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am 7. Oktober 2008
Gezielt sucht sich die osteuropäische Frau Irena eine Wohnung in einer italienischen Stadt. Sie verfügt über große Mengen Bargeld, bemüht sich aber trotzdem um einfache Arbeiten in einem bestimmten Mietshaus. Mit Bestechung und auch körperlicher Gewalt verfolgt sie stetig ihr Ziel. Bald wird sie von dem Goldschmied Ehepaar Adacher als Haus- und Kindermädchen eingestellt. In deren Abwesenheit durchsucht sie die Wohnung und entwickelt eine rüde Methode die kleine Tochter Thea im Umgang mit ihrem motorischen Handikap zu schulen.

Doch Irena ist nicht nur hinter etwas her. Auch sie hat Verfolger, die sie zusammenschlagen, bedrohen und berauben wollen. Mit dem gewaltsamen Tod von Theas Mutter schaltet sich die Polizei ein und Irena wird Gegenstand der Ermittlungen. Eine grausame Vorgeschichte tritt ans Tageslicht.

Die Story wird sehr spannend erzählt. Das Motiv der Protagonistin wird dem Zuschauer sehr lange vorenthalten. Pittoreske Szenenbilder, wie das wunderschöne alte Treppenhaus, das dann auch noch zur Tatwaffe wird, knappe Dialoge die mehr verschleiern als offenbaren, sowie Widersprüche im Sagen und Tun, ergeben eine brisante Mischung, die den Zuschauer fesselt und beeindruckt. Die Schauspieler leisten ausgezeichnete Arbeit.
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am 1. Januar 2010
Ein Haus in einer italienischen Großstadt. Die Mieter sind mit einer Ausnahme Goldschmiede. Eines Tages taucht eine Unbekannte auf und setzt alles daran, in dem Haus eine Anstellung zu finden. Zunächst als Putzkraft für das unglaublich prächtige Treppenhaus, später als Haushaltshilfe für eine Familie. Ihre Motive bleiben zunächst verborgen, aber in Rückblenden erfährt der Zuschauer nach und nach etwas über die traumatischen Ereignisse ihrer Vergangenheit. ...

"Die Unbekannte" ist ein ruhiger Film, der nicht unbedingt auf Höhepunkte setzt, sondern die Spannung sogartig aufbaut und immer mal wieder anzieht. Neben den hervorragenden Darstellern ist auch der Drehort hervorhebenswert. Ein prächtiger Altbau mit einem Treppenhaus, das rund um die nach oben offene Eingangshalle verläuft. Die traum- und alptraumhafte Musik von Altmeister Ennio Morricone tut ihr Übriges, um dem Fim eine spannende Atmosphäre zu verleihen.

Der Film bewegt sich irgendwo im Grenzland zwischen Drama, Thriller und Mystery. Sicherlich bedient er sich einiger Versatzstücke, die man bereits kennt, aber dessen ungeachtet ist er ein beeindruckender Beweis dafür, dass auch in Europa großartige Filme geschaffen werden, die auf der einen Seite nicht zu abgehoben und auf der anderen Seite nicht zu sehr dem Mainstream verpflichtet sind. Guiseppe Tornatore ist, so unterschiedlich seine Filme auch sind, immer sehenswert!
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am 6. Oktober 2012
Als grosser Filmliebhaber mit italienischer Abstammung bin ich schon seit längerer Zeit auf der Suche nach italienischen Filmen - abseits der bekannten Giallo-Streifen - welche es vermögen, mich vollends in ihren Bann zu ziehen. Per Zufall bin ich dann vor einem Jahr auf 'La Sconosciuta' wie der Film im Original heisst, gestossen. Ohne grosse Erwartungen habe ich mich dem Film gewidmet und war, als die letzten Sekunden über den Bildschirm flimmerten nicht nur begeistert, sondern war überzeugt davon, gerade eben einen der für mich besten Filme entdeckt zu haben!

Besonders gut gefällt mir an diesem Film, dass er seine eigene Erzählweise hat. Die Erzählstruktur und Geschwindigkeit in der die Story erzählt wird, ist bestens gewählt. Der Zuschauer wird an keiner Stelle gelangweilt, jedoch auch nicht mit Geschehnissen bombardiert. Die Anfangsszene und wie sich die Geschichte langsam entfaltet ist sehr mysteriös und ungewöhnlich.
Die Bilder gepaart mit der wuchtigen Musik des genialen und bekannten Ennio Morricone, ergeben ein fast schon poetisches Ergebnis, welches den Zuschauer in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt - so erging es mir jedes Mal aufs Neue. Wie bereits erwähnt, kann ich mich an keinen Film erinnern - und ich habe schon sehr viele gesehen - mit dem ich 'La Sconosciuta' vergleichen könnte. Über den Inhalt muss ich hier gar nichts schreiben, am besten man liest sich höchstens die Kurzbeschreibung des Films auf dem DVD Cover durch und lässt sich dann von der Geschichte entführen.
Auch die Schauspieler sind gut gewählt, allen voran die russische Theaterschaupielerin Kseniya Rappoport, welche für diesen Film die italienische Sprache erlernt hat. Weiss man über diese Tatsache Bescheid, lässt sich vielleicht auch erklären, warum diese Schauspielerin ihre Rolle so unheimlich glaubwürdig umsetzt. Auch die anderen Schauspieler machen ihre Sache, wie bereits erwähnt, überdurchschnittlich gut. Was ich generell am italienischen Film so mag ist die Tatsache, dass man sich durch das 0815 / gewöhnliche Aussehen der Akteure sehr gut mit ihnen und ihrem Erlebtem identifizieren kann - ganz anders als in Hollywood-Filmen wo die Frauen bereits geschminkt aus dem Bett steigen...

Mittlerweile habe ich 'Die Unbekannte' bereits zum 4. Mal gesehen und bin nach wie vor vollends überzeugt! Deswegen möchte ich jeden, der diese Rezension liest und den Film noch nicht gesehen hat dazu auffordern, sich auf das Abenteuer 'Die Unbekannte' einzulassen, auch wenn der Film in Rückblenden mit sehr brutalen Szenen ausgestattet ist, welche jedoch nicht unglaubwürdig und übertrieben daher kommen und meiner Meinung nach ausschliesslich zur Erzählung der Geschichte der Vergangenheit der Frau beitragen.
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am 4. Dezember 2015
Eine Frau Anfang 30, genannt Irena (Xenia Rapoport), taucht mit einer Menge Bargeld in einer Stadt in Italien auf, mietet eine Wohnung gegenüber einem mehrstöckigen Wohnhaus, in dem überwiegend Goldschmiede wohnen. Sie bemüht sich um eine schlecht bezahlte Putzfrauenstelle und reinigt dann mehrmals wöchentlich eine traumhaft schöne Wendeltreppe, die bis in die 4.oder5. Etage führt. Sie lernt edie Haushälterin und Kinderfrau einer Familie mit einer Tochter im Grundschulalter kennen, interessiert sich auffalllend für die Familie und erhält nach einer abscheulichen Tat, die die Haushälterin dauerhaft außer Gefecht setzt, deren Position. Sie baut ein gutes Verhältnis zu insbesondere der Tochter auf und hilft ihr auf teilweise drastisch grausame Art, mit einem Handycap ferig zu werden. Die Kleine hat einen Mangel an Schutz-und Abfangreflexen bei Stürzen, fängt solche anstatt mit den Händen oft mit dem Kopf ab. Bei Abwesenheit der Familie wird schließlich ein gut getarnter Tresor gefunden, dessen Öffnen belauscht und dann mit der richtigen Zahlenkombination geöffnet.
Sie interesiert sich aber nicht für Edelmetall und Pretiosien, sondern Akten und Papiere und ist danach sicher, an der richtigen Adressse zu sein, hahe dem Ziel ihrer Träume.
Träume und für andere banale Vorfälle mit dadurch bei Irena ausgelösten Flashbacks enthüllen peu à peu auch ihre Vorgeschichte. Sie und andere junge Frauen wurden in Russland von einem Abscheu erregenden Zuhälter und Menschenhändler namens Muffa, einem abstoßenden Glatzkopf (stark Michele Placido) wie Sexsklavinnen gehalten und abstoßend missbraucht, An Füßen und händen auf dem Rücken gefesselt dienten sie als wie Vieh gehaltene Freier, denen man auch Sodomie zutraut. Muffa selbst hält sich auch nicht zurück. Die Szenen sind brutal, abscheulich, zutiefst menschenunwürdig und werden drastisch, aber immer nur als kurze Erinnerungsfetzen gezeigt, mehr wäre auch kaum erträglich, eine FSK 18-Freigabe des Filmes hätte mich nicht gewundert. Was außer dem gezeigten noch eine unvorstellbare Funktion dieser jungen Frauen war, kommt erst gegen Ende des Filmes zutage.
Die vorherige Haushälterin Gina (Piera Deglia Esposti bleibt nicht das einzige Opfer, auch die Juwelierin Valeria Adacher (Claudia Gerini) verunfallt, Irenas Wohnung wird förmlich zerlegt, sie selber auf der Straße brutal zusammengeschlagen und -getreten. Eine Gestalt aus ihrer grässlichen Vergangenheit taucht in der Stadt auf.
Die entlassene Irena wird von Vater Donato Archer (Pierfrancesco Favino) gebeten, sich um die kleine Tea (Clara Dossena) zu kümmern, wähnt sich am Ziel ihrer Träume, doch wegen des Unfalls der Juwelierin in dem Wagen, den auch der Fahrneuling Irena benutzen durfte.gerät sie ins Visier der Polizei. Sie landet nicht nur für Jahre im Gefängnis, eine Illusion wurde vorher zerstört, und nach Entlassung findet sie nur noch ein kleines Glück.

Der Film und Xenia Rapoport sind in Italien mit Preisen überschüttet worden, es gab auch einen europäischen Zuschauerpreis, die in Ihrer Heimat schon sehr bekannte Xenia Rapaport , beim Dreh 32 Jahre, erlebte ihren internationalen Durchbruch, und das völlig gerechtfertigt,
Der Film des Regisseurs Giuseppe Tornatore, der auch das Drehbuch verfasste, unterlegt mit den Klängen der Filmmusiklegende Ennio Morricone, glänzt durch beeindruckende Drehorte wie zum Beispiel das traumhafte Treppenhaus mit der großartigen Wendeltreppe und dem Raum mit dem getarnten Tresor, die Handlung baut die Spannung ruhig auf und hält stets Überraschungen bereit, die entsetzliche Vergangenheit von Irena wird in kurzen, abscheulichen Szenen nach und nach enthüllt, das für sie Fürchterlichste, das sie hätte in kompletten Wansinn verfallen lassen können, lässt die Abscheu vor ihrer eigenen Tat fast vergessen, uns die Frau bemitleidenswert, fast sympathisch erscheinen, ihr Ziel für gerechtfertigt, umso schlimmer der Ausgang.
Das Beeindruckendste an der "Unbekannten" ist aber eindeutig das Spiel von Xenia Rapoport, "als wenn sie nur für diese Rolle geboren worden wäre" wurde geurteilt. Eine großartigere Darstellung einer Frau, die erkennbar Schlimmstes durchgemacht hat, authentisch nicht frisch geföhnt und geschminkt oder aufgedonnert sich durch den Film leidet, ist kaum vorstellbar und allerhöchstes Lob völlig angebracht. Man leidet mit ihr wenn die kurzen Flashbacks mit abstoßend brutalen und perversen Misshandlungen uns wie Treffer in den Solarplexus f nach Luft schnappen lassen und verlieren fast den Glauben an eine Gererechtigkeit, als sie ihr verständliches Ziel nicht erreicht, wie vor den Kopf geschlagen ist, als sie erfährt, auf welch falscher Fährte sie war.
Und diese Fährte ist (nicht nur für mich) ein Kritikpunkt, wie sie darauf kam, anhand eines Hinweises und dem Vergleich von Daten auf der richtigen Spur zu sein, stellt sich gegen Ende des Filmes als theoretisch gaaanz vielleicht möglich, aber doch als zu unglaubwürdig und konstruiert heraus.
Die Kritiken nach Erscheinen des Filmes waren überwiegend zwiespältig, nur wenige positiv oder ablehnend, die Begeisterung des Publikums europaweit groß. Dass die sozialen Ausbeutungsstrukturen nur vage dargestellt würden, trifft bei der Konzeption des Filmes, ein Einzelschicksal, das wir uns schlimmer kaum vorstellen können, zum Thema zu machen, nicht zu. Und ob die Musik von Morricone zu überzogen oder großartig ist, Geschmacksache. Dass der "erschreckend oberflächliche Film das Thema Menschenhandel wie Edel-Pinup behandele", erscheint mir grotesk. In der Anfangsszene, in der Muffa zwei mal drei sich drehende Bikinischönheiten durch ein Guckloch in einer Wand wie Fleisch auf einem Viehmarkt begutachtet und Irena auswählt, kann Edles nur jemand erkennen, dessen Geschmack bezüglich Pinup zumindestens starke Verwunderung hervorrufen dürfte. Und warum die Rückblenden reißerisch und voyeuristisch und die Frauen dadurch noch! einmal missbraucht würden, entzieht sich meinem Verständnis, die Szenen sind brutal, voyeuristische Gelüste dürften sie nur bei sadistischen Perversen befriedigen und dafür zu kurz, einzig stichhaltig erscheint mir die von mir erwähnte Kritik, dass einmal einfach viel zuviel Zufall nötig war, um Irena auf die Fährte Tea zu führen.

Wegen dieser verpatzten Konstruktion kann ich den Film insgesamt nicht als Meisterwerk beurteilen, manch anderes und hauptsächlich die Darstellung der Irena durch die hier überragend aufspielende XENIA RAPAPORT sind zutiefst beeindruckend.

Doc Halliday
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TOP 500 REZENSENTam 16. April 2013
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review):

DIE UNBEKANNTE beginnt wie ein hochwertiger Giallo und sofort wird man an diverse Großmeister dieses Genres erinnert. Das dauert allerdings nicht lange und der Film entwickelt eine ganz eigene Bildsprache, die wie unten erklärt nicht immer zu seinem Vorteil gelingt. Aber die Geschichte an sich ist sehr gut und unverbraucht, relativ komplex und mit einer Reihe von unvorhersehbaren Wendungen gestaltet, so dass ich DIE UNBEKANNTE für Thrillerfreunde mit Hang zu besonderen Stories und expliziter Härte durchaus empfehlen kann.

Die Geschichte (OHNE SPOILER!) von Irena aus der Ukraine mit einer schrecklichen Vergangenheit die mit seltsamen Methoden versucht einen Job bei einem reichen Paar zu bekommen, wirkt aber trotz der guten genannten Punkte etwas überkonstruiert und kann auch einige Längen nicht vermeiden. Dennoch wird man im Laufe der Handlung immer mehr sogartig in das Geschehen einbezogen und will dann natürlich auch wissen wie es weitergeht.

Aus formalen und stilistischen Gründen überzeugt mich DIE UNBEKANNTE überhaupt nicht. Ständig wird man mit im Verhältnis zu lauter und viel zu dramatischer Musik berieselt, die einen fast eher aus dem Geschehen rausholt. Zusätzlich versucht man noch mit brachialen Soundeffekten hier und da unnötigerweise emotionale Schauer zu erzeugen. Weniger wäre hier mehr gewesen und man sich mal bei Michael Haneke dazu beraten lassen.

Desweiteren wird die eigentlich sehr gute und ruhige Kameraführung durch plötzlich eintretende blitzartige Schnitte zu den Rückblenden und anderen Motiven immer wieder unterbrochen und passt sich nicht stimmig zum Rest des Films. Dies wird auch im Rahmen der vielen Rückblenden so inflationär genutzt, dass es schon fast abstößt und für mich seine Wirkung ins Gegenteil verkehrt. Diese formalen Dinge ändern aber nichts daran, das DIE UNBEKANNTE ein interessanter und etwas außergewöhnlicher Thrillerbeitrag ist der hiermit eine zarte Empfehlung bekommen soll.

3,5/5 Sternen

PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review):

- BILD: relativ gutes DVD Bild ohne für mich feststellbare Schwächen
- TON: relativ frontlastig, räumlich wo nötig, Musik zu laut, in DD 5.1 in Deutsch mit opt. ital. Ton mit dt. UT
- EXTRAS: Audiokommentar, Featurettes, making of, Trailer, Trailershow
- SONSTIGES: FSK 16 uncut
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am 28. Dezember 2009
An zumeist nächtlichen oder regenverhangenen Schauplätzen gefilmt, entfaltet sich die Elegie einer zerstörten Biografie in sanft-schwermütigen Bildern. Xenia Rappoport führt ihre Figur feinfühlig in die Untiefen von Rache und Anmaßung, verweigert stets jede Parteilichkeit, die aus der Darstellung des schuldlosen Opfers extrahiert werden könnte, und bleibt Tätige: so wie sie die Gewalt durch ihre skrupellosen Ausbeuter erdulden musste, verschwendet auch sie keine langen Überlegungen hinsichtlich der Rechtmäßigkeit ihres Ansinnens und Handelns; "Alles was zählt, ist, dass ich mein Ziel erreicht habe" gesteht sie am Ende, das doch nur ihr Scheitern bringt und gleichzeitig jene Chance auf Versöhnung, die sie konsequent übergangen hat.

Anstrengend bleibt allerdings der Soundtrack, der sich polternd und winselnd ins Geschehen drängt, als hätte er mehr zu sagen als das Drehbuch. Stellenweise beinahe pietätlos schmieren sich die Geigentöne über die Bilder und fordern dringend zum Hinweghören auf.
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am 24. April 2011
Vorweg bei dem Film handelt es sich nicht um einen reinen Thriller, wer dies erwartet wird hier vielleicht eher enttäuscht sein.

Eine Top Roman Verfilmung der Lebensgeschichte einer jungen Frau aus Rumänien die einem unter die Haut bis ins Mark dringt.

Traurig, Spannend herausragen bis zum Schluss.

Ein etwas langatmiger Film der besonderen Klasse, kein Mainstream.

Aber schon wegen der Story allein sehr sehenswert. Ein äußerst Wertvolles Stück Sozialtragödie.

Dieser Film/Albtraum lässt einen so schnell nicht mehr los
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am 8. Dezember 2009
Naja, es gibt weit aus bessere Filme, als die Unbekannte. Angesprochen gefühlt durch den Trailer und die guten Bewertungen hatte ich mich sehr auf diesen Film gefreut.
Irgendwie ist der Film sehr verwirrend und es dauert bis zum Ende, dass man die einzelnen Puzzlestücke gefunden und zusammengesetzt hat; nur leider fehlen noch ein paar Puzzlestücke und es wird nicht alles erklärt/ gezeigt. Die z.B. im Trailer gezeigten Sexspiele werden im Film nicht erklärt- warum wurde die Unbekannte zum Sex gezwungen? Oder warum starb ihr Freund? Oder warum wollte sie Ihren "Boss" umbringen?
Die Handlung hätte etwas mehr durchdacht werden sollen, es fehlt einfach ein wenig an Logik und die Zeitsprünge verwirren teilweise einfach zu sehr, als das sie aufklären.

Das einzig Positive, dass sich durch den Film zog war, dass man wissen wollte wie es weiter geht und demnach eine starke Spannung auftrat. Das war es für mich aber auch schon. Ich würde den Film nicht empfehlen.
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am 27. August 2014
Ein sehr spannender Film. Die russische Schauspielerin mag ich mittlerweile sowieso sehr gerne, der Film "Die Stunde des Verbrechens" mit ihr war auch super spannend.
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am 10. Dezember 2008
Ich war Positiv überrascht vom Film, gut erzählt und wie schon in der vorherigen rezension geschrieben bleiben die motive lange unbekannt.

Der Spannungsbogen steigt und steigt und auch das Ende ist recht befriedigend. Auch eine gute Schauspielerische Leistung.

Empfehlenswerter Film.
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