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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Welt, neues Spiel
Two Worlds war seiner Zeit ein ziemliches Fiasko. Matschige Charakter-Texturen, schlechte Steuerung, unausgereiftes Balancing und eine Menge Bugs. Ganz zu schweigen von dem städnig zurückweichenden Release-Termin (insgesamt 9 Monate).
Ein paar Jahre später kündigt Topware den zweiten Teil des RPGs an und erneut kommt es zu diversen...
Veröffentlicht am 9. November 2010 von Matthias DPunkt

versus
14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Stark angefangen, aber noch stärker nachgelassen...
Tja wo soll ich anfangen...

TW2 war meine Rollenspielhoffnung 2010. Alles hat auch sehr gut angefangen - stimmige Grafik, viele Quests und Möglichkeiten
und eine riesige zu erkundende Welt.

Warum nur 2 Sterne und die mit 2 zugedrückten Augen?

Nach den ersten 15 Stunden war es soweit ich hatte die Wüste der ersten Insel...
Veröffentlicht am 19. November 2010 von Peter S.


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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Welt, neues Spiel, 9. November 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds II - [Xbox 360] (Videospiel)
Two Worlds war seiner Zeit ein ziemliches Fiasko. Matschige Charakter-Texturen, schlechte Steuerung, unausgereiftes Balancing und eine Menge Bugs. Ganz zu schweigen von dem städnig zurückweichenden Release-Termin (insgesamt 9 Monate).
Ein paar Jahre später kündigt Topware den zweiten Teil des RPGs an und erneut kommt es zu diversen Release-Verschiebungen. Doch dieses Mal hat sich das Verschieben gelohnt. Nachdem ich das Spiel nun durchgespielt habe und auch den Multiplayer testen konnte, möchte ich meinen ersten Eindruck ein wenig relativieren.

Holpriger Start:
Der Einstieg in die neue Welt läuft überraschend lahm ab. Die Grafik weiß zu Beginn in tristen Kellern nicht zu begeistern und die Handlungsfreiheit ist erstmal gleich Null, doch sobald man aus dem Kerker ist und die Kampf- und Handwerkstutorials hinter sich hat, nimmt das Spiel rapide an Fahrt auf.

Das Handwerk kennt man ähnlich aus anderen Spielen:
PAPAK ist die Kunst der Alchemie und erinnert an Oblivion. Einfach Zutaten zu Tränken zusammenbrauen. Je höher die Fähigkeit, desto besser die Tränke.
DEMONS ist die Kunst der Magie und bietet eine Menge Kombinationen. Über ein komplexes Kartensystem kann man sich Element und Wirkung (Umkreis, Geschoss usw.) mit verschiedenen Modifikatoren (höherer Schaden, mehrere Geschosse usw.) zusammenstellen und so verschiedene Zauber erstellen. Je höher die Fähigkeit, desto weiter können die Zauber aufgebessert werden.
CRAFT ist die Schmiedekunst und bietet die Möglichkeit alte Waffen zu zerlegen, um die Materialien zur Aufbesserung der LIeblingswaffe zu nutzen. Dasselbe klappt auch mit Rüstungen und Schilden. Je höher der Level, desto weiter kann man aufbessern.

Das Kampfsystem:
Das Kampfsystem geht fix von der Hand und verlangt ein gesundes Maß an Taktik, um sich mit den stärkeren Gegnern messen zu können. Man kann ganz nach Belieben auf Fernkampf, Magie oder Nahkampf skillen. Zusätzlich gibt es noch den Weg des Assassinen, der mir allerdings bislang noch nicht richtig einleuchten will. Man ist niemals auf eine Klasse festgelegt, was besonders im späteren Spielverlauf zu interessanten Skillkombis führen kann. So ist es mit weniger Knopfdrücken möglich zwischen zwei kompletten Ausrüstungssets hin und her zu switchen, was es ermöglicht als Bogenschütze die Gegner zu attackieren und dann schnell in den Nahkampf zu wechseln. Da gibt es eben viel zu experimentieren und auszuprobieren.

Die Steuerung:
Hier schleichen sich einige Mängel ein. Insgesamt geht das Spiel flüssig von der Hand, doch ein paar Entscheidungen passen nicht so ganz. So sind laufen, blocken und schleichen alle auf dieselbe Taste gelegt. Das Problem dabei ist, dass man manchmal bei einem Fluchtversuch losschleicht oder bei einem Kampf nicht blockt, weil man beim LT-drücken noch nicht völlig still gestanden hat. Passiert relativ selten, aber lässt sich auch nicht ganz vermeiden. Ansonsten ist es den Entwicklern aber gut gelungen die vielen Möglichkeiten auf die begrenzten Gamepad-Tasten zu bannen.

Der Spielumfang:
Die Mainquest-Reihe hat man ziemlich fix durch, doch es warten am Wegesrand eine ganze Fülle an Nebenjobs, die nicht weniger Spaß machen. Die Landschaft beträgt etwa 12,5 Quadratkilometer und ist gut gefüllt, sodass selten Leerlauf vorkommt. Allerdings sei der euphorische Spieler gewarnt. Die Karte zeigt drei kleinere Inseln, die rund um ein riesiges Areal angesiedelt sind. So denkt man, dass die Hauptinsel auch das Hauptareal sein wird. Doch dieses ist lediglich zu etwa 10% begehbar. Der Rest der Hauptinsel wird nur im Multiplayer erforschbar sein. Doch allein im Singleplayer sollte man etwa 30 Stunden beschäftigt sein.

Multiplayer:
Vorab: Der Singleplayer-Charakter kann nicht importiert werden.
Bei fünf Modi muss man dem Multiplayer zumindest ein Manko unterstellen: Nix los. Die Spielergemeinde ist (noch) zu klein, sodass ich bislang noch keinen Spieler für Duelle, Deathmatches oder die Kristalljagd gefunden habe. Hierzu kann ich also noch nix sagen, außer dass das Balancing wohl ziemlich schwierig sein dürfte (für einen Level 20er Spieler werden Gegner im Levelbereich 10-30 gesucht. Das sind zu große Unterschiede).
Der Village-Modus ist ein Aufbaumodus in dem man sein eigenes Dorf aufbaut, zuschaut wie es ein wenig Geld im Schneckentempo einbringt und wie die Dorfbewohner unzufrieden werden. Sinkt die Zufriedenheit zu weit, geht man auf eine "Quest" und muss vier Gegner besiegen, dann sind sie wieder zufrieden. Klingt nicht sehr spannend und ist es auch nicht. Zumindest mich reizt der Modus kaum.
Der Adventure-Modus ist da schon besser. Hier geht man mit bis zu acht Spielern auf "Aventiure" und muss in einem großen Schlauchlevel von Punkt a nach Punkt b laufen. Dazwischen sind allerdings viele Gegner, die auch in großen Gruppen auftauchen. Habe vier der sieben Missionen trotzdem alleine geschafft. Lediglich eine Mission konnte ich auch mit menschlicher Unterstützung probieren und da spielt es sich gleich viel angenehmer. Zu zweit oder zu dritt kommt man bereits problemlos durch, aber zu acht dürfte es ein einfacher Hack'n Slay-Durchmarsch sein.

Die Grafik:
Nach dem öden Anfang, zeigt sich die volle Pracht der neuen Welt. Die Außenareale haben einige atemberaubende Landschaften und Lichteffekte, das Startgebiet erinnert vom optischen Flair an das erste Assassin's Creed. Die Bäume wiegen sich idyllisch im Wind, das lange Gras umspielt die Beine des Helden, da passt einfach eine ganze Menge zusammen. Umso störender, dass die Gestik der Figuren zu Beginn absolut starr und unglaubhaft wirken. Da kommen sofort schlechte Erinnerungen an Two Worlds Teil 1 wieder hoch. Schön zu sehen, dass diese jedoch im Ansatz erstickt werden.

Der Sound:
Grandios. Man kann es nicht anders sagen. Tolle Synchronsprecher, super Orchestrierung und eine insgesamt stimmungsvolle Soundkulisse. Lediglich die Synchronstimme von David Spade kommt für den Protagonisten nciht ganz glaubwürdig rüber. Man hat immer den Eindruck, er würde nur von der Libido gesteuert und jeder Frau hinterher sabbern.

Fazit:
Die Spielwelt ist riesig, die Quests sind unzählig und abwechselungsreich, die Laufwege meist nur kurz und die Motivation ist konstant hoch. Wenn der Multiplayer nun noch mehr Spieler lockt, steht auch dem Online-Vergnügen nix im Weg, aber das dürfte wohl noch bis zum UK-Release im Februar dauern. Leider muss ich trotzdem sagen, dass Oblivion mir besser gefallen hat und Two Worlds 2 das Spiel (trotz dessen fünf Jahren Alter) nicht vom Genre -Thron stoßen kann. Aber es sitzt direkt daneben und kann das Haupt mit Recht hoch tragen. Ich habe überlegt, ob die Mängel (holpriger Start und Steuerung) ausreichen, um die Bewertung auf vier Sterne zu kürzen, doch das Spiel ist ansonsten sehr überzeugend. 9/10 Punkten und in dubio pro reo. Fünf Sterne für diese Rollenspiel-Perle.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut aber nicht Fehlerfrei, 12. November 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds II - [Xbox 360] (Videospiel)
Nach manch überschwänglichen Rezensionen hier war ich offensichtlich schon zu positiv dem Titel gegenüber eingestellt - umso mehr haben mich die ersten (blöden) Fehler erschrocken. Unterm Strich bleibt aber ein solides, nicht zu leichtes und vor Allem im Bereich Crafting sehr gutes RPG.

Positiv:
-Riesige Welt
-Viele Quests, auch Nebenquests durchwegs interessant
-Schöne Flora und Fauna (siehe aber Negativpunkt "drehendes Gras")
-Stimmiger Soundtrack
-detailierte Rüstungen (siehe Negativpunkt "Kollisionsabfrage")
-super Magiesystem. Endlich macht auch Magier sein Spass
-Ausgeklügeltes schlüssiges Crafting System
-Würfeln, Musizieren usw. sind super für ein Rollenspielerlebnis
-Die Weitsichten und die Sonneneinstrahlung sind top
-Man kann Pferde reiten
-Das spiel ist super vertont - sogar die NPCs reden glaubwürdig
-Mir gefallen generell Spiele mit viel Freiheiten und da ist Two Worlds 2 top
-Man merkt überall die Liebe zum Detail. Die Welt ist obwohl sie groß ist keineswegs leer oder unbelebt. Alles wirkt stimmig. Artwork super.

Negativ:
-Physik spinnt oft. Gleich im Intro wurde ich mit einem Mantel der senkrecht nach oben flog überrascht.
-DREHENDE Grasbüschel sind soooo Duke-Nukem 3D und gehen heutzutage gar nicht (obwohl auch in AoC verwended) *brrrr*
-Kollisionsabfrage funktioniert oft nicht (Rüstungsteile gehen ineinander)
-die NPCs sowie der Avatar sind nicht sonderlich gut programmiert. Von Lippensyncron ist man weit entfernt
-Ganz SCHLIMM finde ich das Schleichen. Oft schlecht der Avatar weiter, obwohl ich den Stick loslasse. Ich bin schon zig mal von Brücken, Steinen und Bäumen gefallen.
-Rennen UND Schleichen wurden auf den Selben Button (LT) gelegt. Oft fängt man an zu schleichen wenn man eigentlich weglaufen will.
-Springen und Aktionstaste wurden ebenfalls auf den selben Knopf gelegt (A). Rumspringen vor Kisten ist kaum zu vermeiden.
-Während der Gespräche rennt der Avatar oft sinnlos im Kreis oder macht sonst wie drollige Sachen (ein Ruck am Stick hilft)
-Der Übergang vom Spiel zu den Cutscenes ist irgendwie nicht gut gelöst. Ich denk immer das Spiel hat sich aufgehängt.
-Der Schwierigkeitsgrat während der Kampagne kann nicht mehr geändert werden.
-Die Texturen sind teilweise nicht sauber. Wenn man mit der Kamera zu einer Wand schwenkt stehen die oft davor (vor Allem im ersten Dungeon)
-Die Bewegungen von NPCs und Monstern sind steif
-Pferdereiten wurde nicht optimal gelöst
-Ab und an Tearing und Ruckeln
-Die Steuerung des Avatars ist als schwammig zu bezeichnen. Man muss ich länger daran gewöhnen um zurecht zu kommen.

Auch wenn die Fehler in der Überzahl erscheinen sind sie oft klein und trüben das Spielverhalten im Gesamten nicht wirklich - aber von RPG-Geschichte wurde, wie hier auch schon mal behauptet, auch nicht wirklich geschrieben. Für mich Kommt Two Worlds 2 gleich NACH Oblivion aber (das Alter nicht vergessend) war dieses doch um eine Spur besser.

Trotzdem: Für alle die Elder Scrolls, Gothic und Co. lieben ein must have.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Stark angefangen, aber noch stärker nachgelassen..., 19. November 2010
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds II - [Xbox 360] (Videospiel)
Tja wo soll ich anfangen...

TW2 war meine Rollenspielhoffnung 2010. Alles hat auch sehr gut angefangen - stimmige Grafik, viele Quests und Möglichkeiten
und eine riesige zu erkundende Welt.

Warum nur 2 Sterne und die mit 2 zugedrückten Augen?

Nach den ersten 15 Stunden war es soweit ich hatte die Wüste der ersten Insel hinter mir - im guten glauben angesichts des
riesigen im Norden gelegen Kontinent die Ersten Schritte meines Abenteuers hinter mir zu haben (da war mir noch nicht bewußt,
dass ich bereits 50% des ganzen Spieles gesehen habe).

Ab jetzt wird es immer linearer, aus der anfänglichen Openworld wird mehr und mehr ein schlauchartiges Level - auch in freier Wildbahn! -
Und on the top: das Finale ist mehr ein Shooter denn ein Rollenspiel.

Ich muss sagen, ich war bis Dato noch nie von einem Spiel derart entäuscht - die Grundlagen sind ja absolut vorhanden und am Grundgerüst
gibt es von mir eigentlich nichts zu meckern.

Aber wie kann man nur:

a) ein Spiel nach dem ersten Hälfte derart vermurksen?
b) den Käufer derart täuschen?

Leider wird in den überschwenglichen Reviews nirgends bezug auf diese Punkte genommen - vermutlich aus Zeitgründen kamen die Tester nicht
so weit - und wenn man basierend auf den ersten Stunden hochrechnet stehen alle Zeichen auf "Spiel des Jahres"

Leider wird man hier arglistig getäuscht und das Spiel hält nicht annähernd das was es verspricht.
Hätte man nicht im Vorfeld mit Open World etc. Werbung gemacht, wäre das nicht so schlimm (ich hätts mir nicht gekauft) - so
blicke ich auf einen genialen Start und einen Sturzflug mit anschliessendem Totalschaden zurück.

Schade :-(

Wertung:
Insel 1: 90 Punkte (genial, freiheit, interessante Quests, das Abenteuer möge beginnen!)
Insel 2: 80 Punkte (immer noch ok, aber es wird enger)
Insel 3: 70 Punkte (Nebenquests existieren hier nicht mehr, leblos, laufen bis man Schwielen an den Füssen hat - aber interessanter Plott)
Insel 4: 50 Punkte (jetzt wirds langweilig, hack%slay mehr gibts hier nicht mehr)
Schloss & Finale (hack & slay und dann das finale shoot em up....

Fazit: Potential ohne Ende verschenkt - noch ein Jahr und es wäre sicher ein spitzen Spiel daraus geworden!

Grüsse!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Blindgänger statt Bombe, 8. Oktober 2011
Von 
H. Weisser "Sunny Mars" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds II - [Xbox 360] (Videospiel)
Nach 3 Jahren Entwicklungszeit hätte man erwarten können, dass Two Worlds II einschlagen würde wie eine Bombe, jedoch ist es leider nur ein Blindgänger. Man könnte nun gemein sein und sich fragen: Was hat das Entwicklerteam in dieser Zeit nur gemacht?

Die Hauptstory ist ausgenudelt, da man im ersten Teil bereits seine Schwester retten musste und daher (wenn man den ersten Teil gespielt hat) nicht wirklich mitreißt. Zumal die Schwester so dusselig ist und sich vom gleichen Bösewicht wieder entführen lässt *gähn*.
Auch gibt es in der Hauptstory keinen wirklichen Aha-Effekt, außer dass man anfangs von den Orks befreit wird, die einem im ersten Teil noch feindlich gesonnen waren. Die weitere Story wirkt platt und langweilig und es plätschert vor sich hin. Man wartet auf überraschende Storytwists und hofft auf eine motivierende Storyentwicklung. Stattdessen wird man im Stundenrhythmus enttäuscht. Man leidet auch nicht wirklich mit dem Hauptcharakter mit. Ich hätte mir ein wenig mehr Spannung und auch, was die Story anbelangt, etwas mehr Dramatik gewünscht.

Die Grafik der Landschaften ist recht ansehnlich, ohne jedoch vom Hocker zu reißen. Sehr problematisch: Es gibt Orte, die man ohne Patch (auf den die XBox-Besitzer bis heute warten!) nicht (mehr) betreten kann, da es bei deren Gebietsgrenze immer einen Freeze gibt (XBOX 360). Die Animationen der Charaktere sind unterirdisch und dilettantisch. Man fühlt sich geneigt, alle Diskussionen schnell wegzudrücken, da man sich diesen optischen Reinfall nicht wirklich antun möchte. Ebenfalls sind die Zwischensequenzen grafisch mehr schlecht als Recht. Es wirkt alles lieblos und leblos! Die Steuerung, letztlich, ist eine (negative) Herausforderung, aber irgendwann gewöhnt man sich wenigstens halbwegs an sie.

Es ist eine Dreistigkeit, für ein Spiel, welches so viele negative Punkte - die man überwiegend bereits in den ersten Minuten sammeln kann - aufweist und für Verdruss anstatt für ein entspanntes Gamen sorgt, noch viel Geld zu verlangen.

Zu den ganzen Magazinen und den Seiten im Netz, die dem Spiel gute Wertungen mit 8/10 Punkten oder mehr geben und es auch in den Himmel loben, wie toll, durchdacht und bugfrei es doch sei:
Es erweckt sich bei mir den Eindruck, dass sie nicht wirklich sachlich an Ihre Beurteilungen rangegangen sind, sondern eher das Spiel für die Entwicklerfirma mit guten Kritiken vermarkten wollen. Meiner Meinung nach gibt KEINE der überschwänglichen Rezensionen die Realität wieder und entsprechen demnach nicht der Wahrheit.

Mein Gesamtfazit: Nichts, aber auch gar nichts - wenn man von der Anzahl der bis heute existierenden Bugs absieht - ist an diesem Spiel überdurchschnittllich! Das Gameplay, die insgesamt lieblose und nicht mehr zeitgemäße Grafik, das Wischiwaschi-Kampfsystem, der völlig belanglose Storyverlauf... alles ist unterdurchschnittlich oder wurde in anderen RPGs zuvor bereits ebenso dargeboten!

Update, 19.01.2011:
Mittlerweile habe ich das Spiel nach etlichen gespielten Stunden beiseite gelegt, ohne es abgeschlossen zu haben. Es ist auf Dauer einfach zu ermüdend, ständig irgendwelche Gegenstände von A nach B tragen zu müssen. Abwechslungsreiche Quests sehen anders aus. Dass Gegner oftmals an Ästen oder Wänden hängenbleiben und dann blind ins Nichts schlagen, statt mich anzugreifen, ist anfangs lustig, später jedoch ein weiterer Hinweis auf die schlechte Programmierung. Zudem leveln die Gegner nicht mit.... auf einem höheren Level wird das Spiel folglich zu einem entspannten Trip durchs Grüne und leider ausgesprochen langweilig.
Wer keinen allzu hohen Anspruch an RPGs stellt oder noch nie ein RPG gespeilt hat, kann mit "Two Worlds II" vielleicht glücklich werden. Ich habe jedoch schon zahlreiche RPGs gespielt und vermutlich deshalb auch einen gewissen Anspruch an ein rundes Gesamtpaket. "Two Worlds II" ist jedoch nur ein lieblos zusammengeschusterter Flickenteppich! Schade, schade...!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP RPG! So geht Rollenspielen!, 9. November 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds II - [Xbox 360] (Videospiel)
Guten Abend zusammen,

so ich habe heute vormittag endlich nachdem ich bei diversen Shops das Game nicht bekommen habe, das Spiel bei Gamestop bekommen. Gegen 12 Uhr mittags wurde es installiert und gleich mal los gelegt. Also fangen wir mal vorne an, Intro sehr gekonnt gemacht, irgendwie erinnert es an die Schlacht von Herr der Ringe, war aber bei Dragon Age auch so gewesen. Der Prolog spielt sich richtig gut, man wird an die Hand genommen und es wir genau erklärt was man wie machen soll. Die Startinsel ist recht groß, die Gegner zum teil fordernd und die Story sehr interessant gestalten. Nach ca. 2 Stunden hatte ich den Prolog hinter mich gebracht und war gespannt wie es weiter gehen würde....es begann das 1. Kapitel. Eine schöne Wüstenstadt bzw. Dorf mit diversen möglichekeiten und Quests. Nach eine paar kills von Pavianen (sehr nervig die viecher, die bewerfen mich mit Steinen) und sogar einen Nashorn habe ich einfach den Ausblick genossen und bin begeistert gewesen was einem da an Grafik geboten wird. Das Inventar ist sehr schön gemacht, sehr übersichtlich, einzig was nervt ist dass man nicht unendlich Ware im Inventar horten kann sondern der Char. ständig nervt er sei überladen, man muss also alle paar Minuten Sachen wegschmeissen oder zum Händler rennen und diese verkaufen, gefällt mir nicht so gut macht aber den Gesamteindruck nicht wirklich was aus.
Das Reiten sieht leicht unbeholfen aus, naja man muss ja nicht Reiten.
Ich habe nach 4 Stunden dann erstmal aufgehört zu spielen weil ich auf Nachtschicht gehen musste, aber ich freue mich schon auf Morgen wo ich weiterspielen kann. Die Geschichte mit den Orks ist spannend erzählt und die Synchronsprecher sind erste Sahne. Kann das Spiel nur weiterempfehlen und freue mich schon auf weitere zig Spielstunden in der Welt von Two Worlds 2!
Gruss Arni
PS: Die Nebenmissionen als Musiker sind ebenfalls super gemacht und der Rythmus der Musik die man spielt ist gar nicht so schlecht....es ROCKT!
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38 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zwei Welten zwei ? Ich versteh die Welt nicht mehr ..., 23. November 2010
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds II - [Xbox 360] (Videospiel)
Nachtrag vom 04.02.2011: Mittlerweile werden immer mehr internationale Wertungen zu Two Worlds 2 veröffentlicht. Das "Official XBOX-Magazin" vergibt z.B. 5.5 von 10 Punkten. IGN 6 von 10. Das geht schon eher in eine realistische Richtung und endlich werden auch tatsächliche Kritikpunkte angesprochen und veröffentlicht. Schön zu erfahren, dass jenseits der deutschen Grenzen manchmal die Welt doch noch in Ordnung ist. Und doof zu erfahren, wie unterdurchschnittliche Massenphänomene kritiklos bei uns ihren Platz haben, wenn sie nur ordentlich gepusht werden.

Ein-Sterne-Bewertungen kommen bei mir auch nicht alle Tage vor, sondern nur dann, wenn ein Produkt die Grenze zur Kundenveräppelung überschreitet.

Man könnte Two Worlds 2 mit einem geplanten Kneipenabend vergleichen: Bekomme ich beim Betreten der ersten Kneipe von einem Besoffenen einen Schlag in die Magengrube und liege danach winselnd am Boden, so wars das. Ganz egal, was noch alles Tolles gekommen wäre.

Die Anzahl von Schlägen, die Two Worlds 2 ( Zwei Welten zwei - wie genial ) mir in den ersten 45 Minuten bereits verpasst hat, hatte ich in dieser Vielzahl nicht erwartet.

Als da wären:

1. Gleich zu Beginn ruckelt das Intro schon mal leicht vor sich hin. Ist ja noch nicht sooooo schlimm ...

2. In einer der ersten Introsequenzen versinken die Hände der eigenen Schwester im Spiel mal so richtig schön schlampig im Stuhl, auf dem sie gefesselt ist. Eine tolle Clipping-Demonstration in den ersten paar Minuten. Auch später wird ordentlich "geclippt": Schulterpolster graben sich in die Unterarme, Beine versinken im Boden, Haare verschmelzen mit der Rüstung und mehr. Nicht schön, aber meine Güte ...

3. Die kleinen Händchen der Schwester sind mit großen Metallschlaufen am Stuhl fixiert, durch die selbst jemand mit Klodeckelhänden seine Hand wieder probemlos hinausführen könnte. Fällt sowas nur mir auf ? Das ist peinlich und schlecht gemacht. Auch das überlebt man ...

4. Lippensynchronität ist bei diesem Spiel meist ein Fremdwort. Die Charaktere machen den Mund unabhängig des Gesprochenen auf und zu. Und die meisten Charaktere sind noch nicht mal außerordentlich gut synchronisiert.

5. Der erste Kampf im Kerker läuft so ab: Ich als Fliehender stehe mit einem Holzprügel in einem Raum. Da betritt ein grimmig dreinblickender Wachsoldat den Raum mit sinngemäßg folgenden Worten: Hab ich dich. Jetzt bist du dran. Er zieht sein Schwert und ihr ( mangels Erfahrung könnt ihr noch nicht mal das Schwert eines Wachsoldaten verwenden ) prügelt wild knöpfchendrückend auf den Typen ein. Dieser schlägt kein einziges Mal zurück, ruft die ganze Zeit nur sinngemäß "Hilfe, lasst mich" und fällt irgendwann einfach tot um. Gehörte mit zum schlechtesten, was ich jemals in einem Videospiel gesehen habe.

6. Zu Beginn folgt alle paar Minuten eine kurze Zwischensequenz. Diese wird aber selten flüssig eingeleitet, sondern das Bild bleibt kurz stehen. Dann springt die Kamera um und die Figuren ploppen ins Bild. Die Musik wird auch nicht ausgeblendet, sondern einfach abgeschnitten. Das wirkt extrem unprofessionell und billig.

7. Bei meiner Flucht aus dem Kerker verfolgen mich an einer Stelle ca. 5 Soldaten, die ich aber nicht bekämpfe. In einer Zwischensequenz fällt ein Fallgitter vor mir herunter und als die Sequenz zu Ende ist, haben sich die Soldaten hinter mir in Luft aufgelöst. Tolle Wurst nach dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht. Hätte man anders lösen können, Two Worlds 2 geht aber auch hier den bequemen und schlampigen Weg und lässt die Soldaten einfach verschwinden, als gäbe es kein "vorher".

8. Ich laufe zusammen mit meiner Fluchthelferin in die Bibliothek. Sie bleibt neben einer Art Kronleuchter stehen, ich laufe an sie dran, das Spiel schaltet in eine Zwischensequenz um und - schwupps - mein Charakter steht oben auf dem Kronleuchter. An dieser Stelle konnte ich bloß noch den Kopf schütteln.

9. Bei einigen Grafik-Effekten fehlen die Soundeffekte. Eine Art Zauberin erscheint z.B. in einem blauen Blitz vor einem und man hört absolut kein Geräusch. Solche Stellen kommen in den ersten 45 Minuten öfter vor.

10. Die Animationen der Charaktere sind mitunter eine Katastrophe und hoffnungslos veraltet. Dazu steuert sich der Held schwammig und geht irgendwie keine rechte Verbindung mit dem Untergrund ein. Besonders gut auch daran zu erkennen, wenn Treppenstufen "hoch- oder herabgestiegen" werden.

11. Läuft man, so kommt es vor, dass das Spiel ganz heftig in eine Art Zeitlupe springt. Es ist wie eine Art "flüssiges Ruckeln". Die Bildwiederholungsrate ist dann total im Keller, scheint aber für ein paar Sekunden konstant niedrig zu sein.

12. Extremes Tearing in vielen Zwischensequenzen ( erkennbar an aufblitzenden Streifen im Bild ).

13. Teilweise sich verspätet öffnendes Inventar, das auch beim Blättern verzögert.

14. Als ich eine Gruft betreten habe, um ein paar Skelette zu töten, soll ich anschließend die Gruft wieder verlassen. Seltsamerweise kann ich sie durch den Eingang nicht mehr verlassen, da dieser einfach weg ist. Ich soll also zu einem Teleporter laufen und mich nach draußen beamen. Vor dem Teleporter steht eine Art Monster. Ich gehe um die Kreatur herum, stelle mich in den aktivierten, leuchtenden Teleporter aber nichts passiert. Erst später stelle ich fest, dass ich einen Wasserzauber in der Gruft finden und damit das Monster vor dem Teleporter vernichten muss. Dann funktioniert auch das Beamen. Ich gehe schwer davon aus, dass die Kreatur den Teleporter blockieren sollte, so dass man nicht an ihr vorbeikommt.

15. In einer absolut abgeschmackten Kampfzwischensequenz ( man kennt doch diesen 0815 Kram: Zwei kämpfen, während alles um die beiden herum erstarrt zu sein scheint ), dreht sich der vermeintlich Stärkere vor dem tödlichen Stich mal eben zu seinen Leuten um und sagt diesen, dass sie, nachdem er seinen Gegner umgebracht hat, doch auch die anderen ( die, die halt während der Kampfszene nix machen ) umbringen sollen. Mitten im Kampf umdrehen und mit seinen Leuten sprechen ist aber ungesund und so - Überraschung - murkst der Ignorierte seinen ehemaligen Henker ab. Das ist genau so platt, wies klingt und einfach unheimlich schwach gescripted. Ganz, ganz billig.

16. Weiter gehts im Zwischensequenzen-Wahn: Bogenschützen, die in der Sequenz noch aus vollen Rohren gefeuert haben, spielen nach der Sequenz auf einmal keine Rolle mehr. Oder der ist auch gut: Dem Oberbösewicht wird mitgeteilt, dass ihr ( anscheinend seid ihr wichtig ) soeben geflohen seid und irgendwo in der Burg umherstreunt. Anstatt sich daran zu machen, euch wieder einzufangen, gibt dieser in etwa mit den Worten "Ich muss jetzt dann aber mal los" die Sache in die Hand eines, seiner Diener ab und verdünnisiert sich. Erst dadurch ist im Prinzip unsere Flucht erfolgreich ( da der Diener unfähig ist ... das ist übrigens der Typ, der sich vor dem Todesstoß noch mal umdreht und dann selbst den Löffel abgibt ) und das Spiel kann beginnen. Wie doof doch Oberbösewichte sein müssen, was ? Auch nicht schlecht: Die umsichtige Assassine, die euch befreit hat, latscht in eine offen auf dem Weg liegende Fußfalle. Natürlich seid ihr selbst zu zweit nicht in der Lage, diese kleine Klappfalle zu öffnen ( jedenfalls probiert ihr es nicht ) und du musst erstmal alleine weiter. Die im feindlichen Gebiet zurückgelassene Assassine bedient sich in dieser brenzligen Situation der Two Worlds 2 Logik: Sie gibt euch ihre einzige Waffe. Aber keine Panik: Ihr geschieht nichts und wenig später trefft ihr wieder aufeinander. Storytelling, das dem Gehirn eines minderbegabten Fünftklässlers entsprungen sein könnte.

17. Eine grafische "Seltsamkeit" haben die Entwickler übrigens aus dem ersten Teil hinüber gerettet: Viele Blätter an den Bäumen bzw. ein Großteil der Vegetation scheinen aus einer Art 2D-Sprites zu bestehen. Man sieht also z.B. eine Blume auf dem Boden nur von der Vorderseite. Dreht man die Kamera, so dreht sich auch die Blume mit. Beim Laub der Bäume ebenso. Sieht strange aus.

18. Wenn sich der Hauptcharakter in einer Sequenz mit jemandem unterhält, kann man diesen noch in einem begrenzten Radius bewegen. Wer Lust dazu hat, kann in dieser Situation einfach mal den Stick im Kreis drehen. Eine Ballerina ist nichts dagegen.

19. Um Gespräche wohl lebendiger zu gestalten, haben die Entwickler den Dialogpartner "Gesprächsgesten" anprogrammiert. So hebt der Hauptcharakter im Sekundentakt seine Arme ohne jegliches Koordinationsvermögen auf und ab. Das klingt nicht nur bescheuert, es sieht auch genau so aus.

20. Mittlerweile habe ich die Nase von diesem ganzen Kram voll und will mich virtuell aus dem Leben verabschieden. Dazu stürze ich mich einen steilen Felsabhang hinunter. Nach etlichen Metern bleibe ich aber an einer Felskante hängen, rutsche den Rest an einer fast senkrechten Wand entlang und komme unten heil an.

Kein Mensch bringt mich dazu, dieses Spiel jemals wieder in meine XBOX360 einzulegen. Total egal, ob es später besser wird oder nicht. So viele Unzulänglichkeiten in so kurzer Zeit habe ich schon lange nicht mehr bei einem Spiel feststellen können. Two Worlds 2 wirkt allein in der ersten Stunde unsauber, billig, lieblos, fehlerhaft und wie das Produkt aus der Feder von Amateuren. Eine einzige Katastrophe !

Schlimmer ist wohl nur die Tatsache, dass ich mit meiner Meinung nahezu völlig alleine dazustehen scheine. Ich habe mir eben extra noch ein Review nach dem anderen durchgelesen, in denen vor allem die Bug-Freiheit des Spiels hochgelobt wird: Ich versteh die World nicht mehr ...

Für mich persönlich ist dieser Kneipensamstag, äh das Two Worlds 2 Spieleerlebnis, endgültig beendet.

Leute, die hier verständnislos den Kopf schütteln ( und bei denen mein Kneipenabend-Beispiel nichts gebracht hat ), versuche ich mal mit folgendem Beispiel meine Einstellung näherzubringen:

Kaufe ich mir einen Adventskalender und irgendein Witzbold hat in der Adventskalender-Fabrik in das erste Kästchen geschi**en, so ist es mir total egal, was sich nicht alles tolles hinter Feld 2-24 verbergen könnte. Nach dem Öffnen des ersten Feldes ist definitiv Schluss für mich. Klar entgeht mir eventuell der Rest, der durchaus nicht schlecht sein muss.

Auf Two Worlds 2 bezogen:

Ich bin zu wenig sado-masochistisch veranlagt, um mich bis zu irgendeiner Stelle hin durchzuquälen, an der die Story eventuell interessant wird, die Animationen nicht mehr nerven, die Framerate konstant flüssig bleibt und das Spiel endlich dynamisch wird. Da investiere ich meine wertvolle Zeit lieber in das Schreiben so einer Rezension, als mir ein Spiel wie Two Worlds 2 mit der Zeit schön und buglos zu reden.

Positiv in Erinnerung bleiben mir nach dem kurzen, aber schmerzlichen Intermezzo trotz allem die folgenden Elemente:

1. Zwischensequenzen lassen sich für den Fall des wiederholten Spielens wegdrücken ( aber auch hier gilt: Keine Regel ohne Ausnahme. Manche Sequenzen lassen sich wiederum nicht abbrechen. Ganz egal, ob sie wichtig, unwichtig, kurz oder lang sind. Warum das so ist, wird auch Teil der eigenen Two Worlds II Logik sein ).

2. Die Lichteffekte ( z.B. bewegte Lampen ) und viele Texturen ( z.B. Bilder an den Wänden ) sehen wirklich hervorragend aus. Gerade deswegen fallen ja auch z.B. die Animationen, die schwachen, detailarmen ( Oh mein Gott, diese Haare der Schwester in der ersten Sequenz ) Charaktere und das Clipping so extrem auf.

3. Die Verdrängungseffekt beim Durchschreiten von Wasser sind ordentlich gemacht. Ähnlich wie beim vor etlichen Jahren erschienenen Action-Ableger Dark Alliance wirft das Wasser "dreidimensionale" Wellen. Das erste Mal habe ich so einen Effekt bei Resident Evil Code Veronica auf dem Dreamcast gesehen. Das ist mittlerweile krasse 10 Jahre her und seitdem gibt es kaum ein Spiel, dass eine ordentliche Wasserverdrängung darstellt. Two Worlds II leistet da gute Arbeit.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bisher bestes Rollenspiel aber trotzdem mit Macken, 11. November 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds II - [Xbox 360] (Videospiel)
Also eines muss man ganz klar sagen...Two Worlds 2 ist defitiv viel besser als Arcania und Risen. Ob es besser als Oblivion ist kann man so und so sehen.
Fakt ist dass die Technik des Spiels alles in allem sehr gut ist. Es gibt deutlich weniger Popups als in anderen RPGs dieser Größe und auch Ruckler kommen so gut wie gar nicht vor. Dass Problem mit dem Tearing besteht allerdings auch wenn es mir persönlich nicht so sehr aufgefallen ist außer bei den Kameraschwenks. Das Spiel läuft durch und durch stabil und es gab bei mir noch keine Aufhänger oder sonstiges. Technisch ist es also sehr ordentlich gemacht.

Das Kampfsystem ist in etwa mit Arcania vergleichbar aber die Gegner sind deutlich stärker und man muss viel blocken und auch häufig die Flucht reinhauen um die eigenen Lebenspunkte zu regenerieren. Die Gegner verfolgen einen meist in Gruppen aber ab einem gewissen Abstand drehen sie um und gehen an ihre Position zurück. Das ist zwar nicht sonderlich logisch aber so bleibt es wenigstens fair. Man kann sehr viele Techniken erlernen die sich dann gut in den Kämpfen verwenden lassen denn auch die Gegner blocken viel und man kommt mit Knopfgedrücke ala Arcania nicht weit. Zudem ist es sehr wichtig den richtigen Waffentyp zu verwenden...so ist gegen Untote eine Schneide besser als ein stumpfer Knüppel. Auch Magie muss richtig eingesetzt werden damit man eine Chance hat.

Die Welt von Two Worlds 2 ist sehr sehr groß. Es gibt drei Kontinente und einige Inseln die man zu Fuß, per Pferd oder mit dem Boot ansteuern kann. Das Pferd ist in meinen Augen etwas unnütz. Zum einen ist dessen Ausdauer sehr gering und zum anderen muss man sich jedes mal merken wo am es abgestellt hat. Eine Markierung für den Klepper gibt es leider nicht und so hab ich ihn schon vor einer Mission verloren in der ich ihn gebraucht hätte. Aber es stehen zum Glück andere Pferde herum die man klauen kann. Es gibt zwar auch eine Funktion um das Pferd zu rufen aber das funktioniert bei mir nicht einmal wenn ich direkt neben ihm stehe. Ich vermute fast dass es sich hier um einen Bug handelt. Es wäre auf jeden Fall besser gewesen das ganz wie in Red Dead Redemption zu handhaben.

Das Schmiedesystem für die Waffen ist sehr gut gelöst. Man kann jede gefundene Waffe zerlegen und bekommt dadurch Holz, Eisen, Stahl und Stoff. Damit kann man dann Waffen und Rüstungen verbessern. Im übrigen kann man Waffen zu jeder Zeit verbessern und muss nicht zuerst einen Amboss suchen wie z.B. in Gothic. Alchemie funktioniert genauso wie das Schmieden...hierbei kann man alle gefundenen Pflanzen und Tierteile in den Pott werfen und so rumexperimentiren. Wenn es was wird kann man das Rezept speichern und immer wieder einsehen.

Die Sprachausgabe ist definitiv das beste was man bisher in einem Spiel gehört hat. Jeder Satz wird super ins Deutsche vertont. Außerdem spricht der Held jede gewählte Antwort nochmal aus und es gibt massig Antwortmöglichkeiten in den Gesprächen. Hier wurde echt viel geleistet wie ich finde. Es sind zwar nicht alle NPCs ansprechbar aber die meisten. Es gibt massig Nebenquests die alle sehr spannend und abwechslungsreich sind.

Aber es gibt auch einige negative Punkte in Two Worlds 2. Zum einen enthält das Spiel leider sehr viele kleine Bugs die einem wirklich sehr auf die Nerven gehen können. So kann man beispielsweise sitzende Gegner nicht von hinten ermorden, entdeckte Teleporter werden auf der Karte nicht angezeigt und Gegner hängen an Kanten fest. Ich wollte zudem eine Mission machen in der sich die Türe hinter einem schließt wenn man in den Raum gegangen ist. Leider hat sich die Tür nach der halben Durchquerung bereits geschlossen und ich wurde von der Tür wieder rausgeschoben. Nun öffnet sich die Türe nicht mehr und ich kann nicht hinein um die Mission abzuschließen. Außerdem frage ich mich warum der Held und die Gegner bergauf so überaus langsam laufen. Man kommt sich wirklich vor wie in einer Art Zeitlupe...sehr seltsam.

FAZIT: Trotz der vielen kleinen Bugs ist TW2 als Gesamtwerk gesehen ein tolle Rollenspiel. Es ist groß, spannend, gut synchronisiert und man hat sehr viel zu tun. Technisch und spielerisch ist es Arcania und Risen weit überlegen zumindest auf der Xbox 360. Mir persönlich fällt die Orientierung auf der Karte etwas schwer und es werden viele Spielelemente ungenau erklärt. Aber jedem der sich nach einem technisch guten Rollenspiel umsieht kann TW2 empfohlen werden.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr gut (in 3 Patches), 15. November 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds II - [Xbox 360] (Videospiel)
Auch wenn ich von Two Worlds Nummer 1 nicht sonderlich begeistert war, habe ich dem zweiten Teil eine Chance gegeben.

Und so machten die ersten 10-15 Stunden auch wirklich Laune. Ein interessantes Skill - System, Nebenquests mit spannenden Geschichten und ein Mainplot, der zwar nicht ganz neu ist, aber dennoch motiviert. Rollenspielherz, was willst du mehr. Allerdings habe ich von Anfang an bemerkt, dass das Spiel nicht ganz fertig auf den Markt gekommen ist. So stimmte etwa die Balance hinten und vorne nicht zusammen, z.B. verpruegelt man ein Monster mit 2-3 Schlägen, während in derselben Region (!) ein anderes dasselbe mit dem Helden tut. Abgesehen davon finden sich im Spiel zahlreiche kleine Fehler, wie an unsichtbaren Kanten hängenbleibende Gegener und dergleichen. Aber das Spiel hatte Charme, sodass ich ihm solche Dinge gerne nachsah.

Dies konnte ich nach etwa 15 Stunden jedoch nicht mehr behaupten: An einer bestimmten Stelle, die ich im Hauptquest unbedingt passieren muss, friert das Bild ein. Ich habe bereits alles probiert, installiert, geflucht, deinstalliert, und noch einmal geflucht, aber es geht nicht weiter. Ich glaube nicht, dass das an meiner XBox liegt, bisher lief alles immer tadellos. Und wenn ich im Internet schaue, dann bin ich auch nicht der Einzige, dem es so geht.

Deshalb meine Frage? Jungs, kann es das wirklich sein? Ein Spiel auf den Markt zu bringen, das ich nicht spielen kann? Am PC bin ich ja schon leidgeprueft, da sage ich ja schon kaum mehr etwas, wenn jedes zweite Spiel nicht vor dem 3. Patch vernuenftig spielbar ist. Aber auf einer Konsole habe ich mir das nicht erwartet. Zumal auch hier der Spruch nicht zieht, dass (wie etwa am PC) ohnehin jeder eine Internetverbindung hat.

Ich moechte daher alle warnen, die sich dieses Spiel kaufen wollen. Two Worlds 2 ist sicher eines der Rollenspiel Highlights dieses Jahres, aber wohl auch erst in 3 Patches geniessbar. Daher wuerde ich abwarten und mir das Spiel in einem halben Jahr zum Budgetpreis schnappen.

P.S.: Wenn jemand das gleiche Problem und eine Loesung hat, dann bitte melden :)
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5.0 von 5 Sternen Spiel, 15. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds II - [Xbox 360] (Videospiel)
gute geschicht und top bzw. leichte steuerung. für das alter des games auch eine gute grafik. immer wieder gerne auch als geschenk.
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5.0 von 5 Sternen sehr gut, 4. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds II - [Xbox 360] (Videospiel)
besser als der vorgänger. die story ist am anfang ziemlich langweilig aber nach etwa 3 stunden spielzeit wird das spiel sehr fesselnd. garantiert mindestens 50 stunden spielspaß.
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Two Worlds II - [Xbox 360]
Two Worlds II - [Xbox 360] von TopWare Entertainment GmbH (Xbox 360)
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