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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Blu-Ray: Sehr gutes Bild - Interessante Extras - Schlechter Ton
Film:
Über den Film muss man nicht mehr viel Worte verlieren. Ein Klassiker des Antikriegsfilms und nach wie vor eine der eindrücklichsten und nachhaltigsten Schilderungen der Auswirkungen von Kriegshandlungen auf Menschen, sowohl physisch wie psychisch. Anders als in anderen bekannten Filmen des Genres wird in "Deer Hunter"(Originaltitel) weitaus mehr Wert...
Veröffentlicht am 9. Februar 2010 von helmes007

versus
50 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Beklemmender Film,
aber bitte: Was für eine Umsetzung? Gerade für die synchronisierten Fassungen sollte es doch nicht allzu schwer sein, ein anständiges Tonformat zu produzieren. Ich meine, der Ton macht nicht den Film aus, macht auch nichts an der Aussage, jedoch wird es mit der Zeit wirklich nervend, da er schlechter ist als ein Fernsehbild über eine schlecht...
Am 19. Juli 2001 veröffentlicht


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Blu-Ray: Sehr gutes Bild - Interessante Extras - Schlechter Ton, 9. Februar 2010
Film:
Über den Film muss man nicht mehr viel Worte verlieren. Ein Klassiker des Antikriegsfilms und nach wie vor eine der eindrücklichsten und nachhaltigsten Schilderungen der Auswirkungen von Kriegshandlungen auf Menschen, sowohl physisch wie psychisch. Anders als in anderen bekannten Filmen des Genres wird in "Deer Hunter"(Originaltitel) weitaus mehr Wert auf die Chrakterzeichnung der Protagonisten gelegt als auf endlose Schlachten. Dementsprechend kurz, dafür aber umso verstörender, sind die Kampfhandlungen in Vietnam dargestellt - gerade mal rund 5 Minuten in dem dreistündigen Werk. Dafür lässt sich Regisseur Michael Cimino im ersten Drittel des Filmes sehr viel Zeit die Hauptpersonen und deren Umfeld zu beleuchten, um im mittleren Teil mit einem harten Schnitt auf das Kriegsgeschehen und die traumatisierenden Erfahrungen der Gefangenschaft einzugehen. Im dritten Akt des Filmes blickt er auf eine desillusionierte Gesellschaft und gebrochene Menschen, die teils irreparable Schäden an Körper und Psyche zu verkraften haben.

Beeindruckend die Riege der Schauspieler: Robert De Niro, Meryl Streep, Christopher Walken (Oscar für diese Rolle), John Savage und ganz besonders: John Cazale. Man sieht ihn hier in seiner letzten Rolle. Er war bei den Dreharbeiten bereits todkrank und starb kurz nach den Dreharbeiten. Aufgrund seiner Konstitution wurden sämtliche Szenen, in denen er beteiligt war, vorgezogen.

Bild:
Wer die bisherigen DVD-Veröffentlichungen kennt, wird angesichts des Bildes in wahre Jubelschreie ausbrechen (falls das bei dem Thema des Filmes angebracht erscheint). Endlich sieht man den Film in einer Schärfe, die man lange missen musste. Lediglich in dunklen Passagen lässt das Bild Wünsche offen, ist aber um Längen besser, als die Bildqualität der Kinowelt-DVD aus dem Jahr 2000.

Ton:
Offensichtlich liegt die deutsche Synchronisation nach wie vor nur in Form einer Monospur vor, der zudem das Alter deutlich anzumerken ist. Sehr mitten- und höhenbetont, wenig Bässe. Der Ton kommt teilweise recht "wackelig" und scheppernd rüber, stellenweise gibt es sogar kurzzeitige Unterbrechungen. Schade, schade !
Deutlich besser hört sich die englische Tonspur an (Stereo 2.0 bzw. DTS-HD 5.1) .

Extras:
Erhellende und überaus interessante Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Filmes und des Drehbuches sowie zu den teilweise abenteuerlichen Umständen der Dreharbeiten geben Regisseur Michael Cimino, Kameramann Vilmos Zsigmond und ein sehr bewegter John Savage. Unbedingt empfehlenswert auch der Audiokommentar von Michael Cimino ! Eine 45-Minuten Doku zeichnet die chronologischen Abläufe des Vietnamkonfliktes nach.

Meine Gesamtwertung:

Film: *****
Bild: ****
Ton: **
Extras: *****

Macht im Durchschnitt glatte 4 Sterne. Insgesamt eine sehr erfreuliche Blu-Ray Veröffentlichung !
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neben Taxi Driver der größte Film der 70er - und nicht zu lang, wie manche sagen, 24. August 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die durch die Hölle gehen (DVD)
"Deer Hunter" ist kein politischer Film, dieser Anspruch wurde ihm jedoch von Anfang an aufgezwungen. Er zeigt, was der Krieg aus Menschen macht: Seelische und physische Krüppel. Die Erfahrungen in Vietnam - das zeigt die letzte Stunde überdeutlich - zerstört Kommunikation. Es fehlen passende Worte für den fahlen Alltag nach der Grenzerfahrung: Dieses Nichtweiterwissen wird durch Michael (de Niro) absolut glaubwürdig und hervorragend transportiert. Aus Nick, gespielt von einem Christopher Walken, den man kaum mehr erkennt (so ganz anders war er in dieser seiner ersten wirklich wesentlichen Rolle), wird ein Drogensüchtiger, festgehalten in einer Wett-Kaschemme für Selbsttöter. Davor: Eine sehr lange Hochzeit, die großartig fotografierte Jagd, dann das kurze Mittelstück in Vietnam, das unvergesslich bleibt. Ich kann überhaupt nicht verstehen, was die damalige Diskussion um Wahrheit oder Fiktion der Russisch-Roulette-Szenen bitte schön soll: Es handelt sich nicht um einen Film "based on a true story". Cimino, der danach nichts Erwähnenswertes mehr vollbracht hat (ja, genau das meine ich, auch wenn die lobenswerte Zeitschrift Steadycam seinem folgenden gigantomanischen FlopFlop eine ganze Ausgabe gewidmet hat), sagt zu Recht in den letztendlich wenig erbaulichen Extras auf DVD, dass er nach einer Verdichtung der Kriegserfahrung gesucht hat, die mehr ist als Warten und schnelles, blitzartiges Feuergefecht. Die psyschiche äußerst grausame Folter in Vietnam, aus der nur Michael (eher vermeintlich) unbeschadet entrinnt - durch seine enorme Charakterstärke und seinen verzweifelten Mut - ist das perfekte Abbild, was Krieg eben ist. Damit wird der gesellschaftliche Ruin (das Ergebnis jedes Krieges, der per se immer unmenschlich ist, und dieser war es besonders) zum Kammerspiel von äußerster Intensität. Ob diese Spielchen nun stattgefunden haben oder nicht, interessiert mich dabei überhaupt nicht. Dass Michael, Nick und Steve Kinder von Exilrussen sind, dürfte auch nur wenigen aufgefallen sein (Ende der 70er Jahre noch äußerst ungewöhnlich). Die intensive und letztendlich doch zurückhaltende Darstellung von de Niro macht "Deer Hunter" letztendlich zum Meisterwerk. Michael meine ich zu kennen. Und auch Nick. Die Szene vor der letzten Jagd in ihrem Einfach-Bungalow sehe ich mir immer wieder gerne an: "Du musst den Hirsch mit einem Schuss erledigen." Michael ist ein Einzelgänger, und Nick das Verbindungsstück zu den anderen, auch zu Meryl Streep (die sich zu beiden hingezogen fühlt), zum chaotischen Stan (gespielt von John Cazale, der kurze Zeit später an Krebs starb) und den anderen. Michael mag ein Prinzipienreiter, ein Erzieher (vor allem in Bezug auf Stan) und dabei nicht in jeder Nuance sympathisch sein, aber er ist der mental Stärkste des gesamten Männerbundes, eine der komplexesten Figuren des amerikanischen Kinos. Und trotzdem wird er an der Kriegserfahrung scheitern und wahrscheinlich seines Lebens nicht mehr froh werden. Der zunächst aus Verlegenheit angestimmte Gesang ("God bless America") hat durchaus etwas Fragwürdiges als Abschluss dieses stillen Epos. Ich denke, dass der fragile Patriotismus dieser Menschen (der Film ist übrigens überhaupt nicht patriotisch durchtränkt) die Befangenheit beim Leichenschmaus ein wenig übertünchen soll im gemeinsamen Anstimmen dieses Liedes. Die Hymne ist demnach der Wunsch, stark zu sein in einem starken Land, aber die Schauspieler zeigen, dass es nicht so ist - die Figuren machen sich etwas vor. Und mit dieser Lesart ist der Schluss schon wieder sehr originell. Die Musik von Stanley Myers ist in der Regel dezent und enthält einen kleinen Klassiker der Filmmusik, die "Cavatina". Nur diese russichen Chöre während der Jagd stören. Auch wenn sich "Deer Hunter" anfangs sehr viel Zeit nimmt, die Figuren einzuführen, eine ausgelassene Hochzeitsfeier zu zeigen... Das Timing stimmt, auch wenn der Film beim ersten Sehen womöglich etwas zu lang erscheint. Dabei ist er es ganz und gar nicht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr guter - oft missverstandener Film, 6. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die durch die Hölle gehen [Blu-ray] (Blu-ray)
Leider verstehen viele den Film nicht, weil sie falsche Vorstellungen haben. Auch bedingt durch die Werbung, die den Film gerne in die typische Kriegsfim-Ecke stellt. Es geht vielmehr um die Darstellung von Menschen, die pariotisch verblendet von der Wirklichkeit eines besseren belehrt werden. Gerade die ausführliche Schilderung des Alltags der Protagonisten ist wichtig um die Veränderungen zu verstehen, die der Kriegseinsatz mit sich bringt. Natürlich ist die Darstellung der Vietnamesen tendenziell gefärbt, betrifft aber lediglich die speziele Episode, die zu den Kriegsneurosen führt und ist somit gerechtfertigt.
Technisch wurde alles herausgeholt was möglich war. Das Bild ist überwiegend ruhig, scharf und farbecht.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einer der größten Filme überhaupt, 25. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die durch die Hölle gehen (DVD)
The Deer Hunter ist sehr wohl ein politischer Film, sofern man das Politische nicht vordergründig als negatives oder womöglich positives Statement zum Krieg der USA in Vietnam versteht. Wenn ein Film zeigt, wie ein Krieg »Kommunikation zerstört«, und zwar die allerletzten Ansätze davon, hat das eine politische Dimension um so mehr, als diese Kommunikation vorher ja nicht etwa sonderlich funktioniert hat, sondern sich immer schon am Rande des Scheiterns befand. Worum es den Figuren dieses Films geht, was sie empfinden, wonach sie sich sehnen, können sie nicht ausdrücken. Eine Sprachschablone nach der anderen schiebt sich vor ihre Seele. Weniges ist bezeichnenderweise als die Frageformel: »Bist Du o.k.?« Die Protagonisten gebrauchen sie immer dann, wenn sie für das, was gerade geschieht, keine Worte haben, aber eine unverständliche Leere spüren, die dann durch die Formel zugedeckt wird.

Das Einzigartige dieses Films von Michael Cimino besteht meiner Ansicht nach in seiner Verknüpfung von zwei Elementen, von denen man zunächst denken sollte, daß sie völlig unvereinbar sind: von sozialer Analyse und epischer Darstellung. Wer die Hochzeitsszene als »zu lang« empfindet, hat nicht verstanden, daß es hier um die Physiognomie sozialer Verhaltens- und Redeformen geht. Nicht im Sinne eines politischen Programms, sondern durch präzise sinnliche Beobachtung. Die Fotos der drei Jungmänner etwa hängen an der Wand schon so, als ob es sich um Tote handelte. Oder die untergründige Bereitschaft zur Gewalt, die sich an den nichtigsten Kleinigkeiten entzünden kann.

Aber jede einzelne analytische Szene ist eingebunden in den Atem einer großen Filmerzählung. Besonders eindrucksvoll die zwei so verschiedenen Jagdszenen. Den Hirsch mit einem Schuß töten heißt hier irgendwie auch: Es darf kein Geheimnis geben; wer die Natur sozusagen nackend erwischt, muß sie sogleich als Trophäre mit nach Hause tragen. Aber dann kommt unmittelbar nach der Jagd die Szene in der Kneipe, wo der eine Dicke auf dem Klavier verzweifelt Chopin zu klimpern versucht, so wird auf einmal die Kunst zum neuen Träger der Sehnsucht nach dem Geheimnis, das soeben zerstört worden ist. Die zweite Jagdszene hat ein beinahe theologisch-utopisches Moment: ich meine den Augenblick, in dem der Hirsch auf Michaels »O.K.« gleichsam antwortet, indem er den Mund verzieht. Ein schöneres Bild für die Utopie einer Kommunikation zwischen Mensch und Tier kann ich mir nicht vorstellen. Auch das gehört dazu: Die Darstellung der Zerstörung von Kommunikation lebt auch von der überschwenglichen Idee einer solchen, diese ist das Maß, welches erlaubt, die Zerstörung zu zeigen.

Die Leistung der Schauspieler ist so grandios, daß man nicht versteht, warum ein vielversprechendes, schönes Gesicht wie das von Christopher Walken, mit Ausnahme von »Heaven's Gate« hinterher praktisch in keinen wirklich großen Film mehr mitgewirkt hat. Robert de Niro, John Savage, Meryl Streep, sie alle haben hier einen Höhepunkt ihres Lebens erreicht.

Die Schlußszene mit »God bless America« als »fragwürdig« abzutun, scheint mir deplaciert zu sein. Sie zeigt ja nicht etwa an, daß die Leute »rechts« geworden seien: Nur Jane Fonda in der Hochzeit eigener ideologischer Verblendung konnte Michael Cimino, den Protegé Clint Eastwoods, als »Faschisten« beschimpfen. Nein, das »Singen« ist ja überhaupt nicht von seiner Ärmlichkeit und Kläglichkeit zu trennen. gerade das macht die Szene ja auch zu einem ergreifenden Moment. Dem Einsatz geht unmittelbar voraus, daß Angela, die die Sprache verloren hatte, wieder spricht: »Es wird aber gar nicht hell heute.« Aber gerade dadurch wird es hell. Für diese Leute ist alles zusammengebrochen, was zusammenbrechen konnte. Und so geben sie ihrer Sehnsucht nach etwas Ausdruck, das mehr wäre als das eigene Leben. Ist das nicht absolut angemessen in diesem Augenblick, über den es eben dadurch hinausgeht?

Ich denke, »The Deer Hunter« ist ein Film, der für ein Leben reicht. Er allein wäre Michael Ciminos »Tor zum Himmel« gewesen. Vielleicht ist »Heaven's Gate« insgesamt nicht ganz so stringent und dicht wie »The Deer Hunter«. Die Story ist auch eine ganz andere. Aber mit beiden Filmen hat sich Cimino in die Geschichte des Kinos machtvoll eingeschrieben und viele andere Namen, auch ganz große, deklassiert
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einer der größten Filme überhaupt, 25. Dezember 2006
The Deer Hunter ist sehr wohl ein politischer Film, sofern man das Politische nicht vordergründig als negatives oder womöglich positives Statement zum Krieg der USA in Vietnam versteht. Wenn ein Film zeigt, wie ein Krieg »Kommunikation zerstört«, und zwar die allerletzten Ansätze davon, hat das eine politische Dimension um so mehr, als diese Kommunikation vorher ja nicht etwa sonderlich funktioniert hat, sondern sich immer schon am Rande des Scheiterns befand. Worum es den Figuren dieses Films geht, was sie empfinden, wonach sie sich sehnen, können sie nicht ausdrücken. Eine Sprachschablone nach der anderen schiebt sich vor ihre Seele. Weniges ist bezeichnenderweise als die Frageformel: »Bist Du o.k.?« Die Protagonisten gebrauchen sie immer dann, wenn sie für das, was gerade geschieht, keine Worte haben, aber eine unverständliche Leere spüren, die dann durch die Formel zugedeckt wird.
Das Einzigartige dieses Films von Michael Cimino besteht meiner Ansicht nach in seiner Verknüpfung von zwei Elementen, von denen man zunächst denken sollte, daß sie völlig unvereinbar sind: von sozialer Analyse und epischer Darstellung. Wer die Hochzeitsszene als »zu lang« empfindet, hat nicht verstanden, daß es hier um die Physiognomie sozialer Verhaltens- und Redeformen geht. Nicht im Sinne eines politischen Programms, sondern durch präzise sinnliche Beobachtung. Die Fotos der drei Jungmänner etwa hängen an der Wand schon so, als ob es sich um Tote handelte. Oder die untergründige Bereitschaft zur Gewalt, die sich an den nichtigsten Kleinigkeiten entzünden kann.
Aber jede einzelne analytische Szene ist eingebunden in den Atem einer großen Filmerzählung. Besonders eindrucksvoll die zwei so verschiedenen Jagdszenen. Den Hirsch mit einem Schuß töten heißt hier irgendwie auch: Es darf kein Geheimnis geben; wer die Natur sozusagen nackend erwischt, muß sie sogleich als Trophäre mit nach Hause tragen. Aber dann kommt unmittelbar nach der Jagd die Szene in der Kneipe, wo der eine Dicke auf dem Klavier verzweifelt Chopin zu klimpern versucht, so wird auf einmal die Kunst zum neuen Träger der Sehnsucht nach dem Geheimnis, das soeben zerstört worden ist. Die zweite Jagdszene hat ein beinahe theologisch-utopisches Moment: ich meine den Augenblick, in dem der Hirsch auf Michaels »O.K.« gleichsam antwortet, indem er den Mund verzieht. Ein schöneres Bild für die Utopie einer Kommunikation zwischen Mensch und Tier kann ich mir nicht vorstellen. Auch das gehört dazu: Die Darstellung der Zerstörung von Kommunikation lebt auch von der überschwenglichen Idee einer solchen, diese ist das Maß, welches erlaubt, die Zerstörung zu zeigen.
Die Leistung der Schauspieler ist so grandios, daß man nicht versteht, warum ein vielversprechendes, schönes Gesicht wie das von Christopher Walken, mit Ausnahme von »Heaven's Gate« hinterher praktisch in keinen wirklich großen Film mehr mitgewirkt hat. Robert de Niro, John Savage, Meryl Streep, sie alle haben hier einen Höhepunkt ihres Lebens erreicht.
Die Schlußszene mit »God bless America« als »fragwürdig« abzutun, scheint mir deplaciert zu sein. Sie zeigt ja nicht etwa an, daß die Leute »rechts« geworden seien: Nur Jane Fonda in der Hochzeit eigener ideologischer Verblendung konnte Michael Cimino, den Protegé Clint Eastwoods, als »Faschisten« beschimpfen. Nein, das »Singen« ist ja überhaupt nicht von seiner Ärmlichkeit und Kläglichkeit zu trennen. gerade das macht die Szene ja auch zu einem ergreifenden Moment. Dem Einsatz geht unmittelbar voraus, daß Angela, die die Sprache verloren hatte, wieder spricht: »Es wird aber gar nicht hell heute.« Aber gerade dadurch wird es hell. Für diese Leute ist alles zusammengebrochen, was zusammenbrechen konnte. Und so geben sie ihrer Sehnsucht nach etwas Ausdruck, das mehr wäre als das eigene Leben. Ist das nicht absolut angemessen in diesem Augenblick, über den eben dadurch hinausgeht?
Ich denke, »The Deer Hunter« ist ein Film, der für ein Leben reicht. Er allein wäre Michael Ciminos »Tor zum Himmel« gewesen. Vielleicht ist »Heaven's Gate« insgesamt nicht ganz so stringent und dicht wie »The Deer Hunter«. Die Story ist auch eine ganz andere. Aber mit beiden Filmen hat sich Cimino in die Geschichte des Kinos machtvoll eingeschrieben und viele andere Namen, auch ganz große, deklassiert.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Filme überhaupt, 21. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Die durch die Hölle gehen (DVD)
Wer sich diesen Film ansehen möchte, sollte auf zwei Dinge achten: Erstens muss man sich für diesen Film wirklich Zeit nehmen, denn anders als viele 3-Stunden-Filme der letzten Jahre wie beispielsweise "Titanic" oder "Gangs of New York" wartet "Die durch die Hölle gehen" nicht jeden Augenblick mit Spezialeffekten etc. auf. Stattdessen sieht man vor allem triste Bilder. Zweitens darf man auf gar keinen Fall einen typischen Kriegsfilm erwarten. Die Bilder vom eigentlichen Krieg nehmen in diesem 3 stündigen Epos etwa 20 Minuten ein und auch während dieser Zeit konzentriert sich Michael Cimino auf nichts anderes als den langsamen "Verfall" der Charaktere.
Irgendwann während des Vietnamkrieges in einer Industriestadt an der Ostküste der USA: Die drei Freunde Michael, Nicholas und Steven müssen ihre Heimat verlassen und der Army in Vietnam dienen. Kurz bevor sie aufbrechen, heiratet Steven und das lebendige Hochzeitsfest dient nicht nur dazu Steven und seine Frau Angela zu feiern sondern auch, um Abschied zu nehmen von den drei "Helden", die sich absolut nicht darüber bewusst sind, dass Vietnam sie und ihr Leben von Grund auf verändern wird.
Im Krieg selbst erleben Nick, Michael und Steven die Hölle. Beim sadistischen Russischen Roulette scheint es für die inzwischen von den Vietcong Gefangengenommenen keine Überlebenschance mehr zu geben, nur durch eine gewagte List gelingt ihnen im letzten Moment die Flucht. Auf dieser trennen sich ihre Wege.
Während Michael ohne sichtbare Verletzungen, aber als gebrochener Mann in seine Heimat zurückkehrt, hat Steven beide Beine verloren. Nick ist noch immer in Saigon, wo er nun gegen Geld Russisches Roulette spielt...
Der Film lebt von seinen ruhigen Bildern und langen Szenen. Die Einleitung mit der Hochzeitsfeier und der Jagd ist recht ausgedehnt, aber das ist nötig für den Film, um die Chraktere, ihre Beziehungen zueinander und ihr Umfeld genau zu zeichnen und das krasse Vorher - Nachher umso intensiver und nachvollziehbarer für den Zuschauer zu gestalten.
Jedoch wäre der ganze Film ohne seine großartigen Darsteller nur halb so viel wert. Christopher Walken (für seine Rolle als Nick oscarprämiert), Robert De Niro und John Savage sind in ihren Rollen einfach perfekt besetzt und überzeugen als "Jungen von nebenan" die mit der Verarbeitung ihrer Kriegserlebnisse durchweg überfordert sind.
Die DVD bietet allerdings wenig. Bis auf einen Trailer ist auf der Silberscheibe nichts weiter vorhanden. Allerdings finde ich Ton und Bild des Films völlig ok und man sollte sich von kleinen Mängeln wie der Tatsache, dass die deutsche Version nur in Mono ist, keinesfalls vom Kauf der DVD abbringen lassen.
Michael Cimino schuf mit diesem Antikriegsfilm eine einzigartige Charakterstudie, die den Zuschauer auch nach dem Abspann noch lange beschäftigt.
Die DVD bietet allerdings wenig. Bis auf einen Trailer ist auf der Silberscheibe nichts weiter vorhanden. Allerdings finde ich Ton und Bild des Films völlig ok und man sollte sich von kleinen Mängeln wie der Tatsache, dass die deutsche Version nur in Mono ist, keinesfalls vom Kauf der DVD abbringen lassen (abgesehen davon, kann man ja immernoch auf die kostengünstigere Alternative VHS zurückgreifen).
Ich kann diesen unvergesslichen Film nur jedem wärmstens empfehlen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superfilm, 8. Februar 2015
Dieser Film begleitet mich schon mein ganzes Leben.Als kleines Kind gesehen und nie vergessen.Es ist ein Film der die Gräuel zeigt wie sie nur Menschen begehen können.Besonders die Szene die Christopher Walken zeigen wie er russisches Roulette spielt....Ich WEiSS dass es auf beiden Seiten(Amerika) und (Vietnam)ganz schlimme Sachen passiert sind.Ich kenne mehrere Vietnamveteranen die völlig kaputt nach Hause zurück gekommen sind.Selbstmord begangen haben,Depressionen,Drogensucht sind keine Seltenheit.Das ist der beste Film NICHT in den Krieg zu gehen,Patriotismus hin o.her.Es wurden Teenager in den Kampf geworfen die keine Ahnung davon hatten was ein Krieg ist!!Nun gut,zurück zum Film.Natürlich muss man sich auf diesen Film einlassen.Mitschauen und nachdenken.So nebenher beim Bügeln würde ich ihn nicht laufen lassen.Zusammen mit Platoon und Apokalypse now ist das DER BESTE Film.Anschauen lohnt sich wirklich!!Kaufempfehlung!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr bewegender Film, 2. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die durch die Hölle gehen (DVD)
Der Film geht unter die Haut und das Aufgebot an namhaften Schauspielern ist bemerkenswert.
Die Story erzählt eindrücklich die Zerstörung eines(r) Freundeskreises/ Familie durch den Vietnamkrieg bzw.
Krieg überhaupt, erzählt von der Angst derer, die im Heimatland geblieben sind und den psychischen Schäden
derer, die den Krieg miterlebt haben und deren Angehörigen.

Für all diejenigen, die nur ein Gemetzel sehen möchten, ist dieser Film nichts, da er WEIT über deren Horizont
hinausgeht. Dies sollte ein Film für Jugendliche sein, die vor der Entscheidung stehen, ob sie zum Militär gehen möchten
und sollte an Schulen zum Pflichtstoff im Ethikunterricht gehören.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was der Schrecken des Krieges aus Menschen macht, 15. März 2015
Von 
Susanne Scheuermann "Spätzünder" (Neuss, Nordrhein Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die durch die Hölle gehen (DVD)
Schon als junge Frau mit Anfang Zwanzig habe ich diesen beeindruckenden und tief bewegenden Film gesehen, der mir immer wieder in Erinnerung kommt, wenn man mit der Thematik Krieg konfrontiert wird. Denn so zeigt es uns die Nachrichten Landschaft jeden Tag aufs Neue.
Im Film wird nur dargestellt was er bedeutet, was er mit Menschen macht. In der Realität findet er jedoch statt.

Und abgesehen davon dass Cimino in diesem Film das typisch amerikanische Klischee des durch und durch bösen Vietnamnesen bedient, gibt es für mich persönlich wohl keinen besseren ANTI Kriegsfilm, zumindest auf Hollywood Niveau.
Das schauspielerische Niveau, angesichts der Besetzung von bis heute hochkarätigen Schauspielern, wie Robert De Niro, Merryl Streep und Christopher Walken und der vielfachen Oscar Auszeichnungen den dieser Film erhalten hat, macht noch einmal deutlich welche Bedeutung der Film hat.
Ich frage mich allerdings, ob die Darstellung der vietnamnesischen Seite tatsächlich Ciminos persönliche Überzeugung war, oder er der "Political Correctness" der USA gerecht werden wollte. Und ob der Film auch die fünf Oscars erhalten hätte wenn die Perspektive der Vietnamnesen näher an der tatsächlichen Wahrheit dran gewesen wäre.
Denn die Schluss Szene bedient, auch in diesem Film, wieder einmal das typisch amerikanische Klischee.

Egal was passiert, egal welche schreckliche Schuld "Amerika" auf sich geladen hat, "God bless Amerika".

Für Menschen wie mich und viele andere hier ist die schreckliche, persönliche Erfahrung von Krieg so weit entfernt wie ein möglicherweise anderer bewohnter Planet in den Weiten des Universums.
Und deswegen ist dieser Film so wertvoll. An Hand der drei unterschiedlichen Handlungsstränge mit Charakteren, die aus einem so normalen Leben heraus gerissen werden, wie die meisten der Zuschauer dieses Films es führen, und als ANDERE Menschen zurück kehren.
Nämlich an Leib und Seele verstümmelt.

Deswegen kann ich den Einwand mancher Rezensenten, der erste Handlungsstrang der ca. eine Stunde in Anspruch nimmt wäre überflüssig oder zu lang geraten, nicht nachvollziehen.
So nähert man sich dem Leben und den Charakteren der Protagonisten doch erst an, um ihre nachfolgenden Wandlungen während und nach dem Krieg zu verstehen.
Ohne diese vorherige Annäherung bliebe dieser Film einer unter vielen.

Der Krieg ist nicht vorbei, wenn der Kriegsschauplatz verlassen wurde, er tobt weiter. In den Köpfen, den Herzen, der Seelen, die ihn überlebt haben, oft ein Leben lang.
Anti Kriegsfilme werden sicher die Welt nicht verändern, keine weiteren Kriege verhindern, aber sie ermöglichen zu verstehen, was Krieg aus Menschen macht und wie sehr sie sich verändern.

Und sie wecken tiefe Dankbarkeit dafür, zu einer Generation zu gehören, die die Schrecken und die Folgen von Krieg nicht erleben mussten und hoffentlich nicht erleben werden.

Das bleibt bei mir an tiefen Gefühlen zurück, nach diesem bewegenden Film.
Dankbarkeit, tiefes Mitgefühl, Traurigkeit und Wut auf die, die ihre Männer, manchmal noch halbe Kinder für eine sinnlose Sache in eine vermeintliche Heldenrolle zwingen und sie hinterher entweder tot, oder als physische und seelische Krüppel wieder in der Heimat empfangen.

Dieser Film ist ein klassisches Meisterwerk und hätte Cimino auch eine realistischere Sichtweise der Vietnamnesen mit eingeflochten, hätte ich fünf Sterne vergeben.
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine der größten Filme überhaupt, 25. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
The Deer Hunter ist sehr wohl ein politischer Film, sofern man das Politische nicht vordergründig als negatives oder womöglich positives Statement zum Krieg der USA in Vietnam versteht. Wenn ein Film zeigt, wie ein Krieg »Kommunikation zerstört«, und zwar die allerletzten Ansätze davon, hat das eine politische Dimension um so mehr, als diese Kommunikation vorher ja nicht etwa sonderlich funktioniert hat, sondern sich immer schon am Rande des Scheiterns befand. Worum es den Figuren dieses Films geht, was sie empfinden, wonach sie sich sehnen, können sie nicht ausdrücken. Eine Sprachschablone nach der anderen schiebt sich vor ihre Seele. Weniges ist bezeichnenderweise als die Frageformel: »Bist Du o.k.?« Die Protagonisten gebrauchen sie immer dann, wenn sie für das, was gerade geschieht, keine Worte haben, aber eine unverständliche Leere spüren, die dann durch die Formel zugedeckt wird.
Das Einzigartige dieses Films von Michael Cimino besteht meiner Ansicht nach in seiner Verknüpfung von zwei Elementen, von denen man zunächst denken sollte, daß sie völlig unvereinbar sind: von sozialer Analyse und epischer Darstellung. Wer die Hochzeitsszene als »zu lang« empfindet, hat nicht verstanden, daß es hier um die Physiognomie sozialer Verhaltens- und Redeformen geht. Nicht im Sinne eines politischen Programms, sondern durch präzise sinnliche Beobachtung. Die Fotos der drei Jungmänner etwa hängen an der Wand schon so, als ob es sich um Tote handelte. Oder die untergründige Bereitschaft zur Gewalt, die sich an den nichtigsten Kleinigkeiten entzünden kann.
Aber jede einzelne analytische Szene ist eingebunden in den Atem einer großen Filmerzählung. Besonders eindrucksvoll die zwei so verschiedenen Jagdszenen. Den Hirsch mit einem Schuß töten heißt hier irgendwie auch: Es darf kein Geheimnis geben; wer die Natur sozusagen nackend erwischt, muß sie sogleich als Trophäre mit nach Hause tragen. Aber dann kommt unmittelbar nach der Jagd die Szene in der Kneipe, wo der eine Dicke auf dem Klavier verzweifelt Chopin zu klimpern versucht, so wird auf einmal die Kunst zum neuen Träger der Sehnsucht nach dem Geheimnis, das soeben zerstört worden ist. Die zweite Jagdszene hat ein beinahe theologisch-utopisches Moment: ich meine den Augenblick, in dem der Hirsch auf Michaels »O.K.« gleichsam antwortet, indem er den Mund verzieht. Ein schöneres Bild für die Utopie einer Kommunikation zwischen Mensch und Tier kann ich mir nicht vorstellen. Auch das gehört dazu: Die Darstellung der Zerstörung von Kommunikation lebt auch von der überschwenglichen Idee einer solchen, diese ist das Maß, welches erlaubt, die Zerstörung zu zeigen.
Die Leistung der Schauspieler ist so grandios, daß man nicht versteht, warum ein vielversprechendes, schönes Gesicht wie das von Christopher Walken, mit Ausnahme von »Heaven's Gate« hinterher praktisch in keinen wirklich großen Film mehr mitgewirkt hat. Robert de Niro, John Savage, Meryl Streep, sie alle haben hier einen Höhepunkt ihres Lebens erreicht.
Die Schlußszene mit »God bless America« als »fragwürdig« abzutun, scheint mir deplaciert zu sein. Sie zeigt ja nicht etwa an, daß die Leute »rechts« geworden seien: Nur Jane Fonda in der Hochzeit eigener ideologischer Verblendung konnte Michael Cimino, den Protegé Clint Eastwoods, als »Faschisten« beschimpfen. Nein, das »Singen« ist ja überhaupt nicht von seiner Ärmlichkeit und Kläglichkeit zu trennen. gerade das macht die Szene ja auch zu einem ergreifenden Moment. Dem Einsatz geht unmittelbar voraus, daß Angela, die die Sprache verloren hatte, wieder spricht: »Es wird aber gar nicht hell heute.« Aber gerade dadurch wird es hell. Für diese Leute ist alles zusammengebrochen, was zusammenbrechen konnte. Und so geben sie ihrer Sehnsucht nach etwas Ausdruck, das mehr wäre als das eigene Leben. Ist das nicht absolut angemessen in diesem Augenblick, über den eben dadurch hinausgeht?
Ich denke, »The Deer Hunter« ist ein Film, der für ein Leben reicht. Er allein wäre Michael Ciminos »Tor zum Himmel« gewesen. Vielleicht ist »Heaven's Gate« insgesamt nicht ganz so stringent und dicht wie »The Deer Hunter«. Die Story ist auch eine ganz andere. Aber mit beiden Filmen hat sich Cimino in die Geschichte des Kinos machtvoll eingeschrieben und viele andere Namen, auch ganz große, deklassiert.
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