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5.0 von 5 Sternen gut gemachter Film mit Historien-Hintergrund
dieser Film ist gut gemacht und verarbeitet den historischen Hintergrund angemessen,
obwohl man das Bernstein-Zimmer noch nicht gefunden hat, der Film ist empfehlenswert und eine gute
Alternative zum Krimi-Einerlei der aktuellen Sender
Vor 4 Monaten von Lothar Pohl veröffentlicht

versus
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Knapp daneben ist auch vorbei
Ich muß gestehen, dass ich mit einem gehörigen Maß an Skepsis an diesen Film gegangen bin. Wenn ich mit Eigenwerbung á la "deutsche TV-Produktion auf Hollywood-Niveau" penetriert werde, gehen bei mir üblicherweise alle Alarmglocken an. Ich gebe zu: Es war nicht ganz so schlimm wie erwartet.

Kann eine Handlung, die mehr oder weniger...
Veröffentlicht am 1. September 2008 von Muggenhorst


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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Knapp daneben ist auch vorbei, 1. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen (DVD)
Ich muß gestehen, dass ich mit einem gehörigen Maß an Skepsis an diesen Film gegangen bin. Wenn ich mit Eigenwerbung á la "deutsche TV-Produktion auf Hollywood-Niveau" penetriert werde, gehen bei mir üblicherweise alle Alarmglocken an. Ich gebe zu: Es war nicht ganz so schlimm wie erwartet.

Kann eine Handlung, die mehr oder weniger die Kopie einer Kopie ist, wirklich interessant sein? "Das Vermächtnis der Tempelritter" mit Nicolas Cage war schon ein alberner Abklatsch von "Indiana Jones", den "Tomb Raider"-Videospielen und den Büchern von Dan Brown (der sich wiederum anderswo bediente). Hier nun also der Nibelungenschatz als eingedeutschte Variante des Tempelgoldes, aber sonst? Mann, Frau, halbwegs lustiger Sidekick, der Wettlauf mit der bösen Gegenseite - alles schon mal gesehen.

Zugegeben, die Szene unter dem Kölner Dom war zwar komplett logikbefreit (allein die tolle Ausleuchtung einer unterirdischen Kammer!), hatte mit ihren in Reihen aufgestellten Rittermumien aber optisch Einiges zu bieten. Das galt auch für einige andere Einstellungen, aber das Deutschland finanziell trotz eines Fünfmillionen-Budgets nicht mit amerikanischen Produktionen (auch nicht mit denen für das Fernsehen!) mithalten kann, erkannte man sehr oft.

Apropos Logik: Mal ganz davon abgesehen, dass dieser Film mit geschichtlichen Fakten Achterbahn fuhr - will man dem Zuschauer allen Ernstes einreden, dass neben ein paar in Touristen- und Archäologiezentren versteckten Artefakten der eigentliche Schatz jahrhundertelang in einer frei zugänglichen Höhle - die sogar für einen todkranken Mann erreichbar war - einfach so herumlag? Warum nicht gleich auf der Straße?

Sehr ambivalent wirkten auf mich die schaupielerischen Leistungen. Benjamin Sadler unheimlich blass und nichtssagend, dazu noch in einer völlig überflüssigen Vater-Tochter-Beziehung gebunden. Fabian Busch, den ich schon seit "23" und "Deutschlandspiel" sehr schätze, war zwar als "Nicht ohne meinen Hut"-Justus manchmal ein wenig zu bemüht lustig, aber das nervte nur selten. Richtig schräg hingegen Stephan Kampwirth als André Cabanon, der seine Rolle dermaßen überdrehte, dass sie fast schon kultig komisch war. Wirklich ein Vergnügen, ihn beim Toben zu sehen! Hark Bohms Rolle war allerdings um Einiges zu unglaubwürdig und zu Bettina Zimmermann fällt mir alleine aufgrund ihrer Optik beim Empfang in Aachen nichts als pure Anbetung ein...

Vielleicht hätte der Film als Zweiteiler besser funktioniert. So hetzte er die Akteure im Eiltempo durch die Gegend, um sie freilich ein ums andere Mal völlig unbedarft in die Falle des Gegenspielers tappen zu lassen. Da wird eingebrochen, bedroht und geschossen und man marschiert durch das Land, als wäre man auf einer putzigen Schnitzeljagd.

Mal wieder hat die Ankündigung Einiges zu viel versprochen. Auf den Blockbuster-Knüller aus deutschen Landen darf weiter gewartet werden...
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5.0 von 5 Sternen gut gemachter Film mit Historien-Hintergrund, 16. Dezember 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen (DVD)
dieser Film ist gut gemacht und verarbeitet den historischen Hintergrund angemessen,
obwohl man das Bernstein-Zimmer noch nicht gefunden hat, der Film ist empfehlenswert und eine gute
Alternative zum Krimi-Einerlei der aktuellen Sender
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5.0 von 5 Sternen Schönes Adventure - Movie, 15. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen (DVD)
1. Film aus der Reihe mit der "deutschen Lara Croft" Bettina Zimmermann. Gute Mischung von Witz, Action und Spannung. Mir gefällt's halt.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eifach Klasse!!, 3. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen (DVD)
Hallo!
als ich die Vorschau dieses Filmes im Fernsehen sah,dachte ich so bei mir,na den könnte ich mal anschauen-kommt ja sonst nix....Ich muss sagen,ich war sehr erstaunt,da deutsche Filme bis dato ja wirklich nicht sehr gelungen waren-aber dieser Film übertraf alles und änderte meine Meinung schlagartig!!!Ich muss sagen,spannend von der ersten Minute an,man will unbedingt nach der Werbung wissen wie es weitergeht,die Schauspieler liefern Bestleistung.Kürzlich kam nun auch der zweite Teil:Die Jagd nach der heiligen Lanze-den musste ich dann natürlich auch sehen-und nun bin ich so begeistert,dass ich mir diese beiden Filme sogar auf DVD kaufen will-obwohl ich da eigentlich sehr wählerisch bin,und es nur die besten Filme in mein Regal schaffen!!!
Fazit:Deutsche Filme werden immer besser und diese beiden lohnt es,anzuschauen!!
Werde mir auf jeden Fall den dritten Teil(wahrscheinlich geht es da um das Bernsteinzimmer)auch kaufen!!

PS: Waren sogar,da im zweiten Teil in der Walhalla Regensburg gedreht wurde,extra persönlich in der Walhalla!!
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12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Jagd nach Hollywood-Niveau?, 1. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen (DVD)
Ich muss gestehen, dass ich den Film im TV dann doch bis zum Ende geschaut habe - hauptsächlich in Ermangelung eines Alternativ-Angebots auf den anderen Sendern (Men in Black habe ich schon ca. 10 mal gesehen).

Vorweg was Positives: Die Ausstattung und die Kulissen waren ordentlich und hoben sich vom sonst üblichen Niveau solcher Eigenproduktionen ab - erreichten aber keinesfalls in allen Szenen Hollywood-Niveau - was einen dann in manchen Szenen dann auch gleich daran erinnerte, was man da gerade schaut - nämlich eine RTL-Produktion. Hätten Sie den Stil durchweg gehalten, hätte das alles irgendwie stimmiger sein können. So klang dann aber doch hin und wieder typisch deutsches Film-Feeling rüber.

Dann die Kamera: Warum nur muss eine sonst "so aufwändige" Produktion immer dort sparen? Ich meine, kann man nicht mal eine solche Produktion auch auf richtig gutes Filmmaterial bannen? Das ist eine ganz andere Optik - hier werden die Film-Szenen jedoch durch diese seelenlose Digitalkamera-Technik eingefangen, was man ihnen in jeder Sekunde anmerkt. Dazu kommt noch, dass die Kamera permanent wackelt und in keiner Szene mal für eine verdammte Sekunde ruhig steht - damit erzeugt man keine Spannung - das nervt nur!

Die Kamera-Einstellungen fand ich oft auch viel zu nah und die Szenen wirkten dadurch wieder etwas altbacken und beklemmend - ebend nicht Hollywood-typisch bombastisch und pompös - was wahrscheinlich am Budget lag, sonst hätte man auch in kleineren Szenen mehr Geld in die Ausstattung stecken müssen, wenn die Kamera weiter auffährt.

Den Sound - oder die Musik - fand ich nicht sehr herausragend. Sie war zwar oft theatralisch und handwerklich gut jedoch fand ich sie in vielen Szenen einfach nicht passend, weil das Kamerabild einfach nicht so recht zum "Bombast-Sound" passte und zu bieder wirkte - kein Vergleich zu Holywood und schon gar nicht zu "Indiana Jones" den man hier doch arg beklaut hat.

Kommen wir auch schon gleich zur Story: Ich meine, bei so einem phantastischenm Stoff erwarte ich nicht unbedingt wissenschaftlich recherchierte und belastbare Fakten - aber bitte - die Story in sich sollte zumindest logisch sein und irgendwie schlüssig - will sagen, man sollte ihr im Geiste folgen können ohne sich dauernd zu fragen: "Mein Gott, wie kommen die Bösewichte nur jetzt schon wieder so schnell dahin?" oder "Das soll also vorher niemand entdeckt haben?"

Na ja, lassen wir das - die Sache an sich war durchaus ok - aber leider spiegelten die Dialoge die recht platte Story vorbildlich wieder. Ich meine, wer schreibt solche Dialoge? Gestelzter kann man das wirklich nicht zu Papier bringen. Vielleicht sollte man mal die guten deutschen Synchron-Sprecher (und das meine ich ernst) mal ein Drehbuch redigieren lassen und die Dialoge so umschreiben lassen, wie sie es aus ihrem Job kennen, wenn sie gute Hollywood Produktionen synchronisieren - die haben da sicher mehr Ahnung von als mancher "Drehbuchschreiberling".

Einher ging mal wieder die schauspielerische Leistung mit dem Niveau der Dialoge. Was will man als Schauspieler da auch machen? Ausser schlechte Mime zum üblen Dialog.

Bettina Zimmermann fand ich furchtbar übertrieben in der Rolle der taffen Archäologin - hat die überhaupt eine Szene ohne zusammengekniffene Augen oder krause Strirn gespielt? Überhaupt scheint dieser "gepresste" Gesichtsausdruck im deutschen Kino ganz große Mode zu sein - jeder Schauspieler hatte den durchgängig drauf - sollte wahrscheinlich die Anspannung der Rolle und die Wichtigkeit der Mission repräsentieren.

Benjamin Sadler hatte den Part des melancholisch zerfressenen, schuldbeladenen Helden zu spielen, was er ohne große Übertreibungen auch ganz gut hinbekommen hat - für die Dialoge konnte er ja auch nichts.

Die Rolle, die Fabian Busch spielte war auch so ein völlig übertriebener Charakter - was nicht unbedigt an seiner Leistung als Schauspieler lag - hier war es eher die Rolle, die in lächerlich aussehen ließ - und dann dauernd die Geschichte mit seinem Hut, das war nicht annähernd Indiana Jones Niveau - genauso wie der Schluss, trotz mächtiger Parallelen zum "Letzten Kreuzzug" erstens völlig vorhersehbar war (natürlich musste der Böse Schurke mit der Tochter als Geisel auftauchen, natürlich würde das Eis einbrechen, usw.) und zweitens völlig abrupt endete mit einer eher lächerlichen Szene als mit einer Indy-typischen Pointe.

Ich meine, wenn ich die Geschichte des ganzen Film schon wie einen Indiana Jones und den letzten Kreuzzug nach RTL Manier anlegt, dann sollte man doch meinen, dass man einen nach Hollywood-Maßstäben "B-Movie" wie Indiana Jones es nun einmal ist auch annähernd so hinbekommt - oder?

Aber weit gefehlt, man klaut Szene für Szene und macht sie schlechter als das Vorbild. Da sollte man doch lieber gleich einen eigenen Stil entwickeln und den lieber handwerklich gut umsetzen. Gute Beispiele gibt es da auch aus Deutschland. Zum Glück blieben die Pyrotechnik-Effekte ala "Cobra 11" im Köfferchen - ich habe da schon mit dem Schlimmsten gerechnet gehabt - so ähnlich wie in der grottenschlechten Verfilmung von Eschenbachs "Das Jesus Video" was meiner Meinung nach ein negatives deutsches Highlight der Privat-Fernseh-Eigenproduktion darstellt. Wie man einen Roman, der so fesselnd und spannend geschrieben ist und den man praktisch dramaturgisch eins zu eins in ein Drehbuch umwandeln kann indem man den Schauspielern die Sätze, die sie sprechen müssen mit Textmarker anstreicht - bleibt mir auf ewig ein Rätsel. Aber ich schweife ab.

Fazit: Noch meilenweit vom "Hollywood-Action-B-Movie" entfernt - auch wenn RTL da anderer Meinung ist. Aber jeder hat das Recht auf eine Meinungen - dies hier war meine.

Dann auf zum "Bibel-Code", der "aufwändigen Produktion mit Star-Besetzung!"
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eventkino?, 1. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen (DVD)
Nach einem tragischen Unfall zieht sich der Archäologe Eik (Benjamin Sadler) aus der Welt der Schatzsuche zurück. Ein Amulett, das er seit damals als Erinnerung aufbewahrt hat, entpuppt sich als Hinweis auf den sagenumwobenen, angeblich von Karl dem Großen versteckten Schatz der Nibelungen.

Unterstützt von seinem Freund Justus (Fabian Busch) - einem Museumsrestaurator - und dessen Chefin (Bettina Zimmermann) macht er sich auf die mit Rätseln und versteckten Hinweisen gespickte Suche nach diesem legendären Schatz. Die Lösungen der einzelnen Rätsel und Hinweise führen das Trio in den Kölner Dom, zu den Externsteinen im Teutoburger Wald, nach Aachen und zum Schloß Neuschwanstein.

Ihnen immer dicht auf den Fersen sind die bösen Jungs, die natürlich auch ein Interesse an diesem Schatz haben. Der Auftraggeber (Hark Bohm) - ein todkranker Millionär - vorrangig am Drachenblut, das ewiges Leben verspricht.

Ebenfalls mit von der Partie ist Eiks Tochter Kimi (Liv Lisa Fries), die teils für privaten Streß (Vater/Tochter-Verhältnis) sorgt, teils auch in die Schatzsuche involviert ist.

Vorab: ich bin kein Freund deutscher Filme. Sie sind meist langweilig, problembehaftet und spannungsarm. Mit einigen ausgewählten Filmen - wozu auch dieser gehört - wollte und will ich mich nun eines besseren belehren lassen.

Nachdem ich von den beiden Verfilmungen von Frank Schätzings Büchern "Mordshunger" (ebenfalls mit Bettina Zimmermann) und "Die dunkle Seite" sehr enttäuscht war, bietet auch dieser Film keinen Grund, wieder mehr deutsche Filme anzuschauen.

Zwar ist der Film gut ausgestattet, aber die Handlung fesselt trotz interessantem Thema nicht. Teilweise erschließen sich dem Zuschauer die Lösung der Rätsel nicht, teilweise bleibt einiges im Dunkeln. So finden die beiden Hauptdarsteller beispielsweise den Weg in die "Halle der Welt". Hinter ihnen rollt eine schwere Steinscheibe vor den Ausgang und sie werden eingesperrt. Wie sie da wieder rauskommen, bleibt deren Geheimnis.

Genauso flach und oberflächlich ist die Entschlüsselung des letzten Hinweises. Ein gebündelter Lichtstrahl fällt auf etwas, was der Zuschauer zuerst nicht richtig erkennen kann. Die Hauptdarsteller sorgen umgehend für Aufklärung: "Das ist ein Gebirge". "Ich weiß, wo das ist". Nächste Szene - das Gebirge. Aha.

Ungewöhnlich: die Orte, die die Hauptfiguren aufsuchen, sind durchweg besenrein. Keine Spinnweben, keine Mäuse, keine Ratten oder sonstiges Ungeziefer - die Schatzsucher können sie in ihrer normalen Tageskleidung durchschreiten, ohne sich sonderlich schmutzig zu machen.

Dem Film fehlt es an Spannung. Es gibt keine mysthischen Momente, kein wohliges Schauern ob der gelösten Hinweise, keine Aha-Effekte, kein Mitfiebern. Der Zuschauer wird nicht mitgenommen und ihm wird nicht das Gefühl vermittelt, an der Schatzsuche beteiligt zu sein.

Als Justus in der Schlußszene Eik von einer neuen Herausforderung berichtet, verspürte ich nicht den leisesten Wunsch, das Trio auch bei dieser Suche zu begleiten.

Die Schauspieler sind, - naja, man verzeihe mir diese Verallgemeinerung - eben deutsch.

Bettina Zimmermann spielt mit ihrer üblichen Hölzernheit und es gelingt ihr, wie schon bei "Mordshunger", zu keiner Zeit, ihre Figur zu einer Sympathieträgerin zu machen. Die Männer chargieren ähnlich spröde - von Fabian Busch vielleicht abgesehen, der einige gute Momente hat.

Irgendwie scheinen die deutschen Schauspielerinnen stets auf ambivalente, starke "femme fatale" machen zu müssen.
So ist auch der erste Auftritt von Bettina Zimmermann in diesem Film. Sie (bzw. die Figur, die sie spielt) sieht Eik zum ersten Mal, hat keine Ahnung, wer er ist und scheint ihn mit jemanden zu verwechseln. Sie faltet ihn, noch bevor er überhaupt ein Wort sagt, zusammen und wendet sich dann anderen Dingen zu. Mit wem sie ihn verwechselt, weshalb sie ihn zusammenbügelt und warum sie ihn stehen läßt, wird allerdings nicht erklärt.

Lustigerweise ist es einem meiner Vorredner auch aufgefallen: ihre fast ständig zusammengekniffenen Augen - was auch immer sie damit ausdrücken möchte.

Außerdem scheinen die deutschen Schauspieler durchweg an Asthma zu leiden. Wenn sie Spannung, Suspense und Nervenkitzel vermitteln wollen, schnaufen sie so gehetzt, wie wenn sie durch körperliche Höchstleistung völlig außer Atem wären - selbst wenn sie gerade am Schreibtisch sitzen.

Für mich ebenfalls typisch deutsch: auswendig und hölzern aufgesagte und somit dem Spiel entsprechende Dialoge.

Was bleibt? Zwei Stunden Unterhaltung, die man zwar nicht bereut - aber auch nicht wiederholen muß, weder indem man diesen Film noch einen evtl. Nachfolger anschaut. Vergleiche mit "Indiana Jones" oder "Da Vinci-Code" verbieten sich jedoch - das sind völlig andere Kaliber. Allerdings muß ich fairerweise dazu sagen, daß ich "Der Da Vinci-Code" nicht gesehen habe, sondern nur das Buch kenne, auf dem mein Urteil aufbaut.

Meine Meinung über deutsche Filme hat sich durch diesen Film nicht geändert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für alle Abenteurer!, 8. Dezember 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen (DVD)
Für alle die, die unserer Geschichte etwas anders erleben wollen, kann ich diesen Film nur weiter empfehlen, viel Spannung,Witz und Geheimnisse... Auch die Darsteller sind der Knaller... Einfach mal rein schauen...!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ohne Worte..., 3. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen (DVD)
Habe den Film gerade gesehn und muss wieder einmal feststellen, dass deutsche Produktionen einfach nur der erbärmliche Versuch sind, Hollywoodfilme auf Teufel komm raus kopieren zu wollen...

Von der ersten bis zur letzten Minute ist dieser Film ein fast dreister Versuch Filme wie "Das Vermächtnis der Tempelritter" und "Das Vermächtnis des geheimen Buches" mit deutschen Schauspielern, an deutschen Drehorten und mit deutschem "Geschichtshintergrund" nachzuspielen...

Fazit: Versuch gescheitert...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Indiana Jones auf Deutsch, 13. März 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen (DVD)
Alles klar: Die Indy-Filme sind das Vorbild dieser deutschen Produktion. Das man Vorbilder kopieren und eine eigene Note beifügen will ist ebenfalls klar. Das gelingt des öfteren gut. Doch in diesem Falle ging der Schuss nach hinten los.
Das Schatzsuchen spannend sein kann; dafür gibt es genügend Beispiele. Die Suche nach dem Niebelungen-Schatz lahmt an allen Ecken. (Vieleicht wäre 90 Minuten Laufzeit genug gewesen und so hätte unnötiges Füllmaterial beiseite gelassen werden können.) Spannung will einfach nicht so recht aufkommen.
Die Darsteller wirken hölzern, die Charaktere bleiben blass. Einzig Bettina Zimmermann ist eine Augenweide, doch hat die Schauspielerin schon bessere Leistungen gezeigt.
Ueber die Handlung des Films ist anderweitig schon genug gesagt worden, darum geht diese Rezension nicht näher darauf ein.
Die (unnötige) Vater-Tochter-Beziehung nervt und bremst deutlich den Handlungsablauf. Warum müssen in deutschen Produktionen immer wieder so rührselige, gestörte, sich wiederfindende Familienverhältnisse eingefügt werden, frage ich mich. Vor allem bei Produktionen der privaten TV-Landschaft. Sind 'normale' Leute einfach zu langweilig?
Ebenfalls nervig ist die Tatsache, dass in deutschen Produktionen den Hauptakteuren irgend ein trotteliger Tölpel zur Seite gestellt werden muss, in diesem Falle Fabian Busch. (Früher bei den Karl-May-Filmen und Edgar-Wallace-Filmen war es meistens Eddy Arent, der diese undankbare Rolle verkörperte.) Die Figur des 'Justus' ging mir dermassen auf den Wecker, dass ich wiederholt den Finger über der 'Aus'-Taste meiner DVD-Fernbedienung verweilen liess.
Die immer wiederkehrende Meinung, dass die Deutschen keine Filme machen können, ist absurd. Die Schweizer können es noch weniger. Es gibt zahlreiche spannende unterhaltsame deutsche Filme. Ich müsste z.B. die Durbridge-Mehrteiler, Doris Dörrie's 'Männer' oder einzelne Tatort-Folgen erwähnen. Sicher, die Jagd nach dem Nibelungenschatz ist kein Highlight. Da haben wir schon besseres gesehen.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unlogischer gehts nimma, 1. September 2008
Von 
Gerhard Langreiter (Oberbayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen (DVD)
Ich hab mich schon sehr auf den Film gefreut, da ich ein alter Indiana Jones-Fan bin. Wenn bei Indy etwas unlogisch ist, steh ich drüber - er ist einfach Kult! Obwohl der 4. Teil schon sehr hanebüchen war...
Aber bei einem deutschen (Fernseh-)Film ?!?
Er war zum Teil sehr unterhaltsam, es war Aktion geboten und Bettina Zimmermann sieht man sich auch gerne an - aber der Rest...
Diese Vater-Tochter-Beziehung hätte man sich sparen können. Mir war ja von vornherein klar, dass die Tochter am Schluss noch entführt wird!
Und ständig kommen unlogische Dinge vor. Da hat man ein Rätsel mit 4 Anfangsbuchstaben aus dem 9. Jahrhundert und dann löst man es mit der heutigen Sprache und schwups ist man in Neuschwanstein - schaut schnell vom Balkon auf die andere Seite und schwups ist man im Wasserfall. In dieser Höhle müssen unsere Helden dann alle Schlüssel richtig einsetzen, den Karl der Große wollte ja nicht, dass sein Schatz zu Lebzeiten entdeckt wird. Doch statt dem Schatz zeigt ein Indyverdächtiger Lichtstrahl auf ein Modell der Zugspitze, die man dann sogleich aufsucht und völlig ohne Probleme die Höhle mit dem Schatz findet! Und als man dann durchs Eis bricht spült ein reißender Gebirgsbach unsere 4 tapferen Schatzsucher im Tal unten wieder aus. Ach wie schön - ach wie unlogisch!

Es kommt zwar nicht an die Atombombe bei Indy 4 ran, aber durch die Häufung an solchen Handlungen sind beide Filme auf gleicher Höhe!

Also: Man kann es sich mal anschauen, aber sicherlich kein zweites Mal, sonst fallen einem noch mehr blödsinnige Handlungsstränge auf!
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Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen
Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen von Ralf Huettner (DVD - 2008)
Gebraucht & neu ab: EUR 37,99
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