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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Warten hat ein Ende
Nun ist es also endlich da: Lil Wayne's "Tha Carter III", ein Album, das sich vor Hype kaum schützen konnte. Bereits 2006 begann die Produktion, doch ständig wurden Tracks geleakt und Weezy produzierte Material das für mindestens 2 oder 3 weitere Alben gereicht hätte. Keine andere Platte in der Rap-Geschichte hat sich bereits vor Release 1,5 Millionen...
Veröffentlicht am 3. November 2008 von JazzMatazz

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach dem Carter III Hype ...
Knapp drei Monate nach Release, nach dem unglaublichen Hype um Dwayne Carter, seinen unzähligen Synonymen und Carter 3 bleibt eine Frage:
Hat sich das Warten gelohnt?
Und als jemand der Lil Wayne schon sehr lange hört muss ich sagen - und damit bin ich vermutlich in einer Minderheit - nicht wirklich.

Es gibt zwar wesentlich schlechtere...
Veröffentlicht am 30. August 2008 von QBs Finest


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Warten hat ein Ende, 3. November 2008
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter III (New Version) (Audio CD)
Nun ist es also endlich da: Lil Wayne's "Tha Carter III", ein Album, das sich vor Hype kaum schützen konnte. Bereits 2006 begann die Produktion, doch ständig wurden Tracks geleakt und Weezy produzierte Material das für mindestens 2 oder 3 weitere Alben gereicht hätte. Keine andere Platte in der Rap-Geschichte hat sich bereits vor Release 1,5 Millionen mal verkauft, weshalb man sich natürlich sofort fragt, ob sich der ganze Trubel auch gelohnt hat. Mit Unterstützung von Leuten wie Cool & Dre, Kanye West, Mr. Bangladesh, David Banner, Deezle, The Alchemist, DJ Nasty, Play-N-Skillz oder StreetRunner entstand das von der Welt wohl am meisten erwartete Rap-Album 2008.
"Tha Carter III" fällt schon gleich durch sein außergewöhnliches Cover auf. Mit dem Kinderfoto will Weezy F. Baby an die legendären "Illmatic" von Nas und "Ready To Die" von The Notorious B.I.G. erinnern, vielleicht ist sein Ego auch schon so groß, dass er sich auf eine Stufe mit ihnen stellt. Musikalisch beginnt das Ganze etwas zurückhaltender und zwar mit den eher ruhigen Introsong "3 Peat", der vor hämmernden Bässen und einer schönen Streicher-/Synthie-Melodie nur so strotz. Der Birdman Jr. rappt nicht außergewöhnlich gut, kann aber seine einmalige Stimme perfekt einsetzen. Weiter geht es mit einem Meisterwerk der Chilligkeit, die Rede ist von "Mr. Carter", bei dem Shawn "Jay-Z" Carter als Feature für Dwayne "Lil Wayne" Carter fungiert. Das Instrumental besteht aus einem angenehmen Beat und einem entspannten Klavierspiel während der Strophen, im Refrain setzen dann noch Geigen und eine Computerstimme ein, die zum wahren Ohrwurm mutieren und einem gar nicht mehr aus dem Kopf gehen. Weezy rappt richtig gut, aber Altmeister Jay-Z gefällt mir hier etwas besser. Hitsingle "A Milli" sollte mittlerweile jeder kennen. Es ist ein wahres Bass-Monster, das sich jedoch nur für Clubs eignet, da die übertriebenen Bässe und die nervige Hintergrundstimme doch recht bald zu nerven anfangen. Nach ihrem gemeinsamen Mixtape "You Can't Feel My Pain" war es eigentlich klar, dass Lil Wayne und T-Pain auch hier gemeinsam arbeiten werden. Dies hört man auf "Got Money". Dies ist ein typischer South-Banger. Treibende Beats, eine grandiose Synthesizer-Melodie, die ab und zu von Geigen unterstützt wird, dazu ein richtig nicer Refrain von T-Pain. Klasse! Lediglich Weezy macht nicht alles perfekt, da man sein Rappen eher als Vocoder-Krächzen bezeichnen sollte, dennoch eine grandiose Nummer, hauptsächlich dank T-Pain. Dass Wayne's Musik auch etwas für ältere Semester ist, zeigt der Auftritt der 50 jährigen Soul-Legende Babyface auf dem R'n'B lastigen "Comfortable", einer ruhigeren und smoothen Nummer, die der Abwechslung sicher sehr dienlich ist. Leider gibt es auf "Tha Carter III" auch eher schwache Momente. Diese wären unter anderem das langweilige "Dr. Carter" und das übertrieben harte und unmelodische "Phone Home", die nicht wirklich beigeistern können. Nach ihrem Hammer-Track "Shooter" von "Tha Carter II", gibt es auch hier ein Lied von Weezy und Robin Thicke. Dieses wäre das sehr Soul mäßige, groovende und wohl auch eher für Erwachsene gedachte "Tie My Hands", bei dem besonders Robin Thicke heraussticht, aber auch Weezy rappt nicht schlecht. Die eher rockige Schiene fährt Lil Wayne mit "Playin' With Fire", das jedoch nur im Refrain wirklich überzeugen kann und ansonsten etwas unausgereift wirkt. "Lollipop" MUSS eigentlich jeder kennen, da man ja gar nicht mehr darum kommt es irgendwo zu hören, sei es Radio oder Disco. Anfangs mochte ich den Song nicht wirklich, mittlerweile find ich ihn besser, was besonders an dem verdammt chilligen und melodischen Synthie-Beat liegt, der auch echt gut bumpt. Highlight ist hier der gesungene Refrain von Static Major, der den Erfolg der Single leider nicht mehr miterleben konnte, da er 2 Wochen vor Release verstarb. Weezy's Raps hier fand ich am Anfang doch mehr als gewöhnungsbedürftig, aber wenn ich ehrlich sein soll, mag ich es mittlerweile doch. Verdammt schlecht hingegen ist "La La" zusammen mit Brisco und Busta Rhymes. Ein verdammt nerviger Kindergesang trifft auf viel zu harte Bässe, die bei einer guten Anlage schon bald in den Ohren schmerzen, dazu rappen alle drei nur mäßig. Ich glaube, ich habe noch nie eine solch schlechte Produktion von David Banner gehört wie hier. Da freut man sich doch gleich auf die Bombe "You Ain't Got Nuthin" zusammen mit den beiden New Yorkern Fabolous und Juelz Santana, mit dem Weezy ja auch noch ein Album veröffentlichen will. Der Beat klingt nach einer Mischung aus East und South, also genau wie die Herkunft der MCs. Hart, mit eingängigem "Kopfnicker"-Rhythmus und freshen elektrischen Elementen. Alle drei rhymen hier richtig gut, egal ob Fab, Juelz oder Wayne - es macht einfach Spaß zuzuhören. Neben "Mr. Carter" ist dies der beste Song. Ebenfalls überzeugend wären die entspannte und melodische Kanye West-Produktion "Let The Beat Build", das wieder sehr von R'n'B geprägte "Mrs. Officer" zusammen mit Bobby Valentino und der über 9 Minuten andauernde Outrosong "Don't Get It".
Insgesamt wurde "Tha Carter III" ein wirklich zufriedenstellendes Album. Viele loben es in den Himmel, das ist jedoch genauso falsch wie diejenigen, die behaupten, es wäre Schrott. Es gibt zwar leider einige nicht gelungene Songs, dafür aber auch echte Kracher. Nach "Tha Carter II", mit dem der Nachfolger nicht mithalten kann, hatte ich etwas mehr Experimentierfreudigkeit von Lil Wayne erwartet, doch auch so kommt man sicher auf seine Kosten. Für Weezy-Fans absolut zu empfehlen, alle anderen sollten vielleicht vorher mal reinhören.

R.I.P. Static Major
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnet produziertes Rapalbum mit satten Beats und tollen Vocals, 1. Juli 2008
Von 
Miffe (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter III (Deluxe Edt.) (Audio CD)
Selten vernahm man einen größeren Hype um ein einziges Album wie bei Lil Wayne's
neuem Album "Tha Carter III".
Vom Album des Jahres wurde bereits gesprochen - tatsächlich muss man sagen dass es
Lil Wayne trotz der hohen Erwartungen gelingt, ein rundum gelungenes Album zu kreeieren
und somit dem scheinbar grenzenlosen Hype gerecht zu werden.

Wenn man sich überlegt, dass das Album bereits vor Release Date knapp 1,5 Mio. mal
verkauft wurde und Lil Waynes "myspace"-Account der meist besuchteste weltweit ist,
muss man sich fragen von welchem Kerl wir hier überhaupt reden.

Keine Frage Lil Wayne hat sich in den USA längst als einer der besten Rapper etabliert,
wobei hauptsächlich seine einzigartige Stimme seine Besonderheit ausmacht und nicht
seine Rapskills.

Mit "Tha Carter I und II" sorgte er bereits in den vergangenen Jahren immer wieder für
aufsehen und gute Musik.
Nebenher produzierte er so viele Mixtapes und Featurings, dass man ihn getrost als
Workaholic bezeichnen könnte.

Doch Masse macht noch lange keine Qualität.
Eben diese hat Lil Wayne allerdings für sich gepachtet.

Seine Songs klingen allesamt gelungen - sowohl die Beats, als auch die Vocals
- was allerdings nicht nur an Lil Wayne selbst liegt, sondern zu gleichen Teilen an den
Produzenten und Featurings die er sich für seine Alben mit ins Boot geholt hat, oder besser
gesagt die allesamt mit in sein Boot wollen.

Vor allem bei "Tha Carter III" war der Andrang überwältigend und deshalb konnte sich
Lil Wayne getrost das Beste vom Besten raussuchen.

Produzenten wie Cool & Dre, Kanye West, Alchemist oder Deezle nahmen sich den Beats an
und produzierten innovativen, tollen Rap mit eingängigen und ohrwurmgarantierenden Beats.

Am außergewöhnlichsten und dennoch, meiner Meinung nach, besten ist hierbei der geniale
Song "Lollipop" geworden, der von Jim Josin und "Deezle" produziert wurde und in den USA
bereits alle Rekorde gebrochen hat, wie zum Beispiel "meistgespielte Hip-Hop Single im
US-Radio".

Doch das 16 Song umfassende Album hat noch mehr zu bieten als "Lollipop".
Zusammen mit Künstlern wie, Hurricane Chris, Juelz Santana, Fabolous, Busta Rhymes,
Ludacris oder Jay-Z bietet er eine "Hitbandbreite" auf, die seines gleichen sucht.

Absolut herausragend zu erwähnen ist ebenfalls der Song "Got Money" mit T-Pain,
der wie so oft durch seine starken Refrains überzeugen kann, sowie das peppige "Mr. Carter"
zusammen mit Jay-Z.

Das ruhigere "Mrs. Officer" mit Bobby Valentino oder "Comfortable", bringen auch etwas R&B
Klänge in das sonst doch eher rap-lastige Album.

Trotzdem gelingt es auch Lil Wayne & Co. nicht ein durchgehend glänzendes Album zu kreeieren.
Songs wie "Phone Home" oder "La La" wirken ideenlos und unpassend zu dem sonst hitgewaltigen
Longplayer.

Dennoch gelingt es Lil Wayne mal wieder, dank seiner jahrelangen Routine, seine doch eher
schwächeren Rapskills durch seine einzigartige Stimme auszugleichen, und, auch dank der
zahlreichen Featurings, ein Album der Extraklasse abzuliefern.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Warten hat ein Ende, 2. Juni 2008
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter III (Deluxe Edt.) (Audio CD)
Nun ist es also endlich da: Lil Wayne's "Tha Carter III", ein Album, das sich vor Hype kaum schützen konnte. Bereits 2006 begann die Produktion, doch ständig wurden Tracks geleakt und Weezy produzierte Material das für mindestens 2 oder 3 weitere Alben gereicht hätte. Keine andere Platte in der Rap-Geschichte hat sich bereits vor Release 1,5 Millionen mal verkauft, weshalb man sich natürlich sofort fragt, ob sich der ganze Trubel auch gelohnt hat. Mit Unterstützung von Leuten wie Cool & Dre, Kanye West, Mr. Bangladesh, David Banner, Deezle, The Alchemist, DJ Nasty, Play-N-Skillz oder StreetRunner entstand das von der Welt wohl am meisten erwartete Rap-Album 2008. Hier handelt es sich übrigens um die Deluxe Edition, der die bereits 2007 erschienene "The Leak" EP mit hinzugefügt wurde.
"Tha Carter III" fällt schon gleich durch sein außergewöhnliches Cover auf. Mit dem Kinderfoto will Weezy F. Baby an die legendären "Illmatic" von Nas und "Ready To Die" von The Notorious B.I.G. erinnern, vielleicht ist sein Ego auch schon so groß, dass er sich auf eine Stufe mit ihnen stellt. Musikalisch beginnt das Ganze etwas zurückhaltender und zwar mit den eher ruhigen Introsong "3 Peat", der vor hämmernden Bässen und einer schönen Streicher-/Synthie-Melodie nur so strotz. Der Birdman Jr. rappt nicht außergewöhnlich gut, kann aber seine einmalige Stimme perfekt einsetzen. Weiter geht es mit einem Meisterwerk der Chilligkeit, die Rede ist von "Mr. Carter", bei dem Shawn "Jay-Z" Carter als Feature für Dwayne "Lil Wayne" Carter fungiert. Das Instrumental besteht aus einem angenehmen Beat und einem entspannten Klavierspiel während der Strophen, im Refrain setzen dann noch Geigen und eine Computerstimme ein, die zum wahren Ohrwurm mutieren und einem gar nicht mehr aus dem Kopf gehen. Weezy rappt richtig gut, aber Altmeister Jay-Z gefällt mir hier etwas besser. Hitsingle "A Milli" sollte mittlerweile jeder kennen. Es ist ein wahres Bass-Monster, das sich jedoch nur für Clubs eignet, da die übertriebenen Bässe und die nervige Hintergrundstimme doch recht bald zu nerven anfangen. Nach ihrem gemeinsamen Mixtape "You Can't Feel My Pain" war es eigentlich klar, dass Lil Wayne und T-Pain auch hier gemeinsam arbeiten werden. Dies hört man auf "Got Money". Dies ist ein typischer South-Banger. Treibende Beats, eine grandiose Synthesizer-Melodie, die ab und zu von Geigen unterstützt wird, dazu ein richtig nicer Refrain von T-Pain. Klasse! Lediglich Weezy macht nicht alles perfekt, da man sein Rappen eher als Vocoder-Krächzen bezeichnen sollte, dennoch eine grandiose Nummer, hauptsächlich dank T-Pain. Dass Wayne's Musik auch etwas für ältere Semester ist, zeigt der Auftritt der 50 jährigen Soul-Legende Babyface auf dem R'n'B lastigen "Comfortable", einer ruhigeren und smoothen Nummer, die der Abwechslung sicher sehr dienlich ist. Leider gibt es auf "Tha Carter III" auch eher schwache Momente. Diese wären unter anderem das langweilige "Dr. Carter" und das übertrieben harte und unmelodische "Phone Home", die nicht wirklich beigeistern können. Nach ihrem Hammer-Track "Shooter" von "Tha Carter II", gibt es auch hier ein Lied von Weezy und Robin Thicke. Dieses wäre das sehr Soul mäßige, groovende und wohl auch eher für Erwachsene gedachte "Tie My Hands", bei dem besonders Robin Thicke heraussticht, aber auch Weezy rappt nicht schlecht. Die eher rockige Schiene fährt Lil Wayne mit "Playin' With Fire", das jedoch nur im Refrain wirklich überzeugen kann und ansonsten etwas unausgereift wirkt. "Lollipop" MUSS eigentlich jeder kennen, da man ja gar nicht mehr darum kommt es irgendwo zu hören, sei es Radio oder Disco. Anfangs mochte ich den Song nicht wirklich, mittlerweile find ich ihn besser, was besonders an dem verdammt chilligen und melodischen Synthie-Beat liegt, der auch echt gut bumpt. Highlight ist hier der gesungene Refrain von Static Major, der den Erfolg der Single leider nicht mehr miterleben konnte, da er 2 Wochen vor Release verstarb. Weezy's Raps hier fand ich am Anfang doch mehr als gewöhnungsbedürftig, aber wenn ich ehrlich sein soll, mag ich es mittlerweile doch. Verdammt schlecht hingegen ist "La La" zusammen mit Brisco und Busta Rhymes. Ein verdammt nerviger Kindergesang trifft auf viel zu harte Bässe, die bei einer guten Anlage schon bald in den Ohren schmerzen, dazu rappen alle drei nur mäßig. Ich glaube, ich habe noch nie eine solch schlechte Produktion von David Banner gehört wie hier. Da freut man sich doch gleich auf die Bombe "You Ain't Got Nuthin" zusammen mit den beiden New Yorkern Fabolous und Juelz Santana, mit dem Weezy ja auch noch ein Album veröffentlichen will. Der Beat klingt nach einer Mischung aus East und South, also genau wie die Herkunft der MCs. Hart, mit eingängigem "Kopfnicker"-Rhythmus und freshen elektrischen Elementen. Alle drei rhymen hier richtig gut, egal ob Fab, Juelz oder Wayne - es macht einfach Spaß zuzuhören. Neben "Mr. Carter" ist dies der beste Song. Ebenfalls überzeugend wären die entspannte und melodische Kanye West-Produktion "Let The Beat Build", das wieder sehr von R'n'B geprägte "Mrs. Officer" zusammen mit Bobby Valentino und der über 9 Minuten andauernde Outrosong "Don't Get It". Die Bonus-CD ist wie gesagt die Ende 2007 erschienene EP "The Leak". Hier stechen besonders "Gossip" und "I'm Me" heraus. Erstes beinhaltet knallharte Bässe, klasse Hintergrundsounds und einen Wayne in alter Stärke. "I'm Me" hingegen fährt mit einer emotionalen und düsteren Melodie auf, die mit Weezy's motivierten Rhymes hervorragend harmoniert.
Insgesamt wurde "Tha Carter III" ein wirklich zufriedenstellendes Album. Viele loben es in den Himmel, das ist jedoch genauso falsch wie diejenigen, die behaupten, es wäre Schrott. Es gibt zwar leider einige nicht gelungene Songs, dafür aber auch echte Kracher. Nach "Tha Carter II", mit dem der Nachfolger nicht mithalten kann, hatte ich etwas mehr Experimentierfreudigkeit von Lil Wayne erwartet, doch auch so kommt man sicher auf seine Kosten. Für Weezy-Fans absolut zu empfehlen, alle anderen sollten vielleicht vorher mal reinhören.

R.I.P. Static Major
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Warten hat ein Ende, 2. Juni 2008
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter III (Audio CD)
Nun ist es also endlich da: Lil Wayne's "Tha Carter III", ein Album, das sich vor Hype kaum schützen konnte. Bereits 2006 begann die Produktion, doch ständig wurden Tracks geleakt und Weezy produzierte Material das für mindestens 2 oder 3 weitere Alben gereicht hätte. Keine andere Platte in der Rap-Geschichte hat sich bereits vor Release 1,5 Millionen mal verkauft, weshalb man sich natürlich sofort fragt, ob sich der ganze Trubel auch gelohnt hat. Mit Unterstützung von Leuten wie Cool & Dre, Kanye West, Mr. Bangladesh, David Banner, Deezle, The Alchemist, DJ Nasty, Play-N-Skillz oder StreetRunner entstand das von der Welt wohl am meisten erwartete Rap-Album 2008.
"Tha Carter III" fällt schon gleich durch sein außergewöhnliches Cover auf. Mit dem Kinderfoto will Weezy F. Baby an die legendären "Illmatic" von Nas und "Ready To Die" von The Notorious B.I.G. erinnern, vielleicht ist sein Ego auch schon so groß, dass er sich auf eine Stufe mit ihnen stellt. Musikalisch beginnt das Ganze etwas zurückhaltender und zwar mit den eher ruhigen Introsong "3 Peat", der vor hämmernden Bässen und einer schönen Streicher-/Synthie-Melodie nur so strotz. Der Birdman Jr. rappt nicht außergewöhnlich gut, kann aber seine einmalige Stimme perfekt einsetzen. Weiter geht es mit einem Meisterwerk der Chilligkeit, die Rede ist von "Mr. Carter", bei dem Shawn "Jay-Z" Carter als Feature für Dwayne "Lil Wayne" Carter fungiert. Das Instrumental besteht aus einem angenehmen Beat und einem entspannten Klavierspiel während der Strophen, im Refrain setzen dann noch Geigen und eine Computerstimme ein, die zum wahren Ohrwurm mutieren und einem gar nicht mehr aus dem Kopf gehen. Weezy rappt richtig gut, aber Altmeister Jay-Z gefällt mir hier etwas besser. Hitsingle "A Milli" sollte mittlerweile jeder kennen. Es ist ein wahres Bass-Monster, das sich jedoch nur für Clubs eignet, da die übertriebenen Bässe und die nervige Hintergrundstimme doch recht bald zu nerven anfangen. Nach ihrem gemeinsamen Mixtape "You Can't Feel My Pain" war es eigentlich klar, dass Lil Wayne und T-Pain auch hier gemeinsam arbeiten werden. Dies hört man auf "Got Money". Dies ist ein typischer South-Banger. Treibende Beats, eine grandiose Synthesizer-Melodie, die ab und zu von Geigen unterstützt wird, dazu ein richtig nicer Refrain von T-Pain. Klasse! Lediglich Weezy macht nicht alles perfekt, da man sein Rappen eher als Vocoder-Krächzen bezeichnen sollte, dennoch eine grandiose Nummer, hauptsächlich dank T-Pain. Dass Wayne's Musik auch etwas für ältere Semester ist, zeigt der Auftritt der 50 jährigen Soul-Legende Babyface auf dem R'n'B lastigen "Comfortable", einer ruhigeren und smoothen Nummer, die der Abwechslung sicher sehr dienlich ist. Leider gibt es auf "Tha Carter III" auch eher schwache Momente. Diese wären unter anderem das langweilige "Dr. Carter" und das übertrieben harte und unmelodische "Phone Home", die nicht wirklich beigeistern können. Nach ihrem Hammer-Track "Shooter" von "Tha Carter II", gibt es auch hier ein Lied von Weezy und Robin Thicke. Dieses wäre das sehr Soul mäßige, groovende und wohl auch eher für Erwachsene gedachte "Tie My Hands", bei dem besonders Robin Thicke heraussticht, aber auch Weezy rappt nicht schlecht. Die eher rockige Schiene fährt Lil Wayne mit "Playin' With Fire", das jedoch nur im Refrain wirklich überzeugen kann und ansonsten etwas unausgereift wirkt. "Lollipop" MUSS eigentlich jeder kennen, da man ja gar nicht mehr darum kommt es irgendwo zu hören, sei es Radio oder Disco. Anfangs mochte ich den Song nicht wirklich, mittlerweile find ich ihn besser, was besonders an dem verdammt chilligen und melodischen Synthie-Beat liegt, der auch echt gut bumpt. Highlight ist hier der gesungene Refrain von Static Major, der den Erfolg der Single leider nicht mehr miterleben konnte, da er 2 Wochen vor Release verstarb. Weezy's Raps hier fand ich am Anfang doch mehr als gewöhnungsbedürftig, aber wenn ich ehrlich sein soll, mag ich es mittlerweile doch. Verdammt schlecht hingegen ist "La La" zusammen mit Brisco und Busta Rhymes. Ein verdammt nerviger Kindergesang trifft auf viel zu harte Bässe, die bei einer guten Anlage schon bald in den Ohren schmerzen, dazu rappen alle drei nur mäßig. Ich glaube, ich habe noch nie eine solch schlechte Produktion von David Banner gehört wie hier. Da freut man sich doch gleich auf die Bombe "You Ain't Got Nuthin" zusammen mit den beiden New Yorkern Fabolous und Juelz Santana, mit dem Weezy ja auch noch ein Album veröffentlichen will. Der Beat klingt nach einer Mischung aus East und South, also genau wie die Herkunft der MCs. Hart, mit eingängigem "Kopfnicker"-Rhythmus und freshen elektrischen Elementen. Alle drei rhymen hier richtig gut, egal ob Fab, Juelz oder Wayne - es macht einfach Spaß zuzuhören. Neben "Mr. Carter" ist dies der beste Song. Ebenfalls überzeugend wären die entspannte und melodische Kanye West-Produktion "Let The Beat Build", das wieder sehr von R'n'B geprägte "Mrs. Officer" zusammen mit Bobby Valentino und der über 9 Minuten andauernde Outrosong "Don't Get It".
Insgesamt wurde "Tha Carter III" ein wirklich zufriedenstellendes Album. Viele loben es in den Himmel, das ist jedoch genauso falsch wie diejenigen, die behaupten, es wäre Schrott. Es gibt zwar leider einige nicht gelungene Songs, dafür aber auch echte Kracher. Nach "Tha Carter II", mit dem der Nachfolger nicht mithalten kann, hatte ich etwas mehr Experimentierfreudigkeit von Lil Wayne erwartet, doch auch so kommt man sicher auf seine Kosten. Für Weezy-Fans absolut zu empfehlen, alle anderen sollten vielleicht vorher mal reinhören.

R.I.P. Static Major
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5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Album!, 19. Februar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter III (Deluxe Edt.) (Audio CD)
Die meisten Lieder sind Top!
Alle eher rühiger gehalten außer A milli, got money und phone home(in der hook).
die einzigen schwächeren songs sind La La, wo der Part von Bustha Rhymes einfach nicht gut passt und phone Home durch die nervige Hook!
Meine persönlichen Lieblingslieder sind:
Mr Carter, Comfortable, Dr Carter, tie my hands(eines der besten Lieder überhaupt),shoot me down, lollipop, let the beat build it(und auf der Bonus Disk love me or hate me).
Auf der Cd sind auch mehr Lieder, als auf der Rückseite angeben ist; folgende Titel werden dort nicht aufgeführt:Mrs Ofiicer, let the beat buil it und pussymonster.
etwas Schade aber hauptsache sie sind auf der Cd drauf!
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4.0 von 5 Sternen tolles Album von einen der talentiertesten Rappern, 9. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter III (New Version) (Audio CD)
Tha Charter III sollte in keiner Urban Sammlung fehlen.
Das Album ist abwechslungsreich, hat gute Beats und auch die Lyrics gehen in Ordnung.
Wenn ich sehe in was für ein Tempo Lil Wayne seine Alben und Mixtapes raushaut und dabei trotzdem sowas Gutes bei raus kommt ist das schon wirklich beeindruckend.
Der Track des Albums/zumindest kommerziell ist Lollipop.
Mir persönlich gefallen aber andere Nummern von Carter III wie Tie My Hands besser.
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5.0 von 5 Sternen Tnuechi ganz oben, 25. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter III (New Version) (Audio CD)
Dieses Album ist einfach nur von vorne bis hinten gelungen. Angefangen mit dem Bomben Intro gehts es gleich mit dem ersten Feature Mr. Carter weiter.
Ich will nicht zu weit ins Detail gehen. Ich habe das Album beim ersten Anhören von Titel 1-16 durchgehört. Wie gesagt, jeder Titel ist ein Meisterwerk für sich und perfekt ausproduziert.
Von mir gibt es 5 Sterne und dazu eine klara Kaufemphelung!
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5.0 von 5 Sternen Einfach nur schön, 11. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der 3. Teil der Carter Reihe ist Lil Wayne fantastisch gelungen. Ich hätte nicht gedacht das ich das sage aber, diese Platte hatt es in sich. Man merkt hier deutlich, wie aufwendig und liebvoll das ganze hier produziert wurde.
Entweder richtige omg sind das krasse Lieder oder deep Lieder. So kann ich das Album in wenigen Worten zuzammenfassen.
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5.0 von 5 Sternen Tha Carter III, 17. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter III (New Version) (Audio CD)
wow, das ganze album ist rundrum sehr gut produziert, sowie gerappt. die guest liste hällt sich in grenzen, aber das heisst lange nicht das es schlecht wäre. über 70 minuten rap ist einfach perfekt!

highlights: 3peat, mr. carter, a milli, lollipop, shoot me down, la la, phone home und der 10 minuten lange dontgetit
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach dem Carter III Hype ..., 30. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Tha Carter III (Audio CD)
Knapp drei Monate nach Release, nach dem unglaublichen Hype um Dwayne Carter, seinen unzähligen Synonymen und Carter 3 bleibt eine Frage:
Hat sich das Warten gelohnt?
Und als jemand der Lil Wayne schon sehr lange hört muss ich sagen - und damit bin ich vermutlich in einer Minderheit - nicht wirklich.

Es gibt zwar wesentlich schlechtere South-Alben der letzten Zeit, aber ich messe sie immer gerne an ihren Vörgängern und in dessen Schatten steht Carter 3.

Manchmal muss ich mir echt die Frage stellen, ob nur ich finde, dass Wayne seinen kompletten Rapstyle, d.h. Lyrics und Flow vollkommen zum schlechteren entwickelt hat. Diese häufigen Schreie und das Lachen finde ich beispielsweise nur störend und affig. Selbst im Vergleich zum "modernen" Carter 2 haben seine Texte an Orginalität und Biss verloren. Trotzdem hat Carter 3 auch gute Seiten:

Bester Track des Albums ist mM "Dr. Carter". Neben einem sehr orginellen Grundkonstrukt (Wayne rapt aus der Sicht eines Rapper-kurierenden Doktors), überzeugt v.a. der exzelente KanYe West Beat - wieder mal.
Weitere gute Titel:
- "3 Peat"
- "Mr. Carter" ft. Jay-Z
- "A Milli" (der wohl ausgelutscheste Mixtape Track seit Jay-Zs "Roc Boys")
- "Let The Beat Build" (und wieder ein wunderschöner und orgineller KanYe Beat)

Totalausfälle sind "La La", ein einfach grausamer Beat von David Banner, "Shot Me Down", unglaublich langweilig und "Lollipop", bei dem ich bis heute nicht verstehe wie man es als erste Single veröffentlichen, bzw. gut finden kann.

Dazwischen findet sich viel Durchschnitt, mal besser wie "Dontgetit", mal schlechter wie das Vocoder/T-Pain verseuchte "Got Money" oder auch die vielen RnB Titel.

Nach drei Monaten stelle ich fest wie wenig Wiederhörwert Carter 3 überhaupt hat. Selbst die guten Titel blieben mir nicht lang im Gedächtniss, auch wenn sich das Album beim ersten Einlegen durchaus hören lassen kann. Trotzdem sind die drei Sterne (egtl. 2,5) durchaus wohlwollend bemessen.
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