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Echtes Kino. Echtes altes Kino. Anders als in Jacksons Neuverfilmung kommt der Regisseur mit knappen 90 min aus, um den 1933 sicher noch mehr als heute staunenden Zuschauern einen der allerersten Action-Filme mit einer schlichten und dadurch zugleich genialen Story zu erzählen. Der Regisseur im Film - Denham - fasst es selbst treffend zusammen: Die Schöne und das Biest.

"King Kong" ist eigentlich tatsächlich eine Variation des alten Märchenthemas, allerdings wird die Bestie hier nicht erlöst, sondern geopfert. Vielleicht, weil in der modernen Welt Wunder nicht mehr möglich sind und so gibt es kein gutes Ende für King Kong und seine weiße Frau.

Was den Film trotz aus heutiger Sicht natürlich etwas plump wirkender Tricks absolut sehenswert macht ist die Dramaturgie:

Auf dem Schiff lässt Denham die Schauspielerin Ann Schreiübungen machen, sie soll sich in größtes Entsetzen hineinsteigern. Zu Recht fragt sich der erste Maat beim Zusehen, was Denham ihr denn so Schreckliches zeigen will. Das will jetzt auch der Zuschauer wissen...
Die Eingeborenen von Skull Island entführen Ann und binden sie auf einem Opferaltar fest. Noch immer weiß weder der Zuschauer noch die Schiffsmannschaft noch Ann, WAS da eigentlich im Dschungel lauert. "Eine Bestie, halb Mensch, halb Affe." hatte Denham zwar angedeutet, aber nichts von der Größe... Als dann das riesige Untier aus dem Urwald bricht und Anne mit hingerissener Lüsternheit angrunzt, bricht die junge Frau in ein nicht enden wollendes Kreischen aus - und ich wette, damals kreischte das ganze Kino mit.

Der "alte" King Kong ist aber mehr als ein Popcorn- und Special-Effects-Film. Es sollte ein Horror-Film sein und das ist er auch, allerdings gar nicht so sehr wegen des riesigen Affens (über den übrigens nie gesagt wird, er sei ein Gorilla. Er sieht einem Gorilla ein wenig ähnlich, aber der "alte" King Kong ist ein Fabelwesen.).

Es ist die ständige Athmosphäre der Bedrohung, die den ganzen Film durchzieht und die in Jacksons technisch natürlich weitaus besserer Neufassung zu großen Teilen verloren geht. Anders als bei Jackson freundet sich die Blondine nie mit ihrem unheimlichen Entführer an, sie schreit und schreit und schreit, wann immer der liebeskranke Monsteraffe sie wieder zu fassen bekommt. Selbst wenn er noch so liebevoll mit ihr herumspielt, in einer Szene neckisch ihre Brüste kitzelt.

Dies ist die Bedrohung, die Ann spürt. Es ist eine Situation der Vergewaltigung, denn so sympathisch der Affe auch durch seine tumbe, kindliche Hingabe auf den Zuschauer wirken mag - Ann steckt in seiner Pfote und erleidet Todesängste, dass die Laune des Monstern umschlagen könnte. (So sieht auch der Zuschauer, dass Kong in der Wut Menschen zertrampelt und zerbeißt.)

Bedroht und getötet werden die Seeleute von dem urzeitlichen Getier auf der Insel. Obermaat Driscoll, der Ann liebt, fürchtet ständig um das Leben seiner Zukünftigen. Tja, und Denham fürchtet um Verlust guten Filmmaterials... Zynisch, aber gerade dieser Zynismus steigert die Eindrücklichkeit der wahrhaftigen Angst der anderen um so mehr.

Der Zuschauer atmet mit der Schiffsbesatzung auf, als Kong nach 2/3 des Filmes (und nach einer hochdramatischen Zerstörung des Eingeborenendorfes) erst einmal von einer Gasbombe betäubt am Strand liegt.

Doch das Wüten auf der Insel war nur ein Vorgeschmack auf den ganz großen Show-Down. Und so bleibt diese "kribbelige" Vorahnung drohenden noch schlimmeren Unheils, als Denham verkündet, er wolle den Affen mit nach New York nehmen und als Attraktion zeigen. (Lovecraft-Leser könnten sich fragen: Würde man auf die Idee kommen, Cthulhu einzufangen und als "Attraktion" zu zeigen? Nur, wenn man ziemlich irre ist... Soviel zu Denham. Solche Monster gehören einfach ans Ende der Welt und nicht in amerikanische Großstädte.)

Das Ende der Geschichte ist Kino-Legende... Es hat sich ausgekreischt und dennoch ist der Zuschauer plötzlich erneut erstaunt - über seine eigene Traurigkeit. King Kong ist tot und Denhams heuchlerischer Spruch, dass den riesigen Affen die Liebe getötet hätte, regt zu Widerspruch an und macht das Monster nochmals zum Sympathieträger.
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am 30. August 2011
Ich habe diesen Film schon öfter angesehen, und ich werde es auch weiterhin tun. Wenn man bedenkt, dass dieser Streifen fast 80 Jahre auf dem Buckel hat und einer der ersten Horror-Tonfilme war, so ist die Restaurierung wirklich gut gelungen. Wir sehen hier echtes altes Kino. Jacksons Neuverfilmung kommt dem Original sehr nahe, das Remake von 1976 gefällt mir weniger.
Fazit: Der Film ist absolut sehenswert und erhält von mir 5 Sterne.
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am 6. November 2015
KING KONG ist einer der besten Filme aller Zeiten! Anfänglich braucht er eine gewisse Zeit, um in Fahrt zu kommen, doch wenn es dann losgeht, ist der Film eine einzige Verfolgungsjagd. Großartige Kulissen und Bilder tragen diesen 1933er Klassiker, begleitet von der einzigartigen Musik von Max Steiner. Doch das wahre Highlight, welches den Film zum Meilenstein der Filmgeschichte machte, ist eindeutig die Darstellung des Riesenaffen Kong. Mit unglaublicher Stop-Motion-Tricktechnik wird das legendäre Leinwand-Monster mitsamt der anderen Kreaturen zum Leben erweckt. Besonders die Kämpfe zwischen King Kong und den Dinosauriern sind für die damalige Zeit atemberaubend inszeniert und auch die Angriffe auf das Ureinwohner-Dorf, die Randale in New York und das Finale am Empire State Building bleiben wirklich im Kopf. Der Film bietet im Grunde alles, was man verlangen kann, von Spannung und Abenteuer, über Horror und Action, bis zu Romantik und Drama.
Fazit: KING KONG ist inhaltlich und technisch eine wahre Perle der Filmgeschichte und ein früher Klassiker, den jeder gesehen haben sollte.
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am 11. Februar 2015
Die erste Verfilmung von "King Kong" ist in schwarz/weiss und aus dem Jahr 1933. Es ist ein Abenteur/Horror/Fantasyfilm.

Das Bild und der Ton sind durchgehend gut.
Die Geschichte ist mit der damaligen Tricktechnik (Stop-Motion) gut in Szene gesetzt. Davon gibt es auch nicht zu wenig. King Kong kämpft gegen einen T-Rex, eine Art Schlange und einen Flugsaurier.
Aber auch die Menschen müssen sich mit prähistorischen Wesen auseinandersetzen.

In diesem Film wird Kong nicht sonderlich sanftmütig dargestellt, weswegen der Film anfangs auch gekürzt wurde. Auf dieser DVD ist aber die ungekürzte Version.

Ich persönlich hätte es noch schöner gefunden, wenn Ann ein wenig Symphatie/Mitgefühl für Kong gezeigt hätte. Schliesslich hat er ihr nichts getan und immer wieder das Leben gerettet.

In dieser Collection ist ein kleiner Booklet enthalten. Es besteht aus 13 Seiten und folgenden Kapiteln:
- King Kong und die Weisse Frau (Einführung)
- Über den Film
- Die Geburt von King Kong
- Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack
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am 22. April 2012
Die Story vom Riesenaffen und seiner unfreiwilligen Gespielin ist denke ich hinlänglich bekannt. Nachdem ich bisher nur die Version aus den 70ern und Peter Jackson's Interpretation kannte, habe ich mir den Klassiker eigentlich mehr zur Ergänzung meiner Sammlung besorgt. Desto mehr war ich überrascht von der Qualität des Films. Natürlich kann die antike Tricktechnik, was Realismus angeht, nicht mit modernem Motion-Capturing standhalten, aber das tut der Wirkung überhaupt keinen Abbruch. Ein schöner, nicht zu langer Klassiker, den man sich getrost auch öfter mal anschauen kann.
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am 29. August 2012
Ein Klassiker, den Jeder besitzen sollte!

Die Anfänge der Spot-Motion-Technik verblüffen noch heute.

Für mich einer der wichtigsten Filme in meiner Sammlung.

Kaufen!
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am 24. Oktober 2013
Der Kauf dieser DVD war ein Geschenk. Mein Vetter teilte mir mit, dass er sehr zufrieden mit dieser DVD sei. Der Versand verlief sehr schnell und insgesamt war ich sehr zufrieden mit allem.
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