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am 3. November 2008
Bariton Thomas Quasthoff kann immer wieder angenehm überraschen. Zum Einläuten des Haydn-Jahres 2009 hat er ein Arien-Recital aus sieben Opern des Maestros (u.a. Orfeo ed Euridice, Armida, La Vera Constanza, Orlando Paladino) zusammengestellt, die offenbar völlig zu Unrecht unterschätzt und erheblich weniger geläufig sind als dessen Messen und Sinfonien. Quasthoff schafft es, mit Charisma und Können Haydn breitspektral und vielfarbig zu würdigen und erfolgreich nach einigen echten Perlen zu tauchen, wobei ihn das Freiburger Barockorchester mit Spielwitz und Verve nach besten Kräften unterstützt. Eine ähnliche Zusammenstellung von Haydn-Arien gab es (im deutschen Baritonbereich) zuvor offenbar nur vom großen Fischer-Dieskau, und das vor immerhin fast 40 Jahren.

Es wäre schön, wenn spätestens zum Jubiläumsjahr das Interesse an den "vergessenen" Werken des großen Meisters ansteigen würde, wobei das beispielhafte Engagement sensibler Interpreten wie Quasthoff sicher sehr hilfreich sein wird.
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am 25. November 2008
Vor einigen Jahren hat Thomas Quasthoff sein Album "Die Stimme" mit romantischen Operarien eingespielt. Von dem fuer Lortzing-Rollen bekannten "Spielbariton" bis zum Charakterbariton, etwa dem Boesewicht Lysiart in Webers Euryanthe, konnte er in viele Charaktaere schluepfen. In diesen Aufnahmen, wie auch in seinen Bacheinspielungen, fand ich ihn sehr ueberzeugend.
Hier nun, in italienischen Rollen der Klassik, ist der trockene, nuechterne Klang seiner Stimme ein Hindernis.
Wer sich nur die Liste der Gesamteinspielungen der Haydn-Opern (unter Dorati) durchsieht, und sich die jeweiligen Saenger der Bariton-Rollen anhoert, wird leicht feststellen koennen, dass man eher kernige Stimmen vom Typ eines Don Giovanni oder Leporello benoetigt, um der Haydnschen Musik Farbe geben zu koennen. Bei Dorati sang zwar auch kein Siepi, Taddei, Corena, Prey oder Tom Krause, doch ist man mit den Buffos Ganzarolli, Trimarchi, und den eher serioesen Bruson oder Devlin gut bedient.
Bei Quasthoffs Interpretationen wird allerdings deutlich, wie weit Haydn von Mozarts Meisterschaft als Opernkomponist entfernt war. Das ist natuerlich nicht Quasthoff zuzuschreiben.
Fazit: Fuer solch eine Platte haette man sich vielleicht eher einen italienischen Bariton engagieren sollen, oder eben sich ein anderes Programm fuer Herrn Quasthoff ausdenken muessen. Trotz dem Verdienst und dem Dank fuer Wiederbelebung von garnicht ganz so unbekannter Musik (siehe Haydn-Opern-Edition bei Philips), bleibt man letztendlich enttaeuscht.
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