lange nicht durch, bin erst bei 12% und habe bereits fast 10 Stunden gespielt. Trotzdessen das ich noch lange nicht durch bin habe ich bereits intensive Einblicke sammeln können.
Das Game spielt in einem 50km2 großen Land (Dschungel, Steppen, Wüsten,..). Die Grafik ist eine ABSOLUTE AUGENWEIDE, vor allem die Sonnenauf- und Untergänge sind einzigartig!
Während des Spiels muss man für verschiedene Fraktionen, Söldner, Kameraden Aufträge erledigen die einem Diamanten einbringen. Mit diesen Diamanten kann man sich dann wiederrum ein Gigantisches Waffenarsenal mit einer Vielzahl von Waffen zulegen. Die Waffen können dann wiederrum auf mehr Präzision, Verlässlichkeit und größere Munitionsgurte aufgetunt werden. Mehr Präzision und Verlässlichkeit deswegen, weil die Waffen irgendwann rosten, Ladehemmungen bekommen und auseinanderfliegen.

Es wurde kritisiert, dass man "Zu" und auch "während" der Missionen lange unterwegs ist. Ja, das stimmt! Stört mich aber überhaupt nicht weil:
1. Macht es allein wegen der grandios dargestellten Landschaft schon Spaß einfach nur durchzuspazieren und die Gegend zu erkunden!
2. Gibt es eine Vielzahl von Autos, Geländewagen, und Gleitsegler mit denen man an Land schneller ist als zu Fuß.
3. Es gibt Bushaltestellen, die einen bei Bedarf von fast einem Ende der Karte bis ans andere Ende in wenigen Sekunden bringen.
4. Wem der Weg an Land zu beschwerlich ist, der sucht sich ein Boot und benutzt des Wasserweg.

Ich erlaube mir mal kurz dieses geile Spiel mit "S.T.A.L.K.E.R" zu vergleichen. Im Prinzip geht es im verstrahlten Tschernobyl um nichts anderes. Aufträge für Kameraden und seinen Boss erledigen und dann "wirklich wieder" ohne andere Möglichkeiten 15 Minuten wieder zurück zu"laufen"!
Dies ist in "Far Cry 2" also nicht weiter schlimm weil es wirklich viele Möglichkeiten sich fortzubewegen und weiterzukommen!
Wer hier einen Shooter wie "Call of Duty 4", "Half Life 2" oder "Crysis" erwartet, der wird bitter enttäuscht. Hier geht es nicht darum eine lineare Strecke abzulaufen und jeden Abzuknallen der im Weg steht!
Hier ist Taktik gefragt. Ich selbst habe dies erst erfahren als ich nach brachialem "einfach drauf los" ziemlich bald viele Tode gestorben bin. Die riesengroße Map lässt einem 1000 verschiedene Möglichkeiten wie die verschiedenen Aufträge/Missionen erledigt werden können.
Die bemängelten "respawnenden" Wachposten sind mir in den fast 10 Stunden jetzt nur einmal aufgefallen. Durch die große Maß ist es wirklich so, dass es selten vorkommt das man den gleichen Punkt innerhalb weniger Minuten zweimal abkommt!

Auch bleibt zu sagen: Diese Version hier ist 100% UNCUT! Bei sauberen Schüssen mit nem Scharfschützengewehr sieht man ordentlich die rote Soße spritzen ;-).
Auch die Explosionen sind einfach eine Wucht, das Feuer unberechenbar schnell in seiner Verbreitung. Plötzlich hat man eine halbe Steppe entflammt! Wunderschön anzusehen...

Kurz zur KI: Ja, da muss ich anderen Zustimmen! Manche Soldaten erinnern in ihrer KI denen aus den guten alten "Medal of Honor - Frontline" Zeiten. Sprich, sie laufen ins gegnerische Feuer, sprengen sich selbst in die Luft und sehen einen gar nicht. Dies ist aber auch nur eine Ausnahme. Die meisten reagieren sehr wohl auf Beschuß, suchen Deckung, besetzen die MG-Stellung und schießen knallhart zurück!

Fazit: Ich habe es mir, aufgrund vieler vieler negativen Bewertungen, sehr lange überlegt ob ich es kaufe und wurde nicht enttäuscht, IM GEGENTEIL.
"Far Cry 2" ist ein SUPER SHOOTER mit einer extrem langen Spielzeit uns sehr hohem Spielspaß. Mein Bruder findet das Spiel ebenfalls aller erste Sahne! KAUFEN KAUFEN KAUFEN!!!!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2009
Also ich spielte bisher keine Shooter, hab erst mit Bad Company damit angefangen und das hat mir gefallen. Kaufte dann COD4, was mir zu stressig war. Far Cry 2 finde ich persönlich wieder spitze. Gut, die Herumfahrerei ist nicht soo super, aber mit den Autos, die es zur Genüge gibt in Kombination mit den Bushaltestellen lässt sich das schon gut hinkriegen. Wem die Tiere fehlen, der muss mal ein Bisschen abseits der Straßen, vor allem an den Kartenrändern herumkurven. Da gibt es genug davon.
Ich kann verstehen, dass es hardcore Shooterfans zu fad ist aber Leute die auf weniger stressige Shooter stehen bzw. Shooter-Einsteigern oder Spielern älteren Semesters (wie mir) kann ich dieses Spiel voll empfehlen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2009
...das Spiel ist absolut sein Geld wert. Vorallem jetzt wo es nur noch 20 Euro kostet kann ich es jedem nur wärmstens entfehlen.

Ich denke zu den positiven Aspekten muss ich nichts mehr sagen.

Die Negativen Aspekte? :) also wer gerne ballert wird über das kleine Problem mit den respawnenden Wachposten hinweg sehen können. Den in FC2 ist immer für genug Medi, Muni und Speicherpoints gesorgt und Frust kommt eigentlich selten auf.

Scheinbar kommen die einzig negativen Rezensionen von Leuten die mit Ego Shootern nicht um können.

Jeder der einen netten Ego Shooter sucht der wird mit FC2 voll auf seine kosten kommen.

PS: Am Anfang mochte ich FC2 nicht so gern und ärgerte mit über den Kauf weil ich die Gegner im Gebüsch so schlecht sah aber nach ner Weile gewöhnt man sich an die Gegebenheiten des Spiels und wird mit % um % süchtiger^^

MfG
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2008
Grafisch ist das Spiel ein absoluter Leckerbissen. Wer schon einmal in Afrika war, vor allem in Savannen-, Dschungel- und Wüstengebieten, wird sich angenehm an diese Zeit erinnert fühlen, denn es sieht tatsächlich alles genauso aus wie auf dem schwarzen Kontinent. Vor allem die Sonnenauf- und -untergänge sorgen dafür, dass man manchmal unwillkürlich vom Gas geht, aus dem Auto steigt und sabbernd die Landschaft betrachtet.

Spielerisch wird das Vergnügen teilweise durch die manchmal schon extrem langen Anfahrten zum jeweils aktuellen Ziel getrübt: Es existieren zwar ein paar Bushaltestellen auf der riesigen Landkarte, zwischen denen man schnell reisen" kann, doch wenn die zu liquidierende Person sich genau zwischen zwei solcher Bushaltestellen aufhält, nutzt alles Abkürzen nichts: Da fallen dann schon mal zehn Minuten reine Wegezeit an, bis man überhaupt in der Nähe der Mission ist.

Einmal gesäuberte Dörfer und Stützpunkte füllen sich nach kurzer Zeit wieder mit Feinden, was die Fahrt zu den Missionen teils sehr erschwert, denn einfach mit dem Auto durchdüsen und abhauen ist nicht: Die Gegner nehmen nämlich rasch die Verfolgung auf und schießen sehr zielgenau, wodurch so eine überstürzte Flucht allzu oft mit dem Tode endet.

Wer rein an taktischem Shooterspaß interessiert ist und sich nicht damit anfreunden kann, dass ein gutes Drittel der Spielzeit mit Erkundung und Durch-die-Landschaft-Fahren gefüllt wurde, sollte das Spiel vor dem Kauf vielleicht erst einmal aus der Videothek besorgen und es vier bis fünf Stunden anspielen. Die Gesamtspielzeit beträgt nämlich zwischen dreißig und sechzig Stunden (oder ist sogar nach oben offen, wenn man alle Geheimnisse finden will) - viel Zeit also, in afrikanischer Szenerie herumzugurken.

Waffentechnisch gibt es die üblichen Verdächtigen (Schrotflinten, Scharfschützengewehre, LMGs und so weiter), aber auch ein paar Innovationen, allem voran der großartige Flammenwerfer, der sich hervorragend für großflächige Buschbrände eignet.

Das FSK-18-Siegel steckt klare Grenzen, was die Darstellung von Gewalt angeht: Der Titel ist nichts für Leute mit schwachen Nerven. Das Spiel gehört definitiv nicht in die Hände des Nachwuchses.

Die Synchronisierung ins Deutsche ist vorbildlich, die teils aus TV und Kino bekannten Sprecher klingen richtig gut, und auch die Soundeffekte wirken authentisch und versetzen einen mitten in den Zwei-Fronten-Krieg.

Im Großen und Ganzen ist Far Cry 2" äußerst empfehlenswert, wenn man die langen Fahrten durch Savanne, Steppe und Dschungel als Teil des Spiels betrachtet; es ist eben kein reiner Shooter, sondern gleichzeitig auch eine Reise durch ein unverbrauchtes Szenario, bei dem das Gucken und Staunen genauso dazu gehört wie das Schießen und Töten.

Die fünf Sterne der Wertung sind deshalb mit Vorbehalt zu genießen: Wer einen reinrassigen Actiontitel will, wird sich bald langweilen. Wer sich auf die Schönheit Afrikas einlassen kann, dem steht stundenlanges Spielvergnügen bevor.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. März 2011
Far Cry 2 ist ein wirklich tolles Spiel, das die Atmosphäre von top Filmen wie Blood Diamond oder Lord of War hat!
Sowohl die Musikalischen als auch die Landschaftlichen Aspekte sind Perfekt aufeinander eingestimmt.
Das Szenario Spielt in einem fiktiven Afrika, wo man sich als Söldner einer Partei verdient, um so an den Waffenhändler den Schakal zu kommen!
Die Grafik des Spiels ist selbst heute noch absolut Top und braucht sich nicht zu verstecken ;)
Man darf auch nicht vergessen dass es ein Open World Spiel ist!
Und die Open World macht für mich einen klasse Eindruck es gibt verschiedene Gegenden von Savannen und Dschungel bis zu Wüsten und Sümpfen ist alles dabei
was das Herz begehrt.Die Bäume und die Gräser bewegen sich leise im Wind und die Sonne brennt unbarmherzig auf einen nieder! Spätestens hier hat man das Gefühl in
Afrika zu sein.Es gibt auch noch einen Tag und Nacht Zyklus sowie Wetter wechsel echt Klasse!
Manchmal fühlt man sich wie in einer Afrika Simulation so schön ist die Natur ;)
Besonders die Physik des Spiels ist Grandios das Feuer breitet sich realistisch mit dem Wind aus und die Explosionen erzeugen Druckwellen die die Bäume und Gräser zum wackeln bringen echt gut gemacht.So machen die Kämpfe gegen die Feindlichen Söldner gleich doppelt Spaß!
Allerdings ist die Open World recht Leer also es gibt keine Zivilisten, und auch sonst herrscht oft traurig leere Stimmung manchmal kommt man sich auch ein wenig verlassen vor, das sehen viele als Minuspunkt,und ich zuerst auch.Aber dann habe ich mich daran gewöhnt und man genießt dann diese Ruhige Atmosphäre ;)
Die Quests im Spiel sind nicht gerade die Abwechslung pur, aber sie machen Spaß und ich habe mich nach 20 Stunden Spielzeit auch noch nicht wirklich gelangweilt.
Auch Cool ist das man selber Entscheiden kann wie man vorgehen will, also entweder ich schleiche mich langsam an den Gegner heran oder ich Stürme gleich darauf los!
Und wenn man z.B. Konvois abfangen soll kann man vorher Minen oder C4 auslegen und ihnen so eine Falle stellen.Man kann natürlich auch aus der Entfernung Snipern
ganz wie man eben will ;)
In den Gefechten reden die Feinde öfters wirres zeug z.B. ich sehe dich wo steckst du^^
Das ist witzig und zeigt das die Feinde Nervös sind ;)
Die Deutschen Synchron Sprecher leisten sehr gute Arbeit und alles wirkt Professionell.

Fazit:Für mich ist Far Cry 2 ein top Action Spiel mit einer Wunderschönen Open World und einer Grafik die selbst heute noch begeistern kann!
Vielen Spielern könnte das Spiel auf dauer zu Monoton werden aber das muss jeder für sich Entscheiden von mir gibt es jedenfalls eine ganz klare
Kauf Empfehlung!
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67 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Oktober 2008
Was habe ich mich auf dieses Spiel gefreut. Und zwar über Monate. Es wurde von der Fachpresse ja total gehypt.
Ich bin so enttäuscht, dass ich hier sogar selber was dazu schreibe, obwohl ich sonst seit Jahren nur lese!

Erstmal vorweg, die Grafik ist wirklich der Hammer. Ich habe selten so eine eine tolle Optik auf der PS3 gesehen. Aber das war es auch schon mit dem positiven.

Komme ich jetzt also zu den negativen Dingen:

- wo bitte sind die Tiere? Sicher es gibt ein paar wir z.B. Zebras und Gnus. aber wo ist der Rest. Afrika hat eine so große Artenvielfalt und hier ist nichts davon zu sehen. Das ist für mich ganz bitter.

- alle Personen die man im Spiel trifft sind eigentlich irgendwelche Milizen oder Auftraggeber. Es gibt keine Dörfer, Basare oder sonst was. Einige werden sagen, es ist doch ein Ego-Shooter, da braucht es sowas nicht. Falsch! Das Spiel ist als Open World Spiel konzipiert. Da erwarte ich mir mehr! Siehe GTA.

- miserables Speichersystem. Wenn man in einer Mission mal sein virtuelles Leben verliert muss man oft minutenlang durch die Gegend fahren, um die Mission wieder beginnen zu können. Das war bei GTA schon nervig, aber bei Far Cry2 ist das eine Zumutung. Besonders weil besiegte Wachposten immer nach einigen Minuten wieder respawnen und man bereits gesäuberte Gebiete nie in ruhe passieren kann. Das hat den Nervfaktor eins.

- warum kann ich bei dem Spiel nicht schleichen? Die gegnerischen Wachposten sehen den Spieler auch bei Nacht durch Hütten usw. hindurch. Sie eröffnen das Feuer obwohl sie einen niemals sehen könnten. Auch wenn man sich nicht bewegt. Ein taktisches Vorgehen ist somit nur selten möglich. Die KI des Spiels ist sehr wilkürlich.

Ich könnte noch etliche andere Punkte aufzählen. Ich bin nur froh, dass ich nach den durchwachsenen Kritiken misstrauisch war und mir das Spiel aus der Videothek geliehen habe.
Die Ernüchterung war groß. Das Spiel ist in meinen Augen das Geld absolut nicht wert.
Mein Vorschlag, lieber auf andere Shooter warten wie Resistance 2 und co.
Tut euch diesen seelenlosen Grafikblender nicht an!
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53 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. November 2008
So, ich habe mich jetzt doch endlich mal durchgerungen eine Rezession zu schreiben und das beruht hauptsächlich auf den Fakt, dass hier viel vorschnell bewertet wurde, ohne das Spiel durchgespielt zu haben und auch manchmal nur Halbwahrheiten verbreitet wurden.

Grafik: Zur Zeit dank hervorragender Dunia Engine einsame Spitze.
Tag - und Nachtzyklus, Licht und Schatten, Wassereffekte, Regen, realistische Explosionen, Feuer (die Feuer breiten sich sogar in Windrichtung aus) und unglaubliche Sonnenuntergänge sind da nur einige Highlights. Lediglich das Schadensmodell ist noch zu verbessern. Beispielsweise bekommt man keine platten Reifen wenn man auf jene schießt oder Autos explodieren außergewöhnlich aufwendig, liegen dann jedoch nur verkohlt an einem Stück da.

Physik: Mein ehemaliger Physik Lehrer würde sagen: 1+. Bis jetzt hab ich nichts gesehen, was nicht physikalisch Korrekt abgelaufen ist, ob es abgeschossene Farnwedel sind oder explodierende Boote.

Sound: Der Sound ist dynamisch und wird zum Beispiel bei Gebrauch der Schusswaffe intensiviert, jedoch ohne wirklich große Abwechslung zu bringen. Explosionen und Schüsse wirken aber realistisch und fesselnd.

Handling: Die Steuerung ist im Großen und Ganzen intuitiv, wie man es von COD4 gewöhnt ist. Nach kurzer Eingewöhnungszeit von PC auf PS3 kriegt man es aber schon ganz gut auf die Reihe.

Künstliche Intelligenz: Die Intelligenz der Gegner reicht oft von Harvardabsolvent bis Strohdoof. Immer in Bewegung und oft hinter Bäumen zum Nachladen versteckt, wirkt der Computer anfangs recht clever. Ich hatte aber auch schon Situationen wo er sich an ein MG begeben hat, direkt vor mir stand und nicht geschossen hatte. Der Gebrauch von nicht Standardwaffen wie Raketenwerfer oder Granaten findet nur relativ selten statt.

Spielwelt: Die Spielwelt ist riesig, jedoch nicht wie angegeben 50 km² groß, sondern ca. nur 35 km², weil nicht alles frei begehbar ist. So hat man keine Chance über riesige Bergmassive zu wandern oder groß in die Wüste zu gehen, weil man dort abklappt und an anderer Stelle wieder aufwacht.

Gameplay: An dieser Stelle werd ich einfach mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern und verraten, was mir besonders gut gefallen hat und was wirklich daneben war.

Die aufkommende Stimmung beim spielen ist sehr gut.

Man kann im Missionsmodus verschiedene Wege gehen. Entweder man macht die Hauptmissionen einzig und alleine und ist nach 25 Stunden durch oder man erledigt alle Sidequests und braucht dann so ca. 40 Stunden. Die Belohnungen der Sidequests fallen da eher dürftig aus und sind meist nur ein Pluspunkt bei denen Kameraden.
Der Sinn dieser Kameraden besteht darin, dich zu retten, wenn du kurz vor dem Sterben bist. Jedoch muss man bevor ein Kamerad zur Rettung bereit ist, ihn irgendwo treffen und das geschieht nicht wirklich oft.

Die Missionen an sich bestehen meist aus dem Standartauftrag sich nach A zu begeben und B umzubringen, man möchte also meinen nach 8 Stunden Spielzeit wird das fad. Hier ist die Mentalität des Spielers gefragt. Denn man muss nicht immer geradlinig in die Feinbasis reinrennen und alles ummetzeln was geht. Oft reicht nur ein einzelner Schuss mit dem Scharfschützengewehr von sicherer Entfernung und man hat den Auftrag erledigt. Man kann auch mit unterstützendem Mörserfeuer vorher fast alle Gegner beseitigen und dann mehr oder weniger lässig in die Basis marschieren. Auch die Option des Kampftrucks steht immer offen. Man kann sich also entscheiden auf welche Weise man den Auftrag erledigt. Lieber heimlich und leise oder spektakulär mit ordentlichen Explosionen? Was darf es sein?
Hier kommt der Sandbox Charakter so richtig zur Geltung. Was mach ich heute? Geh ich lieber auf Safari und schieß mir ein paar Zebras oder mach ich doch den Boss der UFLL kalt? Vielleicht probier ich auch erstmal den neu erworbenen Flammenwerfer aus? Dem Spieler ist hier viel Freiraum geboten.

Nervende Dinge: Unglaublich belastend ist die viel zu geringe Respawnrate der Gegner. Ich fahre also durch diesen Wachposten und eliminiere alle Gegner um einen Auftrag zu erledigen, komme 5min später zurück und alle sind wieder unter den Lebenden. Da man oft große Entfernungen mit dem Auto zurücklegen muss ist das schon manchmal der Fall.

Unverzichtbar für die Überwindung von langen Strecken ist wie schon erwähnt ein Auto oder Boot (riesige Entfernungen lassen sich auch bequem mit dem Bus zurücklegen). Wenn man dann mal eins hat sollte man gut darauf aufpassen, denn die Gegner sind zahlreich und die Autos in manchen Gebieten rar! Auch gehen diese sehr schnell kaputt. So war mein Jeep oft nach ein paar Sprungeinlagen kaputt oder lag nach der ersten schon auf dem Dach.
Das lächerliche Reparieren von Autos ist amüsant. Sollte dein Auto mal in GTA Manier dampfen dann muss man es schnell reparieren. Das funktioniert indem der "Held" eine Schraube festzieht. Eine einzige Schraube repariert den kompletten Motorblock... alles klar.

Nach ca. 90% des Spieles kommt man an eine Stelle an der es kein zurück mehr gibt. Wenn man nach dieser Schwelle speichert kann man das Sandboxgame vergessen. Besonders tragisch, da man erst gegen Ende alle Waffen freigespielt beziehungsweise gekauft hat.

Lustige Bugs: Mir ist was aufgefallen, das großen Unterhaltungswert hat. Es gibt eine Stelle in der Karte, wo es einen kleinen Durchgang gibt und viele Tiere rumlaufen. Man parke also sein Auto in dieser Durchfahrt und schieße in die Luft. Sofort machen sich alle Tiere auf um zu fliehen und rennen gegen mein Auto und sterben. Mein Auto explodiert dann schließlich, weil die 20 Gazellen dann wohl doch zuviel waren.

Fazit: Farcry 2 ist ein klasse Shooter mit unglaublicher Grafik aber relativ lascher Story und teilweise im Gameplay unausgereift. Wer also lieber nen Kinofilmspiel haben will sollte MGS4 kaufen. Wer aber Lust auf Sandbox Geballer in ansprechender Grafik hat der sollte hier Zuschlagen.
Zwei mal 4/5. (mit leichten Tendenzen zu einer 3)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juli 2010
So, heute habe ich das Game nach gut 3 Wochen endlich durch gespielt und muss sagen, das der SP einen Tiefpunkt im Shootergenre darstellt. Wer Farcry 1 gespielt hat, wird whärend er Farcry 2 spielt sich dauernd an den Kopf fassen und fragen, womit das die Farcry Serie verdient hat.
Das Spiel ist bis auf die Grafik wirklich nicht gut.

Kritikpunkte:
- Grafik zwar hübsch anzusehen, aber manchmal heftige Slowdowns wenn richtig viel passiert
- Zwar schön Openworld Game aller Oblivion, allerdings bringt das einem nichts, wenn dauernd gegnerische Jeeps einem das Leben schwer machen
- dichter Jungel, aber man weiß oft nicht von wo aus der Gegner schießt
- Große Auswahl an Waffen, aber gehen ständig kaputt oder haben Ladehemmungen. Gerade whärend dem Gefecht extrem nervig (Goldene AK hilft)
- Kollisionsabfrage einfach nur grauenhaft. Oft kommt man trotz Sprung einfache Klippen nicht hoch.
- Das Spiel selbst wäre in gut 15 Stunden durch, da man aber mehrere Kilometer nochmal mit Boot oder Jeep fahren muss, zieht es sich ungemein in die länge
- wenn kein Auto oder Boot vorhanden läuft man auch gerne mal 10min in eine Richtung
- Minimap grauenhaft, anstatt eine normale Minimap wie in Farcry 1 oder sonstige Shooter zu benutzen muss man dauernd Select drücken. Im Eifer des Gefechts verläuft man sich gerne mal und kommt am anderen Ende raus. Auch whärend dem Autofahren ist es schlimm, da die Karte im Auto selbst, viel zu unpräzise ist.
- Selbst wenn man ein Auto hat, fährt man maximal 2 Min ohne das ein Gegner kommt und das Auto zerstört
- viele Nebenmissionen oder Alternative Wege bringen nichts (Alternativ weg oftmals schwerer und nerviger als direkter Weg)
- Leute die man aus einem Lager befreit arbeiten nicht für dich, sondern du für sie (Sinn?)
- Nebenmission, wie Handymastmissionen oder Waffenhändlermissionen öden einen nach dem 15mal nur noch an
- Gut ist, das man selbst Buschbrände legen kann
- Aiming total für die Katz
- Story selbst wirklich sehr schlecht. In anbetracht dessen, hat man aus dem Plott garnichts gemacht, obwohl genug Potential dagewesen wäre. Blutdiamanten, Geneozid, etc würden gut in ein sozialkritisches Game passen, stattdessen spielt man eher Rambo in Afrika, auf Probleme wird nur am Rand eingegangen
- Trophy Bug (alle Handymastmissionen gemacht, aber es erscheint keine Trophy, Problem zwar bekannt aber kein Patch)

Fazit: Kauft euch von mir aus COD, Killzone, Bioshock, Resistance oder sonst welche Shooter, aber Farcry 2 ist insgesamt ein schlechtes Spiel, deshalb lieber Finger weg.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2008
Der dichte Dschungel Afrikas.
Der Sturm peitscht, der Wind lässt die Baumwipfel hin- und herwiegen.

Ihr fahrt langsam mit einem bewaffneten Jeep Richtung feindliches Lager.
Euer Plan ist einfach. Vorher anhalten, aussteigen, das Lager heimlich infiltrieren, Gegner ausschalten.

DA !
Ihr könnt das Lager erblicken... aber bevor Ihr aussteigen könnt, eröffnet der Gegner das Feuer, Ihr wurdet entdeckt.
Plan B muss also greifen:
Vollgas fahrt Ihr ins Lager. Inmitten der Action wechselt Ihr die Position vom Fahrersitz an das MG des Jeep. Und dann ballert Ihr auf alles was sich bewegt - und viel wichtiger: auch auf alles, was sich nicht bewegt: Fahrzeuge, Ölfässer, Generatoren. Alles was Krach machen kann.

Und damit befinden wir uns mitten im Spiel. Es darf beruhigt als "virtuelles Rambo 4" bezeichnet werden.
Das Spiel erfindet das Rad nicht neu, das sollte klar sein. Unterm Strich ist es ein weiterer Shooter, der nicht unbedingt vor Abwechslung strotzt. Aber Hersteller Havok will etwas völlig anderes: die Muskeln spielen lassen.

Grafisch ist dieses Spiel ein ECHTES BRETT.
Die Animationen sind derart echt, dass Ihr Euch nach 30 Minuten wie eine 1-Mann-Armee fühlt. Ausgestattet mit Granaten, MGŽs, Scharfschützengewehren etc... knappe 50 Waffen habt Ihr zur Wahl, jede kann verbessert werden. Der Clou: Die Waffen, die Eure Gegner fallen lassen sind meist rostig und haben Ladehemmungen. Erst wird dieser Fakt belächelt, aber wenn im Gefecht nach 5 Schüssen erstmal wieder Essig ist mit Feuerkraft dann entscheidet Eure Waffe über Leben und Tod. Daher immer schön artig zum Waffenhändler gehen und Eure mühselig gefundenen Diamanten (sind im Spiel versteckt und lassen sich vai GPS finden) in neue Argumente und Rüstungen umsetzen.

Durch die Story haltet Ihr Euch nur in Afrika auf - die kompl. Action findet also in der Wüste, in der Savanne und in dschungel-artigen Wäldern statt, grafisch nicht sehr abwechslungsreich - aber verdammt schön. Sucht Euch den höchsten Berg und genießt mit dem dynamischen Tag- / Nachwechsel die untergehende Sonne. Ein Traum.

Ihr könnt fahren, fliegen, schwimmen, das Boot nutzen, krabbeln, hüpfen. Messer und Pistolen nutzen. Aber Eure größte Waffe: das Feuer.
Der afrikanische Busch ist trocken. Und brennt wie Heu (im wahrsten Sinne). Werft Ihr z.B. einen Molotov in ein Lager, so breitet sich das Feuer dynamisch aus. Und aus einer brennenden Tonne kann sich ganz schnell ein mittelschwerer Waldbrand entwickeln. Flüchten ist angesagt ! Auch für Eure Gegner (die KI ist sehr gut, Gegner merken, wenn Ihr um sie herum mit Flammen, Granaten und Cokctails agiert - auch wenn es meist zu spät ist, wenn sieŽs merken *gg*).

Das Spiel war die ersten 60 Minuten recht zäh. Ich kenne COD 4. Ein tolles Spiel, die Missionen sind klar strukturiert. Das ist bei FC 2 nicht der Fall. Ihr könnt im Grunde tun & lassen was ihr wollt. Klar, Randmission A und B müsste mal gemacht werden - aber Euch treibt ja niemand =)

Ich möchte eine 100%ige Kaufempfehlung aussprechen für JEDEN der Ego-Shooter mag. Und Rambo 4. Das Spiel wird Euch fesseln. Und wer dieses Game an einsamen Winterabenden zockt, das Zimmer dunkel, die Lautstärke aufgedreht - der wird den Regen förmlich schmecken können !

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