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  • Ben X
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Kundenrezensionen

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am 9. Oktober 2010
Ich habe diesen Film gerade eben gesehen - im Fernsehen zu nachtschlafender Zeit, wie es fast auf alle guten Filme in diesen Tagen zutrifft. Durch Zufall und ohne eine Vorstellung von der Handlung zu haben, schaute ich mir diesen Film an.

Ich möchte nicht viele Worte über die Handlung verlieren, denn diese sollte von jedem selbst erschlossen werden. Was den Reiz dieses Filmes ausmacht, lässt sich in wenigen Sätzen sagen. Einer der Rezensenten bezeichnete diesen Film als "schwer-leicht" - dem kann ich zustimmen. Der Film bietet eine Abwechslung zwischen Tiefgang und Leichtigkeit (die keineswegs naiv ist), die den Film trotz des schwermütigen Themas "unterhaltsam" macht. Der Film erfordert durch die schnellen Schnitte, Einbinden von Interviewsequenzen und Rückblenden sehr viel Aufmerksamkeit. Doch diese Unterbrechnungen verkomplizieren den Film nicht besonders, sondern lassen die Problematik des Films deutlicher hervortreten. Sie markieren auch den roten Faden, der die Handlung durchzieht und zeigen unterschiedliche Perspektiven der handelnden (oder nicht handelnden) Personen auf.

Besonders aber habe ich mich gefreut, dass dieser Film mehrere Themen verarbeitet. Das Online-Computerspiel dient im bildlichen Sinne als Spielfeld für die Handlung. Doch geht es vor allem um die anderen Probleme, die sich abseits von diesem Spielfeld zutragen: Autismus, Mobbing, Liebe... Der Film schafft es Themengebiete zusammenzuführen (über die man im einzelnen schon einen Film drehen könnte) und plausibel zu verknüpfen. Ich denke, dass dadurch jeder etwas aus diesem Film mitnehmen kann.

Mich hat dieser Film tief bewegt, vor allem die Mobbing-Szenen riefen in mir Erinnerungen an meine eigene Schulzeit wach. Ich habe ähnliche Situationen wie Ben erlebt und seine Gedankenwelt ist mir nicht fremd. Dafür braucht man kein Autist zu sein.

Zum Schluss bleibt für mich die Frage: Warum kommen solche Filme im deutschen Fernsehen immer so spät?
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am 25. September 2008
Ein absolut außergewöhnlicher Film über den autistischen Jungen Ben, der das Asperger-Sydnrom hat.
Von seinen Mitschülern gemobbt und von seiner Umwelt (so auch von seinen Lehren und seiner Familie) missverstanden, verbringt er jede freie Minute im MMORPG (ein Online-Rollenspiel) ARCHLORD, und kann den Helden in sich leben, der er im realen Leben aufgrund der ständigen Demütigungen seitens seiner Mitmenschen niemals sein kann. Das Rollenspiel ARCHLORD nimmt eine enorm wichtige und sehr bedeutungsvolle Rolle in seinem Leben ein, die aber WEIT von der üblichen "loser flieht in virtuelle Welt" entfernt ist.
Zu gerne würde ich noch mehr über die Handlung schreiben, allerdings würde ich dem Film ERHEBLICH an spannung nehmen.

Filmisch gibt es NICHTS auszusetzen, die vielen Spielszenen aus ARCHLORD sind EXZELLENT gewählt und passen perfekt in den Film, und gehen noch weiter darüber hinaus: sie unterstreichen die Gefühle von Ben und verdeutlichen seine Gedanken. Auch musikalisch und bild- und schnitttechnisch ist der Film ein Kunstwerk und erinnert durch schnellen Schnitte, die häufigen Einspielungen der ARCHLORD-Szenen und die Farbgebung an ein Musikvideo.

Ben X ist auf der einen seite ein absolut schonungsloser Film, der die Qualen von Mobbing, Demütigung und Ausgrenzung (und das nicht nur an autistischen Menschen, sondern auch an Mobbingopfern im allgemeinen) in voller (aber nicht übertriebener) Härte darstellt, aber auf der anderen Seite auch ein äußerst sensibler Film, der den Zuschauer den stillen aber zugleich auch intelligenten und teils hilflos ausgelieferten Ben in das Herz schließen lässt. Meine Empfehlung geht an alle Menschen, sowohl für Betroffene als auch Täter, für Jugendliche (über 14 Jahre) wie für Erwachsene, für Zocker und für nicht-Zocker.
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am 24. November 2008
...diese und andere zahlreiche Wortspiele, aus der Sicht eines am Asperger Syndrom leidenden Jugendlichen, erfährt der Zuschauer in diesem Film und wird so unter Anderem in die Gedankenwelt dieser Menschen hineingeführt.
Ben, die Hauptfigur des Films, verbringt die meiste Zeit mit dem Online Spiel "Archlord" vor dem PC. Denn nur dort kann ihm keiner etwas anhaben und er meistert Prüfungen und Herausforderungen, wozu er im wirklichen Leben aufgrund seiner Erkrankung nicht fähig ist. Von vielen seiner Mitschüler wird Ben gemobbt, bestenfalls gemieden und nach einem Zwischenfall bei dem er massivst gedemütigt wurde, beschließt er nicht länger Opfer zu sein...
Nun könnte man glauben, dass der Film mit einem klischeehaftem Amoklauf weitergeht - Doch weit gefehlt! Möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten, nur soviel, dass es wirklich originell ist und es ein unerwartetes Ende geben wird.

Fazit: Gelungene Mischung aus "Snow Cake" und "2:37", welche dazu aufruft mehr Zivilcourage und Verständnis unseren Mitmenschen und (Zitat v. Ben) "Gegenmenschen" entgegenzubringen. Die Ben zuteil werdende Außenseiterrolle lässt sich somit übertragen in den gegenwärtigen Horroralltag an deutschen Schulen und kann Pädagogen die an solchen Instituten unterrichten nur wärmstens empfohlen werden. Wirft der Film doch öfters die Frage auf, ob immer erst dann reagiert werden muss, wenn es zu spät ist.
Für Filmfans mit Anspruch gehört dieser Film ins Regal und "die Wirkung nach dem Anschauen ist noch lange nicht vorbei, denn der Film wirkt sich noch immer bei mir aus". :)
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am 13. Januar 2009
Mein Sohn hat zwar kein Asperger, aber frühkindlicher Autismus. Er ist in der 1.Klasse und wird da schon gemobbt ... Es ist alles nicht einfach ... Und je älter er wird, desto größer werden die Sorgen.
"Die Kinder können halt nichts mit ihm anfangen", "man sieht ihm ja auch so nichts an" - Zitate vom Lehrer.

Ben X ist ein Film, den ich für sehr gut halte - vor allem weil er wachrüttelt - hey, da gibt es auch andere, die nicht in die "Normal"-Schublade passen, die gerade deswegen noch mehr an Schutz & Sicherheit brauchen, die respektiert werden müssen, so wie sie sind !
Es müßte noch viel, viel mehr dieser Filme geben.
Und vor allem Eltern, die ihren Kindern beibringen, daß auch "besondere" Kinder Freunde brauchen und ein Recht auf ein normales Leben haben.
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am 14. Februar 2011
Der Film erzählt die Geschichte von Ben, Aspi und Opfer von Mobbing in der Schule. Es geht nur um Ben, es wird gar nicht erst versucht die Täter menschlich zu machen, ihre Taten zu relativieren. Nein, Mobbing kann man nicht schön reden und das zeigt der Film. Er zeigt was Mobbing bei einem Menschen auslösen kann, wie er sich fühlt, was er denkt und durch das Asperger Syndrom sind die Auswirkungen noch wesentlich schlimmer. Schauspieler und Drehbuch bilden eine perfekte Einheit, die den Film zu jedem Zeitpunkt ernsthaft wirken lässt und sich bewusst ist, welches Thema der Film thematisiert.

Warum mir der Film besonders gut gefällt? Weil ich ebenfalls Aspi bin und von der Grundschule, bis zur Hauptschule heftiger Mobbing-Attacken ausgesetzt war, was auf der Realschule endlich abnahm. Ich konnte mit Ben mitfühlen, weil ich ihn genau zu jedem Zeitpunkt verstehen konnte.

Ein Film der Aufwühlt und in die Klassenzimmer gehört, weil den meisten Tätern ihre Aktionen später egal und empfinden sie ale normal und harmlos, sind sich den Auswirkungen ihrer Taten unbewusst.
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am 5. Mai 2014
Ein Film der Gattung Drama/Problemfilm. Wer jedoch die für dieses Genre üblichen zähen seelischen Hin- und Herwälzungen erwartet, wird hier angenehm enttäuscht werden.

Wie bereits zahlreiche Vorredner bemerkten, darf man von diesem Film auf keinen Fall zu viel verraten - und man hat sehr schnell zu viel verraten, wenn man nicht aufpasst, denn die Handlung verläuft nicht so, wie man es von Filmen dieser Art erwartet: Es passiert genau genommen laufend das Gegenteil von dem, was man annimmt, das passieren müsste.

Grob umrissen handelt der Film von Ben, einem autistischen Teenager, der in der Schule gemobbt wird. Das Ganze ist für den Zuschauer sehr schwer zu ertragen, und man wartet ständig auf den Moment, wo Ben (endlich) explodiert oder gar Amok läuft. Zu Hause ist Bens Hauptbeschäftigung ein Online-Rollenspiel (Archlord, erinnert etwas an World of Warcraft und gab es zum Zeitpunkt der Verfilmung tatsächlich), innerhalb dieses Spiels hat er auch eine "große Liebe". Irgendwann fängt er tatsächlich an, sich im echten Leben zu wehren, irgendwann dreht er tatsächlich durch, aber wie ich schon schrieb: Die Ereignisse folgen nicht den Erwartungen des Zuschauers.

Bens Autismus äußert sich darin, dass er die Welt nicht versteht. Insbesondere die zwischenmenschlichen Interaktionen sind für ihn geradezu wie außerirdische Mysterien, und deswegen eckt er ständig an. Denn so wie er die anderen nicht versteht, so verstehen die anderen ihn nicht. Bens ständig das unerklärliche Menschtum interpretierende Stimme aus dem Off ist dabei sowohl lustig als auch sehr zum Nachdenken anregend. Auch faszinierend ist, dass er das reale Leben ebenfalls aus der Perspektive seines Online-Rollenspiels betrachtet. So sieht er seine Peiniger zum Beispiel als Orks.

Dafür, dass es sich hier nicht um einen Special-Effects-geladenen Actionfilm handelt, ist das Erzähltempo erstaunlich hoch und es wird nie langweilig. Ein Manko, was viele "stillen" und "anspruchsvollen" Filme leider haben. Ben X zeigt, dass Anspruch nicht Langsamkeit und Langeweile bedeutet. Wobei: Ganz ohne Special Effects kommt er nicht aus. Aber ich verrate nichts.

Grandiose schauspielerische Leistungen, eine verdammt gute Story mit vielen Ideen und das alles garniert mit einer Prise Humor, ergeben ein Filmkunstwerk, das noch lange nach dem Sehen nachwirkt.
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am 15. Januar 2010
Ich finde den Film richtig spannend und toll.

Da ich selbst Autist bin und auch in der Schule nicht gut angenommen wurde, war dieser Film wie eine Geschichte über mich. Ich wurde zwar nicht genauso schikaniert und bloß gestellt, aber die Hänseleien und so waren genau die selben.

Ich kann diesen Film einfach nur jedem empfehlen, der etwas über Autisten erfahren möchte. Er bringt es wirklich realitätsgetreu herüber.
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am 3. Dezember 2008
Wie gehen wir in unserer Gesellschaft miteinander um? Wie würden wir mit der Situation umgehen, wie uns verhalten?

Der Film hat mich sehr nachdenklich gemacht und die Situation hat mich sehr mitgenommen. Ein Film, der sich zu sehen lohnt. Kein Tränendrüsenfilm wie man ihn erwartet hat. Gute Schauspielkunst.
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am 3. November 2008
Ich kann mich sehr gut mit Ben identifizieren. Zwar habe ich nicht das Aspergersyndrom, aber auf deutlich niedrigerem Niveau hab ich manchmal, oft doch ähnliches erlebt.

Ich mag an diesem Film die Wahrhaftigkeit, mit der erzählt wird.

Ich mag die Kameraführung, den Schnitt, man kann sich dadurch sooo in Ben reinversetzen.

Ich mag die Zerschmetterung der Eskapismus-Theorien, denen zufolge Flucht in die eigene Welt einem immer schadet. Im Gegenteil, sie ist für manche die Rettung und Zuflucht vorm Wahnsinn der Anderen, wie für Ben vor den Ärzten, die keinen Plan von gar nichts haben und den Eltern, die ihn sehr gerne haben, aber einfach oft nicht verstehen können.

Klar, es ist ein Märchen, vor allem was die Szene in der Kirche angeht. Aber ein schönes, modernes Märchen, eine Geschichte, die Mut macht, und besonders für Leute zu empfehlen, die sich einsam fühlen.

Auch nach einem Paukenschlag: Alles muss klein beginnen, wie das eigentliche Ende des Filmes zeigt, und selten hätte ich einen Protagonisten mal so gerne in den Arm genommen :).

Uneingeschränkte Empfehlung mit dem Hinweis, dass hier nichts geschönt wird, aber auch nichts zertrampelt. Viel Spaß :). Auf dass sich jeder eine Heilerin erträume ;););).
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am 6. November 2008
...findet jeder von uns irgendwann und irgendwo. Wie diese Andersartigkeit aussieht, weiss zuvor niemand. Im Fall von Ben zeigt sich diese in Autismus. Wer jetzt denkt, der Autismus des Protagonisten wäre zur Unterstreichung von Klisches, der irrt vermutlich. Vielmehr kann man diesen als Stilmittel wahrnehmen um Abstand von der Materie zu wahren und somit sachlich zu bleiben. Jedoch ist dieses Stilmittel in dieser Form äußerst ungewohnt und es kann einige Zeit dauern, bis man sich daran gewöhnt hat, dass die Geschichte erzählt wird als sei sie einfach nur beiläufig passiert. Doch genau das ist sie - zumindest für den ein oder anderen. Täglich wird Ben Opfer seiner sogenannten Klassen"kameraden" und bis aufs Letzte gedemütigt. Als Nicht-Autistischer-Zuschauer heißt das im Klartext, dass man die Szene betrachtet und eigentlich kurz vorm explodieren ist. Kampfszenen. Nein - nicht real. Kampfszenen aus Archlord, dem Spiel, dass Ben täglich spielt. Man schaut genauer hin, kann kaum erwarten das die Szene endlich einen Schnitt hat und Ben sich endlich wehrt. Doch passiert das wirklich? Hätte das überhaupt einen Sinn?

Dann tritt "sie" in Bens Leben - "däs Mädchen aus dem Internet". Eine Rolle, wie sie paradoxer kaum sein könnte: Sie will ihm helfen - doch mit ganz eigenen Mitteln. Man merkt, wie der Film langsam sein Ende nimmt - und doch fängt er dann an - nicht etwa, weil er noch dauern würde, sondern vielmehr, weil er zum Nachdenken anregt.

Nur vermutlich leider die nicht, die zu den "Mobbern" gehören. Schließlich ist Ben X ja "nur ein Film".
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