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83 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begeisternd und sehr intensiv
Generell kann man Dead Space als eine Mischung aus der Alien-Saga, Event Horizon und Sunshine auf der filmischen Seite und Resident Evil, Super Metroid, Gears of war und Dark Sector auf der spielerischen Seite beschreiben. Dabei bleibt das ganze dennoch sehr eigenständig. Wer auf genannte Filme bzw. Games steht, der kann mit Dead Space eigentlich definitiv gar nix...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2008 von P. Kolb

versus
14 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nix neues im all
Es ist schon beachtlich, wie viel Videospiele dieser Art es mittlerweile gibt und der Nachproduktion von Games, Sequels und Prequels ist scheinbar kein Ende gesetzt. Alles wird noch ausgefeilter, die Prozessoren der XBox360 sind schon am Glühen, sensationell die Grafik, der Sound, die Steuerung, alles der Wahnsinn... aber halt, da war doch noch was...
Veröffentlicht am 10. November 2008 von Hunold Manfred


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83 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begeisternd und sehr intensiv, 29. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Dead Space (Videospiel)
Generell kann man Dead Space als eine Mischung aus der Alien-Saga, Event Horizon und Sunshine auf der filmischen Seite und Resident Evil, Super Metroid, Gears of war und Dark Sector auf der spielerischen Seite beschreiben. Dabei bleibt das ganze dennoch sehr eigenständig. Wer auf genannte Filme bzw. Games steht, der kann mit Dead Space eigentlich definitiv gar nix falsch machen, soviel schon mal vorweg.

Obwohl ich ursprünglich skeptisch war: Dead Space hat mich durchweg positiv überrascht, nein umgehauen, denn schon lange hat mich kein Spiel mehr so dermaßen gefesselt und in seinen Bann gezogen. Und das liegt vor allem an einem: Atmosphäre, Atmosphäre und nochmals Atmosphäre! Und die wird erzeugt durch ein sehr ausgewogenes Gesamtpacket, bestehend aus filmreifer Inszenierung, einer Wahnsinns-Grafik (besonders die Lichteffekte sind der Hammer), einer Klangkulisse vom Feinsten, richtig guter Synchronisation, einer sehr ausgereiften Steuerung und einem ausgewogenen und fairen Gameplay.
Man durchwandert nach und nach verschiedene Bereiche des Raumschiffs, um immer nachvollziehbare Aufgaben zu erfüllen und man fühlt sich wirklich keine Minute sicher und steht ständig unter Dauerspannung. Jederzeit droht etwas um die Ecke, oder von der Decke oder aus irgendwelchen Luftschächten zu kommen. Dabei kommt wieder eine sehr ausgewogene Mischung aus subtilem und dann wieder offensivem Horror zum tragen, man weiß nur eben nie was von beidem gerade als nächstes kommt...

Zur Dauerspannung trägt auch das Ingame-Menü bei, welches als Hologramm dargestellt wird und das Spiel nicht pausiert. Ebenfalls genial, dass man komplett ohne Bildschirmanzeigen auskommt. Keine störenden Balken oder Leisten, die die Atmosphäre schmälern. Lebens-, Sauerstoff-, und Staseanzeigen befinden sich direkt an Isaacs Anzug. Der Munitionsstand direkt als Hologramm an der Waffe. Ein Highlight sind auch die Passagen im All, bzw. in Mikrogravitation. Unglaublich, wie realistisch sich Festkörper und sogar Fluide in der Schwerelosigkeit verhalten. Die bereits erwähnte Aussicht auf den Planeten und die Sonne ist einfach wunderschön und lädt zum Verweilen ein...

Bevor ich jetzt zu lange von den unzähligen wunderbaren Details schwelge, komme ich zum Ende und sage nur noch, dass Dead Space ein sehr intensives und spannendes Erlebnis der Extraklasse ist! Und das spielerisch und technisch auf höchster Qualität und höchstem Niveau! Ich finde, dieser Perfektionismus und diese Ausgewogenheit gehören belohnt, mindestens mit fünf Sternen! Für mich persönlich ist Dead Space das Beste und packendste seit Gears of war. Das hätt ich vor dem zocken echt nicht erwartet...

Ach, völlig uneingeschränkt kann ich Dead Space dann doch nicht empfehlen: Wer sonst am liebsten Mahjong spielt, weil das so schön entspannend und bunt und friedlich ist, sollte die Finger davon lassen, aber hier bitte auch keine Zwei-Sterne-Rezension schreiben... ;)
Die besten Grüße!
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43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Weltall hört dich niemand schreien, 5. Dezember 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dead Space (Videospiel)
Dead Space ist für mich ein absoluter Überraschungstitel. Ich selbst stehe eigentlich überhaupt nicht auf Horrorspiele. Das Prinzip ich geh im Dunkeln durch Gänge und plötzlich taucht ein Gegner auf, dass hat mich nie wirklich gereizt. Vermutlich konnte ich auch nie eine Richtige Beziehung zur Spielfigur aufbauen und mich so in die Rolle versetzten. Bei Dead Space ist das anders. Hier habe ich gleich das Gefühl ein Teil des Geschehens zu sein. Dead Space ist für mich eines der besten Spiele dieses Jahres.

Lautlos im Weltraum

Das Spiel beginnt mit dem Anflug auf die Ishimura. Die Ishimura ist ein Raumschiff mit dem man Rohstoffe von Planeten fördern kann. Eingeblendet wird uns eine wackelige Videobotschaft von einer jungen Frau, die dem Anschein nach eine Beziehung mit der Hauptfigur Isaac hat. Sie berichtet von Schwierigkeiten an Bord der Ishimura und schrecklichen Dingen die passiert sind. Dann fährt die Kamera weiter zurück und wir blicken Isaac über die Schulter. Vor ihm befinden sich die restlichen Crewmitglieder und blicken ins weite All, wo gerade die Ishimura hinter einem Asteroiden auftaucht. Während des Anflugs erfahren wir nun warum wir hier sind und was unser Ziel ist. Nämlich die Kommunikationssysteme der Ishimura reparieren und wieder verschwinden. So erfahren wir auch gleich, dass wir ein Reparaturingenieur sind. Ein leichter und ungefährlicher Auftrag. Doch schon der Landeanflug wird uns eines Besseren belehren. Mehr möchte ich aber nicht zur Story verraten.

Odyssee im Weltraum

Spielerisch gestaltet sich unsere Mission wie folgt. Wir beobachten das Geschehen über die rechte Schulter von Issac, wer Resident Evil 4 gespielt hat kennt die Perspektive. Unsere Crewmitglieder geben uns immer Anweisungen per Video oder Voice Chat was als nächstes zu tun ist. Unter anderem muss das Monorailsystem wieder zum Laufen gebracht werden, die Kommunikationseinrichtung repariert oder bestimmte Lebenserhaltungssysteme von Aliensporen befreit werden. Jede dieser Aufgaben spielt in einem in sich abgeschlossenen Level. Man kann also nie die ganze Ishimura frei begehen, sondern bekommt immer nur Einblicke in einen Teil des Raumschiffes. Zu Beginn eines Levels kommt man mit der Monorail an und begibt sich dann durch mehrere Gänge und Räume zum Zielpunkt. Durch die übersichtliche Karte und einen Lichtstrahl der einem auf Knopfdruck den Weg weist, ist es nicht möglich sich zu verlaufen. Der Forscherdrang wird dadurch leider ein wenig gehemmt. Dafür haben die Entwickler die Linearität für jede Menge Skriptereignisse genutzt, die die Levels richtig schön bedrohlich wirken lassen. Da tauchen unvermittelt Bossgegner auf, ein Alien springt einen hinterrücks an oder der gerade frisch zerstückelte Gegner setzt sich wieder zusammen und beginnt die Jagd von neuem.

Schweine im Weltraum

Moment, zerstückelt? Genau, Dead Space ist ein brutales Killerspiel. Eines der wichtigsten Features im Spiel ist die strategische Zerstückelung der Gegner. Die sogenannten Necromorph sind ziemlich fiese und ekelige Gegner. Wer den Film Das Ding von John Carpenter gesehen hat, der kann sich die Gegner gut vorstellen. Nicht Tod zu kriegen es seiden man trennt ihnen die Körperteile ab. Dafür stehen einem insgesamt 7 Waffen zur Verfügung. 4 davon kann man allerdings nur in seinem Inventar mitnehmen, daher kann ich auch nichts zu den anderen 3 Waffen sagen. Gleich zu Anfang findet man den Plasmacutter. Er verschießt einzelne längliche Geschosse, mit denen man gezielt Arme und Beine der Gegner abtrennen kann. Mit dem Flammenwerfer kann man sich gut gegen Horden kleiner Krabbelviecher zur Wehr setzten. Das Impulsgewehr eignet sich dank seiner hohen Schussfrequenz gut für schnelle und bewegliche Ziele. Meine Lieblingswaffe ist aber der Ripper. Er verschießt ein Kreissägeblatt das man anschließend steuern kann. Der Gegner kommt auf einen zugerannt und zuerst werden ihm die Beine abgetrennt, danach kann man schön in Ruhe sich um die Arme kümmern. Auch wenn der Gewaltfaktor durch dieses Spielelement sehr hoch ist, sorgt es für die nötige Dramatik in den Kämpfen. Stets ist man am überlegen gegen welche Scheußlichkeit welche Waffe am besten geeignet ist. Wer Probleme mit explizitem gesplatter hat, sollte jedoch lieber Abstand von diesem Spiel nehmen.

Ingenieur im Weltraum

Als Ingenieur hat Issac einige nützliche Werkzeuge zur Verfügung mit dessen Hilfe er sämtliche Reparaturen durchführen kann. Zum einen den Antischwerkraftarm und zum anderen ein Stasismodul. Mit dem Antischwerkraftarm kann Issac Gegenstände hochheben und werfen bzw. große Gegenstände auf Schienen bewegen. Da müssen dann z.B. Sicherungen in ihren Halterungen platziert werden, oder Antennen eine neue Ausrichtung bekommen. Mit dem Stasismodul kann man bewegliche Dinge für einen kurzen Zeitraum extrem verlangsamen. Schnell auf und zu gehende Türen werden so überwunden und auch bei den Gegnern kann es von Vorteil sein sie für einen Moment zu verlangsam um in Ruhe Maß zu nehmen. Die Stasis Funktion steht einem aber nicht unendlich zur Verfügung, daher sollte man immer ein wenig haushalten mit seiner Energie. Sehr fair vom Spiel gelöst, immer wenn man die Stasis für ein Rätsel benötigt, gibt es eine Aufladestation in der Nähe. Als Ingenieur kann Issac seine Waffen und Module, sowie seinen Anzug, an in den Levels verstreuten Werkbänken aufrüsten. Dafür benötigt er sogenannte Energieknoten, welche er dann auf einem Gitteraster einsetzt und so seinen Waffen z.B. höhere Kapazität oder Durchschlagskraft verpasst. Das ganze will allerdings wohl überlegt sein, da die Energieknoten sehr selten sind und man auf dem Gitternetz immer nur an bereits installierte Knoten neue ansetzen darf. So ergibt sich ein weiteres Spielelement, nämlich die ständige Suche nach neuer Munition, Energieknoten, Geld und weiteren Items. Momentmal Geld? Ja Geld. Denn auf dem Schiff befinden sich in regelmäßigen Abständen verteilte Shops, in denen man Munition, Medipacks, Werkzeuge (Waffen) und auch Energieknoten kaufen kann. Diese allerdings zu unverschämt hohen Preisen. Zusätzlich lassen sich hier momentan nicht benötigte Gegenstände zwischenlagern, um Platz im begrenzten Inventar zu schaffen.

Schwerelos im Weltraum

Damit man als Spieler auch mitbekommt, dass man sich im Weltraum befindet, gibt es immer wieder Abschnitte in denen man sich schwerelos mit seinen Magnetstiefeln durch Sprünge von Plattform zu Plattform fortbewegt. Wenn dann noch die Atemluft fehlt, wird es richtig dramatisch. Dann tickt ein Counter, eingeblendet auf dem Rücken von Issacs Anzug gnadenlos runter und man muss zusehen, entweder eine Atemluftstation zu finden oder wieder ins Innere der Ishimura zu gelangen. So wie mit der eingeblendeten Atemluftanzeige, verhält sich im Übrigen mit allen Anzeigen im Spiel. Stets werden sie direkt in die Spielumgebung integriert. Lebensenergie wird über einen Streifen auf Issacs Rücken dargestellt, daneben die Energie für die Stasis. Selbst das Inventar wird direkt vor die Spielfigur per Hologramm projiziert. Dadurch wird man nie aus der Spielwelt gerissen, was unheimlich zur Atmosphäre beiträgt. Wie sehr, merke ich jetzt gerade beim neuen Tomb Raider Underworld. Dort ruft man für Informationen usw., immer den PDA auf und bekommt ein extra Menüfenster zu Gesicht. Eben noch in Thailand und dann im PDA. So wie in Dead Space will ich meine Menüs und Anzeigen nur noch gelöst sehen. Ansonsten gibt es zur Technik des Spiels nicht viel zu sagen. Die Grafik ist wunderbar ekelig und detailiert. Manchmal muss man einfach verweilen und die tollen Levels bewundern. Die Lichtspielerrein tragen einen großen Teil zur Horroratmosphäre bei. Diese sind aber nichts im Vergleich zur Soundcodierung. Beim Sound erreicht Dead Space Referenzniveau. Ständig hört man unheimliche Geräusche, die Schüsse im All werden gedämpft wiedergegeben und der Maschinenlärm bringt einen manchmal um den Verstand. Wer Dead Space voll genießen will, der sollte am besten in einem dunklen Zimmer, auf einer großen Glotze und Surroundanlage sein Abenteuer bestreiten.

Alarm im Weltraum

Alle diese Spielelemente sind sicherlich nicht neu. Aufrüstbare Waffen, Monster die aus verstecken kommen, Schwerkrafträtsel, Zeit verlangsamen, dass alles hat man schon mal gesehen. In Dead Space sind sie aber unheimlich stimmig zusammengemixt. Von Anfang an kann man sich in die Rolle des fast komplett schweigsamen Issac versetzen. Wie er langsam dem Wahnsinn verfällt und versucht vom Schiff zu entkomme, wird so zu einer spannenden Erfahrung. Selbst mich, der ich eigentlich Horrorspielen nichts abgewinnen kann, hat das Spiel von Anfang bis Ende total gepackt. Ich war immer motiviert die nächste Reparatur durchzuführen, den nächsten Energieknoten zu finden, ein weiteres Monster zu zerstückeln, nur um endlich von diesem verfluchten Schiff runterzukommen. Das ich ein großer SciFi. Fan bin, hat natürlich seinen Teil dazu beigetragen. Durch die Levels ohne Schwerkraft und ohne Atemluft ist man sich stets bewusst im Weltraum zu sein. Die Necromorph erinnern an Das Ding und die Horrorstimmung an Event Horizon und Alien. Wer also dem Genre was abgewinnen kann und keine Probleme mit einer zünftigen Schnetzelei hat, der wird in Dead Space ein absolutes Actionhighlight des Jahres finden.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur der Hammer ...., 11. November 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dead Space (Videospiel)
Ein Spiel, wie man es besser nicht hätte machen können. Ich bin generell kein ängstlicher Mensch, aber dieses Spiel in einem abgedunkelten Raum bei 5.1 Sound ist einfach nur eines : Der pure Terror. Selten hatte ich so viel Angst bei einem Spiel wie hier. Die Soundeffekte sind klasse. Man hört die Monster in der Ferne schreien, hinter einem klirrt es, irgendwo hört man das Klirren von Metal.... man hat ständig das Gefühl, dass einem jeden Moment was in den Rücken fällt.
Die Story und die Inszenierung davon sind wirklich genial. Ständig sieht man irgendwelche Skriptereignisse, die einem das Grauen noch näher bringen.
Und die Angst nimmt zu, je weiter man spielt. Vor allem gegen Ende war ich einfach nur schweißnass ... Bei diesem Spiel muss man einfach irgendwann eine Pause machen, um wieder zu Atem zu kommen.
Alle, die auf Filme wie Event Horizon, Alien oder dergleichen stehen, sind hier definitiv richtig !
Für mich das gruseligste Spiel seit System Shock 2 !!
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57 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Video Rezension von Alex & Alex, 5. November 2008
Von 
Tim Lenzen (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dead Space (Videospiel)
Länge:: 4:07 Minuten

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Spiel hat es geschafft..., 18. Januar 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dead Space (Videospiel)
...dass ich mir endlich meinen langjährigen Traum von einem eigenen Spielzimmer" im Keller erfüllt habe. Der Vorteil eines eignen - freistehenden - Einfamilienhauses ist unter anderem der, dass man im Regelfall etwas mehr Platz zur Verfügung hat als in einer Wohnung. Auch braucht man laustärketechnisch keine Rücksicht auf Nachbarn zu nehmen. Aus diesem Grund habe ich schon des Öfteren von einem eigenen Spielzimmer in unserem Keller geträumt. Immer, wenn ich Perlen der Videospielgeschichte wie Gears of War, Uncharted, Resident Evil 4+5 oder Resistance gespielt habe, verspürte ich diesen Wunsch. Als ich nun im Vorfeld der Veröffentlichung von Dead Space 2 auf die Idee kam, mir doch mal den Vorgänger zu Gemüte zu führen, war es endgültig um mich geschehen. Obwohl ich seit frühester Kindheit auf Horrorfilme und guten Splatter abfahre - und ausreichend Horrorspiele durchgezockt habe - war Dead Space doch das erste Spiel, bei ich wirklich mehrmals zusammengezuckt bin und dessen Atmosphäre WIRKLICH den Begriff Horror" verdient hat. Vergleiche zu Alien, Das Ding und Event Horizon wurden hier bereits mehrfach zu Recht gezogen. Insbesondere Alien passt hervorragend. Das Spiel ist wirklich so eine art spielbare Alien-Variante.

Die Grafik ist einfach klasse. Natürlich nicht im Sinne einer wahren Grafikpracht mit unzähligen Farbschattierungen und/oder den tollsten und farbenprächtigsten Paradiespflanzen wie in Uncharted oder Bayonetta, aber zur gewollt düsteren Atmosphäre eines teilweise zerstörten Raumschiffes in dem unsägliche Dinge abgelaufen sind, passt sie wie die Faust aufs Auge. Die Außenansichten sind wirklich atemberaubend. Man kann nicht mehr unterscheiden ob man hier ein Videospiel zockt oder einen Hollywood-Bockbuster im Kino anschaut.

Getoppt wird die grandiose Grafik aber eindeutig von der Soundkulisse. Was die Programmierer hier gezaubert haben ist absolute Referenz. Überall hört man unheimliche Geräusche. Teilweise hinter Wänden, teilweise aus Luftschächten. Mein bisheriger persönlicher Sound-Spitzenreiter (TFU) muß sich hier eindeutig geschlagen geben. Was hier an verschiedenen Geräuschen aus den Satelliten (und dem Subwoofer) der Surroundanlage kommt, treibt einem wirklich die Gänsehaut über den Rücken. Vom fernen, dumpfen wummern der automatischen Asteroiden-Abwehr bis hin zu leisen, huschenden Geräuschen direkt hinter einem ist wirklich alles dabei. Schulnote 1+++.

Auch die Steuerung ist eigentlich sehr schnell erlernt. Das ist aber auch notwendig, denn es geht relativ schnell schonungslos zur Sache. Bis auf das vieldiskutierte Asteroidenlevel kommt man auch sehr gut damit zurecht. Das ist zugegebenermaßen hart, aber so unmöglich zu schaffen wie hier teilweise dargestellt dann doch nicht.

Das Gameplay ist insgesamt sehr angenehm. Das Spiel schafft es hervorragend, einen ins Spiel reinzuziehen. Dazu bedient es sich verschiedener Tricks. Besonders gut finde ich dabei die Anwahl des Inventars. Alles wird über Hologramme dargestellt, so dass keinerlei Lebensbalken oder Munitionsvorratsanzeige den Spielgenuß stört. Das steigert das Gefühl einen Sci-Fi Knaller aktiv mitzugestalten nochmals erheblich.

Der einzige (winzige) Minuspunkt ist für mich der letzte Bosskampf. Der ist definitiv zu leicht geraten. Aber das ist auch wirklich alles, was es zu beanstanden gibt.

Um zum Schluß zu kommen: Das Spiel hat mich dermaßen begeistert, dass ich losgefahren bin, um mir einen Beamer und eine Leinwand zu kaufen. Einen guten 5.1-Receiver hatte ich ebenso wie eine ausgemusterte Surround-Anlage sowieso noch rumstehen (wie gesagt hat man im EFH ja doch etwas mehr Platz den man vollmüllen kann bevor man etwas verkauft oder wegwirft), so dass der Erfüllung des langjährigen Wunsches nichts mehr entgegen stand. Letzten Sonntag habe ich alles installiert und sofort mit der zweiten Runde Dead Space angefangen. Diesmal im Keller auf Leinwand. Für das Spielerlebnis gibt es zwar ein passendes Wort, aber wenn ich das hier schreibe verschwindet meine Rezension im Nirvana. Also sage ich es mal so: DEAD SPACE ROCKT !!!

5 Sterne
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überaus spielenswerter Survival Horroshocker der Extraklasse!, 5. November 2008
Von 
Amazon-Kunde (Eggenfelden, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dead Space (Videospiel)
Dead Space. Man hat schon von vornherein gemunkelt, dass es ein brauchbares Spiel werden könnte. Aber man war sich nicht sicher. EA, hmm.. Wird das was? Aber es wurde was. Nicht nur was. Es wurde viel mehr als das! Die Grafik, Die Story, die Feauters, die Gegner, die Atmosphäre,... Das alles wird so genial auf den Bildschirm rübergebracht, dass man manchmal echt das Gefühl hat dabei zu sein. Wirklich der Isaac zu sein. Es ist beängstigend doch gleichzeitig faszinierend. Erdrückend doch auch wieder prachtvoll.

Das HUD finde ich total innovativ. Sollte man in Zukunft öfter mal sehen! Es wird projeziert als eine Art Hologramm und der Isaac wählt dann innerhalb des HUD's aus was er braucht, woher er hin will und was er überhaupt machen muss. Alles integriert in diesem Hologramm. Einfach faszinierend.

Die Gegner sind eigentlich nicht wirklich was Neues. Neu ist halt, dass sie nur dann sterben, wenn man ihnen die Gliedmaßen abschießt. Eigentlich ziemlich komisch, aber das ist auch Sci Fi.

Ich würde sagen, dass das Dead Space sein Potential wirklich ausgeschöpft hat. Wirklich ein kleines Meisterwerk was die Entwickler da vollbracht haben. Auch wenn Dead Space nicht vergleichbar ist mit Granaten wie Gears of War oder Ähnlichem, finde ich es persönlich besser und interessanter! Einfach spielenswerter. Es fesselt mich mehr an den Bildschirm!

Ich hoffe es kommt ein 2ter Teil raus. Aber wenn man die Absatzzahlen anschaut müsste EA nicht EA sein, wenn sie nicht noch nen zweiten Titel nachjagen würden, wegen dem Profit halber! Mir solls recht sein! :)

Fazit: Mit unter eines der besten interaktiven Horrorthriller überhaupt mit einer wirklich beängstigenden und gleichzeitig wunderschönen Umgebung präsentiert durch eine Hammeroptik!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oh. Mein. Gott., 16. Juli 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dead Space (Videospiel)
Ich bin ein Typ, der kaum Angst vor Horrorgames und -filmen hat (J-Horror ist eine Ausnahme ... kleine Mädchen in weißen Kleidern und pechschwarzen Haaren lassen mich nicht schlafen). Resident Evil, Silent Hill, Alone In The Dark usw. waren für mich gute Survival-Spiele, aber niemals Horror. Egal wie laut der Sound war, wie dunkel der Raum war, ich hatte einfach keine Angst. Nicht mal eklig fand ichs.

Es gibt mit Sicherheit viele Menschen, die nahezu angstfrei auf sowas zugehen wie ich. Und es gibt immer ein erstes Mal. In Dead Space habe ich mich nahezu eingepisst. Die Schockmomente ließen mich zusammenzucken, die furchteinflößenden Gegner, die mich in die Enge trieben, ließen meine Haare zu Berge stehen. Der unglaublich laute, perfekt codierte Killer-Sound trägt extrem zur Horror-Stimmung bei. Man hört ständig ein Krabbeln, ein Flüstern o. ä. Am schlimmsten ist es, wenn man in Maschinenräumen unterwegs ist: Man möchte so schnell wie möglich wieder raus, um immer alle sich einem nähernden Gegner hören zu können. Ich habe mich manchmal selbst dabei ertappt, wie ich mich an meine Wand presste, um sicherzugehen, dass mich niemand von hinten erschrecken kann!

Die Atmosphäre ist natürlich nicht alles, was dieses Spiel so herausragend und intensiv macht: Die Grafik ist stets flüssig, scharf und extrem detailliert dargestellt. Die Raumstation wirkt sehr glaubwürdig und die Charakter- und Gegnermodelle sind einfach astrein. Auch das Weltall wirkt so echt, als wär man selbst dort. Wenn man zum ersten Mal ins All geht und den mysteriösen Planeten sieht, ist man komplett weggeblasen.

Die Kämpfe könnten kaum schweißtreibender sein: Einfache Kopfschüsse wie in Resi funktionieren hier nicht. Man muss die Gegner zerstückeln, um sie zu töten. Z.B.: Erst die Beine, damit sie langsamer werden, dann einen Arm und dann letztendlich den Kopf. Simple, konventionelle Projektilwaffen sind dazu nicht geeignet: Deswegen kämpft man größtenteils mit futuristischen Bauarbeiterwerkzeugen, die z. B. mit Plasmaenergie Materialien durchschneiden (Es gibt auch ein Lasergewehr und eine spacige "Kreissäge"). Wieder wird einem bewusst, wie viel Mühe sich EA Redmond Shores bei der Gestaltung gab: Die Ishimura (der Handlungsort im Spiel) ist ein Abbauschiff für Rohstoffe. Man kämpft mit den Werkzeugen, die sich dort finden lassen. Die Waffen und der Anzug, der übrigens auch das integrierte HUD im Spiel ist, sind upgradebar und deshalb lohnt es sich schon, das Game öfters durchzuspielen. Zusätzliche Fähigkeiten wie das Telekinese-Upgrade oder Stase (versetzt Gegner und Gegenstände in Zeitlupe) sorgen für auflockernde Rätsel zwischendurch und mehr Taktik in den Kämpfen. Noch eine Info: Anders als in Resi 4 kann man hier laufen und gleichzeitig schießen.

Zur Story verrate ich mal nichts. Sie fängt rätselhaft an und steigert sich immer rasanter und eindrucksvoller. Das Geheimnis, das gelüftet wird, haute mich so von den Socken wie der völlig unerwartete, schockierende Wendepunkt gegen Ende des Spiels.

Fazit: Ich bin hin und weg von diesem Spiel. Für mich ist Dead Space der neue King unter den Survival-Horror-Games, allein aus dem Grund, weil ich zum ersten Mal richtig Schiss hatte. So krass, dass ich manchmal nicht weiterspielen konnte. Ich kenne die Inspirationsquellen des Games nicht. Alien? Even Horizon? Hab ich völlig verpasst. Vielleicht hat es mich gerade deswegen so umgehauen: Für mich war es ein komplett neues, intensives und grandioses Erlebnis, das ich jedem Zocker nur empfehlen kann.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Wohnzimmer hört dich niemand schreien, 25. Oktober 2008
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dead Space (Videospiel)
Selten hat mich ein Spiel so gefesselt, wie Dead Space. Beklemmende Atmosphäre, Klasse Story, gruselige Soundkulisse und eine Grafik, die keine Wünsche offen lässt.

Hier die Einzelheiten:

Story: Sie sind Isaac Clark, Bordingenieur und Teil eines Temas, das zum Minenschiff USG Ishimura geschickt wird, um herrauszufinden warum der Funkkontakt zum Schiff abgebrochen ist. Nach einer unsanften Landung, wird ihnen schnell klar, das es sich hierbei nicht um ein kaputtes Relais handelt. Die Crew wurde von Ausserirdischen Parasiten infiziert die nun Jagd auf sie und ihre Kollegen machen. Bis hierhin hört sich die Story nicht wirklich neu an. Allerdings nimmt die Geschichte im Verlauf des Spiels immer mehr Gestalt an und hält die eine oder andere Überraschung für sie parat.

Grafik: Die Grafik von Dead Space lässt ähnliche Titel im Schatten stehen. Treu dem Motto, "Besser gut geklaut, als schlecht selbst gemacht", haben sich die Entwickler für das Design der Ishimura von den Alien Filmen inspirieren lassen. Enge Gänge, in die flackerndes Licht gruselige Schatten wirft. Dunkle Räume, die das Licht ihrer Taschenlampe förmlich verschlucken. Jede Ecke des Geisterschiffs sieht bedrohlich und unheimlich aus. Selbst kleinste Details lassen sich hier finden. Einer der Gewaltigsten Momente, ist der Blick von der riesigen Brücke auf den zerstörten Planeten, der unter der Ishimura hinweg gleitet. Das Monsterdesign erinnert stark an Carpenters "Das Ding aus einer anderen Welt".

Sound: Erst mal ein großes Lob an die Deutsche Synchro. Während bei vielen anderen Spielen die Dialoge oft emotionslos dahin geträllert wurden, so kann man bei Dead Space förmlich die Angst in den Stimmen der Protagonisten spüren.
Die Schreie der Monster gehen direkt unter die Haut und manchmal kann man sogar noch raushören, das sie früher einmal Menschen waren.
Angsteinflösende Hintergrundgeräusche verfolgen einen durchs ganze Spiel.
Selbst wenn man nicht mit den Monstern in einem Raum ist, kann man sie hinter den Wänden noch schreien hören und gegen die Wände schlagen hören.
Der Soundtrack ist wunderbar düster und treibt an den passenden Stellen den Puls nach oben.

Gameplay: Die Tastenbelegung wurde bei Dead Space gut durchdacht. Die Steuerung ist schnell einverleibt, was auch dringend nötig ist. So wird, beispielsweise, durch das Inventar das Soiel nicht pausiert, sondern es wird euch durch ein in der Luft schwebendes Inventar eingeblendet. Das gute daran ist, das ihr euch beim durchklicken des Inventars, oder der Karte, noch bewegen könnt. Der Nachteil daran ist, das euch eure Gegner wenig Zeit zum stöbern lassen. Ruhige Momente sucht man im Spiel vergebens. Ständig lebt man mit der Gefahr, das ein Monster um die Ecke springt, oder euch von hinten auf die Schulter klopft.
Die Schockmomente sind nicht übertrieben, sondern an Stellen eingesetzt, an denen man es am wenigsten erwartet.
Die Waffenauswahl kann sich sehen lassen. So stehen euch vom einfachen Plasmacutter, bishin zur mächtigen Laserwumme, jede Menge Spielzeuge zur verfügung. Diese lassen sich dann, an im Spiel verteilten Werkbänken, weiter aufrüsten.

Fazit:

Ganz großes Kino für die Heimkonsole! Gegen Dead Space kommen Spiele, wie Doom 3, Bioshock und Condemned einem Besuch im Disneyland gleich.
Wer weder unter Nachtangst und Klaustrophobie leidet, sollte auf jeden Fall einen Blick riskieren.
Für Horrorfans ist Dead Space ein Must have Titel. Ganz klar, für mich das Spiel des Jahres.

Hierbei sollte man allerdings beachten, das sich das Spiel durch seinen hohen Gewaltgrad und der komplexen Story, gezielt an Erwachsene richtet.

Die in manchen Magazinen beschriebene, kurze Spielzeit von 7-10 Stunden kann ich nicht nachvollziehen. Auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad benötigt ihr mindestens 12 Stunden. Auf der höchsten Stufe können es durchaus mehr sein.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Asteroiden nerven !, 27. Oktober 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dead Space (Videospiel)
Yeah,das rockt ! Habe es aus Östereich.Das Spiel ist echt krass und zerrt an den Nerven.Sehr gute Grafik und Sounds.Die Creaturen sind echt fies und kommen brachial rüber.Wirkt wie eine gute Mischug aus Alien,The Thing ,Bioshock und Resident Evil.Zwischen all den Schnetzeleien gibt es ein paar schöne und einfache Puzzels bei denen mit Zeitbremse ,Telekinese und Schwerkraft gearbeitet werden muss um das grosse Sternenschiff wieder flott zu machen.Der Schwierigkeitsgrad gegen die Alienzombies ist recht fair,wenn man auf der leichtesten Stufe zockt.Das aufleveln des Helden macht auch spaß und die Story ist spannend gemacht.Die gesamte Atmosphäre in dem Spiel ist einfach der Hammer.Auch dass die Entwickler das Game schonungslos mit Hardcore Splatter Horror vom Feinsten vollgepumpt haben ist einfach umwerfend.Aber leider komme ich nicht weiter als bis zum Ende des 4. Kapitels von insgesamt 12.Da wird es meiner Meinung nach unfair.Da soll ich mit der Bordkanone mit 85 Schuss ca. 150 Asteroiden abschießen, die ziemlich schnell angeflogen kommen und in das Raumschiff einschlagen.Oft auch mehrere auf einmal.Wenn 10 Stück einschlagen ist das Spiel zu ende.Was soll das denn,bitte ? Da hätten die Entwickler ruhig ein bisschen mehr Rücksicht auf den unhandlichen Analogstick des xbox gamepads nehmen können.Da kann man halt nicht mal eben so punktgenau ,husch ,husch die ganzen rumfliegenen Asteroiden abknallen,wie mit einer Mouse.Also ich habe da jedenfalls Probleme mit.Schade dass man bei so einem genialen Spiel solche Spaßbremsen reingebaut hat.Aber die ersten 4 Level spiele ich trotzdem immer wieder gerne.Ich bezweifel jedoch,dass ich die anderen 8 je zu Gesicht bekomme.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Horror-Survival-Action-Referenz! Meilenstein!!!, 7. Februar 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dead Space (Videospiel)
Erstmal einen großen Dank an alle Entwickler dieses Spiels und besonders EA für diesen Meilenstein in der Videospielwelt.

Denn die haben es geschafft, mich endlich wieder an eine sehr spannende Story und damit letztendlich an das Spiel (UK-Version!) bis zum Ende zu fesseln. Obwohl ich kaum was vorher von diesem Titel gehört habe, wagte ich einen "Probekauf" und habe es nicht bereut.

Normalerweise verkaufe ich ein Spiel sofort nach dem durchspielen auf "normal" wieder. Dieses werde ich aber definitiv nochmal auf einer höheren Schwierigkeitsstufe versuchen wieder durchzuspielen.

Nun zu der Kurzbewertung unterteilt in Hauptbereiche nur für die UK-Version:

"Story": Spannend, spannend, spannend und endlich mal wieder erschreckend gruseliger Horror Splatter

"Gameplay": Fordernd aber gleichzeitig Fair auf "normal". Perfekt plazierte und sehr viele Savestations. Bis zum Ende kommt also kein Frust auf. Selbst wenn man zerfleischt wird, erfolgt die Wiedergeburt in der Regel einen Raum davor.

"Steuerung": Perfekt. Probleme mit der Kameraführung habe ich nie gehabt!

"Grafik": Eine wirkliche Next-Gen Erfahrung und besser als z. B. Resident Evil 5.

"Motivation": Durchgehend hoch bis zum Schluss.

"Langfristige Motivation": Werde es noch oft spielen.

"Atmosphäre": Wahnsinn! Seit "Silent Hill 4" hat mich kein anderes Spiel so sehr in den Bann gezogen!

"Abwechslung": Bei einigen Abschnitten laufen einem abwechselnd die selben Monster vor die Flinte. In den höheren Leveln werden diese immer agressiver und man kommt sich vor wie ein Metzgermeister. Prinzipiell laufen aber immer in jedem Shooter auch immer die selben Kreaturen rum. Es gibt kein Spiel bei dem das nicht so ist. Daher ist das kein negativer Kritikpunkt.

Da ich oben bereits auf das kommende und überkommerzielle Resident Evil 5 eingehe, hier nun knapp warum Dead Space soviel besser als Resident Evil 5 ist.

1. Keine stupiden Dauer-(Zombie)-Attack-Horden *Gähn*. Dabei kam schon in Teil 4 gar keine Atmosphäre oder "Grusel" auf. Wenn ich Zombies platt machen will, greife ich zu House of Dead. Wann verschwindet endlich das "neue" Resident Evil Konzept?
2. Grafisch bleibt Resident Evil 5 weit hinter Dead Space zurück
3. Die Story von Dead Space ist durchdachter, da spezieller

Damit hoffe ich euch einen guten Einblick und die nötigen Kaufargumente für Dead Space gegeben zu haben. Überzeugt auch also selbst von der Qualität dieses Spiels.

Sehenswert ist auch der Anime "Dead Space: Downfall" zum Spiel. Muss man einfach vor dem Spielen mal gesehen haben.

Spielt unbedingt die "UK/US-Version des Spiels um nichts zu verpassen. Viel Spass!
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Dead Space
Dead Space von Electronic Arts GmbH (Xbox 360)
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