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5.0 von 5 Sternen Evergrey finden wieder zurück zu alter Stärke!
2008. Mit ihrem sechsten Studioalbum "Torn" feiern Evergrey ihr 15-jähriges Bestehen, zehn Jahre im Business (seit "The Dark Discovery" 1998), die Premiere beim neuen Label Steamhammer/SPV und einen wohltuenden Schritt 'back to the roots'! Die glattgebügelten Melodien und der etwas leblose, mechanisch wirkende Sound des experimentellen und durchwachsenen...
Veröffentlicht am 14. September 2008 von Boris Theobald

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade, etwas enttäuschend!
Sorry, keine Ahnung von welcher druckvollen Produktion "metalking" hier geschrieben hat. Diese CD hat es sicher nicht (und ich besitze die Original-CD!). Was mich am meisten stört, ist doch zuerst der schlechte, miese Sound. Da ist man von allen CDs bisher besseres gewohnt. Steamhammer/SPV war wohl doch keine so gute Entscheidung. Die CD wäre nämlich auch...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2008 von R. Liebel


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Evergrey finden wieder zurück zu alter Stärke!, 14. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Torn Ltd.Edition (Audio CD)
2008. Mit ihrem sechsten Studioalbum "Torn" feiern Evergrey ihr 15-jähriges Bestehen, zehn Jahre im Business (seit "The Dark Discovery" 1998), die Premiere beim neuen Label Steamhammer/SPV und einen wohltuenden Schritt 'back to the roots'! Die glattgebügelten Melodien und der etwas leblose, mechanisch wirkende Sound des experimentellen und durchwachsenen Vorgängers Monday Morning Apocalypse sind bereits Vergangenheit.

"Torn" erklingt wieder in einem prächtigen, druckvollen Sound und ist auch deutlich härter und aggressiver. Und die Melodien und Riffs graben sich so unerbittlich im Gehörgang fest, wie man das von den Meistern des düsteren, progressiven Melodic Power Metal gewohnt war. Kurzum - "Torn" ist wieder Leidenschaft pur und für mich das beste Werk der Schweden seit "Recreation Day".

Doch "Torn" ist pointierter, die Songs noch ein Stück weit kompakter als damals. Das mag daran liegen, dass es sich nicht um ein Konzeptalbum handelt. "Torn" ist heavier und gitarrenlastiger. Ruhige Momente sind rarer geworden. Das Keyboard hat weniger Melodieanteile, sticht aber natürlich durch hohe Klaviermelodien als Kontrast zu düsterem Riffing immer wieder hervor.

Akustik-Balladen im Stile von "Faith Restored" oder "State Of Paralysis" gibt es dieses Mal gar keine. Aber Sänger Tom Englund braucht diese Solo-Auftritte nicht, um zu glänzen. Es ist einfach umwerfend, wie er mit seiner unverwechselbaren, kraftvollen Stimme dem tonnenweise geschmiedeten Schwermetall voller Passion Paroli bietet. Einfach begnadet, wie die Emotion in dieser Stimme den wie immer düsteren und beklemmenden Lyrics Ausdruck verleiht.

In den elf Songs des Albums spielen Evergrey mit alter, neuer Stärke ihre ureigenen Trademarks aus. Mal mit fiesen Staccato-Gitarren im Mid-Tempo, mal mit rasantem, thrashigen Riffing wird viel harte Erde umgegraben, bevor man dann das Tempo rausnimmt und in getragene Refrains wechselt. Atmosphärisch, schaurig, betörend. Zudem agiert die Band technisch gewohnt anspruchsvoll und produziert auch mit ihrem neuen Bassisten Jari Kainulainen (Ex-Stratovarius) reihenweise Mörder-Grooves.

Kaum eine andere Band versteht es so gekonnt, Aggressivität mit Melodie zu verknüpfen und diese geniale Symbiose außerdem auf so abwechslungsreiche rhythmische Unterbauten zu packen, um drohender Monotonie zu entkommen. Am meisten im Ohr hängen bleiben somit die rhythmisch einfache, aber genial versetzte Düster-Hookline von "Soaked", der unnachgiebig nach vorn peitschende Drive von "In Confidence" und die intensive melancholische Atmosphäre im Chorus von "Fail" - Tom Englund singt so eindringlich, dass man glauben könnte, er sei dabei am Heulen!

Etwas aus dem Rahmen fällt der Titelsong "Torn", ein ständiger Wechsel aus schwergewichtiger Power-Ballade und Akustikpassagen, welche zu den ganz wenigen, richtig balladenhaften Momenten der Scheibe zählen. Ein formidabler fieser Metal-Ohrwurm ganz ohne Ruhepause ist "Nothing Is Erased".

Ein kompaktes Album mit zahlreichen Höhepunkten und ohne Durchhänger endet schließlich doch noch mit einem leichten epischen Touch. Beim knapp sechsminütigen "These Scars" gibt es eine längere, progressiv angehauchte Instrumentalstelle und den inzwischen fast obligatorischen Gesangsauftritt von Tom Englunds Frau Carina. Alles in allem ein Album, mit dem Evergrey ihren Stil freilich nicht neu erfinden können, das aber endlich wieder so gut ist, wie man es von ihnen erhoffen darf. Und noch einen Tick besser...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als ihr Ruf!, 18. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Torn (Audio CD)
Zugegeben: Evergrey's "Torn" wanderte, nach den unterschiedlichen Bewertungen hier, erstmal mit gemischten Gefühlen in den CD-Player. Doch ich, für mich, kann Entwarnung geben. Mit "Torn" zäumen Evergrey das Schlachtross (zum Glück) wieder von vorne auf und liefern eigentlich genau die Mucke ab, die Evergrey ausmacht und die sich hier, so über den Daumen gepeilt, zwischen ihren Alben "In Search Of Truth" und "Recreation Day" bewegt. Düsterer (Gothic) Metal mit leichtem Prog-Anteilen, mächtig nach vorne stampfend, dabei immer melodiös, mit teils klasse Hooklines und (meist) eingängigen Refrains versehen.

"Torn" eröffnet mit dem ziemlich eingängigen "Broken Wings", das mich so ein klein wenig an die Frühzeit von Pain Of Salvation erinnert. Die Nummer, hat man sofort den Eindruck, bereitet den Boden, auf dem die späteren, teils sehr mächtig daher kommenden Tracks fruchtbar gedeihen können. Wuchtig treibend brechen "Soaked" und vor allem das rasende "Fear" über den Hörer herein. Beides sind recht gute Nummern, wobei "Fear" in Teilen wirklich ein wenig furchteinflößend wirkt, gleichzeitig den Hörer mit einem sehr schönen Refrain in "Sicherheit" wiegt. Mit solchen, immerhin glaubwürdig eingebauten Gegensätzen zu spielen, zeichnet gute (Metal-) Bands von jeher aus.
Mit dem düsteren "When Kingdoms Fall" nehmen Evergrey dann erstmal (und nur scheinbar) den Speed raus. Die Nummer überzeugt durch die gewaltige Instrumentierung ebenso wie durch intelligente Tempiwechsel und Breaks.
"In Confidence" kann der prima umgesetzten, vorherigen Nummer nicht ganz folgen. Das Take ist nicht wirklich schlecht, hat es, nach dem großen "When Kingdoms Fall", allenfalls schwer, aus dessen Schatten zu treten.
Ganz anders dagegen "Fail"! Die Nummer geht ab wie der Spitz von meiner Nachbarin. Erst verhaltend knurrend, dann die Ohren anlegend und kurz danach blitzschnell zubeißend; ohne auch nur einmal zu bellen...! Auf die Musik bezogen heißt das: Solide Komposition, überzeugende, ungemein druckvolle Instrumentierung, leidende Vocals, ohne jemals, in irgendeiner Form, aufdringlich zu wirken. (Für den Hund heißt das, dass er irgendwann mal 'ne Spur Koks unter die Nase ...zensiert!... um Frauchen mal 'n bisschen bei Laune zu halten). ;-)
Kommen wir wieder zurück zur CD. Mit dem riffigen "Numb" halten Evergrey das vorgelegte Niveau. Die Nummer lebt vor allem von ihren interessanten Breaks, manchmal verhaltenen, manchmal giftig zu packenden Gitarrensoli und Tom S. Englunds intensiven Vocals.
Für den Titeltrack "Torn" gilt das Gleiche. Eine unbändig zupackende, mit Riffs, Breaks und Tempiwechseln spielende Nummer, die all das in 4:43 Minuten packt, wofür andere Bands zwölf Minuten brauchen. Schlicht und einfach gut!
Mit "Nothing Is Erased" und vor allem "Still Walk Alone" folgen zwei weitere, ordentlich nach vorne stampfende Nummern, die beide wieder von schönen Soli und Breaks durchzogen werden und ein durchaus kurzweiliges Hörvergnügen bieten.
Mit dem letzten Take "These Scars" schließt sich der Kreis. Es ist, wie "Broken Wings", insgesamt wieder etwas eingängiger bzw. "freundlicher" aufgebaut und punktet durch klasse Riffs und Soli genauso wie durch seinen "Zweigesang". Der Ausklang mit sehr unaufdringlichen Streichern ist passend arrangiert und überaus glaubwürdig eingebaut. 1a!

Fazit: Mit "Torn" knüpfen Evergrey weitestgehend an frühere Erfolgsalben an. Sicher stellen sich beim Hören einige (vielleicht einige zuviel...) Deja Vu's ein. Mit ein Grund, weshalb ich nur vier Sterne vergebe. Dennoch lebt "Torn" von teils unbändiger Spielfreude, von dunkler, furchterregender Schönheit, von immenser Power, aber auch mal von sehr gefühlvollen Parts. Alle Songs wirken wie Perlen auf einen Faden gereiht.
Viele kleine, aber auch ein paar Große machen eine Perlenkette aus...
...verstanden?!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das lange Warten hat ein Ende...., 8. Oktober 2008
Von 
Daniel Korth "Dakster" (Lübeck) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Torn Ltd.Edition (Audio CD)
Ganze zweieinhalb Jahre hat es seit dem Release des durchwachsenen "Monday Morning Apocalypse" gedauert bis sich Evergrey mit einem Lebenszeichen zurückmelden. In der Zwischenzeit hat die Band mit Michael Hakansson einen Bassisten verloren, das neue Album immer wieder verschoben und eine Tour mit Brainstorm abgesagt.
Für Fans der Schweden war das Ganze eine ziemlich Quälerei, aber das Warten hat sich definitiv gelohnt. Das neue Album "Torn", auf dem Ex-Stratovarius Basser Jari Kainulainen seinen Einstand feiert, entschädigt für Vieles und macht nach einer kleinen Eingewöhnungsphase um so mehr Spaß.

Die elf Nummern sind für Evergrey-Verhältnisse verhältnismäßig hart geworden, eine Ballade sucht man vergeblich und einige moderne Elemente, die auf "Monday Morning Apocalypse" das erste Mal auftauchten, haben die Schweden ausgeweitet. "Nothing is erased" tönt beispielsweise modern aus den Boxen, klingt aber trotzdem nach Evergrey. Vor allem die Keyboardmelodie im Refrain setzt sich in den Gehörgängen fest und lässt den Hörer nicht mehr los. Gleiches gilt für den harten Ohrwurm "Fear", der einen nicht mehr los lässt, und den tollen Titeltrack, der zwischen Härte und Melodie pendelt. Ganz großes Ohrmuschelkino ist das abschließende "These Scars" geworden, welches von Carina, der Frau von Sänger Tom Englund, veredelt wird. Die Dame besitzt einfach eine einmalige Stimme, was sie bisher auf allen Evergrey-Werken bewiesen hat.

Die Texte sind auf "Torn" sind noch düsterer ausgefallen als auf den Vorgängerwerken und passt hervorragend zur neuen Härte. Bestes Beispiel ist "Soaked", bei dem der Text sehr bildlich vor den Augen des Hörers erscheint. Nicht unter den Tisch fallen dürfen aber der grandiose Opener "Broken Wings", auf den sich das verstörende Cover bezieht, sowie die Hymnen "When Kingdoms fall" und "Fail". "In Confidence", "Numb" und "Still walk alone" haben definitiv ihre Momente, fallen gegenüber dem Rest aber ein wenig ab. Zu guter Letzt bleibt noch der nette Bonustrack der Limited Edition namens "Caught in a Lie". Dieser stellt eine nette Zugabe dar, aber ist andererseits auch keine zusätzlichen zwei bis drei Euro mehr wert ist.

Die Produktion ist sehr druckvoll und transparent ausgefallen und gefällt mir persönlich um Einiges besser als die teure Ami-Produktion von "Monday Morning Apocalypse". Insgesamt gehen Evergrey musikalisch wieder zurück zu Alben der Marke "In Search of Truth" oder "Recreation Day" mit einigen Schlenkern Richtung Moderne sowie ein paar zusätzlichen Bricketts Härte, die dem Sound der Schweden sehr gut zu Gesicht steht. Unter dem Strich steht ergo eine dick unterstrichene Kaufempfehlung mit dem Hinweis, "Torn" ein paar Durchgänge zu gewähren. Erst dann entfaltet sich die komplette Strahlkraft des Albums.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen nix neues , aber irgendwie gut, 11. September 2008
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Torn (Audio CD)
nter neuem Label segeln die Schweden Evergrey mit neuem Bassisten Jari Kainulainen (ex- Stratovarius) und ihrem neuesten Album "Torn", welches den Faden der Vorgängerwerke weiterspinnt und den Sound des direkten Vorgängers "Monday Morning Apocalypse" etwas außen vor lässt. Angeblich war diese Scheibe recht experimentell, was aber sicherlich Ansichtssache ist. Die Band selber sieht das neue Album als eine modernere Version der beiden Alben "In Search Of Truth" und "Recreation Day". Auch den Sound findet Sänger Tom Englund heavier und dynamischer, aber das muss er ja auch, da er die Scheibe zusammen mit Schlagzeuger Jonas Ekdahl produziert hat. Das Ergebnis ist sicherlich auch gut geworden, trotzdem muss ich bei solch eigenem Schulterklopfen schmunzeln. Die von Bandseite erwähnte Weiterentwicklung kann ich nicht sehen bzw. hören. Mir fehlen da die zwingenden Refrains von früher, oder was neues. Das Album bietet zwar gewohnt Kost von den Schweden, mehr aber nicht. Wer die Band nicht kennt, wird aufgrund der sicherlich vorherrschenden Qualität zu Recht begeistert sein, alteingesessene Fans erkennen die Band auch direkt wieder, müssen aber eingestehen, dass "Torn" zwar wieder mehr "Back To The Roots" (ja, blöder Slogan!) geht, aber auch nichts neues bietet oder ältere Scheiben übertrifft.
Evegrey sind immer noch gut, stagnieren aber auf hohem Niveau! Neu ist auf jeden Fall die Art des Covers, ein helles Cover, was düster rüberkommt hatten die Skandinavier noch nicht. Krasser Hingucker!
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4.0 von 5 Sternen wieder mehr back to the Roots, 21. Juli 2014
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Torn Ltd.Edition (Audio CD)
Die Schweden EVERGREY melden sich mit ihrem siebten Studioalbum “Torn” nach 2 Jahren zurück und kehren nach dem eher straighteren „Monday Morning Apocalypse“ wieder mehr back to the Roots! Das heißt im Klartext: „Recreation Day“ und „The Inner Circle“ lassen grüßen. Mit neuem Bassisten bewaffnet (Jari Kainulainen von STRATOVARIUS) zeigt man sich (fast) ohne Schwächen und liefert wie erwartet ein weiteres Hammeralbum ab, dass konsequent „The Inner Circle“ fortsetzt und dabei aber auch die Existenz der letzten Langrille berücksichtigt, sprich einige straighte Riffs sind weiterhin vorhanden. Mit dem Opener Hattrick „Broken Wings“, „Soaked“ und „Fear“ gelingt auch gleich eine formidable Eröffnung des Albums. Mit „When Kingdoms Fall“, „Numb“ Nothing is erased“ und dem abschließenden „These Scars“ sind auch genug weitere Highlights auf der Scheibe enthalten, so dass eigentlich jeder Fan der Band frohlockend durch sein Zimmer springen wird, beim Hörgenuss der Scheibe. Doch ein persönliches Manko habe ich bei „Torn“, denn es ist bei mir das erste Album seit langem, bei dem ich keine Gänsehaut bekommen habe! So kann ich letztendlich nicht ganz die Höchstnote zücken, aber immerhin sind noch 11 Punkte für das ansonsten formidable Songwriting drin.
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4.0 von 5 Sternen Gutes Stück, aber es wird Zeit für neue Akzente!, 7. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Torn Ltd.Edition (Audio CD)
Eine der meist begehrten und stilvollsten Power Metalbands Europas meldet sich zwei Jahre nach dem letzten, bei Inside Out veröffentlichten Album zurück. Melodie bzw. Keyboard verwöhnte Metal Fans konnten mit "Monday Morning Apocalypse" scheinbar wenig anfangen, schälte jene Straight'n Roughness vermutlich einige derbe Krater in deren sensiblen Speakern aus. Wie dem auch sei. Für mich persönlich ist sie sicher die stärkste Scheibe mit "Solitude Dominance Tragedy" (2000) und "Recreation Day" (2003) innerhalb dieses so makellosen Backkataloges der Schweden.

Was würden Tom S. Englund und seine Mannen nun auf "Torn", einem weiteren Konzeptalbum zelebrieren? Natürlich Evergrey in Reinkultur! Dabei kommt die vehemente Gitarrendominanz bzw. Direktheit des Vorgängers erneut zur Geltung, typische Evergrey Harmonien aber deshalb nie zu kurz, obschon die Keyboards nur mehr am Rande fungieren. So sind's einmal mehr Englund's charismatische, teils sehr emotionale Vocals, welche das Thema Zerrissenheit ("Torn") kongenial widerspiegeln. Diese Stimme ist deshalb so einzigartig, weil sie zum Einen leicht konsumierbar, zum anderen sich innerhalb des Metaluniversums kaum vergleichen lässt. Exzellentes Songwriting war, ist und bleibt es, was diese Truppe seit jeher auszeichnet und beweist, dass man auch ohne typische Klischees schier interessant und verdammt heavy klingen kann. Beginnend mit dem geradlinigen und nicht minder cremigen opening Double "Broken Wings"/"Soaken", die sodann alle Zweifel beseitigen über die tonnenschweren Riffs von "Fear" und dem teils schleppenden, teils dahintreibenden "When Kingdoms Fall" bis zur finalen Abgehnummer "These Scars" gibt's Audiostoff aller erster Sahne. Das heißt, auch dazwischen erhascht der geneigte Hörer nur Vollwertkost, als da wären das fett groovende "Numb", das wunderschön inszenierte Titelstück oder das zu Nevermore schielende "Still Walk Alone". Nun, die Riffaffinität zu einem gewissen Herrn Jeff Loomis wird - da bin ich mir sicher - noch einigen auffallen wie beim ob erwähnten "Numb".

Und wieder einmal äußerst Erlesenes from Sweden's finest. Das einzige kleine Manko von "Torn" besteht höchstens darin, als dass sich die einzelnen Stücke nicht mehr ganz so deutlich unterscheiden wie bei den letzten Alben, wo die jeweiligen Charakteristika markant hervorzustechen wußten bzw. wissen. Aber selbst dieser winzige Schönheitsfehler kann meine Person nicht im Geringsten davon abhalten, achteinhalb Points bzw. eine reine Kaufempfehlung auszusprechen. Evergrey - eine Konstante, die ihresgleichen sucht!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade, etwas enttäuschend!, 19. Oktober 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Torn Ltd.Edition (Audio CD)
Sorry, keine Ahnung von welcher druckvollen Produktion "metalking" hier geschrieben hat. Diese CD hat es sicher nicht (und ich besitze die Original-CD!). Was mich am meisten stört, ist doch zuerst der schlechte, miese Sound. Da ist man von allen CDs bisher besseres gewohnt. Steamhammer/SPV war wohl doch keine so gute Entscheidung. Die CD wäre nämlich auch schon fast 1 Jahr früher erschienen.

Bei so vielen Problemen spiegelt sich das leider auch auf die Songs nieder. Ich besitze alle CDs und bin ein großer Fan von Evergrey, aber nach der langen Wartezeit bin ich auch enttäuscht. Es sind zwar wieder überwiegend klasse Songs drauf, aber auch 3 eher ganz schwache Titel, die klingen, als hätte man sie auf den letzten CDs schonmal besser gehört. Der Rest leidet eben unter dem schlechten Sound.

Keine Ahnung, warum alle hier schreiben, "Monday Morning Apocalypse" wäre schwach gewesen. Für mich war das eine der besten CDs von Evergrey. Leider viel besser als Torn. Schade.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen schon etwas enttäuschend...., 8. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Torn Ltd.Edition (Audio CD)
zwar nicht wirklich schlecht, aber verglichen mit einem Götteralbum wie "The Inner Circle" schon stark abfallend. Irgendwie scheinen den Jungs langsam die Ideen auszugehen, oder liegt es einfach nur daran, das es kein Konzept gibt? Das kann ich mir aber auch nicht vorstellen, denn selbst "Monday Morning Apocalypse" ist wesentlich interessanter als dieses neue Werk. Für mich irgendwie langweilig, da kann man es noch so oft anhören. Schade, hatte mich wirklich gefreut....
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Torn
Torn von Evergrey (Audio CD - 2008)
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