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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stagnation auf höchstem Niveau
Die Schweden Amon Amarth befinden sich derzeit eindeutig auf dem Zenit ihres Schaffens. Bereits das letzte Album, "With Oden On Our Side" war sehr überzeugend - "Twilight Of The Thunder God" haut in die gleiche Kerbe.

Wer die Band kennt, weiß eigentlich, was einen erwartet. Vor allem im Gesangsbereich sind die Wikinger ja eher limitiert, aber neben...
Veröffentlicht am 19. September 2008 von Stefan T.

versus
3.0 von 5 Sternen Leider beschädigt!
Auf den ersten Blick schien alles in Ordnung. Eigentlich wollte ich die Box im Originalzustand erhalten, aber irgendwie kommet der Inhalt ja nicht richtig zur Geltung. Deshalb entschloss ich mich nach ca. 2 Wochen sie doch zu öffnen. Tja, und da kam das böse Erwachen. Bei Johan Söderberg und Fredrik Andersson waren die Beine abgebrochen, was man aber vorher...
Veröffentlicht am 30. April 2011 von A.Schmidt


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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stagnation auf höchstem Niveau, 19. September 2008
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Twilight of the Thunder God (Audio CD)
Die Schweden Amon Amarth befinden sich derzeit eindeutig auf dem Zenit ihres Schaffens. Bereits das letzte Album, "With Oden On Our Side" war sehr überzeugend - "Twilight Of The Thunder God" haut in die gleiche Kerbe.

Wer die Band kennt, weiß eigentlich, was einen erwartet. Vor allem im Gesangsbereich sind die Wikinger ja eher limitiert, aber neben einigen anderen (sehr kleinen) Experimenten hat auch Johan Hegg seiner Stimme wieder ein bis zwei (ebenfalls kleine) Facetten hinzugefügt, was dem Ganzen sehr gut zu Gesicht steht.

Eine Überraschung gibt es gleich im Opener (ist auch der Titeltrack). Dieser wird neben den typischen Riffs und der einfachen, aber umso eingängigeren Melodie durch ein Solo von Children Of Bodom Gitarrist Roope Latvala veredelt, das sofort an dessen Stammband erinnert und trotzdem passt wie die Faust aufs Auge. Das Gros der restlichen Stücke ist die gewohnte, einzig und allein auf den genialen Riffs aufgebaute Death Metal Kost. Daran gibt es nichts auszusetzen, immerhin ist es das, was die Band am besten kann. Trotzdem (oder gerade deshalb) horcht man - wie bei jeder bisherigen Platte - doch das eine oder andere Mal ganz besonders auf. So bei "Guardians Of Asgaard" und "The Hero", die dank ihrer einfachen Mitgröl-Parts an "Pursuit Of The Vikings" erinnern und live ähnlich abgehen dürften wie dieser Klassiker. Hervorragend sind auch die Tracks "Varyags Of Miklagaard" (extrem guter Gesang, perfektes Maintheme und Mainriff) und "Tattered Banners And Bloody Flags" (eher getragenes, hymnisches Midtempo, ebenfalls mit tollem Gesang).

Besonders hervorzuheben sind die letzten beiden Songs. In "Live For The Kill" werden die Schweden wieder aus ihrem Nachbarland Finnland unterstützt. Die Cello-Metaller Apocalyptica geben sich die Ehre und sorgen im Mittelteil des Liedes für Gänsehaut-Stimmung. Der Rausschmeißer "Embrace Of The Endless Ocean" ist nicht nur der längste Track des Albums, er ist auch eine Midtempo-Hymne, in der Keyboards (!) zum Einsatz kommen. Die wirken in diesem Fall aber keineswegs störend, sondern passen recht gut zu Amon Amarths Death Metal. Das Tasteninstrument kommt übrigens auch bei "The Hero" zum Einsatz... Soviel zur Weiterentwicklung im Hause Amon Amarth...

Alles in allem muss man sagen, dass sich - entgegen der Erwartungen vieler - das Wikinger-Thema weiterhin nicht abgenutzt hat. Die Band schafft es trotz nahezu völlig ausbleibender Weiterentwicklung nach wie vor zu begeistern - sie erinnern damit irgendwo an Motörhead und AC/DC. Auf dem neuen Album fehlt lediglich ein absoluter Überhit, wie er auf den letzten Veröffentlichungen jeweils zu finden war ("Death In Fire", "Pursuit Of The Vikings", "Cry Of The Black Birds" als Beispiele), dafür ist die Mischung diesmal sehr ausgewogen. Als einzigen Schwachpunkt kann ich "Where Is Your God?" ausmachen, das trotz Brutalo-Gesangs und Vollgas-Passagen etwas nichtssagend wirkt. Die Produktion ist ebenfalls wieder extrem gelungen, damit steht der Höchstwertung nichts im Wege.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht zu fassen..., 6. April 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Twilight of the Thunder God (Audio CD)
GANZ EHRLICH: WIE KANN MAN DIESEM MEGA BRETT ALS "LANGJÄHRIGER AMON AMARTH FAN" NUR 2 STERNE GEBEN???!!! Ich glaube, ich spinne! Oder die CD gar als Kommerz oder "poppig" abstempeln? Das ist schon echt arm und irgendwie trotzig. Amon Amarth bieten auf "Twilight of the Thunder God" genau das, was sie über Jahre hinweg immer aufs Neue dargestellt, ausgebaut und verfeinert haben: Extrem guten Melodic Death Metal. Nicht mehr... aber mit großer Sicherheit auch bestimmt nicht weniger. Anstatt sich darüber zu freuen, dass eine Band ihre Qualität immer noch halten kann, obwohl sie mittlerweile in aller Munde ist und mit Sicherheit unter weit größerem Leistungsdruck steht, meinen tatsächlich einige sich nun genau darüber aufregen zu müssen. Dann frage ich mich doch wirklich: Was habt ihr denn bitte erwartet? Die große Weltmetallrevolution oder was? Auf dem neuen Album jagt ein geniales Brett das nächste, die Texte sind auf gewohntem Niveau und die Instrumentalarbeit inklusive Hämmerschlagzeug über jeden Zweifel erhaben. Ich bin auch Amon Amarth Fan der ersten Stunde und ja, ich war ein wenig skeptisch, aber ich höre die Scheibe rauf und runter und kriege einfach nicht genaug davon. Für all diejenigen, die also ohne große Vorurteile und vor allem objektiv an die Sache rangehen können eine mehr als eindeutige Kaufempfehlung. Für all diejenigen, die die neueren Amon Amarth schon mal aus Prinzip nicht leiden können: Bleibt doch einfach wo der Pfeffer wächst...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amon Amarth bleiben sich treu...., 20. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Twilight of the Thunder God (Audio CD)
Auch das neueste Werk der schwedischen Death-Metaller um Frontman Johan Hegg geht wieder gut ins Ohr.
Zu den einzelnen Tracks:

Twillight of the Thunder God:
Der Titeltrack gefällt direkt beim ersten Hören, wird aber auch nach einiger Zeit nicht langweilig. Ein gelungener erster Song. 5/5

Free will sacrifice:
Legt im Vergleich zum ersten Song nochmal einen drauf. Epische Riffs wechseln sich mit harten und vorantreibenden Riffs ab. Einziger Kritikpunkt meinerseits wäre die fehlende Vielseitigkeit des Songs. Dennoch 5/5

Guardians of Asgaard:
Der erste Riff weiß durchaus zu Gefallen und groovt ordentlich durch die Boxen. Auch das Solo ist gelungen. Sicherlich "Live" ein Knaller. 4,5/5

Where is your God?:
Ein für Amon Amarth-Verhältnisse recht schnelles Lied. Der wohl härteste Song des Albums kann mich vor allem im Refrain überzeugen. Dennoch fällt der Song leicht zu den ersten Drei ab. 4/5

Varyags of Miklagaard:
Episch (um den Track mit einem Wort zu beschreiben). Der Song glänzt von Anfang an und bildet den nächsten Höhepunkt des Albums. Zweistimmige Gitarrenarbeit im Weltklasseformat. 5/5

Tattered Banners and bloody Flags:
Auch hier ist die Gitarrenarbeit wieder gelungen. Eine epischer, ja fast schon heroischer Song. 4,5/5

No Fear for the setting Sun:
Für mich der schlechteste Song des Albums. Hier fehlt es etwas an Ideenlosigkeit. Der Song basiert mehr oder weniger auf einem 0815-Melodeath-Riff. Um aber eines klarzustellen: Auch dieser Song ist hörenswert 3,5/5

The Hero:
Mit "The Hero" schlägt die Band gut zurück. Ein unauffälliger aber guter Song, der mich mit sowohl gesangstechnisch als auch instrumental überzeugen kann. 4,5/5

Live for the Kill:
Der bis jetzt beste Song des Albums. Eine absolutes Melodeath-Masterpiece. Der Song beginnt eher Amon Amarth untypisch mit einem Heavy-Metal Riff, wie er im Lehrbuch steht. Wie sich der Song allerdings danach aufbaut, ist schlicht und einfach bemerkenswert. 5/5

Embrace of the Endless Ocean:
Meine Damen und Herren, dieser Song ist einfach unbeschreiblich. Embrace of the Endless Ocean wandert direkt in die Top 50 meiner Lieblingssongs. Der Anfang ist einfach unbeschreiblich episch. Ich habe selten in meinem Leben solch ein atmosphärisches Stück gehört. Embrace of the Endless Ocean ist der absolute Höhepunkt des gesamten Albums und zugleich ein grandioser Abschluss. 5/5

Fazit: Auch das neueste Werk der Schweden enttäuscht nicht, auch wenn es mit bestimmt nicht das beste Album der Band ist. Und es ist mit Sicherheit auch kein Drift in den Mainstream, wie hier manch einer schreibt. Amon Amarth ist zwar wenig innovativ und wandlungsfähig, dennoch macht diese Band einfach gute Musik. Insgesamt reicht es trotz des leicht abfallenden Mittelteils des Albums knapp zu 5 Sternen.

Anspieltipps:
-Free will sacrifice:
-Live for the Kill
-Embrace of the Endless Ocean
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Wikinger-Bande rumort wieder..., 12. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Twilight of the Thunder God (Audio CD)
Das wohl am meisten erwartete Album des Jahres 2008 im Metal-Genre hat einen Namen ' "Twilight of the thunder god". Amon Amarth, die erfolgreichsten Vertreter des immer populäreren Viking Metals melden sich Mitte September mit einer neuen Langrille zurück und beanspruchen damit ein weiteres Mal den Thron ihres Genres. Und das sollte ihnen auch gelingen, denn nachdem ich mir die Promo-Version der neuen Platte angehört habe, war ich wirklich begeistert.

Vom Midtempo haben die Herren anscheinend wirklich genug, denn auf dieser Scheibe gibt es wieder anständig Metal mitten auf die Zwölf. Als eine der erfolgreichsten Metal-Bands der letzten Jahre bieten Amon Amarth nach dem schon wirklich überzeugenden Vorgänger "With oden on our side" ein weiteres Highlight in ihrem genialen Backkatalog.

"Twilight of the thunder god" ist beinharter Metal, wie er im Buche steht. Hier wird nicht lange gefrickelt, sondern einfach drauflos gespielt und das funktioniert einfach wunderbar. Doch während sich andere Bands in belanglosen und sperrigen Melodien, die überhaupt nicht ins Ohr gehen, schaffen es die Jungs von Amon Amarth als eine von wenigen Gruppen aus diesem Genre ihren Songs immer eine gewisse Eingängigkeit mitzugeben, was der Musik wirklich gut tut und sie somit auch viel leichter zugänglich wird.

"Twilight of the thunder" god besteht aus 10 Songs und kommt mit einem genialen, epischen Cover, das die Vorgänger noch um Längen übertrifft. Das Artwork ist wirklich schön gestaltet und lässt keine weiteren Wünsche offen. Doch kommen wir nun zum wirklich Wichtigen, der Musik:

Das Album beginnt gleich mit dem Titeltrack. Ein Song, der nicht lange auf sich warten lässt, sondern gleich mit dem Hammer auf den Tisch schlägt. Ein schneller Einstieg ins Album, keine unnötigen Intros oder Zwischenspielereien. Besser hätten es Amon Amarth gar nicht treffen können, denn dieser Titel ist wahrscheinlich gleich der beste der gesamten Platte. Ein schneller, extrem eingängiger Riff trifft auf höllische Vocals und Amon Amarth erzählen uns die Geschichte des Donner-Königs. Der Song wird vor allem durch den über allem thronenden Double-Bass getragen. Ein wahrer Brecher vor dem Herrn!

10/10

Weiter geht es mit "Free will sacrifice". Der Song kommt mir persönlich noch härter vor, als noch der Opener. Ein guter Song, der wieder gleich nach vorne prescht, ohne Rücksicht auf Verluste. Netter Riff, der ein wenig an die "Versus the world"-Scheibe erinnert, aber keineswegs kopiert wirkt. Der Titeltrack gefällt mir zwar besser, aber auch "Free will sacrifice" ist ein durchwegs überzeugender Song.

8/10

"Guardians of Asgaard" beginnt mit einer genialen Gitarren-Melodie, die aber dann auch wieder nach kurzer Zeit in ein Riff-Gewitter der besten Manier übergeht. Der Refrain gibt nicht viel her, sondern ist eher als Mitgröhl-Passage geeignet. Der Riff zum Schluss des Titels, ist einer der besten, den Amon Amarth je auf Silbereisen gepresst haben und alleine deswegen verdient "Guardians of Asgaard" schon eine gute Bewertung.

9/10

Mit "Where is your god?" geht es weiter und zum ersten Mal lehne ich mich leicht enttäuscht zurück, denn dieser Titel bleibt mir einfach nicht in den Gehörgängen. Auch wenn die textliche Umsetzung an sich nicht schlecht ist, klingt mir der Song einfach zu austauschbar, zu sperrig. Die instrumentale Seite leistet zwar wieder hervorragende Arbeit, doch trotz allem kann ich mich nicht wirklich mit dem Track anfreunden.

4/10

Mit "Varyags of Miklagaard" kommt der erste traditionelle Song der Platte. Vermeintlich. Denn hier wird nicht in skandinavischer Sprache gemetalt, sondern wiederum auf Englisch. Der Riff geht wiederum unter die Haut und der Song wirkt nach dem schwächlichen "Where is your god?" sehr gut. Die Produktion kommt wieder sehr druckvoll aus den Boxen und schon wieder (total überraschend für mich) weiß die zwar sperrige, aber total gute Melodie zu überzeugen.

8/10

"Tattered banners and bloody flags" stellt dann die erste wirkliche Heroen-Hymne dieser Platte dar. Textlich natürlich sehr blutig, kommt dieser Track total majestätisch und episch herüber. Der Riff im Mittelteil zeigt, wie vielseitig Amon Amarth sein können.

8/10

"No fear for the setting sun" reißt dann die Handbremse aus der Verankerung. Die Double-Bass knackt und Fronter Johan Hegg schreit sich die Kehle aus dem Leib. An Melodie wird hier nicht gedacht, hier wird einfach drauf los geknüppelt. Bei diesem Track handelt es sich wahrscheinlich um den härtesten und gleichzeitig schnellsten Song des gesamten Albums. Schwer zugängig und für mich leider ein wenig zu sperrig!

6/10

"The hero" lässt dann wieder die epische Seite der Metaller aufblitzen. Dieser Song hat es mir total angetan. Die Melodie geht sofort ins Ohr und man will am liebsten gleich mit Johan mitgröhlen. Unterlegt wird der Song von einem hervorragenden Rhythmus und einem tollen Text. Besser hätte man das Ganze gar nicht umsetzen können!

10/10

Mit "Live for the kill" geht es weiter. Amon Amarth beweisen erneut, dass ihnen die Mischung zwischen harten und extrem harten Tracks wirklich gut gelungen ist, denn Weichspüler-Rock gibt es auf keiner Platte der Band. Auch hier wird wieder Vollgas gegeben. Ein typischer Amarth-Track, der aber nie eine gewisse Eingängigkeit vermissen lässt.

8/10

Den Abschluss der CD bildet dann das geniale "Embrace of the endless ocean". Ein Titel, der zum ersten Mal ein wenig an Tempo wegnimmt und den Hörer in eine fantastische Welt mitnimmt. Eine Götter-Melodie untermalt die Growls und mit diesem Song ist Amon Amarth einer der besten ihrer bisherigen Karriere gelungen. Man kann es gar nicht richtig beschreiben. Hier passt einfach alles! Genug Härte, genug Melodie, eine epische Grundstimmung! Ein perfekter Abschluss...

10/10

Was will man mehr? Wie man sieht ist "Twilight of the thunder god" ein wirklich sehr gutes Album geworden, das nur ein bis zwei schlechtere Songs enthält. Deswegen ziehe auch einen Stern ab. Ansonsten handelt es sich hierbei um das wahrscheinlich beste Album der gesamten Diskographie von Amon Amarth. Ein Meisterstück, das sich jeder Fan unbedingt zulegen muss, da gibt es einfach keine Ausreden...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mächtige Huldigung an den Gott des Donners, 10. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Twilight of the Thunder God (Audio CD)
Nach dem eher enttäuschenden Album "Fate Of Norns" legte die schwedische Viking-Death-Metal-Formation 2007 mit "With Oden On Our Side" einen starken Nachfolger nach, der einiges für die Zukunft versprach. Doch das vorliegende Album übertraf alle Erwartungen...

Das Cover zeigt die grundlegende Thematik, Thor's Kampf mit der Midgardschlange. Ein absolut gelungenes Bild und wohl das beste CD-Cover, dass Amon Amarth je hatten. In der nordischen Mythologie sind der Donnergott und die Riesenschlange, die die Welt umschlingt und für Seebeben, Tsunamis und Überflutungen verantwortlich ist, unversöhnliche Feinde, und treffen zweimal aufeinander.
Der Opener ist zugleich der Titelsong, und noch nie hat ein Album krachender und mächtiger begonnen. Die Geschichte von Thor, der die Midgardschlange fängt und sie mit den alles vernichtenden Schlägen des Hammers Mjölnir in die Tiefe schickt, ist schlicht, aber sehr eingängig. Die Riffs gehen unter die Haut und das Schlagzeug setzt pumpend ein. Im Uptempo geht es weiter, während Johann Hegg mit seinem charismatischen Organ die Story rausbrüllt. Und nie hat er besser, nie frischer und kraftvoller geklungen! Dieser bärtige Hühne hat die bestklingende Stimme für diese Thematik. Ein knackiger Refrain schließlich macht diesen Song vollends zum Hit. Besser geht es nicht.
Weiter gehts mit "Free Will Sacrifice". Ein im Midtempo gehaltener Song, der die Häupter zum Nicken bringen wird.
Das folgende "Guardians Of Asgard" reiht sich wohl ein in die Hits, die in den Clubs gespielt werden wie "Death In Fire" oder "Pursuit Of Vikings". Ein absoluter Gassenhauer.
"Where Is Your God" beginnt sehr druckvoll und bösartig. Musikalisch werden hier die Wikinger auf die Christen losgelassen, und man hört sie brüllen "Wo ist euer Gott?" Ein eher typischer Amon Amarth-Kracher.
Der 5. Titel beginnt mit Trommelschlägen, in die sich bald die altbekannten Amon Amarth-Melodien einschleichen. In sanft rockendem Rhythmus erzählt Hegg mit rauem Gegrunze eine Geschichte.
Das folgende "Tattered Banners And Bloody Flags" lässt die Wikinger auf die Feinde los. Ebenfalls ein sehr druckvoller Song.
"No Fear For The Setting Sun" Sowie "The Hero" gehen musikalisch ein bisschen an mir vorbei, doch "Live For The Kill" schließlich gibt mir wieder vollen Genuss. Besonders die Melodien in der Mitte hin überraschen und überzeugen mich gleichermaßen.
Schließlich beendet "Embrace Of The Endless Ocean" das Album. Doch dies ist nicht einfach nur der letzte Song, es ist ein dramatisches Finale einer großartigen Scheibe. Epische Rhythmen, geile Melodien und ein fantastischer Gesang.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass dieses Album in meinen Augen das absolute Hit-Album von Amon Amarth ist. Keines der vorhergehenden Werke kommt an diese Klasse heran, auch nicht das großartige "Sorrow Throughout The Nine Worlds". Für mich persönlich haben die Schweden hier ihr bestes Stück abgeliefert. Wer Amon Amarth vorher schon mochte, der kann nichts falsch machen. Sie sind immer noch die Alten, wenngleich so frisch und kräftig wie nie zuvor. Und wenn man die Augen schließt bei der Musik, so glaubt man doch, Thor selbst zu sehen, der mit verschränkten Armen und einem zufriedenen Grinsen dieser Ehrerbietung an ihn lauscht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Falls, aber nur falls ..., 7. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Twilight of the Thunder God (Audio CD)
Also Ihr Recken,
wir alten Fahrensleute haben ja (nicht nur) musikalisch schon vieles gesehen und vor allem gehört und uns dabei bis heute sehr individuell weiterentwickelt. Und dann gibt es da diese Momente, in denen unmittelbar nach dem Erschallen der ersten Akkorde einem prompt jene Gänsehautwelle über den Rücken rollt, wie damals, als man zum ersten Mal die "REIGN IN BLOOD" der Tötschläger abspielte: voller Schlag in den Bauch und simultan ein initialer Kopforgasmus!

So auch heute morgen, als der Verfasser sich diese soeben neu erworbene Scheibe von Amon Amarth quasi als kleinen "Wachmacher" zu Gemüte führen wollte ...

Natürlich sind diese Herren des sogenannten Viking Metal nicht gerade für besonders zarte Töne bekannt - was aber hier mit großer Spielfreude an brüllendem Inferno losgelassen wird, ist allerdings mühelos in der Lage sämtliche zeitgenössischen Artisten der schweren Musik samt Ihrem Gefolge juveniler Hart-Kern Kapellen in die Flucht zu schlagen bzw in die Wälder zu vertreiben. Das Blutbad,welches hier angerichtet wird, ist immens, wenn diese Herren zu Pferd streitäxteschwingend über ihre Gegner herfallen, Hörner erklingen und blankgezogene Schwerter mit einem Hieb die Leiber zerteilen ...

Falls Ihr also gelegentlich eine aurale Fassung des Angriffs brandschatzender und plündernder Nordmannen erleben möchtet, sei Euch dieses Werk ans Herz gelegt. Bedingt durch meine eigenen, jüngsten Reiseeindrücke im am dünnsten besiedelten Land der Erde, hat sich bei mir zwar eher eine Vision des mongolischen Reitersturms eingestellt, aber diese Bilder sind hinsichtlich des schieren Gewaltpotentials relativ kompatibel und können durch die kinderleichte Montage auf transparenten Trägern aus Acryl durch das Lösen von vier kleinen Innensechskantschrauben mühelos in Sekundenschnelle ausgetauscht werden.

Bayartay!

MD
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer's nicht hat: Kaufen!, 6. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Twilight Of The Thunder God (MP3-Download)
Absoluter Kracher der Nordmänner. Jeder Titel ein Hit und obwohl ich bisher nie besonders auf Amon Amarth aufmerksam geworden bin, hat dieses Album meine Meinung komplett umgekrempelt.
Die gleichen schweren tragenden Metalriffs der vorherigen Alben, sehr gut produziert und mit angenehm viel Melodie von den guturalen Gesängen des Häuptlings umrahmt.

Kaufen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammergeil, 30. März 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Twilight of the Thunder God (Audio CD)
Ich weiss gar nicht was manche hier behaupten und vor allem wieso?!
Das Album ist das absolut beste was Amon Amarth bis jetzt abgeliefert hat.
Die Melodien sind so gut wie in jedem Lied hammer.

Bis auf "Where is your God?"
sind die Lieder alle genial.

Das genannte Lied haben mich nicht ganz so vom Hocker gerissen.
Dafür aber umso mehr der Rest.

Melodien, Härte, Solos, Riffs, alles super.

Deshalb ganz klar 5 Sterne von mir.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Donnergott schlägt zurück!, 27. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Twilight of the Thunder God (Audio CD)
Und zwar härter als je zuvor!

Die Wikinger von Amon Amarth beweisen auch hier wieder eindrucksvoll, dass sie in der Lage sind kompromisslosen Viking Metal zu spielen der eine Atmosphäre verbreiten, die sagenhaft ist.

Der Opener und Titelsong zeigt sofort und ohne Rücksicht auf Verluste wo's lang geht. Und zwar direkt ins Land der Vanen und Asen; hier kämpft man noch mit Axt und Schwert auf dem Schlachtfeld, hier trinkt man Met noch aus Hörnern, hier ist alles noch etwas rauer und ehrlicher.

Die Musik ansich hat sich im Gegensatz zum letzten Album kaum weiter entwickelt. Musste sie auch nicht, da sie bei "With Oden on our Side" ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hatte.
Die Riffs sind auch hier wieder donnernd wie Donar selbst, jede Note hämmert sich einem einzeln in den Kopf und will da nicht wieder raus gehen.
Johan brüllt ins Mikrophon als ob es kein Morgen mehr gäbe, Fredrik holt das letzte aus seiner Schießbude, Ted's Bass quetscht auch das letzte bisschen Zweifel aus jedem Hörer, Johann und Olavi harmonieren wieder mal perfekt.

Wenn's 6 Sterne gäbe, würde ich die auch vergeben. So kann ich nur sagen: Bestes Album des Jahres für mich, hat die volle Punktzahl verdient.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Return of the Nordmänner..., 24. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Twilight of the Thunder God (Audio CD)
Die ersten 3 Tracks des Album lassen keine Wünsche offen. Schon der Opener donnert aus den Boxen und lässt das gute alte Amon Amarth Feeling aufkommen. Bei "Free will sacrifice" macht sich kurz Ernüchterung breit, da der Anfangsriff doch reichlich kopiert herkommt, was Gott sei Dank nicht auf den Rest des (letztendlich starken) Songs zutrifft. "Guardians of Asgaard" kannte man schon von myspace, aber auf CD gepresst hämmert es erst richtig rein. Kein besonders komplexer Song, aber ein Hammerrefrain und nen geiles Soli. "Where is your God?" ist etwas gewöhnungsbedürftig, fast schon reiner Death Metal, macht aber trotzdem Laune, auch wenn er nicht wirklich mitreißt. Dann wirds mit "Varyags of Miklagaard" wieder schön melodisch. Sehr guter Song, auch wenn die Art und Weise wie Hegg die Strophen grunzt, schon sehr an Manowar erinnert. "Tannered Banners..." überzeugt ebenfalls mit einer gelungenen Melodie und guten Refrains, aber auch hier ist das Lied vergleichsweise einfach gehalten vom Aufbau. Danach wirds wieder wesentlich härter. Mit "No fear for..." gibt es denn schwächsten Song des Albums. Ein sehr kopiert wirkender Grundriff und ein etwas eigenartiges Soli in der Songmitte haben mich nicht wirklich überzeugt. Mit "Hero" gehts dann wieder richtig bergauf. Ein eingängiger, melodischer und harter Song der Spaß macht. Der nächste Track "Live for the Kill" gehört zu den schnellsten und besten Tracks, was auch an dem herrlichen Apocalyptica-Zusammenspiel liegt. Mit "Embrace of..." gibt es dann noch einen sehr gelungenen Albumausstieg.

Also das Album ist kein Meilenstein und zusammen mit "Fate of Norns" gehört es meiner Meinung nach zu den "schwächsten" Alben der Nordmänner. Bei einer Bewertung von trotzdem 4 Sternen ist das aber glaube noch zu verkraften. Das Album hinkt ein klein wenig im Mittelteil und zeugt nicht immer von Einfallsreichtum. Und das 2 der großen Momente des Albums von Children of Bodom und Apocalyptica kommen, will schon was heißen. Trotzdem ein gutes bis sehr gutes Album.
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Twilight of the Thunder God
Twilight of the Thunder God von Amon Amarth (Audio CD - 2008)
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