Kundenrezensionen


68 Rezensionen
5 Sterne:
 (52)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (5)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein "gewaltiges" Kunstwerk der modernen Filmkunst
Mario Puzos meisterhaftes Epos (Bestseller) über den Aufstieg einer Mafi-Familie in den USA wurde von Francis Ford Coppola in ein Meisterwerk der Filmkunst umgesetzt, grandios!
Marlon Brando spielt/ist der/ den/ Patriarch der Corleone-Familie - und wurde dafür mit dem Oscar ausgezeichnet, was für ein Schauspieler. Mann/Frau könnte denken, er...
Veröffentlicht am 24. August 2004 von Frankipani108

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aufpassen. Neue Synchro!
Als aller erstes: Ich liebe diesen Film!

Die negativen Punkte richten sich nur an Leute die den alten Paten schon kennen!

1. Synchro:
Direkt nach den ersten 2 Sätzen merkte ich, dass hier was nicht stimmt. Die haben doch ernsthaft an der deutschen Synchronfassung rumgespielt. Schande über solche Leute! Genauso wurde es auch bei der...
Vor 11 Monaten von XuDaBit veröffentlicht


‹ Zurück | 1 27 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein "gewaltiges" Kunstwerk der modernen Filmkunst, 24. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Pate (DVD)
Mario Puzos meisterhaftes Epos (Bestseller) über den Aufstieg einer Mafi-Familie in den USA wurde von Francis Ford Coppola in ein Meisterwerk der Filmkunst umgesetzt, grandios!
Marlon Brando spielt/ist der/ den/ Patriarch der Corleone-Familie - und wurde dafür mit dem Oscar ausgezeichnet, was für ein Schauspieler. Mann/Frau könnte denken, er selbst sein der "Pate incarnate". Der "Director" Coppola malt mit seinen bestechenden Bildern in die "Köpfe & Herzen" der Zuschauer ein abschreckendes Bild über Aufstieg und Fall eines sizilianischen Clans in Amerika. Der hervorragende Wechsel der Handlungen zwischen dem Familienleben der Corleones und dem schmutzigen Mafia-Geschäften, in die sie verwickelt sind, nimmt den Betrachter mit in die Anfänge der "50- er" des letzten Jahrhunderts bis in die Anfänge der "70- er" und zeigt wie Macht und Gewalt miteinander verwoben sind. Die herausragenden schauspielerischen Leistungen von Al Pacino, James Caan und Robert Duvall und deren Kollegen in diesem brillanten Film von 1972 wurden für zehn Oscars nominiert und mit dreien ausgezeichnet, einschließlich der Kategorie "Bester Film". Alleine schon die Musik des Paten ist eine Wucht. Der "Pate 1" bleibt unerreicht und ist für die Gilde der Schauspielkunst die Messlatte der höchsten Ebene des Ausdrucks ihrer Fähigkeiten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein und Klassiker, 14. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Pate (DVD)
Eigentlich schreibe ich nur eine Rezension um einem "Vorredner" zu widersprechen. Für den Genuss des Filmes ist das vorherige Lesen des Buches in keinem Fall notwendig. Das Buch ist für mich fundamentaler Schund mit einer hervorragenden Geschichte, in schlechter bis kitschiger Ausführung. Mich interessiert nicht so sehr wie lang Sonnys Schw... ist, sondern die Entwicklung und Geschehnisse um die Familie. Ohnehin wurde das Buch bewusst von Coppola und Puzo zur Drehbuchfassung umgearbeitet, was der Dramaturgie der Geschichte und auch den Charakteren sehr zu Gute kommt. Für alle die den Film bisher noch nicht gesehen haben:
Beginnend mit der Hochzeit von Conny erzählt der Film die Familiengeschichte der Corleones. Don Vito ist Boss und Pate einer der mächtigsten Mafia-Familien New Yorks, Sohn Sonny der erstgeborene Heißsporn sein baldiger Nachfolger. Fredo als Zweitältester ist, als geistig eher Minderbemittelter, bestenfalls Handlanger seines Bruders, während Conny als Nesthäkchen und ihr Bruder Michael als Jüngster bisher ins Familiengeschäft nicht involviert waren. Während der Hochzeitsfeierlichkeiten wird deutlich, dass mit dem Einzug des Drogenhandels in ihr Revier die Machtverhältnisse der Corleones zu wanken beginnen. Die durch Schmiergelder von Politikern gekaufte Loyalität droht bei Einstieg ins Drogengeschäft zu versiegen, allerdings winken im neuen Geschäftszweig Geld und damit Macht, sowie ein Zuwachs an Geschäftsrevier. Als der "Türke" als Unterhändler Vito Corleone die Kooperation anbietet, lehnt dieser, auch mit dem Hinweis auf sein eigenes Ehrverständnis, ab und versagt damit dem Unterhändler seine Unterstützung. Ein offener Affront gegen die anderen Familien und Beginn eines erbitterten Machtkampfes, dessen erstes Opfer der älteste Sohn Sonny wird. Im Laufe der Entwicklungen ergreift Michael als bisher nahezu Außenstehender die Initiative und Macht seinen Vater zu beerben und damit die Familie zu schützen.
Der Wandel des scheinbar klug und beherscht agierenden Weltkriegshelden zum skrupellosen und kaltblütigen Mörder und Mafioso wird von Al Pacino überragend gespielt. Ohne Zweifel ist dieser Film kein gerechtes Schauspiel über die dunklen Seiten der Mafia, eher ein shakespearehaftes Kammerstück über Macht, Gewalt, Familie, Ehre. Ein Film bei dem Alles stimmt, jede Geste, jeder Blick, jeder Ton des grandiosen Soundtrack der eigens dafür komponiert wurde.
Al Pacino zur Seite stehen mit Marlon Brando (stilbildend als der Pate), James Caan, Diane Keaton ( als staundend, naive Ehefrau) aber auch der Consiglieri Robert Duvall und viele andere. Dieser Film ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, auch und gerade Nebenrollen stimmig und qualitativ hochwertig zu besetzen. Die Crew ist formidabel und funktioniert auch in den folgenden Teilen der Trilogie reibungslos.
Erstaunlicherweise ist dies ein Film, der auch Gegnern der Darstellung von expliziten Gewaltszenen gefällt, da die Morde oder Bluttaten nicht unnötig reisserisch dargestellt werden, sondern drastisch vermitteln, was zum täglichen Brot der Mafia nunmal gehört: Blut.
Ein Film den man Erwachsenen ( nd nur solchen!) nur empfehlen kann, da er ein zeitloser Klassiker ist, der gefangen nimmt und Bilder im Gedächtnis hinterläßt, die man nie mehr vergißt. Ein Film wie es eben in der Filmgeschichte nur ganz ganz wenige gibt und der auch Generationen nach uns begeistern, berühren und beeindrucken wird und die Faszination Kino wie kaum ein anderer manifestiert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Restauration, 2. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Pate (Restauriert) (DVD)
Eigentlich ist es kaum zu glauben, dass dieser Film fast nie gedreht worden wäre. Nachdem die Führungsetage bei Paramount mit "Brotherhood" von Martin Ritt mit Kirk Douglas in der Hauptrolle kurz zuvor einen fürchterlichen Schiffbruch erlitt, schien das Thema Mafia-Film zunächst erledigt. Denn der Film floppte in dem gleichen Ausmaß wie soviele mit viel Sex und Crime herausgeputzten Kolportagen des Mafia-Genres zu dieser Zeit. Aber da lagen ja noch die Rechte von Mario Puzos Buch "The Godfather" irgendwo in der Schublade, die man ihm mal für läppische 12.500 Dollar und eine 2,5 %-Beteiligung am Umsatz abgekauft hat. Ein Buch, das 67 Wochen lang die Bestsellerliste der NY Times anführte, was die Bosse bei Paramount kaum milder stimmte. Die Umsetzung erfolgte eher zähneknirschend und die Probleme setzten sich fort. Marlon Brando, dem zu dieser Zeit sein Ruf als hochtoxikologisches Kassengift vorauseilte, war den Studiochefs genauso suspekt wie das Drehbuch. Schon gar nicht mochten sie den Regisseur. Francis Ford Coppola war in ihren Augen auch nur einer dieser wichtigtuerischen Jungtalente, denen es mal eine gepfefferte Lektion erteilt gehörte. Die Produktion gaben sie schließlich Albert S. Ruddy in die Hände, der den Leuten bei Paramount eigentlich völlig unbekannt war, bis auf die Tatsache, dass er die ihm vorgegebenen Budgets strikt einhielt und von dem sie sich deshalb erhofften, dass er keinen Cent mehr als die veranschlagten 5 Millionen Dollar für den Film ausgab.

Für Coppola war das Buch von Puzo ziemlich billiger Stoff. Er strich die Vorlage für die Kinoumsetzung auf die wesentlichen Kernelemente zusammen: das Patriarchat, Amerika, die Hierarchie der Familie und deren Bedrohung von außen. In diesem Kontext setzt er auch die Kontrapunkte: Hochzeiten, Taufen und Trauerfeiern, die gemeinsam im heiligen Familienverbund zelebriert werden, stehen diametral entgegen zu Rachefeldzügen, Opferriten, Ermordungen und Pferdeköpfen im Bett. Wodurch als Folgerung suggeriert wird, dass für das Überleben in der Gesellschaft die mythische Qualität einer von Blut und Ehrgeiz durchtränkten Familie immer noch besser ist als ein Vakuum an Schutz und Geborgenheit. Entsprechend komponiert Coppola seine grandiosen Bildeinfälle, die Zerrbilder einer von Selbstbetrug und ausgehöhlten Idealen geprägten heilen Welt sind. Selbst das Sterben wird bei ihm bis ins kleinste Detail durcharrangiert. Don Corleone bricht beim Spielen mit dem Enkelkind zusammen und fällt wie ein gigantischer Baum im Wald zur Seite in die Pflanzen des Gartens und reißt alles um sich herum mit nieder. Ähnlich episch bebildert wird Sonnys Ermordung, bei der die Brutalität der abgebildeten Grausamkeiten mit einer fast schon tänzerischen Choreografie in Szene gesetzt wird und wo die Hierarchie zu den Feinden der Familie selbst im Tod noch pedantisch gewahrt bleibt. Feinde, von denen dem Zuschauer nicht viel bekannt ist, außer dass sie im Gegensatz zum Corleone-Clan groß ins Drogengeschäft einsteigen wollen. Eine anonyme Beziehungslosigkeit, die selbst beim Hinrichten noch gewahrt bleibt: "Nichts Persönliches, nur etwas Geschäftliches". Das Spiel aus Nähe und Distanz und die Beziehung des Individuums zur Gemeinschaft bilden das wesentliche Fundament in Coppolas Montage. Insofern geht es natürlich auch um die Stellung des organisierten Verbrechens in einer entmystifizierten Gesellschaft. "Ich glaube an Amerika" ist der erste Satz, der ins Kinodunkel gesprochen wird. Coppola verglich Amerika und Mafia: "Beides sind auf Profitmaximierung ausgerichtete Systeme, die in ihrem Wesen korrupt sind. Aber nur die Mafia kümmert sich um die kleinen Leute, wenn auch nur mit dem Hintergedanken, später von ihnen Loyalität einzufordern." Die Verflechtung zwischen Mafia und staatlichen Institutionen wird dann im zweiten Teil noch stärker in den Mittelpunkt gerückt. Ein Glücksgriff war nicht nur das Cast (Al Pacino, James Caan, Diane Keaton und Robert Duvall an der Seite von Marlon Brando) sondern auch der Score von Nino Rota mit seinen markanten Motiven (Godfather Waltz, Sicilian Pastorale), die dem eigentümlichen Rhythmus des Films seine prägnante visuelle Musikalität verleihen.

Die Restauration des Films durch Robert Harris ist prächtig gelungen. Die Bilder sind gestochen scharf in 1,78:1. Die Tonspur liegt erstmals in 5.1 Digital Surround vor. Zusätzlich vorhanden ist der sehr interessante Audiokommentar von Francis Ford Coppola, der auch auf einige Anekdoten eingeht. So erfährt man, dass Marlon Brando sich Harzklümpchen an die Backenzähne klebte, um seine Wangen stärker runterhängen zu lassen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kino auf allerhöhstem Niveau! Top Besetzung! Top Movie!, 30. Januar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Pate (DVD)
Vorab:

--------------------

Jene Filmfreunde, die sich bei ihrer Recherche gelegentliche des Internets bedienen, werden ohnehin schon wissen, dass Der Pate, in der Internet Movie Data Base (kurz. IMDB), seit jeher als der beste Film gehandelt wird, der jemals gedreht wurde. Welche Kriterien bei dieser Bewertung letztendlich maßgeblich waren, lässt sich leider Gottes nicht mehr nachvollziehen, - sind es doch die Zuschauer selbst, durch die die Filme bewertet werden. Aber gerade bei einer derart großen Anzahl positiver Bewertungen, kann der objektive Betrachter getrost von einem Mindestmaß an cineastischer Qualität ausgehen. Ich für meinen Teil werde in der folgenden Rezension lediglich versuchen, einige der Kriterien offen zu legen, um auch den letzten Zweifler von der unglaublich monströsen Qualität dieses Filmes zu überzeugen.

Das Buch:

------------------------

Der Pate ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Mario Puzo, einem Italoamerikaner, der bis zu seinem Tod stets darauf bedacht war, die Lebensumstände der italienischen Immigranten in den Vereinigten Staaten aufzuzeigen. Neben vielen verschiedenen Romanen mit sehr unterschiedlicher Thematik, war es fast immer die Mafia, die den (wenn auch etwas transparenten) Fluchtpunkt all seiner künstlerischen Bemühungen gebildet hat (Romane wie: Der letzte Pate, Der Sizilianer, Omerta). Noch lange bevor Coppola sich des Buches anzunehmen gedachte, war es in Amerika ein äußerst erfolgreicher Bestseller und Puzo schien über Nacht ein gemachter Mann zu sein. Doch die Produktionsarbeiten zogen sich in die Länge und oftmals gab es Unstimmigkeiten zwischen dem Autor und den Hollywoodbossen, die lediglich darauf bedacht waren, eine amputierte, klischeehafte Inszenierung des Romans zu machen (Puzo stellte sich oftmals quer, - was auch mitunter ein Grund ist, dass er das Drehbuch mit Coppola zusammen schrieb). Anfangs sollte nämlich noch Robert Redford Michael Corleone mimen. Jedenfalls um es auf einen Punkt zu bringen: Das Buch selbst war ein sehr großer Erfolg und ebnete dem Film auf eine gewisse Art und Weise zumindest den kommerziellen Erfolg. Stellt man jedenfalls nur auf den Jüngsten Sohn Michael Corleone ab, so handelt es sich bei dem Roman nach klassischer Auffassung um einen beinahe mustergültigen Bildungsroman.

Die Darsteller:

--------------------------

Über die Darsteller braucht man meiner Ansicht nach, nicht allzu viele Worte zu verlieren, denn der Name einer Filmgröße reiht sich hier an den nächsten. Da alle auf einem sehr hohen Niveau spielen, wirk die Darstellung sehr homogen und authentisch. Es sollten genannt werden: Marlon Brando, Al Pacino, James Caan, Robert Duvall, Diane Keaton und Talia Shire (bekannt aus den Rocky - Filmen, als die Frau von Rocky Balboa).

Die Story:

---------------------------

Don Vito Corleone (phänomenal in Szene gesetzt von Marlon Brando), mächtigster Mafiaboss von New York City, lässt bitten:

Zur Hochzeit seiner Tochter Connie richtet er ein opulentes Fest mit Hunderten von Gästen aus und beinahe alle Geladenen kommen auch persönlich: Etliche andere Bosse aus den Staaten, die Spürhunde von der Polizei, der berühmte Sänger Johnny Fontane (der eine fiktive Anlehnung an den Sänger Frank Sinatra ist, dem immerfort Mafiaverbindungen nachgesagt wurden) und auch der jüngste Sohn von Vito Corleone (Michael, Al Pacino). Während die Gäste vergnügt im Garten tanzen, empfängt er im Hinterzimmer Freunde der Familie, die ihn um verschiedene Gefälligkeiten bitten, denn am Hochzeitstag seiner Tochter darf der Pate niemandem einen Wunsch ausschlagen. Und so nützten die verschiedenen Charaktere eben die Gunst der Stunde. Halb New York steht schon in seiner Schuld und es sollen auf dem Fest noch mehr werden.

Doch das Geschäft der Familien verändert sich, nach Kriegsende (2. Weltkrieg) hält der Drogenhandel Einzug in den Alltag der Mafia. Don Vito wehrt sich gegen diesen seiner Meinung nach schmutzigen und verderbten Geschäftszweig und muss dafür fast mit dem Leben bezahlen: Killer der feindlichen Tattaglia-Familie schießen ihn auf offener Straße nieder, während sein mittlerer Sohn Fredo die Nerven verliert und nicht imstande ist ihn zu beschützen. Während der Don sich nur langsam erholt, starten seine Söhne Sonny und Michael einen blutigen Rachefeldzug. Michael erschießt in diesem Zusammenhang den Drogenhändler Sollozzo (auch der Türke genannt) und den korrupten Polizeichef McClusky und muss nach Sizilien fliehen. Mehr sollte von der Story nicht mehr verraten werden, da das bereits Geschilderte eine Art klassischer Exposition darstellt, von wo aus die Protagonisten erst richtig zu agieren beginnen.

Die DVD:

--------------------------

Bis auf den Audiokommentar enthält sie keinerlei Extras, was aber bei der Länge des Filmes beinahe schon eine Art logistisches Problem ist. Außerdem handelt es sich hierbei um einen Film von solcher Extraklasse, dass man getrost auf unnötiges Material verzichten kann.

Fazit:

-------------------------

Wer diesen Film nicht gesehen hat, sollte sich nicht auf tiefgründige Diskussionen über gute Filme im Allgemeinen einlassen, da er von seinem Gegenüber leicht auf dünnes Eis geführt werden könnte. Definitiv der beste Film aller Zeiten.

KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aufpassen. Neue Synchro!, 10. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Pate 1 [Blu-ray] (Blu-ray)
Als aller erstes: Ich liebe diesen Film!

Die negativen Punkte richten sich nur an Leute die den alten Paten schon kennen!

1. Synchro:
Direkt nach den ersten 2 Sätzen merkte ich, dass hier was nicht stimmt. Die haben doch ernsthaft an der deutschen Synchronfassung rumgespielt. Schande über solche Leute! Genauso wurde es auch bei der "uncut"-Version von "Scarface" gemacht, welche auf ARD lief.
Die Synchro ist nicht schlecht, aber wenn man das Original kennt, dann stört das genauso wie wenn man eine Serie immer auf Englisch schaut und dann die deutschen Synchronstimmen hört. Jeder der das schonmal gemacht hat weiß was ich meine!

2. Bildqualität:
Mit einem 40"-Full-HD-Fernseher im Abstand von 2 Metern und neuerdings einer PS3 dachte ich mir "Probier doch mal aus, wie krass der Unterschied von DVD zu Blu-Ray ist". Nach Bewertungen im Internet sollte der Pate relativ gut aufbereitet worden sein.
Ganz ehrlich: Ich hab mir mehr erhofft! Die DVD ist schon sehr gut gemacht und die Blu-Ray ist nicht viel besser. Man sieht natürlich einen Unterschied (vorallem in Sachen Helligkeit), aber das wäre für mich noch lange kein Kaufgrund wenn man bereits die DVD besitzt. Selbst ohne ist die DVD immernoch 5€ günstiger.

Alles in Allem:
Kennst du den Paten schon?
Ja -> Bleib bitte bei der DVD! Die hat immernoch die beste Synchro und das Bild ist Top!
Nein -> Schlag ruhig bei der Blu-Ray zu. Ich würde aber trotzdem die DVD empfehlen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Angebot, das Du nicht ablehnen kannst! :-), 11. Dezember 2004
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Pate (DVD)
Das italienische Unterweltleben in den USA ist geordnet.
Die einzelnen "Märkte" sind unter den Familien aufgeteilt, es herrscht Frieden - jeder respektiert die Geschäfte des anderen.
Der Clan Corleone lebt an der amerikanischen Ostküste aus den Einnahmen des Glücksspiels (ein ehrenhaftes Geschäft).
Der Pate (Godfather) ebnet vielen seiner italienischen Landsleuten den Weg in den USA - hilft ihnen Fuß zu fassen, jedoch nicht aus reiner Nächstenliebe allein - man versteht sich als Familie - eine Hand wäscht die andere...
Harmonie? Weit gefehlt - es ist die Ruhe vor dem Sturm.
Der alternde PATE, Vito Corleone, würde diese Harmonie gerne erhalten, sie "herbeireden" kann er jedoch nicht auf Dauer und vor allen Dingen nicht um jeden Preis - er muss erkennen, dass sich die Zeiten ändern - Ehrgefühl von Profitgier aufgefressen wird und das Unterweltgefüge aus dem Leim geraten ist. Beginnender Drogenhandel stellt den Frieden zwischend den Familien auf eine harte Probe.
Wie ist man kriminiell, ohne erwischt zu werden, lebt gefährlich, ohne der eigenen, so über alles geliebten Familie zu schaden? Dieser Film steckt voller Antworten - nur die Richtigkeit ihrer selbst ist zu bezweifeln.
Der Pate (Marlon Brando) - das weise Familienoberhaupt führt mit großer Voraussicht und taktischem Geschick die Familiengeschäfte, erteilt Ratschläge, erweist sich Freunden der Familie als großzügig, hat Einfluss in Politik und Wirtschaft. Würde man mich nach der Bedeutung des Wortes MAFIA fragen - die Antwort würde ich mit Verweis auf diesen Film geben.
Spannend zuzuschauen wie sich die Familie entwickelt, welche Tiefschläge man zu meistern hat, sich die Zeiten innerhalb des "Gewerbes" ändern. Nur eines sollte man nicht - sich die Mühe machen die Leichen zu zählen :-)
Nahezu 3 Stunden Gewalt, Intrigen, Verbrechen, Korruption,Leben, Tod, Liebe, Leidenschaft, Eifersucht - jedoch in einer Mischung, die den Paten zum großartigen Erlebnis werden lässt.
Die Filmmusik würden Sie sicherlich im Anschluss an den Film nach den ersten 2, 3 Takten erkennen - unter Garantie! Die Musik, die Kameraführung lassen ebenso eintauchen in amerikanisches Stadtleben der späten vierziger und fünfziger Jahre wie auch in das Landleben der vermeindlich sicheren sizilianischen Heimat, die als Zufluchtsort und Erholungsraum derer dient die bereit waren für die Familie durchs Feuer zu gehen.
Ein gewaltiger Gangsterfilm! Es mag nach meiner Erfahrung nicht Normalzustand sein, aber Francis Ford Coppola hat bewiesen, dass die Verfilmung eines Romans gelingen kann! Zu oft war ich schon enttäuscht von verfilmtem Lesestoff - hier bin ich begeistert und gebe darum auch gerne die 5 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss! Einfach ein Muss!, 17. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Pate (Restauriert) (DVD)
Zurecht als Meisterwerk bezeichnet, bietet der Pate alles, was die heutigen Drama-Fans unbedingt wollen: Intrigen, Verrat, Tod, Ränkespiele, gesellschaftlicher Verfall und so weiter. Der Film, von 1972, erfüllt dies besser als viele heutige Streifen mit einem ähnlichen Thema. Das zunächst "heile" Mafialeben der Corleones wird im Lauf des Films immer stärker aufgebrochen und zeigt die Fäulnis im Herzen. Die Missgunst und der allgegenwärtige Verrat führen dazu, dass man selbst als Zuschauer langsam paranoid wird - zumal keiner der Charaktere wirklich vertrauenswürdig ist (außer Diane Keaton als Michaels naive Freundin/Frau Kay Adams). Der Film schafft es, dass man als Zuschauer mitdenkt und die Verschwörung überall wittert.

Am Film selbst stieß mir lediglich auf, dass eine Unmenge an Charakteren und Handlungen eingebaut wurden. Bei einer Spieldauer von fast drei Stunden überrascht dies zwar wenig, doch kam ich bei der Menge an Handelnden bisweilen in leichte Zuordnungsprobleme - was dadurch noch erschwert wurde, dass viele Leute immer wieder die Seiten wechselten bzw. eine Doppelrolle im Auftrag von zwei Familien hatten. So sind die vielen Vendettas und Blutrachen im Handlungsverlauf auch nötig, um den Wust an auftretenden Personen zu tilgen und sich wieder auf die Hauptcharaktere zu konzentrieren: Die Corleones. Namentlich Don Vito (gespielt von Marlon Brando) und dessen Sohn Michael (Al Pacino, den ich in dem jungen Mann zunächst nicht erkennen wollte).
Der Werde- und Niedergang Michaels vom rechtschaffenen US-Soldaten (in der Eröffnungsszene trug er eine Uniform und hatte im 2. Weltkrieg gekämpft) sind hervorragend in Szene gesetzt. Als er in der Eröffnungsszene seiner Freundin Kay von den Geschäften seines Vaters erzählt, glaubt man ihm wirklich, dass er damit nichts zu tun haben will. Aber mit dem Attentat auf seinen Vater beginnt alles zu bröckeln. Michael wird immer tiefer in die kriminellen Geschäfte hineingezogen. Er begeht einen Mord, flüchtet dann nach Sizilien. Er heiratet dort sogar eine Sizilianerin namens Apollonia, die jedoch durch eine auf ihn abgezielte Autobombe stirbt. Das ist der Moment, in dem Michael nach Amerika zurückkehrt. Dass sein heißblütiger Bruder Sonny die Geschäfte des Vaters nicht weiterführen kann, ist klar. Und der adoptierte Sohn Tom Hagen (Robert Duvall) ist lediglich Conciliere der Familie (offiziell ein Rechtsanwalt). Also fällt die Macht an Michael - sehr zum Missfallen von Don Vito selbst, der den Anschlag überlebte, aber immer schwächer wird. Man merkt dem alten Paten an, dass er seinem jüngsten Sohn diese Bürde niemals anvertrauen wollte. Und als Don Vito schließlich beim Spielen mit seinem Enkel, Michaels und Kays Sohn, einen Herzanschlag erleidet und stirbt, wird der Film wahrhaftig tragisch - und hervorragend in Szene gesetzt. Die Bildgewaltigkeit ist hervorragend. Die kirchliche und "reine" Taufe von Michaels Neffen, bei dem er zu dessen Paten wird, wird geschnitten mit Anschlägen auf die Oberhäupter der anderen Mafiafamilien. Und zuletzt die Szene zwischen Michael und Kay. Ersterer hatte den verräterischen Mann seiner eigenen Schwester töten lassen, was diese erfuhr. Kay gegenüber log er, dass er damit nichts zu tun hätte. Sie, erleichtert über dessen Aussage, wollte im Nebenzimmer etwas zu trinken holen, als mehrere Personen eintraten. Zwei küssten ihrem neuen "Paten" die Hand, während ein dritter die Tür schloss. Und hier bleibt nicht nur Kay mit einem mulmigen Gefühl im Magen zurück.
Ein paar nette Gimmicks zum Schluss: Michaels Neffe, der getauft wird, war in Wahrheit Francis Ford Coppolas einjährige Tochter, die auch in den Fortsetzungen noch eine Rolle spielt. Die Orange, in diesem Film nocht unbewusst eingesetzt, wird in der Pate-Trilogie als Synonym zum Tod benutzt. Don Vito kauft Orangen, bevor er angeschossen wird, und isst eine, kurz bevor er stirbt. Die Mafia wollte den Film zunächst verhindern, drohte den Beteiligten auch. Heute wird er von vielen Mafiamitgliedern als eine Hommage an ihre Lebensart gesehen.

Die DVD

Ich habe die DVD der "The Coppola Restoration" aus dem Jahr 2007. Der Film ist hervorragend in Szene gesetzt worden. Neben mehreren Audo- und Untertitel-Variationen gibt es einen normalen Audiokommentar und ansonsten keinerlei Extras. Der Film muss also für sich sprechen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehre, Macht und Intrigen, 1. November 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Pate [VHS] (Videokassette)
Der Pate ist der Film, an dem sich jeder andere Mafiafilm messen lassen muss. Brando, Pacino, Caan und Duvall brillieren in diesem Meisterwerk über die mächtige Corleone-Familie mitte des letzten Jahrhunderts. Sizilianische Ehre, die Macht der Unterwelt und das verwirrende Bild der italienischen Romantik rund um ein von der Stasse aufgebautes Imperium. An diesem Film kommt niemand vorbei.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Neue Synchronstimmen !, 5. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Pate (Restauriert) (DVD)
Wer lange den Paten nicht gesehen hat freut sich natürlich auf diesen Klassiker. Als eingefleischter Fan war ich aber über diese Neufassung sehr enttäuscht, offensichtlich sind einige Synchronstimmen ausgetauscht worden- insbesondere die Don Corleones. Das geht ja gar nicht, besonders wenn man als eingefleischter Fan eine genaue Vorstellung von dem hat was man erwartet. Mein Fazit: Finger weg von restaurierten Fassungen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 24. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Pate (Restauriert) (DVD)
"Der Pate" beginnt mit einem großartigen Prolog, der zeigt, wie die Mafia funktioniert, eine kriminelle Vereinigung nicht allein als strafrechtliches Problem, sondern vielmehr ein gesellschaftliches Phänomen. Ein unbescholtener Bürger sucht Hilfe bei dem Paten, weil das Rechtssystem ihm nicht helfen kann. Und macht deutlich, was das letztendlich (zukünftig) für Folgen für ihn haben wird. Man wird Teil der "Familie" und die verläßt man nicht mehr...Brando als nuschelnder, staatsmännischer "Godfather" setzt den Ton für den weiteren Film.
Was Coppola hier in nur 62 Drehtagen, mit 6,5 Millionen Dollar und gegen massiven Widerstand der Filmgesellschaft gelungen ist, ist eine der Sternstunden des Films, ein Meisterwerk.
Ein unglaubliche Konzentration von Talent und Kreativität. Angefangen mit der, meiner Meinung nach aber doch überbewerteten, literarischen Vorlagen von Mario Puzo, dem genialen Drehbuch und der großartigen Regie von Coppola, dem meisterhaften Kameramann Gordon Willis, der stimmungsvollen Musik, der beeindruckenden Ausstattung und der unzählbaren wunderbaren, fabelhaften Haupt- und Nebendarsteller, wie Brando, Pacino, Caan, Duvall, Keaton, Lettieri, Vigoda ...die Liste ist schier endlos.
Der beste Film aller Zeiten? Zumindest aber Teil der besten Film-Triologie (neben Herr der Ringe natürlich).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 27 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Der Pate (Restauriert)
Der Pate (Restauriert) von Francis Ford Coppola (DVD - 2008)
EUR 5,55
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen