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Ein junges amerikanisches Paar verbringt seine Flitterwochen in Japan und wird dort vom Geist der Exfreundin des Mannes drangsaliert ...
So in etwa reicht es, die "Handlung" dieses von Anfang an langweilenden (90 Minuten können eine kleine Ewigkeit sein ...) Filmchens zu erzählen. Es handelt sich um das Remake eines thailändischen Horrorfilms, den ich weder kenne noch kennen lernen möchte. Die unmotivierten Darsteller der B- und C-Garnitur stolpern ebenso gelangweilt durch den öden Plott.
FOX hat adäquaterweise den Film auf eine qualitativ minderwertige Blu-ray gebracht. Bei älteren Produktionen bin ich durchaus bereit, qualitative Abstriche zu akzeptieren. Doch das ständige Bildflimmern in dunklen Szenen bei diesem neuen Film zeugt davon, dass an einer ordentlichen HD-Qualität niemand Interesse hatte. Gelegentlich wird hier durchaus VHS-Niveau erreicht.
Wer den Film unbedingt sehen möchte (WARUM EIGENTLICH???) ist mit der DVD in jedem Falle ausreichend versorgt!
Warum einen Stern für die Billigproduktion? Nun ja, es geht nicht ohne ...
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am 31. Dezember 2015
"Shutter ' Sie sehen dich" ist das amerikanische Remake des thailändischen Horrorfilms "Shutter - Sie sind unter uns". Über Sinn oder Unsinn eines Remakes möchte ich an dieser Stelle gar keine Worte verschwenden. Außer, bei direktem Vergleich stinkt die amerikanische Version des Films wie üblich gehörig ab. Gerade auch, weil die ungewöhnlichen Elemente asiatischer Kulturen mit der Holzhammermethode dem westlichen Publikum eingehämmert werden, da man sich dieser scheinbar nicht richtig bewusst ist oder als Zuschauer einfach für dumm gehalten wird sich mit dieser auseinander zu setzen. Aber nun zum Remake selbst, das ich völlig unvoreingenommen als selbstständigen Film bewerte.

Abgesehen von meinem obigen kurzen Anriss zum Original musste das das Remake derbe Kritiken einstecken und wurde eigentlich zu Unrecht so zerrissen. Von einem Meisterwerk kann man sicherlich auch nicht sprechen, aber als Horror-Thriller für zwischendurch ist "Shutter - Sie sehen dich" sehr gut geeignet. Wer jedoch auf Innovation innerhalb der Story hofft wird maßlos enttäuscht werden. Die Macher hinter "Shutter" nutzen nämlich mal wieder die üblichen Muster um ein langhaariges Geistermädchen mit bösem Blick, das aus irgendeinem Grund hinter den Hauptcharakteren und deren Freunde her ist. Entgegen Filmen wie "Ring" oder "The Grudge" reicht aber ein relativ einfaches gruseliges Auftauchen aus, ohne dass sie in abgehackter Form oder mit den Haaren ins Gesicht gekämmt über den Bildschirm kämpft.

Das eigentliche Thema der Geisterfotografie kommt, für mich persönlich, zu wenig zum Einsatz bzw. wird nicht adäquat umgesetzt. In Ansätzen wird sich mit der Thematik beschäftigt, schlussendlich dreht sich alles jedoch eher um den einen Geist, dem scheinbar ein Unrecht geschah und "Shutter" zu einem Schuld-und-Sühne-Drama deklariert. Für uns als Zuschauer bleibt lediglich die Art möglicher Ereignisse in vorgebetete Details zusammenlaufen zu lassen, um so die schrecklichen Hintergründe besagten Unrechts offenbart zu bekommen. Bedingt durch die Laufzeit von 85 Minuten wird so zumindest durchweg für einen passablen Spannungsbogen gesorgt.

Was "Shutter" relativ gut bekommt ist die Herangehensweise die Geschichte von Amerika nach Japan zu verlegen, da man trotz Amerikanisierung der Handlung noch das Gefühl für eine völlig andere Kultur bekommt. In Anbetracht der weiblichen Hauptperson Jane erscheint dies sehr gelungen, da diese nicht nur als erstes mit der Geistererscheinung in Kontakt tritt, sondern auch einen persönlichen Kulturschock in einem anderen Land mit einer völlig anderen Sprache erhält. Diese Stimmung wird auf den Zuschauer recht ordentlich transferiert und man ertappt sich des Öfteren wie man mit Jane mitfiebert.

Ein Kritikpunkt müssen sich die Darsteller im Allgemeinen anhören, als Ehepaar wirken sowohl Rachael Taylor ("See No Evil") und Joshua Jackson ("Dawsons Creek") sehr bemüht. Während man Taylor noch ihre Rolle abkaufen mag, würde man sich für Jacksons Rolle einen eher reiferen und vor allem charismatischeren Typen wünschen, gerade auch mit dem Hintergrund der Geschichte die "Shutter" vorgibt. Gleiches gilt für David Denman ("After Earth") und John Hensley ("Nip/Tuck"), die in ihren Rollen etwas unpassend wirken. Dennoch bietet "Shutter" immer noch das Potential für einen Gruselquickie, der mit einigen Schockeffekten kurzweilig unterhalten kann, der sich aber nicht ewig ins Gedächtnis brennt.

Die Bildqualität der DVD von Twentieth Century Fox ist völlig in Ordnung. Farben wirken natürlich und der Kontrast wirkt sehr ausgeglichen. In dunklen Szenen ist ein dezentes Rauschen auszumachen, welches aber nicht sonderlich stört. Einzig die Kompression leidet gelegentlich unter Blockbildungen. Sehr gelungen gestaltet sich der Dolby Digital 5.1-Ton, welcher sehr ausgeprägt erklingt. So werden Schockmomente dank gutem Basseinsatz unterstützt und in ruhigere Szenen darf der Score für Atmosphäre sorgen. Die Dialoge werden in beiden Sprachfassungen sehr gut wiedergegeben und es kommt zu keinen Überlagerungen. Der Extrabereich kann sich zudem sehen lassen, da viele Hintergrundinformationen dem interessierten Zuschauer präsentiert werden.
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Ich liebe diese asiatischen Gruselstreifen. Den Film hatte ich bereits einmal im Fernsehen gesehen und wollte ihn nun auf Dauer in meiner Sammlung. Empfehlen kann ich den Film jeden, der keinen harten Schocker erwartet sondern eher der Fan von seichtem Grusel ist. Die Aufnahmen sind, bildlich gesehen, sehr ansprechend und der Film bietet eine interessante Geschichte.
Die Handlung wird klar dargestellt und ermöglicht es einem, gedanklich, in den Film einzutauchen. Den Gewissen Charme macht für mich die tiefgründigere Bedeutung des Filmes aus.
Die FSK16 ist völlig in Ordnung.

Mein Fazit:
Ein Abendfüllender Gruselfilm im Asia-Style. Da die großen Schocker ausblieben, wird er nicht jedermanns Sache sein, aber ich mag ihn durch seine Bilder und die Handlung. Mal etwas anderes.

Claudia D. Ihre Produkt-Testerin
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TOP 500 REZENSENTam 4. April 2015
Manchmal ist es für den Filmgenuss von Vorteil, wenn man eine Buchvorlage oder ein Original nicht kennt. Das japanische Original von "Shutter" ist mir unbekannt, und so kann ich mich nicht an der intensiven Debatte um die Qualität dieses Remakes beteiligen. Es ist ein wenig überraschend, dass die Neuverfilmung überwiegend eher kritisch gesehen und das Original deutlich besser eingeschätzt wird, denn bei unvoreingenommener Betrachtung ist "Shutter" ein überaus gut gemachter Horrorfilm, der spannende Unterhaltung bietet.

Die recht einfach gehaltene Story wird mit angemessenem Tempo erzählt und konsequent zur finalen Auflösung hin entwickelt. Die Gruselszenen sind dosiert und unblutig, aber höchst wirkungsvoll: ganz klar ein Film für Freunde des Paranormalen und Mystischen, weniger für solche, die einen komplexen, mit vielen überraschenden Wendungen gespickten Plot oder ausgefeilte Schockelemente brauchen. Konventionell und von mir aus auch kommerziell eben, aber filmisch aus meiner Sicht ohne Fehl und Tadel.

Wer Filme liebt, bei denen es um die Aufklärung der Geschichte hinter übersinnlichen Phänomen geht und die mit der Ungewissheit zwischen Realität und Einbildung spielen, kommt bei "Shutter" voll auf seine Kosten.
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am 26. Mai 2011
Endlich ein Horrorfilm der unter die Haut geht, ohne brutal zu sein. Besonders gelungen ist die Kameraführung. Der Film hält was die Macher versprechen: Wie schon bei the Ring wird nicht auf plumpe Blutbäder und Schlachthofszenen gesetzt: Was passiert, passiert durch Andeutung. Das macht den Reiz dieses Films aus... Dennoch wird mit gruseligen Elementen nicht gespart, Gänsehaut ist also garantiert.
Herausragend auch wieder die schauspielerische Leistung von Joshua Jackson!
Der Film ist aber auch für diejenigen lohnenswert, die mit dem klassischen Horrorgenre nichts anfangen und kein Fan der Schauspieler sind.
Man wird noch lange nach dem Abspann an den eindrucksvollen Bildern und der überraschenden Handlung mit ebenso überraschendem Ende zu knabbern haben.
Fazit: Subtiler Grusel der unter die Haut geht.
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am 16. September 2008
Shutter ist mal wieder eine amerikanische Apadtion eines asiatischen Vorbilds. Anfänglich waren die Remakes noch gut, aber im Laufe der Jahre wurde der Großteil immer schlechter.....

Auch Shutter bietet lediglich standard Kost. Alles ähnelt sehr anderen Remakes, so dass man die Story mit ein wenig nachdenken leicht vorherahnen kann. Die Story ist bestimmt nicht schlecht, aber auch nicht überraschend genug um den Film bis zum Ende auf hohem Niveau interessant zu halten. Er plätschert deswegen zwar recht unterhaltsam, aber auch belanglos daher.

Da es sich um einen Mystery Horror Film handeln soll, sei noch zu erwähnen, dass es zu wenig Spannung im Film gibt. Ein paar Schockelemente gepaart mit recht lieblosen Special Effects die eher durchschnitt sind.

Überzeugt hat mich die Hauptdarstellerin, die Ihre Rolle sehr gut rüberbringt im Gegensatz zu ihrem Co Darsteller Joshua Jackson. Auch wenn Joshua Jackson nicht gerade unbekannt ist, beweist er mal wieder, dass Horrorfilme nicht sein Ding sind (Wie schon in Cursed). Gerade in spannenden Passagen spielt er nicht authentisch genug. Kurz gesagt: Schlecht. Lediglich in den normalen ruhigen Passagen kommt er sehr gut rüber.

Fazit:
Shutter reiht sich nahtlos in die Riege der Remakes der letzten Zeit ein, welche allesamt nicht mehr überzeugen können. Shutter ist zwar ganz nett und es kommt auch ab und an Grusel auf, aber einen nachhaltigen Eindruck wird er bei kaum einen hinterlassen, der im Bereich Horror / Mystery viele Filme und somit Besseres kennt.
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am 11. Juli 2009
Ich bin kein Fan von asiatischen Produktionen und schaue mir deshalb lieber Remakes aus den USA an. Aufgrund von negativen Rezensionen, habe ich mir den Film mit einer geringen Erwartungshaltung angesehen. Das macht offenbar immer viel aus, denn so kann man allenfalls positiv überrascht werden. Und genau das war hier der Fall. Gute Bildqualität, gute Effekte und mit dem Plot habe ich nicht gerechnet. Keine Überflieger in Sachen Horror, aber für Fans des Genres und insbesondere solcher Asia-Remakes durchaus akzeptabel. Ich wurde für die Dauer des Films gut unterhalten. Sicherlich kein Sammler-Objekt, aber als Beilage beim Kauf eines Blu-Ray-Players klasse.
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am 6. September 2014
Shutter-ein sehenswert schauriger und vor allem spannender Horrorthriller.Zugegeben, es dauert etwas bis die Film Fahrt aufnimmt aber dafür bekommt der Zuschauer mit fortschreitender Spieldauer eine immer dichtere und nervenaufreibendere Geschichte präsentiert, die auch in Ihrer Umsetzung kaum Mängel aufweist.
Ein junges Ehepaar( Mann = Berufsfotograph ) bemerkt auf diversen Fotos die Erscheinung von Lichtquellen, später eindeutige geisterhafte Erscheinungen. Die Ehefrau versucht den Ursprüngen auf den Grund zu gehen,was in einem überaschenden Ende gipfeln wird.
Der Film mischt Hollywoodkino mit beklemmenden asiatischen Horrorfilmelementen.(erinnert mich ein bisschen an die US Version von The Ring)Die Mischung farbenfroher "normaler" Bilder und trüber, gräulicher Fotoaufnahmen ist sehr passend und stilvoll.
Unterstützt wird die spannende Story ebenfalls durch die ambitionierten Hauptdarsteller Joshua Jackson und Rachel Taylor (wow sieht die gut aus).Beide spielen sehr intensiv und "gefühlsecht".Sie füllen ihre Charaktere mit Emotionen und Leben.

Letztendlich ist der Film kein Splattermovie mit literweise Blut und Leichen.(wer sowas mag, kommt hier nicht auf seine Kosten).Statt dessen haben wir es mit einem schaurigen und intensiven Gruselsstreifen zu tun, der durch starke Geschichte und Darsteller überzeugt.
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am 1. Februar 2016
Shutter ist ein super Film... Wenn man ihn richtig umsetzt...
Der Asiatische Film war doch klar besser. Es gibt aber Szenen die ich der Amerikanischen Version guthalten muss...
Der FRINGE Darsteller spielt die Hauptrolle was sehr gut rüber kam. Die Blonde Schauspielerin hat auch besser überzeugt als die Asiatische Gegenseite. Es schien Professioneller gestaltet aber genau da seh ich das negative. Es wird versucht ZWINGEND besser zu sein als das Original. Genau das lief schief.

Die Schocker waren okay aber im Vergleich enttäuschend. Das einzige was ich wirklich besser fand war die Licht Szene vom Fotoapparat das ganz schnell an und aus ging.

Story: 3,5 (wie der Asiatische)
FSK: 16 ist angemessen
Schockmomente: 3,0
Spannung: 3,0
Regie/Produzent: 3,2
Schauspieler: 3,5
Kamera/Bild: 3,7

Das Ende war okay. Jedoch bin ich ein Fan von der Gestaltung des Endes in Asiatischen Filmen.
Deshalb gibt es hier einen Abzug.

Ich denke 3 Sterne sind angemessen
Da es bei mir mehr auf Spannung und Schock ankommt.

Seht euch beide Filme an und entscheidet selbst :-)
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am 22. Dezember 2009
Dieser Film ist das Remake des Thai-Horrors "Shutter-Sie sind unter uns". Wer sich wirklich gruseln will sieht sich das Original an.
Der "Geist" der armen Exfreundin sieht im Remake aus wie eine normale Frau, was soll daran gruselig sein? Vieles ist hier sehr hirnrissig und langweilig, wenn man es mit dem Original vergleicht. Mir hat dieser Film überhaupt nicht gefallen. Die Schockeffekte aus Thailand gibt es hier gar nicht. Vielmehr wird die Leere der Story mit halbbekleideten Blondinen ausgefüllt, wer's mag ok, aber wie gesagt, das Original ist tausendmal besser und auch wirklich unheimlich.
11 Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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