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4.0 von 5 Sternen Enjoy the Show
Früher war er noch der durchgeknallte Junge aus Atlanta, der uns frauenfeindliche und drogenverherrlichende Songs ohne Ende um die Ohren gehauen hat, doch seit 2006, als er sich die Cornrows abgeschoren hat, scheint Ludacris gereift und erwachsen geworden zu sein. Der mittlerweile 31 Jährige liefert uns nun mit "Theater Of The Mind" sein erstes richtiges...
Veröffentlicht am 20. November 2008 von JazzMatazz

versus
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3.0 von 5 Sternen Where is his Mind right now ?
Ich bin ein absoluter Ludacris Fan seit seinem ersten Album. Der ehemalige Radio-DJ hat den Sprung in die Industrie geschafft und sich als wortgewandter MC schnell einen Namen im Biz gemacht, dazu richtig dick Werbung für ATL gemacht. Dank ihm als Frontmann hat es auch DTP bisher weit gebracht. Sein Durchbruch war wohl der von Jermaine Dupri produzierte HIT - Welcome...
Veröffentlicht am 11. Dezember 2008 von H-DUB


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Enjoy the Show, 20. November 2008
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Theater of the Mind (Audio CD)
Früher war er noch der durchgeknallte Junge aus Atlanta, der uns frauenfeindliche und drogenverherrlichende Songs ohne Ende um die Ohren gehauen hat, doch seit 2006, als er sich die Cornrows abgeschoren hat, scheint Ludacris gereift und erwachsen geworden zu sein. Der mittlerweile 31 Jährige liefert uns nun mit "Theater Of The Mind" sein erstes richtiges Konzeptalbum, das laut eigener Aussage Tracks, die wie einzelne Szenen sind, beinhaltet. Ein nettes Gimmick ist dabei, dass es auf dem Backcover nicht heißt "Featuring...", sondern "Co-Starring...", außerdem hat sich Luda zu den vielen Rappern auch noch Schauspieler wie Ving Rhames, Chris Rock, Jamie Foxx und Spike Lee, sowie Boxer Floyd Mayweather ins Studio geholt. Das hört sich spannend an, ob der Film dann tatsächlich so fesselt, werden wir sehen, sobald der Abspann läuft.

Mit dem Intro beginnt die Platte schon recht vielversprechend. Zunächst wird man von einer leicht durchgeknallten Stimme gebeten, seine Plätze einzunehmen, dann legt Ludacris eine super Performance über einen düsteren Beat hin. "Undisputed" überzeugt mit fröhlichen Blues-Klängen und kraftvollen Claps. Floyd Mayweather redet nebenbei ein bisschen und gibt Neu-Boxer Luda einige Ratschläge. Insgesamt ok, doch durch den fehlenden Refrain wird der Song bald eintönig. Wie auch schon auf "Paper Trail" arbeiten die ehemaligen Feinde Ludacris und T.I. hier zusammen. Wenn man sich ihr "Wish You Would" jedoch so anhört, fragt man sich, ob das Ende des unterhaltsamen Beefs wirklich nötig war, denn es handelt sich dabei um einen der schlechtesten Songs des Albums.

Dies liegt vor Allem an den Vocals, den das drückende und harte Instrumental ist eigentlich gar nicht schlecht. Luda lässt nur ab und zu sein Können aufblitzen, T.I. versagt total. Sein Flow ist hier unglaublich schlecht, lieber schnell geskippt. "One More Drink" ist das erste kleine Highlight der Platte und lässt den alten Ludacris wieder etwas zum Vorschein kommen. Man könnte bei den seichten Melodien und R'n'B-Sounds in Versuchung kommen, dass es sich um ein Liebeslied handelt, tatsächlich geht es darum, dass man sich vor der weiblichen Begleitung voll laufen lässt. Luda's Rhymes kann man hier bestens folgen, dazu singt T-Pain einen sehr smoothen Hook. Nach dem imposanten und mitreißenden "Call Up The Homies" zusammen mit The Game und Willy Northpole, erreicht man nun "Southern Gangsta".

Es ist der erste Song, an dem man Luda's Down South Herkunft spürt. Wuchtig hämmernde und langsame Beats treffen auf ein dunkles Synthesizer-Gewitter, was doch schon sehr nice Klingt. Eingeleitet wird das Ganze von Ving Rhames, der jeden MC auch während des Songs vorstellt. Nach Ludacris sind dann auch noch Rick Ross und Playaz Cirlce an der Reihe, wobei der Boss den Besten Eindruck hinterlässt. Auch wenn dieser Track schon wieder keinen Refrain hat, brennt er dennoch einiges nieder. Bei "Everybody Hates Chris" trifft man wieder auf viel Blues. Mit Bass und massig Bläsern ausgestattet reißt das schon mit, Ludacris' bissige Raps tun ihr Übriges dazu.

Die Mitte des Albums ist insgesamt sehr R'n'B lastig gestaltet. Den Anfang macht hier Club-Track "What Them Girls Like". Das Instrumental ist orientalisch angehaucht und bringt durch die wuchtigen Beats die Tanzfläche zum Beben. Luda tut was er tun muss, nicht mehr, genau wie Sean Garrett und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Chris Brown der Star des Liedes ist. Leider haftet diesem Song eine doch sehr kommerzielle und poppige Note an, genau wie "Nasty Girl" mit Plies. Ein Synthie-Gedudel wie es kaum schnulziger und poppiger hätte sein können wird hier auf den Hörer losgelassen. Freunde von Chart-Rap werden dazu Luftsprünge machen, Fans des alten Ludacris schnell die Skip-Taste drücken.

Dann doch lieber richtigen Soul, wie das wunderschöne und sehr entspannte "Contagious", bei dem besonders Jamie Foxx eine gute Figur macht. Gegen Ende des Albums steigt die Qualität nun kontinuierlich an. Los geht's mit dem Brecher "Last Of A Dying Breed" zusammen mit Lil Wayne. Es verbindet unglaublich viele Elemente wie Scratches, Schlagzeug, richtig abgefahrene Synthie-Töne, eine Trompete und das alles auf einem donnernden Beat. Beide MCs legen eine tolle Performance hin, wobei sowohl Luda's aggressiver Part, als auch Weezy's kratzige Stimme nice klingen. Das wohl absolute Highlight von "Theater Of The Mind" findet man mit "MVP".

Es ist das einzige Lied ohne Gastauftritt, gleichzeitig produziert von Legende DJ Premier. Der tut das Selbe wie immer und packt einen Wahnsinnsbeat mit Soul und ordentlich New York Flavor aus. Nicht Down South, doch trotzdem Ludacris in seinem Element - was will man mehr? Das ernste und gänsehautverursachende "I Do It For Hip Hop" mit Nas und Jay-Z in den Nebenrollen ist ein weiterer Höhepunkt, bevor man mit "Do The Right Thang" die letzte Szene genießen darf. 9th Wonder schmiedete hierfür ein Instrumental, das nichts anderes verdient hat als das Attribut wundervoll. Flöten und Trompeten blasen einen chilligen und emotionalen Marsch, der reingeht wie warme Butter, passend dazu rappt Common mit, besser könnte dieses Album gar nicht enden.

Trotz einiger kleiner Durchhänger ist "Theater Of The Mind" wirklich gelungen. Etwas weniger Gäste wären vielleicht von Vorteil gewesen, doch auch so schafft es Ludacris im Mittelpunkt zu bleiben. An alte Glanzzeiten von einem "Word Of Mouf" kann er damit zwar lange nicht anschließen, dennoch kann man die Platte jedem empfehlen, der auf gute Raps gepaart mit radiotauglichen Beats steht, Fans vom Luden sollten auf alle Fälle zuschlagen.
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3.0 von 5 Sternen Where is his Mind right now ?, 11. Dezember 2008
Von 
H-DUB "Soul Patrol" (FFM) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Theater of the Mind (Audio CD)
Ich bin ein absoluter Ludacris Fan seit seinem ersten Album. Der ehemalige Radio-DJ hat den Sprung in die Industrie geschafft und sich als wortgewandter MC schnell einen Namen im Biz gemacht, dazu richtig dick Werbung für ATL gemacht. Dank ihm als Frontmann hat es auch DTP bisher weit gebracht. Sein Durchbruch war wohl der von Jermaine Dupri produzierte HIT - Welcome to Atlanta -

Kommen wir zu Theater of the Mind". Ludacris serviert uns erneut ein gutes Album, welches als Konzept-Album angedacht war. Die Tracks und die Gäste ( u.a. Chris Brown ) sind für mich überdurchschnittlich, aber nicht - on Top - ! Ludacris geht kein Risiko ein, wirkt kaum experimentell. Ich hätte mir von ihm mal etwas Abwechslung gewünscht, der Track mit DJ Premier an den Boards ist doch mal was anderes!

Ich kann es auch nicht verstehen, dass er sich gleich in ZWEI Tracks nur damit befasst, klar zustellen, dass er der Boss ist, und die Konkurrenz dabei angreift ( ...haters wanna grill me / ....everybody hates cris...... ) Das könnte ihm völlig wurscht sein, zeigt mir aber, dass er sich inhaltlich im Vergleich zum Vorgänger - Release Therapy - nicht wirklich weiterentwickelt hat. Hier brachte er uns einen wunderschönen, gleichzeitig aber traurigen Song mit Mary J.Blige ( Runaway Love )

Vielleicht meint er das auch nur ironisch, und nimmt die anderen auf die Schippe mit seinen Aussagen, ich weiss es nicht?

Alben werden immer an den Vorgängern gemessen, und leider habe ich hier den Eindruck, dass auch die Beatauswahl hätte besser sein können. Luda hat viele Facetten, mir fehlen die aggressiven Parts, hier ist zuviel Party angesagt.

In den USA ist er mit knapp 250.000 verkauften Copies in der ersten Woche relativ gut aus den Startlöchern gekommen. Ich persönlich werde dieses Album wahrscheinlich noch 2-3 mal durchhören, danach geht es ins Regal. Hier bleibt bei mir nichts hängen, auch der Track mit Chris Brown ist irgendwann ausgenudelt.

Sehr positiv ist der Song - I do it for Hip-Hop - bei denen auch Nas und Jay-Z mitwirken. Er zollt den Ursprüngen Respekt.

Fazit:

Beats : 3
Flow : 4

Daher : 3,5 Sterne ( geht nicht, daher nur 3 von mir ! )
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5.0 von 5 Sternen Das etwas andere Ludacris Album ^^, 29. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Theater Of The Mind (MP3-Download)
Was ich an diesem Album so toll finde ist, dass die Texte von Ludacris zum Teil sehr nachdenklich sind.
Ich finde einfach das alles passt. Natürlich gibt es 2 oder 3 Ausreißer, die mir nicht gefallen. Aber das
ist bei jedem Album der Fall
Für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt das Album zu kaufen!
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5.0 von 5 Sternen Einfach..ähm....ja....keine Worte die es beschreiben können., 25. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Theater of the Mind (Audio CD)
Sicherlich geht es nicht jedem so bei diesem Album, doch da Luda mein absoluter Favorit in sachen Rap ist kann ich dieses Album nur mit 5 Sternen bewerten.
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5.0 von 5 Sternen And Action...!, 24. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Theater of the Mind (Audio CD)
Also...ich finde das ganze Konzept des Albums sehr gut! Das Cover sieht gut aus und auch dass das ganze Album als so eine Art Film aufgezogen ist, ist mal was anderes!

Musikalisch trifft es genau meinen Geschmack! Abwechslungsreiche Beats, geile Features und Luda zeigt auch was er kann! 5/5
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Still disturbin' tha Peace?, 22. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Theater of the Mind (Audio CD)
Christopher Bridges aka Ludacris hat seit seinem Debüt im Jahre 2008 eine beachtliche Karriere hingelegt: Dreimaliger Grammy-Gewinner, Co-Gründer von Disturbing tha Peace und mit über 15 Millionen weltweit verkauften CDs erfolgreichster Südenstaaten-MC aller Zeiten. Genau wie sein langjähriger Feind T.I. released er diesen Herbst sein mittlerweile 6. Majoralbum. Konzeptionell ist "Theater of the Mind" wie eine Art Kinofilm angelegt, jeder Song als eine Art Szene. Mal sehen ob seine Vorstellung oscarreif ist...
Los geht es mit einer völlig abgedrehten Stimme die einen in Ludacris' Welt einlädt. The Runners zeigen sich für den passenden Beat verantwortlich. Dieser macht aus dem Intro zusammen mit Luda's Reimen ein passenden Anfang für ein gutes Album!
Weiter geht's mit "Undisputed" mit Producer Don Cannon und Co-Star Floyd Mayweather, der ihm hier im Box-Ring beratend zur Seite steht sobald der Gong ertönt! Herrlicher Blues-Beat, erinnert ein wenig an vergangene Tage von Cannons Produktionsleistungen. Runde 1 geht klar an den Ludameister.
Dann beehrt uns DJ Toomp mit einem Burnerbeat vom Derbsten. Mit dieser 2. Single beendeten die langjährigen Kontrahenten T.I. & Ludacris ihren Beef. Gut so! Auch dieser Song weiß zu gefallen. Luda sticht T.I. hier aus, genau wie bei "On Top of the World" von Tip's Paper Trail, bei dem das Trio T.I., Luda & Toomp ebenfalls am Start ist.
Dann schlagen Mr. Bridges & T-Pain etwas seichtere Töne an. T-Pain gehört sonst gar nicht zu meinen Favoriten, doch sein Talent für solche Kuschelnummern ist unbestritten. Dazu legen die Trackmasters (Poke & Tone) einen schönen Clapbeat drunter, was die Sache noch mal steigert.
Danach kommt mit "Call up the Homies" wieder ordentlich "Hood-Mentality" durch, The Game, Luda & Willy Northpole lassen den Hörer direkt nach ATL & Compton entgleiten...
Die nächste "Szene" ist dann "Southern Gangsta", der erste richtig fette South-Banger auf dem Album. Angekündigt durch einen Sprecher zeigen sich noch Playaz Circle & Ricky Ross aka The Boss auf dem dunklen StreetRunners-Beat von ihrer besten Seite. Vor allem Rick Ross' raue Stimme passt perfekt zur Stimmung des Songs. Eine wiedermal gelungene ATL-MIA Kombination! Und das auch noch ohne Refrain.
"Everybody Hates Chris" mit Blödelbarde Chris Rock wieder sehr groovig daher, wahrscheinlich da genau wie bei "Undisputed" wieder Don Cannon für den Beat verantwortlich ist. Eher durchschnittlicher Song.
"What Them Girls Like" ist dann der Clubbanger für zwischendurch, Chris Brown und Sean Garrett sind auch mit von der Partie. Alle drei wissen was die Mädels mögen, und der Darkchild-Beat wird den ein oder anderen DJ im Club die Platte ganz oben hinlegen lassen, durchaus gelungen!
Wieder ein Florida-Feature auf "Nasty Girl": Plies' nervtötende Stimme, ein ebenso wenig überzeugender Ludameister und Synthie-Gedudel von Swizz Beatz (!) machen den Track jedoch zu einem Lowlight. Swizz sollte lieber bei dem bleiben was er kann.
Dass Scott Storch mittlerweile weniger auf Clubbanger, sondern auf eher seichtere Nummern eingeht zeigt er wieder auf "Contagious" mit Jamie Foxx. Allerdings machen alle Beteiligten ihre Sache gut, herrlich chillig macht vor allem Jamie den Song hörenswert.
Mit "Last of a dying Breed" kommt ein richtiger Megabrecher daher, der pompös-imposante Beat passt perfekt zu Luda's krassen Reimen und Lil' Waynes Stimme, der zur Abwechslung mal wieder ordentlich rappt. Der Refrain verrät zu was der Track gut ist: "MC means move the crowd"!
WOW! DJ Premier mit einem richtig dicken New York Beat auf "MVP"! Ungewohnt für Mr. Bridges, aber er macht seine Sache auf diesem Juwel von Premier richtig gut! Der gescratchte Refrain passt hier wie die Faust aufs Auge, sehr geiler Solo-Track von Luda.
"I do it for Hiphop" ist ähnlich gelungen, denn mit Ludacris, Nas & Jay-Z auf einem Track kann man nicht allzu viel falsch machen! Smoother Song.
"Do the right Thing" mit Common & Spike Lee ist abermals ein Highlight, der mit Trompeten & Flöten daherkommende Beat von 9th Wonder überzeugt völlig! Beide Gäste tun ihr Übriges! Use your brain homie, do the right thing!
Luda gelingt hier ein wirklich gelungenes Album. Sicherlich kein Klassiker der in die Annalen der Down South Historie eingehen wird, aber ein gutes Album allemal. Als Anspieltips eignen sich "Southern Gangsta", "Last of a dying breed", "MVP" und "Do the right thing"!
Fans von Luda werden hier sowieso zugreifen, doch auch allen anderen sei dieses Album durchaus empfohlen. 4 Sterne.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Take ya seats ladys & gentleman, 20. November 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Theater of the Mind (Audio CD)
Christopher Brian Bridges zählt ohne Frage zu den besten und erfolgreichsten Rappern des dreckigen Südens. Seit dem Jahre 2000 ist Luda nun im Rapgeschäft tätig und veröffentlicht mit seinem brandneuen Longplayer "Theater of the mind" nun sein 6. Studioalbum über Def Jam South. Der DTP Labelchef, der auch einiges an Schauspielerfahrung hat, hatte für diese Platte eine interessante Grundidee. Das Coverartwork zeigt Luda entspannt in einem Kinosaal sitzen mit seine Jungs und auch das dazugehörige Intro ist recht clever gemacht. Hier hält zu Anfang ein etwas verrückter Junge eine Art Willkommens-Rede bevor dann Luda mit den Rufen "Light, Camera and...Action" mal dermaßen super losflowt, das es kein Halten mehr gibt. Weiter geht es mit dem von Don Cannon produziertem "Undisputed" bei dem Boxer Floyd Mayweather, Jr. mit von der Partie ist. Der Song wirkt allerdings eher wie ein Freestyle, da es keinen Refrain gibt, sondern Mayweather hier immer einige Wörter hineinprabbelt. Cool gemacht sind aber die Boxsounds mit der Ringglocke oder Schlägen die sich gut zur Hauptmelodie, welche sehr Blues lastig ist, ergänzen. DJ Toomp schmetterte bei "Wish you would" einen ziemlich düsteren Beat auf den Tisch, welchen Luda und T.I. halbwegs gut nutzen, obwohl man sagen muss das Ludacris hier denn eindeutig besseren Eindruck macht. Die aktuelle Singleauskopplung "One More Drink" zusammen mit T-Pain findet sich natürlich auch auf "Theater of the mind" wieder. Ein R'n'B geladenes Stück, das sehr smooth und melodisch daherkommt und auch T-Pain von seiner besten Seite zeigt. Labelmates Playaz Circle und Miami's Boss Rick Ross finden sich auf "Southern Gangsta" wieder, einem ebenfalls dunklen Track, der mit einem langsamen aber sehr basshaltigen Beat ausgestattet ist und sich mehr als nur sehen lassen kann. Ab Track 8 "What them girls like" beginnt dann ein kleine RnB Phase auf "Theater of the mind". Der gerade angesprochene Track, der ebenfalls als Single ausgekoppelt wurde dürfte wohl vielen bekannt sein. Der smashige Beat kommt gut rüber, wird teilweise durch Claps ersetzt und hat eine oriental angehauchte Hintergeundmelodie. Chris Brown liefert mit seinem eingängigen und toll gesungenen Refrain eine perfekte Performance ab, was man vom zweiten Feature Sean Garrett nicht so wirklich behaupten kann, denn seine Refrain Ergänzung klingt schon ein bisschen merkwürdig, wenn man bedenkt was er sonst so auf dem Kasten hat. Nachdem dann "Nasty Girl" mit Plies und das sehr chillige und soulige "Contagious" mit Jamie Foxx vorbei sind geht Luda nun mit Lil Wayne an den Start. "Last of a dying breed" heißt der Track und ein Donnerwetter kommt hier ins Rollen mit jeder Menge verschiedener Melodieelementen vermischt. Luda killt hier so einiges mit seinen agressiven Style und Lil Wayne als Feature endlich mal wieder ohne Auto-Tune zu hören tut auch richtig gut. Einer der großartigsten Produzenten der Rapgeschichte, die Rede ist von DJ Premier lieferte den Beat zu "MVP". Das ist richtig geiler Eastcoast Flavour, zwar ungewöhnlich für Luda's Verhältnisse aber er macht mit seinen perfekten Raps ein Meisterwerk aus diesem Song. Einen grandiosen Drumbeat und wahrhaftiges Gänsehaut-Feeling bekommt man bei "I do it for hip hop" und wenn man dann auch noch die Gäste Jay Z und Nas zu hören bekommt ist es aus. Den Abschluss findet das Album mit "Do the right thang", dessen Beat die Handschrift von 9th Wonder trägt. Ein extremst entspanntes und melodisches Stück mit Trompeten und Flören untermalt, das Luda und Common maßgeblich bis ins letzte Detail ausnutzen. Als Fazit bleibt mir zu sagen: Ludacris zeigt auf "Theater of the mind" endlich wieder richtig Biss, den man von ihm auf den letzten beiden Releases etwas vermisste. Zudem versteckt sich Luda auch etwas zu viel hinter den Gästen dieses Longplayers - gerade mal einen Song fabriziert er Solo. Nichts desto trotz dürften nicht nur Ludacris Fans gefallen an dem Album finden, sondern auch alle anderen die sich halbwegs in der großen und weiten Welt des Rap Geschäftes auskennen.

PeAcE
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5.0 von 5 Sternen Es Ist Besser Als: Tha Carter III, Paper Trail, LAX & in einer Reihe mit Nas "Untitled"!!!, 15. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Theater of the Mind (Audio CD)
Obwohl das Album gerade einmal 14 Tracks hat, sind diese einfach in einem Wort bombastisch. Die Beats die Rhymes die Features passen einfach wie die Faust auf`s Auge.
Den Boom von Lil Wayne kennen wir alle, Lollipop, A Milli, I Got Money & Mrs. Officer...eben Mainstraim bis auf ein paar kreative Tracks.
T.I. erlebt gerade, ob gewollt oder nicht auch seine zweite Blütezeit. Live Your Life, Whatever You Like, Swagga Like Us usw... doch hier fehlt es einfach an Songs wie No Matter What-mehr davon eben. Die Gastbeiträge kommen überhaupt nict richtig zum tragen, und das Album wird teils eintönig.
Game`s LAX ist sehr gut, aber eben auch hier fehlen mehr Meanings Tracks wie z.B. Let us Live oder LAX Files & Never Can say Goodbye.
Luda liefert hier ein werk ab, bei dem er die aktuellen und ganz großen Legenden mit featuret ganz große klasse.
Es passt einfach, die harmonie stimmt. Einfach mit Nas Untitled die besten von 2008 meiner Meinung nach.
Und von den Punchlines ist Luda immer noch der Master...
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Theater of the Mind
Theater of the Mind von Ludacris (Audio CD - 2008)
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