Kundenrezensionen


363 Rezensionen
5 Sterne:
 (144)
4 Sterne:
 (69)
3 Sterne:
 (79)
2 Sterne:
 (33)
1 Sterne:
 (38)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Politik in der Märchenstunde
Der Höhepunkt dieses Filmes ist für mich die Figur der Luna. Ein kleines, fragiles, blondes Hippiemädchen ohne Schuhe, die aber mehr von der Welt sehen und verstehen kann als alle anderen Beteiligten. Während die meisten der Charaktere in diesem Film zwischen Gut und Böse immer wieder wählen müssen, stellt Luna überzeugend das reine...
Veröffentlicht am 31. August 2007 von Niclas Grabowski

versus
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lieblos zusammen geschusterte Szenen
Gestern kam endlich nach langem Warten der 5. Teil auf DVD bei uns an. Wir hatten ihn nicht zuvor im Kino gesehen.

Um es gleich vor weg zu nehmen. Wir waren total enttäuscht. Im ganzen Film wird keinerlei Spannung aufgebaut. Die Handlung ist total verworren und wer das Buch nicht kennt wird Probleme haben bestimmte Zusammenhänge richtig zu...
Veröffentlicht am 17. November 2007 von MSRezo


‹ Zurück | 1 237 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lieblos zusammen geschusterte Szenen, 17. November 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gestern kam endlich nach langem Warten der 5. Teil auf DVD bei uns an. Wir hatten ihn nicht zuvor im Kino gesehen.

Um es gleich vor weg zu nehmen. Wir waren total enttäuscht. Im ganzen Film wird keinerlei Spannung aufgebaut. Die Handlung ist total verworren und wer das Buch nicht kennt wird Probleme haben bestimmte Zusammenhänge richtig zu verstehen.
Ebenso werden Szenen vollkommen falsch aus dem Buch adaptiert.
So z.B. bringt nicht Neville Harry und die DA. auf die Idee im Raum der Wünsche zu üben, sondern der Hauself Dobby.
Ebenso wird der eigentliche Höhepunkt des Buches, nämlich der Kampf im Ministerium nur lieblos und total verkürzt, dafür aber mit "tollen" Showeffekten abgehandelt. Hier kommt so gut wie keine Spannung auf.
Wichtige Szenen fehlen komplett wie beispielsweise im Krankenhaus, als Harry und Co. auf die Eltern von Neville und Gilderoy Lockhart treffen.
Auch Hermines Einsatz für die Elfen (Hütten stricken...) wird überhaupt nicht gezeigt.
Der Okklumentikunttericht von Harry bei Snape wird nur ganz kurz abgehandelt. Das Denkarium in dem Harry in Snapes Gedanken sehen kann, wird nicht gezeigt, dafür wird aber das Sehen von Harry in Snapes Gedanken falsch wieder gegeben.
Auch die deutsche Stimme von Dumbledore ist einfach nur unpassend.
Das geniale Haus der Blacks mit den schreienden Gemälden, beißenden Gegenständen wird so gar nicht gezeigt. Außer kurzen Szenen in der Küche, einmal im Schlafzimmer mit Harry, gibt es nur noch eine weitere mit Harry und Sirius vor dem Wandgemälde.

Resume:
Auch wenn es sicherlich nicht einfach war aus dem längsten Harry Potter Band mit über 1000 Seiten einen sinnvollen Film zu machen, hätten wir uns bei der erfahrenen Filmcrew weitaus mehr erwartet. Es kommt einfach kein Harry Potter Feeling auf.
Somit ist dieser Film mit Abstand bislang der schlechteste von allen bis dato verfilmten H.P Bänden.
Keinerlei Vergleich zu den beiden letzten Filmen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es fehlt zuviel, 24. Oktober 2007
Der Film hat 3 Probleme, für die er nichts kann:
1. hat das Buch fast 1000 Seiten - das kann man nicht verfilmen, ohne etwas zu streichen
2. ist das Buch voll von Anspielungen, die erst im letzten Band aufgelöst werden, der
3. den Machern des Films noch nicht aber vielen der Zuschauer schon bekannt war.

Er hat 2 Glücksgriffe in der Besetzung, nämlich Luna und Umbridge - beide sind genial.
Apropos Umbridge: hier haben die Kürzungen dem Film gutgetan, im Buch wurden ihre Schikanen endlos ausgewalzt.

Aber es fehlt soviel: Harrys Alpträume und Visionen und die damit verbundenen Ängste, das verkorkste Verhältnis zu Cho (abgesehen von dem vielbeworbenen Kuß erfahren wir darüber fast nichts) und vor allem der Okkulmentik-Unterricht (natürlich wußte man nicht, was hier später noch wichtig werden würde - aber die ganze Szene wirkt so, als wäre sie von der Autorin hineinreklamiert worden).

Die Szene im Magieministerium ist spannend - aber halt ganz anders als im Buch, die Prophezeihung kommt nur am Rande vor.

Überhaupt kann ich mir nicht vorstellen, daß man sich auskennt, wenn man das Buch nicht gelesen hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anfang extrem öde, Schluss aber spannend!, 1. Dezember 2007
Bisher ist das wirklich der schwacheste Teil von allen. Jeden anderen Teil habe ich sieben bis zehn mal mindestens angeschaut. Aber bei diesem hier ist das nicht möglich. Beim ersten Mal war er ganz gut zum Anschauen, doch schon beim zweiten Mal war er so langweilig, dass ich mitten drin ausgeschaltet habe.
Aber nun direkt zum Film: Der Anfang bis eingentlich kurz vor Schluss sind total langweilig. Die Versuche Spannung auszubauen missglücken alle. Auch die zwischendurch eingebauten lustigen Szenen kommen auch eher negativ herüber. Aber der wohl größte Nachteil ist jedoch, das alles so Schlag auf Schlag kommt. Gerade passiert das eine, dann kommt in der nächsten Szene schon wieder das nächste Geschehnis. Das ist echt seltsam. Aber trotz der vielen Sachen ist der Film total öde, es passiert nämlich nichts spannendes. Man erfährt viel, was wichtig ist, um das Ende zu verstehen. Man könnte eingentlich sagen, dass der ganze Film eine Vorgeschichte ist und dann die letzte viertel oder halbe Stunde dann der richtige spannende Film ist. Das enttäuscht mich wirklich sehr.
Jetzt aber zum bisher gelobten Schluss: Auch dort ist es so, dass sehr viel in wenig Zeit passiert. Doch hier wird wenigstens richtig Spannung aufgebaut. Und das ist auch ganz gut gelungen. Trotzdem von der Story her bisher mit einem megagroßen Abstand der schlechteste Teil.
Aber natürlich gibt es nicht nur negative Aspekte, sondern auch positive Sachen:
1.)Die Special Effects sind der Burner, so gut waren sie noch nie. Vor allem eben im Ende kommt das richtig cool vor!
2.)Die Darsteller haben es natürlich richtig drauf. Die gleichen Figuren wie bisher, nur ein paar neue. Und das ist hier schon ziemlich gut.
3.)Zum ersten Mal passiert etwas richtig brutales, die Personen und die Geschehnisse werden härter. (Aber auch leider wieder nur beim Schluss)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Orientierungslos, 20. November 2007
Von 
Michael Köhnen (Essen, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Dieser Film hakt an allen Ecken und Enden!

Macht man einen Film für ein Publikum, welches das Buch bereits kennt? Oder macht man einen Film für alle Zuschauer?

Um diese Entscheidung und auch andere haben sich die Macher von Harry Potter und der Orden des Phönix herumgedrückt und versucht einen Film zu machen, der allen gerecht werden kann. Und genau das lässt diesen Film so unausgeglichen und orientierungslos erscheinen. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht richtig gut! Mehr wie eine Aneinanderreihung von Clips und Episoden, denen aber die Geschichte oder der Zusammenhang abhanden gekommen ist.

Das erste Problem ist die Vorlage selbst. 1000 Seiten stark, mit Details, kleinen Randepisoden, humorvollen Einschüben, Skurrilitäten u.a. Aber vor allen Dingen mit den Möglichkeiten, Personen vorzustellen und sich entwickeln zu lassen. Im Film aber werden die neuen Personen nur noch kurz vorgestellt - ohne Zusammenhang und ohne wirklichen Bezug zur Geschichte (Nymphadora Tonks, Kingsley Shacklebolt, Luna Lovegood, Bellatrix Lestrange).
Man merkt aber auch, dass die drei Hauptdarsteller inzwischen an ihre schauspielerischen Grenzen gelangen. Eine wirkliche Weiterentwicklung der Charaktere ist nicht mehr erkennbar. Das scheint auch den Machern des Films klar zu sein. Schauspielerisch anspruchsvolle Szenen sucht man vergeblich.

Hogwards war immer das Zentrum der Geschichten - ist es in diesem Band auch immer noch. Aber der Horizont erweitert sich und man bekommt mit, dass es außerhalb der Schule eine reale Welt gibt, die, auch für Harry und seine Freunde, mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Die Schule nicht mehr der sichere und letztlich immer heimelige Ort ist! Da gibt es das Hauptquartier des Ordens, das Ministerium, (im Buch auch noch das St. Mungo Hospital). Diese Orte stehen nun nicht nur für sich selbst. Sie stehen auch in einem direkten Zusammenhang zu Hogwards und der Geschichte von Harry. Das versucht der Film einzufangen, aber wieder nur sehr oberflächlich. Stattdessen wird das Gebaren von Umbridge (großartig Imelda Staunton) an der Schule und die Übungsstunden der DA in aller Ausführlichkeit beschrieben.

Was der Film von Beginn an schafft, schon mit der Einstiegsszene auf dem Spielplatz, ist die Einsamkeit von Harry, als Folge der Vorkommnisse des letzten Bandes, zu erfassen. Selbst seine Freunde können das oft nicht nachvollziehen. Aber hier wird eben auch ein Manko deutlich: Dass man Harrys Träume, Gedanken und sein Verhalten nicht mehr versteht, wenn man die Vorgeschichte nicht kennt.

Dass man ein so umfangreiches Werk kürzen muss ist einleuchtend. Dass man Schwerpunkte setzen muss ebenso. Dass diese, bei dem typischen Popkornkinopublikum, an die sich diese Filme in erster Linie richten, mehr im Bereich von Effekten und kurzfristigen Aha-Erlebnissen liegen, als denn auf Charakteren oder Personen, ist bedauerlich. Der Film versucht hier eine Brücke zu schlagen, scheitert am Ende aber doch! Weil er nicht der Geschichte sondern der Zielgruppe versucht marktstrategisch gerecht zu werden. Und diese differenziert sich eben nicht in Kenner und Nicht-Kenner des Buches!
Den Kennern des Buches bietet der Film einige nette Bildangebote zur Geschichte.
Den Nicht-Kennern einige nette Bilder zu einer Geschichte, die sie nicht kennen und verstehen, aber keine wirkliche Geschichte.

Zum Schluss noch eine letzte Bemerkung: Man kann nun Frau Rowling wirklich nicht unterstellen, dass sie ihren Harry an die Filmindustrie verkauft hat! Ihre Bücher sind - Gott sei Dank - nicht zu besseren oder schlechteren Drehbuchvorlagen degeneriert! Es bleibt abzuwarten, wie man, vor allen Dingen, den letzten Band filmisch umsetzen will.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


43 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lieber lesen..., 16. April 2008
Eigentlich ist zu dieser Verfilmung schon alles gesagt, aber als ich mir gestern noch einmal die DVD angesehen habe...

Die definitiv schlechteste HP Verfilmung bisher. Leider. Und das auch noch von meinem Lieblingsband!

Wirklich wichtige Sachen wurden wenig bis gar nicht abgehandelt, für jeden der das Buch gelesen hat ärgerlich und für die anderen wurde der Film absolut unverständlich.

Hat eigentlich irgendjemand mitbekommen, wie schwer verletzt Mr. Weasley wirklich war? Das ging total unter - ebenso wie Harrys Okklumentik Unterricht bei Snape - zack, zack, nächste Szene. Dafür durften wir einer gefühlten halben Stunde bei der Fütterung und Betrachtung der Thestrale zusehen...(gähn).
Die Liebesgeschichte zu Cho war auch nichts halbes und nichts ganzes (man musste schon sehr genau hinschauen um mitzubekommen, das anscheinend Cho die DA unter Einfluss von Veritaserum verraten hat)
Wie langweilig wirklich. Warum nicht wenigstens Hermines Pickel, wie im Buch?
Die ganzen Kleinigkeiten, die die anderen Filme so ausgezeichnet haben - komplett weggelassen!
Und dann die Logikfehler Kinder, Kinder!
Harry ist doch schon im Sommer am Grimmauldplace und fragt Sirius in den Weihnachtsferien wessen Haus das ist? *räusper*
Wie problemlos man als Horde Kinder nachts in die Mysteriumsabteilung reinkommt...die ja eigentlich auch noch einiges mehr zu bieten hatte, als den langen Monolog von Lucius Malfoy...
Und dann der Tod von Sirius: ist diese Szene irgendjemandem nahegegangen?
(Stille, Harry - von Remus festgehalten - die Schreie hört man nicht...hab ich eins zu eins schon besser in Herr der Ringe gesehen: Boromir, Frodo in den Minen von Moria, nach dem Sturz Gandalfs: absolutes Gänsehautfeeling)
So könnte ich noch ewig weitermachen, nur leider nützt es nichts.

Gut, der fünfte Band ist stimmungsmäßig sehr düster, aber deswegen muss man den Film nicht auch in der totalen Finsternis drehen. Im Haus der Blacks war fast gar nichts zu sehen: Mensch Harry, mach endlich mal das Licht an!

Wie JKR diesen Film absegnen konnte ist mir schleierhaft. Naja, sie hatte das Buch ja gelesen...im Gegensatz zum Drehbuchautor...
Gut, das wir in HP 6 wieder mit Steve Kloves rechnen können.

Die zwei Sterne gibt`s von mir für die grandiose Besetzung (Imelda Staunton, Evanna Lynch und allen voran natürlich Gary Oldman).
Ansonsten lese ich doch noch mal das Buch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


207 von 252 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die mit Abstand am schlechtesten gelungene Verfilmung, 9. April 2008
Dieser Film war (nach eragon) der zweite, bei dem ich mehrmals mitten im Fim auf die Uhr geschaut habe, um rauszufinden, wie lange ich das noch ertragen muss. Der Anfang hat mir noch recht gut gefallen, aber sobald die Skelettdementoren das Fliegen angefangen haben, spätestens ab der ersten Szene in Grimmauld Place, ging es rapide bergab. Die einzigen Highlights waren die Stellen, in denen Fudge oder ganz allgemein das Ministerium auftauchte, und die Special Effects, die wirklich ziemlich gut waren. Aber ein Film lebt nicht nur von Special Effects, und dieser Film schon gar nicht.
Alle Charaktere außer Harry werden an den Rand gedrängt, und Harry selbst wird zum langweiligen Standardhelden, fehlerlos und perfekt, degradiert. Wie bei einer Verfilmung von einem 1000-Seiten-Wälzer zu erwarten, wurden die Stellen, die das Buch zu meinem Lieblingsband gemacht haben - die vielen kleinen Details, lustigen Szenen und Hintergrundinformationen - komplett fallengelassen. Wäre das das einzige Problem, würde ich diese Rezension aber nicht schreiben. Der Film macht keinen Sinn, wenn man das Buch nicht gelesen hat; Informationen, die in späteren Büchern wichtig werden, wurden den zuschauern vorenthalten; von zwischenmenschlichen beziehungen war nichts zu sehen; alles, was den Charme der früheren Filme ausmachte (von den Büchern gar nicht zu reden) wurde zugunsten der düsteren Atmosphäre weggelassen (hogwarts ist einfach nur ein graues Schloss, ohne irgendwelche offensichtlichen hinweise auf magie abgesehen von ein paar laufenden gemälden und geistern, die hin und wieder auftauchen, harry und seine freunde haben kein alltagsleben mehr, von irgendwelchen emotionen, die der buch-harry fühlt, ist im film nichts mehr zu sehen). nicht zuletzt wurden einige wirklich sehr grobe schnitzer in der handlung gemacht, die ja noch verzeihlich wären, wenn sie denn dem film helfen würden, irgendwie spannung aufzubauen oder die geschichte voranzutreiben, aber dem ist nicht so. dass cho die DA verrät, gibt harry bloß einen plausiblen grund, sie zu verlassen, denn unser grooßer held ist natürlich viel zu toll, um sich einfach zu "entlieben". hoffentlich wird ginny im nächsten film nicht auch so kurz abgehandelt. allerdings ist es mir sowieso ein rätsel, wie yates eine liebesbeziheung zwischen harry und einem charakter, der geradezu sträflich vernachlässigt wurde, aufbauen will.
die gefühlte hälfte des films findet in der mysteriumsabteilung statt, wo eine menge lichtblitze und laserschwertähnliche waffen auftauchen, sirius irgendwann unspektakulär stirbt, und schließlich voldemort auftaucht (na, wer hätte das gedacht...), um von harry besitz zu ergreifen. der tapfere held harry krümmt sich auf dem boden, wir sehen schlimme bilder in seinem kopf, voldemort spricht durch ihn zu dumbledore - an diesm moment hatte mich der film so weit, dass er mir schon fast wieder gefiel. dann kam der brechreizerregende teil des endes. harry, ganz der kluge, gute, fantastische held, sagt voldemort, dass er viel toller ist als er, weil er schließlich lieben kann, und steigt dann nach ein paar nebensächlichen anschlussszenen lächelnd in den hogwartsexpress, zeigt in seinem engen t.shirt seine muskeln und sagt "wir haben etwas, das voldemort nicht hat, denn wir können lieben" oder etwas in dem tenor. muss ich noch extra erwähnen, dass es ursprünglich mal so war, dass harry am boden zerstört ist wegen sirius tod, sich die schuld an ebendiesem gibt, dumbledores büro zerlegt, als der ihm klarmachen will, dass die fähigkeit zu lieben wirklich einen vorteil über voldemort bietet, und mit sicherheit weder lächelnd in den hogwartsexpres ssteigt (hallo? es geht zu den dursleys, und sirius ist tot?) noch ein muskelgeschwelltes t-shirt trägt?
ach, lassen wir es. der film ist die aufregung nicht wert, und diese 434. rezension wird wahrscheinlich sowieso kaum einer lesen.

Fazit: Der Film ist seine 7€ nicht wert. Spart das Geld, investiert es stattdessen in schönen Badeschaum, teure Schweizer Schokolade oder einen heißen Cappucino und lest das Buch noch mal.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Politik in der Märchenstunde, 31. August 2007
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Der Höhepunkt dieses Filmes ist für mich die Figur der Luna. Ein kleines, fragiles, blondes Hippiemädchen ohne Schuhe, die aber mehr von der Welt sehen und verstehen kann als alle anderen Beteiligten. Während die meisten der Charaktere in diesem Film zwischen Gut und Böse immer wieder wählen müssen, stellt Luna überzeugend das reine Gute da. Wenn man mit ihr ist, fühlt man sich zu Hause. Eine großartige Darstellung ist einer mir bisher völlig unbekannten Schauspielerin da gelungen.

Die zweite großartige Schauspielerleistung ist natürlich Mrs. Umbridge. Wie in der Wirklichkeit: Es ist das Spießertum, dass in der Welt dem Bösen in die Hände spielt. Vor allem, weil es keine Skrupel kennt, wenn es darum geht, die eigenen Wertvorstellungen gegenüber anderen durchzusetzen. Dargestellt ist das als eine wunderbar unterhaltsame Mischung aus der schrägen, unverheirateten Tante in der Familie und der bösen Lehrerin aus der Grundschule. Es sieht so aus, als sei Maggie Thatcher im Heimatland von Harry Potter noch nicht wirklich vergessen. Herrlich, wie sie Tee und Folter mit demselben Gesichtsausdruck austeilt.

Die Geschichte, die im Buch erzählt wird, kommt hier natürlich wirklich zu kurz. Sie hat zu viele Facetten. Hier tritt vor allem die Kritik an der manipulierenden Presse und an der Angst der Politiker hervor, die die Existenz des Bösen nicht wahr haben wollen. Es erinnert etwas an die britische Politik vor dem zweiten Weltkrieg, als Chamberlain Hitler auch nicht wirklich ernst nehmen wollte. Ein paar Szenen erinnern mich auch an die Machtübernahme, die wir in Teil III von Star Wars sehen konnten. Aber insgesamt kommt doch die Beklemmung, die ich beim Lesen des Buches empfunden habe, zu kurz. Das Scheitern einer Zivilgesellschaft, die eben doch nur aus Opportunisten besteht, kann im Film kaum thematisiert werden.

Ebenfalls zu kurz kommt sicher die Beziehung von Harry und Cho. Was das Zwischenmenschliche angeht, hat der Film nur wenig zu bieten, hier hat mir der letzte - sehr lange - Film deutlich besser gefallen. Zwar muss Harry auch in diesem Film lernen, sich nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf seine Freunde zu verlassen. Harrys Alleingänge kamen mit allerdings gelegentlich etwas aufgesetzt vor. Wenn man Böse ist, könnte man sagen, dass die schauspielerischen Fähigkeiten von Ratcliffe nicht im selben Tempo wachsen wie die Entwicklung der Persönlichkeit Harrys in den Büchern. Aber vielleicht machte das gestraffte Drehbuch den Darstellern die Sache auch einfach schwerer.

Gut gefallen hat mir das Ende. Wie kann ein Krieg unter Zauberern eigentlich aussehen? Die optische Darstellung erscheint mir hier gut gelungen. Während ich im Buch die Beschreibung etwas unübersichtlich fand, machte hier die Story fast mehr Sinn. Und auch die Tricks sind gut gelungen, im finalen Showdown und auch im Rest des Films.

Zuletzt aber noch ein Lob für die dritte großartige Schauspielerleistung im Film. Snape hat diesmal wirklich wenig Raum. Aber in allen Szenen, in denen er präsent ist, spielt er wieder einmal großartig. Seine Figur ist natürlich keine Nebenfigur im Universum Potter. Er steht im Zentrum, auch wenn man ihn nicht immer sieht. Und diese Figur ist in allen Filmen, auch in diesem, großartig ausgefüllt.

Insgesamt eine würdige Fortsetzung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Löchrig wie ein Schweizer Käse, 24. November 2007
Von 
Paula Jakob (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Klar, es ist schon ein Kraftakt, ein derart komplexes, überladenes und detailveliebtes Werk wie "Harry Potter und der Orden des Phönix" in einen Film hineinzustemmen, den der Zuschauer überstehen sollte, ohne sich dabei wund zu sitzen. Verfilmen kann man das schlicht und ergreifend nur, indem man viel, viel weglässt. Allerdings habe ich mich gestern beim Anschauen immer wieder gefragt, wie man denn um Himmels Willen "Die Heiligtümer des Todes" verfilmen will, wenn man bereits bei der Verfilmung des "Phönix", in dem soviele Spuren für die Folgegeschichte gelegt wurden, Figuren wie Kreacher vernachlässigt, Bane, den Zentauren,den schrägen Tagdieb Mundungus Fletcher sowie den "Klitterer " und seinen Herausgeber ganz weggelassen hat, Tonks ganze zehn Sekunden einräumt und die faschistoide Dolores Umbridge als eher verhuschte Urschel darstellt. Aber das wird klappen, denn entweder haben die Zuschauer ja ohnehin die Bücher gelesen und denken sich den fehlenden Rest eben dazu oder man bereitet die verbleibenden Bände filmisch so leichtverdaulich und gedankenlos auf wie eben den Phönix: MTV- taugliches Spektakel, ideale Steilvorlage für das Computerspiel viel Kawumm und kein erkennbarer roten Faden. Ganz offensichtlich ist die Filmreihe eher für Zuschauer gemacht, die zwei Stunden abschalten und nur "Boah, ey", rufen wollen , sonst würde man doch die riesigen Löcher in der Dramaturgie bemerken! Wer die Bücher nicht gelesen hat, müsste sich eigentlich hilflos fragen, weshalb der Film den "Orden des Phönix" im Titel hat, der kommt nämlich auch nur als Randnotiz vor. Und da alles wieder rasend schnell zu Ende gebracht werden muss, wird einem doch als Kinobesucher ohne Leserbackground nicht einmal annähernd klar, warum Voldemort die Prophezeiung will und welch hochexplosiven Inhalt sie hat. Es wird auch darauf verzichtet, zu erläutern, weshalb Dumbledore so abweisend und seltsam zu Harry ist. Oder woher die Dementoren zu Beginn kamen. Welche Qualen James Potter und seine Clique Severus Snape zugefügt haben. Oder was mit Dumbledore geschieht, nachdem Umbridge die Schule übernommen hat.
Und wo Dumbledore beim großen Finale plötzlich herkommt, ist ebenso völlig unverständlich hingeschludert wie der Umstand, wie denn plötzlich Sirius und Lupin ins Ministerium gelangen. Macht aber scheinbar nichts, Logik verliert gegen Action. Und Action gibt es gerade beim Finale reichlich......
Die düstere und beklemmende Stimmung des Buches, der gemobbte und einsame Harry, seine endlosen Nachsitzstunden bei der folternden Umbridge,all die Repressalien, vor deren Hintergrund Dumbledores Armee überhaupt eine Daseinsberechtigung hat, das alles fehlt völlig. Damit macht der Film einfach den Eindruck, als habe man vor der Buchvorlage kapituliert und sich gesagt, schauen wir mal, wie wir das Beste draus machen, Harry Potter MUSS ja weiter verfilmt werden und die Leute gucken es sowieso, also - stümmeln wir irgendwas zusammen und hauen das Maximum an Special effects rein, muss ja keinen Sinn machen und wer eben nur zwei Stunden in die Geschichte investieren will, bekommt eben auch nur die Sparversion.
Ich persönlich rate dringend dazu, mehr Zeit zu inverstieren und sich wenigstens das Hörbuch zu gönnen.......
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich liebe Harry Potter ,aber das?, 24. November 2007
Das Buch hat mir von allen bis jetzt am besten gefallen und ich habe die CD mindestens
12mal gehört !Ich konnte es kaum erwarten bis endlich der 5te Film herauskommen sollte.
Doch der Film war eine schreckliche Enteuschung ! Ich kann mir ja vorstellen das es schwer ist 30 Stunden Hörbuch auf 138 zu verkürzen aber es fehlen Dails die wirklich wichtig sind!
Die Kampfzenen stehen hier eindeutig im Vordergrund doch was ist mit den anderen szenen?Quiditsch kommt diesmal nicht einmal vor!Dabei sollte Ron dieses Jahr Wood ersetzten und yennie Harry,der von Ambridge rausgeworfen wird!Oder die Tatsache das Ron und Hermine Vertrauensschüler werden wird nicht einmal erwänt.Ich finde den Film erbämlich!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Rückkehr des dunklen Lords..., 8. September 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Harry Potter und der Orden des Phönix (DVD)
Harry Potter (Daniel Radcliffe) plagen Alpträume. Er sieht immer noch den Tod seines Freundes vor Augen. Niemand möchte ihm glauben, dass Lord Voldemort dahintersteckt und so hat der Tagesprophet, die Zeitung für Zauberer und Hexen, eine Denunzierungskampagne gegen Potter und Dumbledore (Michael Gambon) ins Leben gerufen. Im Zauberministerium geht man davon aus, dass Dumbledore den Minister stürzen will und sich selber aufs Amt hieven möchte. Als Dudley Dursley, der Sohn seines Ziehvaters, mal wieder Stunk macht, greifen zwei Dementoren an. Obwohl es untersagt ist, in der Gegenwart von Menschen ohne Zauberkenntnisse Magie anzuwenden, wendet er gegen die üblen Kreaturen den Patronos-Zauber in Notwehr an um den Angriff effektiv abzuwehren. Es gelingt zwar, aber der Minister Cornelius Fudge (Robert Hardy) reagiert mit einen Ausschluss für Harry Potter. Bei der Anhörung kann Dumbledore für Potter sprechen. Sämtliche Anklagepunkte werden fallengelassen. Allerdings setzt das Ministerium jetzt als mittlerweile fünfte Nachfolgelehrerin für das Fach Verteidigung gegen die dunklen Künste die Erste Untersekretärin Dolores Umbridge (Imelda Staunton) ein. Diese versucht auch mit unlauteren Mitteln wie Folter Harry dazu zu bringen zu widerrufen. In ihrem Fach will sie keine Magie sehen und so sieht sich Potter gezwungen, seine Mitschüler widerrechtlich in den Patronus und andere Verteidigungen zu unterrichten. Als Umbridge diese Umtriebe zu Ohren kommen, ruft sie sich zur Inquisitorin aus…

Auch als Nichtleser des Buches (daher kann ich zu den Unterschieden keine Angaben machen), fand ich den Film mehr als spannend aufgezogen. Er weist bis in die kleinsten Nebenrollen eine Vielzahl hochkarätiger Darsteller aus. Als Neuzugang ist Model und Schauspielerin Evanna Lynch in der Rolle der Luna Lovegood (sic!) zu sehen. Sämtliche Schüler und Lehrer übernehmen ihre Rollen aus den Vorfilmen wieder. So glänzen erneut Michael Gambon (Dumbledore), Gary Oldman (Sirius Black), Robbie Coltrane (Hagrid), Alan Rickman (Snape), Ralph Fiennes (Voldemort), Emma Thompson (Trelawney), Maggie Smith (McGonagall), Jason Isaacs (Malfoy) und Robert Hardy (Fudge) in ihren bekannten Rollen. Helena Bonham Carter stößt wie Imelda Staunton zur Cast hinzu.

Auch wenn der Film ausgezeichnet ist, nimmt man dem mittlerweile volljährigen Cast die 15jährigen nicht mehr ab. So ist Radcliffe bereits 18 und Grint 19 Jahre alt. Unglaubhaft ist es gerade bei den Darstellern, die einen gewaltigen Schuss nach oben gemacht haben. Während Radcliffe noch relativ klein wirkt, sind Grint und insbesondere der 20jährige Malfoy-Darsteller Felton gewaltig gewachsen. Das Problem bei der Serien-Verfilmung mit Jugendlichen ist, dass diese recht schnell älter werden und aus dem Jugendlichenschema rauswachsen. Spätestens bei Film 7.2 dürfte den Mittzwanzigern niemand mehr deren „Fast-Volljährigkeit“ abnehmen…
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 237 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Harry Potter und der Orden des Phönix
Harry Potter und der Orden des Phönix von David Yates (DVD - 2013)
EUR 5,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen