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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Idee gut, Umsetzung etwas mau.,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Happening (Director's Cut) (DVD)
Der Eindruck nach Anschauen von "The Happening" ist etwas zwiegespalten. Denn die Vorstellung, dass sich die Pflanzen gegen die Gefahr Mensch wehren und urplötzlich einen Wirkstoff gegen den Schädling entwickeln, ist irgendwie vorstellbar und gibt eine beängstigend spannende Vorlage ab für einen guten Thriller. Eine Idee, die das Nachdenken auch nach Filmende lohnt. Auch die Umsetzung jener atmosphärisch dichten Momente, wenn die Natur zuschlägt und Menschen wie aus dem Nichts reihenweise Selbstmord verüben ist dem Film und seinem Regisseur sehr ordentlich gelungen. Klar ist da manches nur einen Hauch entfernt vom Splatter, aber das macht nichts. Und selbst dass man die während der Dreharbeiten wohl oft strapazierte Windmaschine in vielen Einstellungen förmlich über den Wiesen hängen sieht, stört nicht wirklich. Eher schon die etwas hausbackenen Schauspielerleistungen und genretypischen "1000-mal-gesehen"-Elemente wie die bedrohte Gruppe, die in 10-kleine-Negerlein-Manier bis auf die Hauptpersonen dezimiert wird.Einem guten Film definitiv nicht angemessen ist das uninspirierte Ende der Bedrohung und deren - wer hätt's geahnt - Wiederaufflackern als Cliffhanger-Schlusspunkt. Fazit für mich: tolle Filmidee, in den wesentlichen Momenten auch sehr gut umgesetzt, aber zwischendurch viel viel Durchschnitt und ein maues Finale ohne überraschende Wendung. Anschauen lohnt, aber zum Klassiker oder Kultfilm gehört deutlich mehr. Mir scheint der Regisseur einen ähnlichen Weg zu nehmen wie einst John Carpenter: brillant angefangen und dann von Film zu Film schlechter geworden. Hoffentlich entwickelt Shyamalan künftig wieder einen sechsten Sinn für wirklich durchgehend sehr gute Filme. Denn ich glaube, er hat es immer noch drauf. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
What's happening, M.Night?,
Von Shooter "rico fardan" (Berlin, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Happening (Director's Cut) (DVD)
Was in den Trailern noch viel versprechend creepy aussah, entpuppt sich im fertigen Film leider als völliger Schuss in den Ofen. Regisseur Shyamalan ist für seine bedächtigen, aber wirkungsvollen Inszenierungen bekannt. Hier verfällt er leider in totale Zeitlupe. Das ist schlecht für seine Schauspieler, vor allem auch, weil er ihnen die hölzersten Dialoge in den Mund legt, die man seit langem in einem Kinofilm gehört hat. Es wurde ja viel auf Mark Wahlbergs Leistung herum gehackt, aber mein Highlight an schlechter Darstellerleistung ist Zoey Deschannel. Die kulleräugelt sich apathisch durch den Film und man möchte ihr pausenlos in den Hintern treten. Aber letztendlich liegt alle Schuld bei Shymalan, der seine durchaus interessante Prämisse mit Schmackes in den Sand setzt.
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42 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Intelligenter Nervenkrieg bei hellichtem Tage,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Happening (Director's Cut) (DVD)
Ich habe es wissen wollen:derart viele Verrisse von Kritikern und Rezensent(inn)en hier und im Internet haben mich wirklich abgeschreckt. Ich gebe nicht sooooo viel auf Kritiken, aber manchmal zeigen sie doch sehr deutlich, in welche Richtung es geht. Und warum selber auf eine heiße Herdplatte fassen, wenn andere dies schon probiert haben und davor warnen? Die Bäume und Gräser sind schuld an allem? Mark Wahlberg, der mit einer Plastikpflanze redet und sonst nur dämlich die Augen aufreißt, wenn etwas passiert? Ein Regisseur, der sich ursprünglich selbst als Hauptdarsteller inszenieren wollte und der Filme wie "Das Mädchen aus dem Wasser" dreht? (Den ich übrigens auch noch nicht gesehen habe, der aber -glaube ich- nicht so mein Fall wäre) Nein danke! Aber auf der anderen Seite: Signs wurde auch von vielen schlecht geredet und ich fand den Film wirklich klasse. Die Übernahme der Erde durch Außerirdische wird -für den Zuschauer kaum sichtbar- aus dem Inneren eines völlig verbarrikadierten Hauses gezeigt und war ein intelligentes Psychokammerspiel. Ach egal, rein in die Videothek und halt 2 Euro aus dem Fenster geworfen. Und MEIN GOTT, ich bin die gesamte Spielfilmzeit über in meinen Sessel gepresst worden! Der erste Gruselfilm, den ich jeh gesehen habe, der fast während der gesamten Spielfilmzeit bei Tageslicht spielt und auf wallenden Nebel und knarrende Türen verzichtet und mir dabei derart Angst eingejagt hat, dass es kracht! Zum Inhalt mag ich nichts mehr sagen, den kennen wir ja jetzt alle schon. Warum dieser Film überall so verrissen wurde, ich habe wirklich keine Ahnung!!!! Mir sind gute Dialoge sehr wichtig, außerdem interessante Charaktere, die sich wenig schablonen- oder klischeehaft verhalten und originelle Ideen, was man mittlerweile in den wenigsten Horror- oder Gruselfilmen mehr finden kann, hier aber sehr wohl ! Die anfänglichen Massenselbstmorde sind extrem verstörend. Wie reife Pflaumen fallen die Bauarbeiter vom Gerüst und in den sicheren Tod und im Laufe des Films wird hier noch tüchtig nachgelegt. Die Charaktere sind wirklich interessant gezeichnet und ihre Konflikte werden glaubhaft und schonungslos vorgetragen. Dabei wird auf eine langatmige Exposition verzichtet und die Probleme und Zerwürfnisse der einzelnen Personen werden dem Zuschauer von Anfang an vor den Kopf geknallt. Das wirkte auf mich extrem realistisch und anspruchsvoll: man bekommt keine Ursachen vorgekaut sondern muss genauer auf Dialoge und Interaktionen der Darsteller achten, um sich zusammenzureimen, was die für ein Problem miteinander haben. Da ist z. B. die völlig eiskalte Ehefrau des Biologen Elliot, Alma, die von Beginn des Films an einen extrem verkorksten und gestörten Eindruck auf mich gemacht hat, deren Schwierigkeiten mit dem besten Freund ihres Mannes gezeigt werden, der sie kategorisch ablehnt und auch seine Tochter von ihr fernhalten möchte. Oder die seltsam unterkühlte Beziehung von Elliot zu Alma. Was ist denn nur mit den beiden? Man bekommt es ja gar nicht ERKLÄRT? In dem ganzen Film werden selten klischeebehaftete Figuren vorgeführt (und ich sage selten), die gehaltenen Dialoge empfand ich als sehr intelligent und sogar der Monolog von Herrn Wahlberg mit einer Plastikpflanze hat mir sehr gut gefallen. Nicht, weil der so anspruchsvoll war, sondern weil der Regisseur M. Night Shyamalan durchaus auch Humor in einen gruseligen Film einbaut, um die nachfolgenden Schrecken noch tiefer in die Glieder der Zuschauer fahren zu lassen, eine Technik, der sich u. a. auch Alfred Hitchcock bedient hat und die ich für sehr wirksam halte (z. B. "Die Vögel"). Man lockert den Zuschauer zuerst kurz mit einem kleinen Spaß auf, und nutze die entstandene Entspannung, um so richtig ordentlich mit dem Vorschlaghammer auszuholen. Kommt schon Leute, die Sache mit der Zimmerpflanze war HUMOR (!!!) und bitte wo steht geschrieben, dass ein Witz hier und da in einem spannenden Film nichts zu suchen hat? Die Möglichkeit, dass die Ereignisse von den Pflanzen verursacht werden, wird zwar angedeutet, aber soweit ich mich erinnern kann, nie endgültig geklärt. Wie dem auch sei, wann immer die Blätter der Bäume im Wind rauschen, schnürt sich dem Zuschauer der Hals zu und man kriegt es mit der Angst zu tun. Bäume und Gräser gibt es überall und man wird praktisch die gesamte Laufzeit über zusammen mit den Hauptprotagonisten gejagt, was das Zeug hält. Hält man sich zudem vor Augen, was passiert, wenn man DAS einatmet, was immer auch der Wind mit sich trägt, dann schaudert es einen umso mehr. Der Film ist ein wirklich abwechslungsreicher und intelligenter Horrorfilm, der mal etwas andere Wege beschreitet als Teenager in verwunschenen Spukhäusern stranden zu lassen, in denen die Dielen knarren und die gestrandeten Insassen einer nach dem anderen um die Ecke gebracht werden. Den Darstellern steht die Angst buchstäblich ins Gesicht geschrieben und Shyamalan unzensiert ist ja wohl echt nervenaufreibend. Sind denn alle schon so sehr von Hollywood durchsetzt, dass niemand mehr zu schätzen weiß, wenn ein originellerer Weg eingeschlagen wird, der vielleicht nicht auf konsens gebügelt wurde und etwas eigenwilliger daherkommt als die übliche Massenware? Kein happy ending, keine vorgekaute Lösung, keine 08/15 Charaktere. Zugreifen. Und sogar Empfehlung zum Kaufen. Ich werde ihn mir auf jeden Fall holen, aber bitte nur den Director's Cut. Warum für weniger Shyamalan bezahlen, wenn man mehr bekommen kann. ;-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Wer hat Angst vorm Wind...,
Rezension bezieht sich auf: The Happening (Director's Cut) (DVD)
Wer hat Angst vorm Wind? Niemand! Und wenn er kommt? Dann laufen wir!Der Film erinnert an "die Wolke" und "die Vergessenen". Beide Filme kommen mit wenig Effekten aus und setzen auf gute Darsteller, interessante Dialoge und eine mysthische bzw. bedrückende Atmosphäre, die Fragen aufwirft und Spannung erzeugt. Allerdings gibt es einen großen unterschied: The Happening schafft es nicht die schwerfällig aufgebaute Spannung, die sich in der Mitte des Films kurzweilig auftut, zu halten und baut dann rapide ab. Der Film hat weder gute Schauspielleistungen (Mark Wahlberg war schon mal besser), noch besonders atmospährische Bilder zu bieten und enttäuscht auf ganzer Linie. Der Film kommt viel zu harmlos daher, die Dialoge sind platt und die Story baut sich nur auf der Flucht vor nichts anderem als ein bisschen Wind auf. Die irre Oma, die den Protagonisten zum Ende hin unterschlupft gewährt, kann den Film auch nicht mehr retten (absolut unpassende Szene). Zwei Sterne, weil der Film zumindest kurzweilig spannend war... ansonsten ein absolut überflüssiger Film. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Es grünt so grün?,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Happening (Director's Cut) (DVD)
Als sich an der Ostküste der USA eine schiere Epidemie ungeklärter Selbstmordfälle häuft, vermuten Politik, Medien und Bevölkerung zunächst einen Terroranschlag hinter diesen Ereignissen. Schnell wird jedoch klar, dass nicht etwa terroristische Organisationen, sondern unser blauer Planet hinter den Entwicklungen steckt. Die Flucht vor den Ereignissen wird für Elliott Moore (Mark Wahlberg) und seine Begleiter schnell zu einem Kampf ums Überleben.Handwerklich wird die Geschichte geradlinig und ohne unnötige Nebenstränge spannend erzählt, aber der Nimbus des einstigen "Regiewunderkindes" M.Night Shyamalan leidet deutlich unter diesem weiteren nur mittelprächtig gelungenem Werk. Die Ökobotschaft kommt klar an, auch die Rollen sind passabel besetzt und sogar die Idee ist von ihren Grundlagen her gut durch- und ausgedacht - all diesen gelungenen Faktoren steht aber zum einen die viel zu schnelle Aufklärung der rätselhaften Ereignisse gegenüber, was dazu führt, dass man zwei Drittel des Filmes lediglich auf der Flucht vor den Geschehnissen ist und viel mehr einen wahren "Thriller" vor sich hat, als das von Shyamalan gewohnte Mystery-Kino. Unnötige Schockeffekte sorgen zwar für Aufsehen, sind aber an den meisten Stellen so uberflüssig wie ein Kropf. Dieses Problem offenbart sich besonders in der Szene, in der zwei Kinder aus Elliotts Flüchtlingsgruppe von den misstrauischen Bewohnern eines Landhauses erschossen (!) werden. Gerade letzteres sorgt bei mir für die deutliche Abwertung des Filmes, dem eine spätere Auflösung der Geschehnisse und weniger überflüssige Brutalität mehr als gut getan hätten. Bei der Technik hingegen gibt es nicht viel zu meckern - besonders die Soundwirkung der Schockerszenen ist ordentlich gelungen. Auch die Extras sind so weit in Ordnung, wobei die entfallenen Szenen noch die interessanteste Zugabe darstellen. Insgesamt erhält der Streifen von mir zwei Sterne - der Umstand, dass die Ermordung von Kindern in entsprechenden Bildern "zelebriert" wird, ist für mich einfach das unüberbrückbarste Manko. Kombiniert mit den recht farblosen Charakteren (was weniger die Schuld der Darsteller, als die der Autoren zu sein scheint) und dem fast gänzlichen Ausbleiben des "Aha-Effektes" ist einfach nicht mehr drin. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
28 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wo "Shyamalan" draufsteht ...,
Von darla1760 (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Happening (Director's Cut) (DVD)
ist auch "M. Night Shyamalan" drin.Aufgrund der vielen negativen Bewertungen, hatte ich keine großen Erwartungen an "The Happening". Aber siehe da: Der Film ist alles andere als schlecht. Er ist eben ein typisches Shyamalan-Werk und spätestens nach "Lady in the Water - Das Mädchen aus dem Wasser" kann man wissen, dass Shyamalan ungleich Action/Special Effects/Verfolgungsjagden ist, sondern vielmehr ein Mann der leisen Töne, der langsamen Konflikt-Entwicklung, der angedeuteten Motive. Wenn man "The Happening" aus der Verpackung nimmt und einen Film à la "I Am Legend"/"28 Weeks later" erwartet - klar, dann wird man enttäuscht werden. Aber man kauft ja auch keinen Henning Mankell-Roman und erwartet einen Jack Ketchum, um es mal überspitzt auszudrücken. "The Happening" in a nut-shell: Ein Film der ziemlich schnell durch unerwartete und verstörende Bilder eine deutliche Spannung beim Zuschauer erzeugt. Liebhaber der fein-justierten High-End Special Effects werden enttäuscht: Manche Effekte wirken wie aus der Trickkiste eines Hobby-Filmers (bspw. in den Szenen 'der Mann im Löwenkäfig' oder 'der Mann unter dem Rasenmäher') - aber auch das ist eben Shyamalans Handschrift. Es geht ihm möglicherweise mehr um einen Verweis auf das Grauen, als um den Anspruch, dieses täuschend echt darzustellen. - "The Happening" lohnt sich, aber keinen Roland Emmerich/James Cameron erwarten. Fünf Sterne aus Solidariät, netto wären es in meiner Sparte "Horror/die Natur rächt sich" um die vier Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Schon lange nicht mehr so gelangweilt ...,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Happening (Director's Cut) (DVD)
vor dem Fernseher gewesen. In jeder Minute habe ich darauf gewartet das die Handlung nun endlich etwas Schwung bekommt, leider wurde ich enttäuscht. Eine vorhersehbare Story ohne abschließende Erklärung und mit teilweise schlechten Schauspielern. Viele Charaktere bleiben unbeleuchtet und Handlungsstränge werden nicht bis zum Ende fortgeführt.
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Kein Happening,
Rezension bezieht sich auf: The Happening (Director's Cut) (DVD)
Es ist der kleine aber feine Grusel, von welchem der Film lebt.Es ist die latente Gänsehaut und die dosierte Brutalität, die die Handlung wie ein roter Faden durchzieht. Es ist die Unaufgeregtheit, mit welcher die Macher die Protagonisten ohne Effekthascherei handeln und wirken lassen. Und es ist leider die etwas zu große Portion Chaos, mit der ein gewisser Anspruch auf Anspruch flöten geht. "The Happening" ist alles andere als ein actionlastiges Endzeitdrama und das ist gut so. Plötzlich sterben Menschen. Ihr Selbsterhaltungstrieb erlischt und scheinbar grundlos begehen sie Suizid. Elliot und Alma Moore (Mark Wahlberg und Zooey Deschanel) versuchen zusammen mit der kleinen Jess dem unerklärlichen Grauen zu entkommen und landen mit einer Gruppe von Mitmenschen auf dem Land, wo sie sich zunächst in Sicherheit wähnen. Doch auch hier erreicht sie das zunächst Unerklärbare und ein Kampf ums Überleben beginnt. Erst so allmählich werden sämtliche Theorien verworfen und die Message bahnt sich ihren Weg: es ist die Natur selbst, die sich von dem Menschen befreien will. Es ist die Warnung schlechthin. Kein Terroranschlag, nicht irgendeine konspirative Begründung, kein Giftgas, es ist der Baum nebenan, der auf uns Homo sapiens bös' ist. Und wird man nicht gerade mit dem Kopf darauf gestoßen, so ist die Filmbotschaft vom Macher M. Night Shyamalan dann letztendlich doch ziemlich platt an den Zuseher gebracht worden. Mark Wahlberg macht seine Sache ordentlich, ohne das seine Rolle nun Brillianz zugelassen hätte. Dazu war sein Charakter einfach zu eindimensional. Die zerbrechliche Zooey Deschanel ging mir mit ihren ständig tränenfeuchten Augen auf die Nerven und alle anderen sind hübsches Beiwerk. Die Bilder hingegen sind recht eindrucksvoll. Die Ruhe des wenig bevölkerten Landes im Kontext zu der latenten Gefahr und der Scheinsicherheit zu wählen, empfand ich als durchaus gelungen. Die dargestellte dosierte Brutalität, wenn Menschen plötzlich und schnell aus dem Leben scheiden, erzeugte bei mir Gänsehaut. Überflüssig hingegen die Beziehungsproblemchen der beiden Protagonisten. Immer diese Herzschmerzvarianten in solchen Genrefilmen.....man kann es langsam nicht mehr sehen! Fazit: An "The Happening" werden sich die Geister scheiden. Einerseits transferiert der Film mit vernünftiger Grundidee und wohltuend unaufgeregten, natürlichen Bildern eine Message und erhöht damit den Erinnerungswert. Andererseits stören durchschnittliche Schauspielleistung und, sagen wir mal, die unorthodoxe Linie in der Handlung beträchtlich. Da gibt es sogar einige (vielleicht unfreiwillig) komische Szenen (Mark Wahlberg schnackt mit einer Plastikpflanze), die so gar nicht in die Handlung passen wollten. Vielleicht konnte sich M. Night Shyamalan nicht so recht entscheiden, was er hier kreieren wollte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Flucht ist die einzige Chance,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Happening (Director's Cut) (DVD)
Night Shyamalan bringt nicht, wie andere, seine Träume auf Zelluloid, sondern seine Alpträume. Der Film hat mich von der ersten Minute an gepackt, gefesselt, er hat mich geängstigt und erschreckt - ein echter Schocker, wie ich sie eigentlich nicht unbedingt gerne kucke. Er hatte bei mir die Wirkung: "Wie vom Donner gerührt".Central Park, New York, 8:33 Uhr. Eine leichte Brise fegt über den Park. Die Leute verharren plötzlich in ihrer Bewegung. Eine junge Frau ersticht sich mit ihrer eigenen Haarnadel, Bauarbeiter stürzen sich vom Dach und es geschehen weitere beunruhigende, nicht zu erklärende Vorfälle. Der Schulbetrieb wird ausgesetzt, woraufhin der Lehrer Elliot Moore mit seiner Frau Alma, seinem Freund Julian und dessen Tochter Jess aus der Stadt flieht. Doch den mysteriösen Vorfällen ist nicht zu entkommen. Überall, wohin sie kommen, treffen sie auf weitere Leichen - Massenselbstmorde - scheinbar ausgelöst durch eine vorhergehende Orientierungslosigkeit. Die Medien tippen zunächst auf einen terroristischen Hintergrund, später aber vermuten Wissenschaftler eine Ausschüttung von Nervengas über Pflanzen, die sich durch den Menschen bedroht fühlen - ein nicht ganz uninteressantes Szenario, wie ich finde. Ausgelöst wird die Orientierungslosigkeit durch einen kräftigen Wind, daher versucht Elliot vor dem Wind zu bleiben, was schwierig ist. Der Film macht deutlich, wie klein und hilflos der Mensch gegenüber den Naturgewalten sein kann und wirft die Frage auf, ob es nicht Kräfte in der Natur gibt, die sich auch Wissenschaftler noch nicht erklären können. So dumm finde ich das Ganze nicht. Shyamalan sollte den Film nicht jugendfrei drehen, wie aus der üppigen Sonderausstattung auf der DVD hervorgeht. Daher häufen sich viele Elemente von Gewalt bzw. Selbstzerstörung. Ein Mann im Zoo steigt in das Löwengehege hinein und lässt sich die Arme abbeißen. Ein anderer stellt den Rasenmäher an und lässt sich von ihm überfahren. Wer solche Szenen nicht gut verträgt, dem rate ich ganz dringend von diesem Film ab. Besonders die Szenen in dem einsamen Haus, das der alten Mrs Jones gehört, sind an Spannung wohl kaum zu überbieten, obwohl nur einfache Mittel verwendet werden. Und es wird auch aufgezeigt, welche Wirkung große Angst provozieren kann. Die schauspielerische Leistung von Mark Wahlberg und Zooey Deschanel, deren große blaue Augen besonders auffallen, finde ich solide. Am nächsten Tag um 9:37 Uhr ist der ganze Spuk vorbei. Doch ist er es wirklich? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
35 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Shyamalan hat ein großes Problem....,
Rezension bezieht sich auf: The Happening (Director's Cut) (DVD)
Auf Wunsch schreibe ich es halt mal zu Beginn rein - Vorsicht in dieser Rezension gibts ein paar SPOILER.So nun zurück zum Problenm von Shyamalan das meiner Meinung nach eindeutig "The Sixth Sense" heisst, den seit seinem Sensationserfolg erwarten erwartet jeder von Ihm wohl nichts anderes als einen gleichwertigen Film. Meiner Meinung nach hat er das mit The Village" zwar nicht ganz, aber annähernd geschafft. Für Shyamalan selbst ist wohl der Druck bei jedem neuen Film am Größten da er selbst weiß das er immer an The Sixth Sense" gemessen wird. Ja ich gebs auch zu, es ist und war einer der besten Filme die ich bis heute gesehen habe und wer hatte nicht Gänsehaut bei der Schlussszene. Trotzdem finde ich das alles was Shyamalan danach machte gute bis sehr gute Filme waren. Unbreakable" und Signs" waren gut, The Village" fand ich klasse und Lady in the Water" ist ein tolles Märchen für die etwas größeren Kinder. Auch jetzt mit The Happening" hat der Regisseur meiner Meinung nach sehr ordentliche Arbeit abgeliefert und so manche Rezension kann ich nicht ganz nachvollziehen. Sicher ist die Ursache der rätselhaften Vorfälle von sehr weit hergeholt und auch nicht unbedingt neu, aber der Film ist straff und vor allem spannend in Szene gesetzt. Kaum ist der Vorspann vorbei geht die Geschichte umgehend los. Im Central Park von NY sitzen zwei junge Frauen auf einer Parkbank als sich eine davon plötzlich mit Ihrer Haarnadel in den Hals sticht und das Leben nimmt. Bauarbeiter stürzen sich von Gebäuden und begehen ebenfalls Suizid. In Phildadelphia erfährt der Lehrer Elliot Moore von den Ereignissen und zusammen mit seiner Frau, seinem Kollegen Julian und dessen Tochter ergreift er wie viele andere die Flucht aus der Stadt. Als der Zug plötzlich anhält erfährt Moore das der Kontakt zu den Großstädten abgebrochen ist und der Zug die Reise nicht fortsetzen wird. Julian macht sich mit ein paar Leuten auf den Weg nach Princeton um seine Frau zu suchen. Moore, seine Frau und Julians Tochter machen sich mit einem älteren Ehepaar auf den Weg nach Westen da die unerklärlichen Ereignisse anscheinend nur im Osten der USA auftreten. Bald treffen Sie auf andere Menschen die auf der Flucht sind. Es beginnt ein spannender Wettlauf gegen das Unerklärliche. Wenn man die Ursache der Vorfälle mal etwas außer acht lässt dann bekommt man einen zwar kurzen aber sehr spannenden Film zu sehen. In einigen Szenen beweist Shyamalan wieder das man mit minimalen Mitten viel erreichen kann. Damit meine ich z.B. die Szene als Julian und seine Begleiter mit dem Jeep nach Pinceton kommen und man die ganzen Menschen sieht die sich entlang der Straße erhängt haben. Für mich eine typische Shyamalan Szene so wie man Sie auch aus seinen anderen Werken kennt. Sicher hat der Film seine Schwächen aber für mich ist es ein sehr gelungener Thriller der ohne großartige Special Effects auskommt und knapp neunzig Minuten lang spannende Unterhaltung bietet. Ein paar der Suizide sind auch sehr spektakulär und morbide in Szene gesetzt und da denke ich vor allem an den Zoo und an den Rasentraktor. Wer es endlich mal kapiert das man nicht jeden Film von Shyamalan mit The Sixth Sense" vergleichen darf der wird mit The Happening" bestens bedient. Der mittlerweile obligatorische Cameo Auftritt des Regisseurs beschränkt sich dieses mal auf einen nicht sichtbaren Arbeitskollegen von Moores Ehefrau der nur per Stimme auftaucht. Die DVD selbst ist großartig den es gibt richtig gutes Bonusmaterial. Neben geschnittenen Szenen gibt's Interviews, Trailer, Dokus und alles was man sonst noch wissen möchte. Von mir gibt's vier Sterne für einen gelungenen Thriller auf einer sehr guten DVD. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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