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5.0 von 5 Sternen 4,5 Sterne von einer, die das Buch nicht kennt.
Angeblich war dieser Film für die Fans der Scheibenwelt gedacht und gemacht worden, aber angesichts der heiligen Empörung, die unter Edel-Pratchett-Fans und Scheibenwelt-DeLuxe-Kennern über diesen Film herrscht, muss ich wohl annehmen, dass Regisseur Vadim Jean mit seinem Zuviel an eigener Kreativität kolossal daneben gelegen hat und das obwohl der...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2009 von Woodstock

versus
51 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Fernsehunterhaltung
Nach "Hogfather" gibt es nun die zweite Verfilmung eines Terry Pratchett-Romans. Genau genommen haben für "The Color of Magic" sogar gleich zwei seiner Bücher Pate gestanden, nämlich "Die Farben der Magie" und "Das Licht der Phantasie".

Erzählt wird die Geschichte vom Zauberer Rincewind, der jedoch so kläglich an der Universität...
Veröffentlicht am 13. November 2008 von FlyingStyle


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50 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 4,5 Sterne von einer, die das Buch nicht kennt., 2. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Terry Pratchetts - The Color of Magic [DVD] (DVD)
Angeblich war dieser Film für die Fans der Scheibenwelt gedacht und gemacht worden, aber angesichts der heiligen Empörung, die unter Edel-Pratchett-Fans und Scheibenwelt-DeLuxe-Kennern über diesen Film herrscht, muss ich wohl annehmen, dass Regisseur Vadim Jean mit seinem Zuviel an eigener Kreativität kolossal daneben gelegen hat und das obwohl der Scheibenweltgott Pratchett höchstpersönlich bei den Dreharbeiten mitgearbeitet hat. Er hat sogar einen Cameoauftritt als Astrozoologe.
Schade eigentlich, dass dies die Pratchettianer nicht gnädiger stimmen konnte, und so lässt manche harsche Kritik aus der Fankurve diesem bizarren Fantasy Glanzstück nur wenig Objektivität und auf keinen Fall die verdiente Anerkennung angedeihen.

Natürlich kann ich die Enttäuschung der Scheibenwelt-Leute verstehen. Ihr Ärger über das filmische Sakrileg am Buch sei ihnen von Herzen zugestanden. Aber zum Glück für den Nachruhm dieses geistreichen und schrillen Films gibt es auch solche Leute wie mich, die das Buch nicht kennen und diesen Film deshalb ganz unbelastet und ohne vorgefasste Erwartungen ansehen können, und sich ergo oberköstlichst über das ideengewaltige Feuerwerk schrulliger Charaktere und erstaunlicher Effekte amüsieren können.
Ich jedenfalls habe viel gelacht, viel gestaunt und einen ausgesprochen kurzweiligen und inspirierenden Aufenthalt auf der verrückten Scheibenwelt genossen. Während ich knappe 190 Minuten lang dem Magieversager Rincewind (Sir David Jason), dem Ersttouristen Zweiblum (Sean Astin) und seiner anhänglichen Truhe hinterher gereist bin.

Der Handlungsverlauf mag für Buchkenner zerstückelt, gekürzt oder gar unlogisch sein, aber was man nicht kennt kann man nicht vermissen, und so habe ich weder an der Logik noch am liebenswerten Inhalt dieser Geschichte etwas auszusetzen. Ganz im Gegenteil, es ist einfach zu amüsant, wie an dieser Unsichtbaren Universität Karrieren gemacht werden, während in der Schmuddelmetropole Ankh Morpork Zweiblum der erste Tourist der Scheibenwelt auftaucht und ganz japanisch und naiv von einem halsbrecherischen Abenteuer zum nächsten stolpert, den Rand der Scheibenwelt erreicht und dort in den Dienst der Wissenschaft gestellt wird. Zwangsbegleitet wird er von Rincewind dem Zauberer, der sich keinen einzigen Zauberspruch merken kann und alles andere als erfreut ist über diesen undankbaren Job, den man (Jeremy Irons) ihm unter Androhung der Todesstrafe aufgenötigt hat. Die kontinuierlichen Begegnungen von Rincewind und Herrn Tod tragen auch nicht gerade zur Hebung der Stimmung bei - jedenfalls nicht bei Rincewind, der Zuschauer darf sich natürlich reichlich beömmeln.
Apropos Rincewind: Ich weiß nicht, ob er gemessen am Buch zu alt, zu dick oder zu ergraut ist. Ich weiß aber, dass er seit 40 Jahren recht erfolglos an der Unsichtbaren Universität studiert, also nicht mehr ganz jung sein kann (die meisten Zauberstudenten beginnen ihre Karrieren bekanntlich nicht wie Harry Potter). Insofern ist Rincewind mit Sir David Jason (Albert aus Hogfather) für meinen Geschmack optisch absolut perfekt besetzt, ganz abgesehen davon, dass der Mann genial schauspielert wie übrigens auch Sean Astin, Tim Curry, Jeremy Irons und nicht zuletzt der als Hogwarts Hausmeister Filch bekannte David Bradley, der einen dermaßen barbarischen Cohen spielt, dass sogar Arnie noch vor Neid erblassen würde - besonders wegen der Zähne ;o).

That's it:
Drachen, intelligente Truhen voller Gold, Kneipenschlägereien, Trolle, Schildkröten, Weltraumtrips, Nahtoderfahrungen, Cohen der Barbar und etliche sehr brauchbare Anregungen, wie man die berufliche Konkurrenz ausschaltet, verpackt in eine hastige aber durchaus verständliche und absolut abgefahrene Handlung, versehen mit handwerklich sehr gut gemachten Effekten und Tricktechnik und überragenden Darstellern - was braucht man eigentlich noch mehr um ausgezeichnet unterhalten zu werden?

DVD:
Laufzeit 189 Min., EuroVideo, Ton: Dolby Mehrkanalton AC 3, Sprache: Deutsch (DD 5.1), Englisch (DD 5.1). Untertitel: Deutsch, Englisch Bildformat: 1:1.78/ 16:9 anamorph.
Extrals: Trailer.
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51 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Fernsehunterhaltung, 13. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Terry Pratchetts - The Color of Magic [DVD] (DVD)
Nach "Hogfather" gibt es nun die zweite Verfilmung eines Terry Pratchett-Romans. Genau genommen haben für "The Color of Magic" sogar gleich zwei seiner Bücher Pate gestanden, nämlich "Die Farben der Magie" und "Das Licht der Phantasie".

Erzählt wird die Geschichte vom Zauberer Rincewind, der jedoch so kläglich an der Universität gescheitert ist, dass er sogar raus geschmissen wurde. Schuld daran ist das Oktav, ein Zauberbuch, das einen seiner acht mächtigen Zaubersprüche in Rincewind gepflanzt hat. Der Spruch ist bei ihm nun sicher aufgehoben, allerdings ist in seinen Gedanken kein Platz mehr für weitere Zauberformeln. Gerade erst auf der Straße gelandet, trifft der Zauberer auf Zweiblum. Dieser eigenwillige Kerl in kurzen Hosen und einem Hawaii-Hemd ist der erst Tourist, den es bisher auf der Scheibenwelt gibt. Er will einfach alles sehen, was ihm spannend erscheint, ob das nun die Unsichtbare Universität oder eine Kneipenprügelei sind. Durch einen Zufall hat er sich Rincewind als Führer ausgesucht, der diese Arbeit nicht zuletzt als Auftrag von höherer Stelle annimmt.

Für diese beiden so verschiedenen Gestalten beginnt eine Abenteuerliche Reise, die sie sogar bis an den Rand der Scheibenwelt und darüber hinaus führt. Im Weg steht ihnen dabei lediglich Trymon, ein zwielichtiger Magier, der über Leichen geht, um Erzkanzler an der Unsichtbaren Universität zu werden. Er weiß von dem Zauberspruch, der sich in Rincewind verbirgt, und lässt ihn deswegen verfolgen. Denn er braucht ihn, um die absolute Macht zu erlangen.

Terry Pratchett ist mit Sicherheit einer der originellsten Fantasy-Autoren unserer Zeit. Seine Romane sind humorvoll, stellenweise sogar albern, und haben einen hohen Unterhaltungswert. Es ist eine Herausforderung, seine skurrile Welten in Form eines Films umzusetzen, die hier zwar recht gut gelungen ist, aber trotzdem einige Wermutstropfen aufweist. So merkt man zum Beispiel deutlich, dass es sich um eine Fernsehverfilmung handelt, für die nur ein begrenztes Budget zur Verfügung stand. Einige der Animationen sind zu schnell als solche zu erkennen und fügen sich nicht sehr flüssig ins Bild ein. Wer die Romane gelesen hat, wird außerdem merken, dass der Charakter von Rincewind stellenweise stark von der literarischen Vorlage abweicht.

Was hingegen gut gelungen ist, ist die Eigenständigkeit des Fernseh-Zweiteilers. Auch wer noch nie etwas von Pratchett gelesen hat, wird problemlos in seine Welt einsteigen können und keine Schwierigkeiten haben, der Handlung zu folgen. Für Fans ist es in jedem Fall eine Freunde, ihre Lieblingsbücher nun in Farbe und bewegt genießen zu können.

Im Vergleich mit "Hogfather" ist "The Color of Magic" deutlich bunter und verspielter ausgefallen. Der Tod spielt hier zwar auch eine Rolle, kommt aber nur am Rande vor. Wenn er auftaucht, hat man aber garantiert etwas zum Schmunzeln. Der Humor von Rincewind und Zweiblum entsteht vor allen Dingen durch ihre Naivität. Immer wieder geraten sie in Situationen, mit denen sie eigentlich komplett überfordert sind, die sie aber immer wieder dank außergewöhnlicher Hilfe oder schlicht durch Zufall meistern.

Fazit: "The Color of Magic" ist gute Fernsehunterhaltung, die, wenn man sie als solche sieht, auch wirklich Spaß macht. Man darf jedoch nicht zu viel erwarten oder sie zu sehr mit der Romanvorlage vergleichen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut Genial, 8. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Terry Pratchetts - The Color of Magic [DVD] (DVD)
Ich liebe Terry Pratchett und nachdem ich auf Hogfather gestoßen bin war ich schon der glücklichste Mensch dieser Erde. Als dann schließlich Color of Magic rauskam habe ich mir vorerst nicht zuviel erwartet, aber der Film hat meine Erwartungen übertroffen!
Klasse Schauspieler, geniale Umsetzung und Terry Pratchett wie immer selbst mit dabei.
Sogar meine ganze Familie, und die besteht aus 7 Personen mit unterschiedlichsten Geschmäckern, ist begeistert von dem Film!!
Kann ich nur jedem empfehlen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Terry Pratchett in bewegten Bildern - Color of Magic, 12. April 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Terry Pratchetts - The Color of Magic [DVD] (DVD)
Nun lese ich schon seit mehreren Jahren die Geschichten aus und um Ankh-Morpork. Kritisch, aber voller Neugier habe ich mir den Film Color of Magic Teil 1 und 2 kommen lassen. Ehrlich, besser kann man es nicht machen. Die Charaktere sind sehr treffend dargestellt. Erzkanzler und Zauberer Trymon sprühen nur so vor lauter Lust am Spiel. Rincewind, das ist was für sich. Durchtrieben und feige, echt Pratchett. Dann der Tourist, einfach Klasse, mit kurzer Hose und Kniestrümpfen, so richtig aus dem Leben. Die Kulisse ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Rundherum eine gelungene Angelegenheit. Ich freue mich schon auf die nächsten Folgen.
Lutz Meyer, Roigheim
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwer umzusetzen, 27. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Terry Pratchetts - The Color of Magic [DVD] (DVD)
Ich denke es ist nicht einfach, Pratchetts Geschichten zu verfilmen, ähnlich wie bei "Hogfather" war ich doch etwas enttäuscht. Der Wortwitz, von dem die Geschichten leben, geht in den Verfilmungen sehr unter.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöner Film, miese deutsche DVD, 5. Januar 2009
Von 
S. Fischer (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Terry Pratchetts - The Color of Magic [DVD] (DVD)
Bei 'The color of magic' handelt es sich im einen Fernseh-Zweiteiler eines britischen Senders, der nach dem Erfolg der Verfilmung von Terry Pratchetts 'Hogfather' auch die ersten beiden Bände aus der erfolgreichen Scheibenwelt-Reihe in Angriff genommen hat.
Erzählt wird die Geschichte des (Möchtegern-)Zauberers Rincewind, der völlig unfähig ist, irgendwelche Magie auszuüben, seit sich ein mächtiger Zauberspruch aus einem Buch in sein Gehirn geflüchtet hat. Nachdem er deshalb von der Universität für Zauberer geworfen wird, verdient er sich seinen Lebensunterhalt als Reiseführer für einen naiven Touristen (gespielt von Sean Astin, Herr der Ringe). Mit diesem stolpert er von einer lebensgefährlichen Katastrophe in die nächste und schließlich ist er der einzige, der die Scheibenwelt retten kann...
Wie bei den Büchern handelt es sich hier um humorvolle Fantasy mit einem kräftigen Schuss Abenteuer, die auch durchaus Tiefgang hat. Der Fan der Bücher trifft hier liebgewonnene Charaktere wie Tod, den Bibliothekar oder Cohan den Barbaren wieder. Über die Besetzung wird viel gestritten, doch insgesamt finde ich persönlich diese größtenteils gelungen. (Nur Jeremy Irons als Patrizier fand ich nicht so toll, zumal er im englischen Original furchtbar nuschelt. Das passt, finde ich, nicht.) Die Sets sind liebevoll gemacht, die Effekte natürlich nicht auf Kino-Niveau, aber zumindest gut, manchmal sogar wunderbar. Das Ganze ist mit viel Liebe zum Original verfilmt worden. Natürlich musste man kürzen, aber die Handlung ergibt Sinn und viele tolle Szenen finden sich im Film wieder. Insofern würde ich den Film alleine als gelungen bewerten.
Was ich nicht nachvollziehen kann ist, warum es in Großbritannien eine Doppel-DVD mit großartigem Bonusmaterial gibt und man in Deutschland mit ein paar Trailern zufrieden sein muss. Auf der UK-DVD sind ausführliche Interviews u. a. mit den Schauspielern und Terry Pratchett, weggekürzte Szenen, Infos zu den Dreharbeiten und ein mehrteiliger 'Touristenführer' zur Scheibenwelt. Die Bonus-DVD bietet eine Fülle von Material und macht unheimlichen Spaß. Daher der Abzug für die deutsche Fassung. Wirklich schade, wenn so etwas vorliegt und nicht verwendet wird.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöner Fantasy-Film, 2. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Terry Pratchetts - The Color of Magic [DVD] (DVD)
Ich kenne keines der Bücher von Pratchett, hatte nur viel gutes von diesen gehört was mich dann auch dazu verleitete diesen Film auszuleihen. Ich war sehr positiv überrascht. Der Film ist sehr originell und es ist eine völlig andere Fantasywelt wie man sie sonst vorfindet. Urkomisch ist der TOD der bei jeder "Nahtoterfahrung" von Rincewind erscheint und ihn dazu ermutigt doch nicht so am Leben zu kleben. Insgesamt wirkt der Film auch als Gesellschaftssatiere: Die Zauberer die sich nur durch Mord zu höheren Positionen aufschwingen können oder der "dumme Mob" der mit "Tot allen Zauberern" zum Sturz der vermeindlich untätigen Zauberschaft aufruft.
Ich möchte jetzt nicht zu sehr ins detail gehen aber als nicht Pratchett kenner stören mich abweichungen vom Buch natürlich überhauptnicht. The Color of Magic ist ein lustiger, origineller und unterhalsamer Film der für jeden Fantasyliebhaber zu empfehlen ist. Einzig die etwas gestückelt wirkende Handlung ist mir eine negative Bemerkung wert. Hier sollten die Produzenten die Bücher noch mehr als inspiration sehen und nicht versuchen sie möglichst detailiert wiederzugeben. Selbst wenn ich fan währe hätte ich lieber einen ganz schlüssigen Film als einen 1:1 Versuch.
Dennoch: Absolut empfehlenswert 4,5 Sterne von mir
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bringt den Humor nicht angemessen rüber, 5. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Terry Pratchetts - The Color of Magic [DVD] (DVD)
Mich hat der Film doch eher enttäuscht.

Meine größte Vorfreude betrafen Rincewind und den Tod und leider klappte das gar nicht.

Rincewinds' sarkastisch gottgegebene Art mit dem feinen Wortwitz ist leider kaum wahrzunehmen. Auch ist die Optik von R. nicht das Ideal, in den Büchern schlacksig, lange Nase, extrem tapsig und ungeschickt etc.. und im Film... eher Weihnachtsmann mit einer belehrenden Ader. Schade.

Die Truhe ist gut gemacht, wobei die Angst, die diese ausstrahlen soll nicht wirklich rüberkommt, abgesehen davon, daß alle Menschen aus daher unerfindlichen Gründen davonlaufen.

Der Tod ist zu billig mit steifer, unecht aussehender Maske. Zumindest den Unterkiefer hätte man doch ansatzweise beweglich machen können? Wirkt eher ein bischen wie eine Variante aus Scary Movie.
Wenn man schon so tolle Trickeffekte wie die Schildkrötenwelten und den Troll hinbekommt, dann sollte es ja wohl auch machbar sein, ein echt aussehendes Skelett zu zeigen, das hat schon in Stop-Motion in den 60ern geklappt!
Und was nun gar nicht rüberkommt ist der Charakter! Im Buch löst der Tod (verständlicherweise) großes Unbehagen aus, dies kommt gar nicht rüber. Und das der Tod laut Buch am Anfang noch überrascht, dann ehrgeizig, dann wütend und zu guter Letzt nur noch resigniert auf Rincewinds "Nah-Tods-Erfahrungen" reagiert ist auch nicht wirklich rübergekommen.

Der Tourist ist passend, der Held und die Scheibenwelt inkl. Groß-A-Tuin ebenfalls. Das die acht Zaubersprüche auch etwas sehr bösartiges haben geht meiner Meinung nach inhaltlich leider völlig unter.

Insgesamt ist mein Fazit, daß einfach zuviel von Pratchetts' Humor liegen geblieben ist. Schade, noch dazu bei der Filmlänge...

Gruß, Florian
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anders aber trotzdem schön, 17. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Terry Pratchetts - The Color of Magic [DVD] (DVD)
Der Film ist an sich schön gemacht, hat viele schöne Bilder und die Charaktere wirken überzeugend. Allerdings muss ich hier der Mehrheit recht geben, Rincewind habe ich mir anders vorgestellt, was aber nicht unbedingt heisst dass die Figur schlecht dargestellt worden ist.
Insgesamt finde ich den Film nett, wobei jeman d der keine Ahnung von der Scheibenwelt hat den Film eher langweilig finden wird, und daher lieber zu Hoghfather greift.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wirklich Schade um die Story., 15. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Terry Pratchetts - The Color of Magic [DVD] (DVD)
Wie es scheint hat arme Terry Pratchett immer wieder Pech bei der Umsetzung seiner fantastischen Geschichten raus dem Medium Buch hinein ins Medium Computer (Ende der 90er) oder wie in diesem Fall Fernsehen.

Schon die als Animationserie umgesetzten Hexenstories (wyrd Sisters) und Rockepos (Soulmusic) kamen so schlecht beim englischen Publikum an, das eine Übersetzung ins deutsche gar nicht erst "disk"-utiert wurde. (war auch wirklich nicht sehenswert.)Überraschend gelungen die Umsetzung des Hogfathers. Wenig gab es zu klagen, auch wenn nichteingeweihte vielleicht bei der ein oder anderen Szene gegen die Wand laufen mussten. Es sieht jedenfalls so aus, als wollen zu viele gescheiterte Medienmacher, von dem, nach einem "unfehlbaren" Pratchett-Rezept gebackenen Kuchen ein Stück abhaben.

The Color of Magic ist eine Umsetzung der Bücher "Licht der Fantasie" und "Farben der Magie" meinen beiden persönlichen Favoriten wenn es um die Scheibenwelt geht. Leider ist die Umsetzung deutlich liebloser als beim Vorgänger-Film "Hogfather" gelungen. Der Streifen wirkt eher wie ein Märchenfilm aus dem amerikanischen Vorabendprogramm als eine Kinoproduktion. Vieles aus den Büchern wurde nicht umgesetz, einiges nur Halbherzig bzw. Lieblos und anderes schlicht und ergreifend Schlecht. Weder Rincewind (eigentlich ein Student kein Greis) noch Zweiblume (typischer Japaner mit Fotokamera und amerikanischen Sinn für Kultur) wurden gelungen Adaptiert. Selbst "Cohen der greise Barbar", der nun wirklich Problemlos umzusetzen gewesen wäre, misslingt Zielsicher. Von schauspielerischer Leistung kann in einigen Szenen nun wirklich nicht die Rede sein. Protagonisten stehen in einer zu sehr nach Requisite ausehenden Requisite herum machen den Mund auf und zu. Selbst Altstar und Attentäter Tim Curry kann das Gesehene nur kaum merklich aufwerten.

Ob es nun an dem arg abgenutzten Rotstift, dem reduzierten Budget oder der Überforderung der Regie lag, das "Color of Magic" nach dem sehr gelungenen Hogfather, derart in die Hose gegangen ist kann ich nicht sagen. Generell scheint es mir keine gut Idee, zwei Bücher zusammenzufassen, zuvieles wird der Fan vermissen. Auch kann es nicht Schaden sich näher an die Vorlage zu halten.

Die Pratchett-Typische Ironie und Situationskomik will während des Films einfach nicht aufkommen. Dabei liefert der Meister doch mit den Büchern zwei so geniale in Fantasieleserkreisen längst legendäre Vorlage, die jeder Anhänger von Tolkien und Co. am besten im englischen Original gelesen haben sollte. (Pratchett macht gerne unübersetzbare Wortspiele, selbst die namen vieler Charakter sind solche Wortspiele. Letzteres ist wohl als Karikatur zu Tolkien zu sehen der gleich massenweise Wesen aus der Edda (Heidenbibel) auferstehen lässt.)

Hoffen wir das Beste, das dies nicht die Letzte, dafür aber die schlechteste Umsetzung eines Pratchett-Buchs auf die flache Kinoleihenwand bzw. die flache DV-Disc bleiben wird. Schön wäre wirklich einmal eine wortgetreue Umsetzung (zumindest auf HdR 1 Niveau) mit grossem Hollywood-Budget um dem Herrn Pratchett auf seine alten Tage zum längst verdienten Ruhm und ansehen zu verhelfen.
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Terry Pratchetts - The Color of Magic [DVD]
Terry Pratchetts - The Color of Magic [DVD] von Terry Pratchett (DVD - 2008)
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