Kundenrezensionen


25 Rezensionen
5 Sterne:
 (13)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (4)
1 Sterne:
 (4)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rache und nicht Vergebung.
Wer kennt diese Stück nicht? Es ist eines er besten eines ganz großen Schriftstellers, den ich wie wenig andere schätze. Kann man Menschen vergeben, die einen zutiefst gekränkt, die jeglichen moralischen Anstand vergessen, die einem dem Tod ausgeliefert haben?

Die klare Antwort von Dürrenmatt ist N E I N: niemals, man sollte sich an...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2010 von Happyx

versus
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man muss nicht alles und jedes glattschleifen
Elisabeth Flickenschildt und Hans Mahnke, welche die Hauptrollen in der 59er TV-Produktion von Ludwig Cremer spielten, sind bereits in den 70er Jahren verstorben. 1982 brachte Max Peter Ammann den Stoff mit der 2005 verstorbenen Maria Schell und Günter Lamprecht - dem einzigen Vorgänger der 2008er Darsteller, der sich noch nicht im Grabe herumdrehen darf...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2010 von jury


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man muss nicht alles und jedes glattschleifen, 30. Dezember 2010
Von 
jury - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Besuch der alten Dame (DVD)
Elisabeth Flickenschildt und Hans Mahnke, welche die Hauptrollen in der 59er TV-Produktion von Ludwig Cremer spielten, sind bereits in den 70er Jahren verstorben. 1982 brachte Max Peter Ammann den Stoff mit der 2005 verstorbenen Maria Schell und Günter Lamprecht - dem einzigen Vorgänger der 2008er Darsteller, der sich noch nicht im Grabe herumdrehen darf.

Nun mag das ein wenig zu dick aufgetragen sein - zugegeben; zumal die 59er TV-Produktion nur von der Bühne abgefilmt war. Auch ist die 69-jährige Christiane Hörbiger wirklich nicht schlecht durch die Rolle der Claire Zachanassian gehumpelt und der 62-jährigeMichael Mendl hat ausgesprochen gut gefallen in seiner zurückhaltenden Art.

Warum kann dann das Stück nicht so faszinieren wie die früheren Aufführungen?

Das muss nicht unbedingt an den schauspielerischen Leistungen liegen. Vielleicht ist es keine gute Idee, aus einem Dürrenmatt-Stück anachronistische und skurrile Elemente herauszuwaschen. Ein "Lehrstück", eine "Parabel" lebt auch von unglaubwürdig formalen oder verfremdenden Elementen, welche nach der Fantasie des Betrachters verlangen.

Auf der Achse zwischen Brecht und Braveheart hat sich Regisseur Nikolaus Leytner jedenfalls ein deutliches Stück näher an "Sturm der Liebe" herangepirscht als seine Vorgänger. Das ist nicht unproblematisch für das Erleben des Betrachters - auch wenn dieser eine Soap durchaus zu schätzen weiß. Denn während sich in früheren Inszenierungen beispielsweise die Brutalität der Masse gegenüber Ill im Kopf des Zuschauers entfaltete, hätte er in seiner Feld-Wald-Wiesen-Verfilmung schon eine Schlächterei im Hollywood-Stil abliefern müssen, um ein leichtes Aufrichten der Nackenhaare zu erreichen.

Es liegt im Trend der Zeit, mit wirklich fast jedem Material die Massen der konsumfreudigen Zuschauer ansprechen zu wollen - man muss sich nur schamlos-spekulative aktuelle Verfilmungen wie Die Buddenbrooks vor Augen halten. Das mag ja auch zu Teilen gelingen - wer kennt schon noch Dürrenmatt? Aber man muss eben auch damit rechnen, dass die Lebenserwartung einer solchen Alpensoap nicht wesentlich über die einer GZSZ-Folge hinausreicht.

"Tragische Komödie" nannte Friedrich Dürrenmatt sein Schauspiel. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man bei einer traditionellen Bühneninszenierung nach wie vor die komödiantischen wie die tragischen Elemente intensiv empfinden wird.

Weder das eine noch das andere ist dem Film - zumindest im Empfinden des Rezensenten - gelungen. Dürrenmatt ist mit Michael Schanze meines Wissens weder verwandt noch verschwägert.

film-jury 3* A0431 9.7.2011eg Genre: Tragische Komödie
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rache und nicht Vergebung., 31. Dezember 2010
Von 
Happyx - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Besuch der alten Dame (DVD)
Wer kennt diese Stück nicht? Es ist eines er besten eines ganz großen Schriftstellers, den ich wie wenig andere schätze. Kann man Menschen vergeben, die einen zutiefst gekränkt, die jeglichen moralischen Anstand vergessen, die einem dem Tod ausgeliefert haben?

Die klare Antwort von Dürrenmatt ist N E I N: niemals, man sollte sich an diesen Menschen rächen und dieser Film schafft es großartig, den Ritt zwischen Rache und Vergebung darzustellen. Es gibt Dinge, die man nicht vergeben kann, die nur über eine angemessene Strafe möglich sind, und sei diese Buße über den Tod des Rivalen zu erreichen.

Letzten Endes geht es in diesem Stück um die Frage kleinbürgerlicher, mieser, bankrotter, stinkender Verhältnisse (deswegen der Name Gülle(n), um eine Moral, die für Geld alles möglich macht, sogar Mord. Neben der Liebe gibt es einen weitaus größeren An.Trieb des Menschen: die Habgier, sie ist grenzenlos. Das Habenwollen von Geld, Macht und Bedeutung ist höher als alle Achttausender zusammen, es wächst in den Himmel, der Turmbau zu Güllen, und Güllen ist überall.

Die Schauspieler in diesem Film spielen ihre Rollen außerordentlich gut, ja überragend. Hörbiger ist m.E. für die Racheausübende wie geschaffen, es ist ihre beste Rolle. Subtil der langsame Aufbau des Haben-Wollen-Netzes, vom anfänglichen Beistand bis hin zum totalen Fallenlassen des Opfers.

Dieser Film macht betroffen, ungewöhnlich betroffen, man verliert den Glauben an die Menschheit komplett, Hoffnung zwecklos und das wirklich ganz Schlimme ahnt jeder: nichts hat sich bis heute geändert, im Gegenteil, Menschen würden sogar für weniger morden, ihnen reicht schon eine Rangliste, eine kleine Bedeutung als Nr. 1, um andere komplett abzustrafen, ihnen jegliche Luft zum Atmen zu nehmen, sei dies real oder durch Maßnahmen online, medial oder sonstwie.

Schneller als man glauben mag, kommen Mitmenschen aus ihrem Bau, um einen in den Tod zu treiben, dem übel mitgespielt, der verdächtigt, herabgewürdigt und bloßgestellt wird. Wenn alle auf jemand einprügeln, trauen sich die kleinsten, gemeinsten Geister mitzumachen, sich mit Angstlust zu erregen. Der Pranger ist jederzeit möglich und Geld oder Bedeutung lassen ihn zu einem Instrument werden, das besonders raffiniert wirkt. Unvergesslich ist für mich die Szene, als der Banker versucht, Geld für den Mord an dem Gegenspieler der Milliardärin zu bekommen. Für eine Million hätte er sogar noch lange Folter vor den eigentlichen Tod gesetzt: die modernen Kreditverträge sind nach meinem Gefühl die modernste Folter einer Gesellschaft, deren Angst nur über mehr und mehr Konsum bzw. Kreditverträge bekämpft werden kann.

Unbedingt anschauen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Platt-Naturalistische Verfaelschung, 9. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Besuch der alten Dame (DVD)
Bekanntlich hat Duerrenmatt, wie Brecht, den naturalistischen Illusionismus des Theaters im 19.Jhdt (oder des Hollywood-Films) vermeiden wollen, indem er seine Stuecke grotesk stilisiert hat. Nun kommt Herr Leytner und entfernt alles Modernistische, um die Geschichte dem platten Naturalismus des Hollywooder Mainstreams anzupassen. Duerrenmatts anti-psychologische Figuren werden Hollywoood-getreu mit buergerlicher Psychologie ausgefuellt, damit wir sie "glaubhaft" und "sympathisch" finden koennen. Die geringste Spur eines V-Effekts wird natuerlich vermieden. Einige Einfaelle des Regisseurs sind aeusserst peinlich, wie wenn Claire beim Seestrandspaziergang ausrutscht, damit Ill sie auffangen kann (aua) und es zur stimmungsvoll-romantischen Intimitaet kommen kann. Natuerlich gibt es Handys in jeder 2. Einstellung, damit wir wissen, wie up to date es ist. Insgesamt eine glatte, aber geistlose und verharmloste Pseudo-Modernisierung des Textes ("modern" nur im dummen Sinne von angepasst, aber ohne Modernismus). Die Verfilmung von Ludwig Cremer (1959) ist tausendmal besser.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Teilweise interessante Ansätze, aber nicht der Geist des Originals, 21. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Besuch der alten Dame (DVD)
Als erstes muss man sagen, alle oberflächlichen Dinge sind modern und überzeugend übertragen worden. Es ist also eine für unser heutiges Bewusstsein realistische Darstellung.
Doch auch die Personen sind teilweise gut dargestellt:
Man bekommt einen besseren Einblick in die psychologische Verfassung von Ill, seiner Frau und Claire Zachanassian, doch auch in die Situation des Lehrers und des Bürgermeisters und anderer Personen aus Güllen. Die Beziehungen werden gut erfasst und wiedergegeben, allerdings ist der Interpretationsfreiraum des Zuschauers eher eingeschränkt, da die Personen, vor allem Claire, wesentlich mehr eindeutige Gefühlsregungen zeigen als im Drama selbst.
Was allerdings der gesamten Verfilmung fehlt ist der Humor. Kaum Komik sickert durch die dicke Schicht von Betroffenheit und Spannung, die in erster Linie vermittelt werden sollen. Am komischsten am ganzen Film ist die Szene, als der Bürgermeister sich bei der Verhandlung mit einem Gabelstapler über die Menge erheben lässt, was äußerst lächerlich und eher unfreiwillig komisch wirkt.
Während Dürrenmatt hauptsächlich das Bitterböse und Lustige an den Szenen hervorhebt und definitiv nicht erreichen will, dass der Leser am Ende betroffen in sein Taschentuch schnupft, so ist der Film in dieser Hinsicht fürchterlich falsch getroffen. Der Geist des Buches scheint es nicht dort hineingeschafft zu haben und wenn auch alle Darsteller diese Einseitigkeit gut darstellen, so ist der Film dennoch nicht 'vollständig'. Er hat bei weitem nicht Dürrenmatts Vielschichtigkeit und vermittelt seine Botschaft nur teilweise. Die Verfilmung hat interessante Aspekte, doch der eigentliche Grund- und Leitgedanke ist leider der falsche.
Insofern war es sicherlich eine Versuch wert, eine Verfilmung mit einer besonderen Betonung auf die Tragik zu drehen und der Film ist sehenswert für alle, die ein paar interessante Ansätze und diese Tragik verstehen wollen, aber am Ende ist man mal wieder überzeugt, dass das Original eben doch viel besser ist :-).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Na ja... nicht viel übrig geblieben, 19. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Besuch der alten Dame (DVD)
Ich habe mich sehr auf diesen Film gefreut und bin dann wohl mit zuvielen Erwarten heran gegangen.
Ich habe " Der Besuch der alten Dame " in einigen Theaterinszenierungen gesehn sowie das Buch mehrfach gelesen.
Mir fehlt an diesem Film so einiges - vorallem Personen die in der Buchfassung sehr wichtige Rollen waren - wurden einfach komplett ausgelassen.
Ausserdem frage ich mich, warum selbst ein so grandioses Werk unbedingt modernisiert werden musste. Der Film kam mir vor wie ein stinknormaler ARD Schmonzetten Film.
Wirklich schade drum, hätte ein klasse Film werden können
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Empfehlung für das Buch- trotz gelungener Verfilmung, 21. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Besuch der alten Dame (DVD)
Ich finde das Buch besser, da das Stück in der heutigen Zeit gedreht ist und daher die Handlungen und Personen zum Teil geändert worden sind. So besitzt Ill nun zum Beispiel ein Autohaus statt eines Ladens und hat eine Tochter, von der er sich entfremdet hat und die ausgerechnet auch noch eine der Journalisten ist, die über die Vorgänge in Güllen berichten. Außerdem lernen sie und Claire sich näher kennen. Die Presseleute wissen von Anfang an die Wahrheit über die finanzielle Unterstützung und die damit verbundene Bedingung, während sie im Buch bis ganz zum Schluss die Geschichte der Großzügigkeit glauben. Ein bisschen verwirrend fand ich, dass Claire im Buch kühl den Tod Ills hinnimmt, jedoch es im Film so aussieht, als würde sie ihn doch nicht wollen, als würde sie sich im letzten Moment umentscheiden, aber zu spät kommen.
Im Allgemeinen finde ich den Film aber sehr gut gemacht, sehr interessant für eine Buchverfilmung, was besonders durch die Veränderung in die heutige Zeit hervorgehoben wird. Allerdings ist mir der Film für eine Komödie, wenn auch eine tragische, ein wenig zu düster.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Armer, armer Dürrenmatt, 21. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Besuch der alten Dame (DVD)
Ein grandioses Bühnenstück - eine flache, nichtssagende Verfilmung. Manche Schauspielerin hat sich an der Rolle der Claire schon die Zähne ausgebissen: Maria Schell, Ingrid Bergman, Maria Becker. An die gute, alte Giehse, die die Rolle anlässich der Uraufführung des Stückes spielte, kommt halt keine ran.- Es ist eine bitterböse Geschichte über unerwiderte Liebe, Hass, Rache und (materielle)Gier, die unsere Gesellschaft wohl immer beschäftigen wird.- Und die Verfilmung? Eine flache Geschichte, die zwar das Grundthema anspricht, aber nichts auszusagen hat. Christiane Hörbiger blickt zwar verbittert, grimmig und böse, überzeugt in der Rolle jedoch keinesfalls. - Armer Dürrenmatt, dreh dich nicht schamvoll im Grabe um, sondern freue dich darüber, dass man deine Zeilen eben keinesfalls verändern soll.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Weit entfernt, 16. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Besuch der alten Dame (DVD)
Leider hat dieser Film nur noch sehr oberflächlich mit dem Werk Dürrenmatts zu tun. Wichtige Figuren wie Koby und Loby ober der Butler fehlen völlig und die eigentliche groteske Handlung des Stücks wird zu einem normalen Freitagabend Krimi... Schade.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen moderne Version des Buches, 19. April 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Besuch der alten Dame (DVD)
Der Film "Der Besuch der alten Dame" ist eine sehr modernisierte Form des gleichnamigen Buches. So hat z.B. Ill, eine der Hauptfiguren im Stück, einn Autohaus statt eines kleinen Kiosks. Auch Frau Zachanassian, eine reiche Witwe und ehemalige Geliebte Ills, kommt mit einem Hubschrauber statt mit dem Expresszug in Güllen an.
Diese Modernisierung ist im ersten Moment sehr gewöhnungsbedürftig, man gewöhnt sich allerdings schnell daran und findet gefallen an dieser Version.
Besonders die Darstellungen von Frau Zachanassian & Herrn Ill sind sehr gelungen, da sie moderner wirken, aber trotzdem die gleichen Gefühle wie im Buch rüberbringen.
Viele Dinge aus dem Buch wurden allerdings umgeschrieben, z.B. dass Ills Tochter Jurnalistin ist und dass er keinen Sohn hat.
Andere Dinge wurden gleich komplett weggelassen. Dinge wie die die Liebesszene von Claire Zachanassian & Alfred Ill im Wald Güllens.
Aber insgesammt finde ich den Film sehr gelungen & durchaus empfelenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


21 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Königliche Aufwartung!, 13. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Besuch der alten Dame (DVD)
Für gewöhnlich ist die Übertragung eines aussagelastigen Stoffes in die "moderne" Zeit etwas heikel, da das Handlungsgerüst dabei oft als anachronistisch entlarvt wird. Die Verpflanzung der alten Dame in die Gegenwart ist daher in den zeitlichen Bezügen ebenfalls etwas holprig geraten aber keinesfalls misslungen! Ein größerer, wenngleich doch nur
kleiner Wehrmutstropfen bleibt da lediglich die Abänderung der Handlung, um den Stoff für das TV- Publikum tauglicher zu machen. Bis auf Muriel Baumeister, die doch eher für seichteste Schmonzetten- Unterhaltung am Sonntagabend steht und die sich hier kläglich durch die Handlung "reporterte", ist die Besetzung brillant! Dabei müssen weder Christiane Hörbiger, noch Michael Mendl mit ihren tollen Leistungen, wohl aber die hervorragende Lisa Kreuzer, gesondert hervorgehoben werden. Die Umsetzung Dürrnmatts Vorlage ist was den Inhalt angeht absolut gelungen. Der nüchterne, auf das Wesentliche reduzierte Inszenierungsstil war das einzig richtige Mittel der Wahl und machte in der Summe diese Produktion zu einem anspruchsvollen TV- Ereignis! Fernab ach so tragender Bewältigungs- Zweiteiler aus allen geschichtlichen Epochen und gänzlich ohne die FerresŽ, Berbens, Neubauers & Co. ist es hier gelungen etwas von wirklich bedeutendem Inhalt auf die Mattscheibe zu bringen und im Großen & Ganzen tolle darstellerische Leistungen aufzubieten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Der Besuch der alten Dame
Der Besuch der alten Dame von Nikolaus Leytner (DVD - 2008)
EUR 8,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen