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67 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen alte Herren rocken kräftig
Ich möchte gar nicht näher auf die immer auch hier in den Kritiken aufkeimenden emotionalen Äußerungen bezüglich dem Namen der Gruppe eingehen, ich habe hier nur manchmal leider den Eindruck,daß viele vor lauter Ärger über den neuen Bandnamen " Queen and Paul Rodgers" nicht mehr richtig zuhören können und auch wollen,...
Veröffentlicht am 17. September 2008 von Rock this Place

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Album, das polarisiert, dabei ist es
Wirklich erstaunlich (oder doch nicht?), wie stark dieses Album polarisiert. Dabei ist es wirklich weder brillant noch schrottig.
Ich denke, dass kaum einer derjenigen, die diesem Album 5 Sterne gegeben haben, wirklich der Meinung ist, dass dieses Projekt mit den Klassikern wie "A Day at the Opera" mithalten kann. Insofern ist es ein Witz, diesem Album die "volle...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2008 von Amazon Customer


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67 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen alte Herren rocken kräftig, 17. September 2008
Rezension bezieht sich auf: The Cosmos Rocks (Audio CD)
Ich möchte gar nicht näher auf die immer auch hier in den Kritiken aufkeimenden emotionalen Äußerungen bezüglich dem Namen der Gruppe eingehen, ich habe hier nur manchmal leider den Eindruck,daß viele vor lauter Ärger über den neuen Bandnamen " Queen and Paul Rodgers" nicht mehr richtig zuhören können und auch wollen, denn musikalisch vermischt diese CD meiner Meinung nach viele, ja sehr viele musikalische Elemente von alten Queen - CD-s, speziell aus den 70 - ern mit dem tollen Bluesrock von Bad Company und Elementen von Free( hört doch mal bitte genau hin, wann gab es auf einer Queen CD letztmals soviel Klavier zu hören und so wenig Keyboard, da muss man bis in die keyboardfreien Queen - Alben aus den 70 - ern, teilweise Anfang 80 - ern zurückgehen)

Ich höre genau das, was ich erhofft habe, mir gehts bei der Sache einzig und allein um die Musik, denn eine reine "Kopie" von alten Queen Songs oder ( Schreck lass nach ! ) eine halbherzige Resteverwertung von angesungenen teilweise alten Songs mit Freddie wie auf Made in Heaven findet nun wirklich definitiv nicht statt und das ist sehr gut so.

Nein, ganz im Gegenteil, die alten Herren machen das hier mal wirklich toll, sei ihnen ihre Freude an der Musik doch gegönnt, rein wegen der Kohle machen die das garantiert nicht, das haben die definitiv nicht mehr nötig.

Ich bin der Meinung, so lange man solche tolle Melodien, Satzgesänge, Solos und variantenreiche Songs von Ballade bis straightem Rock hört und das alles sehr "organic" klingt und dargeboten wird, ist das schlichtweg klasse.

Und sind wir als "alte" Queen - Fans doch mal ehrlich, wenn man schon mal von eigentlichen unpassenden und unsäglichen Vergleichen ausgehen will, muß man schon einige Queen - Scheiben in die "tollen alten Zeiten " zurück,bis man Taylor auf seinen Drums und May auf seiner Red Special so toll und auch so ausdauernd und rockig hören durfte.

( Ich darf beispielhaft nur an einige Scheiben aus den 80 - ern erinnern, da war nicht alles Gold was verkaufstechnisch glänzte).

Ich habe keine zweite Night at the Opera, a Day at the Races oder eine News of the World erwartet, solche Scheiben macht man als Musiker nur einmal im Leben, aber diese Cd "The Cosmos rocks" macht mir einfach riesigen Spaß, man hört den alten Knaben an, daß sie einfach zusammen Fun hatten.

Die typischen, kleinen wunderbaren gefühlvollen May - Solos(z.B. in "Small" und "Through the Night") sind zu hören, Taylor haut endlich mal wieder richtig in die Drums rein( "Still Burnin'") und Rodgers ist und war immer auch schon ein genialer Sänger( "Time to Shine"), das alles zusammen macht eine tolle und neue Mischung, bei der natürlich auch der bluesigere Sound ( z.B. in "Voodoo") eine Menge dazu beisteuert, alles klingt kantiger und eckiger als oft zuletzt, genau das hatte ich erhofft, in den Songs ist einfach " Leben " drin, aber man entdeckt auch wunderbare Harmonien ( z.B "We believe" "Some Things that Glitter" ).

Wer sich natürlich vom Gedanken wirklich nicht lösen kann, dass Queen immer nur aus Freddie bestand, wer somit den Wahnsinns - Entertainer und Frontmann Freddie Mercury alleine als "Queen" ansieht( was übrigens, ohne Freddies musikalisches Lebenswerk schmälern zu wollen, eigentlich nie stimmte,man schaue nur, wer welche Songs geschrieben hat, später ab "Miracle" wurden alle sogar gemeinschaftlich verfasst)

Dieser Hörer wird, ohne dass er es will oder beabsichtigt, leider automatisch mit einer negativen Grundeinstellung an die CD heran gehen, diesem Personenkreis sei von einem Kauf wirklich dringend abgeraten, denn der sucht verzweifelt vorrangig und heftig die Songs auf - und abskippend eine Stimme, die es( leider) nicht mehr geben kann, Freddie fehlt wirklich, aber gute Musik bleibt eben trotzdem gute Musik.

Meine Wertung :

"Nur" 4 Sterne, da der tolle Song take love unverständlicherweise fehlt, der neue Song wurde nur live auf der Tour 2005 gespielt und mir die verwendeten Samples in Celebrity und Warboys nicht gefallen.

P.S.

"Queen" ist tot, es lebe "Queen and Paul Rodgers", the Show must go on.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit einem Tränchen im Auge und voller Vorfreude, 28. September 2008
Rezension bezieht sich auf: The Cosmos Rocks (Audio CD)
... habe ich mir dieses Album angehört. Mit sehr viel Spannung wurde das neue und erste reguläre Studio-Album von Queen nach dem Tode von Freddie Mercury (R.I.P.) erwartet! Vorab: Klar, hier singt nicht Freddie (ist ja wohl auch schwer möglich), sondern Paul Rodgers, seines Zeichens selbst eine lebende Legende (u.a. ex FREE/ BAD COMPANY) und einer der besten, weissen Blues-Rock Sänger der Welt.
Und noch eines vorab... natürlich klingt es anders, als mit Freddie.
Paul Rodgers versucht erst gar nicht den unvergleichlichen Stil von Mercury zu imitieren, sondern setzt eigene, bluesigere Elemente. Wer als Queen/Rodgers Fan ohne Vorurteile, aufrichtig und offen an dieses Album herangehen wird, wird dieses Album lieben, oder zumindest sehr mögen.
Es ist einfach schön, wieder Brian May's unvergeichliche Gitarre zu hören, die einzigartigen typischen Queen Chöre (von Brian May und Rodger Taylor), sowie den bombastischen, typischen Queen-Sound.
Wenn ein Vergleich von Nöten ist, dann würde ich sagen... dies sind Queen, wie sie eher in den 70ern klangen (mehr Rock, weniger Pop, bzw. Klassik), mit dem Sound von heute und mit Paul am Gesang.
Natürlich zollt man auch Rodgers Tribut und so mehren sich hier und da die bluesigen Elemente... doch hey, nicht ein Queen Album klang in der Vergangenheit wie das andere. Vielmehr hat die Band erfolgreich versucht, sich immer wieder neu zu erfinden. So auch bei diesem Album, welches ich wirklich jedem aufgeschlossenen Rock Fan empfehlen kann. Hoffe, wir werden in Zukunft noch mehr von dieser Kollaboration Queen/Paul Rodgers hören.
Von mir gibt es 4+ von 5 Punkten mit Verneigung vor der Spielfreude und Mut der Akteure! ;-))
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Rock Album, 17. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: The Cosmos Rocks (Audio CD)
Hier haben Queen + Paul Rodgers ein sehr gutes Rock Album abgeliefert.
Ich bin seit Anfang der 80er Jahre Queen Fan, bevorzuge aber eher die Songs aus den 70ern.
Dieses Album hat mich sehr überrascht, da ich in den letzten Jahren von meinen Lieblingsbands immer nur enttäuscht wurde.
Wer Queen und Bad Company (Free) mag kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten!
Für mich muss ein gutes Album nicht musikalisch perfekt sein oder ganz bestimmte Elemente enthalten. Mir müssen die Songs gefallen und das ist bei The Cosmos Rocks der Fall.

Denjenigen die glauben das Queen hier ein Denkmal entweihen sei gesagt, das
1. Das Album als Queen + Paul Rodgers auf den Markt kam
und
2. Ausser der Band selbst niemand die Rechte an dem Namen Queen (als Musikgruppe) hat. Das Denkmal existiert nur in den Köpfen einiger Fans. Nur weil Brian und Roger jetzt nicht das machen was der eine oder andere Fan erwartet kann man doch nicht sagen sie machen etwas "falsch" mit dem Namen Queen.

Ich bin sehr froh das meine Lieblingsband wieder aktiv ist und nicht aufgegeben hat.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine gute Rockplatte..., 15. September 2008
Von 
Harald Mausa "harald_mausa" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Cosmos Rocks (Audio CD)
ist den älteren Herren da gelungen. Was vielen hier nicht "queenig" genug ist-was immer man sich darunter vorstellen muss- ist gerade das Reizvolle.
Immer wieder hört man etwas altvertrautes heraus, aber nicht vordergründig, wie das "We will Rock You" Zitat in Track 3, sondern meist relativ weit "hinten". Viel bluesige Elemente, ab und an blitzt May's Red Special auf, relativ wenig "Chorgesänge" (Schade, gerade Taylor's Stimme hätte ich persönlich gerne häufiger gehört!)
Es fehlen nur die genialen Songs, die es auf jedem "Queen"- Album mal mehr, mal weniger gab. Dafür gibt es aber auch keinen handfesten Ausfall, wie es den auch gerne mal auf früheren "Queen"-Alben gab.
Das macht meines Erachtens in Summe 4 Sterne. Wobei ich guter Hoffnung bin, daß das Album noch gewinnen wird, wenn es häufiger gehört wurde.
Für meinen Teil bin ich mehr als zufrieden. Vielleicht ein bischen mehr "Roger Taylor" dann wird es noch besser in Zukunft, imho....
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine Chöre? Von wegen! Queen sind zurück..., 15. September 2008
Rezension bezieht sich auf: The Cosmos Rocks (Audio CD)
Bevor ich mit meiner Rezension beginne: Die Verpackung der Special Edition, die wie ein Buch aufgemacht ist und die CD und DVD in zwei Schubern enthält, ist extrem eng und es fällt schwer, die Disks herauszuziehen - leichte Kratzer können die Folge sein! Sowohl die CD als auch die DVD waren bei mir nach dem ersten Herausziehen zerkratzt, aber lauffähig. Also, wenn Ihr eine zerkratze CD erhaltet, versucht einen Ersatz von Amazon zu bekommen; da scheint man fabriktechnisch nicht ganz mitgedacht zu haben.

Ich war weder skeptisch noch voller Erwartungen, als ich vor Monaten von dem neuen Queen-Album hörte. Ich dachte nur: Was immer da kommen wird, es wird anders sein. Immerhin haben wir 2008 und nicht mehr 1988 oder 78, und Queen wollen sich mit Sicherheit nicht wiederholen! Von daher sollte man auch nicht den Sound erwarten, den Queen in der Vergangenheit hatten - bis natürlich auf die Trademarks: den Gitarrensound, Piano, Gesangslinien, Chöre.

Und davon ist einiges übrig geblieben: Brian Mays Red Special ist zwar oft nur hintergründig, aber in manchen Songs auch mit kleinen Soli zu hören; mindestens drei Songs enthalten Klaviermelodien, die deutlich nach Queen klingen, und gerade die letzten beiden Songs enthalten tolle Chorgesänge von Roger Taylor und auch Brian May, die Paul Rodgers' Leadgesang wundervoll unterstützen. Es ist tatsächlich von all dem etwas weniger vorhanden als früher, aber niemand sollte abstreiten, dass Queen-typische Sounds ihren Weg auf diese Platte gefunden haben!
Was die Songs selbst angeht, so finden sich sowohl "bekannt" klingende Strukturen ("Time To Shine", "We Believe", "C-lebrity", "Say It's Not True") als auch für Queen völlig neue Ansätze wieder - z.B. "Voodoo", der in meinen Ohren ein wirklich entspannender und sogar leicht tanzbarer Song ist, der auch mit Freddie Mercury "anders als früher" geklungen hätte.

Aber wie klingt die Platte denn nun insgesamt? Lenkt die Stimme von Rodgers zu sehr ab, und sind die Songs wirklich zu unspektakulär, wie ja viele Skeptiker behaupten? An dieser Stelle will ich nun mal meine persönliche Meinung zu denen sagen, die diese Platte als Paul-Rodgers-Soloplatte abtun: Hört Euch doch mal "Time To Shine" genau an und ersetzt in Eurem Kopf Rodgers' Gesang durch Mercury, und Ihr werdet feststellen, dass nicht nur "die Stimme" oder "der Sound" Queen ausmacht, sondern auch die Gesangslinien! Und das, was Rodgers da singt, würde gesungen von Mercury mit Sicherheit selbst bei kritischen Queen-Fans keinerlei Fragen aufwerfen! Man merkt deutlich, dass hier versucht wurde, den Gesang mit der Musik so zu vereinen, dass sich trotz anderem Sänger ein "Queen-Erlebnis" aufbaut. Sicher, in einigen Songs hört man auch den Einfluss Paul Rodgers', der mit seiner tieferen Stimmlage (eher Richtung Brian May statt Mercury) auch blues-artige Noten beisteuert. Aber letztlich wurde hier eine Fusion zweier Musikstile geschaffen, die sich mal mehr Richtung Queen, mal mehr Richtung Paul entwickelt. Und das lässt dieses Album anders und vor allem NEU klingen und ist mir allemal lieber, als wenn Queen nur Altbekanntes neu aufgelegt hätten.

Kritisch sehe ich wie bereits angesprochen teilweise den Sound der Platte: Denkt man nur an pure Rocker wie "Machines" von 1984, wo Mays Gitarre vordergründig mit Riffs und einem genialen Solo den Song vorwärts trieb, ist der einzige echte Rocksong auf der neuen Platte wohl "C-lebrity"; alle anderen sind eher entspannt oder im Stil des Blues-Rock gehalten, und entsprechend hintergründig und flächig werden Gitarre, Klavier und Drums eingesetzt. Etwas mehr Volumen für die Instrumente hätte die Songs vielleicht noch interessanter klingen lassen.

Mein Fazit: The Cosmos Rocks enthält zwei Welten, die von Queen und die von Paul Rodgers, und je nach Gestaltung eines Songs hört man Gesangsmelodien, Gitarren und Rhythmen, die durchaus auch vom klassischen Queen-Lineup stammen könnten - man bedenke, es ist 2008 und Musiker entwickeln sich weiter. Vielleicht wollten Queen genau diesen etwas ruhigeren, hintergründigen Sound der Instrumente, um den Gesang besser zu präsentieren, und es würde mit Mercury und Deacon ähnlich klingen. Keinesfalls sollten Fans sich dieser Platte verschließen, nur weil sie anders klingt, oder weil jemand anderes am Mikrofon steht. Und noch eine Anmerkung in eigener Sache: Mika ist ein gutes Beispiel dafür, wie man den "alten" Queen-Sound imitiert - kaum mehr als eine Kopie! Und Queen haben guten Grund, sich jemanden zu suchen, der eben nicht kopiert, sondern neue Noten in die Musik bringt - aus Respekt gegenüber Freddie und auch, weil wir eben nicht mehr 1988 haben. Von daher ist der Begriff "altmodisch" für dieses Album ein völliger Fehlgriff.
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30 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Queen erfindet sich neu, 14. September 2008
Rezension bezieht sich auf: The Cosmos Rocks (Audio CD)
Queen erfindet sich neu - beinahe mit jedem Album kam ein spürbarer Wechsel, exemplarisch seien hier die sehr unterschiedlichen Alben "Queen" (1973), "Jazz" (1978), "Hot Space" (1982), "A Kind of Magic" (1986), "Innuendo" (1991) und natürlich "Made in Heaven" (1995) genannt.

Was heißt das? Nun, dass "The Cosmos Rocks" eben nicht klingt wie ein Aufguss der früheren Werke. Natürlich hätten sich viele posthume Queen-Fans jüngeren Alters ein Album gewünscht, das schlichtweg Stilkopien aller "Greatest Hits I & II" mit neuen Texten liefert. So viel ist gewiss: Das ist ausdrücklich nicht der Fall.

Unabwendbar bringt eine neue, beileibe nicht per Castingshow aufgestellte Lead-Stimme neue Akzente - insbesondere auch im Songwriting. Und so fühlt man sich mitunter geneigt zu fragen: Ist das eher Queen + Paul Rodgers oder schon fast Paul Rodgers + Queen? Die Antwort liegt auf der Hand: Ein bisschen von beidem, es variiert von Track zu Track. Darüber hinaus ist der Sound von Gitarrengott Brian May trotzdem absolut unverkennbar, die den Queen-Sound wohl fast ebenso stark geprägt hat wie die Stimme von Freddie Mercury - nicht zu vergessen das bodenständig-ehrliche, handfeste Schlagzeugspiel von Roger Taylor.

Alles in allem muss man bereit sein, sich in das Album hinein zu hören. Wer erwartet, Gesang wie von Freddie Mercury zu hören, wird unzweifelhaft enttäuscht sein. Ebenso wird sich der, der Paul Rodgers Stimme und Gesangsstil nicht mag, freudlos abwenden: Das ist nicht Queen wie mit Freddie Mercury am Mikrofon: Freddie bringt niemand wieder, und schon gar kein "Stimmenimitator" wie beim "We Are The Champions"-Experiment mit Robbie Williams.

Der Schritt, mit einer anderen "erwachsenen" Stimme neues Material zu schreiben und aufzunehmen, ist gewagt - aber er ist zweifelsohne geglückt. Ob das Album im Jahr 2008 ein kommerzieller Erfolg wird, muss nun die Zeit zeigen.

Daumen hoch - und fünf Sterne. God Save The Queen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Album, das polarisiert, dabei ist es, 3. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: The Cosmos Rocks (Audio CD)
Wirklich erstaunlich (oder doch nicht?), wie stark dieses Album polarisiert. Dabei ist es wirklich weder brillant noch schrottig.
Ich denke, dass kaum einer derjenigen, die diesem Album 5 Sterne gegeben haben, wirklich der Meinung ist, dass dieses Projekt mit den Klassikern wie "A Day at the Opera" mithalten kann. Insofern ist es ein Witz, diesem Album die "volle Punktzahl" zu geben.

Und selbst wenn man der Meinung ist, dass dies eines der schwächsten Queen-Alben ist: es ist sauber produzierte Rock-Musik, und es gibt Unmengen von CDs, über die man dies nicht sagen kann. 1 Stern heißt: schlechter geht es nicht, und so etwas von diesem Album zu behaupten ist ebenso lächerlich.

Muss man dieses Album haben? Ich denke: Nein (außer man ist Queen-Komplettist), es gibt keine ganz großen Nummern.
Kann man sich dieses Album anhören? Ich denke: Ja, sowohl als Queen-Fan wie auch als Fan von guter Rock/Pop-Musik, es gibt viele gute Stücke, man entdeckt viel, was an Queen erinnert, einiges, was speziell nach Roger oder Brian klingt (wenn man die Solo-Projekte kennt) und auch Paul wird nicht einfach "assimiliert", er bringt Eigenes mit in die Songs.

Und all jenen, die Queen+Paul Rodgers das Recht absprechen, den Namen "Queen" zu benutzen:
1. Bei einer Rezension sollte bitte die Qualität des Produktes bewertet werden, hierbei sollten keine persönlichen Vorbehalte einfließen.
2. Meine Meinung: Roger und Brian sind Gründungsmitglieder von Queen gewesen, NATÜRLICH dürfen sie sich weiter Queen nennen, zumal:
3. dieses Projekt benutzt wird, um den Fans auch weiterhin die Möglichkeit zu geben, Queen LIVE zur erleben; mit 2 Mitgliedern der Ur-Formation und einem neuen, kompetenten Sänger, der zum Glück NICHT versucht, Freddie zu kopieren.
4. Ein neuer Name wäre m.E. albern und würde nur neuen Protest (wie können die es wagen, Queen-Songs zu spielen) hervorrufen. Wer sich diese Special-Ed. mit DVD zulegt, wird verstehen, was ich meine - das ist QUEEN (leider ohne Freddie).

PS 3 Punkte für die CD, da die DVD leider nur Stereo ist, kein 4. Punkt für die Special Edition; trotzdem der CD vorzuziehen.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was wollt ihr wirklich, 14. September 2008
Rezension bezieht sich auf: The Cosmos Rocks (Audio CD)
Ich mochte Queen schon immer und "News Of The Worlds" ist das Queen-Album, für mich zumindest.

Ich verstehe euch Kritiker nicht. Wenn Paul Rodgers voll ein auf Mercury-Imitat gemacht hätte, dann hättet ihr hier alle dieses Album völlig zerrissen. Ich sehe das vielleicht aus einem anderen Hintergrund: Ein Hardcorefan bin ich nicht, habe aber trotzdem alle Queenplatten auf CD und bin froh das May, Taylor einen neuen Anfang mit Paul gefunden haben. Und nach mehrmaligen Hören entfaltet sich dieses Werk zu einer unglaublichen Explosion, wie damals bei "News Of The World". Ein tolles Album, voler schöner Songs. Ich hoffe das das nicht ihr erstes und letztes Werk ist.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein rockiger Neustart!, 2. Oktober 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Cosmos Rocks (Audio CD)
Schon bei der letzten Tour konnte man erkennen, welchen Spaß die 3 Herren auf der Bühne haben. Das Zusammenspiel zw. May/Taylor und Rodgers war äußerst gut. Die Songs wurden perfekt vorgetragen und Paul Rodgers versuchte niemals Freddie Mercury als Frontman zu imitieren.

Genau diese Entwicklung ließ Hoffnung aufkommen, dass die 3 vielleicht ein gemeinsames Album machen würden. Jetzt ist es da, und man kann dazu nur gratulieren. Es ist rockiger, bluesiger und vor allem mit den bisherigen Werken von Queen nicht zu vergleichen. Dies ist aber kein
Nachteil! Ganz im Gegenteil denn es ist ein Weiterentwicklung zu erkennen, eben in Richtung Rock & Blues.

Natürlich sind die Gitarrenriffs unverkennbar, ebenso das Spiel von Talyor an den Drums. Man erkennt auch sofort die queen-typischen Chorelemente (zB: "We believe"), aber auch die Handschrift von Paul Rodgers ist in dem Album zu erkennen (Small) - und genau das ist eine Mischung wie man sie bisher noch nicht auf einem Queen-Album hören konnte.

Damit ich eines klarstelle: Ich bin seit mehr als 20 Jahren ein glühender Queen-Fan! Dennoch sehe ich mit diesem Album keinen Verrat an der Sache. Warum sollten sich May und Taylor zur Ruhe setzen und nur mehr den alten Zeiten nachweinen? Das heißt nicht, dass ich mir nicht gerne die Songs mit Freddie anhöre - denn so eine Stimme wird es wahrscheinlich in 100 Jahren nicht noch einmal geben - aber May/Taylor sind Vollblutmusiker und sie wollen sich weiterentwickeln und neue Sachen versuchen (siehe das Musical "We Will Rock You"). Dieser Wunsch resultierte nun auch in diesem Album, und ich denke der Versuch ist geglückt!

Wer aber ein strikter Verfechter der "alten Zeit" ist und mit den bisherigen Veränderungen schon nichts anfangen konnte, für den ist dieses Album definitiv nichts. Schade eigentlich, denn da entgeht einem einiges!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Cosmos Rocks ist ja ganz nett . . ., 10. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: The Cosmos Rocks (Audio CD)
darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Klasse früherer Jahre schlichtweg fehlt. Mercurys Anteil in der Vergangenheit am musikalischen Erfolg und an der Berühmtheit der Band ist sicher schon oft erwähnt worden. Von diesem Ruhm lebten und leben die verbleibenen 2 Crewmitglieder. Mein letztes Queen - Konzert habe ich 1982 erlebt, das war sicher in der schwächsten Phase der Band. Der Spirit bzw. die Fazination , der/die von dem Gesamtkunstwerk QUEEN damals ausging, konnte im Vergleich zur 2005/2008 Tour dennoch überhaupt nicht erreicht werden. CR ist eine beliebige CD, die nichts aber auch gar nichts mit Queen zu tun hat. Ich behaupte von dieser CD spricht in 2 Jahren keine Sau mehr. Vielleicht finden Brian und Roger ja noch ein paar gute Mastertapes mit Freddies Stimme und zaubern, wie schon bei Made in heaven ein musikalisches kleines Wunderwerk als Abschiedsgeschenk und verzichten auf die 1234-igtse Best of Compilation. Das haben die Jungs doch eigentlich gar nicht nötig. Das, was wir hier erleben, ist einfach ein musikalisches Trio, das gut drauf ist, aber leider keinen schlüssigen Verbund zur Vergangenheit herstellt und unter einer Firmierung rumläuft, die Freddie sicher belächelt hätte. Die jüngeren sind sicher mit den alten Meisterwerken besser bedient.
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The Cosmos Rocks
The Cosmos Rocks von Queen (Audio CD - 2008)
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