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4.0 von 5 Sternen Chicago 1930
Zu was das Verbot von Alkohol, Drogen etc führen kann, das kann die Welt heute Tag für Tag beobachten, wenn sie nach Mexiko schaut. Gewalt, Gewalt und nochmals Gewalt wird generiert bei den Kämpfen um Absatzmärkte, Routen und Verteiler. Will der Staat mitmischen, produziert dies meist noch mehr Gewalt. Die Amerikaner, die sowohl in Mexiko als auch in...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2012 von Gavin Armour

versus
56 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider wahr!
Über den Film braucht man kein Wort zu verlieren - 5 Sterne (mindestens).
Aber es ist wirklich nicht nachzuvollziehen!
Die Erstauflage war ziemlich dürftig. Als Specials gab's den Film Trailer und als Ton war man auf Englisch angewiesen, wenn man 5.1 haben wollte.
Die Neuauflage bringt nun ein "Making of" und ein wirklich schön gemachtes...
Am 30. November 2004 veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Chicago 1930, 10. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Untouchables - Die Unbestechlichen (DVD)
Zu was das Verbot von Alkohol, Drogen etc führen kann, das kann die Welt heute Tag für Tag beobachten, wenn sie nach Mexiko schaut. Gewalt, Gewalt und nochmals Gewalt wird generiert bei den Kämpfen um Absatzmärkte, Routen und Verteiler. Will der Staat mitmischen, produziert dies meist noch mehr Gewalt. Die Amerikaner, die sowohl in Mexiko als auch in Südamerika auf allen Seiten kräftig mitmischen, könnten bei einem Blick in die eigenen Geschichte schnell herausfinden, daß das so nicht funktioniert. Verbot gebiert Verbrechen.

Vor allem in den 1920er Jahren wirkte sich das Alkoholverbot in den USA verheerend aus in den Großstädten des Landes, da die Gewalt stetig zunahm, die angewandt wurde, um sich Vorteile im Verteilerkampf unter den Gangstern zu sichern, die mit Herstellung oder Schmuggel des Verbotenen reich wurden. Eine ganze "Klasse" amerikanischer Bürger wurde geboren - Gangster, die es schafften, reich und schließlich Mitglieder des Establishments zu werden. Joe Kennedy, Vater des späteren Präsidenten, gehörte dazu (und machte so einige Bekanntschaften, die ihm und seinem Sohn in späteren Jahren noch sehr von Nutzen sein sollten). Der "american gangster" wurde vor allem in den 1920er Jahren eine populäre Figur, verstand er es doch, in Zeiten, da das Land darniederlag und weite Teile der Bevölkerung verarmten, nicht nur Reichtum anzuhäufen, sondern einem übermächtigen Staat, der selber als immer korrupter wahrgenommen wurde, die Stirn zu bieten. Und mit "Scarface" (1932) machte Howard Hawks diesen Typus des skrupellosen Killers auch im Hollywoodfilm populär und zu einer Art Held. Und er zeigte eine zuvor nie gesehen Gewalt auf der Leinwand.

Anfang der 80er Jahre nahm der Regisseur Brian DePalma diesen Film als Vorbild, um ein zeitgenössisches Gangsterportrait zu zeichnen. Vier Jahre später, 1987, nahm er sich schließlich den zumindest bekanntesten aller amerikanischer Gangster - Al Capone - vor und erzählte vom heroischen Kampf der Sondertruppe des Eliot Ness, Ermittler beim Bundesschatzamt, der es schließlich gelang, Capone das Handwerk zu legen. Um diese Geschichte zu erzählen, durfte DePalma, der in Hollywood ein seltsames Zwitterleben zwischen Anerkennung und Verachtung führt, auf ein großes Budget und dadurch auf eine Topriege an Schauspielern zurückgreifen. Der damals aufsteigende Kevin Costner ist Eliot Ness, Sean Connery sein väterlicher irischer Freund Jim Malone, der als Streifenpolizist natürlich genau weiß, wie man dem Übel beikommen muß, und Robert DeNiro darf als Capone einem Haufen Manierismen freien Lauf lassen, was in dieser Rolle allerdings besser funktioniert, als in vielen anderen, die er gespielt hat, war Capone selbst doch ein durchaus manierierter Mann, dem der große Auftritt gefiel.

DePalma setzt dieses actiongeladene Spektakel um die Hoheit auf Chicagos Straßen um, ohne sich allzu große Gedanken darum zu machen, "wie es wirklich war". Dieses Chicago ist eines aus der Phantasie, sepiabraun und voller Rauch und Dreck, der - natürlich - sehr malerisch wirkt. Chicago war aufgrund seiner Lage an den Seen und der Nähe zur kanadischen Grenze einer der Hauptumschlagplätze für illegale Alkohollieferungen. Es wurde - nicht zuletzt durch Hollywood in den 30er Jahren - zu einem mythisch-gefährlichen Ort, an dem quasi nur noch Gangster, Gangsterliebchen und (meist korrupte) Polizisten existierten, Normalbürger waren lediglich verschrecktes Kanonenfutter. DePalma nimmt diesen Faden auf und zeigt von Moment eins, daß mit diesen Gangstern nicht zu spaßen und niemand - nicht einmal Kinder - vor der Brutalität dieser Männer sicher ist. Und so nehmen Ness und Malone den Kampf auf, indem sie ebenfalls bereit sind, jedes Gesetz zu brechen und ebensolche Gewalt anzuwenden, wie ihre Gegner. Exemplarisch wird das in jener berüchtigten Szene gezeigt, in der der Buchhalter Capones endlich an der Grenze dingfest gemacht werden kann, sich jedoch weigert, auszupacken. Malone/Connery schnappt sich daraufhin die Leiche eines anderen Gangsters, brüllt diese an, endlich zu quatschen, sonst...und als die Leiche nicht quatscht, schießt er ihr schlichtweg direkt in den Mund, woraufhin der Buchhalter natürlich zusammenbricht und auspackt.

Brian DePalma - bekannt für sein Markenzeichen der langen, ungeschnittenen Kamerafahrt zur Steigerung spannenden Szenenaufbaus - scheute vor extremer Gewalt nie zurück, berüchtigt die heftigen Szenen in "Scarface", aber auch in "Dressed to Kill" u.a. Hier, in einem klaren Mainstreamfilm, der das Jahr 1987 mitbestimmte an den Kinokassen, setzt er sie pointiert, effektiv und drastisch, jedoch nicht übermäßig häufig ein. Dadurch entstehen einige unvergessliche Szenen, wie jene, in der Capone, einen Baseballschläger in der Hand, seinen Mitgangstern etwas über Teambuilding vorschwafelt, nur um dann jenen Buddy, den er als Verräter ausgemacht hat, zu Klump zu schlagen, während die Kamera sich scheinbar verstört in den Kronleuchter über dem Tisch zurückzieht. Und natürlich das berühmte Shoot-out am Ende, in Chicagos (erstaunlich leerer) Union Station, wo Costner und sein letzter ihm verbliebener Mitpolizist (nachdem sowohl der Finanzfachmann Wallace [Charles Martin Smith] als auch Malone den Kampf gegen die Gangster schon mit ihrem Leben bezahlt haben) George Stone (Andy Garcia) ein Blutbad veranstalten und ganz nebenbei einen Kinderwagen vor dem Absturz retten (und damals jeder über die Hommage an Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin" und die Szene mit dem Kinderwagen auf den Treppen in Odessa redete).

Der klasssiche Hollywoodfilm der 30er jahre baute den Gangster zum mythischen Helden auf, "Scarface" von 1983 unter Depalmas Regie schuf einen modernen Gangstertypus und -mythos (war der Film doch hochbeliebt bei Chicanos und in der Hip-Hop-Kultur), hier nun destruiert DePalma den Gansgter und zeigt uns aufrechte und unkorrupte Polizisten als Helden einer GEsellschaft, deren regeln man eben zu beachten habe, so Eliot Ness, der am Ende des Films gefragt wird, was er täte, würde die Prohibition aufgehobe? "Einen trinken gehen.", antwortet er.

Man darf bei "The Untouchables" nicht erwarten, eine der Realität und dem, was damals wirklich passierte angemessene Umsetzung geboten zu bekommen. Es ist ein Film, der sich nur im mythischen Raum seiner filmischen Vorgänger (und einer einst sehr beliebten Fernsehserie zum Thema) bewegt. Dort jedoch kann er nicht nur unterhalten, sondern er erweist sich auch als ein Gangsterfilm von Format. Schauspieler, überlebensgroße Momente von Gewalt und daraus resultierenden Triumphen und etwas ironisches Augenzwinkern (vor allem von Connery) machen den Film zu einem Hollywooderlebnis herausragender Art. Ein Film, scheint DePalma uns zu verstehen zu geben, ein Film ist ein Film ist ein Film - und bleibt damit sich und seiner Arbeitsweise treu, die immer davon geprägt war, seinen Vorbildern, v.a. Alfred Hitchcock, zu huldigen. DePalma bewegt sich in einer Welt, die nur im Kosmos des Films existiert, ein "Außerhalb" scheint es kaum oder gar nicht zu geben. Deshalb sind seine Filme immer Effektmaschinen, die auch nur daran zu messen sind, ob die Effekte funktionieren. Und das tun sie hier - hervorragend.
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47 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Moderner Gangsterfilm-Klassiker in referenznaher Qualität - DVD adé!, 17. Oktober 2009
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Über den eindrucksvoll die Karriere Kevin Costners einleitenden, Sean Connery die lange verdiente Oscarwürde verleihenden und Robert DeNiro eine weitere körperbetonte Rolle auf den Leib schneidernden Gangsterfilm muss man nicht mehr viel Worte verlieren. Nach diversen, Hitchcock nacheifernden und meist ziemlich brutalen Thrillern befand sich Regisseur Brian DePalma in Zusammenarbeit mit dem fabelhaften Kameramann Stephen H. Burum (HOFFA, DER TOD KOMMT ZWEIMAL) auf dem Höhepunkt seines Schaffens.

Umso schöner, dass sich Paramount - im Gegensatz zu manch gleichaltrigen und erheblich liebloser auf High Definition umgesetzten Streifen wie TOP GUN - bei dem Release von THE UNTOUCHABLES richtig Mühe gegeben hat. Gleich von der ersten Einstellung, dem Fischauge-Shot auf Al Capone im Rasierstuhl, offenbart der Blu-ray Transfer seine im Vergleich zur DVD sichtbare Brillanz. Diese zeigt während der gesamten Laufzeit keinerlei Schwächen und präsentiert Gesichter, Kleidungstexturen, Gebäudestrukturen und nicht zuletzt die großartigen Landschaftsaufnahmen an der kanadischen Grenze mit wunderbarer Detailfülle. Farbgebung, Schwarzwert und Kontrast lassen nichts zu wünschen übrig. Vom Sound darf man keine Wunder erwarten, trotzdem ist erwähnenswert, dass der Ton (getestet wurde die Synchronfassung) sauber und bei den Dialogen stets verständlich wiedergegeben wird. Das reichhaltige Bonusmaterial, das aufschlussreiche Einblicke in die Produktion gibt, rundet das positive Gesamtbild bestens ab.

Fazit: Für alle Liebhaber dieses makellosen und selbst beim wiederholten Ansehen spannungsgeladenen Meisterwerks kann der Austausch der DVD, die jetzt allenfalls noch VHS-Niveau besitzt, uneingeschränkt empfohlen werden.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brian de Palma's Meisterstück als 'Special Edition', 8. Oktober 2004
Von 
robotgeorgie "robotgeorgie" (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Mit dem Mafia-Epos "The Untouchables" erreichte Brian de Palma 1987 den Zenith seiner Regiekunst, neben Leone's "Es war einmal in Amerika" und Scorsese's "Goodfellas" einer der oppulentesten Gangsterfilme der 80er-Jahre. Robert de Niro als Al Capone, dessen Mafia-Clan während der Prohibition ganz Chicago regierte, gejagt von Kevin Costner, Andy Garcia und Sean Connery, die hier eine der jeweils überzeugendsten Leistungen ihrer schauspielerischen Karriere abliefern: So hat Kino zu schmecken, kompromißlos, anspruchsvoll, und dennoch höchst unterhaltsam. Film lebt nun mal von seinen Bildern, und hier werden sie zu einem Rausch. Bewegte Bilder, wie sie reiner nicht sein könnten, von ungeheurer Schönheit und erzählerischer Dichte. Bewußt wird der Raum des breiten Cinemascope-Formats genutzt, fast dreidimensional die Tiefe gestaffelt.
Ein Film aber auch, an dem sich so manch neuzeitliche Produktion eine dicke Scheibe abschneiden könnte: Bild und Musik kommunizieren und harmonieren, das Auftauchen von apprupter Gewalt im Film kontrastiert. Film ist in seiner ursprünglichen Funktion erzählte Geschichte in Bildern - mit ihren ursprünglichen Elementen der Legende, des Mythos - und "The Untouchables" wird dieser Aufgabe in jeder Einstellung gerecht.
'Newsweek' nannte "The Untouchables" den '...besten Mafia-Film seit "Der Pate" ', dem ist argumentativ wenig entgegenzusetzen (vielleicht erreicht "The Untouchables" bei Cineasten nicht ganz jene epische Breite des Paten), seinen Höhepunkt erreicht der Film zweifellos bei der Schießerei am Bahnhof, die nicht nur ein Musterbeispiel an Cheoreografie, Kamera- und Schnittechnik (wo hat man solche Bilder sonst noch gesehen? Allein von Hitchcock's legendärer Dusch-Sequenz aus "Psycho" werden dieses Momente übertroffen) sowie Sounddesign darstellt, sondern in ganz trefflicher Weise die legendäre
Treppensequenz aus Sergej Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin" zitiert (was auch den Matrosen im Bild erklärt). Da wird der Betrachter eins mit dem Rausch der Bilder, kann sich dem Sog der Geschwindigkeit nicht entziehen, versinkt in der Tiefe des Cinemascope-Bildes. Präzise wie ein Uhrwerk, emotionell wie ein Ausbruch der Gefühle, arrangiert mit absoluter Virtuosität.
Paramount hat mit dieser Neuauflage erstklassige Arbeit geleistet, was das digitale Mastering des Filmes anbelangt: Perfekte Schärfe, knallige und satte Farben in warmen Tönen dominieren das Cinemascope-Bild, die als visuelles Stilmittel eingesetzten 'travelling zooms' und in einigen Sequenzen abstrakten Kameraeinstellungen von Kameramann Stephan H. Burum verdichten die Atmosphäre des zwei Stunden langen Epos ebenso wie die kongeniale orchestrale Filmmusik von Ennio Morricone.
Nach der lausigen Erstauflage dieser DVD hat sich Paramount eines besseren besonnen und ergänzt mit diesem Re-Release den oppulenten Film mit einem "Making of..." und weiteren Dokumentationen über die Entstehung und Arbeiten am Set von "The Untouchables": Endlich wird diese Veröffentlichung der Leistung des Regisseurs gerecht. Fantastich auch, daß der Film in einem hübsch designtem Digipak daherkommt, das auch ein aufklappbares Poster beinhaltet. Der moderate Preis rechtfertigt dann auch den Kauf für all jene, die schon die Erstauflage der DVD besitzen.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Qualität, 21. Dezember 2010
über den Inhalt des Films will ich hier nicht viele Worte verlieren, die Geschichte ist spannend, die Schauspieler - Sean Connery, Kevin Kostner, Robert de Niro und Andy Garcia - sind in ihrer jeweiligen Rolle super.
also der Film "Die Ubestechlichen - The Untouchables" war die erste Blu-Ray, die ich auf meinem neuen Samsung LE46C650 und Blu-Ray-Player Panasonic DMP-BD65 gesehen habe und ich war wirklich überwältigt von der Bildqualität. Kein Vergleich mehr zu DVD. Im Nachhinein habe ich inzwischen auch neuere Filme auf Blu-Ray gesehen wie z. B. "The Last Samurei" und bis jetzt kann keiŽne Blu-Ray mit dieser hier mithalten.
Diese Blu-Ray kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen, man bekommt hier die Qualität für sein Geld.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Al Capone und die Treppenszene, 17. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Untouchables - Die Unbestechlichen (DVD)
Über "The Untouchables" lässt sich nicht mehr viel sagen, als: Grandios! Brian de Palma, Regisseur des Films, hat ein Händchen für Spannungsaufbau und schöne Bilder... und geschmackvolle Verbeugungen vor den alten Meistern: Klasse seine Hommage an Sergej M. Eisensteins legendäre Treppenszene in "Panzerkreuzer Potemkin" (Szene am Bahnhof mit Capones Buchhalter).
Natürlich gibt es Filme, die das Mafiaumfeld aufwendiger und umfassender beleuchten - man denke an "The Godfather", "Good Fellas" oder "Once apon a time in Amerika". Dennoch ist "The Untouchables" cineastisch einer der besten Mafia-Filme aller Zeiten - und dies liegt nicht zuletzt an dem großartigen Robert de Niro, dem scheinbar die Rolle des Al Capones auf den Leib geschrieben wurde.
Die Qualität der DVD ist gut; kein Hammer, klar, aber den Low Price auf jeden Fall wert! Extras sucht man vergeblich, die Bildqualität ist nicht brilliant (aber was erwartet man von einem Film, der vor dem DVD-Zeitalter erschienen ist), der Ton ordentlich...
Unterm Strich: Absolute Kaufempfehlung von mir an Euch!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn hier gestorben wird, dann blutig, 17. Mai 2011
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Untouchables - Die Unbestechlichen (DVD)
Mit einem heimtückischen Bombenanschlag, bei dem ein Kind stirbt, gelingt dem Film ein Beginn, der den Zuschauer direkt neugierig macht, was noch kommt, in Anbetracht dieses gewalttätigen Auftakts.
Optisch hat man die Zeit der 30er Jahre perfekt hier wiederauferstehen lassen.
De Palmas Inszenierungsstil gibt den Darstellern, allen voran Costner, Connery und de Niro Raum sich zu entfalten, wobei vor allem Connery als bärbeißiger Ire Klasse ist und de Niro als Capone herrlich fies.
Die Filmhandlung verläuft recht gleichmäßig, so dass man hier keinen flotten, sondern eher gemächlich erzählten Thriller hat, doch sind es dabei immer wieder Morricones Filmmusik und einzelne Szenen, wie etwa wenn Capone einem Gangmitglied den Schädel mit einem Baseballschläger einschlägt, eine tolle Actionszene an der kanadischen Grenze oder wenn es den Untouchables selbst an den Kragen geht, wo hier Highlights gesetzt werden. Denn wenn hier gestorben wird, dann blutig. Doch gibt es dem Film viel Realismus zu zeigen, dass Capone eben kein x-beliebiger Hinterhofgangster war.
Da dieses 30er Jahre Flair wie gesagt so gut eingefangen wurde, ist "The Untouchables" ein Film, der auch heute noch nicht veraltet wirkt, sondern ein Klassethriller mit großartigen Darstellerleistungen (= Oscar für Sean Connery), der ein Stück wahrer Geschichte lebendig erzählt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker auf bildtechnisch referenzverdächtiger Blu-ray!, 2. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dass DePalma oft als Nachfolger Hitchcocks bezeichnet wird, macht insofern Sinn, da er sich wie der Meister selbst, weitestgehend dem Thriller-Genre verschrieben hat. So ist es auch nicht verwunderlich, dass "The Untouchables" weniger ein Gangsterepos als ein Copthriller geworden ist und das auf höchstem Niveau.
Dieses hohe Niveau besitzt auch die Blu-ray, zumindest was das Bild anbelangt, das sieht teilweise so hervorragend aus, dass man aufgrund des Staunens über die Bildqualität von der Handlung abgelenkt wird, so ging es zumindestens mir, aber ich kannte den Film ja ohnehin schon.
Der Ton kann leider nicht mit dem Bild mithalten und obwohl Morricones Score sehr gut klingt, ist sonst wenig Kraft dahinter, schade!
Einige Extras runden aber eine doch sehr gelungene Blu-ray ab!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Connery, Costner, De Niro. Das sagt doch alles, oder?! ;-), 29. Mai 2014
Von 
Daniel Christian Schweikert 1996 (64625 Bensheim, Kreis Bergstraße) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Untouchables - Die Unbestechlichen (DVD)
Keine Frage: ein zweifellos oscarreifer Film für gangsterstreifenorientierte Geschmäcker mit Vorliebe für epische Erzählungen.
Doch trotz der Elemente die es zu einem Epos machen, ist der Film dennoch nicht unmodern und somit actionlastig.
Konservativerweise werden die Charaktere zwar klassisch gezeichnet, aber es ist dennoch ein klares Filmbeispiel für die 80er.
Durch meine Geburt in den späteren 90ern, habe ich das Betrachten der De Palma Filme sozusagen erst "nachgeholt" und Scarface ist und bleibt favorisiert, aber dieses Werk hier vermag dennoch zu packen, zu fesseln, gar mitzureißen!

Auf dem Cover lesen wir ein Zitat, entsprechend der Zeile: "Der beste Mafia-Film seit Der Pate".
Bei aller positiver Bewertung, aber das sehe ich keineswegs so.
The Untouchables hätte beinahe 5 Sterne verdient, jedoch lässt es sich für seine Erzählungen etwas zu wenig Zeit, was die Details belastet. Dennoch ein sehr guter Film und auch die technische Qualität der DVD erweist sich den vier Sternen würdig.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knapp am Epos vorbeigeschrammt - lohnt sich!, 5. November 2006
Rezension bezieht sich auf: The Untouchables - Die Unbestechlichen (DVD)
Wenn davon die Rede ist, wie sehr sich Robert de Niro in seine Rollen hinein versetzt, dann wird oft auf Brian de Palmas "The Untouchables" von 1987 verwiesen: Für die Rolle des Al Capone hatte er diverse Kilo Körpergewicht zugelegt, um den Gangsterboss glaubhaft als gewissenlosen Lebemann darstellen zu können. Und das ist ihm voll und ganz gelungen, in seinen Auftritten beherrscht er die Szenen allein schon durch seine Körperfülle und natürlich durch sein herausragendes Schauspielertalent.
Ihm entgegen stehen Altmeister Sean Connery, der die Rolle des Malone gewohnt gut spielt, dabei aber nicht wirklich gefordert wird - den Oscar als bester Nebendarsteller hat er dennoch bekommen -, und Nachwuchs-Star Kevin Costner, dessen Ruhm maßgeblich auf seiner Rolle als Eliot Ness basiert. Ness ist ein braver, gesetzestreuer Familienvater, der erkennt, dass er, um Capone festzunageln, über sich und damit über das Gesetz hinaus gehen muss. Costner bringt das Widerstreben des ehrbaren Bürgers angesichts dieser Erkenntnis gut rüber, muss aber ebenfalls nicht sein schauspielerisches Potenzial ausschöpfen. Genauso wenig musste sich Andy Garcia als abgeklärter Nachwuchspolizist Stone anstrengen, die Szene seiner Rekrutierung gehört in meinen Augen zu den schwächsten im Film. Sehr sympathisch ist die Figur des Buchprüfers Wallace, gespielt von Charles Martin Smith. Für Wallace, der die richtige Polizeiarbeit nicht kennt, ist dieser Feldzug gegen Capone eine unterhaltsame Abwechslung, die er verhängnisvollerweise nicht ernst genug nimmt.
"The Untouchables" besticht nicht unbedingt durch Schauspielerleistung, abgesehen von der de Niros, sondern durch die raffiniert erzählte Geschichte und den gelungenen 20er-Jahre-Look der Stadt Chicago. Die Story wird nie pathetisch oder heroisch, sondern ist weitgehend glaubwürdig erzählt und beleuchtet beide Seiten. Zu bekritteln ist, dass de Palma ein wenig Schwarzweiß-Malerei betrieben hat, denn Capone ist nur opportunistisch und machtversessen und Ness ist ein fast schon allzu mustergültiger Gesetzesvertreter.
Das Drehbuch hat sich weitgehend an historische Vorgaben gehalten, denn alle Beteiligten sowie der Handlungsverlauf selbst sind Teil der amerikanischen Geschichte, aber in einigen Fällen nahm man sich Freiheiten heraus, etwa dass Ness schon Kinder gehabt hätte, um die Motivation der Figuren zu verdeutlichen. Es ist ein Film mit historischem Hintergrund, aber nicht unbedingt für den Geschichtsunterricht geeignet.
Der Film kam zu einer Zeit heraus, in der Thriller über Korruptionsfälle modern waren, etwa die Neo Noirs 'No way out' (ebenfalls mit Costner) und "The big sleep" (eine Neuauflage des gleichnamigen Klassikers mit Humphrey Bogart). "The Untouchables" ist aber kein Noir, sondern ein Gangsterfilm mit Westernflair, welches hervorragend durch die beeindruckende Musik von Ennio Morricone unterstützt wird.
Berühmt geworden ist die Szene im Chicagoer Bahnhof, die eine perfekt inszenierte Hommage an die Szene auf der Potemkinschen Treppe in Eisensteins "Panzerkreuzer Potemkin" von 1925 darstellt und in "Die nackte Kanone 33 1/3" eher mäßig karikiert wurde. De Palma zeigt hier sein ganzes Können in Sachen Montage und Dramaturgie, und allein für diese Szene lohnt es sich schon, den ganzen Film zu sehen.
Der Rest des Films lohnt sich allerdings genauso. Von Beginn an besteht eine knisternde Grundspannung, die sich mehrmals zu Höhepunkten hochschraubt und den Film in keiner Szene langweilig sein lässt. Das Flair der 20er und 30er Jahre wird unter anderem durch gekonnte Beleuchtung gut vermittelt, Schießereien gibt es in ausreichender Zahl, ohne dass der Film zu einem Ballerspektakel verkommt.
Die Extras auf der DVD sind nicht der Rede wert, außer dem Original-Kinotrailer und den üblichen Wahlmöglichkeiten bei Sprache, Untertiteln und Szenenanwahl gibt es keine. Das ist bedauerlich, gerade bei einem Film mit historischer Vorlage hätte man sich wenigstens einen Audiokommentar oder eine Dokumentation gewünscht.

Brian de Palma hat einen gelungenen Mafiafilm inszeniert, der nur knapp an dem Prädikat "Epos" vorbei schrammt. De Niro ist überragend, die anderen sind immerhin gut, die Figuren bleiben weitgehend oberflächlich, die Story wird brillant erzählt, und der Film hat eine ganze Reihe Höhepunkte sowie eine exzellente Kameraführung mit vielen langen schnittlosen Fahrten und eine treffsichere Musik vorzuweisen. Auf der Rückseite der DVD-Hülle wird "The Untouchables" als "Meisterwerk" angepriesen, "dass man gesehen haben muss". Über das Meisterwerk kann man streiten, denn der Film ist nicht in allen Belangen perfekt, über den Grammatikfehler möchte man den Kopf schütteln, das ist nicht wirklich gute Werbung. Über Connerys Oscar kann man ebenfalls streiten, aber sei's drum, es war sein erster. Auf jeden Fall ist es ein Werk, das sich lohnt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassiger, erlesen besetzter Gangsterfilm, der vor Spannung, Action und authentischer Atmosphäre strotzt, 7. Mai 2007
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Untouchables - Die Unbestechlichen (DVD)
Mitte der Achtziger überraschte Brian DePalma, der bis dahin mit DRESSED TO KILL und BODY DOUBLE vornehmlich als vom Feuilleton belächelter Hitchcock-Epigone aufgefallen war, mit einer schnörkellosen Hommage an den klassischen Gangsterfilm. Mit viel Liebe zur Ausstattung und einer grandiosen Besetzung - Sean Connery gelangte durch diesen Film zu Oscar-Ehren - schuf er den bis dato unübertroffenen Prototypen des Genres, vollgepackt mit allen Zutaten, herabwürdigend auch mit "Klischees" zu titulieren, die die Hollywood-Streifen der 30er und 40er so erfolgreich machten. Obwohl er sich diesmal mit verspielten visuellen Mätzchen merklich zurückhielt, ist DePalmas unverwechselbare Handschrift in zwei packenden Szenen, der Handlung angemessen untergeordnet, zu erkennen:

Die minutenlange, ohne sichtbaren Schnitt und aus subjektiver Sicht des Killers gefilmte Sequenz, in der Malone in seiner Wohnung beobachtet und schließlich extrem blutig erschossen wird. Gebrochen wird die atemlose Spannung nur durch den überraschenden One-Liner Connerys, kurz vor dem Ende: "Typisch Spaghetti (gemeint ist der italienischstämmige Gangster), bringt ein Messer zu 'ner Schießerei mit!"

Die nach wie vor beeindruckendste und im kollektiven Filmgedächtnis am ehesten mit diesem Werk verbundene Szene ist der Shoot-out auf der Treppe des Hauptbahnhofs. Die nervenzerreißende Intensität, die DePalma hier aufbaut, ist beispiellos und seitdem nur selten wieder erreicht worden. Den in damaligen Rezensionen häufig wichtigtuerisch gebrauchten Hinweis auf die ähnliche und offenkundig zitierte Sequenz in PANZERKREUZER POTEMKIN erspare ich mir, da die wenigsten Kinogänger - mich eingeschlossen - diesen russischen Stummfilm von 1925 gesehen haben dürften. Auf jeden Fall entfaltet das von DePalma oft inflationär angewandte Stilmittel Zeitlupe in THE UNTOUCHABLES perfekt seine Wirkung und lässt den Zuschauer unwillkürlich die Luft anhalten, bis zum finalen (Meister-) Schuss in den offenen Mund des Geiselnehmers.

Nicht zu vergessen die durchweg überragende Leistungen bietenden Darsteller: Robert DeNiro ließ es sich mal wieder nicht nehmen, sich trotz Nebenrolle die Leibesfülle Capones anzufuttern und eine herrlich schmierige und sadistische Performance (siehe die Zweckentfremdung eines Baseballschlägers) abzuliefern. Sean Connery als väterlicher, altersweiser Mentor riss allein durch seine Präsenz jede Szene an sich. Kevin Costner gelang durch sein zurückhaltendes, in den richtigen Momenten energiegeladenes Spiel mit dieser Rolle der Durchbruch.

Zuletzt sei noch der brillante Score von Altmeister Ennio Morricone erwähnt, der in keiner Sammlung jedes echten Cineasten fehlen sollte. Auch ohne die Filmbilder gehen Al Capones Thema oder der Marsch der Unbestechlichen unwiderstehlich ins Ohr. Verdient erhielt der Komponist 1987 hierfür einen Grammy.

THE UNTOUCHABLES bietet selbst nach 20 Jahren nach wie vor großes Kino, das mit einer ausgewogenen Mischung von Action, intelligenten Dialogen und tiefgründigen Charakterzeichnungen großartig unterhält.
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