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am 10. Juli 2009
Für mich persönlich sind Paavo Järvi und die Bremer Kammerphilharmonie eine ganz große Bereicherung auf dem nicht eben kleinen Markt der Beethoven-Einspielungen. Auch die hier vorliegenden Aufnahmen der 1. und der 5. Symphonie bilden da keine Ausnahme.
Insbesondere die 1. Symphonie ist für meinen Geschmack ausgezeichnet gelungen. Schlank, temperamentvoll und elegant spielen Järvi und das Orchester die verspielte C-Dur-Symphonie, vielleicht vermisst man im letzten etwas das Klangvolumen aufgrund des kleinen Orchesters, manchmal klingt es auch in leichten Ansätzen abgehackt, aber alles in allem ganz wunderbar.

Die Fünfte klingt bei Järvi sehr unpathetisch, was für diese Symphonie für meinen Geschmack nicht optimal passt. Es sicher sehr angenehm, dass er die Fermate des legendären Kopfsatzes nicht so ewig aushält wie dies sonst gerne gemacht wird und auch die Dynamikwechsel sind fulminant und ungeheuer schön gestaltet. Dennoch auch hier: manchmal klingt es schon zu schlank, leicht abgehackt und ein wenig des Pathos', nachdem diese Symphonie für meinen Geschmack schon verlangt fehlt. Für die Fünfte ziehe ich persönlich schlussendlich dann doch Kleiber oder einen der späten Karajan-Zyklen vor.

Dennoch ich kann Järvis Aufnahme absolut empfehlen, eine sehr gute Leistung und eine echte Bereicherung.

Ich muss meiner alten Rezension noch anfügen (September 2009): je öfter ich die Interpretationen der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen höre und je mehr andere Aufnahmen ich höre, um so mehr wächst meine Achtung. Am Lob für die Erste habe ich nichts zu korrigieren, wenn es heute auch etwas überschwänglicher ausfallen würde. Was die Fünfte betrifft, muss ich gestehen: ich kannte sie eben hauptsächlich von Karajan. Järvi und die Deutsche Kammerphilharmonie spielen sie anders: transparenter, schlanker und mit mehr Ausdruckskraft, also besser herausgearbeiteten Dynamikwechseln. Also auch für die Fünfte nahe am Optimum, auch wenn ich Karajan und Kleiber als "Klassiker" und Norrington als Vertreter der Historisch Informierten ebenfalls schätze.
Seit ich Järvi und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen in Bonn beim Beethovenfest gesehen habe, bin ich einfach zutiefst beeindruckt. Beethoven lebt bei diesem Gespann! Er hat Kraft, hat Schwung, bietet Spaß, Freude, Ausdruckskraft und sein Ideenreichtum beeindruckt. Danke für das Beethoven-Projekt an Järvi und das Orchester!
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am 27. August 2008
"Im späten 18. Jahrhundert sollen die Damen bei Hofe regelmäßig in Ohnmacht gefallen sein, wenn sie das starke Crescendo eines Orchesters hörten. Und so abwegig ist diese Reaktion gar nicht - das zumindest zeigt die Wucht der Crescendi in Järvis Interpretation der von Beethovens Sinfonie Nr. 5. In nur ein, zwei Takten bringt Järvi das Orchester vom kaum hörbaren Piano-Pianissimo zum tosenden Fortissimo. Er setzt ganz auf dynamische Extreme und zeichnet die Konturen der Musik absolut scharf und präzise.
Die melodramatischen Konnotationen, über die bei der Sinfonie häufig gesprochen werde - wie die Beinamen "Schicksal" oder "Odyssee" - seien für ihn nicht so entscheidend, sagt Järvi. Für ihn gehe es vor allem um einen großen Kampf von c-Moll nach C-Dur. Die Sinfonie sei eine ganze Welt, in der man sich permanent durchsetzen und Widerstände überwinden müsse.Angeregtes und anregendes Musizieren.Die ungeheure Energie, die das Orchester aufbringt, ist ebenso mitreißend wie die klangliche Prägnanz und die Kontraste: Dieser Beethoven klingt überschäumend lebendig und im nächsten Moment gesanglich und intim. Nichts ist hier steif oder dogmatisch, auch die zügigen Tempi haben immer eine gewisse Flexibilität - ein angeregtes und anregendes Musizieren. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und Järvi haben ihren Beethoven gefunden: einen Beethoven, der im 21. Jahrhundert lebendig ist."
So eine aktuelle Kritik. Eine andere, vom heutigen Tag, eine bekannte Kritikerin titelt: "Höchste Maßstäbe gesetzt" und lobt feinste Abstufungen,"eine in jedem Detail akribische Wiedergabe",bei der fünften Sinfonie ein "wunderbar komplexes Geflecht voller dramatischer Impulse."

Unbezweifelbar legt die Kammerphilharmonie mit diesem Zyklus eine hohe Meßlatte auf. Vergleiche ich sie also- auf diesem Niveau- mit der Aufnahme von Carlos Kleiber,kommt mir diese Aufnahme, naturgemäss, ein wenig " kleiner" vor.Kleiber ist in seiner Interpretation nicht so " binnendifferenziert", wird der Mächtigkeit dieses Werks mehr gerecht.
Die Zuschreibungen zu dieser Sinfonie interessieren Järvi weniger.
Deswegen sind in seiner Interpretation die Unterschiede zwischen der ersten und fünften Sinfonie kleiner als in sonstigen Interpretationen. Die erste ist auch Beethoven- wird deutlich dramatisch aufgeladen, die fünfte wird eher pathosarm ausgeführt, man höre nur, wie schnell in der Einleitung die Akkorde aufeinander folgen.Furtwängler macht dazwischen erst einmal bedeutungsvolle Pausen. Höre ich auf der "anderen Seite" Joos van Immerseel, sind die Unterschiede im Ansatz nicht so gravierend. Ebenfalls sehr dynamisch, unpathetisch, aber hoch-dramatisch.

Die Kritikerin Eva Pinter meint am Schluss ihrer Kritik, man höre nach der Aufnahme der Kammerphilharmonie Beethoven "einfach anders."
Dem kann ich mich nicht anschliessen. Es ist eine hervorragende Interpretation, die sich einreiht in eine Fülle anderer, hervorragender Interpretationen. All diesen Deutungsangeboten durch eine vollkommen neue, nicht nur andere, sondern sich deutlich absetzende Interpretation zu entrinnen, gelingt so wenig wie beim Radfahren das Ausreißen. Das Hauptfeld ist immer nah.
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am 22. Februar 2016
Nicht wegen der fünften Sinfonie habe ich mir diese CD zugelegt, sondern wegen der ersten, die ich zuvor im Radio gehört habe. Selten hat mich eine neue Einspielung so gefreut: frisch und lebendig, dabei musikalisch exakt und ohne jedwede avantgardistischen Allüren. Vielen Dank an Paavo Järvi und die Deutsche Kammerphilharmonie!
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am 9. April 2013
Im 1. Satz der 5. bei 3:50 sind die Bläser im linken Kanal kaum zuhören, ab 4:00 ist es wieder gut - ist das nur bei meiner Aufnahme so, oder auch bei den anderen Usern??? Das kann ja nun nicht so gewollt sein, das klingt sehr seltsam!
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am 13. Februar 2009
Wunderbare Musik, Beethoven phänomenal interpretiert und gespielt von der unnachahmlichen deutschen Kammerphilharmonie. Jedes weitere Wort wäre Verwässerung. Reinhören!!!
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am 9. November 2008
Diese Aufnahme ist wirklich sehr schön, abwechslugsreich, durchsichtig. Es macht ausgesprochen Freude, sie zu hören.
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