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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dario Argento kommt zurück in Bestform !!!
Ich bin, auch vor allem weil die Kritiken doch sehr kritisch mit dem Film um gegangen sind, mehr als nur begeistert !

Wer z.B. sagt, der Film hätte nichts mit Hitchcock zu tun, also der hat diesen Film entweder überhaupt nicht gesehen oder einfach einen anderen !

Argento fühlt sich bei diesem Thema sichtlich wohl ! Er bringt nicht nur...
Veröffentlicht am 17. November 2006 von Gailio

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nur halbe Kraft
Eine Inhaltsbeschreibung dieses Films brauche ich nicht zu machen, das machen andere Kunden. Der Plot stimmt, zumindest nach dem Spielregeln des Giallo, die Schauspieler sind o.k., nur fehlt da irgendwas.

Seit "Tenebrae" und "Sleepless" ist man bei Argento gespannt auf seine berühmten Kamerafahrten, seine plötzlichen Blickwechsel, seinen verwirrenden...
Veröffentlicht am 4. Juli 2006 von R. Eisner


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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dario Argento kommt zurück in Bestform !!!, 17. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Do You Like Hitchcock? (DVD)
Ich bin, auch vor allem weil die Kritiken doch sehr kritisch mit dem Film um gegangen sind, mehr als nur begeistert !

Wer z.B. sagt, der Film hätte nichts mit Hitchcock zu tun, also der hat diesen Film entweder überhaupt nicht gesehen oder einfach einen anderen !

Argento fühlt sich bei diesem Thema sichtlich wohl ! Er bringt nicht nur Hitchcock sondern seine Vorbilder und Freunde wunderbar in diesem stilistisch ausgezeichnetem Thriller, unter !

Es gibt Anspielungen auf Lang, Carpenter, Murnau, Fulci und von viele andere große Regisseure. Wunderbar integriert in eigentlich 3 Hitchcock Storys .

Spoiler: (Der Fremde im Zug, Bei Anruf Mord, Fenster zum Hof) Spoiler Ende.

Meisterlich ist wieder mal die Kamera! Einer der besten Regenszenen die ich bis jetzt gesehen habe ! Der jenige der schon mal gefilmt hat, weiß wie schwer es ist Regen gut zu Filmen ! Tolle Aufnahmen der Fresken und Gassen von Turin. Alles wie immer ohne PC-Nachbearbeitung !

Solche Aufnahmen kann keiner besser als Argento !

Der Film ist ein Thriller der sehr einfühlsam ohne schnelle oder hektische Cutterei auskommt. Das ist wie ich finde eine der großen Stärken von Argento. Er braucht keine Schnitt-Hektik, weil die Bilder in Ruhe eine unheimliche Atmo schaffen. Dies ist Ihm in seinem zweiten TV-Film wieder hervorragend gelungen !!!

Der Film lehnt sich eindeutig an seinen ersten drei großen (Schwarzer Handschuh, Vier Fliegen, Neunschwänzige Katze) Giallos an und kann mit diesen locker mithalten !

Die Schauspieler sind um Welten besser als bei seinem Vorgänger Film Card-Player. Genauso wie die deutsche Syncro, die sehr gut ist, die englische eher nicht ! Irgendwie funktioniert Ita. Deutsch besser als Ita. Englisch !!!

Abschließend sei noch gesagt, dass reine Splatterfreaks nicht auf Ihre kosten kommen, da der Film ein TV-Produkt ist, ist er diesbezüglich sehr zahm. Da es sich aber auch um eine Hommage an Hitchcock handelt wäre dies auch verfehlt, da der Altmeister auch nicht Gedärme in seinen Filmen rumschleuderte.

Trotzdem und gerade deshalb baut der Film eine klasse subtile Spannung auf ! Dies gelingt ihm von der ersten Minute an !!!

Wer Argento mag und seine Arbeiten der Filme: Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe, Die Neunschwänzige Katze, Vier Fliegen auf grauem Samt, Rosso - Die Farbe des Todes (Deep Red) und Tenebrae wird diesen Film lieben !

Argento go back to Argento !!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nur halbe Kraft, 4. Juli 2006
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Card Player - Tödliche Pokerspiele (DVD)
Eine Inhaltsbeschreibung dieses Films brauche ich nicht zu machen, das machen andere Kunden. Der Plot stimmt, zumindest nach dem Spielregeln des Giallo, die Schauspieler sind o.k., nur fehlt da irgendwas.

Seit "Tenebrae" und "Sleepless" ist man bei Argento gespannt auf seine berühmten Kamerafahrten, seine plötzlichen Blickwechsel, seinen verwirrenden Blick auf Gegenstände, Gesichter und scheinbar unbedeutende Situationen. Nur zeigt sich das Genie der Kamera hier recht verschlafen und phantasielos. Zwar sitzen die Schocks und Gags absolut richtig, doch hat man den Eindruck, als würde die Story nach den Regeln der TV-Gesellschaft erzählt: gemächlich, unaufgeregt und ziemlich spannungslos. Ein tolles Finale ist in den Sand gesetzt, wenn der Zuschauer, genervt von Alkoholproblemen und Vergangenheitsbrwältigung im Kulturkoma liegt.

Fazit: Gut gemeint, aber brav.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über die Vorbildfunktion von Hitchock Filmen...., 29. Januar 2011
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Do You Like Hitchcock? (DVD)
Ein kleiner Junge ist mit seinem Fahrrad im Wald unterwegs. Er ist ein neugieriger Beobachter, denn er folgt einer jungen Frau mit schwarzer Kleidung. Diese trifft sich dort mit einer ähnlich aussehenden jungen Frau und gemeinsam laufen sie zu einer verlassenen Hütte. Dort angekommen muss der kleine Junge zum einzigen Fenster der Hütte hochklettern, damit er sieht, was in der Hütte geschieht. Ein Hahn wird zum Blutopfer der lachenden Frauen, die blutverschmiert dieses Voodooritual zelebrieren. Eindeutig Hexen, aber schon wird auch der Spanner entdeckt und die Frauen rennen ihm wie wild nach...
Jahre später ist Giulio (Elio Germano), der kleine Junge von damals, Filmstudent in Turin, die Neugier ist jedoch geblieben und hat sich sogar noch verstärkt. Dienlich ist dazu auch seine Wohnung in den oberen Stockwerken, dort hat er einen prima Blick auf die Fassade der Nachbarhäuser und sozusagen als Ausgleich für die schwere Filmkost, deutsche expressionistische Stummfilme, gafft er immer wieder in die Fenster der anderen Wohnungen.
Natürlich ist auch immer eine Wohnung dabei, in der sich eine schöne Nachbarin wie Sasha (Elisabetta Roccetti) bei offenem Fenster entblößt.
Diese hat wohl Dauerärger mit ihrer Mom (Milvia Margliano). Ein Konflikt, den Giulio sehr gut verstehen kann, denn auch er hat eine starke, aber anstrengende Beziehung zu seiner Mutter (Elena Maria Bellini).
Häufig leiht sich Giulio in der gut sortierten Videothek von nebenan seine Filmklassiker wie "Golem" oder "Nosferatu" aus.
Und Andrea (Ivan Morales), der dortige Angestellte, ist auch ein versierter Filmkenner und zudem Fan von Alfred Hitchcock und Dario Argentos Film "Card Player"...zumindest erwecken die ausgehängten Poster diesen Eindruck.
Sasha leiht sich auch Filme aus, ihr persönlicher Filmfavorit ist auf jeden Fall "Der Fremde im Zug", den sie sich oft ausleiht und einer jungen Kundin namens Federica (Chiara Conti) ausserordentlich empfiehlt.
Interessanterweise beobachtet Giulio kurze Zeit später die beiden jungen Frauen im Park, was ihm schon reichlich sonderbar vorkommt, denn die sich kaum kennenden Frauen wirken wie bestens vertraute Freundinnen.
Mit Freundin Arianna (Cristiane Brondo) läufts auch chaotisch nach dem Motto "Sie küssten und sie schlugen sich", vor allem kriegt die Freundin heraus, dass ihr Freund heimlich nackte Frauen voyeuristisch begafft.
Dann wird Sashas Mutter ermordet. Giulio, der Filmkenner tippt sofort auf einen Plot ala "Fremder im Zug", also diese mörderischen Überkreuz-Dienstleistung ala Bruno Anthony und Guy Haines...
Dario Argentos "Do you like Hitchcock ?" wirkt im Vergleich zu seinen anderen Filmen sehr federleicht und vergnüglich.
Vorausgesetzt man nimmt dem Maestro die Holzhammermethoden aus präsentierten Hitchcock-Zitaten nicht übel.
Für einen Hitchcock Fan sind sie alle leicht zu erkennen und sie sorgen eben für diese spielerische, leichte Machart. Trotzdem ist der kleine Thriller recht spannend gemacht. Er ist auch vor allem immer dann sehr gut, wenn er die Hitchcock Motive modernisiert darstellt:
Das Gespann Giulio und Freundin Arianna sind natürlich Jeff Jeffries und Lisa Fremont, aber durch das Gefühlschaos des jungen Paares gelingt Argento hier eine sehr vergnügliche, eigenwillige Paar-Konstellation.
Ebenfalls gut sind die Streifzüge durch die Fenster dieser wunderbaren Häuserfassaden inkl. klasse Aufnahmen der Fresken und Gassen von Turin.
Wie auch vom "Card Player" lässt sich bei "Do you like Hitchcock ?" folgendes sagen: Wenn man nicht ein weiteres, lang ersehentes Meisterwerk von Dario Argento erwartet, dann sieht man einen sehr sympathischen kleinen Thriller mit europäischer Handschrift, der m.E. mit dem vergleichbaren amerikanischen "Disturbia" sogar eindeutig überlegen ist.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber es gibt sicher bessere Thriller !, 27. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Card Player - Tödliche Pokerspiele (DVD)
Die DVD braucht nicht lange um in die Gänge zu kommen, da gleich zum Anfang der mysteriöse Card Player sich per e-mail bei einer Polizistin auf ihrem PC-Monitor meldet. Er kommt auch gleich zur Sache und behauptet, daß es um das Leben einer gefangenen Frau geht, die auch auf dem Bildschirm zu sehen ist. Seine Forderung ist einfach, entweder die Polizei spielt Poker um die Gefangene oder er tötet sie sofort. Falls die Polizei die Poker Runde gewinnt läßt er seine Gefangene wieder frei. Der Chef der Polizei will aber nicht auf solche eine "Erpressung" eingehen und so muß die ganze Abteilung auf dem Monitor mitansehen wie der Killer die Frau umbringt.
Dieses fiese Spiel treibt der unbekannte Psychopath mit der Polizei so 3-4 Mal, mit dem Unterschied, daß diese nun bereit ist mit ihm Poker zu spielen um wenigsten die Chance zu ergreifen, die Gefangen (es sind immer Frauen) frei zu bekommen. Damit ihr diese gelingt hat die Polizei einen Top-Pokerspieler angagiert, der den Killer etliche Mal schlägt. Trotzdem wird dieser junge Pokerspieler eines Tages tot aufgefunden, der Killer scheint der Polizei immer ein Schritt voraus zu sein.
Alles im allem ist dies ein dezenter Thriller, der zwar sehenswert ist, aber nicht mit den besseren im Genre mithalten kann. Auch das Ende und vor allem die Begründen warum der Killer zum Killer wurde, konnten mich nicht überzeugen. Da fehlen einfach glaubwürdige psychologische Details, um solche eine Story plausibel erscheinen zu lassen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The Cardplayer (Tödliche Pokerspiele), 16. August 2005
Rezension bezieht sich auf: The Card Player (Uncut Edition) (DVD)
Dario Argentos neuester Kinofilm fühlt sich über weite Strecken eher wie ein überdurchschnittlicher TV-Movie an. Argento Fans werden vermutlich enttäuscht sein, handelt es sich doch um einen überraschend konventionellen Cop-Thriller. Ermüdend der halbherzige Versuch das Internet in die Mordphantasien des Wahnsinnigen miteinzubeziehen. Das hat bislang niemand so wirklich glaubhaft geschafft - die Ausnahme von der Regel ist Olivier Assayas grandioser "Demonlover", der an dieser Stelle wärmstens empfohlen sei.
Dennoch hat mich "The Cardplayer" gut unterhalten. Als Thriller funktioniert der Film mit Abstrichen (die wenig plausible Internet Nummer, die schlampig recherchiert wirkt), das visuelle Genie Argentos ist in etlichen wunderbar inszenierten Sequenzen sichtbar. Herausragend die Passage, in der die Polizistin vom Mörder in ihrem Appartement beobachtet wird. Dann gibt es noch eine gelungene Verfolgungssequenz, in der das jugendliche Pokergenie Remo dran glauben muss. Die Kameraarbeit hat mich grundsätzlich begeistert, die Lichtführung ist zeitweise sehr expressiv, sehr spannend. Ich mochte die beiden Hauptdarsteller Liam Cunningham und Stefania Rocca. Zwischen beiden stimmt die Chemie.
"The Cardplayer" sei allen Freunden des Genres empfohlen, sie sich auch gern Fernsehserien wie CSI oder The Inside ansehen. Hardcore Argento Fans seien gewarnt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wer Argento liebt schaut lieber weg!, 20. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Do You Like Hitchcock? (DVD)
Es macht keine große Freude einen Filmregisseur wie den Giallo -Meister Argento negativ zu bewerten.
Viel zu sehr liebt man seine großen psychedelischen Meisterwerke, die einen doch immer wieder erfreuen, berauschen, begeistern können.
Auch ist es eigentlich unangebracht , das zu kritisieren, was man von Regisseuren oft doch einfordert. Nämlich Mut neue Dinge zu versuchen, sich auf neue Experimente einzulassen.
Dario Argento war einst revolutionär in seiner Bildersprache, seinen Kamerakunststücken, seinen surrealistisch blutigen Märchenphantasien.
Er war sehr oft Vorreiter, nicht derjenige ,der hinter Trends nachhechelt.
So gesehen positiv , daß hier allerdings mit den Mitteln des Fernsehfilms ,Argento neue Wege zu gehen versucht. Wege hin zu einem kaum mehr rauschhaft lösgelösten sondern zu einem raffinierten Krimipuzzle.
Doch man möchte ihm genauso wie bei seinem ebenfalls verunglückten "Card Player" zurufen. " Schuster bleib bei deinen Leisten."
Mit dem Anspruch einen in sich schlüssigen Krimiplot aufzustellen war Argento stets überfordert. Um so mehr treten dann natürlich auch all die Schwächen in den Vordergrund ,die fast all seinen Filmen zu eigen ist.
Mangelhaft bis durchschnittliche Schauspielleistung, immense Logiklöcher, in denen man ganz Italien versenken könnte, und eine gewisse Unbeholfenheit wenn es gilt tiefere Charaktere oder Handlungsfäden zu entwickeln.
Seinem großen filmischen Ziehvater Mario Bava erging es ähnlich, genau wie fast allen Größen des italienischen Giallo -Genres.
Dario Argentos Filme leben nun einmal von dem Hang zur Groteske, zum schieren hypnotischen Bilderrausch, zur übersprudelnden Entfesselung frei von narrativen Einflüssen.
Fährt der Meister in dieser Hinsicht mit angezogener Handbremse ,versucht er sich gar toternst im Versuch logisch und nachvollziehbar zu inszenieren, erlebt man jedes Mal eine Bauchlandung.
. "Do You like Hitchcock" kann man einen gewissen unbeholfenen Charme nicht absprechen, versucht doch Dario Argento hier sich an einer Hommage an Hitchcock aber auch an andere Regisseure wie Murnau, Fritz Lang.
Fast treuherzig mutet der Versuch an so viele Motive des englischen Altmeisters wie möglich in einem unglaublich herbeigezerrten, vollkommen statisch hölzernen und schlichtweg kreuzlangweiligen Plot zusammenschrauben.
Unschuldiger Filmstudent beobachtet Mord im gegenüberliegenden Fenster, lernt in einer Videothek eine sinnliche " Femme Fatale" kennen, die sich vehement für Hitchcocks " Zwei Fremde im Zug" interessiert. Handelt es sich womöglich um zwei vertauschte Morde? Eine alte tyrannische Mutter, Doppelgänger, Kindheitstraumata, etc. finden sich hier auch noch wieder. Plötzlich ist er selbst der Gejagte.
Im letzten Bild erleben wir Reminiszenzen an " Vertigo" und zum Schluß darf sich eine alte Landstreicherin noch einmal eine schwarze Perücke überstülpen, die direkt vom Runzelkopf von Norman Bates Erzeugerin stammen könnte. Urghhh!
Die Darstellerleistung geht gegen Null, die Dialoge ungewollt komisch, die verqueren Handlungsstränge einfach unglaubwürdig und haarsträubend.
Durch die Fernsehfilmästhetik kommt ebenfalls Argentos genialer Hang zu fiebrigen Farbarrangements, auch zu pervers opernhafter Gewalt nicht zum Zuge
So entstand ein Produkt das leider nur ein Empfinden zuläßt: Vollkommen belanglos und überflüssig.
Um so bedauerlicher ,daß des Regisseurs findige und professionelle Weise eine Spannungsszene zu komponieren nicht ganz verloren ist, immer einmal wieder aufblitzt.
Sein Talent scheint Argento nicht verloren zu haben. Er befindet sich nur im völlig falschen Genre.
Dem Genre, des irgendwie doch nachvollziehbar zu konstruierenden Krimis.
Fazit: Um es auf den Punkt zu bringen : " Do You like Hitchcock" ist leider eine enorme Luftnummer. Langweilend, miserabel aber natürlich mit einem gewissen Charme.
Trotz großer Verärgerung und Ratlosigkeit nach dem Abspann kann man dem Regisseur aufgrund der töffelig, kauzigen Machart irgendwie nicht direkt böse sein.
Jedoch muß auch der größte Argento Bewunderer, zu denen ich mich zweifellos zähle , eingestehen, das ging in die Hose und ist leider keinen Deut besser als der ebenfalls vollkommen spannungslose und hölzerne " Card Player".

.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Krimi à la Tatort, 2. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: The Card Player (Uncut Edition) (DVD)
Dieser Film wurde mir von jemanden empfohlen. Mir sagte er vorher nichts, aber ich stellte mir darunter einen typischen amerikanischen Blogbuster vor. Doch sehr schnell musste ich merken, dass es sich hierbei um eine italienische Produktion handelt. Eigentlich dachte ich auch, dies sei ein schlimmer Thriller oder sogar Horrorfilm. Aber dies ist weniger der Fall. Ein paar "schlimme" und blutige Szenen hat der Film zwar, aber ich würde ihn eher in der Kategorie Krimi einstufen. Die Handlung ist interessant: Ein Mörder spielt mit der Polizei Poker - um das Leben seiner Opfer. Von der Inszenierung erinntert er mich der Film stark an Tatort. Beim Zappen durch den Fernseher wäre ich vielleicht auch dabei hängen geblieben, allerdingd sollte man sich keinen Kino-Blogbuster erhoffen. Für einen Abend auf der Couch, bei dem man einen spannenden Film schauen möchte, ist dieser hier gut geeignet. Mich hat er gut unterhalten und danach hatte ich richtig Lust auf Poker. Fans von Krimis werden diesen Film lieben.
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5.0 von 5 Sternen Leute die behaubten dies sei ein schlechter Film kann ich mich nicht anschliessen!, 4. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich finde diesen Film von einem der besten Regieseure aus dem Bereich Horror nicht schlecht!Ich finde diesen Film sehr spannend und sehr gut und ich bin der Meinung er trägt Dario Argentos typische Handschrift!Der Spannungsaufbau und den schlägt das Grauen ohne nachlass zu ist typisch Dario Argento!Den ich sowieso verehre!An The Card Player gibt es meiner Meinung nach absolut nichts auszusetzen!Der Film ist spannend und vorallem ein echter Argento!Mein absoluter Lieblingsfilm von Dario Argento ist Phenomena das möchte ich an dieser Stelle mal erwehnen!Aber The Card Player ist eben so spannend und unterhaltsam wie die anderen Argento Filme!
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3.0 von 5 Sternen Etwas eigen, aber durchaus sehenswert, 3. März 2006
Rezension bezieht sich auf: The Card Player - Tödliche Pokerspiele (DVD)
Ein perverser Killer versetzt die Einwohner Roms in Angst und Schrecken: junge Mädchen werden von ihm entführt und ihre Fotos der Polizei geschickt. Die wird dann zu einem grausamen Pokerspiel herausgefordert: per Internet spielen Polizei und Mörder drei Runden Poker gegeneinander. Der Einsatz: das Leben der entführten Opfer.
Polizistin Anna, die der Fall sehr mitnimmt, versucht gemeinsam mit dem etwas eigensinnigen Kommissar aus London, den Mörder zu finden. Und die Zeit spielt gegen sie...
Der beklemmende und spannende Thriller aus Italien vermag zu unterhalten und zu fesseln. Das Schema "Verrückter-Mörder-in-der-Großstadt-Hetzjagd" kennen wir zwar schon aus unzähligen anderen Filmen wie "Saw", "Der Knochenjäger", "Im Netz der Spinne", "Taking Lives" oder "Sieben", einem ähnlichen Muster folgt auch dieser Film. Nicht neues also - doch trotzdem ist er gerade wegen seiner unbekannten, aber sehr guten und überzeugenden Besetzung, einer eigenen Kameraführung, wenig Langeweile und einem gängigen Spannungsbogen mit Sicherheit sehenswert. Man sollte sich eben nicht zu viel erwarten.
Nur leider stört das Ende: die Frage, warum all die Morde und alles was damit zusammen hängt, bleibt vollkommen offen...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsam und unerwartet gut, 28. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Card Player (Uncut Edition) (DVD)
Da Amazon meine Rezension falsch zuordnet hier nochmal Klartext: Erst was zu Card Player, dann was zu Do you like Hitchcock?
Card Player: Ich will mich mal als alter Argento-Fan nur auf die Stärken dieses Films beziehen. Bessere Schauspieler als in vielen anderen seiner Filme, ein besseres, deutlich kurzweiligeres Drehbuch als sonst oft und eine sehr gelungene letzte halbe Stunde. In einigen Szenen sieht man durchaus seine Handschrift, insgesamt ist der Film aber wirklich zu gewöhnlich für Argento. Es ist halt ein Krimi, kein Horrorfilm. Und vielleicht sollte er öfter auf die Drehbücher anderer zurückgreifen und nicht immer alles selbst schreiben wollen. Seien wir mal ehrlich: auch einige seiner alten Filme sind, von wenigen großen Szenen abgesehen, ziemlich dröge. Dazu würde ich z.B. auch den überbewerteten Tenebrae zählen. Meine Lieblingsfilme von ihm: Suspiria, Inferno, Phenomena, Deep Red und Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe/ Bird with the Crystal Plumage. Mit den 4 Punkten will ich ein bißchen Werbung für den Film machen. Ich hab manchmal den Eindruck, dass viele bei Argentos alten Filmen sehr wohlwollend über die Mängel hinwegsehen (ist halt Kult, hat Retro-Charme), während seine neueren Filme umso harscher kritisiert werden. Ich finde interessant, dass Argento total unberechenbar ist und in relativ kurzer Zeit so völlig unterschiedliche Filme wie Pelts, Phantom der Oper und Do you like Hitchcock? machen kann. Und ich glaube, dass er mehr Humor hat als ihm viele zugestehen wollen.
Apropos Humor: Do you like Hitchcock ist ein amüsanter Film mit zwei verdammt starken Szenen: 1. Beinbruch und Vespa-Verfolgung im Regen; 2. Badewanne. Gebt beiden Filmen eine Chance. Sind halt keine Giallos, sondern einfach gute Krimis mit ein paar sehr guten Szenen.
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