Kundenrezensionen


5 Rezensionen
5 Sterne:
 (4)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elite Post-Hardcore, 27. Oktober 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lost In The Sound Of Separation (Audio CD)
Underoath sind mit They're only chasing safety berühmt geworden. Nahezu klischeehafter Screamo passte perfekt in den Trend und somit sind sie einem breiten Publikum bekannt geworden. ZUM GLÜCK muss man sagen, sonst hätte ich sie vllt nie entdeckt. Allen Mode-Emos zum trotz entwickelten sich Underoath beständig in eine Richtung: Post-Hardcore. Und das wurde mit dieser Platte in seiner reinsten Form erreicht. Brutales Drumming, Gitarrenfeedback, geschredderte Gitarren, in fast keinem Lied eine Sonstruktur, Screams, wie sie Chamberlain noch nie abgeliefert hat.

Man legt die Scheibe rein, drückt auf Play und stellt (oder setzt) sich vor die Anlage und schließt die Augen. Nachdem Aaron sein fulminantes Drumintro von "Breathing in a new mentality" (im übrigen eine sehr gute Beschreibung für das Album) beendet hat und die ersten 23 Sekunden vergangen sind, gibt es nur eins: Straight to your face! Live ist der Song noch hundertmal intensiver, einfach unbeschreiblich. Für Mode-Emos vermutlich schon viel zu hart^^.

Ein wirklich knallharter Sound, der richtig nach vorn geht. Die Songs sind wirklich technisch und musikalisch von ganz großer Klasse. Aaron hat seinen Gesang so gut wie eingestellt, ehrlich gesagt vermisse ich ihn auch nicht groß. Das interessante ist, dass diese Scheibe ohne mitunter nervige Doublebass-parts auskommt. Aaron liefert hier ganz großes Tennis an seinen Drums.

Natürlich hat "Lost in the sound of separation" auch seine ruhigen Stellen, wie schon auf den anderen beiden Alben. "Too bright to see, too loud to hear" sei hier angemerkt, hier singt Spencer sogar clean und das sehr gut.

Insgesamt ist das Album sehr dicht und atmosphärisch, die Songs harmonieren noch besser als auf "Define the great line" zusammen. Leider ist das ganze Feuerwerk dann auch nach 11 Songs vorbei und man bedenke, dass es nur 10 gewesen wären, wenn Spencer nicht das Gefühl gehabt hätte, es fehlte was auf dem Album und schnell noch einen Song geschrieben hat (Glaube "Desperate Times, Desperate Measures"). Man hätte sich vielleicht mehr Lieder gewünscht, aber im Endeffekt ist es perfekt so wie es ist. Live muss man sie gesehen haben, einfach krasse Bühnenperformance. Lange nicht eine Band gesehen, die ihr Publikum so mitnimmt.

Viele werden sicherlich wieder den christlichen Aspekt der Band bemängeln, der meiner Meinung nach auf dieser Scheibe am deutlichsten rauskommt, aber dass wird den Sechser Pack aus Florida herzlich wenig stören.

Man kann sagen, dass Underoath ihrer Philosophie (Kein Album soll so klingen, wie das Vorgängeralbum) treu geblieben sind. Der Schritt zwischen "Define the great line" und "Lost in the sound of separation" ist sicherlich nicht so groß wie der von "they're only chasing safety" und eben genannten "Define the great line" aber er ist doch vorhanden. Screamo Einflüsse sind so gut wie verschwunden.

Für Fans ein Pflichtkauf und Leuten die des Metalcores mehr oder wenig überdrüssig geworden sind auf jeden Fall zu empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stagnation auf höchster Stufe?, 5. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Lost In The Sound Of Separation (Audio CD)
Underoath, die Band die sich löst von gängingen Songschemata im Stil von "Strophe-Refrain-Bridge-Refrain" etc. Eine Band die meines Erachtens gerade mit dem letzen Album "Define the Great Line" die Messlatte ziemlich hoch gesetzt hat und ein absolutes Hammeralbum zutage gelegt hat, welches für manche sperrig aber voller Tiefe und ausgereifter als der Vorgänger, war. Egal ob man es nun Emocore, Posthardcore oder wie auch immer nennen mag die 6 Jungs aus Florida rocken mit ihren Brachialstil was das Zeug hält, auch auf ihrer neusten Scheibe "Lost In The Sound of Seperation".

Typisch für Underoath sind die komplexen, teils verwirrenden ( nicht im negativen Sinne) Songstrukturen und die sparsam eingesetzen melodischen Parts von Drummer persönlich eingesungen. Genau diese Elemente werden konsequent weiter eingesetzt und teils ausgebaut.

Mit dem ersten Song "Breathing In A New Mentality" geht es gleich verdammt heftig zu und das Schlagzeug hämmert einem nur so um die Ohren bevor nach einem Break die allvertrauten Schreie des Sängers einem in die Ohren springen. So geht es knallhart in die nächsten Songs, und nur kleine Passagen lassen den Hörer zur Ruhe kommen
Insgesamt gibt es weniger einprägsame Gesänge dafür aber alles ein Zacken härter gespielt und gerade hier ist ein Lob angebracht für den Supersound den die Scheibe hat und der zwar an dem Vorgängeralbum anknüpft aber insgesamt noch etwas satter und fetter klingt.
Auch wieder dabei sind aber auch Songs und Parts die einem eine kleine Verschnaufpause gönnen, geprägt durch sphärische aufgebaute Melodien, so erinnert z.B. das mit Streichern untermalte "Desolate Earth: The End ist Near" teilweise vom Aufbau doch leicht an "To Whom It May Concern" vom Vorgänger, doch dies macht eigentlich gar nichts aus da es immer noch traumhaft melancholisch klingt.

Eigentlich? Hier ist das kleine "aber", was ich für das Album doch da habe. Es gibt nicht wirklich viel Neues oder Innovatives auf dem Album, zumindest nichts, was man nicht schon auf dem Vorgänger gehört hat. Ein paar Songs bringen zwar ein paar neue interesannte Stellen,(z.B. in "Fault Line A Fault Of Mine" mit intersanten Instrumentalzwischenspiel) aber alles in allem ist "Lost in the Sound of Seperation" die konsequente und logische Fortsetzung des letzten Album.
Hier sei allerdings der Song "Too Bright To See Too Loud To Hear" zu erwähnen, der durch interesanten Aufbau und mehrstimmigen Gesang der Band auftrumpfen kann. Hier sieht man doch eine neue Seite des sonst Sound- und Stiltreuen Albums durschimmern.
Doch ehrlich gesagt ist das vorerst nicht schlimm - wer "Define The Great Line" gut fand,wird auch mit diesem Album nichts falsch machen können.
Die 6 Jungs brettern wieder verdammt gut durch das Album und zeigen ihre musikalischen Fähigkeiten, z.B. auch durch interesannte Taktarten (5/4, 7/8) und lassen gerade den Musikern unter uns staunen und schmunzeln über die musikalische und kompositorische Qualität der Band und auch die Songtexte spiegeln wieder die tiefen Emotionen wieder und überzeugen durch Authenzität.

Aber schade ist des Weiteren noch, dass nach gut 40 Minuten die Platte schon vorbei ist. Ein, zwei weitere Songs stünden der Platte gut und so bemängel ich noch die Länge des Albums, aber alles in allem kann man wieder sagen das hier Underoath eine super scheibe geliefert hat und niemanden der Fans enttäuschen wird. Dass die Jungs nicht groß von ihrem Konzept abweichen nehmen wir ihnen vielleicht auch gar nicht so übel.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut!!, 21. September 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lost In The Sound Of Separation (Audio CD)
Underoath haben sich mit ihrem neuen Werk klar weiterentwickelt. Sie sind noch ein Stückchn härter geworden! Auch wie auf dem Vorgänger "Define the great line" finde ich hier keinen Schwachpunkt!
Für mich ein klares Meisterwerk in diesem Genre!!!
Ich habe Underoath live gesehen und empfehle auch nicht nur unbedingt den Kauf dieser CD, sondern auch, dass ihr sie live sehen müsst! Krasse Bühnenpräsenz ;)

Fazit: Wer den Vorgänger mochte wird dieses Album ebenso lieben! Auch an alle Softi-Emos: Bekehrt euch zu dieser Musik! Denn mehr Emotion geht nicht^^
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen +, 18. Januar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lost in the Sound...[CD+Dvd] (Audio CD)
sehr sehr cool, nicht so gut wie define the gret line, aber mal ehrlich...das ist ja auch schwer zu toppen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hut ab!, 25. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Lost in the Sound of Separation (Audio CD)
Lange habe ich die Finger von Underoath gelassen, weil die ich mich nicht mit den christlichen Texten identifizieren wollte. Bei Freunden habe ich jedoch immer wieder deren Musik irgendwo hören "müssen"... und ich sagte mir:"Mist! Die sind richtig geil!"
Irgendwann habe ich mir dann doch die Lost in the Sound... gekauft und bin immer wieder geflashed von der musikalischen Vielfalt, Power und Kraft der Platte, die darüber hinaus technisch perfekt produziert wurde. An die Band und den Produzenten ein großes Lob für so viel gute Abwechslung.

Keine PLatte habe ich in den letzten Monaten häufiger gehört.

Die übrigen Platten von Underoath habe ich mittlerweile auch, jedoch ist dieses aufgrund der Reife noch am besten.

EInfach super Musik! (Ändert noch Eure Texte und ich baue Euch ein Denkmal!)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen