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5.0 von 5 Sternen Die Provokation am Zuschauer U.S.
Ann und George ahnen nichts Böses, als sie zusammen mit ihrem Sohn Georgie und dem Familienhund ihr idyllisches Ferienhaus am See ansteuern. Doch diese Idylle entwickelt sich nur kurze Zeit später zu einem wahren Albtraum, als der scheinbar schüchterne Peter im Auftrag des Nachbarn nach ein paar Eiern fragt. Zusammen mit seinem Kollegen Paul fordert er die...
Vor 7 Tagen von cyberhog veröffentlicht

versus
9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Remake auf amerikanisch
Michael Hanake hat "Funny Games" schon in der '90er gedreht. Seit dem hat dieser kontroverse Film viel Kritik und Lob erhalten und die Meinungen der Zuschauer zerrissen (siehe auch die Rezensionen für der original "Funny Games"). Jetzt hat Hanake der Film neue gedreht – aber nicht wirklich! Er hat der Drehort von Österreich nach USA umgezogen, aber sonnst...
Veröffentlicht am 27. Mai 2008 von David Laidlaw


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5.0 von 5 Sternen Die Provokation am Zuschauer U.S., 8. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Funny Games U.S. (DVD)
Ann und George ahnen nichts Böses, als sie zusammen mit ihrem Sohn Georgie und dem Familienhund ihr idyllisches Ferienhaus am See ansteuern. Doch diese Idylle entwickelt sich nur kurze Zeit später zu einem wahren Albtraum, als der scheinbar schüchterne Peter im Auftrag des Nachbarn nach ein paar Eiern fragt. Zusammen mit seinem Kollegen Paul fordert er die Familie auf, sich auf die groteske Wette einzulassen, dass sie die nächsten zwölf Stunden nicht überleben wird...

Bei "Funny Games U.S." handelt es sich um ein haargenaues Remake des österreichischen Films "Funny Games" aus dem Jahr 1997. Bei beiden Streifen führte Michael Haneke Regie.

Michael Haneke erläuterte sein Vorgehen im Presseheft zu "Funny Games" damals folgendermaßen: "Ich versuche Wege zu finden, um Gewalt als das darzustellen, was sie immer ist, als nicht konsumierbar."
Michael Hanekes Werke sind selten leichte Kost und stehen fast immer im Kontakt mit den Zuschauern, aber mit diesem Streifen hat er sowohl im positiven als auch im negativen Sinne den Vogel abgeschossen. Mit "Funny Games U.S." hat Haneke einen Gegenentwurf zur Gewalt entwickelt, wie sie fast täglich in Kino und Fernsehen auftaucht. Und dieses Gefühl überträgt sich mit fortschreitender Dauer auch auf den Zuschauer. Die Gewaltdarstellungen werden hier fast gänzlich der Vorstellungskraft des Konsumenten überlassen, was das Leiden der Opfer besonders stark unterstreicht. Hinzu kommt, dass die beiden Täter hier sogar des Öfteren die vierte Wand durchbrechen und sich direkt an den Zuschauer wenden. Diese visuellen Stilmittel gipfeln sich in eine besonders fiese Szene, in der eine Fernbedienung eine besondere Rolle spielt. Lange und besonders intensive Kameraeinstellungen erledigen hier den Rest.

Zum Gelingen dieses Streifens tragen natürlich auch die Schauspieler bei. Naomi Wattts und Tim Roth sind hier in der Rolle der beiden gequälten Eltern zu sehen, während Michael Pitt und Brady Corbet als Täter brillieren können und dem Zuschauer durch ihre erschreckend authentische Darstellung des Öfteren das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Insgesamt kann man sagen, dass Michael Haneke ein durch und durch intensiver und psychisch sehr leidvoller Film gelungen ist, der schon durch seinen Titel provoziert. Man kann fast so weit gehen und sagen, dass man sich diesen Film nicht anschaut, sondern ihn vielmehr erträgt.
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49 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Demaskierung des Gewaltkinos, 20. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Funny Games U.S. (DVD)
Die Filme des österreichischen Kult-Regisseurs Michael Haneke gelten, vorsichtig ausgedrückt, als schwierig. "Funny Games U.S.", ein mit hochkarätiger Besetzung gedrehtes Remake des (fast) gleichnamigen Films von 1997 macht in dieser Hinsicht keine Ausnahme: In seiner extremen, den Zuschauer im wahrsten Sinne verstörenden Schockwirkung ist das knapp 110 Minuten lange Werk vergleichbar mit Lars Von Trier (etwa "Dancer In The Dark" oder "Dogville"), in Bezug auf die Notwendigkeit einer Nachbesprechung oder Diskussion auf einem Level, das sonst höchstens ein Film von David Lynch ("Lost Highway") erreicht. "Funny Games U.S." macht dabei auch auf dem Bildschirm relativ schnell klar, dass er alles andere als ein normaler Film ist, selbst wenn er relativ gemächlich und konventionell startet.

Ein junges Paar mit Kind wird in seinem Feriendomizil mit einen extrem plötzlich über sie hereinbrechenden Psycho-Grauen konfrontiert, mit extremer Gewalt in Form zweier Jugendlicher, die "ein Spiel spielen wollen", das in der Wette besteht, dass die Familie am nächsten Tag tot sei. Die Frage nach dem Warum, ausdrücklich gestellt von den Opfern wird dabei nur lapidar beantwortet mit einem "Warum nicht?" von Seiten der Täter, eine Rechtfertigung der Tat oder eine Motivation wird nicht nur nicht gegeben, sondern ausdrücklich als unbedeutend abgelehnt, sicherlich auch lesbar als ein ironischer Seitenhieb auf das Gewaltkino. Noch deutlicher wird eben diese beißende Ironie, als die Psychopathen erklären, warum sie ihre Opfer denn nicht direkt umbrächten: Man dürfe nie den Unterhaltungswert bei der ganzen Sache vergessen.

Mittels des filmischen Mittels der direkten Ansprache des Zuschauers über die Grenzen der Kamera hinweg gelingt es Haneke dabei, denjenigen, der den Film ansieht, auch noch direkt auf die Seite der Täter zu ziehen, als wäre der Film nicht auch ohne diese erzwungene "Mittäterschaft" schon grauenhaft genug. Der normale, voyeuristische Blick auf filmische Gewalt, der uns dazu bringt, die üblichen Horror und Slasher-Filme aus der Distanz heraus zu genießen zu können, funktioniert bei diesem Film nicht. Man möchte eigentlich lieber wegsehen, an machen Stellen, dabei wird, und das ist der zweite große Kniff, den Haneke anwendet, explizite Gewalt in dem ganzen Streifen eigentlich nicht gezeigt, sondern jeweils nur angedeutet. Das, was man in der eigenen Phantasie erzwungenermaßen auf Seite der Täter miterlebt, ist dabei aber so grauenhaft, so dass man am Ende fast zwingend dem von Regisseur intendierten Schluss kommen muss, dass es sich hier um einen Film handelt, der ähnlich wie einer der sogenannten Anti-Kriegsfilme mittels einer Potenzierung der Gewalt genau diese kritisiert.

Der Blick auf Filme wie die "Saw"-Reihe wird dem einigermaßen reflektierten Zuschauer nach "Funny Games U.S." jedenfalls nicht mehr so leicht fallen wie zuvor. Und wenn natürlich bei solchen Filmen immer die Gefahr besteht, dass ein paar Leute die Ironie des Geschehens bzw. die eigentliche Botschaft nicht verstehen und sich an der Gewalt an sich berauschen: So leicht ist auch das bei "Funny Games U.S." nicht, weil ein Mindestmaß an eigener Denkleistung immer gefordert ist, und sei es nur, die Leerstellen zu füllen. Haneke erreicht mit "Funny Games U.S." eigentlich genau das, was er wollte: Noch einmal diesen Film auf die Leinwand und die Bildschirme zu bringen, der wie kein anderer sinnlose Gewalt darstellt, thematisiert und auf eine nicht belehrende Art und Weise kritisiert, und dabei aktueller als je zuvor ist. Fünf Sterne für einen in jeder Hinsicht radikalen Film.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Remake auf amerikanisch, 27. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Funny Games (DVD)
Michael Hanake hat "Funny Games" schon in der '90er gedreht. Seit dem hat dieser kontroverse Film viel Kritik und Lob erhalten und die Meinungen der Zuschauer zerrissen (siehe auch die Rezensionen für der original "Funny Games"). Jetzt hat Hanake der Film neue gedreht – aber nicht wirklich! Er hat der Drehort von Österreich nach USA umgezogen, aber sonnst bleibt alles gleich: Der Story, das Drehbuch, die Kameraeinstellungen, der Regie, Szene für Szene ist ALLES GLEICH (nur auf Englisch). Gus van Sant hat dasselbe gemacht mit Hitchcock's "Psycho", und mann hat sich damals gefragt "Warum Psycho nochmals drehen, wann Hitchcock es schon gedreht hat?!". Haneke sagt dass die Themen von "Funny Games" (Gewalt in den Medien) eigentlich mehr amerikanisch als europäisch sind, und deswegen hat er seinem Film in Amerika neu gedreht, aber wann mann Deutsch versteht (und dass tut ihr doch, oder?!?), dann kauf lieber der Original von 1997 (der bekommt 5 Sterne!).
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5.0 von 5 Sternen Der warscheinlich am meisten unterschätzte Film der Kinogeschichte!, 6. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Funny Games U.S. (DVD)
"Funny Games U.S." ist ein Film, welcher ohne Zweifel am konventionellen Zuschauer vorbeigehen wird und vermutlich als "zu langweilig" oder "nicht brutal, bzw. spannend genug" kritisiert wird. Was viele jedoch nicht wissen und genau das ist der Knackpunkt im Film:
Dieser Film will gar nicht unterhalten, schon gar nicht mit Gewaltszenen oder expliziten Darstellungen. Die Gewalt die im Film selbst gezeigt wird, ist weder unterhaltend, noch ästethisch, da sich das meiste im Kopf des Zuschauers abspielt. Fast den ganzen Film über möchte man eigentlich die Fernbedienung nehmen und den Fernseher ausknipsen, da man es nicht ertragen kann, was dort mit dieser Famlilie geschieht.
Und genau dass ist die Intention des Films:
Es geht hier darum, dass wirkliche, echte Gewalt, wie im Film dargestellt, keinerlei Unterhaltungswert haben soll, sondern kaum zu ertragen ist. An wieder einigen Stellen ist der Film sehr langatmig. Hierbei ertappt man sich als Zuschauer selber dabei, dass einem der Film nicht "brutal, bzw. spannend genug" ist, was jedoch ebenfalls Absicht des Films ist.
Thomas Hanaken trifft damit voll ins Schwarze und seine Botschaft ist damit unmissverständlich:
Gewalt ist nichts, das schön oder spannend sein sollte oder von den Massen konsumiert werden sollte, da es in Wirklichkeit etwas ganz und gar Wiederwertiges und Schreckliches ist. Dass der Film teilweise zu langweilig auf den Zuschauer wirkt, zeigt einfach nur wie abgestumpft man heutzutage durch das enthemmte Horrorkino ist. Mich selbst hat das sehr schockiert und mir zu denken gegeben.
Dass der Film jedoch an einigen Stellen, aufgrund seiner Härte, so unerträglich für den Zuschauer ist, soll einfach verdeutlichen, dass Gewalt in Filmen nichts ist, was in Massen konsumiert oder verherrlicht werden sollte. Thomas Hanaken schlägt hiermit der Gore- und Splatter-Industrie mitten ins Gesicht.
Wenn man also die Intention des Films versteht, so werden viele Szenen klarer, ergeben mehr Sinn und man kann viel mehr aus diesem Film mitnehmen und lernen als man denkt. Ein Tipp:
Passt wirklich genau auf und schaut euch den Film am besten zwei mal an, es wird sich lohnen. Achtet genau auf die Gespräche im Film, besonders am Ende auf dem Boot.

Ich rate jedem von diesem Film ab, falls man unterhalten werden möchte oder brutale Szenen sehen möchte. Genau darauf will der Film nämlich nicht hinaus; Man will dem Zuschauer lediglich zeigen, wie leichtfertig man mit dem Konsum von Gewalt umgeht.
Wenn es jedoch Leute gibt, die weniger konventionell sind und sich durchaus für die kritische Aussage des Film interessieren, kann ich nur dazu beipflichten sich diesen Film anzuschauen.
Der warscheinlich am meisten unterschätzte Film der Kinogeschichte!
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5.0 von 5 Sternen Bedrückend realer Schocker, 13. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Funny Games U.S. (DVD)
Dieser Film beginnt ganz harmlos und wird dann unglaublich spannend. Die schauspielerische Leistung von allen vier Hauptprotagonisten ist herausragend und richtig überzeugend. Da jede weitere Info einem die Spannung nehmen könnte, sage ich einfach nur "TOP" zu diesem verstörenden Meisterwerk. Nichts für schwache Herzklappen! ABSOLUTE EMPFEHLUNG
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wirklich heftig!!!, 6. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Funny Games U.S. (DVD)
Ich schaue gern Thriller und Horrofilme, aber was ich hier gesehen habe ist an Grausamkeit kaum zu überbieten. Das liegt nicht an den Spezialeffekten oder dem MakeUp sondern einfach an der Handlung und den gezeigten seelischen und körperlichen Grausamkeiten. Der Schmerz und das Leid der Opfer, sowie die Freude und das Vergnügen der Täter wird dermaßen zur Schau getragen und die Hilflosigkeit so deutlich gemacht, dass es einfach nur deprimierend ist. Das Ende sieht man dann schon automatisch kommen.

Ein Film voller Tiefschläge...definitiv kein Vergnügen.
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17 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Funny Games U.S.", 19. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Funny Games U.S. (DVD)
"Funny Games U.S." ist das Remake des gleichnamigen Originals von 1997. Es handelt sich hierbei um eine nahezu 1:1 Kopie und ist wohl nur denjenigen zu empfehlen, die das Original noch nicht gesehen haben.

Die Erzählweise des Films ist sehr ruhig und besitzt eine gewisse realistische Art. Die Geschichte wird mit zunehmender Spieldauer immer intensiver und der Zuschauer wird dazu gezwungen an dem schockierenden Alptraum der Familie teilzuhaben. Die beiden Eindringlinge richten ihren Blick immer wieder in Richtung des Zuschauers und beziehen diesen somit in den Film mit ein. Die Gewaltszenen werden ausnahmslos im Off gezeigt. Durch die eigenwillige Inszenierung haben es aber auch diese Szenen in sich und der Terror läuft weiterhin im Kopf des Zuschauers ab. Leider bricht der Film an manchen Stellen dann ein wenig ein, da einige Einstellungen zu sehr in die Länge gezogen wurden. Die Darsteller liefern allesamt eine solide Leistung ab.

Durch die eigenwillige Inszenierung will uns der Film zeigen, was Gewalt wirklich bedeutet. "Funny Games U.S." ist einfach etwas anderes und egal ob man diesen Film nun gut findet oder nicht, er bleibt einem wohl eine Weile unangenehm im Kopf.

Und sollte sich bei mir mal jemand Eier leihen möchten, werd ich auf jeden Fall sagen: Ne, Ne... den Trick kenne ich schon!
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu viele Vorschußlorbeeren..., 23. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Funny Games U.S. (DVD)
...und viel zu hohe Erwartungen hatte ich an den Film, auch aufgrund des Titels der mir schon im Original was sagte, und jetzt plus eine Neuverfilmung bei dem bekannte Schauspieler mitwirken, ich war gespannt.
Nur gibts es hier keine Kritik an der Gewalt oder eine Analyse über die Verrohung der Gesellschaft von mir - ich fand ähnliche Filme wie z.B. "The Strangers" mit zusätzlichen Horrorelementen oder "Martyrs" grossartig...ich bin sicherlich kein Moralapostel.
Der Grund warum ich hier nicht mehr als zwei Sterne vergebe ist der schlichte Punkt das mich der Film kein bisschen mitgerissen hat, das ich weder mitgefiebert habe, und mich das ganze Drumherum plus das Schicksal der Protagonisten seltsamerweise gar nicht tangiert hat. Wenn das einem Film nicht gelingt, hat er schon verloren - und die Dialoge mit der Kamera plus das eine andere technische Mätzchen haben nicht gerade positiv dazu beigetragen...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Psychothriller: Müll oder Wahnsinn?, 12. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Funny Games U.S. (DVD)
Als Tim Roth Fan musste ich mir diesen Film natürlich unbedingt ansehen. Im Großen und Ganzen war er ganz gut, was die psychische Gewalt angeht, allerdings muss ich Pandora Phila zustimmen, dass die Opfer keinen Überlebenswillen zeigen. Selbst als ihr Kind getötet wird bleiben sie ruhig und gelassen und das widerspricht absolut der menschlichen Natur.

Im Mittelpunkt stehen die Täter, die den Film zu ihren Gunsten formen. Denn es geht natürlich nicht, dass einer von ihnen stirbt, also hat sich der Verfasser des Films gedacht, er spult den Film zurück, so dass auch der Zuschauer es sehen kann und verhindert kurzerhand, dass einer der Täter aus dem Leben scheidet. Gerade in dem Moment als ich dachte: "Endlich, das Opfer wehrt sich!", da wird diese Tat aus dem Film gelöscht, in dem der Täter mit der Fernbedienung den Film zurückspult und die Situation zu seinen Gunsten rettet.

Fazit: Die Psychospielchen sind interessant und heftig, die Täter sind bis ins letzte Detail gemein und durchtrieben, die Opfer zeigen zwar Angst vor den Tätern, haben aber keinen Überlebenswillen oder gar andere Emotionen. Trotz allem gibt es viele spannende Momente.
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10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschender Psycho-Schocker mit einigen Spannungsbremsen, 10. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Funny Games U.S. (DVD)
Zwei Psychopathen überwältigen eine kleine Familie und treiben ihre kranken Spielchen mit ihnen - genug Potential also für einen spannenden Psychothriller. Und zu Anfang geht das Rezept auch auf. Die beiden jungen Spinner wirken bedrohlich und man möchte ihnen aufgrund ihrer ruhigen und auch nervigen Art am liebsten die Pest an den Hals wünschen. Und die Familie um Naomi Watts und Tim Roth tut einem leid. Man fragt sich, auf welche Ideen die beiden Irren so kommen mögen und dadurch bleibt die Spannung auf einem recht hohen Niveau. Allerdings verpufft diese ziemlich schnell nach dem ersten Opfer, als die beiden Psychos für eine gewisse Zeit das Feld räumen. Diese Minuten danach ziehen sich wie Kaugummi, sind insgesamt recht langweilig und nehmen das Tempo aus dem Film. Und auch nachdem sie wieder auftauchen, gelingt es dem Film nicht mehr, wirklich das Interesse auf sich zu ziehen. Merkwürdig ist der Einfall, dass einer der beiden quasi mit dem Zuschauer des Films redet. Noch merkwürdiger ist allerdings eine Szene, in der er eine Fernbedienung in die Hand nimmt und den Film um ein paar Sekunden zurückspult, um die Geschehnisse zu ändern - das ist in einer Komödie wie "Wayne's World" ja ganz witzig, jedoch in einem Thriller vollkommen fehlplaziert. Hinzu kommt, dass ein Showdown vollkommen fehlt und der Film enttäuschend und unbefriedigend aufhört. Man könnte ihm durch die ganzen Punkte zugute halten, dass er versucht anders und unkonventionell zu sein. Das nützt aber nichts, wenn dadurch die Spannung und der Thrill zu leiden haben. Ich habe mir den Film angeschaut, beim Abspann den Kopf geschüttelt und ich werde ihn mir sicherlich kaum ein zweites Mal ansehen.
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Funny Games U.S.
Funny Games U.S. von Tim Roth (DVD - 2008)
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