wintersale15_finalsale Hier klicken Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

2,7 von 5 Sternen18
2,7 von 5 Sternen
Format: DVDÄndern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 17. Januar 2013
HINWEIS: Vorsicht, ich bin Englischlehrer.
In dem Oberstufenband GREEN LINE KLASSE 10 ist ein Auszug aus dem Roman PARANOID PARK, der interessant ist und sich gut analysieren lässt in Bezug auf point of view, etc.
Leider lässt sich der Film m.E. kaum einsetzen:
1. er ist ab 16 (!)
2. warum ist er ab 16? Weil der Regisseur die Zug Szene völlig überflüssigerweise völlig verändert und extrem horrormässig gestaltet hat
3. der Film ist sehr langatmig, was nicht unbedingt negativ sein muss, aber für den Adressatenkreis ...
4. von den Gedanken des Protagonisten im Tagebuch, die sehr wichtig sind, bekommt man wenig mit
22 Kommentare14 von 16 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 21. August 2010
Gus van Sant ist neben Larry Clark DER US-Regisseur in Sachen Portraits unangepasster Jugendlicher und junger, rebellischer Erwachsener. Während Clark zusätzlich ein sehr kaputtes Umfeld durch neue Gesellschaftstendenzen zeichnet, bleibt van Sant näher beim Protagonisten und erweist sich als sehr einfühlsamer Beobachter, der dem Zuschauer genügend Spielraum zubilligt, eigene Wahrnehmungen und Interpretationen zu machen.
"Paranoid Park" entstand 2007, also in einer längeren Zwischenphase seiner kommerziell erfolgreichsten und auch bei den Kritikern geschätzten Arbeiten, "Good Will Hunting" (1997) und "Milk" (2008).
In dieser Phase entstanden experimentierfreudige Arbeiten wie "Gerry" und auch seine bis dato beste Arbeit "Elephant", dem bedrückenden Film über ein Schulmassaker, der auch in Erinnerung bleibt wegen seiner langen, intensiven Kamerafahrten und dem unverstellten Spiel der Laiendarsteller.
Mit "Paranoid Park" setzt er seine Arbeit mit unverbrauchten Laiendarstellern fort, allerdings war das Thema "Junge Skater" denn auch weniger interessant für eine erfolgreiche Kinoauswertung.
Das Budget des Films betrug ungefähr 8 Millionen Dollar, das Einspielergebnis lag mit ca. 5 Millionen Dollar leider darunter.
Was schade ist, denn "Paranoid Park" ist ein sehr stimmungsvolles Portrait eines Jugendlichen geworden, der mit einer schwerwiegenden Schuld konfrontiert wird - inmitten seines sowieso schon chaotischem Teenage Life.
Alex (Gabe Nevis) ist ein Scheidungskind und wohnt mit seinem kleinen Bruder bei der Mutter, was unter seinen Freunden keine Besonderheit darstellt, denn funktionierende Familien sind selten geworden.
Seine Welt dreht sich ums Hobby Skaten, ums Abhängen mit Freunden wie Jared (Jake Miller) und Macy (Laureen McKinney), erste erotische Abenteuer mit Mädchen wie Jennifer (Taylor Momsen) und Schule.
Interessant für alle Skater in Portland, Oregon ist der berüchtigte Eastside Skate Park, von allen Jugendlichen "Paranoid Park" genannt und coolen Status geniesst. Dort treiben sich nicht nur Skater herum, die begeistert ihre Kunststücke auf dem Skateboard zelebrieren und für Sekunden eine Art Schwerelosigkeit erleben, sondern dieser Park ist auch Treffpunkt der Subkultur: Penner, Obdachlose, Kriminelle - alles ist vertreten.
Eines Tages wagt sich auch Alex in diesen Park und ist fasziniert von dieser Treff. Dort fühlt er eine gewisse Freiheit, die ihm der Alltag, der zweite Paranoid Park, nicht bietet. Am nahegelegenen Bahnhof springt er mit einem anderen Skater auf einen fahrenden Güterzug, als ein Sicherheitsbediensteter sie entdeckt und sie verfolgt, kommt es zu Gewalt, die in eine fatale Katastrophe mit wenig Auswegsmöglichkeiten mündet...
Gus van Sant erzählt seine Geschichte nicht linear. Einige Einstellungen wiederholen sich in einer anderen Szene als Fragment oder Rückblende. Dazu sind einige Skaterszenen in Zeitlupenoptik oder aber in Super-8 gedreht. Dies vermittelt dem Film sowohl eine große Authentizität sowie eine gewisse Schwerelosigkeit beim Sport, während das Teenagerleben alles andere als schwerelos ist. Es dominiert ein gewisses Desinteresse, Empathie und Moralität sind zwar nicht gänzlich aufgehoben, aber versteckt nur schwer zu entdecken. Ein sehr aussergewöhnlicher und auch beeindruckender kleiner Independentfilm über die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens und über allgemeine Isolationstendenzen.
0Kommentar8 von 10 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Mai 2009
Wer sich unter dem Titel einen Tony-Hawks-Film o. ä. vorstellt, liegt schief - die Skaterszene dient nur als typisierender Background für die Hauptfigur Alex und als ursächliches Handlungselement für dessen Gewissenskonflikt. Der wird vielschichtig dargestellt - als Reifeprozess eines Jugendlichen, der sich nach dem von ihm mitverschuldeten Todesfall am liebsten kindlich vor seiner Verantwortung verstecken würde und in seinen desolaten, aber leider normalen Alltag zu flüchten versucht, jedoch immer mehr mit seinem wachsenden Moralbewusstsein zu kämpfen hat. Die Erwachsenenwelt, die eigentlich Stärke zeigen sollte, ist willens, aber wenig fähig, ihm dabei behilflich zu sein. Die einzelne "Horrorszene" ist sehr wohl gerechtfertigt, da ihr grässlicher Realismus Alex bewusst macht, dass das kein Game ist - ab diesem Augenblick beginnt er, seine Kindheit abzustreifen. Das Ganze aus der zerrissenen und unfertigen Sicht des Pubertierenden darzustellen, ist mit Hilfe der ungewohnten Kameratechnik und Musik hervorragend gelungen.
0Kommentar12 von 15 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. März 2009
Die filmische Umsetzung eines Brief-/Tagebuchromans ist schwierig - im Buch erfährt man sehr viel mehr über die Gedanken und Handlungsmotive der Hauptperson als im Film. Dafür punktet der Film mit interessanter visueller und atmosphärischer Umsetzung. Ganz klar wären die Adressaten des Films nicht erwachsene Filmfreunde, sondern Jugendliche - wenn es nicht das kleine und in meinen Augen völlig unnötige Hindernis gäbe, dass der Regisseur eine so krasse Stelle eingebaut hat (die im Buch nicht vorkommt), dass der Film (zu Recht) FSK ab 16 hat.
Mit 16 ist man aber über Buch und Film eigentlich schon hinaus, fürchte ich.
0Kommentar8 von 10 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. November 2015
Amerikas verlorene Jugend, einbetoniert in Szenen und Subkulturen, die sie als integralen Bestandteil einer möglichst autonomen Gruppe definieren, ist ein bevorzugtes Thema des US-Independent-Kinos. Gus Van Sant, dem mit „Good Will Hunting“ der Spagat zwischen Kunst und Kommerz gelang, widmet sich ihr in gebotener Regelmäßigkeit. Spätestens seit „Elephant“ scheint sich der Regisseur gänzlich dem ungeschliffenen Problemfilm verschrieben zu haben. Davon zeugt auch „Paranoid Park“, der das jugendliche Gewissen zwischen gängigen Alltagsproblemen mit zusätzlichen Schuldgefühlen belastet.

Ein Wachmann ist tot. Auf den Eisenbahnschienen jenseits des Eastside Skaterparks in Portland, Oregon, wurde sein Leichnam gefunden, von einem Zug überrollt, in der Mitte des Körpers zerteilt. Der ermittelnde Detective Lu (Daniel Liu, „Untraceable“) kann einen Unfall bald ausschließen. Die Autopsie ergab, dass der Tote einen Schlag auf den Kopf erhielt – mit einem Skateboard, das im unweit gelegenen Fluss entdeckt wurde. Für den Zuschauer ist die Beteiligung des Teenagers Alex Tremaine (Gabe Nevins) offensichtlich. Nur welche Rolle spielte er bei dem Unglück?

Van Sant rekonstruiert die Ereignisse schleichend, aus der Perspektive des Jugendlichen, der seine Gedanken in den folgenden Tagen niederschreibt. Wem könnte er sich auch schon anvertrauen? Die Eltern haben unlängst das Scheitern ihrer Ehe verkündet, seine Freundin Jennifer (Taylor Momsen, „Gossip Girl“), eine Cheerleaderin, scheidet ebenso aus. Selbst der erste Sex mit ihr geht in der plötzlichen Leere seines Selbst unter. Wie viele Jungen seines Alters ist Alex verunsichert, auf der Suche nach der eigenen Identität. Den Unterschied macht die nagende Schuld, die keiner vagen Schwermut oder der Teenage Angst entspricht, sondern jenem Affekt-Verbrechen, dem keine Lösung folgt und auch keine kathartische Klärung.

so ist er gut gespielt aber nicht so gut gefiel er mir
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Dezember 2013
Ein Film, der es nicht schafft, aus der Thematik wirklich etwas zu machen. Dazu kommt noch, dass der Film vom Buch deutlich abweicht.Die schauspielerische Leistung des Protagonisten ist nicht überzeugend.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2013
ich habe mir den Film bestellt, weil mir das Buch so gut gefallen hat und ich es eventuell mit meiner Klasse 11 in Englisch als Lektüre lesen möchte, den Film fand ich aber einfach nur schlecht. Und nicht mal englische Untertitel hat er, also auch für den Englischunterricht zur Lektüre nicht wirklich gut zu gebrauchen, höchstens als abschreckendes Beispiel. Lieber nicht kaufen ...
0Kommentar3 von 5 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Februar 2013
Der Film ist ausgesprochen langweilig und verwirrt mit pausenlosen Rückblenden. Viel zu viele Wiederholungen der gleichen Szenen erhöhen die Tatsache, dass ein Schüler der Klasse 10 am Gymnasium nicht sehr vielmit so einem Fim anfangen kann.
0Kommentar1 von 3 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2012
Diesen Film kann man sich nicht anschauen ... er ist derart schmalzig und schlecht gemacht, dass man mitten im Film abschalten möchte. Mit dem Buch hat der Film übrigens auch kaum etwas zu tun (schließlich steht im Buch nichts von einem zweigeteilten Rent-A-Cop, dessen Oberkörper theatralisch in die Kamera robbt, während sein Unterkörper liegenbleibt und nach Pizza aussieht.)
0Kommentar3 von 7 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Oktober 2011
Es ist kein Film für Kinder, in diesem Fall stimme ich vollkommen der Altersempfehlung zu! Aber es geht dabei weniger um irgendwelche Gewalt- und/oder Sexszenen, sondern wirklich um das Verständnis. Gefilmt auf eine Art, soweit vom Mainstream weg, wie Australien von Europa, braucht man schon den gesamten Film, um überhaupt den Haupthandlungsstrang zu verstehen. Viele Zeitsprünge, Stummszenen... Sehr empfehlenswert als Schulfilm! Ob Lehrer oder Schüler, niemand kommt zu kurz (oder zu lang ;))
0Kommentar0 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden