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Kundenrezensionen

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am 4. November 2008
Ich gestehe, daß ich nie zum Kreis der bedingungslosen Karajan-Verehrer gehört habe. Dennoch ist dieses Superschnäppchen allein schon deshalb die Anschaffung wert, um einfach mitreden zu können.
Im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses standen bei Karajan natürlich stets die Symphonien Beethovens, hier in der Einspielung aus den 70er-Jahren vorliegend. Kenner schätzen diesen Zyklus im allgemeinen nicht ganz so hoch ein wie die frühe Einspielung aus den 60ern, aber schon ein kurzer Blick durch Internet-Foren genügt oft schon um festzustellen, welche Polemik immer noch um die Deutung Karajans heutzutage vom Zaun gebrochen wird. Da diese Beethoven-Aufnahmen aus den 70ern aber ohnehin separat erhätlich sind, würde ich die Box nicht gerade wegen Beethoven kaufen.
Die Brahms-Symphonien sind auf einem sehr hohen Niveau eingespielt und können in ihrem erdenschweren Charakter von den Berlinern sehr stringent und forsch gespielt werden. Auch die Bruckner-Symphonien kommen trotz einiger Schwächen (Nr. 1, 2 und 6) in Kennerkreisen oft sehr gut weg, wenn auch manches vielleicht zu sehr von Karajan geglättet wird. (Bei dieser Gelegenheit sei noch auf die phantastischen Einspielungen Karajans von Nr. 7 und 8 ganz am Ende seiner Karriere hingewiesen.) Schumann war nie eine Domäne Karajans, und obwohl auch diese Einspielungen ihre Meriten haben, schätze ich Szell und Sawallisch hier höher ein.
Mozart und Haydn kommen im prächtigen Gewand daher, klingen aber gelegentlich für meine Begriffe etwas zu süffig für die Wiener Klassik. Bei Mozart würde ich beispielsweise Marriner, bei Haydn Jochum vorziehen. Das Filetstück dieser Box sind zweifellos die Mendelssohn-Symphonien, die ein unnachahmliches Feuer in den raschen Sätzen entfalten und unter Karajans Dirigat in den langsamen Sätzen sehr archaisch und stimmungsvoll klingen.
Verhältnismäßig am enttäuschendsten sind die Tschaikowsky-Symphonien, aus denen Karajan allzuoft einen pathetischen und zähen Brei macht, dem es an Transparenz und Stringenz doch des öfteren fehlt. Hier wird ein Bild von Tschaikowsky vermittelt, das doch sehr an einen kitschigen und grüblerischen Komponisten denken läßt - ein Bild, das von der Zeit seither doch einigermaßen korrigiert worden ist.
Karajan wollte sich gerade mit dem hier eingespielten Repertoire, das doch der Kern seines Schaffens war, unsterblich machen. Doch auch wenn kurioserweise meist seine Aufnahmen außerhalb dieses Repertoires heute am höchsten gehandelt werden (z.B. Sibelius' Fünfte oder Schostakowitschs Zehnte), so bedeutet dies nicht, daß diese Aufnahmen schlecht wären. Vielmehr sind sie - wie im Grunde genommen jede Gesamtaufnahme - im großen und ganzen sehr beachtlich eingespielt, aber hier und da eben mit kleinen Schwächen und anderswo dafür mit ganz großer Kunstfertigkeit. Das Rätsel Karajan wird auch diese Budget-Box nicht lösen können, aber das günstige Angebot stellt auf jeden Fall eine gute Möglichkeit dar, Karajans zentrale Einspielungen in beachtlicher Tonqualität kennenzulernen - ganz gleich, wie man nun zu ihm stehen mag. Ich jedenfalls würde die Qualität der Interpretationen wie folgt von oben nach unten ordnen: Mendelssohn, Brahms, Bruckner, Haydn, Beethoven, Schumann, Mozart und Tschaikowsky. Nun liegt es an Ihnen, sich Ihr eigenes Bild zu machen ...
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am 4. August 2014
Karajan ist Karajan ... Selten sind dies meine Lieblingseinspielungen der enthaltenen Symphonien, aber noch seltener sind es uninteressante, langweilige oder schlechte Interpretationen. Bei dem Preis kaufen wer was zum vergleichen mag. Die 60er Aufnahmen sind spannender m.E., aber eben nicht zu dem Preis zu haben. Wer den (spaeteren) Karajan Sound (perfektionistisch und manchmal etwas zu kuehl/glatt) kennenlernen moechte ist hier gut bedient.
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am 9. Juli 2014
Also eines muss klar sein, die Beethoven Sinfonien sind nicht die legendären aus den 1960er Jahren - ansonsten eine prima Sammlung für Verehrer dieses Maistros - wobei ich mit diesen seinen Interpretationen groß geworden bin und seinen Klang im Ohr habe. Schwer, etwas anderes daneben zu akzeptieren. So geht mir das übrigens auch mit Haitink/Schumann und Kempff/Beethoven.

Jedenfalls scheine ich einen nicht unerheblichen Teil Gewohnheitstier mit mir herumzutragen. Wobei: Karajan und die Berliner Phillharmoniker sind einfach hochgradig konzentriert als spielten sich das alles gerade in diese Moment ab, derart lebendig und intensiv - da bekomme ich auch nach 40 Jahren noch immer Gänsehaut. Und von soooo vielen Aufnahmen kann ich das nicht sagen.
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am 1. November 2014
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier ganz in Ordnung. Worüber soll ich mich beschweren? Die Sinfonien klingen qualitativ hochwertig und einzeln kosten die Aufnahmen sicherlich um einiges mehr, weniger als 4.5 Sterne kann ich hier nicht geben, wieso denn auch? Vorallem wegen den Bruckner Sinfonien habe ich mir diese Box zugelegt, aber auch weil es mich interessiert, möglichst alle Sinfonien von einem Komponisten zu hören und nicht nur die bekanntesten, was nicht immer so erfreulich ist aber mir geht es ums Verständnis der Kompositionen. Karajan ist schließlich kein Unbekannter und falls man noch keine Aufnahmen von ihm hatte - so wie ich z.B. - dann ist diese Box schon mehr als attraktiv.

Natürlich sind die Aufnahmen auch schon etwas älter aber so hat das damals wohl geklungen und so klingt es heute noch - damals alles analog nur bin ich froh, dass ich kein Plattenkratzen und Hüpfen mehr hören muss.
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am 9. Februar 2009
Die Box ist eine tolle Sache für jeden Karajanfreund und für alle, die sinfonische Musik mögen. So vereint diese Sammlung die wohl hervorragendsten sinfonischen Einspielungen des Dirigenten. So freue ich mich insbesondere über die von mir sehr geschätzte Einspielung der Beethoven-'Sinfonien aus den Sibziger-Jahren. Eine besondere Erwähnung verdienen die "Zugaben" wie das Capriccio Italien von Tschaikowsky, das ebenfalls Eingang in diese Zusammenstellung gefunden hat und das von der Interpretation her zum Besten zählt, was ich kenne. Die Box ist somit rundherum gelungen, von der Aufnahmequalität hervorragend und somit jedem Freund von guter Orchestermusik zu empfehlen.
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Wer Karajan und die Berliner Philharmoniker zu schätzen weiß, dürfte schon die eine oder andere Schallplatte und CD besitzen, aber dennoch ist diese Box eine lohnende Investition für Freunde der klassischen Musik.
Obwohl die Aufnahmen recht betagt sind, offenbart die Sammlung, dass es auch schon zu analogen Zeiten möglich war, das gesamte Klangspektrum eines Orchesters in hervorragender Qualität einzufangen. Die Schallplatten der Deutschen Grammophon waren (und sind) zu Recht für ihre Qualität berühmt. Auch über das Medium CD gewinnt man bei Hören den eindruck, live dabei zu sein - qualitativ hochertige Anlage und geschlossene Augen vorausgesetzt natürlich.
Die Auswahl der Komponisten und Symphonien steht ja bei der Produktbeschreibung, sie hier zu wiederholen wäre müßig.
Es gibt nur recht spärliche Informationen zu den einzelnen Aufnahmen, aber das stört mich nicht, denn ich möchte nicht lesen, sondern Musik hören, wenn ich eine LP oder CD aus dem Regal hole. Die Angaben im Heftchen zu Ort und Datum der Aufnahmen und mit welchem Orchester Karajan sie eingespielt hat reichen völlig aus.
Mein Fazit: Angesichts des günstigen Preises kann man eigentlich als Liebhaber hochwertiger Klassikaufnahmen nur eins tun: Kaufen.
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am 25. Januar 2014
hatte diese box eigentlich bereits im september 2013 gekauft, aus zeitlichen gründen kam ich aber erst jetzt (januar 2014) zum hören. was soll ich sagen, es hat mir fast den atem geraubt. angefangen hatte ich mit beethovens 5., der reinste wahnsinn. eigentlich ist in sachen beethoven-symphonien f. brüggen meine einsame spitze, aber was karajan hier vollbringt, ist für meinen geschmack atemberaubend. die spritzigkeit, der klang, das orchesterspiel aller höchste güte. weiter ging es mit beethoven 6., schumann 2., brahms 4., bruckner 6., tschaikowsky 6., alles ganz ausgezeichnet.
ich kann wirklich nicht verstehen, warum karajan bei sovielen klassikforen kaputt geredet, ich meine geschrieben wird. bin selbst berufsmusiker und bei mir trifft er genau ins schwarze, o.k. ist natürlich geschmackssache. freue mich schon auf die restlichen sinfonien. mein bester kauf 2013.
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TOP 500 REZENSENTam 10. Januar 2009
Selten hat mich eine Ausgabe so ratlos gemacht und gleichzeitig verstimmt wie diese.
Ist die Deutsche Grammophon jetzt dabei, ihren ehemaligen Superstar zum Schleuderpreis noch ins letzte Haus zu befördern?
Karajan-Verehrer werden die meisten der hier gebündelten Aufnahmen besitzen, und ich weiß wirklich nicht, wem mit solchen "Paketen" eigentlich gedient sein soll. Hinzu kommt eine mehr als problematische Verpackung, die man selbst beim besten Willen nicht als kundenfreundlich bezeichnen kann.
Künstlerisch, um das wenigstens zu sagen, sind nach meinem Gefühl die Symphonien von Brahms und Mendelssohn am besten gelungen, während ich bei Beethoven dringend zu den früheren Aufnahmen von 1961 (ebenfalls mit den Berliner Philharmonikern) raten würde, die künstlerisch wesentlich überzeugender geraten sind und klangtechnisch den jüngeren kaum nachstehen. Die Bruckner-Symphonien sind sehr unterschiedlich ausgefallen, hier nenne ich als besonders gelungen die Nrn. 1-3, 6-7 und 9, obwohl ich bei der Neunten die Vorgänger-Aufnahme von 1969 vorziehen würde.
Mozart und Haydn waren nicht unbedingt Karajans Domänen, und die späten Tschaikowsky-Symphonien hat der Dirigent so oft aufgenommen, dass die Wahl schwerfällt. Auch hier scheinen mir die Versionen aus den 1960er Jahren den Vorzug zu verdienen.
Die drei Sterne beziehen sich auf die Edition; diese ist alles andere als niveauvoll, was bei dem Preis der Ausgabe auch nicht anders zu erwarten war. Künstlerisch sind, wie bereits weiter oben gesagt, große Unterschiede auszumachen, und deswegen ist hier eine einheitliche Bewertung ohnehin nicht möglich.
Zum Schluss bleibt die Frage: Wem soll das Mammutunternehmen dienen? Dem Künstler, der unverdienterweise nun auf dem Grabbeltisch landet? Dem Käufer, der zwar zu einem Ramschpreis 38 Klassik-CDs auf einmal erwerben kann, dafür aber ohne jede Textinformation abgespeist wird?
Diese Ausgabe ist kein Ruhmesblatt für die altehrwürdige Deutsche Grammophon Gesellschaft. Ich halte sie schlicht für überflüssig.
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am 5. Juli 2014
Kein Kommentar, außer dass an Karajan wohl nur die Frisur die Zeiten überdauern wird; die hat nämlich echten und dauerhaften Ewigkeitswert.
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