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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten Serien aller Zeiten ist zu Ende...
Sieben Jahre können ganz schön lang sein. Bei "The Sopranos" wurde sieben Jahre lang äusserst glaubwürdig die Entwicklung von sehr verschiedenen Menschen dargestellt - vom Teenager bis zum Greis - die alle durch eine einzige Gemeinsamkeit verbunden waren: sie haben mit der New York/New Jersey-Mafia zu tun - entweder durch die Zusammenarbeit mit der...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2007 von Ralf K Berlin

versus
6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Frustrierendes Ende
Für alle die frustriert vom Ende sind'
Achtung, Sie sollten diese Rezension nur lesen, wenn sie die Staffel bereits gesehen haben. Ich bin erst vor kurzem auf die 'Sopranos' aufmerksam geworden. So hatte ich das Glück mir direkt die Mafiabox zu holen, als sie bereits auf 83 Euro reduziert war. So hatte ich die gesamte Serie in einem Stück und wusste...
Veröffentlicht am 6. April 2009 von H. Kaeß


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten Serien aller Zeiten ist zu Ende..., 20. Dezember 2007
Von 
Sieben Jahre können ganz schön lang sein. Bei "The Sopranos" wurde sieben Jahre lang äusserst glaubwürdig die Entwicklung von sehr verschiedenen Menschen dargestellt - vom Teenager bis zum Greis - die alle durch eine einzige Gemeinsamkeit verbunden waren: sie haben mit der New York/New Jersey-Mafia zu tun - entweder durch die Zusammenarbeit mit der sogenannten "Familie" oder durch die Zugehörigkeit als reguläres Familienmitglied wie Ehefrau, Sohn, Tochter, Schwiegervater.
Die Geschichten, Drehbücher, Ausstattungen, Kameras und Schauspieler wurden im Lauf der Staffeln immer besser und erreichten bei Staffel 4 und 5 wohl den Höhepunkt. Bei der sechsten Staffel, die in zwei Teilen auf DVD veröffentlicht wird, traten erste Ermüdungserscheinungen ein, da sich die Stories teilweise wiederholten, die Handlung ein wenig schleppender voranging als in den vorherigen Episoden und neu eingeführte Figuren nicht mehr so charismatisch und vielschichtig daher kamen wie in früheren Folgen. Natürlich gibt es auch in der letzten Staffel viele Höhepunkte, wie die Schüsse auf Tony und der Bandenkrieg zwischen New York und New Jersey, der eine erschreckende und blutige Schneise durch die letzten Folgen zieht. Es war eine kluge Entscheidung, die Serie zu einem Ende zu bringen, anstatt noch - vielleicht auch nur der Kohle wegen - ein paar weitere Staffeln dran zu hängen.
Natürlich sind die allerletzten Folgen dann doch sehr, sehr spannend und über den Schluss lässt sich wirklich streiten - lange hatte ich gerätselt, wie die grandiose Serie enden könnte - ich erriet es nicht, und mir gefiel das Ende nicht so besonders gut - allerdings hab ich auch schon etliche andere Meinungen gehört, und natürlich möchte ich hier nichts verraten.

Im Gegensatz zu den vorherigen Veröffentlichungen finden sich auf dieser Staffel 6.2. einige Bonus-Geschichten (neben den üblichen Audio-Kommentaren) nämlich ein zu Christopher's "Kinofilm" und ein ca. 15-minütiges Featurette zu der Musik in der Serie, wobei einige der Hauptdarsteller "in natura" zu sehen sind, was ich recht spannend fand.
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61 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Machs gut T., 25. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das wars, einer der genialsten und unterhaltsamsten Serien findet Ihr wohlverdientes Ende. HBO hat sich mit den Sopranos sicherlich ein riesen Denkmal in der heutigen schnelllebiegen medialen Unterhaltungswelt geschaffen. Ich habe die letzten Episoden der Mafiasaga aus New Jersey bereits gesehn. Keine Angst, verraten tue ich nichts, nur soviel sei gesagt: In jeder Staffel gibt es gute und etwas weniger gute Episoden, (wirklich schlechte Episoden gibts eh nicht bei den Sopranos.) Das Ende wird vermutlich dem einen oder anderen nicht so schmecken, wie man es sich wohl gewünscht hat.

Jedoch, (und deshalb auch von mir die volle Punktzahl) haben "The Sopranos" einen würdigen Schluss bekommen. Zuviele gute (amerikanische) Serien werden leider sehr oft schon nach einer oder zwei Staffeln abgesetzt. Wir Fans dieser Hochglanzproduktionen können nur entäuscht den Kopf schütteln, wenn grosse Konzerne den Rotstift ansetzten.

Ich persöhnlich sehe die 6 (eigentlich sinds ja 7) Sopranosstaffeln als "Gesamtkunstwerk" an. Es ist einfach ein purer Hochgenuss, sich in die Welt von Tony Soprano hineinziehen zulassen. So auch in den verbleibenden 9 Episoden. Wahre Fans wird diese letzte Staffel sowieso nicht enttäuschen. Das hohe Niveau dieser Kultserie wird bis zum Schluss gewahrt. UND BITTE: Lasst euch nicht von möglichen schlechten Kritiken zu dieser Staffel ablenken: Wo Sopranos drauf steht, ist auch Sopranos drin. So einfach ist das !

Ich empfehle jedem, die letzten 9 Episoden zu geniessen, denn der Vorhang für eine der besten Tv-Produktionen überhaupt ist gefallen. Für immer.

Danke HBO, Danke James Gandolfini und an alle Mitwirkenden für Fernsehgeschichte der feinsten Art.

In T's Sinne: "Get the f....out of here".
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die letzte Sopranos-Staffel geht zuende - Ein Grandioses Finale, 9. Januar 2008
Wie schon von anderen Rezensenten und Kritikern erwähnt sind und waren die Sopranos eine absolute Ausnahmeerscheinung im Fersehen und in der heutigen Welt. Dankbar erkennen man, daß wir DEM (TV)-Ereignis der letzten Jahrzehnte beiwohnen durften. Man könnte stundenlang in Superlativen von den Sopranos weiterschwärmen bis zum Überschlag.. Eine Serie die nicht nur auf Kino-Niveau spielt sondern weit darüber. Selbst absolute Gangsterfilm-Klassiker erblassen in der Gegenüberstellung dieser Serie. Die Qualtität der Staffeln wurde dabei absolut konstant hochgehalten. Das alleine ist einmalig. Bis zur nun 6. (verlängerten) Staffel..
Alle Charaktere sind einem ans Herz gewachsen, besonders Tony, Carmella, Meadow und A.J. sowie Sil, Chris und Paulie (Stichwort: Wortgefechte :-)).
Nachdem ich Staffel 1-5 nun zweimal und die 6. einmal gesehen habe kann ich auch die Tauglichkeit der Serie zum Mehrmalsehen (auf DVD) bestätigen und besonders empfehlen. Nur so kann man sich alle Folgen (in einem kürzeren Zeitraum) nocheinmal zu Gemüte führen und die oft eingesteuten Rückblenden und Verweise auf Geschehnisse in äteren Folgen vollends nachvollziehen, sowie die komplexe Handlung besser verstehen. Zumal im Kabelfernsehen wohl aufgrund schlechter Einschaltquoten nie alle Staffeln gezeigt werden. Was eigentlich nur an den schlechten Sendezeiten liegen kann, und an der Tatsache, daß die Sopranos nicht so schnell zugänglich sind wie die aktuellen "Fast-Food"-Serien.
Zum Grossen Finale kommen jedenfalls nocheinmal alle Charaktere "zu Wort". Alles was die Sopranos so einmalig machte ist enthalten, inclusive eines Mafia-Krieges bei dem es nochmal um Alles geht für den New-Jersey Clan.. Superspannend!
Das Ende der letzten Folge lässt einen ein bisschen verdutzt zurück, hätte aber im Nachhinein nicht besser gelöst werden. Eigentlich wollte David Chase ja schon nach der 4. Staffel die Serie einstellen. Gott sei Dank ist es anders gekommen. Die Hoffnung auf eine, trotz aller gegensätzlichen Ankündigungen, neue Staffel steht im Widerspruch zu der Tatsache, daß man aufhören sollte solang die Qualität noch gehalten werden kann und man sich nicht nur noch wiederholt. Ausserdem wie bereits erwähnt, wollen sich Autoren und Darstellen nach 7 Jahren sicher auch wieder anderen Projekten zuwenden können. Die Option auf einen Sopranos Kinofilm wäre eine schöne Alternative. Hoffen wir also ingeheim auf ein Wiedersehen mit unserem ambivalenten Helden Tony und Co. (und sei es nur als DVD-Wiederholung) Mach's gut T. "Gerade als ich dachte ich bin draussen, ziehen sie mich wieder hinein"
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen und alles endet...., 6. Dezember 2007
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
auch wenn ich es noch garnicht realisiert habe, aber das war es jetzt für die sopranos!!
aus, vorbei!!
natürlich, diese letzte staffel war ein mehr als würdiger abschluss. die storylines wurden zu einem für die fans ertragbaren ende geführt, wie ich finde.
aber wenn ich mir ansehe wie lange manche minderwertigen, nichtssagenden serien schon laufen, frage ich mich warum serien wie die sopranos eingestellt werden.
sicherlich liegt das zum einen an den darstellern, die sich nicht noch länger an die serie binden wollen, und an den produzenten, die vielleicht mal was neues probieren wollen, aber trotzdem ärgert es mich.
wie auch immer, die sopranos waren, sind und bleiben absoluter kult.
eine hervorragende serie, die wie ein vorrezensent schon geschrieben hat, als epos anzusehen ist.
als trost bleiben mir wenigstens alle folgen auf dvd erhalten.

mein dank gilt david chase, der diesen meilenstein erdacht hat, h.b.o., das sie die serie produziert haben, den verschieden regisseuren und autoren, die jede folge zu einem highlight gemacht haben und natürlich den darstellern die das ganze veredelt haben. hier natürlich in erster linie james gandolfini der die rolle seines lebens spielte.

arrivederci e buona fortuna al mio amici.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The decline and fall of the Roman empire, 2. Januar 2008
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Amazon empfiehlt für eine Rezension einen Text zwischen 100 und 500 Worten. Für die Sopranos wäre selbst ein Buch mit 500 Seiten noch zu knapp bemessen, denn diese Serie ist der amerikanische Jahrhundertroman des 21. Jahrhunderts! Homer, Shakespeare, Goethe, Thomas Mann, David Chase...

Chase hat mit dieser Serie die Messlatte für zukünftige Fernsehserien so hoch gehängt, dass es die helle Freude für anspruchsvolle Zuschauer ist!
Aber es wird auch weiterhin leichte, anspruchslose Produktionen geben, etwa B-Movies wie Cleaver. Das Making-of zu Christophers Antwort auf Saw ist das beste und witzigste Special aller Sopranos-Boxen. Sehr erhellend ist auch das Special: Die Musik von Die Sopranos, besonders deshalb, weil die Musik eine so wichtige Rolle in der Serie spielt.

Nun endet also die beste Fernsehserie, die es bisher gab, mit der sechsten Staffel. Sechs - die Zahl des Teufels. Und der Leibhaftige erscheint auch in einer besonders verstörenden Szene, wenngleich auch nur als Bild auf einem Spielautomaten in Las Vegas, an dem Tony zugedröhnt von Drogen vorbeigeht. Ähnlich wie der Moment als er in der Serie zum ersten Mal harte Drogen nimmt, ist auch dies ein Augenblick, der mich zutiefst angewidert hat. Man hat so viele Dramen mit diesem Mann durchlebt, dass er einem ans Herz gewachsen ist und deshalb leidet man mit, wenn er Falsches tut. Wobei Chase nie den moralischen Zeigefinger hebt und platte Botschaften aufdrängt. Man muss kein Heiliger sein, um ein guter Mensch zu sein und ein glückliches und sinnvolles Leben zu führen. Mal berauscht sein, mal in den Stripclub gehen - das ist nur menschlich, aber Bobby sagt dazu einen der wichtigsten Sätze der Staffel und der gesamten Serie: Ihr Sopranos übertreibt!
Der christliche Glaube, durchsetzt mit abergläubischen Elementen und den Traditionen der Italo-Amerikanischen Mafia spielt in der letzten Staffel eine grosse Rolle. Eine der amüsantesten Szenen hat der abergläubische, tragisch-komische Paulie mit einer Katze - ganz große Comedy!

Der Genuss an dieser Serie beginnt schon, bevor der Fernseher überhaupt läuft. Allein schon das Cover der schön gemachten DVD-Box ist große Kunst. Am Ende bist du ganz allein. Im Hintergrund ist die Freiheitsstatue zu sehen, im Vordergrund steht ein nachdenklicher und ärgerlicher Tony Soprano. Sein Blick nach Italien gerichtet? Der amerikanische Traum ging nicht in Erfüllung?

Besonders in der letzten Season geht der Blick über das persönliche Schicksal der Familien aus New York und New Jersey hinaus und erinnert den Zuschauer daran, dass hier universelle Probleme des modernen Menschen abgehandelt werden. Die Sopranos sind eben viel mehr als nur eine Unterhaltungsserie über die Mafia!

Auswege und Entscheidungen sind ein weiteres grosses Thema der finalen Staffel. Dr. Melfi hatte den Patienten Soprano angenommen, weil sie ihn von seinen Verbrechen abbringen wollte. Aber dafür müsste die Familie das mitunter langweilige und anstrengende Leben von ganz normalen Leuten führen. Und so ein grosses Opfer bringen, wo sie doch so sehr die Vorzüge des American Way of Life geniessen?

Christopher flüchtet sich in Drogen, nachdem er erneut aufs Tiefste verletzt wurde. Paulie macht einmal mehr einen dummen Witz und prophezeit der Tochter von Christopher eine Zukunft als Stripperin - dafür erntet er schallendes Gelächter, selbst von den jungen Frauen (die damit selbst beleidigt werden) und von Tony. Zusammen mit der letzten Szene von Onkel Junior und dem Scheich von Iran einer der schmerzhaftesten Momente der Serie. Der Witz hat fatale Folgen für Christopher, der ohnehin geschwächt durch den Verlust der Liebe seines Lebens und den Entzug ist. Er ist so sehr verletzt, weil Paulie recht hat. Für männliche Kinder ist in dieser Familie nur eine Zukunft als Gangster denkbar und für die Frauen nur ein Leben als Ehefrau oder Prostituierte. So auch für Tonys Kinder. Anthony Junior lässt sich von seinem Vater einen Job vermitteln, in dem er viele Stars und Sternchen treffen wird - Hauptsache reich und berühmt, egal wodurch. ;-) Die intelligenteste Figur der Serie, Meadow merkt wie anstrengend ein Medizinstudium ist und wie gemütlich es ist ein teures Auto zu fahren und über Geld verfügen zu können, das aus Gott weiß für Quellen stammt.

Es ist gut, dass die Sopranos nun zu Ende gehen. Denn es ist alles gesagt. Eine Verlängerung der Serie würde wahrscheinlich den Mythos entzaubern. Falls Anthony Junior die Geschäfte seines Vaters übernehmen sollte, würde er ganz ähnliche Geschichten wie sein Vater erleben. Der Zuschauer kann sich nach dem brillanten Ende selbst in seiner Phantasie ausmalen, wie es weitergehen könnte. Man sollte Tonys Tipp beherzigen und sich an die schönen Momente (der Serie und des Lebens) erinnern - die Sopranos werden noch Jahrzehnte, hoffentlich Jahrhunderte lang, Menschen beschäftigen, inspirieren, abschrecken und ermutigen!

Für Menschen wie Tony gibt es, wie er selbst sagt, nur zwei denkbare Möglichkeiten zu enden, entweder ermordet oder im Knast. Was er nicht begriffen hat, ist das seine dritte Chance eine Frau sein könnte, die ihn auf den richtigen Weg zurückbringt. Denn neben dem Mob, der in dieser Staffel den Zuschauer daran erinnert, wie hässlich er sein kann, wenn es hart auf hart kommt (Tony und Christopher im Auto), gibt es eben auch gute Menschen in dieser Serie, wie Agent Harris (mit seinen denkwürdigsten Momenten der Serie) und Christophers letzte Chance, seinem echten Freund T. J. Dolan, ausgerechnet ein Drehbuchautor fürs Fernsehen (das Schreiben und das Fernsehen als Ausweg aus der Krise - brillant!). Die grössten Helden der Serie und der beste Ausweg sind die Frauen! Und sie müssen ja nicht gerade so grossartig sein wie die Statue of Liberty oder so atemberaubend wie Gloria oder Irina. Es können auch natürliche, selbstbewußte Frauen wie Meadow Soprano sein. Wer erreicht Tony als erstes: das FBI, ein Killer oder Meadow? Alles ist möglich!

Danke David Chase!
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56 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hätte von mir aus ewig so weitergehen können..., 26. Oktober 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
tut es aber leider nicht!

Part 2 der 6. Staffel wurde vom 08. April - 10. Juni auf HBO ausgestrahlt und wird seitdem monatlich wiederholt. Davon abgesehen werden die SOPRANOS in den USA nun auch erstmalig auf A&E ausgestrahlt, damit erreichen sie nahezu jeden amerik. Haushalt. (Da wird eine Art "SOPRANOS light" gesendet, ohne Nacktszenen, ohne fu... & sh... etc.)

Die letzten 9 Episoden (#78 - 86) schließen für mich nahtlos an die Qualität der Staffeln 1 - 5 an, sie sind durchgehend spannend und dramatisch. James Gandolfini und Edie Falco wachsen noch einmal über sich hinaus, aber auch alle anderen Darsteller stellen eindrucksvoll unter Beweis, warum sie nicht früher aus der Serie herausgeschrieben wurden und warum Chase z.T. über Jahre an ihnen festgehalten hat.
Gandolfini, Falco und Imperioli sind m.E. trotz herausragender Leistungen um den Gewinn des Emmy Awards (am 16.09.) betrogen worden.
Hoffentlich klappt es für das Trio bei den GoldenGlobes am 15. Januar 2008!

Zum Inhalt: In der 1. Episode kommt es völlig unerwartet zu einer schweren Auseinandersetzung zwischen Tony und seinem Schwager Bobby Baccala. Tony ist in seiner Ehre sehr gekränkt, trotzdem kommt Bobby noch einmal davon.
Christophers schöne Frau hat eine kleine Tochter bekommen, es wird aber immer klarer, dass er nicht über den Tod seiner Adriana hinwegkommt. Das hat negative Auswirkungen auf seine Beziehung zu Tony.
Paulie hat Tony auf der Intensivstation fast ins Grab geredet, nichts daraus gelernt und plappert weiter. Tony sieht mehr als einmal fast rot und lädt seinen Freund Pauli in Miami auf eine Bootstour ein...
Tony unternimmt mit Christopher eine nächtliche Autofahrt auf regennasser Straße, es kommt zu einem Unfall, bei dem sich der Wagen mehrmals überschlägt. Christopher sitzt schwer verletzt hinterm Steuer, gibt zu dass er unter Drogen steht und bittet Tony um Hilfe...
A.J. erhält von seiner Verlobten den Laufpass und sieht keinen Sinn mehr im Leben...
Aus schwelenden Unstimmigkeiten kommt es zum Krieg zwischen Tony und Phil Leotardo. Ein Gefolgsmann von Phil erlaubt sich einen relativ harmlosen Scherz mit Meadow, dafür muss er bitter zahlen. Das schüttet nur noch mehr Öl auf Phils Feuer...
Dr. Melfi muss unter Druck von außen einsehen, dass die Therapie Tony in seinem Tun wohl eher noch bestärkt als von seinen (Un)Taten abhält.
Die Fans von Junior Soprano und Johnny Sack können sich auf brilliante Szenen mit Dominic Chianese und Vince Curatola freuen, die von Melancholie, Tragik und Vergänglichkeit getragen sind.

Was bleibt ist ein leeres Gefühl in der Magengrube, weil man ahnt, dass man Zeitzeuge einer TV-Produktion war, wie es sie auf lange Zeit nicht mehr geben wird.
Ich durchforsche tgl. die Gästeliste bei David Letterman & Craig Fergurson (auf CBS), Jay Leno & Conan O'Brien (auf NBC) und Jimmy Kimmel (auf ABC) - Gandolfini ist nirgends zu sehen, er hat KEINERLEI Interesse an Medienrummel um seine Person. Er hat nach Abschluss der Dreharbeiten zu den SOPRANOS eine Dokumentation mit dem Titel "Alive Day Memories: Home from Iraq (2007)" produziert, über die Sie sich auf HBO informieren können. Ich habe sie gesehen und war erschüttert! Die DVD ist ab Ende Oktober bei Amazon.com erhältlich.
Auf veoh.com (Stichwort: James Gandolfini) können sich seine Fans ein 46minütiges Interview mit ihm ansehen.
Ausführliche Interviews mit James Gandolfini sind nachzulesen unter:
- msnbc.msn.com 'James Gandolfini looks beyond Tony Soprano - Actor will miss cast and crew, but is relieved to leave mob boss behind' (inkl. Videoclips mit David Chase und Edie Falco)
- cbsnews.com 'This Is James Gandolfini, He's Not Tony'
- nytimes.com 'One Final Whack at That HBO Mob'

Auf youtube.com empfehle ich:
- The Sopranos Final 9 Episodes Trailer
- The Buzz- Sopranos Behind the Scenes - HBOHD
- The Sopranos On The Set - HBOHD
- Exclusive Interview With The Sopranos
- Frank Vincent on Jimmy Kimmel Live 5-3-07
- Michael Imperioli on David Letterman 05/15/2007 (bitte erst nach Ansehen der Staffel!)

Fazit: PRÄDIKAT BESONDERS WERTVOLL deshalb UNBEDINGT SEHENSWERT und von daher KLARE KAUFEMPFEHLUNG !!!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Serie aller Zeiten!, 3. Dezember 2007
Von 
Es ist einfach eindeutig DIE Serie, ein wahres Epos, ein Meisterwerk des modernen Hollywoods, was wohl viele nicht für möglich gehalten hätten. Dass das MoMA in New York City den Sopranos eine Ausstellung widmet, ist in diesem Zusammenhang dann auch nicht mehr allzu überraschend. Der Einfluss der Sopranos auf die amerikanische (Pop) Kultur ist so gewaltig, dass man es nur mit sehr wenigen Werken der Film- und Fernsehgeschichte vergleichen kann. Die Diskussion um die von Erfinder David Chase komponierte Schlusssequenz zeigt, wie sehr sich das Publikum hat mitreißen lassen. Selbst Hillary Clinton spielte die bereits berühmte Schlusssequenz in einem Wahlwerbespot mit ihrem Ehemann nach. Sich selbst immer treu bleibend, spannend bis zum Schluss, ungewöhnlich in seinen Wendungen, genial in der Verwendung von Musik (!) und gleichzeitig auf einem solch hohem Niveau bleibend ist die letzte Staffel der fehlende Diamant in der Krone des Soprano-Vermächtnisses - und das ist das einzig negative daran. Sobald der Bildschirm nach der letzten Folge den Abspann zeigt, wird einem klar, dass es keine neuen Folgen mehr geben wird. Aber wie schon viele Große festgestellt haben: Alles fließt - und alles hat ein Ende. Oder mit den Worten von Anthony Soprano: "What are You gonna do? We all gotta go someday"
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdiges Ende mit verfrühtem Höhepunkt, 10. Februar 2009
Von 
Grüner Baum - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Serie hält ihr durchgehend hohes Niveau bis zum Ende und bleibt dabei ihrer Machart treu. Irgendwie z.T. unzusammenhängend wirkende Episoden und einzelne Storylines werden miteinander verwoben, dass einerseits ein faszinierendes großes Gesamtkunstwerk entsteht, manchmal aber auch ein schaler Geschmack ob einer zu unzureichend erzählten, eingeführten Entwicklung entsteht. Aber das ist nur ein kleines Manko.

Die Staffel ist geprägt von einer zunehmenden Paranoia Tonis, die die ganze Staffel dunkler, aggressiver und gewalttätiger macht. Wechselten am Anfang der Serie noch heitere, lockere Momente mit denen von expliziten Gewalttaten ab, so schwebt hier die Möglichkeit von Gewalt immer mit. Das ist faszinierend dargestellt. Ständig, auch bei noch so harmlosen Alltagsszenen, denkt man, dass jetzt gleich jemand explodiert oder etwas schlimmes passiert. Es geschieht gar nicht sooo oft, aber die Serienmacher schaffen es die Spannung zu halten.

Wie gut wird nun die Serie für die einzelnen Figuren zu Ende geführt? Ich meine mit schwankender Qualität. Bei Christopher, Onkel Junior, Janice, Bobby, Carmela oder Paulie finde ich es gelungen und überzeugend. Bei AJ und Meadow bin ich nicht so zufrieden. Es liegt vielleicht am Alter der Figuren. Mit ca. Anfang 20 kann man keine Figur an irgendeinen markanten Zwischenpunkt führen, weil einfach zuviel im Fluss ist. Generell fand ich die Geschichten um Meadow und AJ zunehmend (AJ v.a. hier in dieser Staffel) einen schwächeren Teil der Serie. Bei der Beziehung zwischen Tony und Dr. Melfi schwanke ich. Die Begründung warum sie dahin gelangen, wohin sie gelangen, ist super hergeleitet, aber dann geht es mir etwas zu schnell.

Zu den letzten Folgen: Zunächst mal finde ich den Höhepunkt die vorletzte Episode. Die ist einfach nur genial. Wahnsinnig dicht, mit hohem Tempo, Mafia-Geschichten und persönliche Geschichten super vereinend. Grandios.
Die allerletzte Folge nimmt dann das Tempo am Anfang auf, um es aber zu schnell wieder zu verlieren. Speziell der zentrale Konflikt kommt mir zu einfach zu einem Ende.

Zu den viel diskutierten letzten Minuten: Ich habe es ja geschafft, vorher nicht zu wissen, wie es ausgeht und hatte aber lange darüber nachgedacht. Wichtig war mir, dass sie ein Ende schaffen, mit dem man nicht rechnet. Alles andere wäre den Sopranos unwürdig. Und das ist wahrhaft gelungen! Es ist wirklich ein komisches Ende. Es macht irgendwie unzufrieden, ist aber eigentlich ok und in sich stimmig. So muss es sein. So wird ein Punkt gesetzt und es geht trotzdem weiter. Ohne es begründen zu können habe ich das Gefühl, dass der Sack völlig stimmig zugemacht wurde.
Vor allem zeigt sich hier noch mal eines der zentralen Qualitätsmerkmale der Serie: Eine nicht so spektakuläre oder in dieser Art auch schon woanders gesehene Handlung wird was Kameraeinstellungen, Perspektiven, Licht, Art der Darstellung, Musik (hier sehr wichtig!) angeht, so genial gemacht, dass sie ums Vielfache über sich hinaus wächst und Tiefe gewinnt. Genau das passiert hier und deswegen ist die Sequenz trotz ihres Enttäuschungspotential so groß. Für mich ein bisschen wie ein Kunstwerk wie die betenden Hände von Dürer. Ein langweiliges Allerwelts-Motiv, das einen eigentlich langweilen könnte. Aber so dargestellt, dass es einen berührt. Ganz große Kunst wie der größte Teil der Serie.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen .... also ich finde das Ende genial....., 13. Dezember 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... die Schlusssequenz hat ja schon in den USA zu heftigen Kontroversen geführt und dies ist ja auch mehr als verständlich. Auch ich war anfangs sehr geschockt aber nachdem der erste Schreck überwunden war muss ich sagen "einfach genial", ein 08/15-Hollywood-Ende wäre der Serie auch nicht gerecht geworden, wir reden hier schliesslich von den Sopranos.

Gut 7 Jahre durften wir Gast im Leben von Tony Soprano sein, nun ist halt Schluss und wir werden unsanft aus Tonys Leben entfernt ..... ein Glück nur das wir diese Zeit auf DVD haben....
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In der Finsternis wird alles deutlich., 29. September 2011
"Die Sopranos" ist eine vielschichtige, schwierige Serie. Sie ist von Anfang an als monumentale Bestandaufnahme nicht nur einer bestimmten amerikanischen Subkultur, sondern der gesamten Nation USA konzipiert gewesen. Das ist ein komplexes Unterfangen. Von dem bis dahin - bis auf Twin Peaks - wohl einzigartigen Weg, Fernsehunterhaltung nicht "nur" im Rahmen von Drama, Comedy oder Thriller zu versuchen, ganz abgesehen. Die formale wie inhaltliche Kraft dieses riesenhaften Fernsehromans gerade in der letzten Staffel sucht nach wie vor ihresgleichen in der amerikanischen Fernsehlandschaft. Neuere Shows wie "Mad Men" oder "Breaking Bad" haben sehr viel Potential, doch die vollendete Darstellung der menschlichen Komplexität, eingebettet in ein vordergründig so klischeebeladenes Genre wie das des Mafiafilms (hier: -serie) ist bislang keiner anderen Produktion ansatzweise so eindrucksvoll gelungen. Schließlich ist die Endsequenz schlicht und ergreifend meisterhaft. David Chase ist ein sehr intelligenter Mann und der immense und anhaltende Erfolg der Serie lässt vermuten, dass das Medium Fernsehen an sich nicht unbedingt den intellektuellen Verfall forciert. Es kommt eben immer auf die Inhalte an. Man muss sie nur verstehen wollen.
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Die Sopranos - Staffel sechs, Teil 2 [4 DVDs]
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