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434
4,1 von 5 Sternen
Blade Runner: Final Cut
Format: DVDÄndern
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185 von 210 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Dezember 2007
Die Bildqualität ist einfach atemberaubend. Das ganze Material wirkt wie neu gedreht.
Keine Spuren, dass dieser Film schon Jahrzehnte existiert.
Dazu wurde der Sound neu gemischt und heraus kam eine vorbildliche 5.1 Umsetzung.
Es wird eine unbeschreiblich filigrane Klangkulisse aufgebaut.
Man ist Mitten im Geschehen. Schon beim Anfang trudelte mir die Kinnlade runter.
Bombastische Bassschläge beim Intro und der Anflug auf die Tyrell Corporation schafft ein
Lichtermeer, was eine Sci-Fi Fan einfach nur begeistert.
Die räumliche Ortung, die Durchflugeffekte, es stimmt einfach alles.
Jede Gesichtskontur, Narben, Altersflecken, faltige Hau, Tränen... noch nie habe ich in dem
Filme so viele Details gesehen.
Die Kulisse in LA mit dem ständigen Nebel und Regen, einfach fantastisch.
Der Besuch im Nachklub von Taffy Lewis bekommt endlich Tiefe. Es ist nicht nur einfach
dunstig und versinkt in Geräuschen. Man sieht jeden Dunstschleier, hört die soundgewaltige Musik
und vernimmt glasklar die Geräusche. Jede Szene erlebt man neu.

Die deutsche Übersetzung ist komplett neu.
Keine 08/15 Übersetzer, sondern z.B. die angestammte Stimme von Harrison Ford.
Rudger Hauer hat seine angestammte Stimme, die auch Arnold Schwarzenegger dient.
Dr Tyrell wird von der Synchronisationsstimme von Michael Caine gestellt. J.F. Sebastion von der Stimme
von Pippin, dem Hobbit aus Herr der Ringe.
Man hat sich viel Mühe gegeben, allerdings sind die Stimmen im Vergleich zum Original und der damit
verbundenen Tonalität sehr kräftig, klar und vordringlich. Ein Amerikaner könnte mit den deutschen Stimmen
und englischen Untertiteln einen sauberen Sprachkurs machen.
Der Synchronsprecher von Dr. Tyrell kommt meiner Ansicht am authentischsten rüber.
Doch insgesamt ist die Übersetzung sehr gut gelungen. Merkwürde Übersetzungen aus dem ursprünglichen
Film wurde korrigiert. Manche winzig kleinen Holprigkeiten sind immer noch drin. Doch das trübt den Genuss nicht.

Ist nun im "Final Cut" mehr zu sehen?
Die Reihenfolge der Szenen bleibt erhalten wie im Directors Cut.
Einige Szenen sind leicht länger. Bei Deckers Weg zur Bar von Taffy sieht man auf der Straße eine
kleine zusätzliche Szene mit 2 Tänzerinnen.
Als Decker die Replikantin aus Taffys Bar auf der Straße verfolgt, so
dauert es einige Sekunden länger im Straßengewühl, bis er sie entdeckt.
Sein kleiner Tagtraum mit dem Einhorn ist um wenige Sekunden länger.
Man sieht plastisch, wie Roy seinem Schöpfer Tyrell die Augen eindrückt.
Danach verfolgt er noch kurz JF Sebastian.
Im Abschlußkampf mit Decker sieht man etwas plastischer, wie er sich den Nagel in seine Hand drückt.

Fazit: Würden alle legendären älteren Streifen so sorgfältig restauriert, würde man ohne Zögern alle kaufen.
Das rechtfertigt auch den Preis, denn hier wurde eine Filmlegende sehr sorgfältig und mit
viel Liebe zum Detail restauriert. Das Resultat ist einfach umwerfend! Selbst wenn man die normalen DVD's
schon hat, lohnt sich dieser Kauf zu 100%.
Nach kleinsten Unsauberkeiten in der HD-Umsetzung (winzige Szene im Straßengewühl, die mir auffiel), muss
man schon mit der Lupe suchen.
Als ob das noch nicht reichen würde, gibt es noch eine Zusatz DVD mit guten Hintergrundinfos.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Oktober 2014
Meisterwerke des Films zeichnen sich u.a. dadurch aus, dass wiederholtes Anschauen ihnen nicht schadet. Blade Runner gehört zweifellose dazu. Nachdem ich den Film sicher an die 10 mal gesehen haben dürfte, wird deutlich, wodurch sich dieser Film von anderen guten SF Filmen unterscheidet, obwohl man den Kulissen und der Ausstattung z.T. ihr Alter und das Fehlen von digitalen Bearbeitungen durchaus ansieht.
Was den Film aber zu Filmkunst macht, ist v.a. die unerreicht atmosphärische Ausleuchtung, die die Szenen fast über die gesamte Länge in ein magisches Licht taucht, die den Personen, Räumen, Dingen eine Tiefe geben, die so selten, v.a. in diesem Genre erreicht wird. Das andere ist, dass der Film seinen Personen und sogar den Replikanten eine emotionale Tiefe gibt, die selbst Knaller wie Matrix nicht erreichen.
Gerechter Weise muss man auch noch den atemberaubenden Soundtrack von Vangelis nennen, der das Meisterwerk vervollkommnet.
Die schauspielerischen Leistungen sind auf sehr hohem Niveau, die Replikanten (Roy, Pris) stehen den Menschen hier in nichts nach. Rudger Hauer in der Rolle seines Lebens.

Unzählige SF- Filme haben dieses Vorbild zitiert...

Grandioses, atemberaubendes Kino, auch nach mehr als 30J noch....
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827 von 959 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieser Film und seine verschiedenen Releases scheinen eine bestimmte Sorte von Idíoten geradezu magisch anzuziehen.

So schreibt der Falschaccount ("Fake") MM2k11 stolz: "Diese Box ist der absolute Nepp" - und beweist damit vor allem eines: wer etwas kauft, was ihm nicht zusagt, ist der absolute Depp. Noch schwachsinniger sind Leute, die sich heute noch von einem solchen Film eine DVD kaufen. Aber absolut hirnfrei ist das, was manche über den Film selbst schreiben...

Man verlässt sich ja immer darauf, dass der Inhalt eines derart berühmten Films nicht mehr besprochen werden muss - aber wenn man die ein- oder andere Kritik so liest, fragt man sich, ob die Leute heute noch hinschauen und hinhören, wenn sie im Kino sitzen. Für die, die an den entsprechenden Stellen lieber im Popcorn oder an sonst was ersticken, ein paar Hinweise aus gutem Grund (siehe manche Kunden-"Rezensionen").

1. Richtig: Blade Runner spielt meist im Dunkeln, und regnen tut es auch ständig.
Tipp: Ski-Filme (hell!) oder Wüstenfilme (hell und trocken!).
Wer dennoch darauf besteht, sich das anzuschauen: Es muss ABSOLUT dunkel im Raum sein - genau genommen noch viel dunkler als dunkel, sonst erkennt man weder den Regen noch die Dunkelheit. Open Air ist völlig ungeeignet, ebenso Kinos mit "blendender" Sicherheitsbeleuchtung.

2. Richtig: Der Schreiner spielt einen abgehalfterten Bullen, der für den Narben-Latino aus Miami Vice einige ausgeflippte Roboter eliminieren soll - dafür benötigt er etwa eine halbe Stunde pro Roboter. Das ist ganz schön lange.
Tipp: Videospiele - da hängt die Leichenquote fast nur noch vom Spieler ab. Oder, für "tell me like it is" - Fans eben Miami Vice.
Vorsicht: Es gibt Filme, in denen stirbt überhaupt keiner - die sollte man verbieten oder zumindest eine Warn-Banderole anbringen.

3. Richtig: Der blonde Roboter zieht Han Solo aufs Dach und Ihr wisst nicht, warum. Ich will jetzt nicht blöd kommen und behaupten: "Weil er's kann...".
Erklärung: Wenn er ihn nicht hochzieht, stürzt er ab, der Film ist zu Ende und wir erfahren nie etwas darüber, was er schon alles gesehen hat. Und die Taube bekäme keine Gage.

4. Richtig: Indiana Jones und die verschlafene Schwarzhaarige, die nicht für Einhörner bremst, dürfen nicht im Cabrio in die untergehende Sonne surfen.
Erklärung: Da hat Scott übertrieben: Er dachte, die Sache mit dem "nicht leben"-Satz - dem letzten Satz des Films - wäre ausreichend. Schon gar mit dem netten Origami-Silbertierchen als Abschiedsgruß vor der Wohnung, das ja an den eingeprägten Traum erinnern soll.

Aber, wie man sieht: Das reicht nicht. Viele wollen einen Traumschiff-Schluss.

Tipp: Klebt Euch eine Lumix auf Mamis Kofferraumdeckel, fahrt an den Baggersee und hängt Euch das Happy-End selbst dran, am besten mit einem Kuss am Schluss - Ihr habt genauso das Recht, das zu tun, wie alle anderen, die dies schon getan haben. Schon mit einem einfachen Schnittprogramm kann man übrigens noch ein "The End" einblenden.

Letztlich kann man aber auch vieles nachlesen, wenn man lesen kann - beispielsweise in der Wikipedia. Dort werden auch viele Bezüge des Films erläutert, Hintergrundgedanken, Philosophie. Über die Technik und die Produktion erfährt man einiges auf der zweiten CD (noch nicht entdeckt?) - sehr interessant. Und man muss nicht lesen können.

Hier nur so viel - weil ich gerade darüber verblüffend wenig gelesen habe:

Wir leben zwar in einer Phase, in der ein durchschnittliches Handy schon erkennbar intelligenter ist als mancher Eigentümer. Aber wir sind noch ein geraumes Stück davon entfernt, dass jeder Eigentümer blöder ist als jedes Handy. Was leider ganz sicher nicht bedeutet, dass viele von uns diese Marke nicht noch zu Lebzeiten erfahren könnten.

Daher diskutieren einige derjenigen, bei denen es noch ein Hirn zu amputieren gäbe, schon gelegentlich Fragen, die mit der wachsenden Komplexität des Geistes zusammenhängen. Nur zum Beispiel: Was ist Persönlichkeit, Liebe, Antipathie? Wann entfaltet eine Intelligenz ein Ich-Bewusstsein? Kann man eine technische Intelligenz von einer biologischen Intelligenz noch abgrenzen, wenn diese Grenzen überschritten worden sind? Wie verhält sich eine weiter als wir entwickelte Intelligenz gegenüber ihren torfköpfigen Schöpfern? Den letzten Gedanken können sich natürlich alle diejenigen sparen, die ganz sicher wissen, dass niemals irgendwer oder irgendwas intelligenter sein wird als Sharon Stone.

Mit solchen Fragen hat sich Ridley Scott, der das offensichtlich differenzierter sieht, im Zusammenhang mit den Replikanten erkennbar sehr intensiv beschäftigt: Wieso sollte kein Mensch sein, was man von einem Menschen nicht unterscheiden kann? Wieso sollte man eine Frau nicht lieben, die künstlich erschaffen wurde? Wieso sollte eine Frau, die künstlich erschaffen wurde, nicht lieben? Wieso sollte den blonden Roboter mit seinem Häscher-Schreiner nicht mehr verbinden als mit irgendwelchen Menschen, mit denen er nicht verschwägert ist? Wieso sollte der gute alte Ödipus ausgerechnet vor einem Roboter-Designer halt machen?

Also, jetzt haben es hoffentlich auch die Letzten gemerkt, oder? Das hier ist kein Baller-Film. Kein Ballermann-Film. Kein Kettensägen-Film. Kein Tatort. Kein Action-Thriller. Kein Verfolgungsrennen-Film. Kein Schießfilm. Kein Harry Potter. Kein James Bond. Kein Popolski-Show.

Kein. Kein. Kein. Kein. Kein. Kein. Kein. Kein. Kein. Kein. Kein.
Kein. Kein. Kein. Kein. Kein. Kein. Kein. Kein. Kein.
Kein. Kein. Kein. Kein. Kein. Kein.
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Kein. Kein.
Kein.

Keine gewöhnliche Science-Fiction.

film-jury 5* A0088 2.3.2011 Genre: Drama | Sci-Fi | Thriller
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79 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
>>> ZUM FILM <<<
... so lautet der etwas holperige Titel von Philipp K. Dicks Romanvorlage, auf der Ridley Scotts BLADE RUNNER beruht. Wer den Roman kennt, weiß, dass der Film nur sehr wenig mit dem Romaninhalt zu tun hat. Doch so holperig der Romantitel ist, so wenig massentauglich ist der Film: Wenig Action, wenige Explosionen, viele Dialoge in einer anspruchsvollen Handlung. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass BLADE RUNNER 1982 in die Kinos gekommen ist - in einer Zeit, in der große Weltraumopern im Stile von STAR WARS ein erstes, großes Hoch hatten - so verwundert es kaum, dass er damals an den Kinokassen Schiffbruch erlitten hat. Trotzdem hat er sich im Laufe der Jahrzehnte von einem großen Kassenflopp über einen Geheimtipp hin zu einem visionären Klassiker entwickelt, der seiner Zeit scheinbar weit voraus war.

Vergangenheit in den 80ern:
Kinovorstellung, in der die 70mm-Fassung gezeigt wurde. Meine erste Begegnung mit BLADE RUNNER. Das Licht geht aus... der einleitende Text läuft ab... dann die Eröffnungssequenz!!! Ich weiß wie damals, wie ich von der Kraft dieser ersten Momente förmlich in den Kinosessel gepresst wurde und den Rest des Films (vermutlich mit offenem Mund) staunend verfolgt habe.

Gegenwart:
Inzwischen ist viel Zeit vergangen und der Film hat mehrere Anpassungen erfahren: Auf den originalen Kino-Cut folgte der Director's Cut. Er wurde in mehreren VHS-Versionen veröffentlicht; dann in einer unterirdisch schlechten DVD-Fassung; dann als "Final Cut" in einer sehr guten DVD-Fassung und zuletzt wurde der "Final Cut" nochmals auf HD-DVD und auf BLU-RAY veröffentlicht.
Jeder der genannten Schnittversionen hat ihre Anhänger. Ich persönlich bevorzuge den "Final Cut", wenngleich ich jeden verstehe, der Harrison Fords bzw. Deckards Off-Kommentar aus der ursprünglichen Kinofassung vermisst. Dieser Kommentar war ursprünglich keine Idee von Ridley Scott. Er persönlich war damit nie glücklich und nutzte die Möglichkeit des "Director's Cut" dazu, den Kommentar ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu verwenden.

In der nun erschienenen 30th ANNIVERSARY COLLECTION wurde in Deutschland auf Blu-Ray nun auch wieder - erstmals seit erscheinen des Director' Cut - die original Kinofassung veröffentlicht, d.h. die zahlreichen Freunde des Deckard-Off-Kommentars kommen auf ihre Kosten. Ebenso ist darin wieder das "grüne" Happy End enthalten. Ich persönlich habe diese Fassung nun auch das erste Mal seit über 20 Jahren wieder einmal gesehen. Und unter Berücksichtigung dieses zeitlichen Abstands wirken der Off-Kommentar und das Aufgesetzte Happy End auf mich persönlich unpassender als je zuvor. Auch sollte darauf hingewiesen werden, dass in dieser Fassung die Effekte nicht digital aufgepeppt wurden, d.h. an den "Spinner Cars" sind deutlich die Fäden zu sehen, an denen sie aufgehängt sind und die Taube gegen Ende fliegt - wie schon vor 30 Jahren - nicht einem dunklen, sondern einem blauen Himmel entgegen...

Egal in welcher Fassung: Der Film hat über die Jahrzehnte nichts von seiner Faszination verloren. Im Gegenteil! Durch die ab dem "Director's Cut" eingefügte Einhorn-Szene ergaben sich plötzlich vollkommen neue Interpretationsmöglichkeiten hinsichtlich Deckards wahrer Identität.

***** SPOILER *****
Wer auf meine Meinung (und Ridley Scotts Intention) verzichten kann, sollte diesen Abschnitt überspringen: Sowohl das Einhorn als auch verschiedene Szenen, in denen in Deckards Augen eine Art Schimmer zu sehen ist, ist als deutlicher Hinweis darauf gedacht, dass Deckard selbst ein Replikant ist.
***** SPOILER ENDE *****

Inzwischen sind wir im Jahr 2011 und ich schaue mir "Blade Runner" noch immer 2-3 x im Jahr an. Verrückt? Mag sein, aber der Film ist für mich bis heute aufgrund der erzählten Geschichte mitsamt der perfekten Komposition aus Bildern, Farben, Sound(track) und Emotionen quasi DER perfekte Film. Er steht für sich alleine und hat eine tiefgründige, zutiefst menschliche Botschaft zu vermitteln. Ich kann nur hoffen, dass man von aktuell aufkommenden Sequel-Ideen wieder Abstand nimmt...

>>> ZUR BLU-RAY...
--- Director's Cut / Final Cut
Sowohl Bild als auch Ton (gesehen auf 50 Zoll-Display und auf einer 2,7 Meter-Leinwand / gehört mit 7.1-Set) sind perfekt für einen Film, der 1982 entstanden ist. Der Schwarzwert ist sehr gut, die Schärfe auf einem hohen Niveau, wenngleich sie nicht mit aktuellen Produktionen mithalten kann. Unter Berücksichtigung des Produktionsjahres muss man schon mit der Lupe suchen und Fehler finden WOLLEN, um einen Anlass zur Kritik zu finden. Besser sah die Eröffnungssequenz vermutlich auch in der 80ern im Kino nicht aus ;-) Erst auf einer großen Leinwand ist zu erkennen, dass die Detailschärfe gegenüber aktuellen Produktionen doch zu wünschen übrig lässt.

Der Ton kann mit aktuellen Produktionen sicher nicht mithalten, jedoch wurde offensichtlich das Maximale aus dem zur Verfügung stehenden Quellmaterial geholt. Da der Film im Kino u.a. in der 70mm- / 6-Kanal-Stereo-Fassung lief, hat man für den gelungenen Sound offensichtlich auf diesen Soundmaster zurückgegriffen.

--- US-Kinofassung / Internationale Kinofassung
Das Bild macht auch hier einen sehr guten Eindruck, allerdings wirkt es auf mich subjektiv schlechter als das des Director's / Final Cuts. So ist doch recht häufig ein deutliches Rauschen zu sehen. Der deutsche Ton wurde im Dolby Surround-Format balassen. Nachteil: Der Ton wirkt sehr kraftlos und wenig räumlich. Vorteil: Es ist die originale Synchronfassung zu hören.

SEHR ÄRGERLICH jedoch: Der deutsche Ton läuft in beiden Fassungen in einem kompletten Kapitel asynchron zum Bild...
NACHTRAG AM 01.12.2012: Amazon hat mich heute per Mail darum gebeten, eine Mail + Amazon-Bestellbestätigung an eine angegebene Mailadresse zu senden. Man würde dann problemlos eine fehlerfreie Disc erhalten. Und als Trostpflaster gibts noch einen 5,- EUR Amazon-Gutschein obendrauf!
NACHTRAG AM 21.12.2012: Inzwischen ist die fehlerfreie Austausch-Disc eingetroffen und alles ist wieder in Ordnung.

Erstmals ist auf Blu-Ray nun auch der legendäre BLADE RUNNER-Workprint zu sehen, der bisher nur auf DVD erhältlich war. Zu dessen Qualität kann ich jedoch noch nichts sagen

Bei den Extras ist vor allem das mehr als 3-stündige Making-Of hervorzuheben. Die meisten Aspekte um "Blade Runner" werden darin behandelt.
Das "Spinner"-Modell ist nett anzusehen, jedoch von sehr bescheidener Qualität

...UND DARÜBER HINAUS <<<
Wer dann noch immer Fragen haben sollte, dem kann ich nur das hervorragende Buch "Future Noir: The Making Of Blade Runner" von Paul M. Sammon empfehlen. Darin wird der Film Szene für Szene analysiert und auf wirklich JEDE nur denkbare Frage wird näher eingegangen. So erfährt man darin u.a., dass die Position der Figuren in der Schachpartie zwischen Tyrell und J.F. Sebastian nicht, wie manche Zuschauer vermuteten, einer historischen Partie aus dem 19. Jhd. entnommen wurde...

>>> FAZIT <<<
Action-Fans sollten einen großen Bogen um BLADE RUNNER machen. Freunde zutiefst philosophischer und melancholischer Geschichten, die auch auf mehreren Ebenen gut funktionieren, kommen um dieses Meisterwerk nicht herum. Wer alle verschiedenen Fassungen besitzen und dabei nicht noch auf das VHS-Format zurückgreifen
möchte, bekommt in Deutschland nun erstmals die Möglichkeit, alle existierenden Fassungen auf Blu-Ray zu erwerben. Für all diese Fans ist die 30th Anniversary Collection quasi ein Pflichtkauf. Ich für meinen Teil habe jedenfalls zugegriffen. Da Warner den Disc-Umtausch zügig und problemlos gestaltete, gibt es nun auch keinen Anlass mehr zu Kritik.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
>>> ZUM FILM <<<
... so lautet der etwas holperige Titel von Philipp K. Dicks Romanvorlage, auf der Ridley Scotts "Blade Runner" beruht. Wer den Roman kennt, weiß, dass der Film nur sehr wenig mit dem Romaninhalt zu tun hat. Doch so holperig der Romantitel ist, so wenig massentauglich ist der Film: Wenig Action, wenig Explosionen, viele Dialoge in einer anspruchsvollen Handlung. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass "Blade Runner" 1982 in die Kinos gekommen ist - in einer Zeit, in der große Weltraumopern im Stile von "Star Wars" ein erstes, großes Hoch hatten - dann verwundert es kaum, dass er damals an den Kinokassen Schiffbruch erlitten hat. Trotzdem hat er sich im Laufe der Jahrzehnte von einem großen Kassenflopp über einen Geheimtipp hin zu einem visionären Klassiker entwickelt, der seiner Zeit scheinbar weit voraus war.

Vergangenheit in den 80ern:
Kinovorstellung, in der die 70mm-Fassung gezeigt wurde. Meine erste Begegnung mit "Blade Runner". Das Licht geht aus... der einleitende Text läuft ab... dann die Eröffnungssequen!!! Ich weiß wie damals, wie ich von der Kraft dieser ersten Momente förmlich in den Kinosessel gepresst wurde und den Rest des Films (vermutlich mit offenem Mund) staunend verfolgt habe.

Gegenwart:
Inzwischen ist viel Zeit vergangen und der Film hat mehrere Anpassungen erfahren: Auf den originalen Kino-Cut folgte der Director's Cut. Er wurde in mehreren VHS-Versionen veröffentlicht; dann in einer unterirdisch schlechten DVD-Fassung; dann als "Final Cut" in einer sehr guten DVD-Fassung und zuletzt wurde der "Final Cut" nochmals auf HD-DVD und auf BLU-RAY veröffentlicht.
Jeder der genannten Schnittversionen hat ihre Anhänger. Ich persönlich bevorzuge den "Final Cut", wenngleich ich jeden verstehe, der Harrison Fords bzw. Deckards Off-Kommentar aus der ursprünglichen Kinofassung vermisst. Dieser Kommentar war ursprünglich keine Idee von Ridley Scott. Er persönlich war damit nie glücklich und nutzte die Möglichkeit des "Director's Cut" dazu, den Kommentar ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu verwenden.
Egal in welcher Fassung: Der Film hat über die Jahrzehnte nichts von seiner Faszination verloren. Im Gegenteil! Durch die ab dem "Director's Cut" eingefügte Einhorn-Szene ergaben sich plötzlich vollkommen neue Interpretationsmöglichkeiten hinsichtlich Deckards wahrer Identität.

***** SPOILER *****
Wer auf meine Meinung (und Ridley Scotts Intention) verzichten kann, sollte diesen Abschnitt überspringen: Sowohl das Einhorn als auch verschiedene Szenen, in denen in Deckards Augen eine Art Schimmer zu sehen ist, ist als deutlicher Hinweis darauf gedacht, dass Deckard selbst ein Replikant ist.
***** SPOILER ENDE *****

Inzwischen sind wir im Jahr 2011 und ich schaue mir "Blade Runner" noch immer 2-3 x im Jahr an. Verrückt? Mag sein, aber der Film ist für mich bis heute aufgrund der erzählten Geschichte mitsamt der perfekten Komposition aus Bildern, Farben, Sound(track) und Emotionen quasi DER perfekte Film. Er steht für sich alleine und hat eine tiefgründige, zutiefst menschliche Botschaft zu vermitteln. Ich kann nur hoffen, dass man von aktuell aufkommenden Sequel-Ideen wieder Abstand nimmt...

>>> ZUR BLU-RAY ...
Die vorliegende Ausgabe im Mediabook richtet sich vor allem an Sammler, denen die Verpackung wichtiger ist als der Blu-Ray-Inhalt selbst. Denn inhaltlich wird gegenüber alteren DVD- oder Blu-Ray-Veröffentlichungen nichts Neues geboten. Daher kann ich persönlich auf die Premium-Collection verzichten. Ich muss jedoch zugeben, dass das Mediabook wirklich gelungen ist und einen hochwertigen Eindruck macht.

Sowohl Bild als auch Ton (gesehen auf 50 Zoll-Display / gehört mit 7.1-Set) sind perfekt für einen Film, der 1982 entstanden ist. Der Schwarzwert ist sehr gut, die Schärfe auf einem hohen Niveau, wenngleich sie nicht mit aktuellen Produktionen mithalten kann. Unter Berücksichtigung des Produktionsjahres muss man schon mit der Lupe suchen und Fehler finden WOLLEN, um einen Anlass zur Kritik zu finden. Besser sah die Eröffnungssequenz vermutlich auch in der 80ern im Kino nicht aus ;-)
Der Ton kann mit aktuellen Produktionen sicher nicht mithalten, jedoch wurde offensichtlich das Maximale aus dem zur Verfügung stehenden Quellmaterial geholt. Da der Film im Kino u.a. in der 70mm- / 6-Kanal-Stereo-Fassung lief, hat man für den gelungenen Sound offensichtlich auf diesen Soundmaster zurückgegriffen.
Bei den Extras ist vor allem das mehr als 3-stündige Making-Of hervorzuheben. Die meisten Aspekte um "Blade Runner" werden darin behandelt.

...UND DARÜBER HINAUS <<<
Wer dann noch immer Fragen haben sollte, dem kann ich nur das hervorragende Buch "Future Noir: The Making Of Blade Runner" von Paul M. Sammon empfehlen. Darin wird der Film Szene für Szene analysiert und auf wirklich JEDE nur denkbare Frage wird näher eingegangen. So erfährt man darin u.a., dass die Position der Figuren in der Schachpartie zwischen Tyrell und J.F. Sebastian nicht, wie manche Zuschauer vermuteteten, einer historischen Partie aus dem 19. Jhd. entnommen wurde...

>>> FAZIT <<<
Action-Fans sollten einen großen Bogen um "Blade Runner" machen. Freunde zutiefst philosophischer und melancholischer Geschichten, die auch auf mehreren Ebenen gut funktionieren, kommen um dieses Meisterwerk nicht herum.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2013
Es gibt ja mehrere Versionen der Anniversary Collector's Edition. Für Deutschland/Österreich/Schweiz ist vor allem jene mit der Amazon-Bestellnummer B008TMTQHY interessant. Sie enthält auf allein drei Disks die deutsche Sprache und darüber hinaus auch Italienisch (Französisch ist ohnehin überall mit dabei).

DISK 1 - Final Cut 2007:
Audio: Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch
Untertitel: Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Holländisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch.

DISK 2: US cut 1982
Audio: Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch;
Untertitel: Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch.

International cut 1982
Audio: Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch;
Untertitel: Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch.

Director's cut 1992
Audio: Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch;
Untertitel: Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch.

DISK 3 - Dangerous Days - Making of Blade Runner
Audio: Englisch.
Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte, Deutsch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Chinesisch, Portugiesisch, Kroatisch, Tschetschenisch, Russisch, Slowakisch, Türkisch, Polnisch.

Leider hätte mich diese (oben beschriebene) Version in Italien mehr als 50 Euro gekostet und in Österreich sogar 100 Euro. Die unten genannte Version bekam ich dagegen um 36 Euro, was aber auch schon etwas schmerzlich war.

Die Blade Runner - 30th Anniversary Ultimate Collector's Edition mit der Bestellnummer B008PEHP8S, ist mit der obere genannten Box fast identisch. Nur die zweite Disk, die die drei älteren Filmversionen beinhaltet, ist anders. Hier fehlt die italienische und deutsche Tonspur. Nur Englisch und Französisch ist vorhanden.

Nachtrag:
Habe in anderen Rezensionen und Kommentaren gerade gelesen, dass auf der zweiten Disk die deutsche Tonspur des 29. Kapitels der Internationalen Fassung um anderthalb Sekunden asynchron sein soll. In einer weiteren Rezension wird aber erwähnt: "Steht auf dem Disc 2 Aufdruck unten in den Copyright Hinweisen am Ende V2 ist es die korrigierte Fassung, wenn nicht: Mail an Amazon für den Umtausch"
Ein weiterer Rezensent meinte: "Der Director's Cut ist in der deutschen Fassung von den (neuen) Sprechern lau aufgesagt und macht die ganze Stimmung kaputt."

Wenn einem diese Tonspur fehlt, tröstet das alles irgendwie auch wieder. Das könnte also auch für die Kaufentscheidung bedeutend sein.
Eine weitere Möglichkeit eine Box mit der zweiten Disk in vier Sprachen (Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch) zu erhalten ist, dass man die italienische Box kauft (B009HX6PTG) oder die französische (B008L3I6UE), welche den Film auch auf DVD beinhaltet.

Der von mir gekaufte UK-Import (Ausgabe von 2012) hat zudem einen Code mitgeliefert für Digital HD Ultraviolet. Macht meiner Meinung nach das Cover kaputt aber vielleicht hätte ja gerne jemand den Film auf seinem Handy oder was auch immer.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Seit November besitze ich diese Monster-Blade Runner Box...
...und habe immer noch nicht alles gesehen. Gerade habe ich mir DVD-5 mit dem Arbeitsrohcut vorgenommen. Eine interessante Version, mit gänzlich anderer (provisorischer) Musik gegen Ende. Teilweise glaubte ich "Alientakte" von Jerry Goldsmith zuvernehmen. Aber gut...
...über das für und wider zu dieser, oder jener Filmfassung, wurde hier
bereits genung geschrieben.
Ich persönlich mag die neue Fassung am liebsten, da es sich eben um die vollendete Vision des Regisseurs handelt.
Ok, ich konnte zunächst auch kaum einen Unterschied zur 1992er Fassung erkennen. Da war die anders geschnittene Einhornszene, das Insert von zwei Tänzerinnen, aber sonst...?
Doch gerade habe ich die Doku auf Disc 5 gesehen, und mir wurden die Augen geöffnet. Diese deckt den Aspekt der Produktion ab, den ich selbst in der überlangen, wenn auch sehr interessanten Doku "Dangerous Days - Making of Blade Runner", vergeblich gesucht habe.
Nämlich die Restauierung der Filmnegative, und die Entstehung des "Final Cuts 2007". Man kann wirklich sagen, "They save the best for last". In dieser halben Stunde wird endlich geklärt, was im Finalcut alles verändert wurde. Ich will jetzt hier nicht ins Detail gehen, aber neben den oben erwähnten zwei Punkten, wurde der Kopf der Stuntfrau von Johanna Cassedy "Zora" digital gegen den der Schauspielerin ausgetauscht, da man immer das Stuntdouble erkennen konnte, wenn "Decker" (Harrison Ford) "Zora" erschießt, und sie durch die Glasscheiben fällt.
Dann wurde in der Szene mit dem Schlangenverkäufer, der Harrison Forts Mund gegen den seines Sohnes (Ben Fort, heute 40 Jahre alt, so alt wie sein Vater 1982)ausgetauscht, da "Deckers" asyncroner Dialog soundtechnisch nicht zu reparieren war.
Der Taubenshot am Ende, wenn Rutger Hauer die Taube in einen blauen Himmel fliegen läßt, wurde komplett neu gestaltet und sie entspricht jetzt der dünsteren Stadtatmosphäre.
Und dann gibt es viele digitale Aufhellungen, oder auch Verdunklungen, Farbanpassungen (wie bei David Finchers "Sieben"), und Retuschierungen, Stichwort: "Verschwundene Wunde" nach "LeoŽs" Angriff auf "Decker".
Geänderte Schnitte, und Kameraeinstellungen.

Klar - , das man beim ersten Ansehen, solche Dinge garnicht bemerkt.
Aber der neue Cut sollte so wirken als wenn er 1982 so heraus gekommen wäre. So ist es ehrlicher als z.B. bei den Starwars-Special Editions, wo einem die neuen Effekte gleich ins Gesicht springen.
Doch jetzt der Film wirklich perfekt.
Ok, ich kenne die Debatten für und wider Off-Kommentar etc...
...Ich möchte dazu nur sagen : Jede Version von Blade Runner hat ihren Reiz. Die 1982er Version hat mit ihren Kommentar natürlich mehr Hintergrundinformationen, und es war die erste die auch ich in einer abgenudelten Vollbild-Mono-Version 1987 erstmalig gesehen habe.
Wenn man dann aber einmal das Hintergrundwissen hat, dann kann man mit der 1992er, bzw. dem 2007er Finalcut, sich viel besser in diese futuristische Welt verlieren. Ohne Offstimme haben die Bilder der Stadt eine viel bessere Wirkung. Aber gut, am Ende ist es alles Geschmacksache, genauso wie bei den Starwarsversionen.

Also, -wer die Hintergründe zum "Final Cut" erfahren will, der sollte in JEDEM Fall zu dieser edleren 5-Disc Metallbox greifen.
Ich bezweifele, das diese Doku auch auf der 2-Disc Edition zu finden ist.

Kleine Wermutstropfen gibt es allerdings auch :
Seperate DVD-Fächer wie bei der Alien oder Supermann-Box wären schön gewesen. Überlappende DVDs provozieren Kratzer.
Man hätte die Syncro von 1982 für den Finalcut verwenden können, oder als zusätzliche Tonspur anbieten können, aber wir wollen nicht meckern. Und ausserdem, es geht nichts über Blade Runner im originalen Englisch,- klingt einfach cooler.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. März 2014
Ich denke das nun fast beinahe jeder Science Fiction-Film-Fan Ridley Scotts Meisterwerk Blade Runner kennt und ihn wahrscheinlich auch gut findet. Ein Film, der auch nach unzähligen Male des Anschauens noch Spaß macht.

Was mir besonders gut an dieser Doppel-DVD-Spezial Edition gefällt ist das umfangreiche Hintergrund-Material über die Entstehung des Filmes, Hintergrundinfos über welche Hürden einst die Leute hinter Regisseur Ridley Scott springen mussten um diesen großartigen Film zu produzieren. Interviews mit den bekannten Stars aus Blade Runner, aber auch mit Schauspielern, die beim Casting zwar vorsprachen, aber eben nicht genommen wurden und somit auch Probeaufnahmen mit diesen. Informationen rund um die atmosphäriische Zukunftsstadt in Blade Runner, die den Film damals wie heute zu einem wahren Kunstwerk macht bleiben den Filmbegeisterten auch nicht vorbehaten und noch vieles mehr.

Eine wirklich gelungene und vor allem interessante Doppel-DVD, auch wenn es natürlich zwei heiß begehrte 5 DVD-Große Super Editionen (Ultimate Collector's Edition und U.C.-Koffer-Edition) gibt, so muss ich gestehen, dass diese Doppel DVD-Spezial Edition mir persönlich, was die vielen Hintergrundinfos angeht mehr als nur ausreicht ...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Januar 2009
Zum Film selbst sage ich hier nichts, stehen doch bereits die unterschiedlichsten Ansichten bereit... Nur soviel: ich bin seit Jahren ein großer Fan dieses Films und halte ihn für den besten der 80er Jahre... Ob mit oder ohne HappyEnd, ob mit oder ohne Kommentare aus dem Hintergrund - ein echtes Meisterwerk, ein Film den jeder Mensch mindestens einmal in seinem Leben gesehen haben sollte...!

Ich gehör(t)e zu denen, die es eher unnötig finden, Filme, die sich bereits als DVD (oder sogar VHS) in der Sammlung befinden, nun auf Blu-Ray zu kaufen...gerade, wenn es sich um Filme handelt, die wie bei Blade Runner der Fall, fast 30 Jahre auf dem Buckel haben - ich dachte immer, die Physik würde an Ihre Grenzen stoßen und das Ausgangsmaterial KANN ja gar nicht so gut sein...
Nun bin ich ob der in vielen Foren geradezu euphorischen Lobgesänge auf die Bildqualität der Blade Runner Blu-Ray neugierig geworden (Schauwerte bietet der Film ja nun wirklich genug) - und was soll ich sagen: ES HAT SICH GELOHNT..! ABER RICHTIG..!!!
Ein Paradebeispiel an technischer Evolution: von VHS zu DVD, von DVD zur überarbeiteten DVD (5er DVD Set letztes Jahr) und nun zur Blu-Ray..!

Zur Blu-Ray: Was die Jungs hier aus dem Material geholt haben, ist schier unglaublich, gleich in der Anfangsszene nach den Texttafeln des Vospanns klappte der Kiefer nach unten und ist so schnell auch nicht wieder nach oben gegangen... Und das passierte noch mehrere Male im Laufe des Films...

Jedes Detail, jedes Licht in der Skyline von L.A. klar abgegrenzt, man kann fast die Displays in den fliegenden Autos lesen usw. Es gibt zahllose Beispiele - wobei die Skylines immer noch am Beeindruckendsten sind.
Dass der deutsche komprimierte DD 5.1 Ton etwas besser zu sein scheint, als auf der Final Cut DVD mag Einbildung sein - aber die englische TrueHD-Spur legt nochmal einen Zacken drauf...

Ich bin jedenfalls überglücklich mit dieser Version, die diesen filmischen Meilenstein audiovisuell in seiner ganzen Pracht erstrahlen lässt.

Kurze finanzielle Anmerkung zum Schluss: habe die Blu-Ray bei amazon.co.uk für umgerechnet 11,82 € inkl. Versand erstanden, das gefiel mir besser als die 25,- - 30,- € für die deutsche Version (für diesen Preis hätte ich es jedenfalls bei meiner deutschen 5er DVD belassen und hätte echt etwas verpasst) - und wie gesagt, die britische Version kommt ja mit deutscher DD 5.1 Tonspur daher, genau wie "unsere" Scheibe..!

Fazit: schwer vorstellbar, diesen Film in besserer Bild- und Tonqualität zu bekommen - tut Euch den Gefallen und gebt Euch die Blu-Ray..!
ES LOHNT SICH..!!!
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137 von 168 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Dezember 2007
Wirklich ein fast perfektes Rundumpacket für Blade Runner Fans und die die es werden wollen. Es sind wirklich alle Filmfassungen enthalten:
- Arbeitsfassung: Englisch mit Untertiteln, geschnittene Szenen
- Internationale Kinoversion 1982: Originalsynchronisation, Deckards voice over Kommentare, Happy End, keine Einhorn Szene
- US Kinoversion 1982(gekürzte Gewaltszenen, sonst Internationale Version)
- Directors Cut 1990: neue(schlechtere) Synchronisation, Einhorn Szene, keine voice over Kommentare, kein Happy End
- Final Cut 2007: helleres besseres Bild, Musik remastered, leider die (schlechtere)Directors Cut Synchronisation(mit kleinen Ausbesserungen: z.B. 2 statt 1 Replikant am Anfang umgekommen, usw.), Einhorn Szene, keine voice over Kommentare, kein Happy End

Ich finde den Final Cut wirklich gelungen, Bild und Ton wurden verbessert, und wer möchte kann trotzdem oder zum Vergleich die alten Versionen anschauen. Aber: alle Versionen haben den Einleitenden Text nicht ins deutsche übersetzt, bei Star Wars gings doch auch, warum hier nicht? Außerdem hätte ich die Original Synchonisation nicht die des Directors Cut für den Final Cut gewählt (die Verbesserungen hätte man ja einbauen, die Verschlimmbesserungen ausbauen können), außerdem hätte ich mir die voice over Kommentare als zuschaltbare Option für den Final Cut gewünscht, denn anders als die Englischen voice over, die Ridley Scott so gar nicht mag, sind die deutschen richtig gut(man hätte ja für die englische die Monologe neu aufnehmen können), denn sie erklären einiges, und geben dem Film erst so richtiges Film-Noir Flair. Zusammenfassend kann man also sagen:

+ alle Filmversionen, je mit Original Synchronisation
+ mehrere Audiokommentare/Einleitungen zu den verschiedenen Versionen
+ tolles Making of
+ verschiedene umfangreiche Dokus über die Dreharbeiten, verschiedene Fassungen, vergleich Buch und Film, usw.
+ geschnittene Szenen, seltene Arbeitsfassung
+ coole Verpackung(Metalbox, Schuber), Extras (Hologramm, Artworks, Brief von Ridley Scott)

- Final Cut mit der schlechteren zweiten Synchronisation des Directors Cut
- keine (nicht mal als zuschalbares Extra) voice over im Final Cut
- Intro Text nicht ins deutsche Übersetzt

Mein Fazit also: ein absolutes Muss für Fans, aber eben ganz, ganz knapp an der Perfektion vorbei geschrammt(was aber wahrscheinlich nur Fans wie mich stört, aber andererseits, die die den film nicht kennen werden sowieso nur den Final Cut kaufen und sehen)
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