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5.0 von 5 Sternen Hannibal
Die umstrittenen Ekel-Szenen in dieser Fortsetzung zu "Schweigen der Lämmer" sollen nicht zuletzt Jodie Foster davon abgehalten haben, ihre Rolle noch einmal zu spielen. Sie hätte es tun sollen - sie hat eine Gelegenheit verpaßt, ihren Part psychisch zu erweitern. Julianne Moore tut das über weite Strecken, obwohl man ihr die Verletzlichkeit, die bei...
Veröffentlicht am 12. Januar 2010 von murphy68

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Falsches Seitenverhältnis, es fehlt oben was !!!???
Hätte eine sehr gute Blu-Ray sein können. Der Ton ist klasse und die Qualität des vorhandenen Bildes ist auch ganz gut!
Wenn man jedoch genauer hinsieht (besonders in der Titelsequenz) scheint oben eine nicht unbeträchtlicher Bildanteil zu fehlen. Hinzu kommt, dass alles leicht gestaucht erscheint. Dieser Effekt erstreckt sich über die...
Veröffentlicht am 24. September 2009 von Walter v.d. V.


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hannibal, 12. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Hannibal (DVD)
Die umstrittenen Ekel-Szenen in dieser Fortsetzung zu "Schweigen der Lämmer" sollen nicht zuletzt Jodie Foster davon abgehalten haben, ihre Rolle noch einmal zu spielen. Sie hätte es tun sollen - sie hat eine Gelegenheit verpaßt, ihren Part psychisch zu erweitern. Julianne Moore tut das über weite Strecken, obwohl man ihr die Verletzlichkeit, die bei der erneuten Konfrontation mit Hannibal Lecter langsam wieder zum Vorschein kommt, nicht ganz abnimmt. Denn vorher wird sie als "beinharte" FBI-Agentin gezeigt, die sich in den zehn Jahren, die seit Lecters Verschwinden vergangen sind, offenbar zu einer kühlen, rationalen und - leider auch schnell schießenden - FBI-Agentin entwickelt hat.Die Schwierigkeiten, die sie mit ihren Vorgesetzten bekommt, nachdem mehrere FBI-Aktionen zuviel Opfer unter der Polizei gekostet haben und sie eine Rauschgift-Dealerin mit Baby im Arm erschossen hat (wenn auch in Notwehr), stürzen sie in eine Krise, die von ihren Chefs ausgenutzt wird, als es Spuren Lecters aus Florenz gibt. Ihre erneute Beschäftigung mit Lecter läßt sie noch einmal intensiv alle Tonaufnahmen ihrer Gespräche vor zehn Jahren studieren, und es scheint, daß dies eher wie eine Therapie für sie wirkt.
Der Millionär Mason Verger (Gary Oldman), einst ein Patient Lecters, hatte sich aufgrund von Drogen, die ihm Lecter verabreicht hatte, selbst die Haut vom Gesicht geschnitten und sie an seine Hunde verfüttert. Mit Hilfe eines weit verzweigten Mitarbeiter-Netzes will er Lecter fangen und an riesige, aus Italien importierte Wildschweine verfüttern.Für seine persönliche Rache kauft er auch ein paar Beamte des FBI. Zuletzt gelingt es ihm Lecter zu kidnappen, aber er hat nicht mit Clarice gerechnet!
In Florenz hat sich Lecter eine neue Identität als Bibliothekar und historischer Dozent zugelegt. Der abgehalfterte Kommissar Pratzi kommt ihm durch einen Zufall auf die Spur und will die hohe Belohnung kassieren. Obwohl von Clarice Sterling gewarnt, läuft er in eine Falle und wird von Lecter auf zwar perfide, aber fast schon seinem Intellekt angemessenen, "ästhetisxche" Weise getötet.Lecter ist letztendlich froh, daß Clarice - der er einen verkappten Liebesbrief schickt - und das FBI ihn aufgespürt haben, kann er dadurch doch seine jahrelange "Untätigkeit" beenden. Von da an hat der charismatische Ex-Psychiater alle Fäden in der Hand, kehrt in die amerikanische Heimat zurück, und es gibt faszinierende Szenen wie er den unmittelbaren Kontakt mit Clarice sucht. Noch deutlicher als in "Schweigen der Lämmer" wird dabei, daß sich Lecter in die FBI-Agentin verliebt hat. Daß er sie im grotesken Finale des Films nicht nur verschont, sondern auch selbst ein Opfer dafür bringt (wie, das darf man nun wirklich nicht verraten), ist nur allzu logisch. In der Buchvorlage werden Lecter und Sterling tatsächlich ein Liebespaar, aber diesen Mut hatte Regisseur Ridley Scott nicht, die story so konsequent weiterzuführen, vielleicht auch deshalb nicht, weil das Ende nach einer weiteren Fortsetzung schreit. Letztendlich fügen sich die blutigen und ekelerregenden Szenen in die Geschichte ein, werden für mich nicht unbedingt zu Effekthascherei. Denn im Mittelpunkt steht erneut die faszinierende Persönlichkeit Hannibal Lecters, ein hochgebildeter, kultivierter Massenmörder, der seine dunklen Triebe auslebt, hier aber seine Morde als Bestrafung für seine Verfolger motiviert. Wieder wird der Zuschauer in den Bann dieses Mannes gezogen, man wünscht sich groteskerweise, daß er nicht gefaßt wird. Der Horror wird weitgehend erzeugt durch das subtile Auftreten von Lecter, ob man das geschmackvoll findet oder ob es einen abstößt, es bleibt eine ständige Ambivalenz zwischen Angst und Faszination für diesen hyperintelligenten Mann. Und in der letzten Szene im Flugzeug läßt Scott seinen Film mit schwarzem Humor enden...Wer ein einigermaßen dickes Fell hat und sich mehr für die geschickte psychologische Dramaturgie eines Thrillers interessiert, kann sich eigentlich nicht abgeschreckt fühlen von den drastischen Ekelszenen und muß diese Fortsetzung als gelungen betrachten, auch wegen der guten Leistungen der Nebendarsteller (u.a. Gary Oldman und Ray Liotta). Dazu beschert uns Ridley Scott wieder einmal ästhetische Bilder, vor allem in den Szenen, die in Florenz spielen. Das ist alles in allem intelligenter Horror, und auch wenn Sir Anthony Hopkins nun mal wieder um zehn Jahre gealtert ist, wünsche ich mir noch eine Fortsetzung!
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ästhetische Zerstückelung, 24. August 2002
Von 
Melanie Holtmann "Mekko!" (Utopia) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Hannibal (FSK 16) [VHS] (Videokassette)
Ich habe "Hannibal" im Kino gesehen, bevor ich "Schweigen der Lämmer" kannte und war daher relativ unvoreingenommen, was diesen Film angeht. Mein erster Eindruck war, dass es sich um einen perfekt inszenierten, grandios atmosphärisch abgestimmten Film handelt, der in jeder Hinsicht mehr als sehenswert ist.
Diese Auffassung hat sich kurioserweise noch verstärkt, nachdem ich nun auch den Vorgänger gesehen habe. Sehr durch "Hannibal" geprägt, erwartete ich etwas blauäugig zumindest ähnlich gelagerte Schwerpunkte- was sich natürlich nicht erfüllte. Ich vermisste diesen Hauch Kultur und auch einen Hannibal Lecter, der über einen größeren Bewegungsradius verfügt.
Aber um sich konkret "Hannibal" zu widmen- mich hat selten ein Film so fasziniert, und zwar durch das Zusammenspiel aller Faktoren. Da ist zunächst der Schauplatz; ich selbst war schon einmal in Florenz und war von dem romantischen, melancholischen Flair des Kerns der Stadt mit Palazzo Vecchio, dem Fluss Arno und den engen Gassen fasziniert. Diese Faszination versteht der Regisseur großartig aufzugreifen und visuell zu nutzen, um den Aspekt der Ästhetik und Würde Lecters aufzuzeigen und seine tiefangelegte Persönlichkeit perfekt zur Geltung zu bringen.
Die erste Clarice-Starling- Sequenz (die Szenerie auf dem Fischmarkt) bildet dazu einen wunderbaren Kontrast, der ebenfalls grandios den harten Alltag der FBI- Agentin dokumentiert. Gerade durch diese objektive räumliche Trennung und die- im Kontrast dazu- geistige Nähe wird eine wundervoll harmonische Spannung aufgebaut, die sanft fortgeführt wird.
Hier komme ich zu den beiden Hauptdarstellern, wo meiner Laienmeinung nach Julianne Moore ihre dominante Vorgängerin Jodie Foster sogar übertrifft. Sie umgibt ein Hauch etablierter Kälte, gepaart mit der fühlbaren Erkenntnis, das etwas in ihrem Leben fehlt - und zwar die Konfrontation mit ihrem Intimfeind Lecter. Moores Gestik und Mimik wirken durchweg seriös und geben dem Film die weitreichende Ruhe und den Fluss, von dem er zehrt.
Anthony Hopkins wiederum geht geradezu in der Rolle des kultivierten Monsters auf- er weckt Sympathie, aber kein Mitgefühl, wirkt in (fast) jeder Situation überlegen und bildet so eine Souveränität aus, die für seine Präsenz und die Atmosphäre des Filmes extrem wichtig ist.
Ein weiterer Höhepunkt des Filmes ist der Zusammenschnitt von Bildern und Musik, die die Eindringlichkeit der Szenen geradezu verblüffend intensiviert. Zum einen ragt hier das Opernstück heraus, an dessen Genuss das Ehepaar Pazzi und Lecter in Florenz teilnehmen- welcher Horrorfilm hat sich jemals auf so ein hohes Niveau begeben? Zum anderen war ich von der Wirkung des Zusammenspiels von Musik und Handlung begeistert, als aus der Vogelperspektive gegen Ende des Filmes die Kolonne der im Dunkeln nahenden Polizeifahrzeuge gezeigt wird. Hierbei ertönt nicht, wie man vielleicht erwarten würde, wildes Motorengeräusch oder Hammermusik, welche Hektik und Dramatik in die Handlung brächten, sondern eine ganz sanfte, ruhige und beinah verträumt-resignierte Melodie. Geradezu genial!
Dies sind nur wenige Details aus diesem Film, der mich einfach in seiner ganzen Breite überzeugt hat. Natürlich kommt man nicht umhin, fernab der Handlung, deren Reiz noch etwas mehr herausgearbeitet werden könnte, über die Gewaltszenen zu diskutieren. Zwei dominieren hier die Erinnerung an "Hannibal"- eine, deren Brutalität man zum Teil sieht, zum Teil erahnen muss- da wollte man dem empfindsamen Publikum wohl nicht zuviel zumuten, da der Ausbruch relativ unvermutet und schockierend in die Handlung integriert ist.
Die zweite Szene ist gegen Ende des Filmes platziert und auch meiner Meinung nach an makabrem Humor, gefrierender Grausamkeit und beiläufiger Menschenverachtung kaum zu überbieten- eine der mutigsten und intensivsten Szenen der Filmgeschichte (natürlich nur soweit diese mir bekannt ist). Ebenso wie diese, die ich hier nicht näher beschreiben kann, ist auch das Ende des Filmes originell und nicht platt- ein würdiger Abschluss des skurrilen Finales. Zwar auch ein wenig unglaubwürdig in der Machart, aber das sollte nicht weiter stören.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich selten ein Film so in seinen Bann ziehen konnte, schon garnicht einer aus demselben Genre. Aber "Hannibal" ist einfach anders, was wohl in erster Linie Ridley Scott zu verdanken ist, der wirklich jede Szene zu einem stilistischen Meisterwerk geformt hat. Also: UNBEDINGT ansehen, um sich einen- wenn auch etwas widerlichen- Genuss zu gönnen, der sicher länger im Gedächtnis bleibt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein (leider) missverstandenes Sequel, 7. August 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hannibal (FSK 16) [VHS] (Videokassette)
Die Fortsetzung vom *Schweigen der Lämmer*, dem besten Thriller der 90er, ausgezeichnet mit 5 Oscars inklusive bester Film, *Hannibal*.
Oft wurde das umstrittene Sequel *Hannibal* hart beurteilt. "Sinnlose Gewaltdarstellung", "Kein Vergleich mit dem Vorgänger möglich", "Eine Schande für Das Schweigen der Lämmer" oder "Hätten die Lämmer nur für immer geschwiegen" waren die Kritiken. Auch dadurch, das Jodie Foster nicht die Rolle der Clarice spielte, stellte den Film schon im Vorfeld in ein schlechtes Licht. Das der Film 2000 für 3 Oscars nominiert war (bester Filmkuss: Moore/Hopkins, bester Film, bester Nebendarsteller: Ray Liotta) ging da total unter.
Es ist echt peinlich wie unsere Bevölkerung auf Filme wie Hannibal reagiert. Der Film bietet nicht sinnlose Gewalt, sondern die ist richtig eingesetzt. Sie zeigt schließlich nur, was für ein menschliches Monster Dr. Lecter ist. Natürlich nicht vergleichbar mit Schweigen..., aber als eigenständiges Werk betrachtet einfach großartig. Der Film ist eigentlich nur wegen den letzten 15 Minuten FSK18, da es da wirklich hart zugeht. Doch auch da erreicht der Film seine schockierende Wirkung. Auch Julianne Moore überzeugt, wie es ihrerzeit Jodie Foster getan hat. Mir wäre es ja auch lieber gewesen, sie hätte hier mitgespielt, aber da diese absagte war Moore eben die zweitbeste Besetzung. Ausserdem beschwerten sich viele wegen den langen Pausen im Film. Aber genau diese Pausen waren doch wichtig zwischen den einzelnen Passagen um zu entspannen. Mag sein, das der Film manchmal langatmig wirkt, aber diese Langatmigkeit bringt diesen Film erst richtig zur Geltung.
Hannibal ist ein leider missverstander Film, aber für jeden, der leise Horrorfilme wie *Der Musterschüler* oder *Im Auftrag des Teufel* mag ein muss. Also mein Tipp an euch: Lasst den Film einfach auf euch wirken und vergleicht ihn BITTE BITTE nicht immer mit dem Schweigen der Lämmer.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hannibal bringt die Lämmer zum schweigen, 27. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Hannibal [Blu-ray] (Blu-ray)
Ridley Scott hat mit "Hannibal" einen herausragenden Thriller der Premium Class abgeliefert, der nach dem erfolgreichen "Das Schweigen Der Lämmer" folgerichtig die Figur des intelligenten Kannibalen mehr in den Vordergrund stellt . Nach der Absage von Jodie Foster, erneut in die Rolle der ehrgeizigen Special Agent Clarice Starling zu schlüpfen, hat man sich zudem nicht davon abbgringen lassen, das hochinteressante Katz und Maus Spiel der beiden Hauptakteure weiter zu spinnen. Julianne Moore ist dabei mehr als ein Foster Ersatz, denn sie vermag es ihrer Rolle einen ganz eigenen, glaubhaften Charakter voller Selbstbewußtsein aber auch Verletzlichkeit zu verleihen, der ihre Vorgängerin schnell vergessen läßt und mit dem Part eines Anthony Hopkins ganz hervorragend harmoniert. Letzterer zeigt eine monströse Performance, bei der man für einen kurzen Moment sogar glauben könnte, er spiele sich selbst, was der Scott Film insbesondere während Hannibals Aufenthalt in der Stadt Florenz in beeindruckender Weise zu vermitteln vermag: Hier läuft der Edel-Thriller sodann auch zur Höchstform auf, bei der sowohl das exquisite Schauspiel, als auch die Bildsprache und der stimmige Score von Hans Zimmer, eine Atmo und Bedrohung aufbaut, die förmlich mit den Händen zu greifen ist. Zwar kann der Film einen derart hohen Level nicht über die gesamte Spieldauer halten, doch das Geschehen bricht zu keiner Zeit ein und bleibt bis zum Ende hin überaus sehenswert und spannend. Doch halt - bei aller Euphorie, bleibt am Schluß dennoch eine ganz entscheidende Frage unbeantwortet: nämlich, wie zum Geier hat es Julianne Moore nur geschafft, ihren Zopf aus dem Kühlschrank zu bekommen...?!

Tja, jetzt noch ein angemessenes HD Bild/Ton und die Scheibe wäre zusammen mit ihrem reichhaltigen Bonus-Content nahezu perfekt.

Beim Bild gibt es allerdings gleich einen empfindlichen Dämpfer zu verdauen, dennn schon die erste Einstellung deutet auf einen ziemlich weichen Transfer, mit einer nur mäßigen Detailzeichnung hin, was sich im weiteren Verlauf des Films auch so bestätigt. Gegenüber der inhaltsgleichen DVD Variante (Special Deluxe Edition) macht sich zwar die höhere Auflösung bei größeren Bildschirmdiagonalen bemerkbar, was angesichts des technischen Fortschritts aber auch das mindeste ist, was man als Kunde erwarten kann. Ansonsten bleibt optisch noch jede menge Luft nach oben!

Der dt. Ton kommt in DTS HD 6.1 daher und ist im Vergleich zur original Spur deutlich kraftloser und weniger räumlich. Ein bischen knackiger hätte es da schon sein können. Die dt. Synchro weiß hingegen mit ihren passenden und markanten Sprechern zu gefallen. Was die musikalische Untermalung anbelangt, hat Komponist Hans Zimmer passenderweise seine üblichen Hurra und Jubel Fanfaren stecken lassen und einen für seine Verhältnise schon ungewöhnlich zurückhaltenden aber sehr dynamischen Score mit klassischen und mystischen Klängen beigesteuert, der "Hannibal" den finalen Anstrich verpasst und ihn umso sehenswerter macht !

Fazit: Sir Anthony Hopkins brilliert in seiner Paraderolle als dämonischer Gourmet-Fleischverzehrer und bringt damit alle Lämmer zum schweigen. Empfindliche Gemüter sollten allerdings eine gesunden Magen mitbringen, denn nicht alles, was uns der Ridley Scott Thriller hier serviert ist bekömmlich. Die vorliegende HD-Scheibe ist zwar ungekürzt und mit dem gleichen reichhaltigen Bonus-Content der DVD Variante ausgestattet, kann aber anhand ihrer schwächelnden bzw. durchschnittlichen Bildqualität nur bedingt überzeugen. Wer schon im besitz der inhaltsgleichen DVD ist, muß hier nicht zwingend upgraden.

Film: 5/5
Technische Umsetzung der BD: 3/5
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Film - Alleingang von Anthony Hopkins, 6. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hannibal (FSK 16) (DVD)
Schauderhaft schöner Film.

Ich kann die schlechten Kritiken, die der Film vielfach bekam, nicht nachvollziehen.

Julianne Moore in der Rolle als Agent Starling gefällt mir deutlich besser als Jodie Foster.

Aber eig ist es eine One-Man-Show von Anthony Hopkins, der es auf unheimliche Weise schafft, den Balanceakt zwischen kultiviertem,gepflegten Kurator und reissender Bestie immer mit einem Augenzwinkern meistert und einem ob man will oder nicht Sympathien für Lecter abringt.

Die FSK 16 Version unterscheidet sich nicht in dramatischer Weise von der ungeschnittenen Fassung (schnittberichte.com wers überprüfen mag) - mir haben 2 Blutlachen und ein bisl mehr baumelndes Gedärm nicht gefehlt.

Wer Lust auf einen spannenden, gelegentlich blutigen, bildgewaltigen Film hat sollte zugreifen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Falsches Seitenverhältnis, es fehlt oben was !!!???, 24. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hannibal [Blu-ray] (Blu-ray)
Hätte eine sehr gute Blu-Ray sein können. Der Ton ist klasse und die Qualität des vorhandenen Bildes ist auch ganz gut!
Wenn man jedoch genauer hinsieht (besonders in der Titelsequenz) scheint oben eine nicht unbeträchtlicher Bildanteil zu fehlen. Hinzu kommt, dass alles leicht gestaucht erscheint. Dieser Effekt erstreckt sich über die komplette Länge des Films. Es macht leider die Bildkomposition kaputt. Die Köpfe sind teils zu stark oben angeschnitten und die Credits wie eben erwähnt liegen zu weit am oberen Bildrand. Habe den Verleih der Scheibe "Universum" angeschrieben wegen des Problems, keine Antwort. Mein Sehvergnügen wurde durch den fehlenden Bildteil schon getrübt. Habe mir das Amerikanische Gegenstück der Scheibe gekauft: Noch Viel Schlimmer (MPEG2, altes Bildmaster, BD-25) - bleibt noch die britische Scheibe. Fingers crossed...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade um die tolle Steelbook-Edition..., 8. März 2009
Zuerst: den Punktabzug gibt es nicht für den Film, sondern für die eigentlich sehr edle Steelbook-Edition.
Die Specials sind toll, die Aufmachung auch, ABER das englische Original kann man "aus lizenzrechtlichen Gründen" NUR mit deutschen Untertiteln für Hörgeschädigte ansehen. Man kann sie nicht abstellen oder gegen englische Untertitel ersetzen - was wirklich weniger irritierend wäre. So wird den eindrucksvollsten Szenen etwa durch die Einblendung "spannende Musik" doch sehr der Wind aus den Segeln genommen. Dafür fehlen die Untertitel bei den geschnittenen/ alternativen Szenen gleich völlig.
Schade...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sollte man gesehen haben!!!, 10. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hannibal (FSK 16) [VHS] (Videokassette)
Zum einen möchte ich sagen das die vielen berichte in einer bekannten deutschen zeitung nicht unbedingt korrekt sind!! zum einen gibt es sehr viel brutalere filme als hannibal und zum anderen gehört dieser film zum horror genre so dass einige szenen berechtigt sind!!! zum anderen wird durch solche szenen noch mehr spannung geweckt!! ich hab zwar nicht das buch gelesen jedoch finde ich diesen film empfehlenswert!! mir gefällt zwar auch "Das Schweigen der Lämmer" besser aber "hannibal" ist eine gute fortsetzung!! ich empfehle jedoch die version ab 18!!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Kannibalen zum Vegetarier, 5. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Hannibal (DVD)
Hannibal "The Cannibal" Lecter ist zurück. Allerdings scheint er nach "Das Schweigen der Lämmer" auf einen etwas anderen Geschmack gekommen zu sein und verliert dadurch leider einiges seines schaurigen Ambientes.

Story: 10 Jahre sind seit dem "Schweigen der Lämmer" vergangen. Dr. Hannibal Lecter genießt sein Leben als Aufseher in einer Bibliothek in Italien und scheint in Vergessenheit zu geraten. Doch da tritt er plötzlich wieder ins Rampenlicht - denn das einzige Opfer das jemals eine Attacke von ihm überlebt hat ist auf der Suche nach ihm: Der entstellte Mason Verger sorgt dafür, dass Hannibal wieder auf die Liste der 10 meistgesuchten Verbrecher kommt und setzt über dessen auch noch ein Lösegeld auf seine Ergreifung aus. Nach Jahren der Bewunderung und respektvollen Missachtung seines Peinigers, ist er gewillt sich an diesem zu rächen und ihn zur Mahlzeit für seine Schweine werden zu lassen. Dies weckt auch die Aufmerksamkeit der mittlerweile mitgenommenen FBI-Agentin Clarice Starling, welche damals durch Hannibal zu großem Ruhm gelangte. Die Jagd auf den Kannibalen beginnt und dieser treibt wieder sein sadistisches Spiel, doch ohne Hilfe scheint er es diesmal nicht zu schaffen...

Die Story hört sich zunächst recht interessant und spannend an. Sie ist meiner Meinung nach auch recht innovativ und hat ein gutes Grundmodell. Auch die Schauspieler lassen auf viel hoffen: Julianne Moore, Gary Oldman und nicht zuletzt Sir Anthony Hopkins - alles große Namen und auch großartige Schauspieler. Die schauspielerischen Leistungen sind auch nicht der Grund dafür, dass der Film nicht so richtig in die Gänge kommt, denn die einzelnen Rollen werden gut gespielt. Es liegt viel mehr an der zeitweisen Sterilität der Geschichte, gerade zu Beginn. So bleibt zum Beispiel die Rolle der Clarice Starling, einer der vermeintlichen Hauptpersonen, anfangs ziemlich blass und integriert sich nicht gut in den Film. Die spezielle Verbindung zwischen ihr und Lecter kommt erst gegen Ende zum tragen und somit verliert der Film zu Anfang jeglichen psychischen und nervenaufreibenden Effekt auf mentaler Ebene. Und auch die schließliche Zusammenkunft der Zwei ist ein weiteres Beispiel dafür, dass jeglicher Spannungsaufbau in der Inszenierung einzelner Szenen fehlt, obwohl die Grundideen durchaus Potenzial besitzen. Man sitzt einfach nicht mehr so gefesselt und so gespannt vor dem Bildschirm, wie dies bei "Das Schweigen der Lämmer" der Fall war und die Konzentration und die Aufmerksamkeit des Zuschauers kann schnell ins Wanken geraten. Der Eine oder Andere hat sicherlich mit dem "Augen offen halten" zu kämpfen.

Fazit: "Hannibal" kann die hohen Erwartungen, die nach seinem genialen Vorgänger an ihn gestellt wurden, nicht erfüllen. Er besitzt ein gutes Grundkonzept bei der Story und hervorragende Schauspieler. Doch leider wirkt die Umsetzung etwas mau und es kommt keine rechte Spannung auf und es fehlt einfach das "Psycho" in diesem Thriller.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "...ein Verbrechen am Stoff", 5. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Hannibal (FSK 16) (DVD)
Der Film Hannibal - und so empfindet wohl jeder, der zudem noch das Buch gelesen hat - ist eine Frechheit.
Cineastisch betrachtet nicht sonderlich rühmlich, sieht man von der erotischen Wirkung von julianne Moore
und einem brillianten Hopkins ab, stellt das zusammengestückelte Drehbuch ein Verbrechen am Stoff an sich dar:
Wesentliche Aspekte, wie die in Rückblende geschilderte Ermordung von Hannibals Schwester Mischa, welche
ihn ja überhaupt erst zum Mörder werden ließ und außerdem seine Zuneigung zu Clarice begründet sowie das perfekte, einem
Paar wie Lecter-Starling gerecht werdende Ende des Buches wurden weggelassen, stattdessen nur der
beängstigende Part in der Figur des Lecter betont.
Zum Ende des Buches wäre noch zu sagen: Der sexuelle Aspekt der Beziehung der beiden Hauptakteure drückt
aus, dass Lecter seine Schwester nicht mehr nötig und sich selbst weiterentwickelt hat.
Clarice spielt als eigenständige Person, nicht länger als Platzhalter für Mischa eine wichtige Rolle in seinem Leben.
Dennoch ist der Film eine durchaus interessante Hilfe, die Ereignisse des Buches auch visuell nachzuvollziehen.
Unterhaltung bietet der Streifen allemal, deshalb auch eine vier-Punkte-wertung.
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