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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein First-Person-Blockbuster
Seid dem gestrigen Tag nenne ich die österreichische uncut Version von Bioshock mein Eigen und ich habe die ersten Stunden dieses Epos genossen wie selten ein Spiel zuvor.Die Demo hatte mich schon total an den Screen gefesselt, weil ich so hin und weg von der Atmosphäre war.Und das fertige Spiel hält was die grandiose Demo verspricht:Knallharte FP-Action...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2008 von Scofield

versus
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich hab mehr erwartet
Ich spiele sehr gerne Survival Horror Spiele á la Resident Evil, Dead Space usw. Da ich allerdings nicht so der Fan von Egoshootern bin hab ich lange herumüberlegt ob bioshock denn was für mich wäre, da mich das Spiel ansonsten von den Rezensionen her sehr interessiert hat. Habe mich dann zum Kauf der Uncut Version entschieden die gerade im Angebot...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2009 von Zarathustra


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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein First-Person-Blockbuster, 18. Oktober 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bioshock (Uncut) (Videospiel)
Seid dem gestrigen Tag nenne ich die österreichische uncut Version von Bioshock mein Eigen und ich habe die ersten Stunden dieses Epos genossen wie selten ein Spiel zuvor.Die Demo hatte mich schon total an den Screen gefesselt, weil ich so hin und weg von der Atmosphäre war.Und das fertige Spiel hält was die grandiose Demo verspricht:Knallharte FP-Action gespickt mit angenehm schauriger Unterwasseratmosphäre und teils sehr intelligenten(teils aber auch sehr dummen^^) Gegnern.
Nun die spezifische Bewertung:

Grafik:
Das Spiel ist nun schon gut und gerne rund 2 Jahre alt.Dies tut jedoch nichts von der tatsache ab dass es noch immer umwerfend aussieht, auch auf der Playstation 3.Die Grafik ist knackscharf, ist insgesamt etwas weicher gezeichnet als auf der Xbox360, die Texturen bewegen sich zwischen mäßig und richtig gut.Überall sind schöne Glanzeffekte zu sehen und man kann die Luftfeuchtigkeit fast schon selbst auf der Haut fühlen.
Die Charaktere bewegen sich wunderbar animiert und harmonieren wie aus einem Guss mit ihrer Umwelt, sei es wenn die Splicer z.B. erschrocken auf eine Überwachungskamera reagieren oder sich an einer der Medistationen selbst heilen wollen, wenn man sie schwer verletzt hat.Die Big Daddys sind Respekteinflößend und grafisch eine wahre Augenweide.Auch sieht es toll aus wenn sich einer der Kolosse eine der Little Sisters auf den Rücken wirft und sie zu einem der Schlupfwinkel bringt in welchen die kleinen Quälgeister dann hübschanimiert in deckung klettern.Die Waffenmodelle sind toll animiert, vorallem wenn die ersten Upgrades auf ihnen installiert wurden, und ein wahres Effektfeuerwerk brennen die Plasmids ab sobald sie ausgewählt und im Kampf verwendet werden!
Toll anzusehen sind auch die zahlreichen Pfützen und Wassereffekte, sowohl auf der FP-Kamera des Charakters wenn man unter einem Wasserstrahl hindurchläuft und originalgetreue Wasserreflektionen an den Wänden in z.B. dem Countryclub am Anfang, als auch die riesigen Wassermassen die einen zu verschlingen drohen wenn man einen Verbindungstunnel der vielen Stadtteile durchquert der in genau diesem Augenblick auseinanderzubrechen droht...
Natürlich kommt es nicht so ganz an die Pracht heran die das Spiel auf einem High End PC zeigen kann, aber es bewegt sich auch nicht wirklich weit davon entfernt.Trotz dem Alter eine mehr als anständige Grafikleistung.

Sound:
Der Sound ist jederzeit sehr plastisch und mit 5.1 fühlt man sich permanent mittenhinein versetzt nach Rapture, ständig sind stimmen von Splicern um einen herum zu hören, man hat das gefühl jeder zeit von ihnen in die Enge getrieben werden zu können.Die Soundkulisse ist so intensiv dass ich des öfteren schon von meinen eigenen Schritten einen schauer auf dem rücken bekomme, weil es in stressigen Situationen wie die Schritte von Splicern klingt^^
Der Waffensound kracht nicht übertrieben, jede waffe hört sich realistisch an, nicht wie in so manchem Actionfilm in dem sich eine Beretta M9 wie eine Piratenmuskete anhört, sprich der Revolver klingt wie ich mir einen Revolverschuss vorstelle, genauso die Tommygun usw.
In vielen der teils sehr großen Areale ist auch ein gewisses Rauschen zu hören welches vom Meer um einen herum rührt und die Unterwasseratmosphäre noch einmal eine Stufe echter wirken lässt.
Erfreulicherweise wurde auch die deutsche Synchro in die PS3-Version übernommen, die ausnahmsweise zu den wirklich guten dt.synchros gehört, da zahlreiche Promi-Synchronsprecher angheheuert wurden
(Jack hat im Intro im Flugzeug z.B. den Sprecher von Mark Wahlberg, Atlas den von Adam Sandler und der "König" Ryan hat den Sprecher von Darkwing Duck bekommen xD STARK!!).
Gesamteindruck des Sounds ist für mich nahezu perfekt.

Gameplay:
Eines sei gleich vorweg gesagt:Bioshock ist ein Shooter!Und was macht für gewöhnlich mindestens 85% des Gameplays eines Shooters aus?Richtig, ballern bis der Lauf glüht, daher die Genre-Bezeichung Shooter^^
Bioshock ist jedoch der erste Shooter(zumindest für mich) der diesem gameplay eine so unglaubliche fülle an innovationen hinzufügt, dass man das Spiel nur noch schwer als reinen FP-Shooter bezeichnen kann,Žmehr einen First-Person-Role-Play-Shooter.Der Charakter kann mit zahlreichen Erweiterungen, Genetischen Veränderungen und Waffenupgrades ausgestattet werden, welche einen sowohl Schaden besser wegstecken als auch das technische Verständniss für diverse Codeschlösser/Safes/Selbstschussanlagen steigern lassen oder einem übermenschliche Ausdauer im Nahkampf verleihen.
Mit ein klein wenig Kreativität lässt sich die halbe Stadt in den Kampf mit einbeziehen, nicht selten auch die Elemente Feuer, Wasser(sowohl flüssig als auch solide)und Elektrizität selbst!Gegner können so auf unterschiedlichste Weise aufs Korn genommen, teilweise sogar richtig vera.....t werden^^
(mal in der Nähe einer Wasserlache einen Feind in brannt setzen, sobald er sich im rettenden Nass versucht zu löschen wird dann der Boltfist ausgepackt...).
Es ist aber auch möglich die Zahllosen Feindlichen Sicherheitsanlagen der Stadt gegen den Feind zurichten, man kann z.B. dafür sorgen dass die Überwachungskameras auf die Splicer reagieren und die so angeforderten Abwehrbots dann eben diese unter Beschuss nehmen.Dies sind nur ein paar der Möglichkeiten die einem zur Verfügung stehen.
Erfrischend anders im vergleich zum Shootereinheitsbrei ist auch die Tatsache, dass viele Aufgaben einem RPG nicht unähnlich wie kleine Quests aufgebaut sind.
Mit Abstand der bisher innovativste Ego-Shooter den ich je gespielt habe!

Fazit:
Als Shooter/Actionfan darf man sich glücklich schätzen, dieses Juwel nun endlich auch auf der PS3 genießen zudürfen, es hat sich auf jedenfall gelohnt auf diese umsetzung zuwarten.Da demnächst noch einige erweiterungen zum durchgezockten game hinzuaddiert werden können kann man auf die Umfangswertung sogar nochmal einige Plusspunkte draufrechnen.Aber auch ohne diese Addons ist das Spiel für einen Shooter schon ungewöhnlich umfangreich.Für Langzeitmotivation sorgt nicht zuletzt auch die tatsache, dass man das Game mit zwei Endings abschließen kann, so dass man es gerne mindestens zwei mal durchspielen möchte.

Wertungen auf einen Blick:

Grafik - 8 1/2 von 10
Sound - 10 von 10
Gameplay - 9 von 10
Fazit - 9 1/2 von 10

Insgesamt ein bislang unvergleichliches Spielerlebniss welches trotz gewissem Alter nichts von seinem Charme eingebüst zuhaben scheint!Auf PS3 klare Kaufempfehlung für alle Shooter fans und solche die es gerne werden wollen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ego-Shooter und Survival-Horror in einem, 22. Dezember 2009
Von 
Chuckumo (Garmisch-Partenkirchen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bioshock (Uncut) (Videospiel)
Bioshock war einer meiner besten Käufe überhaupt, seit ich Videogames spiele! Ich hätte nie gedacht das es möglich ist, nahezu ganz ohne Videosequenzen eine so umfangreiche Story in ein Spiel zu packen. Bei sämtlichen anderen modernen storylastigen Actionspielen ist es immer das Selbe: Man spielt ein Stück, dann kommt ein Video, dann wieder ein Stück spielen usw. Bei Bioshock gibt es am Anfang ein Paar kurze Videos (Absturz, erstes Plasmid) und eins am Schluss; aber das wars dann auch schon. Trotzdem ist es den Machern gelungen eine extrem dichte Atmosphäre zu erschaffen, die einen einfach nur fesselt! Die detaillierte Grafik, die Audiotagebücher, die Sprüche der Splicer, die Funksprüche, die Art wie man bestimmte Situationen vorfindet versetzen einen viel mehr ins Geschehen als der dauernde Wechsel zwischen Videos und Spielen. Für mich ist Bishock deshalb einzigartig und ein Videospiel wie es sein sollte (andere Spiele wirken häufig wie Filme die durch Spielen unterbrochen werden).
Das Gameplay lässt einem die Wahl ob man es wie einen Ego-Shooter oder wie Survial-Horror spielt. Für die Ego-Shooter Fans gibt es einen ganzen Haufen Waffen, mit denen man sich durch die Level ballert, Deckung sucht, Waffen tuned und Munition + Waffe je nach Gegner auswählt.
Für die Fans von Survival-Horror gibt es die Plasmide. Hierzu sei gesagt, dass ich fast ausschließlich mit Plasmiden und Nahkampf (Schraubenschlüssel) spiele. Ich hätte es gut gefunden wenn es einen Schwierigkeitsgrad geben würde ohne Waffen - nur Plasmide, Kamera und Schraubenschlüssel. Bei einem Spiel mit Plasmiden spielt man am besten sehr passiv um effizient zu sein. In Deckung bleiben und dann aus sicherer Entfernung Splicer, Big Daddys und das Sicherheitssystem gegeneinander ausspielen. Es ist immer wieder schön 2 Big Daddys gegen einander kämpfen zu lassen, oder einen Big Daddy vom Sicherheitssystem angreifen lassen und noch ein paar Splicer mit dazu zu schicken.
Ich kenne kein anderes Spiel wo man so viele möglichkeiten hat Situationen zu meistern wie bei Bioshock. Ich Spiele ausschließlich im Schwierigkeitsgrad "Experte" und finde immer wieder neue Möglichkeiten Gegner auszuschalten.
Fazit: Horror und Aktion vom feinsten - uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich hab mehr erwartet, 4. Oktober 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bioshock (Uncut) (Videospiel)
Ich spiele sehr gerne Survival Horror Spiele á la Resident Evil, Dead Space usw. Da ich allerdings nicht so der Fan von Egoshootern bin hab ich lange herumüberlegt ob bioshock denn was für mich wäre, da mich das Spiel ansonsten von den Rezensionen her sehr interessiert hat. Habe mich dann zum Kauf der Uncut Version entschieden die gerade im Angebot war.

Zuerst dachte ich auch nur "WOW" Die Grafik ist richtig cool und man kommt sich vor als wäre man grad inmitten eines Films (Genau wie bei Dead Space) Die Wasseroptik ist genial und die Einleitung am Anfang macht einen richtig Lust sich ins Spiel zu stürzen und Atlas (die Kontaktperson) endlich zu treffen.
Während des Spiels findet man eine Vielzahl unterschiedlicher Waffen und man hat auch die Möglichkeit sich Spezialfähigkeiten anzueigenen mit denen man die Gegner dann so richtig schön aufs Korn nehmen kann. Das bedeutet man bekommt ein Feuerwerk an Action geboten.

Warum geb ich aber nur 3 Sterne?
Nach kurzer Zeit ist das ganze irgendwie eintönig. Die Auswahl an unterschiedlichen Spezialfähigkeiten finde ich fast schon wieder zu groß. 50 % davon habe ich überhaupt nicht genutzt bzw nutzen müssen. Es wäre interessanter gewesen wenn man die unteschiedlichen Angriffe auch einsetzen MÜSSTE um weiterzukommen, zB wie den Feuerball der einen am Anfang einen vereisten Weg freilegt.
Die meiste Zeit rennt man einfach nur herum durch Gänge in denen man sich ohne seinen "Kompasspfeil" (der nicht immer angezeit wird) schnell verläuft. Jedenfalls ist es mir so ergangen da ich mir in der Gefechtshektik nicht gut Wege merken kann. Und die ist teils wirklich ZU hektisch. Grad die Überwachungskameras die einen Kampfroboter schickt haben mich ziemlich abgenervt.
Und irgendwann gibts auch grafisch nix mehr worüber man staunen kann. Irgendwann hat man alles schon gesehn und man bekommt nichts großartig neues mehr geboten. Endgegner gibts es auch nicht wirklich und wenn dann sind sie viel zu leicht zu schlagen.
Auch wenn es viele Waffen gibt mir hat da trotz allem einfach die Abwechslung gefehlt. Die Aufgaben die man ausführen sollte waren alle ziemlich identisch. Lauf rum und kill jemanden oder suche irgendwas.
Ich hätte mir auch gewünscht das man öfters mal Kontakt zu Nebencharas hat wie zB den Little Sisters oder dem verrückten Doc.
Was ich auch schade fand, dass man einen Großteil der Hintergrundstory nur durch Hörspielkassetten erfährt. Ich für meinen Teil hatte oft weder Lust noch Zeit mir diese zwischendurch alle anzuhören. Dabei ist es teilweise sogar notwendig dies zu tun.

Fazit: Das Spiel ist auf jeden Fall cool, aber mit der Zeit hat es einfach aufgehört mich zu fesseln und ich habs nur noch durchgespielt um das Ende zu sehn. So hoch in den Himmel loben kann ichs einfach nicht
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Riotguns Bioshock-Rezension: FPS next Level, 18. November 2008
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bioshock (Uncut) (Videospiel)
FPS, im allgemeinen auch einfach Shooter genannt, haben seit Jahren das immer gleiche Erfolgsrezept. Der Spieler drängt sich durch extrem lineare Levelschläuche, folgt einer bestenfalls aufgesetzten Story und bewundert die Grafikpracht ringsum. Natürlich hat es immer wieder Ausnahmen gegeben, die mit innovativem Gameplay (Max Payne) oder einer durchdachten Story (The Fall of Max Payne oder teils auch F.E.A.R.) punkten konnten, doch dies waren eher Ausnahmen. Und dann kam Bioshock. Endlich kommen nun auch PS3-Besitzer in den Genuss des wohl besten FPS der letzten Jahre. Warum erfahren Sie in folgendem Test.

Die Story - Eine schwarze Utopie
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Auf dem Grundgerüst, auf dem 'Bioshock' fußt, hätte man ohne Probleme ein vielschichteriges Genre wie z.b. ein RPG aufbauen können. Der Spieler überlebt als einziger 1960 in der Mitte des Atlantiks einen Flugzeugabsturz und kann sich auf einen nahegelegenen Leuchtturm retten, der nichts anderes als der Einstieg in die fantastisch-utopische Unterwasserwelt Rapture ist. Eine Utopie, für Künstler und Wissenschaftler fern jeder Zensur geschaffen von dem paranoiden Visionär Andrew Ryan. Doch in dem Moment, als der Spieler Rapture betritt, ist der Stern schon längst im Sinken begriffen. Eine verheerende Mischung aus unmoralischer, wissenschaftlicher Gen-Forschung, die Paranoia Ryans, sowie Intrigen und Verrat um die wirtschaftliche Ausbeutung sensationeller Gen-Konzepte, haben die Stadt in ihren Grundfesten erschüttert. Die Bewohner sind von einem Wahnsinn ergriffen worden und der Spieler findet sich in einem Alptraum gefangen, den er erst nicht so recht zu durchschauen weiß.

Als Mentor fungiert ein gewisser Atlas, der der letzte normale Mensch in Rapture zu sein scheint und den Spieler per Funk durch die verfallenden Ruinen leitet. Nur komisch, dass er immer und immer wieder die Formel "Wärst Du so freundlich..." benutzt. Die Geschichte einer eingetretenen Katastrophe wird in Bioshock durch das Auffinden der insgesamt 122 in den Levels verstreuten Audio-Tagebücher erzählt. Ein toller Kniff, denn quasi sofort wird der Spieler durch die Story, die sich nur bruchstückhaft nach und nach erschließt in den Bann gezogen. Aus der Sichtweise einiger ausgewählter Personen wird mit fortlaufender Handlung ein Puzzle zusammengesetzt, dass eine so extreme Dichte aufweist, die vor allem im Action-Bereich der letzten Jahre seinesgleichen sucht und fast schon eine Orwell'sche Dramatik erreicht. Nicht umsonst soll Bioshock verfilmt werden.

Die Story: 10/10

Das Gameplay - von Plasmiden, Tonika & dem ADAM
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In letzter Zeit weisen immer mehr Spiele RPG-Elemente auf und Bioshock vollendet dieses Hybrid-Konzept für Shooter mithilfe aufgefundener Plasmide und Tonika. Bei den Plasmiden handelt es sich um neuartige Gen-Manipulationen, die dem Spieler erlauben, seine Gegner anzuzünden, einzufrieren, hinwegzuschleudern oder die Aufmerksamkeit der Sicherheitssysteme auf die degenerierten Bewohner Raptures (die Splicer) zu lenken. Das bietet dem Spieler intelligente Kombinations-möglichkeiten. Zündet man z.B. einen Splicer an, wird dieser sich Hals über Kopf in das nächstgelegene Wasser stürzen. Wer jetzt dem angeschlagenen im Wasser liegenden Gegner einen Elektroschock verpasst, hat das System begriffen und ist auch für die höheren Schwierigkeitsgrade gewappnet. Überhaupt sind auch die herkömmlichen Waffen wie Schrotflinte oder Revolver aufrüstbar und mit jeweils drei verschiedenen Munitionstypen ausgestattet, die alle gegen einen bestimmten Gegnertyp effektiv sind. Den Entwicklern ist mit der Multifunktionsarmbrust darüber hinaus ein echter Coup gelungen.

Die Tonika hingegen verschaffen dem Spieler dauerhafte Effekte wie erleichtertes Hacken, eine höhere Effektivität von Waffen, Medipacks oder eine erhöhte Resistenz gegen Feuer oder Kälte. Allerdings ist wie bei den Plasmiden die gleichzeitige Nutzung begrenzt. Welche der insgesamt 58 Tonika man also nutzt, hängt von Gegnern, Spiellevels und der Anzahl an freien Slots ab und hier kommen wir zum zentralen Punkt von Bioshock, dem ADAM.

Das ADAM ist eine chemische Substanz, mit deren Hilfe das EVE gewonnen wird, sozusagen der "Mana-Pool" des Spielers. Jedesmal, wenn dieser ein Plasmid nutzt, wird eine kleine Menge an EVE verbraucht, so dass das Auffinden von EVE und Extra-ADAM für den Kauf neuer Plasmide zu einem zentralen Punkt des Spiels wird. Und hier hat Bioshock einen extrem verstörenden Aspekt ins Spiel gebracht. Die Little Sisters, degenerierte Züchtungen kleiner Mädchen sammeln das ADAM aus dem Blut von Leichen. Da die Bevölkerung von Rapture ADAM-abhängig geworden ist, entwarfen die Wissenschaftler eine Eskorte für die hilflosen Kreaturen, die Big Daddys. Imposante und waffenstarrende Gestalten, die auf eine bizarre Symbiose mit den Mädchen geeicht wurden und die erst beseitigt werden müssen. Dann allein die Little Sisters können dem Spieler das so wertvolle ADAM verschaffen und hier entscheidet der Spieler, ob er den guten oder bösen Weg wählt. Beutet er die Mädchen aus, erhält er mehr ADAM, aber diese sterben bei der Prozedur. Diese Wahl beeinflusst auch das Ende des Spiels und den Abspann!

Das Gameplay: 9,5/10

Grafik, Leveldesign, Sound & Sonstiges
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Da Bioshock für die PS3 lediglich eine Portierung der früher erschienen PC und 360er-Fassungen ist, hat sich im Vergleich zu diesen Versionen technisch nicht sonderlich viel getan. Noch immer sieht Rapture fantastisch aus und die Wassereffekte sind vielleicht d e r zentrale grafische Aspekt des Spiels, den das Spiel anderen später erschienenen Titeln immer noch voraus hat. Wer sich nicht als absoluten Grafik-Fetischisten einschätzt, der kann hervorragend mit der Grafik leben, die auch weniger als vergleichbare Titel mit den Kinderkrankheiten der PS3, nämlich dem Tearing und vereinzeltem Kantenflimmern zu kämpfen hat. Von der Atmosphäre her würde ich Bioshock als "creepy" bezeichnen. Dieser englische Ausdruck bezeichnet am besten die unwohlige, doch faszinierende Grundhaltung, die den Spieler überkommt und das schon sehr früh im Spiel. Als Splatter würde ich Bioshock nicht bezeichnen, auch wenn der irre Schönheitschirurg Steinman viel Blut im Medical Pavillon verteilt hat. Vielmehr ist das Spiel eine Mischung aus unterschwelligem Horror, der gekonnt verschiedene Aspekte diverser dunkler Utopien und bekannter Horror-Archetypen vereint. Kaum zu toppen.

Das Leveldesign...tja....irgendwo ist Bioshock immer noch größtenteils linear. Aber diese leicht ernüchternde Tatsache wird teilweise dadurch kaschiert, dass der Spieler auch in größere Areale gesetzt wird und eben nicht Röhren durchläuft, so dass die Wegfindung und Aufgaben zwar immer noch, wenn auch nicht in extremer Art (wie z.B. bei Clive Barker's Jericho) vorgekaut werden. Von der Abwechslung der Levels hat man beinahe das Maximum erreicht. Dem Spieler werden an einigen Stellen wie dem Krankenhausdistrikt, dem Kraftwerskern und insbesondere im Vergnügungszentrum Fort Frolic die Augen übergehen, wie klasse die Schauplätze inszeniert worden sind, so dass man als Spieler wirklich das Gefühl hat, durch die Ruinen eines geplatzten Traumes zu wandeln. Dazu trägt natürlich auch die anachronistische Art-Deco-Einrichtung, Werbeplakate im Stile der 30er Jahre und die fantastisch pointierte Vertonung bei. Diese beinhaltet das breite Spektrum der 20er - 40er Jahre wer Bobby Darins "Beyond the Sea" im Hintergrund lauscht, während er sich durch die Korridore schleicht, taucht letztendlich wirklich in Rapture ein. Kritisieren könnte man, dass die Lautstärke der Funknachrichten und Audio-Tagebücher stark variiert, so dass man diese nochmals im Spiel-Menü nachhören muss. Leider hat man auch darauf verzichtet, Dialoge einzubauen und auch die Spielerfigur "empfängt" lediglich Kommentare und Anweisungen, gibt jedoch nie auch nur einen eigenen Kommentar. Schade, einer der wenigen Punkte, die man hätte besser lösen können. Dazu gehört auch, dass man unverständlicherweise die dazu noch langen Intro-Videos der Entwicklerlogos auf der PS3 nicht überspringen kann. Vielleicht der einzige Punkt, der an dem Spiel wirklich stört.

Grafik: 8/10
Sound 8/10
Atmosphäre: 10/10

Fazit
-----
Wow, selbst Spielertypen, die FPS als eintönig und ausgelutscht betrachten, können dem innovativen Charme und der extrem dichten Creepy-Atmosphäre eines Bioshock nicht widerstehen. Ich persönlich halte den Titel für einen der ganz, ganz wenigen Meilensteine im Shooter-Genre und kann jedem PS3-Besitzer nur zu einem Kauf raten. Denn es kann sehr gut sein, dass der erste rund 12-15 Stunden lange Durchgang, auch aufgrund des neuen Trophy-Systems nicht der letzte sein wird.

Spielspaß: 9,6/10
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I chose the impossible....., 25. Juli 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bioshock (Uncut) (Videospiel)
Bioshock war wohl der hochgelobtesten Shooter zu Zeiten seines X-Box 360 releases.
Und trozdem legte ich das Spiel mit niedrigen Erwartungen ein... immerhin wurde ich kurze Zeit vorher von Dead Space und Resident Evil 5 irgendwie enttäuscht... Zweifellos sind dies keine schlechten Spiele, ich würde sie auch mit mindestens 4,5 Sternen bewerten, aber sie haben mich einfach nicht "weggehauen"
Von Bioshock erwartete ich deshalb wenig, da ich ein völlig falsches Bild von dem Spiel hatte. In Berichten über das Spiel wurde es nur auf die Big Daddy zentriert, wobei mir der ewindruck kam, das Sinn des Spieles wäre esBig Daddys zu besiegen.
Das ist weit gefehlt. Das Spiel lässt einem für einen Shooter eine verhälltnissmäßig riesige Freiheit. Während man bei Call of Duty oder Resistance 2 einem geradlinigen Gang folgt, kann man in Bioshock sich dauerhaft die Zeit nehmen und Raptore erkunden, Boni sammeln, Big Daddies töten oder leben lassen. Es spawnen auch immer wieder neue Gegner, dies veranlasst den Spieler seine Achtsamkeit nicht sinken zu lassen. Stellenweise erinnert as Spiel sehr an Fallout 3, da es auch einen Rollenspielaspekt hat und auf der Retroschiene fährt.
Das Storytelling ist gelungen und über die Story selbst kann man sich auch nicht beklagen, wobei wie so oft ein einmaliges Spielen nicht ausreicht, um den vollen Umfang der Geschenisse zu erfassen.
Auch atmosphärisch, macht es viel her, man tappt im dunkeln etc und Gegner tauchen hinter einem auf... es ist gelungen und reicht an dead Space heran.
Das Ende: sehr gut (alternativ)
Endboss Kampf: Keine Enttäuschung, würdiger Endboss
Spelzeit: lang genug
Ich komme nun zu den Dingen die mir etwas missfallen, aber das ist Meckern auf ganz hohem Niveau: Die Uncut Version hat auf meiner Deutschen PS3 auch deutsche Sprachausgabe, ich hatte auf eine englische gehofft. In der deutschen Ausgabe ist ein bestimmter Character einfach zu leise. Man muss sich voll auf ihn konzentrieren, wenn er über Funk spricht oder nachlesen, was er sagte... das stört gewaltig und nimmt atmo....
Wenn man stirbt wacht man in Vitachambern wieder auf, die recht großzügig verteilt sind und muss lediglich denn weg wieder gehn... besiegte Gegner bleiben tot , verwundete Gegner verwundet, man besitzt unendlich leben und es erwartet einen keine Strafe im Falle des Todes, es kann unter Umständen auch taktisch klug sein zu sterben (falls man nicht auf eine Trophäe scharf ist), Der Tod hat dem Spiel überhaupt keinen Schrecken.... Man macht weiter als wäre nix gewesen, es fehlt ganz einfach der Anreiz nicht zu sterben... das nimmt auch etwas Atmosphäre und ist mein größter Kritikpunkt... Es ist irgendwie so: " Oh... ich bin tot.., naja wenigstens hat der Big Daddy jetz nur noch 20% health, ich geh mal wieder hin und brings zuende...." Außer meinem eigenen Ergeiz und Stolz gibt es nichts was mich vom Dauersterben abhällt.. ich hoffe in Bioshock2 wird das besser gelöst.
Im hektischen Kampf kann auch die Waffen/Plasmid Handhabung sehr lästig und träge sein, dies hat schon oft fatale auswirkungen gehabt...
Nichts desto trotz Bioshock ist sehr gelungen, ein Top-shooter und zurecht ausgzeichent mit irgend nem Games-Arward, ich hab jetz keine Lust nachzushen welcher es ist... Kauft es euch selber und lest es auf der schönen Glitzerhülle nach.
Für Hartgesottene Zocker empfehle ich natürlich die unzensierte Version aus Prinzip... Das Spiel ist meines erachtens nicht brutaler als andere, weswegen ich generell nicht vertsehe warum man etwas zensiert hat...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Willkommen im Irrenhaus Rapture City!, 4. Juni 2009
Von 
Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bioshock (Uncut) (Videospiel)
Wer hat Spass an Ego-Shootern? Wer steht auf ungewöhnliche Szenarien?
Dann auf in die Unterwasserwelt von Rapture! Hier gibt es passendes Futter für die Konsole!
Mein erster Eindruck von Bioshock war zu Beginn des Spiels ziemlich, wie soll ich's ausdrücken, verwirrt. Ehe man lange nachdenken kann, ist man auch schon mitten im nassen Geschehen. Die eingeplante (übliche Vorgeschichte) ist auf ein Mini-Minimum reduziert und nach gefühlten 10 Sekunden des "Aufwärmens" ist man (scheinbar) einziger Überlebender eines Flugzeug-Absturzes auf dem weiten Ozean und schwimmt sich seinen Weg durch brennende Wrackteile in Richtung eines Leuchtturms frei. Dort angekommen führt einen ein Fahrstuhl auch schon abwärts. Abwärts auf den Meeresgrund. In eine Stadt, ähnlich einer riesigen Metropole, unter Glaskuppeln. Aber auch dort bleibt keine Zeit zum Verschnaufen. Kaum ausgestiegen, wird unser Alter-Ego schon von einer anscheinend wahnsinnig gewordenen Person wild attackiert. Was ist hier los? Die Bekanntschaft am Funkgerät, ein Typ mit dem Namen Atlas, gibt auch mehr Rätsel als Antworten....
Die, zu Beginn angesprochende, Verwirrung hat bei mir bis zum Schluss angehalten.Das mag an der konfusen Story oder auch an dem Haufen verückter Gegner liegen. Oder etwa an der Musik? Naja, auf jeden Fall hat das Wort "Irrenhaus" für mich ein echtes Gesicht bekommen. Eingestellt hatte ich mich beim Kauf auf ein ruhiges, düsteres und anmutiges Szenario. Und das ist es natürlich auch. Nur ein wenig anders als gedacht. Was ich aber nicht negativ sehe. Es macht unheimlichen Spass in der Stadt seine Runde zu drehen und rumzuballern und auch die Geschichte, die Stück für Stück entblättert wird, zieht einen bedingslos in den Bann. Wenngleich mit leichten Abstrichen. Nach dem Abspann hatte ich irgendwie das Gefühl, dass ich ein paar Details verpasst habe.
Aber egal, für die Übersicht meine persönliche Plus-Minus-Liste:

+ eine einmalige, finstere Retro-Atmosphäre
+ originelle Waffenauswahl
+ eine riesige, offene Welt
+ gute Grafik mit der besten Wasseranimation, die ich bisher gesehen habe
+ guter Schwierigkeitsgrad
+ sehr abgedrehte, packende Story
+ Upgrade-System (wie in einem Rollenspiel) und Shops
+ einmalige Musik
+ angenehme Spieldauer

- unausbalancierter Sound, bei dem manchmal Gesprochenes durch andere Geräusche übertönt wird
- leicht verwirrende Story
- kein Multiplayer
- geringe Gegnerauswahl

Die Minus-Punkte sind meiner Meinung nach insgesamt nicht so gewichtig. Ich habe es nur einmal durchgespielt, aber der Wiederspielwert ist hoch, denn hier gibt es einige Dinge, die sicher erst beim zweiten Durchspielen auffallen. Empfehlen kann ich Bioshock daher definitiv. Dieses Spiel hat es verdient!

Mein Fazit: Telekinese, Kommunismus, Little Sisters und genetische Experimente im Jahr 1960. Dieses aussergewöhnliche Ereignis macht Spass.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bioshock shockt garaniert, versprochen!, 29. Oktober 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bioshock (Uncut) (Videospiel)
Es gibt Spiele, die brauchen ein paar Tage, so ist dann auch die Qualität.
Dann gibt es Spiele, die brauchen normal lang, spielen sich aber klasse.
Und dann gibt es noch Spiele, die brauchen eeeeewig, aber dann, wenn sie endlich raus sind, überraschen sie die Spielewelt. So ist es auch mit Bioshock. Lange erwartet und in Atmosphäre und Gameplay einzigartig.

Atmosphäre:
Anfangs wird man mit einem Flugzeugabsturz überrascht. Danach gelangt man innerhalb des Feuers zu einem mysteriösen Turm, welcher Mitten auf dem Pazifik gebaut wurde. Schon sieht man, welche Grafikpracht die Entwickler eingebaut haben und mit welchen detailgenauen Grafiken man es zu tun hat. Die Atmosphäre wird durch schimmerndes Licht und mysteriöse Geräusche untermalt, die Horror-Atmosphäre ist einizgartig und lassen einen nicht mehr aufhören. Das Survival-Horror Genre wird neu geschrieben.

Gameplay:
Schon nach dem Betreten des großen Turmes befindet man sich mitten in der Spielwelt: man reist mit einer Tauchkapsel hinunter in die zerfallene Unterwasserstadt Rapture. Der Tutorial spielt sich leicht und sterben ist fast unmöglich. Dadurch ist das eintauchen in die Welt nicht schwer. Erst später wird man mit den hartnäckigeren "Big-Daddys" konfrontiert, aber mit genug Munition und einem starken Willen sind sie stärkemäßig eher eine Enttäuschung. Nur in der höchsten Spielstufe sind sie wirklich ein problem, da ein gezielter Schlag den Tod bedeutet.
Doch dann wacht man in den Vita-Chambern auf, keine Munition verloren, man muss nur ein wenig laufen, dann ist man wieder gleich weit.
Waffen gibt es reichlich in Rapture, natürlich gibt es am Anfang die immer zuverlässige Rohrzange, erst später gibt es Schusswaffen, wie die Pistole, die Maschinenpistole oder die Schrotflinte. Da jede Waffe noch drei verschiedene Munitionsarten hat, lassen die Shooter-Fans ein hohes Jauchzen los. Doch dies ist noch nicht alles, es gibt noch reichlich Plasmide (Genverbesserungen), wie z.B. den Elektroblitz, die "Fackel" und "Hypnotize Big Daddy" (damit kann man die Big Daddys hypnotisieren!). Durch wenig Munition wird das "Survival" des Survival Horrors Genre betont, da man sonst mit der Rohrzange auf die Gegnerscharen einprüglen muss, was meist sehr brutal und blutig ausgeht. Dadruch muss man auch in die hässlich und gruseligen Fratzen schauen, welche durch das "Adam" verursacht wurden. Durch über 20 verschiedene Gegnerarten (die meisten sind verschiedene Splicer) lassen sich tolle Kombinationen ausführen, aber auch das Spiel wird anspruchsvoller.
Rapture wird von zahlreichen Sicherheitskameras und Bots bewacht. Diese teilen sich auf in MG-Bots, stationäre MGs und Raketenwerfer und in Sicherheitskameras, welche die MG-Bots rufen, wenn sie ein unbekanntes Lebewesen entdecken. Diese Sicherheitsmaschinen lassen sich jedoch hacken. Zuerst mit einem Elekroschock lahm legen und dann sich nähern, um so das Gerät zu hacken. Anfangs sehr spaßige Abwechslung, aber mindestens nach dem zehnten Mal eine lästige Notwendigkeit. Doch auch anders lassen sich die Sicherheitskameras ausnutzen; man verwendet ein spezielles Plasmid, mit dem man Gegner markieren kann, um sie so als primäres Ziel für Sicherheitskameras und -bots zu legen.

Story:
Die Story wird meist packend erzählt, nur einmal rennt man in einem Level herum, um Gegenstände zu finden. Der Gruselfaktor ist sehr hoch, da die Missionsbefehle von einem Walkie-Talkie aus gesendet werden. Der Sprecher (Atlas) kann jedoch kaum verstanden werden, da oft das Sprechen der Splicer oder die Feuergefechte lauter sind, nur wer lesen will und die Sprach-Untertitel an hat, kann die Story lückenlos verstehen. Die Story ist sehr wendungsreich und klasse inszeniert. Die Story lässt nicht sehr viel Platz für einen zweiten Teil, doch Gerüchte besagen, dass es einen zweiten teil geben wird, in dem man den Zerfall Raptures miterlebt. Auch ein Film ist in Planung.

Fazit:
Die Atmosphäre und das Gameplay lassen kaum Wünsche noch offen. Durch kurze Verlauf-Arien und Story-Lücken wird der Spielspass ein wenig getrügt. Doch diese Argumente fallen kaum ins Gewicht. Das Survival-Horror-Genre wird mit diesem Spiel neu aufgegriffen und einzigartig inszeniert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es war überwältigend, und besser als erwartet ! Lesen sie "warum" :), 30. September 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bioshock (Uncut) (Videospiel)
Vorwort

Eigentlich spiele ich nicht gern Horror-Shooter. Doch ich hatte mal wieder Lust drauf und hab mir Bioshock besorgt, weil es so gute Bewertungen abgestaubt hatte. Und was soll ich sagen; Es ist mein neuer Lieblings-Shooter in meiner Sammlung !

Ihr könnt in meiner Rezension die ersten paar Minuten des Spielerlebnisses von Bioshock lesen und / oder die Bewertung weiter unten anschauen.

Geschichte

Ein Flugzeugabsturz inmitten des Atlantiks... Das Flugzeug ist direkt neben einem einsamen Leuchtturm abgestürzt, sonst gibt es nur Wasser... Ihr schwimmt mit letzter Kraft zu dem rettenden Turm und stellt fest dass ihr der einzige Überlebende seid, und dies gar kein Leuchtturm ist. Ihr findet nur eine "Tauchkugel", Verwirrt tätigt ihr den Hebel der Tauchkugel, vielleicht gibt es in der Unterwasserstation ja Hilfe ? Wärend des Tauchvorganges wird euch ein Video vorgespielt, dies verrät euch wo ihr landet, was das da unten überhaupt ist; Rapture. Eine Unterwasserstadt in der kein Künstler oder Wissenschaftler der Zensur fürchten muss, in der jedem das was er sich in Schweiße seines angesichts erarbeitet, für sich bestimmen darf. Eine Stadt mit wenigen Regeln, Freiheit von einem beengenden Staat...

Unten angekommen in Rapture, hört ihr ein paar Funksprüche die aus dem Funkgerät der Tauchkugel kommen. Die Tauchkugel dockt an... Es ist dunkel. Ihr hört jemanden flehen "bitte bitte töte mich nicht !" Und seht dann wie ein Mann von einer sich merkwürdig bewegenden Frau mit Sicheln getötet wird. Die Mörderin schreit herum, und springt auf eure Tauchkugel und versucht sie aufzubrechen, die Tauchkugel wird beschädigt bleibt aber geschlossen. Die Frau gibt erstmal auf und verschwindet. Dann wieder diese Stimme aus dem Funkgerät, eine helfende männliche Stimme. Der Mann hilft euch bei euren ersten Schritten durch Rapture... Er verjagt wia gehackten Sicherheitssystemen die nun wieder zurückgekehrte Frau vom Anfang. Ihr schnappt euch einen Schraubenschlüssel um euch zu bewaffnen... Ihr müsst euch erstmal etwas vorkämpfen, und verprügelt die ersten anscheinend psychisch gestörten Gegner. Stück und Stück erfahrt ihr warum diese Leute in Rapture so "gestört" sind, und warum sie merkwürdige unmenschliche Fähigkeiten besitzen, von denen ihr auch bald welche haben werdet...

Das waren die ersten 5 Minuten in Rapture, mehr verrate ich nicht :)

Test

Pro

- Einstellbarer Schwierigkeitsgrad
- Eine ständig spannende Atmosphäre
- Sehr stilische Unterwasserstadt
- Steuerung sehr präzise
- Verschiedene Gegner mit verschiedenen Fähigkeiten
- Interessante, spannende Story
- Sprach-Tagebücher erzählen einen Stück für Stück die Geschichte Raptures
- Verschiedene "Tonikas" und "Plasmide" machen euch bei jeden mal anders und einzigartig
- Gegner und Behälter können nach Gegenständen durchsucht werden
- Mit verschiedenen gesammelten Teilen könnt ihr euch Munition und andere Dinge basteln
- Ihr könnt euch zwischen "gut" oder "böse" entscheiden
- "Gut oder Böse"-Endscheidungen wirken sich auf das Spiel und auf die Endsequenz aus
- Sicherheitssysteme können gehackt werden, und gegen Gegner eingesetzt werden
- Cooles "Hack-Minispiel" beim Hacken
- Mit mehreren verschiedenen Fähigkeiten kann man verschiedene Kombinationen ausführen
- Mit einem "Forschnungsystem" können Schwachpunkte der Gegner ausgespäht werden
- Waffen haben je drei Munitionsarten, die man je nach Gegnerart klug einsetzen kann
- Waffen können mit verschiedenen frei wählbaren Upgrades verstärkt werden
- Jederzeit Nachlesbare Tipps und Hinweise
- Übersichtliche, hilfreiche Karte
- gute deutsche Synchronisation

Kontra

- Schwierigkeitsgrad manchmal unausgewogen
- Hacken auf Dauer lästig
- "Big Daddys" manchmal unausgewogen
- Keine einstellbare individuelle Steuerung
- Unschönes Texturpopping an manchen Stellen
- Gegner wirken manchmal steif (vor allem beim sterben)
- Nach der Endsequenz keine freie Bewegung in Rapture mehr möglich
- Lästiges wechseln zur Kamera, wenn man "forschen" möchte (extra taste wäre schön gewesen)
- Kein Onlinrmodus
- Funksprüche manchmal zu leise (auch wenn sie lauter gestellt wurden)

Fazit

Ein von Anfang bis ende spannendes Shooter-Erlebnis mit dem ein oder anderen psychisch gestörten Bossgegner. Tagebücher und Story machen das ganze Drumherum und die Welt extrem spannend, man will immer wissen was hier wohl geschehen ist, und das in Kombination mit der Atmosphäre, Einmalig ! Waffen gibt es in Form von Schusswaffen und biologischen übermenschlichen Fähigkeiten genug. Mal gibt es ruhige spannende Momente, mal Gegnermassen und Aktion. Die Mischung ist perfekt.

Ich gebe 96%
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum genial!, 6. April 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bioshock (Uncut) (Videospiel)
Sehr guter Einkauf!

So lautet mein Fazit nachdem ich das Spiel nun 1 Woche ausgiebig testen konnte.

Für Leute die auf Survival-Horror Spiele stehen wie Resident Evil, Silent Hill oder ähnliches ist dieses Spiel ein Muss. Meiner Meinung nach ist das Horror-Feeling besonders gut gelungen. Abgesehen von den ganzen anderen positiven Aspekten aus den anderen Rezensionen, muss auf jedenfall erwähnt werden, dass es sich auf jedenfall auch gelohnt hat die Uncut-Version zu erwerben. Die geschnittene deutsche Version versaut manche Stellen sogar. In der Uncut-Version wird z.B. an einer lebendigen Versuchsperson herumgeschnibbelt. Bei der Unuct-Version bewegt sich das Versuchsobjekt natürlich und schreit herum, worauf der kranke Professor sich über den zappeligen Patienten ärgert. In der deutschen Version ändert sich der Text nicht. Nur das Versuchsobjekt des Professors ist eine Leiche, was diese Szene zum Beispiel total zerstört.
An alle Ü17 Personen, die keine schwachen Nerven oder keinen schwachen Magen haben .... KAUFEN!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Affengeiles, kunterbuntes und gefährliches Meisterwerk !, 31. Januar 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bioshock (Uncut) (Videospiel)
Es wird teilweise grässliche ( meines Geschmacks nach) Grammophon-Musik in die Untermalung geschmissen, aber der gesamte Stil, die bombastische Aufmachung und Spielverlauf sind meisterlich.
Die schrägen Figuren und natürlich die Big Daddys mit ihren Sisters erzeugen brilliant anhaltende Spannung.
Die ganzen Farben, die Plasmide, die Möglichkeiten; RAPTURE ist ein ERLEBNIS.
Man kann sich immer mal wieder vom brutalen Gestampfe der Big Daddys und anderen skurillen Geräuschen beeindrucken und erschrecken lassen.
Bioshock ist einfach speziell und nimmt einen gefangen.
Lustig ist das ganze nicht.....natürlich ist es klasse gemacht aber lachen wird man wohl kaum.
Mit der richtigen Soundanlage kommt der coole und spannungsgeladene Soundteppich am besten rüber und man verjagt sich ab und an wirklich.
Aber nur Erwachsene sollten hier zugreifen, es ist doch recht brutal, die Waffensounds sind so deftig allein das ist grausam genug.
Ich warte nur noch auzf Bioshock 2, das muss man haben!
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Bioshock (Uncut)
Bioshock (Uncut) von Take-Two (PlayStation 3)
Gebraucht & neu ab: EUR 9,90
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