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Kundenrezensionen

119
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Revolver [Blu-ray]
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101 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Mai 2006
Mit seinem neuestem Film "Revolver" hat Guy Ritchie leider alles andere als Ruhm geerntet. Die Leute sollen scharenweise aus dem Kino gegangen sein und mehrere namhafte Magazine rieten sogar ihren Leser den Film zu meiden. Die Ideen zum Film seien geklaut, der Erzählstil sei zu chaotisch und selbstverliebt. Die schlechten Ergebnisse, die dieser Film einspielte waren auch der Grund, warum er keinen deutschen Vertreiber fand.

Haben all diese Leute Recht? Immerhin ist es daselbe Publikum, dass dafür sorgt das die Zahlen hinter den Filmnamen immer höher werden und damit das Auskommen mittelmässigster Regisseure und Schauspieler gesichert ist. Dass der Film nicht allgemeintauglich ist, gebe ich sofort zu. Aber damit steht er wohl in einer Tradition vieler Filme, die an den Kinokassen versagten nur um Jahrzehnte später als "absoluter Kult" zu gelten. Ob es dieser Film schafft, wird die Zeit zeigen. Was ich Ihnen raten würde - tun Sie ihn sich an, machen Sie sich selbst ein Bild davon. Ich denke es lohnt sich.

"Revolver" ist unglaublich komplex. Wahrscheinlich der komplexeste Film mit dem dicht durchwobensten Erzählstrang den ich je gesehen habe. Dadurch ist er zugleich spannend und fordernd, obwohl (vielleicht wäre ein "weil" passender gewesen) es um Schach geht. Es geht um zwei Männer, Kontrahenten, der heruntergekommene Profispieler Mr.Green - wunderbar in Szene gesetzt von Jason Stratham, der seine "cooler Schönling" Masche von "Transporter" gottseidank abgelegt hat und Mr.D einem zwielichtigen Kasinobesitzer und "Con", gespielt von Ray Liotta. Diese beiden Männer spielen gegeneinander, nicht Schach - sondern ein tödliches Machtspiel, der eine aus Rache, der andere aus verletztem Stolz. Und jetzt wirds etwas kompliziert :-) - zugleich taucht der Zuschauer in die Köpfe der Kontrahenten ein und sieht das Spiel aus deren Perspektive. Und um das Ganze noch richtig durcheinanderzubringen wird man gleichzeitig noch Zeuge, wie beide Männer noch schwer mit sich selber ringen. Dabei werden ihre Handlungen von verschiedenen Positionen aus beobachtet und bewertet. Das Ganze ist dann auch noch durchwoben von verschiedenen kurzen Annekdoten. Heraus kommt dadurch eine Perspektivenflut, die den Zuschauer beim ersten Mal auf jeden Fall verwirrt.

Nichts desto trotz, sollte man sich darauf einlassen. Es ist kein leichter Film, bei weitem nicht, man muß dabei viel grübeln - und gleich zu Beginn rät der Film seinem Zuschauer, er solle über das bisher Geschehene am besten noch nicht nachdenken, es ergäbe noch keinen Sinn. Selbst nach dem Ende des Filmes wird man vielleicht noch ratlos vor dem dunklen Bildschirm sitzen - aber nach etwas Überlegen fallen einem die Groschen schon :-). Wie so immer wird der mutige, geduldige und ausdauernde Zuschauer zum Ende (oder dannach) belohnt werden.

Erwähnenswert ist auf jeden Fall aber die tolle Kamerarbeit und die ganze Aufmachung des Filmes, so passen sich die Kulissen jeweils den Gefühlszuständen der jeweils aktierenden Charaktere an (von grellen Farben bis hin zum surreal verträumten).

Der Erzählstil ist ganz im Stile Guy Ritchies, ungewöhnlich - jedoch anders, als man es vielleicht von ihm gewöhnt ist. Was man sich vor Augen halten sollte ist, dass dieser Film mit den früheren Ritchies nichts zu tun hat. Er ist nicht lustig (bis auf ein oder zwei Szenen), er ist deutlich blutiger, ernster erzählt und vor allen Dingen hat er nichts von der Coolness, die "Snatch" und "Lock, stock & two smocking barrels" auszeichnete. Guy Ritchie hat sich auf jeden Fall weiterentwickelt.

Was unterm Strich bleibt ist ein guter Film, weit ab vom mainstream, von einem Regisseur, der seinem Publikum (lobenswerterweise) mehr zutraut und dafür bestraft wurde.
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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es ist nicht wirklich nachvollziehbar, warum es ein intelligenter Film wie "Revolver" nicht in die deutschen Kinos geschafft hat und ihm erst im letzten Jahr endlich eine DVD-Veröffentlichung spendiert wurde. Doch dieses Phänomen konnte man ja in den letzten Jahren öfter bewundern, denn auch eine intelligente und witzige Thriller/Komödie wie "Lucky#Slevin" schaffte nicht den Sprung in die deutschen Lichtspielhäuser. Das ist insbesondere erstaunlich, wenn man einmal bedenkt, welcher Müll teilweise in die Kinos kommt, doch Filme, die Innovation beinhalten und auch ein gewisses Maß an Anspruch besitzen, lediglich auf DVD erscheinen. Doch vielleicht hat man auch gerade Angst davor, das Filme bei denen man auch mitdenken sollte, nicht besonders gut beim Publikum ankommen.

Mitdenken sollte man bei "Revolver" auf jeden Fall, denn was hier im ersten Moment eventuell wie ein weiterer stinknormaler Gangsterfilm wirkt, entwickelt sich im Laufe der Zeit ein Filmerlebnis, in dem man mit philosophischen Sprüchen und auch mit psychologischen Elementen konfrontiert wird, die wirklich dafür sorgen könnten, das Leute, die lediglich seichte Filmkost erwarten, nichts mit diesem Werk anfangen können. Man sollte also von Beginn an wissen, auf was man sich bei diesem Film einlässt. Und wenn man das tut, dann präsentiert sich einem ein Filmerlebnis erster Klasse.

Wird die Geschichte am Beginn noch recht gradlinig erzählt, so entwickeln sich doch in ziemlich kurzer Zeit mehrere Neben-Erzählstränge, was auf den ersten Blick doch sehr verwirrend wirken kann, vor allem wenn man bedenkt, das viele Sequenzen erst durch im Nachhinein eingefügte Rückblenden erklärt werden und so erst richtig nachvollziehbar werden. Doch genau das ist eine der großen Stärken dieses Werkes, man wird ständig aufs Neue überrascht und immer, wenn man der Meinung ist, das nichts Überraschendes mehr kommen kann, sieht man sich wenig später eines Besseren belehrt. Sicher mag es jetzt Leute geben, die der Meinung sind, das man schon ziemlich früh erkennen kann, wer wirklich die Fäden in der Hand hält, doch muss ich gestehen, das ich ziemlich lange im Dunkeln getappt habe, bis sich mir alles restlos erschlossen hat.

Der absolute Höhepunkt des Filmes sind jedoch meiner Meinung nach die hervorragenden Darsteller, die durch die Bank einen mehr als überzeugenden Job abliefern. Dennoch sollte man die beiden Haupfiguren Jack Green (Jason Statham) und Macha (Ray Liotta) besonders erwähnen, denn ihr Schauspiel ist geradezu grandios. Liotta besticht hier einmal mehr durch seine erstklassige Mimik und zeigt hier sein sicher vorhandenes schauspielerisches Potential, was es mir persönlich sehr schwer macht nachzuvollziehen, warum er nie zu den ganz Großen seiner Branche gezählt hat. Doch auch Statham weiss absolut zu brillieren, auch wenn es im ersten Moment gewöhnungsbedürftig ist, das der Mann auch richtige Haare haben kann.

Und auch, wenn hier noch etliche andere Darsteller an der Geschichte beteiligt sind, so stellt sich doch im Laufe der Zeit ziemlich deutlich heraus, das der Focus der Geschichte fast ausschließlich auf Green und Macha liegt, wodurch alle anderen eher zu Statisten degradiert werden, was aber keineswegs eine Abqualifizierung darstellen soll, sondern in der Story selbst begründet liegt. Doch diese Tatsache offenbart sich einem erst im letzten Drittel des Films, jedenfalls habe ich es vorher nicht so gesehen, was sicherlich in den verschiedenen Wendungen begründet ist, die diese Geschichte ständig einschlägt.

Für mich jedenfalls stellt "Revolver" ein sehr aussergewöhnliches und intelligentes Filmerlebnis dar, bei dem die eigenen grauen Zellen ordentlich mitarbeiten müssen. Man sollte seine Aufmerksamkeit und die Konzentration nie schleifen lassen, denn sonst könnte es leicht passieren, das man den roten Faden verliert. Wer einen anspruchsvollen Gangsterfilm der etwas anderen Art sehen möchte, der auch noch mit erstklassigen Schauspielern besetzt ist, der sollte sich dieses Werk von regisseur Guy Ritchie auf keinen Fall entgehen lassen.
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. November 2008
Ein grandioser Film mit excellenten schauspielerischen Leistungen, der für mich in einer Reihe neben "Matrix" und "Das fünfte Element" steht und diese noch überflügelt. Genial die Synthese aus Ritchie und Besson.

Zum Inhalt:
Der Film kommt zwar als Mafia und Gangsterfilm daher, aber im Grunde ist dies nur die Verpackung, in der eine vollständig andere Botschaft vermittelt wird, die direkt den Büchern und Reden eines Eckhard Tolle oder Andrew Cohen ensprungen sein könnte. Den entscheidenden Hinweis auf den Code zum Entschlüsseln des Films liefert der Abspann.
Es geht um das Überwinden, das Eliminieren des eigenen Ego und damit um die Befreiung der Persönlichkeit. Der ganze Film ist eine Metapher für einen inneren Entwicklungsprozess, der allerdings so brisant und spannend ist, dass er sich perfekt in das Gangstermilieu einfügen lässt, in dem der Film angesiedelt ist.
Die Hauptfigur Jack Green, lebt zunächst in dem Glauben er selbst sei sein Ego (der größte Schachzug des Ego ist, Dich glauben zu lassen, es sei Du). In seiner Persönlichkeit gibt es Anteile, die sich bereits aus der Gefangenschaft des Ego befreien konnten, und Jack jetzt beistehen wollen. Als Jack die ultimative Mitteilung erhält, dass er eine Substanz in seinem Blut trägt, die ihn innerhalb von drei Tagen töten wird, ist er zu allem bereit, was seine Helfer von ihm verlangen.
Am 3.Tag kommt es zu einer Schlüsselszene in einem steckengebliebenen Fahrstuhl. In dieser Szene begreift Jack zum ersten Mal sein Ego als etwas, das nicht er selber ist, sondern nur ein Teil von ihm, der völlig aus dem Ruder gelaufen ist und die Herrschaft an sich gerissen hat, eine Stimme, die die ganze Zeit auf ihn einredet und ihn kontrolliert. Er sagt dieser Stimme drei Mal ruhig und bestimmt: "Du bist nicht ich". Das ist sein erster großer Befreiungsschlag und der erste Todesstoß für das Ego. Danach ist Jack ein anderer, und es wird klar, dass die Botschaft von der Krankheit, die nach drei Tagen mit dem Tod endet, nicht seiner Persönlichkeit galt, sondern seinem Ego.
Eine besondere Bedeutung in dem Film haben Fahrstühle. Das Ego, und damit Jack, der sich noch nicht davon getrennt sehen kann, hat Angst vor Fahrstühlen. Das hat eine zwingende Logik, denn im Fahrstuhl hört die Möglichkeit zur Aktion auf. Man ist in einer Warteposition zwischen den Etagen, was als Metapher verstanden werden kann dafür, dass man in Sicherheit ist vor den vielen Stimmen, der Action im eigenen Selbst. Das ist perfekt in einer Szene dargestellt, in der seine Helfer Jack zwingen, den Fahrstuhl zu benutzen und natürlich in der entscheidenden Fahrstuhlszene, in der er sein Ich erstmalig besiegt.
Im Showdown steht Jack seinem Ego noch einmal gegenüber in der Gestalt von Mr. Maker (großartig verkörpert von Ray de Liotta) Das Ego, das vollkommen seinen Einfluss und seine Macht verloren hat wird jetzt von der Persönlichkeit kontrolliert, kann der Geisel nichts antun und eliminiert sich selbst.
Jack Green ist frei.
Man könnte über fast jede Figur des Films etwas schreiben und bei jedem Mal ansehen immer wieder etwas Neues entdecken.
Keine Figur und keine Szene wirkt zufällig,alles ist mit Bedacht so und nicht anders gewählt.
Das reicht von den Kameraeinstellungen, über die Farb und Lichtgebung, bis zum Einsatz von Comic - Animationen.
Mit seiner Botschaft ist der Film kein Mainstreamkino und will es vermutlich auch nicht sein, obwohl er grade für seine Aussage und deren Umsetzung "standing ovations" verdient hätte.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juni 2014
Als ich diesen Film zum ersten Mal gesehen habe, war ich am Ende so baff, dass es mir den Atem verschlagen hat. Leider verstehen ihn viele nicht. Ich habe ihn jedem empfohlen, den ich kenne und musste leider erkennen, dass ihn nur einer verstanden hat. Er ist unglaublich gut gemacht und es ist eine Schande, dass Leute, nur weil sie ihn nicht verstehen, einen Stern geben und dann noch versuchen den Film schlecht zu reden.
Hat man ihn verstanden, ändert dieser Film wortwörtlich die Art, wie man lebt.
Nochmal so deutlich wie es geht:
Dieser Film hat man Leben geändert. Die Art wie ich handle hat sich verändert, die Art wie ich denke, hat sich verändert.
Aber dafür muss man sich generell Gedanken über alles machen, was man tut und verstehen, warum man tut ,was man tut. Ich bin generell jemand, der immer schon versucht hat zu verstehen, was ihn dazu bringt,zu tun, was er tut. Ich denke dass hat auch eine große Rolle gespielt. Ich empfehle nicht nur, ich bitte jeden, der das hier liest, sich diesen Film mindestens einmal anzuschauen. Kauft ihn, geht zur Videothek und leiht ihn aus. Wenn ihr glück habt und ihn versteht, werdet ihr am Ende ein anderer Mensch sein. Nicht mehr, nicht weniger.

Viele Grüße,

M.G.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2014
Das ist provokativ, das gebe ich zu, aber hat sich schon Mal jemand gefragt, was die beiden Nebencharaktäre zu bedeuten hatten? Was für ein Motiv hätten die haben sollen, dass der Mafiosi Macha sein verlorenes Geld zurück erhält und woher sollten sie von dem Meeting mit Macha gewusst haben? Beide arbeiteten ja nicht für ihn.

So wie ich das verstanden habe, gab es sie nur in Greens Kopf und sonst nirgends. "Ein Schachprofi und ein Trickbetrüger. Eine üble Mischung"-Zitat Ende. Genau das, was Green war und zwar in ein und derselben Person. Keiner hatte ja den anderen während der Haft jemals gesehen und dann noch der Hinweis auf die Mathematik der Quantenmechanik. Das sind für mich Anhaltspunkte dafür, dass es nur um Green selbst und den Mafiosi Macha ging. Das wäre auch die einzige Erklärung dafür, dass sie seine ganzen Geldverstecke kannten, von denen ja nur Statham selbst wissen konnte.

Vielleicht hat Jason Statham die Einzelhaft verrückt werden lassen, genau so wie Ray Liotta am Ende und darum wohl auch die Rückblenden zum Schluss, die die wichtigsten Elemente nochmals sozusagen im Schnelldurchlauf zeigten. Wohl um es dem Zuschauer verständlicher zu machen.

Ist natürlich reine Spekulation, würde aber die Aussagen der im Abspann von diversen Psychologen und Psychiatern abgegebenen Statements erklären, die ich leider nicht ganz verstanden habe, weil mein Englisch dazu nicht ausreichte und man hier leider auf die Synchro verzichtete. Aber ich glaube, auch wenn ich mir den Film noch zwanzig Mal anschaue, komme ich zu keinem anderen Fazit.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. August 2011
Nun gut dann werd ich auch mal meinen Senf dazugeben = )

Der Film ist meiner Meinung nach sehr gelungen und handelt von der Befreiung des EGO vom Protagonisten .
Statt den üblichen Lehren gibt es hier Aktion und Spannung für jedermann.
Es ist ein sehr spiritueller Film und ich empfehle das gleichnahmige Buch von Eckhart Tolle vorher oder nachher zu lesen :

"Stille Spricht"

Wer den Unterschied zwischen Ego und Selbst nicht kennt wird denn Film wohl kaum verstehen können.

Auf in eine neue Zeit!
Viel Spaß beim schauen und gute Unterhaltung ähh ich meine Überlegung!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 23. Dezember 2008
Guy Ritchie steht seit Jahren für ein ganz bestimmtes Filmgenre.
Eine Mischung aus Action, Thriller und eigenwilliger Komödie.
Dabei spielt vor allem der ganz spezielle Humor und die genialen Dialoge
in seinen Filmen die ganz große Rolle.

Denkt man nur an Filme wie "Snatch" oder "Bube, Dame, König, GrAs" haben
diese alle Kultstatus bei den eingefleischten Ritchie Fans erreicht.

"Revolver" allerdings kommt im Vergleich zu seinen bisherigen Filmen ganz
anders daher und fand zunächst kaum positive Stimmen in seiner Fangemeinde.
Dabei ist "Revolver" ein durch und durch anspruchsvoller und toll
inszenierter Film der zum ersten Mal ein wirklich ernstes Thema verfolgt.

Die Macht des eigenen "Ichs" wird beleuchtet und als des Menschen eigentlich
schlimmster Gegner dargestellt.

Wirklich starken Tobak hat sich Ritchie hier ausgesucht, doch gelingt es
ihm das anspruchsvolle Thema in einem einzigartigen Film zu verpacken und
dabei trotzdem seinem Stil treu zu bleiben.

Wiedermal setzt er auf Jason Statham in der Hauptrolle was sich als
wirklicher Glücksgriff herausstellt.
Statham zeigt zum ersten Mal wirklich dass er auch ernstere Rollen spielen
kann und nicht nur der simple Darsteller für Actionfilme à la "Transporter"
ist.

Zusammen mit Gegenspieler Ray Liotta spielen sich die beiden in
regelrechte schauspielerische Höhepunkte und liefern tolle Szenen ab.

Trotz des ernsteren Themas findet man auch in "Revolver" die bekannt guten
Dialoge wieder und die unterschiedlich krassen Charaktere.

"Revolver" zeigt zwar manchmal einige Logiklücken auf, im großen und
ganzen aber wirkt der Film rund und logisch.

Dass "Revolver" erst mit einiger Verspätung in Deutschland veröffentlich
wurde ist eine Schande und zeigt wiedermal wie willkürlich Filme für
den deutschen Markt ausgesucht werden.

Guy Ritchie war noch nie Mainstream und wird es wohl auch nie werden,
was auch gut ist, denn seine Filme wirken immer erfrischend Neuartig im
Vergleich zu den ganzen Filmfluten aus Hollywood.

"Revolver", ein toll inszenierter Thriller der zum Nachdenken anregt
und trotzdem in jeder Szene Guy Ritchies Handschrift trägt.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Dezember 2008
Warum ich Revolver erst jetzt sah bleibt weiterhin ein Geheimnis, lag es eventuell an Statham, der in letzter Zeit nicht nur zu glänzen wußte, sei es Guy Ritchies nicht immer glorreichen Filme, keine Ahnung. Dieser Film war einer der besten, den ich dieses Jahr gesehen habe und das Jahr war lang und die Filmauswahl riesig.Zur Story wurde schon eine Menge gesagt, die Komplexität, die philosophischen und psycholgisch-analytischen Ansätze allerdings, sind für mich gradezu herausragend, die filmische Umsetzung, die Bilder und Fotographien atemberaubend,...und wer hätte es gedacht, Statham ist ein Schauspieler, insgesamt ist die Besetzung großartig......ganz großes Kino!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2007
Schade, dass dieses Highlight dem deutschen Publikum vorenthalten wurde. Ich kann verstehen, wenn so ein Film in Amerika floppt, wo tiefgründige Filme ebenso selten zu finden sind wie guter schwarzer Humor, aber in Europa hätte ich mehr Einfühlungsvermögen erwartet.

Die Zuschauer sind durchaus bereit, auch mal einen Film zu sehen, der sich nicht durch bloßes Hinsehen erschließt. Aber im Gegensatz zu David Lynch KANN man diesen Film verstehen, man muss sich halt konzentrieren - oder hinterher die Special Features ansehen, wo einiges aufge- und erklärt wird. Da sagt Guy Ritchie persönlich, dass er eine andere Eröffnung gewählt hat, weil die zuerst vorgesehene den Film zu sehr erklärt hätte.

Der Film fesselt von der ersten Minute an. Man geht mit dem frisch aus dem Gefängnis entlassenen Mr Greene durch Himmel und Hölle und trifft dabei auf diverse Teufel in Menschengestalt, von denen der "Meister", gespielt von Ray Liotta, einfach faszinierend ist. Überhaupt ist die schauspielerische Leistung mitreißend.

Vielleicht muss man sich sogar bei den Einkäufern für Deutschland bedanken, denn so erhält der Film noch schneller einen Kultstatus, als er ihn von alleine bekommen würde. Und verdient hat er ihn allemal.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. August 2009
Dieser ist nicht nur Guy Ritchie's bester Film, sondern auch einer der Gehaltvollsten!
Nein, zu vergleichen mit seinen bisherigen Filmen und auch RocknRolla ist er nicht, obwohl es auch hier an der üblichen Gewalt nicht mangelt!
Soll er aber auch nicht!
Für viele vielleicht schwer verständlich bzw. nachvollziehbar, wagt sich Ritchie an ein Thema, was jeden betrifft, denn es wohnt in uns, das Ego!
Eine Stimme, die uns sagt, wo es lang geht. Sich mit ihr anzulegen bedeutet, einen Kampf, der zwar zu gewinnen ist, aber wohl niemals enden wird! Ein Kampf, der aber, wenn gewonnen und somit das Ego endlich den Mund hält, den einzig wahren Frieden und Ruhe in uns bringt.
Was für ein Thema!
Dass natürlich diese Art von Film kein umjubelter Kassenschlager werden kann, ist klar!

Für jene aber, die sich dieses Thema antun wollen, ist dieser Film sehr zu empfehlen. Alle anderen sollten besser Abstand nehmen!
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