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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (1) Mal was anderes und (2) richtig gut gemacht
Ich habe zwischendurch gedacht "Irgendwas ist anders an dem Film als das, was man gewohnt ist".. Dann fiel es mir auf:
Wer schon mal in Ostafrika war (und zwar nicht nur an irgendeinem Hotelpool oder so), weiß, dass die Bilder aus dem Film absolut authentisch sind. Mit der Schönheit und den Farben des Landes, aber auch mit der Armut. Das ist kein Set,...
Veröffentlicht am 23. Juli 2012 von Theo Logisch

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut gemeint ist nicht Gut gemacht
Ein Film vom "City of God"-Regie-Genie Fernando Meirelles. Ein großartiger Hauptdarsteller mit Ralph Fiennes, eine sehr komplexe und ambitionierte Geschichte über fragwürdige Versuchsmethoden westlicher Pharmakonzerne in Afrika, sowie eine interessante, zeitlich verschachtelte Erzählstruktur versprechen viel. Leider wurden meine Erwartung nicht...
Veröffentlicht am 27. Juli 2009 von Rob Fleming


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (1) Mal was anderes und (2) richtig gut gemacht, 23. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Der ewige Gärtner (DVD)
Ich habe zwischendurch gedacht "Irgendwas ist anders an dem Film als das, was man gewohnt ist".. Dann fiel es mir auf:
Wer schon mal in Ostafrika war (und zwar nicht nur an irgendeinem Hotelpool oder so), weiß, dass die Bilder aus dem Film absolut authentisch sind. Mit der Schönheit und den Farben des Landes, aber auch mit der Armut. Das ist kein Set, keine Arrangements. Die Interviews in den Extras sind dazu sehr empfehlenswert, aufschlussreich und interessant.

Auch die Sequenz aus dem Südsudan ist - wenn auch krass - leider tägliche Realität dort. Gut, dass ein Film daran erinnert. Vielleicht tut sich ja doch mal irgendwann was.

Außerdem: Kameraführung, Regie, Schauspieler, Story... alles unglaublich gut. Komplette Empfehlung, wer mal einen Film mit Anspruch sehen möchte, der ans Herz und manchmal auch an die Nieren geht.
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61 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rührende Liebesgeschichte vor dem Hintergund einer Tragödie, 2. April 2006
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der ewige Gärtner (DVD)
„Der ewige Gärtner" ist ein politischer Film, in der Aufmachung einer ziemlich traurigen Liebesgeschichte. Der Spezialist für intelligente Spannungsstoffe, der Brite John le Carré, greift in der Verfilmung seines Romans, mit für ihn ungewohnter Empörung, die skrupellosen Machenschaften der Pharmaindustrie in Afrika an. Mörder, als Wohltäter getarnt, missbrauchen in der Dritten Welt die Menschen als Versuchskaninchen in ihren Versuchslabors. Bei den Versuchen mit unausgereiften Tuberkulose-Medikamenten treten fatale Nebenwirkungen bei den Testpersonen auf. Unzählige sterben, der Tod wird als Aids-Tod vertuscht. Und da es hier um ein Millionengeschäft geht sind die, die der Wahrheit auf die Spur kommen, in höchster Lebensgefahr.
Die Geschichte der Beziehung zwischen dem britischen Diplomaten Justin Quayle (Ralph Fiennes) und seiner Frau Tessa (Raquel Weisz), wird von Anfang an als Rückblende erzählt. Der Abschied am Anfang ist einer für immer. Es folgt die Geschichte eines Mannes, der sich in die Frau verliebt, mit der er verheiratet war und die schon tot ist, als man sie kennen lernt.
Quayle, ein Mann mittleren Alters, hat es sich im mittleren diplomatischen Dienst in Afrika bequem eingerichtet. Ihn interessieren seine Blumen, seine Rhododendren mehr als das was außerhalb seines Gartens passiert. Er hält in London einen Vortrag, lernt dort Tessa kennen. Er fühlt sich an ihrer Seite lebendig, sie sich an seiner Seite sicher. Die Sache endet schnell im Bett und in der Eheschließung. Sie setzt sich in der Folgezeit für die Ärmsten der Armen ein, kämpft gegen mächtige Männer und starke Lobbys. Da ihr Mann sich hinter seiner Passivität verschanzt, sucht sie für ihren Kampf einen Verbündeten. In dem Mann, der schließlich an ihrer Seite stirbt(Hubert Koundé), und den alle für ihren Liebhaber gehalten haben, findet sie ihn.
Die Zeitebenen werden vom Regisseur geschickt miteinander verzahnt. Als der „ewige Gärtner", die Nachricht von ihrem Tod erhält, spürt man nicht nur wie ihm der Boden unter den Füssen wegleitet, sondern wie er auf dem Weg zur Wahrheit, seine verstorbene Frau neu entdeckt. Posthum spürt er, wie fremd ihm seine Frau gewesen war. Zwischen Kenia, London, Berlin und dem Sudan pendelnd, folgt er ihren Spuren ins Dickicht des Pharma-Skandals. Auf seiner Suche wird er von Vorgesetzten fallen gelassen, von Freunden verraten und findet doch allmählich das Engagement, das ihn vorher an seiner Frau immer störte. Doch auf diesem Weg lernt er seine Frau im nach hinein kennen und lieben. So gibt er der Trauer einen angemessenen Raum, weil der in der späten, viel zu späten Liebe seine Frau, mehr begreift als zu Lebzeiten.
Bewegende Bilder eines fiktiven Falles, der aber wohl möglich in der Wirklichkeit noch schlimmer ist. Bilder von endlosem Elend, anonymen Sterben, entsetzlichen Slums, Gewalt, Überfall und Mord. Aber auch Liebe und Lebensfreude auf beiden Seiten.
Ralph Fiennes in der besten Rolle seiner Karriere in diesem Film, sicherlich Höhepunkt des Kinojahres 2006.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger Politthriller in elegischen Bildern und mit herausragenden Schauspielern, 13. Juli 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der ewige Gärtner (DVD)
Eigentlich wollte Tessa nur für ein paar Tage verreisen. Doch dann wird die Frau des britischen Diplomaten Justin Quayle in Nairobi ermordet. Der trauernde Gatte macht sich auf, die Hintergründe für die Bluttat aufzudecken und stößt auf eine politische Verschwörung, bei der nicht nur führende Pharmaunternehmen, sondern auch die britische Regierung ihre Finger im Spiel zu haben scheinen...

Fernando Meirelles Adaption von John le Carrés Bestseller "Der ewige Gärtner" ist einfach grandios. Von Anfang an nimmt der Film gefangen und entführt den atemlosen Zuschauer auf einen noch immer sehr unbekannten und exotischen Kontinent, nach Afrika. In oft atemberaubend schönen Bildern (etwa wenn der Flieger am Ende des Films zum See hinab sinkt und eine wunderbare Landschaft enthüllt oder Ralph Fiennes über den verkrusteten See wandert und seine Spuren hinterlässt) wird die Geschichte von einer mutigen Frau erzählt, die sich nicht unterkriegen lassen und auch die Augen nicht verschließen will. Um einen vermeintlichen Pharmaskandal aufzudecken ist sie bereit alles zu riskieren, sogar ihr Leben. Rachel Weisz verkörpert Tessa als kraftvolle, kämpferische und zugleich auch hinreißende junge Frau und gewann zu Recht den Oscar für ihre Rolle (auch wenn man sich über die Bezeichnung als "beste weibliche NEBENrolle" streiten könnte). Die weiteren Darsteller, vom zurückhaltend, aber dennoch sehr glaubhaft agierenden Ralph Fiennes, der als Tessas Ehemann ihren Tod aufklären will und bis zuletzt ein tragischer Held bleibt, über den typisch britisch agierenden Bill Nighy (den man in letzter Zeit - zu Recht - immer häufiger in großen Produktionen sieht) bis hin zur Deutschen Anneke Kim Sarnau, spielen ebenfalls famos. Obwohl der Plot mit vielen Rückblenden durchsetzt ist, ist die Spannung trotzdem - oder vielleicht auch gerade deshalb - enorm hoch und mündet in ein furioses und sehr würdiges Finale, das zwar relativ offen bleibt, aber die Geschichte dennoch gut abschließt.
Trotz der mehr als mäßigen Bonusausstattung (außer elf Trailern, u.a. zu "Tristan & Isolde", "Million Dollar Baby" und "The Sentinel" und einer Hörfilmfassung für Blinde findet sich auf der Single Disc nichts; wer mehr Hintergrundinfos haben möchte muss wieder mal tiefer in die Tasche greifen und die 2Disc-Edition kaufen) sollte man sich "Der ewige Gärtner" dennoch auf Silberscheibe besorgen.
Ein unglaublich spannender, grandios erzählter und in Szene gesetzter Politthriller, der einem den Atem raubt und schlichtweg perfekt unterhält. Der Film, der nur zu empfehlen ist, verdient einfach nichts anderes als die Höchstwertung!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für angehende Ärzte, ein Tipp für alle anderen, 24. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Der ewige Gärtner (DVD)
"Der ewige Gärtner" rechnet mit der Pharmaindustrie ab und ist ein absoluter Pflichtfilm für Medizinstudenten. Vordergründig geht es in dem Film um einen britischen Diplomaten (Ralph Fiennes), der mit seiner politisch engagierten Frau (Rachel Weisz) nach Afrika zieht. Die eigentliche Erzählabsicht des Films liegt aber darin, aufzuzeigen, was global agierende Pharmakonzerne mit der afrikanischen Bevölkerung machen. Man könnte ihn daher als halbdokumentarischen Politthriller bezeichnen.
Das Hauptproblem, das hier konkret angesprochen wird, sind klinische Prüfungen. Jedes neu entwickelte Arzneimittel muss, bevor es von einer Behörde zugelassen werden kann, in der letzten Phase an Menschen getestet werden. Wer spielt aber schon gerne Versuchskaninchen für neue Wirkstoffe? Hier kommen am ehesten Menschen in Frage, die unbedingt Geld zum überleben brauchen oder die nicht viel zu verlieren haben, weil sie an unheilbaren Krankheiten wie AIDS leiden. Daher führen Pharmafirmen die klinischen Tests zumeist in Entwicklungsländern durch. Der Film illustriert mit dieser äußerst spannend erzählten und hervorragend besetzten Geschichte, wie skrupellos die Konzerne dabei bisweilen vorgehen und wie hilflos die Probanden ihnen dann ausgeliefert sind. Sein Leitmotiv, das an den Klassiker "Der dritte Mann" erinnert, lautet: Warum nicht das Leben einiger Menschen opfern, die ohnehin keine besonderen Zukunftsaussichten haben, wenn man damit das große Geld verdienen kann? Nachdem man den Film gesehen hat, geht einem das Thema Menschenrechte so schnell nicht mehr aus dem Kopf, und die nächste Tablette, die man schluckt, bleibt einem fast im Halse stecken.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Politthriller mit sozialkritischen Aspekten, 15. Oktober 2006
Von 
Al.Mo. - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der ewige Gärtner (DVD)
Dieser Film hat meine persönlichen Erwartungen zu meiner Freude übertroffen. Wer also an den Zusammenhängen zwischen der Ausbeutung Afrikas und dem daraus resultierenden Wohlstand unserer westlichen Welt, unterhaltsam verpackt und filmgerecht zugeschnitten, interessiert ist, wird sich bei diesem Film sicher nicht langweilen.

Effektvoll und mit dem Anspruch, ein aufmerksames Publikum anzusprechen, hat dieser Film bei mir einen guten, bleibenden Eindruck gemacht. "Der ewige Gärtner" intensiviert sich durch immer wieder durchbrochene Rückblenden und/oder sogen. "Flashs", welche der Handlung aber durchaus gut tun und die Spannung bis zuletzt bewahrt.

Besonders erwähnenswert ist der kritische Fingerzeig auf den ärmsten und zugleich auch schönsten Kontinent dieser Erde. Trotz des schwierigen und teilweise auch schwer verdaulichen Themas kommt dieser Film fast gänzlich ohne detaillierte Gewaltszenen aus. Insgesamt hat mich die Handlung des Filmes durchweg gefesselt und, entgegen einigen Kritikern vor mir, hatte ich kein Problem, der Handlung zu folgen. Ich habe die Abfolge der einzelnen Szenen überhaupt nicht als störend, sondern als sehr stimmungsvoll und authentisch empfunden. Die Darsteller, allen voran ein souverän sensitiver Ralph Fiennes, sind sehr überzeugend und eine Bereicherung für "den ewigen Gärtner". Mein Fazit: Ein guter, anspruchsvoller Mix aus Drama und Politthriller mit wunderbar stimmungsvoller Musik und auch schönen Bildern.
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39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eben kein Heldenkino!, 29. Mai 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der ewige Gärtner (DVD)
Die Tatsache, dass hier der Protagonist gerade nicht die Verschwörung aufdecken kann (zumindest nicht direkt) und ein zerbrechlich wirkender MENSCH bleibt, macht den Film, neben der sehr interessanten Geschichte, so realitätsnah. Die einfachen Bilder, die so angenehm weit von den typischen Hollywood-Hochglanzaufnahmen entfernt sind, und teilweise wirklich wie mit der Handkamera aufgenommen wirken, geben dem Zuschauer das Gefühl von Nähe zu den Charakteren und dem Land.
Alles andere als unglaubwürdig ist auch die psychische und emotionale Verfassung des Justin Quayle. Er ist kein starker Mensch, kein Abenteuerer sondern zerbrechlich und schüchtern. Allein die Suche nach den Mördern seiner Frau kostet ihn soviel Kraft, dass er nicht in der Lage ist, den Kampf mit diesen tatsächlich auch aufzunehmen.
Trotz der ruhigen, unaufgeregten Atmosphäre weiß der Film zu fesseln und ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Spannung auch abseits der schon sehr ausgetretenen Genre-typischen Pfade geboten werden kann. Ein sehr gelungener Film!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternder politischer Film und ergreifende Liebesgeschichte vom "City of God" Regisseur, 20. Februar 2007
Von 
Florian Hoffmann (Homburg/Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Mit "Der ewige Gärtner" liefert Regisseur Fernando Mereilles nach dem sensationellen "City of God" erneut ein Meisterwerk ab. Die großen Erwartungen in den Film wurden nicht enttäuscht, Rachel Weisz füllt ihre Rolle mit einer seltenen Intensität und Lebendigkeit aus und hat somit den Oscar als beste Nebendarstellerin definitiv verdient. Doch in dieser Kategorie wurde der ebenso brillante Ralph Fiennes bedauerlicherweise übergangen. Allein Fiennes Gesichtsausdruck bei der Mitteilung über den Tod seiner Frau macht den Film absolut erhaben und sehenswert. Doch aus sonst stellt er den inneren Wandel seines Charakters überzeugend dar. Die so lebensnahe Dynamik zwischen dem Paar ist ergreifend, doch wie so viele politische Filme dieses Jahres (München, Syriana, Lord of War, Jarhead, etc.) macht der Film betroffen und regt ungemein zu Nachdenken an. Einen gewaltigen Anteil daran hat selbstverständlich Regisseur Meirelles und Kameramann César Charlone, die dem Film nicht nur einen wirklich einzigartigen, semi-dokumentarischen Look geben, sondern ein entscheidender Faktor dafür waren, dass der Film tatsächlich größtenteils in Kenia gedreht wurde. Dadurch erhält der Film eine unter die Haut gehende Authentizität, die dem Zuschauer einen ungeschönten Blick auf das unfassbar verarmte Afrika ermöglicht. Zusammen mit den schockierenden, auf Tatsachen beruhenden skandalösen Machenschaften der Pharma-Konzerne kann dieser Film den Zuschauer nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum aktiven Handeln bewegen. Darin liegt die besondere Wichtigkeit des Films. Doch nichtsdestoweniger ist "Der ewige Gärtner" auch sonst packend inszeniert, mit Ausnahme von einigen vielleicht etwas langatmigeren Momenten, die im Gesamtbild aber nicht störend sind. Mit Sicherheit einer der besten Filme des Jahres 2006.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großes Kino, 26. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Der ewige Gärtner (DVD)
Was macht großes Kino aus? Richtig! Es bewegt.
Als ich den Film damals im Kino sah, habe ich zum ersten Mal gesehen, wie Zuschauer fast panikartig und stumm den Saal verlassen haben. Fast so, als wollten sie schnell einen großen Abstand zwischen sich und dem bringen, was sie gerade gesehen hatten.
Zu unglaublich ist die Geschichte, zu dramatisch, zu böse, als daß sie wahr sein könnte, oder doch nicht?
Der ewige Gärtner ist ein anspruchsvoller aber auch kompromissloser Film, der sich durch eine unglaublich dichte Atmosphäre auszeichnet.
Das Bild von Afrika wird zwar etwas klischeehaft gezeichnet, aber wer kann schon sagen, was Wirklichkeit ist und was nicht?
Trotz anfänglicher Längen entfaltet sich die Geschichte sehr schnell und baut gekonnt die Spannung bis zur letzten Minute auf. Nach und nach werden die Puzzleteile zusammengesetzt und ergeben ein Bild, das manch einer vielleicht lieber nicht sehen möchte.

Diskussion danach ist garantiert!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast ein Meisterwerk, 10. Dezember 2006
Von 
W. Müller (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der ewige Gärtner (DVD)
Dieser Film ist zum einen Wirtschafts-/Polit-Thriller um die Machenschaften eines Pharmakonzerns und die Ausbeutung von Afrikanern durch Europäer und eigene Landsleute. Zum anderen ist er eine schöne Liebesgeschichte zwischen einem gehemmten Mann und einer aktiven Frau, die der Mann erst nach ihrem Tod wirklich zu verstehen beginnt. Dazu kommen noch weitere Themen wie ein Stammeskrieg im Sudan und Probleme von Rotkreuzhelfern dort. Die Erzählstruktur ist nicht linear, Meirelles arbeitet stark mit Rückblenden und Sprüngen. Entsprechend ist die Kameraarbeit teils wild mit sehr kurzen Schnitten, dann wieder ruhig und fliessend. Alles das erfordert viel Aufmerksamkeit des Zuschauers und ein Einlassen auf den Stil des Filmes. Dafür wird man mit einem spannenden und fasziniernden Filmerlebnis belohnt.

Als negativ empfand ich, daß der Film zu vollgepackt ist mit Themen bzw. Geschichten. Auch sind in der Handlung einige Sprünge und Ungereimtheiten, das Verhalten einiger Figuren kapiere ich nicht (z.B. die Verfolgungsjagd mit Autos, an deren Ende Justin eine Pistole geschenkt bekommt).

Trotzdem ein Film der unbedingt sehenswert ist und einen nachdenklich macht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wir waren gefesselt.., 15. Oktober 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der ewige Gärtner - Arthaus Collection (DVD)
Also erstens, falls mein Deutsch nicht perfekt sein sollte bitte ich um Entschuldigung, bin aus der Ostrichtung angereist...

Ich fand der Film super. Natürlich will der Eine oder Anderer aus der ganze Menge von uns was anderes sehen. Aber wenn wir den Film ansehen und uns mittragen lassen... Dann ist genügend schockierendes dabei (was manche Rezensisten hier bemängelt haben)aber auch eine Tiefe und Verständnis einer Beziehung (was andere kritisch bemängelt haben)ist da... Man sollte ein Film versuchen zu spüren und nicht gleich eine Kritik vor den Augen haben (auch wenn es mir auch bei manchen Filmen schwerfällt).

Die technische Seite des Films kann ich allerdings nicht bewerten. Offensichtlich haben welche Rezensenten wegen der technischen Zusammenstellung dem Film nur ein Stern gegeben. Schade, da es zum Anschein kommen könnte dass der Film nicht sehenswert wäre. Hier sage ich nur sehen Sie es sich an einfach nur wie eine Geschichte. Vertiefen sie sich in die Rollen, fühlen sie die Musik und sie werden kritisch angesprochen, menschlich aufgewühlt und emotional bereichert... Hoffe ich doch ;-)
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