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  • Awake
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Kundenrezensionen

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am 3. Oktober 2008
Man sollte die Hoffnung auf wirklich gute, neue Filme doch einfach nicht aufgeben, dann wird man manchmal mit solchen wahrhaft gelungenen Werken wie hier belohnt. Bei mir macht sich ja gerne mal Skepsis breit, wenn der Cast sehr bekannt und popcornkinoerprobt ist. Dazu eine Story, die zwar kein Misstrauen erregt, aber auch genauso gut todlangweilig umgesetzt hätte werden können. Aber die Sorgen hätte ich mir sparen können, da wieder mal ein absolut talentierter Regie-Neuling am Werke war, der überaus awake, also munter zur Tat geschritten ist. Wirklich unglaublich, was Joby Harold hier abgeliefert hat, nicht eine Sekunde lang ist dem Film anzumerken, dass es sich hier um ein Erstlingswerk handelt. So, womit hält er uns denn nun 84 Minuten lang wach?

Clay (Hayden Christensen, "Jumper") ist jung, erfolgreich, verliebt, extrem wohlhabend und... herzkrank. Mit seinen 22 Jahren benötigt er schon ein neues Herz, sonst wird er bald sterben. Ungünstig, da er noch so Einiges auf der To-Do-Liste stehen hat, was es zu erledigen gilt. Er will seine Dienste unbedingt weiterhin partiell in den Dienst der Wohltätigkeit stellen und mithilfe seines vererbten Imperiums Gutes tun. Unterstützt wird er dabei von seiner einnehmenden und überfürsorglichen Mutter (Lena Olin, "Darkness"), der er allerdings seine Verlobung mit der hübschen Sam (Jessica Alba, "Into the Blue") seit Monaten verheimlicht. Des Weiteren ist er immer noch nicht von zu Hause ausgezogen. Sam wird langsam ungeduldig, da sie das Versteckspiel leid ist, zumal sie in derselben Firma wie Clay und seine Mutter arbeitet. Als Clay die Nachricht bekommt, dass sein neues Herz zur Verfügung steht, heiratet er just vor der OP noch schnell Sam und begibt sich dann unter das Messer seines Freundes und Arztes Jack Harper (Terrence Howard, "Hustle & Flow"). Während Ärzte ihn und auch Clay sich schon längst im Land der Träume wähnt, muss zumindest Clay kurz darauf feststellen, dass er mitnichten schläft, er ist im Gegenteil hellwach und kann jedes einzelne Wort hören, was während seiner OP gesprochen wird. Und das, was er hört, könnte sein neues Herz nahezu überflüssig machen...

Joby Harold greift hier ein Phänomen auf, dass es wirklich gibt und das pro Jahr ca. 30.000 Amerikaner durchleben müssen, die so genannte "Anaesthesia awareness", eine Narkose also, bei der der Patient bei vollem Bewusstsein, aber komplett bewegungsunfähig ist. Er kann sich also noch nicht einmal bemerkbar machen. Harold erwischt die Zuschauer hier gleich zweimal kalt. Erstens ist alleine die Vorstellung, seine eigene OP mitzuerleben, mehr als grauenhaft, aber wenn man dann noch Dinge hört, die nie für die eigenen Ohren bestimmt waren, sich nicht bewegen oder sprechen kann und somit absolut unfähig ist, den gefährlichen Vorgängen Einhalt zu gebieten, ja dann wird's brenzlig. Um dieses medizinische Phänomen hat Harold seine Story gestrickt, und sie erweist sich als überaus böse und gemein. Mehr kann ich hier einfach nicht verraten, ohne die entscheidende (erste) Wendung zu verraten. Natürlich kann ich somit auch nichts über den zweiten, einfallsreichen Twist sagen, den Harold sich hier ausgedacht hat. Stück für Stück enthüllt Harold sein perfides Konstrukt um Clay, beginnt er, den medizinischen Faden enger zu weben, um uns dann mit einem Ruck die Sauerstoffmaske vom Gesicht zu reißen, so dass man vorübergehend nach Luft schnappen muss. Der gesamte Cast liefert hier eine einwandfreie Darstellung ab, ohne dass Einzelne sich dabei in den Vordergrund spielen. Hayden Christensen erweist sich mit jeder neuen Rolle facettenreicher, Jessica Alba besitzt neben ihrem Talent ein wirklich außergewöhnlich hübsches Äußeres und Routiniers wie Lena Olin oder Terrence Howard muss man eh nicht mehr sagen, wo es schauspieltechnisch langgeht. Somit greifen die Rädchen Handlung, Tempo, Setting, Schnitt, intelligente Story, Musik, Darsteller und Regie hier perfekt ineinander und bescheren uns somit einen romantischen, überaus spannenden, innovativen, bestürzenden und perfekt inszenierten Film, der sowohl durch das Gute als auch das Böse besticht. Mehr ist dazu nicht zu sagen, der Film ist nahezu perfekt getimed, kurzweilig, nervenaufreibend und fesselnd. Absolut alles richtig gemacht, setzen bitte. Dafür fünf von fünf Adrenalinspritzen zur Wiederbelebung eines dem Tode Geweihten.
22 Kommentare16 von 20 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Juli 2013
Wer mal etwas anderes möchte als eine 0-8-15-Story, der kommt bei diesem Film voll auf seine Kosten.
Von Anfang an spannend und im Laufe der Story kommt eine überraschende und nicht vorhersehbare Wende.
Alles Beginnt mit einem jungen Mann (Clay), der dringend eine Herztransplantation braucht. Überraschenderweise bekommt er den entscheidenden und alles verändernden Anruf über ein Spenderherz kurz nachdem er seine Freundin heiratet. Die Transplantation soll von einem guten Freund durchgeführt werden und zunächst nimmt auch alles einen geregelten Lauf. Bis Clay dann die Narkose verarbreicht bekommt und sanft einschlummern soll... Erschreckenderweise passiert dies jedoch nicht - er spürt jeden Eingriff bis ins kleinste Detail und muss ein Horror-Szenario miterleben! Und als wäre dies nicht schon genug, erfährt er während der OP von einem hinterhältigen Plan, der ihn letztenendes das Leben kosten sollen..
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am 21. Oktober 2009
Aufgrund der oftmals schlechten Kritik für diesen Film waren meine Erwartungen gehemmt, damit ich später nicht so sehr enttäuscht sein würde. Doch letztlich war dies überhaupt nicht der Fall, da der Film mich positiv überrascht hat.

Sicherlich hat "Awake" auch seine Fehler (z.B. hätte die Laufzeit etwas länger ausfallen können oder die Bearbeitung des Drehbuchs hätte noch etwas Feilen verdient), allerdings hinterließ der Film bei mir ein eindrückliches Gefühl und hat schon jetzt so etwas wie einen besonderen Platz in meinem Herzen, weshalb ich mich hier auf die positiven Aspekte konzentrieren möchte.

Zuallererst, für ein Erstlingswerk des Regisseurs ist das Ergebnis überaus gelungen. Die Grundidee ist erfrischend neu zwischen all den Hollywood-Filmen und, ob man will oder nicht, spannend und innovativ umgesetzt.
Dies liegt nicht zuletzt an den Schauspielern, allen voran Hayden Christensen und Jessica Alba, die nicht bloß nur als Augenschmaus fungieren, sondern eine einfühlsame, solide Leistung abliefern.

Der Film startet wie ein Horror-Thriller. Nachdem der erste Schnitt an Patient Clay gesetzt ist, dachte ich schon, mich würde ein mehr oder minder sinnfreier Splatter&Gore-Schocker erwarten. Doch dem ist nicht so, da der Augenmerk sich anschließend bis zum Ende hin auf eine ganz andere Richtung zubewegt.
Nach diesen ersten schockierenden Momenten der OP, in denen man Clays panische Schmerzensschreie ertragen muss, wird der Film jedoch ruhiger, angenehmer, und erfährt eine Art Bruch: sobald Clay diese außerkörperliche Erfahrung hat, aus seinem Körper "hinaussteigt" und selbst betrachten kann, wie er auf dem OP-Tisch liegt. Obwohl viele dies als verwirrend, unnötig, überzogen oder störend fanden, gefiel mir diese Art, den Patienten weiterhin ins Geschehen zu involvieren, sehr gut. (Das liegt vielleicht daran, dass ich ähnliche Szenen wie z.B. in "Solange du da bist" mit Reese Witherspoon oder in der japanischen Animationsserie "Arjuna" schon interessant und irgendwie faszinierend fand, aber das nur am Rande...)
An diesem Punkt beginnt Clays beinah aussichtslos erscheinender Kampf gegen das Komplott, das gegen ihn verübt wird. Und ob man möchte oder nicht, man fiebert und fühlt unweigerlich mit, ob er es schafft, am Leben zu bleiben und sich irgendwie zu befreien.
Als Seele streift sein Körper ungesehen umher, während er - teilweise auch durch Rückblicke - erfahren muss, dass seine engsten Vertrauten ein doppeltes Spiel spielen. Allmählich bekommt der Zuschauer einen ganz anderen Eindruck von den Charakteren. Das Urteil, das man zu Beginn über sie gefällt haben mag, stimmt nicht mehr und alles wendet sich um 180°.

Kreativ umgesetzt fand ich das metaphorische Bild dieses Übergangsortes zum Jenseits: der spärlich beleuchtete, stets dunkler werdende Raum, in dem Clay sich schließlich wiederfindet.

Irgendwann in der zweiten Hälfte des Films hab ich mich allerdings mal gefragt, wieso der Patient anscheinend keine Schmerzen mehr spürt, da er nicht mehr so immens schreit und mit allen Mitteln versucht, den Schmerz auszublenden. Allerdings ist dies für das Voranschreiten des Films sehr viel besser. Dadurch wird der Fokus auf andere Dinge gelegt. Ich möchte sogar behaupten, dass sich die Handlung allmählich von der reinen Spannungsgeladenheit eines Thrillers abwendet und zu etwas Einfühlsamerem übergeht.
Hier kommt die Emotionalität dieses Films ins Spiel:
Herauszufinden, dass man von allen vermeintlichen Freunden betrogen wurde und im Grunde ein Leben aus lauter Lügen gelebt hat, ist eine fürchterliche Vorstellung.
Zudem die Tatsache, dass die Mutter ohne zu zögern bereit ist, ihr Leben für das ihres Sohnes zu lassen. Diese tiefe Hingabe ist sehr ergreifend und hat das Potential, zu Tränen zu rühren.

All diese ruhigen Szenen wirken untypisch für einen Thriller, weshalb ich der Meinung bin, dass dieses Genre nur anfänglich Präsenz hat und immer mehr abebbt. Später zeichnet "Awake" ein ruhiges, gefühlvolles Bild, das nicht mehr recht zur Einstufung Thriller passen will.
Zum Höhepunkt hin entwickelt sich das Ganze gar zu einem Selbstfindungs-Movie, da die Hauptfigur lernen muss, sich selbst zu lieben und zu akzeptieren.

Mit dieser Botschaft im Sinn bekam der Film für mich einen zarten, fast lieblichen Abschluss und einen nachhaltigen Klang.

Nach dem Anschauen stellte ich fest, dass der Film wirklich Lust aufs Leben macht (was ich sonst eher von Komödien kenne) und zeigt, wie schön es ist, am Leben zu sein.

Kurz gesagt: kleiner, ruhiger Film, dennoch große Wirkung. Erfrischend anders und unerwartet gefühlvoll.
11 Kommentar7 von 9 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 13. Juni 2010
"Awake" behandelt eine Thematik die auch bei heutiger moderner Medizin
immer wieder vorkommt. OP-Patienten die unter Vollnarkose anscheinend
körperlich den Eindruck machen als stünden sie unter Narkose, in
Wahrheit allerdings innerlich wach sind und die OP am eigenen Körper
im vollen Umfang miterleben.

Trotz der interessanten Thematik gelingt es dem Film leider nicht auf
diese konkret einzugehen.
Vor allem zum Ende des Films verliert die Tatsache das der Patient
tatsächlich die OP im wachen Zustand miterleben musste völlig an Bedeutung.

Trotz der namhaften Darstellerriege von Hayden Christensen, Jessica Alba
und Terrence Howard bleibt der Film ein blasses und verwirrendes Film-
ereignis.

Einzig die dennoch straffe Erzählweise macht aus dem Film ein zumindest
recht kurzweiliges Filmvergnügen.
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am 30. Januar 2014
Mit Schein ist bei mir die Geldnote gemeint. Mit Welt unsere komplette Umgebung, die sich darum dreht. In diesem Film geht es um die ungeheure Beziehung zwischen 3 Menschen in der alles möglich ist. Möchte nicht weiter auf die coole Handlung eingehen. Ich fasse mich kurz, wie dieser Film.
Absolute Kaufempfehlung.
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am 17. November 2008
Möchte meinen bisherigen 4 Vorredner gar nicht so stark widersprechen. Awake hat mich definitiv positiv überrascht, allerdings ihn als genial oder brilliant zu bezeichnen ist vielleicht etwas zu positiv bewertet.

Erstmal vorweg:
Die Idee ist wirklich genial und hat volle Punktzahl verdient....
Auch der Verlauf der Geschichte/Handlung kann man fast volle Punktzahl geben, allerdings hapert es für mich ein wenig an der Umsetzung. Diese ist zwar sehr gelungen, bietet meiner Meinung nach aber noch leichte Schwächen. Aber vielleicht hat die Umsetzung einfach nur nicht ganz meinen Geschmack getroffen. Die Erinnerungspassagen hätten meiner Meinung nach besser umgesetzt werden können bzw. mehr ins Detail. Zudem gefiel mir die Idee nicht, dass der Hauptprotagonist bei seinen Erinnerungen quasi doppelt anwesend war. Nachher hat der Film zu sehr den Hang ins Mystery Genre, wobei man den Film auch ohne Mystery hätte zuende bringen können. Das hätte den Film noch realer und authentischer gemacht.
Schauspielerisch gibt es dann wieder fast volle Punktzahl.

Alles in Allem schwächelt der Film für mich lediglich ein wenig bei der Umsetzung, was aber eventuell auch auf meinen Geschmack zurückzuführen ist.
Aufgrund der sehr guten Idee, der guten Schauspieler und den spannenden Wendungen schafft es der Film eine gute Atmosphäre aufzubauen und den Zuschauer ans Geschehen zu fesseln.

Fazit:
Ein bewegender und zugleich packender Thriller der nur wenige Schwächen hat und für mich eine echte positive Überraschung war. Aufgrund der leichten Schwächen nur knapp an den 5 Sternen vorbei.
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am 17. April 2015
Dies ist einer der spannendsten Filme die ich je gesehen habe. Ich habe ihn mir jetzt endlich auf DVD geholt, nachdem ich ihn vor Jahren schon einmal im Kino und später auch im TV gesehen hatte.
Die Charaktere (besonders hervorstechend: Hayden Christensen) sind unheimlich gut dargestellt. Alle Schauspieler, bis in die kleinsten Nebenrollen sind gut besetzt.
Auch Jessica Alba, sonst nicht gerade eine meiner Lieblingsschauspielerinnen, agiert bemerkenswert gut.
Die Szenen in denen Clay (Hayden Christensen) auf dem OP Tisch liegt und die Operation und auch das Komplott drumherum förmlich "live" mitbekommt sind unglaublich beklemmend und ich muss gestehen, dass sie mir teilweise so unter die Haut gingen, dass ich am liebsten weggehört/weggesehen hätte.
Insgesamt einer der spannendsten und mitreissendsten Filme, die ich kenne.
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Wer meine Rezensionen kennt weiss, das ich eher auf die technische Umsetzung eingehe als auf den Film selber. Die Filminhalte der meisten Titel dürfte bekannt sein und bei den Rezensionen sind die Beschreibungen der technischen Inhalte wichtiger.

Getestet wurde die LEIHVERSION welche mit der Kaufversion identisch sein wird!

Die Releases von KINOWELT können wirklich begeistern. Am meisten imponiert mir, daß das kleine Label konsequent auf DTS setzt incl. qualitativer, hochwertiger Umsetzung, was das restliche Layout betrifft. Weiter so!

Bei der Bildumsetzung hat man versucht auf ein gutes Master zurück zu greifen, was leider nicht optimal gelang. Bei genauem Hinsehen sind kleine Filmkratzer zu erkennen. Die Bildschärfe ist etwas wechselhaft, driftet aber nie in schlechte Werte ab! Auch Filmkorn ist erkennbar, was aber selbst bei Leinwandprojektion nie störend wirkt. Die Komprimierung erscheint mir perfekt gelungen.
KINOWELT hat sich mal wieder bemüht einen Deutsch DTS HD Master Audio 7.1 Mix zu kreieren. Es liegt wohl mehr an der Filmhandlung als an der technischen Umsetzung das hier das Potential nicht voll ausgeschöpft wurde. Der Gesamtmix ist etwas leise, so daß man weiter aufdrehen muss, um eine durchaus vorhandene räumliche Atmoshäre zu erhalten. Akustische Highligts gibts leider keine, dennoch ein sehr guter Release, der sich von manchem Major Label abheben kann.

Der Film an sich ist einfach speziell - entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht.

Ein paar Specials runden das ganze noch ab:

- Making of
- Deleted Scenes
- Audiokommentar Regisseur
- Storyboard Filmvergleich
- TV Spots
- Trailer

Trotz gelungener Umsetzung erscheint mir der Preis dennoch überzogen.
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am 24. Juli 2009
Wieder eine von diesen Filmen mit einer hervorragenden Grundidee, die aber leider nicht den ganzen Film trägt.

Die Story entwickelt sich leider zu vorhersehbar, dies nimmt einiges der Spannung.

Dennoch bleibt die Grundidee klasse, die Vorstellung bei einer OP nicht wirklich narkotisiert zu sein ist für jeden ein Horror. Vor allem, wenn die Ärzte dann auch nocht etwas anderes vor haben...

Die Schauspielerriege arbeitet gut, sie trägt den Film über die Längen.

Bild und Ton sind ok für einen neuen Film.

Fazit: Solange man nicht zuviel erwartet, kann man sich ganz nett unterhalten.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Oktober 2009
Es gibt Forschungen, die besagen, daß ungefähr 1% aller Patienten während einer Narkose Wachphänomene zeigen. Das muß aber nicht gleich bedrohlich auf den Patienten wirken. Auch ist es manchmal schwer, zwischen Traum und Wachheit zu unterscheiden. Meistens sind es akustische Reize, die ins Bewusstsein vordringen.
"Unerwünschte Wachheit" (Awareness) ist äußerst selten, aber ein schwerwiegendes Problem. Schlimmstenfalls kommt der Patient auf dem OP-Tisch zu Bewusstsein, leidet Schmerzen und kann sich später sogar daran erinnern. Das kommt in 0,03 Prozent aller Vollnarkosen vor. Dass der Patient aufwacht und sich später daran erinnern kann, während der OP aber wenigstens keinen Schmerz empfindet, ist deutlich häufiger: Eine Untersuchung schätzt solche Fälle auf 0,1 bis 0,2 Prozent aller Anästhesien.
Der reiche, junge, edle und hilfreiche Geschäftsmann Clay Beresford(Hayden Christensen) ist einer dieser Patienten, die den absoluten Worst-Case in "Awake erleben wird.
Clay ist bereits mit Mitte Zwanzig gemeinsam mit seiner dominanten Mutter Lilith (Lena Olin) schwerreicher Erbe eines wirtschaftlichen Imperiums, vielleicht einzigartig in der Art, denn die Beresfords rechnen nicht in Millionen Dollar sondern in "neu geschaffene Arbeitsplätze". Trotzdem ist der Robin Hood der Wall Street Generation schwer krank. Sein Herz ist schwach, er wurde schon einmal von seinem Freund, dem Arzt Jack Harper (Terrence Howard) in letzter Sekunde gerettet. Eine risikoreiche Transplantation ist unumgägnlich. Vor dem Eingriff muss er noch seine Liebe zu Freundin Sam (Jessica Alba) bei der gestrengen Mutter outen, er heiratet Sam am Vortag der lebensentscheidenden OP. Lilith drängt zwar darauf die OP vom besten Spezialisten machen zu lassen, aber Clay vertraut seinem Freund und dessen Team...
Puh..."Awake" ist einer der unlogischsten Filme, die ich in der letzten Zeit gesehen habe. Auch wenn der Film seine Story sehr ernst nimmt, der Zuschauer sollte mit einem gewissen Augenzwinkern an die Sache ran gehen. Dann hat "Awake" einen netten Unterhaltungswert und zeigt sogar seine Stärken, die eindeutig in der Kameraarbeit (Russell Carpenter), auf dem beklemmenden OP-Tisch und in der filmischen Erzählweise, wie einzelne eher unauffällige Sequenzen zu einem fertigen Puzzle werden, zu finden sind. Hauptfigur Clay ist, sobald der Plot und Nebenplots richtig losgehen, auf dem OP-Tisch festgesetzt und alles, was um ihn herum geschieht, geschieht ohne ihn. Sein Wachsein hat den Zweck, ihn als wahrnehmende Figur und zentralen Charakter beizubehalten.
"Awake" zelebriert in seiner Logik der Unlogik die Aufbereitung des Geschehens äusserst spannend mit überraschend eingesetzten Taschenspielertricks und beleuchtet auch die Charaktere, sowohl die Bösen als die Guten.
Regiedebütant Joby Harold hat das beste aus dem kruden Stoff herausgeholt und ein amüsantes Hochglanz B-Picture gemacht....
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