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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Penelope macht vieles richtig...
...aber leider nicht alles.

Die märchenhaft bezaubernde Geschichte um das Mädchen mit der Schweinenase auf der Suche nach der wahren Liebe, wird durchweg von charismatischen Schauspielern dargestellt. Zu Beginn wird der Film mit viel Liebe zum Detail und einem erfrischend absurd komischen Humor inszeniert. Manches mag auf den ersten Blick etwas...
Veröffentlicht am 13. November 2008 von Rob Fleming

versus
3.0 von 5 Sternen Nicht wie versprochen der Soundtrack dabei !!!
Der Film ist gut, aber es ist nicht wie versprochen der Soundtrack als Special dabei!!!
Das gibts wohl nur in Verbindung mit der DVD.

Es ist echt ne Sauerei, dass es dabei steht in der Artikelbeschreibung und es dann nicht stimmt!!!
Hatte mich total auf den Soundtrack gefreut :(

Jetzt muss ich mir die DVD doch nochmal kaufen mit dem...
Vor 6 Monaten von Larissa-Katharina Apel veröffentlicht


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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Penelope macht vieles richtig..., 13. November 2008
Von 
Rob Fleming - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Penelope [Blu-ray] (Blu-ray)
...aber leider nicht alles.

Die märchenhaft bezaubernde Geschichte um das Mädchen mit der Schweinenase auf der Suche nach der wahren Liebe, wird durchweg von charismatischen Schauspielern dargestellt. Zu Beginn wird der Film mit viel Liebe zum Detail und einem erfrischend absurd komischen Humor inszeniert. Manches mag auf den ersten Blick etwas kindisch wirken, aber wenn ausgerechnet ein einäugiger Kleinwüchsiger alle Hebel in Bewegung, um ein Photo des (vermeintlichen) Freaks Penelope zu ergattern, wird deutlich, dass vieles durchaus hintersinnig und augenzwinkernd ironisch gemeint ist. Zudem weiß der Ablauf an einigen Stellen durchaus zu überraschen und ist nicht ganz so vorhersehbar wie man zunächst befürchten muss.

Von der Art und der Atmosphäre erinnert der Film an die Roald Dahl Verfilmung "Matilda", was als Kompliment verstanden werden muss.

Zu einem rundum gelungenen Filmvergnügen fehlt indes das letzte Quäntchen. Bedauerlicher Weise drängt sich der Verdacht auf, dass den Machern nach zwei Drittel des Films aufgefallen ist, dass sie das Tempo deutlich anziehen müssen, um eine vorgegebene Laufzeit nicht zu überschreiten. Nachdem man sich zunächst soviel Zeit gelassen hat, die Grundproblematik und die wichtigen Personen ausführlich einzuführen, will es nicht so recht passen, dass gegen Ende die komplette Wendung der Geschichte und die Ereignisse vieler Wochen in verhältnismäßig wenige Minuten gequetscht werden. Das hinterlässt einen etwas lieblosen Eindruck.

Auch die Blu-ray reißt einen nicht gerade vom Hocker. Die Bildqualität übertrifft fraglos die DVD-Version, ist aber recht weit von Referenz Filmen des Mediums entfernt. Auch die Extras bieten mit den üblichen Making of, Interviews und Kinotrailern lediglich die übliche Durchschnittskost. Wer auch stets ein Auge auf den Preis hat, muss in diesem Fall nicht zwingend zur Blu-ray greifen.

Letztlich bleibt es aber ein empfehlenswerter, herzerwärmender Film, der sehr gut in die düster-herbstliche Vorweihnachtszeit passt.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Tiramisu unter den Filmen, 28. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Penelope [UK Import] (DVD)
Die Geschichte der wunderschönen Prinzessin, die ein Leben in Apathie in ihrem tristen, grauen Turm führt und dabei auf den Prinzen in eiserner Rüstung wartet, kennen wir alle zur Genüge. Und genau davon versucht sich "Penelope", erfolgreich - oder auch nicht, zu differenzieren, denn die Protagonistin (Christina Ricci) leidet unter einem auffälligen Schönheitsfehler und auch das Pferd des sonst so edlen Prinzen lahmt ganz schön.
Der Fluch einer bösen Hexe verpasste der kleinen Penelope eine hässliche Schweinsnase, was besonders ihre Mutter (ganz toll: Catherine O'Hara) nur schwer ertragen kann und ihre Tochter aus der Öffentlichkeit fernzuhalten versucht. Dieser Plan funktioniert so lange, bis Penelope ausreisst...

Obwohl der Film meiner Meinung nach nicht wirklich etwas Neues enthüllt, weder Moral noch Statement, gelingt es ihm doch mit seinem Charme und den durchaus passenden Darstellern zu entzücken. Natürlich hat man dabei auch nicht auf eine der typischen Liebesgeschichten verzichtet und trotzdem scheint das Gewicht auf einem anderen Schwerpunkt zu liegen: Die "Prinzessin" muss sich selbst finden, die Eroberung ihres Traummannes (James McAvoy) ist dabei eher zweitrangig.
Angenehm wurde ich auch von der Wahl der verschiedenen Nebenrollen überrascht, besonders die geniale Reese Witherspoon wusste mit ihrer Darstellung als etwas verrückte Annie auf Anhieb zu überzeugen.

Fazit: Ein durchaus sehenswerter Film, ähnlich mit einem Tiramisu zu vergleichen. Denn nicht jedermann verträgt dessen kitschige Süsse, in manchen ruft es sogar eine eher unangenehme Übelkeit hervor. So auch Penelope. Die Handlung und besonders Ricci sind zuckersüss und treffen somit vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber schon alleine wegen James McAvoy, der seine Rolle absolut liebenswürdig spielt, sollte man keineswegs auf einen Kauf verzichten.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pretty Penelope, 13. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Penelope [UK Import] (DVD)
Von manchen Filmen hört oder liest man irgendwo was, denkt sich, "Ja, vielleicht, eigentlich, mal sehen…" und vergisst sie dann wieder. Bis man durch Zufall dann doch wieder drauf gestoßen wird und sich plötzlich im Kino wiederfindet.

So geschehen bei "Penelope". Was für ein wunderbarer, kleiner, verschrobener, warmherziger, märchenhafter Film! Zwar nicht ganz so ausgefeilt und detailverliebt wie der in etwa vergleichbare "Big Fish", aber bis man die Kunst eines Tim Burtons (Regie bei "Big Fish") erreicht, braucht es halt etwas mehr als nur einen Kurzfilm vom bis dato nicht weiter in Erscheinung getretenen Regisseur von "Penelope", Mark Palansky. Aber in Punkto Setdesign, Musik, Regie und Schauspieler braucht sich Palansky wirklich nicht hinter einem Tim Burton zu verstecken. Unglaublich kreativ kommen seine Kulissen daher, wunderhübsche Locations hat er sich in und um London ausgesucht und der Cast ist fast schon unheimlich passend besetzt, ich hätte mir sowohl für Haupt- als auch für Nebendarsteller kaum geeignetere Schauspieler vorstellen können.

Zur wahrlich märchenhaften Geschichte: Die adelige Familie Wilhern wurde vor einigen Generationen mit einem Fluch belegt, den sie einem wankelmütigen Vorfahren zu verdanken hat, der eine Dame gleichen Standes der unstandesgemäß geschwängerten Magd vorzog, welche sich daraufhin samt Babybauch von den Klippen stürzte. Die erboste Mutter der Magd verfügte daraufhin per verhexten Verwünschungen, dass fortan alle weiblichen Nachkommen der Familie mit Schweinsnase und -ohren das Licht der Welt erblicken sollten. Glücklicherweise wurden in den nachfolgenden Jahrzehnten durchweg Söhne, Enkel und Urenkel gezeugt, so dass der Fluch ein wenig in Vergessenheit geriet. Dann aber erblickt Penelope (Christina Ricci, "Addams Family", "Sleepy Hollow") das Licht der Welt - und mit ihr ein Paar Schweinsöhrchen und eine piggyeske Nase. Der Schock bei den Eltern (Catherine O'Hara, "Lemony Snicket" und Richard E. Grant, "Jack & Sarah") ist so groß, dass Penelopes Mutter sogar den Tod des Babys vortäuscht, um das arme Geschöpf unter Ausschluss der Öffentlichkeit heimlich großzuziehen. Irgendwann jedoch wird auch das niedlichste Schweinsgesicht flügge und versucht, seinen eigenen Weg zu finden. Zuerst noch mithilfe von Mutter und Partneragentur, da der Fluch angeblich nur durch Heirat mit jemandem gleichen Standes aufgehoben werden kann. Da das alles aber wenig zielführend ist, da jeder potenzielle Bräutigam schreiend die Flucht ergreift, sobald er Penelope zu Gesicht bekommt, büxt die Kleine schließlich heimlich aus, um sich sowohl von Mutters Rockzipfel als auch vom heimischen Anwesen zu lösen. Mit Schal und langen Haaren gut verhüllt, macht sie sich daran, London und das Leben "da draußen" zu entdecken, ohne selbst entdeckt zu werden. Dies wird zunehmend schwieriger, da sie sowohl Freunde (z. B. Reese Witherspoon, "Sweet Home Alabama", "Walk the Line") findet als auch Liebe sucht. Diese erscheint in der Gestalt des völlig abgerissenen Spielers und Ex-Musikers Max (James McAvoy, "Der letzte König von Schottland", "Abbitte"), der ihr ebenfalls bereits als Heiratskandidat vorgestellt wurde. Im weiteren Verlauf der Geschichte muss sich Penelope mit Lügen, Intrigen, miesen Journalisten, die dann doch noch ihr Herz entdecken und ängstlichen Adligen rumschlagen, bis sie… ja, bis sie endlich zu sich selbst findet.

Das ist für meine Verhältnisse eine ellenlange Inhaltsangabe, aber selbst damit habe ich nur einen Bruchteil dessen wiedergegeben, was Penelope & Co. in diesen 104 Min. so alles passiert. Die grandiosen Nebenfiguren reichen von Nick Frost aus "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz" über Simon Woods aus "Elizabeth I" und Reese Witherspoon, die eine leicht durchgeknallte Kurierfahrerin mimt bis hin zu Peter Dinklage aus "Sterben für Anfänger" und "Station Agent", und sie alle spielen bestens. Natürlich teilweise ein wenig übertrieben und überdreht, aber hey, es ist ein modernes Märchen, da kann ja nicht alles normal sein. Christina Ricci ist bezaubernd als Penelope, sie meistert ganz hervorragend die Mischung aus Verletzlichkeit und Dickköpfigkeit und bewegt sich mit traumwandlerischer Sicherheit durch die phantasievollen Kulissen ihres wahrlich märchenhaften Kinderzimmers und eines angehübschten Londons. Ihr zur Seite steht der überaus begabte und charmante James McAvoy, der von Film zu Film mehr seiner schauspielerischen Bandbreite offenbart. Und mit Hut ist er trotz latentem Schmuddellook ein echter Hingucker.

Schauspieler, Ausstattung, Kostüme, Musik, Regie… hier stimmt einfach alles. Und es ist wirklich ein modernes Märchen. Einerseits verspielt und ein wenig kitschig, andererseits erstaunlich modern und mit genau der richtigen Portion aus Wahrheit und Dichtung ausgestattet. Der Film macht einfach Spaß, wartet mit einigen Überraschungen auf und entlässt einen zufrieden und lächelnd aus dem Kino. Ihm hätte sogar fast noch ein wenig mehr Phantasie gut zu Gesicht gestanden. Ich hätte mir durchaus noch die ein oder andere skurrile Nebenfigur und ein Mehr an verrückter Ausstattung vorstellen können, ohne dass dies zu sehr von der Geschichte abgelenkt hätte. Aber sei's drum, der Film ist ungewöhnlich und liebenswert genug, um von mir vorbehaltlos empfohlen werden zu können. Somit also 4 von 5 rosa Schweinchen mit Zuckerguss.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kann man sich lieben, wie man ist, sogar mit Schweinsnase? Ein modernes Märchen., 20. August 2009
Von 
Tanja Heckendorn "heckendorn" (Lörrach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Penelope (DVD)
Neue Märchen braucht das Land und die Produktion von und mit Reese Witherspoon hilft diesem Bedürfnis sehr phantasievoll ab. Dabei wird nach beinahe klassischem Erzählmuster die Geschichte eines Fluches erzählt, nur ist der Zauber, der ihn hier bricht ein wenig ungewöhnlich. Die süße Christina Ricci spielt die schweinsnasige Penelope, die nur durch die eheliche Verbindung mit einem "von ihrem Blute" vom Rüssel befreit werden soll. In vielfarbigen Kulissen schleicht die scheue Verunstaltete durch das Hochherrschaftliche Haus und bereitet sich auf den Tag vor, an dem ein Verehrer nicht schreiend vor ihrem Anblick davon läuft, sondern sie trotz Schweinsnase herzlich küsst. Doch schließlich wird ihr es ihr zu viel: Diese aufregende, glitzernde Welt hat schon viel zu lange auf ihren Auftritt gewartet! So marschiert das verzauberte Mädchen vermummt, aber entschlossen durch das heimatliche Tor und entdeckt die große Stadt.

Der Zeitpunkt des Eintritts in das selbstständige Leben ist von Penelope denkbar schlecht gewählt. Denn einer ihrer letzten Hochzeits kanditaten, Edward Vanderman (Simon Woods "Stolz und Vorurteil"), lief vor ihrem Anblick nicht nur schreiend davon, er entkam auch dem Butler, so das nun keine Geheimhaltungserklärung von dem Mitwisser vorliegt. Und der völlig panische Edward weiß nichts Besseres, als seine Geschichte der Polizei zu erzählen. Die halten ihn zwar für einen Spinner, doch der Journalist, der vor Jahren sein Auge lassen musste, als er einen Blick auf Baby Penelope werfen wollte, sieht nun seine zweite Chance gekommen. Jetzt muss nur ein adliger Spion eingeschleusst werden, der heimlich ein Bild von Penelope in Lebensgröße schießt. In einer Spielhölle sucht der findige Zeitungsschreibling den abgebrannten Max (James McAvoy "Geliebte Jane") auf, um ihm ein unwiderstehliches Angebot zu machen. Der spielsüchtige junge Mann geht darauf ein. Bevor Max Penelope zu Gesicht bekommt, unterhalten die beiden sich zunächst nur durch einen Spiegel. Die Unterhaltung trägt zur Freude der beiden bei, aber auch die Eltern Penelopes und die Heiratsvermittlerin sind begeistert, was die Videokamera für sie aufzeichnet. Doch als der große Moment kommt, als Penelope sich zu erkennen gibt, scheint auch dieses Date ein völliger Fehlschlag zu sein. Denn Max gesteht Penelope, dass er sie nicht heiraten kann. Als er zu einer Erklärung ansetzt, wendet sich die tief verletzte junge Dame enttäuscht ab und weigert sich, Max anzuhören. Der junge Mann gibt auf und zerstört vor seinem Auftraggeber die Kamera mit den enthüllenden Bildern.
Nach diesem erneuten Desaster beschließt Penelope, sich selbst mehr Freiheit zu gön-nen. In der großen Stadt trinkt sie ihr erstes frisch gezapftes Bier und schlendert unbekümmert durch den Park. Ihre neue Freundin Annie (Mini-Rolle von Reese Witherspoon) scheint ihr die Geschichte von der verpfuschten Nasen-OP abzunehmen. Doch als die suchenden Eltern auf ihre Tochter stoßen, gibt Penelope nach einer schnellen Verfolgungsjagd atemlos um. Besorgt nehmen ihre neuen Bekannten den Schal vom Gesicht und alle Welt blickt auf den Schweinerüssel!
Zum großen Erstaunen Penelopes nehmen die Medien großen Anteil an ihrem Schicksal und bald liebt alle Welt die Schweinsgesichtige! Sogar der vormals angeekelte Edward sucht sie auf und bittet sie um ihre Hand! Die Auflösung des Fluchs scheint nur noch ein "Ja-Wort" entfernt. Doch mittlerweile hat sich Penelope an ihr öffentliches Leben gewöhnt und sich mit ihrem Anblick anrangiert. Außerdem ist da noch eine unbestimmte Sehnsucht nach Max, dem sie in einer Bar zufällig wieder begegnete und der nun das Spielen aufgegeben hat und sich wieder der Musik widmet. Auch Penelope scheint er nicht vergessen zu haben. Soll sie ihm noch eine zweite Chance geben?

Da der Fokus der Kamera hier sehr oft auf die Gesichter der Schauspieler gerichtet hat, lebt die Geschichte sehr stark von der Mimik der Beteiligten. Simon Woods als neurotischer Adelsspross mit dem riesengroßen Ekelfaktor in Bezug auf Schweinsnasen stellt seine Gefühle ebenso auffällig zur Schau, wie uns die liebliche Scheu von der schweinsnasigen Penelope berührt. Mit der Zeit gewöhnt man sich so sehr an die Nase, dass man sich Christina Ricci gar nicht mehr ohne vorstellen kann! Okay, das ist natürlich übertrieben, aber es zeigt den Charme, den die Darstellerin zu entfalten versteht.
Auch James McAvoy geht ganz in seiner Rolle als Fast-Märchenprinz auf. Wie er sich nach einer ziemlich langen Pokerpartie endgültig vom Spieltisch losreißt oder wie er auf den ersten Anblick auf Penelope reagiert, sind große Momente, die ganz von McAvoys Ausdruckskraft leben.

Aber in welcher Stadt soll diese Geschichte spielen, die aus vielen zusammen gewürfelten Orten zu bestehen scheint? Gedreht wurde ja in London. Aber wahrscheinlich sollte das Märchenhafte der Erzählung mit den phantasievollen Eindrücken eines unwirklichen Ortes unterstrichen werden. Damit wurde hier auf jeden Fall nicht gespart und manche Kulisse wirkt es sehr kitschig oder aufgesetzt. Das Haus von den Wilherns ist zum Teil der bunt mit grünen Wänden und Penelope trägt dazu pinke und rote Kleider. Das ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber vielleicht waren die Filmemacher der Ansicht, dass auf diese farbenfrohe Ausstattung nicht verzichtet werden kann.

Auch die Figuren wurden zum Teil überzeichnet dargestellt. Zum Beispiel die furchtbar hysterische Mutter, mit ihrem Schönheitsfimmel oder die adligen Heiratsunwilligen, die vor Schreck durch das geschlossene Fenster springen. Ironie und Übertreibung mögen als Stilmittel nicht unbedingt fehl am Platze sein, aber manchmal ist es dann doch zuviel!

Das Ende des Films ist so märchenhaft und gefühlvoll, dass sich nicht nur der kleinwüch-sige Journalist eine gerührte Träne aus den Augenwickeln wischt und seine Kamera beiseite legt. Fast schon wartet man auf den klassischen Satz "Und wenn sie nicht gestorben sind..." Aber diese Worte kann man sich durchaus heimlich durch den Kopf gehen lassen!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleines Meisterwerk in einer tollen Edition!, 4. November 2008
Von 
Sven Jacobs (Bornheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für mich ist "Penelope" einer der besten Filme der letzten Zeit. Für meinen Geschmack ein kleines Meisterstück, weil ich nichts zu bemängeln habe. Ich war im Kino mehr als begeistert, da muss natürlich gleich die DVD her!

Die Schauspieler waren große klasse, der Film war sehr witzig und hat eine neue und fantastische Geschichte erzählt, die mir von der ersten bis hin zur letzten Minute gefallen hat. Der Erzählstil ist außergewöhnlich und schön märchenhaft, da ist es natürlich, dass einige Szenen etwas übertrieben wirken.

Ein toller Film, sehr witzig, aber auch emotional. Die Musik ist mehr als fantastisch, die Charaktere sind sehr interessant und wurden von wirklich jedem Schauspieler sehr gut verkörpert. Tolle Bilder und ein wohliges Gefühl in der Magengegend runden den Film perfekt ab.

Und nun kommt die Special Edition daher, was ich einfach fantastisch finde. Das Cover ist richtig schön, viel besser, als die der anderen Versionen. "Penelope" hat einen tollen Soundtrack, den es leider nicht in Deutschland gibt. Doch nun ist er in der Special Edition dabei und das freut mich, so kann ich endlich auch musikalisch in die Welt von "Penelope" eintauchen!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolle edition, 21. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Penelope (Special Edition) [2 DVDs] (DVD)
die film dvd ist, den aufdruck ausgenommen, identisch zur einzel-edition und lässt bis auf fehlende
englische untertitel keinen anlass zur kritik. die dvdhülle ist von einem geprägten softschuber umgeben
und enthält neben der filmdvd noch eine postkarte und (was für mich ausschlaggebend war) den schönen
soundtrack mit 14 titeln (53:47 min) als original soundtrack-cd, die einzeln schon mehr als das doppelte kostet.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen herzerwärmend, süß, wo die Liebe hinfällt, 24. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Penelope (DVD)
Und wieder eine DVD zu der mich meine Schwester "nötigen" musste. Dieses Mal waren wir erfolgreicher.
Penelope ist ein modernes Märchen, bei dem einem das Herz aufgeht. Die Geschichte über das Mädchen mit der Schweinenase berührt einen und ist mit Christina Ricci sehr gut besetzt. Aber auch James McAvoy wirkt in diesem Film sehr anziehend und hat das gewisse Etwas. Die Schlussszene habe ich nicht nur einmal gesehen.....ich denke, das sagt alles aus.

Ein wirklich netter Märchenfilm für Menschen die auch mal in eine Fantasiewelt abtauchen können.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfrischend anders, 2. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Penelope (DVD)
Ja, nicht alles ist neu an dem Film, aber die Erzählweise und die Handlungen der Darsteller haben einen ganz eigenen Stil.
Hier hat mir auch James McAvoy sehr gefallen, als ruhiger und doch eher verschüchterter junger Mann (ich will hier nicht zu viel verraten) und Simon Woods (Mr. Bingley aus "Stolz und Vorurteil, 2005) glänzt als aufgeregter und überdrehter Abgewiesener.
So ist es nicht einfach nur die Geschichte eines verfluchten Mädchens, dass ein ganz normales Leben führen will, sondern viel mehr als das.
Überraschend spritzig sind diverse Dialogpassagen und wenn Woods' seiner Mimik mal wieder freien Lauf lässt, wird die Situation oft genug dermaßen ad absurdum geführt, dass man nur noch Grinsen muss und schon ist der Film wieder ein Stück besser geworden.

Sehr sehenswert
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Märchenhaft, 29. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Penelope (DVD)
Dieser Film paßt irgendwie genau in die Vorweihnachtszeit. Zur Story wurde ja schon einiges gesagt, so daß ich mir das an dieser Stelle spare.

Den beiden Hauptdarstellern gelingt es, einen durchaus zu verzaubern. James McAvoy hat eine sehr charismatische Ausstrahlung, die in diesen Film paßt wie die keine andere. Reese Witherspoon in einer Nebenrolle ist noch das Sahnehäubchen obendrauf, hätte es aber auch nicht gebraucht.

Unheimlich schön, verzaubernd, märchenhaft und trotzdem nicht kitschig. Toller Film! Sehr zu empfehlen.
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ..., 6. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Penelope (DVD)
Ok, die Geschichte ist vielleicht nicht neu (Adelsfamilie & Fluch - in diesem Fall eine Schweinsnase), aber ich finde die Story gut umgesetzt. Christina Ricci und James McAvoy bezaubern in dem Film ungemein. Außerdem wird einem am Schluss wieder bewusst (quasi die Moral von der Geschicht), das es immer drauf ankommt, wie man selbst zu sich steht und das man (fast) alles erreichen kann, wenn man den Glauben an sich nicht verliert. "Man sieht nur mir dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Ich glaube, der Film will vor allem sagen, beurteile Menschen nicht nach ihrem Äußeren, sondern riskiere einen Blick hinter die Fassade.
Fazit: Jeder hat bei Filmen einen anderen Geschmack, aber meiner Meinung nach ist der Film für einen netten "Weiberabend" mit Freundinnen genau das richtige.
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Penelope
Penelope von Marc Palansky (DVD - 2008)
EUR 29,98
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