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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen From A Boy To A Man, 3. Januar 2009
Von 
Chamillionaire (Lüneburg, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: From a Boy to a Man (Audio CD)
Die Westcoast ist seit einiger Zeit wieder im Aufwind. Immer wieder kommen gute bis sehr gute Alben raus. Leider ohne den verdienten Charterfolg. Diese Alben kommen von Leuten wie Jacka, Messy Marv oder eben San Quinn. Für sein 2008er Werk ließ sich Herr Quinn nicht lumpen und holte sich Leute wie P.S.D. Tha Drivah, Bailey, Mistah F.A.B., Too Short, seinen Sohn Lil' Quinn und einige mehr mit ins Studio. Das San Quinn gar keine Unterstützung benötigt, beweist er auf dem Intro eindrucksvoll, dannach geht es mit "They're All Waitin' On Me" weiter. San Quinns einzigartige Stimme klingt in Verbindung mit dem schönen Klavierstück einfach toll, der recht flotte Beat weiß auch zu überzeugen. Der einzige kleine Wehrmutstropfen an dieser doch recht düsteren Nummer, ist der Refrain, welcher doch recht lustlos wirkt. Gut für eine kleine Tour mit dem Auto eignet sich "Wind It Up". Der Beat reißt einen sofort mit, der Refrain ist überragend gesungen und prägt sich sofort im Kopf des Hörers ein. Und schon ist ein waschechter Ohrwurm erschaffen worden. Auch "Double Dose Of Gangsta" löst Begeisterung aus. Besonders der überragende Beat in Verbindung mit Quinns Raps ist wunderbar. "Rockin' Up Work" ist ebenfallls nicht von schlechten Eltern, doch kann mit den Songs davor nicht so ganz mithalten. Da kommt "Reinforced Steel" ganz recht. Zusammen mit P.S.D. Tha Drivah und Cozmo liefert San Quinn ein Meisterwerk ab. Die Nummer klingt ernst, zum Teil auch sehr nachdenklich. Die Melodie ist eigentlich recht simpel, ist dennoch genial. Auf "We All Gone Eat" rappt Quinn fast aggressiv und dieser beweist hier einmal mehr seine Vielfältigkeit. "My Brother" wirkt wie so einige Nummern auf diesem Album nachdenklich. Zusammen mit Bailey harmoniert "Gastgeber" Quinn gut, das absolute Highlight ist dennoch der gefühlvoll gesungene Refrain. Genau wie bei "My Brother" ist auch das Highlight bei "Upside Down" der Refrain. Dieser ist leicht mit Autotune unterlegt, was hier mal klasse klingt. Aber auch sonst ist der Song toll - besonders von den Produktionen her. "3rd Eye" kann leider nicht so überzeugen, denn die Reggae Stimme in der Hook passt ganz und gar nicht zum Konzept des Songs. Zusammen mit All City Kollege Boo Banga geht es an "Catch A Body" ran. Ein Song auf gewohnt gutem Niveau, auch Boo Banga hat einen guten Part. Raptechnisch ist er Kollege Quinn aber ganz klar unterlegen. Für "Billionaire (What We Call Livin')" hat sich SQ einen ganz besonderen Gast ausgesucht. Nämlich seinen Sohn, Lil' Quinn. Über eine sanfte und fröhlich klingende Klaviermelodie rappen die beiden zusammen. Und das klingt unfassbar gut, besonders was der kleinere der "Quinns" abliefert ist schon sehr sehr beeindruckend. Nach dem Hyphy angehauchten "Ready To Go" und dem knallharten "One Of Them Gangstas" folgt mit "My Zone" ein Song, der vor Frische nur so strotzt. Sei es der super Beat, die Raps von Quinn oder der doch recht eingängige Refrain. Hier passt einfach fast alles. "Devotion" verspricht vieles, denn hier stehen noch Mistah F.A.B.. Too Short und Chops am Mic. Die vier liefern hier einen mehr als nur guten Song, die Piepsstimme verleiht dem Track das gewisse etwas. Das von Traxamillion produzierte "Do Ya' Thizzle" gefällt mir nicht so gut. Hyphy Fans werden hier dennoch Freudensprünge machen. Der letzte Song "Kill The Connect" ist nicht weiter erwähnenswert.
"From A Boy To A Man" ist ein fast perfektes Werk, besonders San Francisco Freunde werden Freude am hören haben. San Quinn beweist hier, das er mehr als nur ein guter Rapper ist. Er gehört mit seiner unverwechselbaren Stimme ganz klar zur Elite des Westcoastraps. Man darf sich auf weitere Werke von ihm freuen. Auch gespannt darf man auf das Debut seines Sohnes sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen San Quinn doin' it 4 Frisco, 2. Dezember 2008
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: From a Boy to a Man (Audio CD)
Mit seinen Jungs von All City gelang San Quinn mit der "SF Anthem" einer der heißesten Hits des Sommers. Nun ist der Mann aus San Francisco mit seinem bereits siebten Solo-Abum "From A Boy To A Man" zurück. Wie es zur Zeit an der Westküste üblich ist, drehte man auch hier den Trend des Hyphy etwas zurück und besinnte sich auf melodische und ernstere Nummern. Features auf dem 17 Track + 2 Bonus starken Werkes sind die hierzulande noch unbekannteren Boo Banga, P.S.D. Tha Drivah, Homewrecka oder Chops, aber auch bekannte Gesichter wie Too Short und Mistah F.A.B. trifft man an. Auch die Producer um Iconz, Dexbeats, Cozmo, Davey oder Automatic sagen nicht vielen etwas, dafür kennt man aber Big D und Traxamillion.

Schon das Intro "Boy To A Man" ist echt klasse, was dem schönen Beat zu verdanken ist, leider rappt San Quinn nicht durchgehend, sonst wäre es ein noch besserer Einstand. Richtig los geht es mit "They're All Waitin' On Me", einem echten Meisterwerk. Ein sowohl dramatisches als auch sehr emotionales Stück aus Piano und Violinen sorgt für etwas Gänsehaut, dazu kommen noch leise Frauengesänge, Applaus und Sirenen im Hook. Was für ein Smash, bei dem sich der gute San auch nicht lumpen lässt. Etwas fröhlicher, aber auch mit dickem Bass ausgestattet geht es mit "Wind It Up" weiter. Es hat leichten Down South Einfluss und eignet sich besonders gut für Partys, woraus das Duo um San Quinn und Iconz, der den Refrain übernimmt, keinen Hehl macht. "Double Dose Of Gangsta" (feat. Chops) zeigt uns, dass der G-Funk an der West Coast schon lange abgelöst wurde und drückenden Beats und kraftvollen Melodien weichen musste.

Düster und hammerhart geht es mit "Rockin' Up Work" weiter, bei dem San Quinn mit seinen schnellen Reimen über ein leicht freaky Synthie-Stück begeistert. "Reinforced Steel" geht ebenfalls in die ernstere Richtung, allerdings auch in die gefühlvolle. Dominiert wird das Instrumental von einer singenden Computerstimme, was sich aber sehr gut und vor Allem schmerzvoll anhört, weshalb die Emotionen auch gut transportiert werden. Besonders P.S.D. Tha Drivah passt mit seiner dunklen Stimme hier dazu, aber auch Quinn und Cozmo machen einen guten Job. Spätestens mit "We All Gone Eat" sollte man als Zweifler bemerken, dass es in Oakland und San Francisco nicht pausenlos um stumpfsinnige Hyphy-Party-Mucke geht, sondern man sich tiefgründigen Themen widmet und damit dem Chicano-Movement aus Los Angeles doch einen großen Schritt voraus ist.

Bei "My Brother" (feat. Bailey) kann man sich am Titel schon denken, auch hier weiß San Quinn etwas Wichtiges zu erzählen. Die geschieht über ein wunderschönes Stück, eingespielt von Violinen, was wohl keinen unberührt lassen sollte, gerade bei dem tollen lyrischen Beitrag. "Dreamin' Of Riches" zusammen mit Homewrecka zeigt den üblichen Ghetto-Blues, diesem folgt ein dunkles Bassmonster namens "3rd Eye", das dank dem Chorus von Moon D auch etwas Reggae-Flavor bekommt. Auch etwas Gangsta-Stuff wird einem geboten und zwar mit "Catch A Body". Dumpfe Beats treffen hier aus einen Mix aus Orgel und Posaune, was für eine bedrückende Atmosphäre sorgt und wie der Rest der Platte einfach Spaß macht. Das wohl größte Highlight von "From A Boy To A Man" ist "Billionaire (What We Livin')". Dies liegt nicht unbedingt an der musikalischen Untermalung, die mit einem ruhigen Klavierspiel zwar auch gelungen ist, sondern aus der Vater-/Sohn-Kombination von San Quinn und Sprössling Lil' Quinn, der schon rappt wie ein großer, besonders toll hört es sich an, da sich die beiden immer abwechseln.

R'n'B gemixt mit etwas Hyphy und sommerlichen und frischen Klängen lassen bei "Ready To Go" (feat. Willie Hen) ein tolles California-Feeling aufkommen, danach folgt mit "One Of Them Gangstas" eines der Highlights. Viele Elemente um Schlagzeug, Bass, Piano, Streicher, Frauenchor und diversen Synthesizer-Sounds lassen eine doch sehr imposante Stimmung aufkommen, was die beiden MCs San Quinn und 18 bestens nutzen. "Devotion" featured Too Short, Mistah F.A.B. und Chops, weshalb man einen Kracher erwarten könnte, tatsächlich ist es einer der sehr wenigen nur durchschnittlichen Tracks. Dafür lassen sich die 2 Bonus Titel aber wieder hören. "Do Ya' Thizzle" wurde von Traxamillion produziert und wie man sich schon denken kann, ist dies ein Hyphy-Banger mit tiefen Kickbeats und abgefahrenen Elementen aus der Elektronik. Auch der letzte Song "Kill The Connect" fährt die schnellere, aber auch harte und brachiale Schiene, ist zwar kein Highlight, allerdings ein guter Abschluss.

Bei solch tollen Werken wie "From A Boy To A Man" ist es wirklich schade zu sehen, dass der Erfolg in San Francisco sich nur so langsam einstellt. San Quinn hat es tatsächlich geschafft ein Album ohne Ausfälle abzuliefern, aber man muss auch sagen, dass es ein paar echter Kracher mehr benötigt hätte, um die Höchstwertung zu erreichen. Alle die sich für den aktuellen Trend im Westen interessieren und dabei etwas anderes suchen als Hyphy und das Chicano-Movement, sind hiermit bestens bedient, Fans von San Quinn und Konsorten sowieso.
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5.0 von 5 Sternen hammer!!!, 28. Januar 2010
Von 
Ricardo Hoffmann (Northeim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: From a Boy to a Man (Audio CD)
also ich finde das dieses album einfach nur ne übelste granate is!!
von vorn bis hinten ne hammer!!!!
hatte mitr 41feva-all city geholt und dann hier ne rezension gelesen und kann nur danke für den tip sagen!!!

unbedingt zu legen das geschoss...
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From a Boy to a Man
From a Boy to a Man von San Quinn (Audio CD - 2008)
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