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4.0 von 5 Sternen phantasievolle Bilder mit ein wenig bitterem Nachgeschmack
Die Geheimnisse der Spiderwicks gehört leider zu der Sorte Film, bei denen ich bereue mich zuerst den Büchern zugewandt zu haben.
Die Geschichte der ersten 5 Bände wird in einem so hohen Tempo erzählt, das einem immer wieder der Eindruck vermittelt wird, es würde etwas fehlen. Dieser Eindruck täuscht natürlich nicht, dennoch haben...
Veröffentlicht am 30. Januar 2009 von N. Wolf

versus
3.0 von 5 Sternen Too watered-down and cutesy
The Grace family (mother, twin brothers Jared and Simon Grace, and their foil bearing sister, Mallory,) a little economically down on their luck and recovering from a nasty divorce moves into a creaky old house left to them by their great aunt Lucinda Spiderwick (Joan Plowright.) Jared (Freddie Highmore plays Jared Grace/Simon Grace) finds Uncle Arthur...
Veröffentlicht am 30. Juni 2008 von bernie


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen phantasievolle Bilder mit ein wenig bitterem Nachgeschmack, 30. Januar 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimnisse der Spiderwicks [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Geheimnisse der Spiderwicks gehört leider zu der Sorte Film, bei denen ich bereue mich zuerst den Büchern zugewandt zu haben.
Die Geschichte der ersten 5 Bände wird in einem so hohen Tempo erzählt, das einem immer wieder der Eindruck vermittelt wird, es würde etwas fehlen. Dieser Eindruck täuscht natürlich nicht, dennoch haben es die Macher geschafft, die Geschichten nahtlos zusammenzuflicken obwohl elementare Ereignisse ausgelassen wurden.

Highlights des Films sind mit Sicherheit, die mit viel Mühe und Liebe zum Detail umgesetzten Phantasiewesen.

Diese kommen duch eine sehr ordentliche Bildqualtiät der Blu-Ray natürlich deutlich besser zu Geltung als bei der DVD Fassung des Films.

Auch akkustisch bietet der Film immer wieder ein ganz imposantes Raumklangbild, kann dieses aber nicht über den ganz Film hinweg halten.

Alles in Allem ein sehr netter Fantasyfilm, aus dessen Vorlage man aber hätte mehr machen können. Dafür vertrösten schöne Bilder und akzeptable Schauspieler.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rasanter und phantastischer Film mit erstklassigen Protagonisten, 23. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimnisse der Spiderwicks (DVD)
Der eigenbrötlerische Forscher Arthur Spiderwick lebt mit seiner Tochter in einem abgelegenen Haus j.w.d. und bemerkt sehr bald, dass es in seiner Umgebung von eigenartigen Kreaturen geradezu wimmelt, guten und bösen. Akribisch genau schreibt er alles auf, was er über sie erfahren kann, macht detaillierte Zeichnungen, bindet alles zusammen zu einem Buch, verschnürt dieses und versteckt es schließlich in einer alten Truhe, nicht ohne vorher eine Warnung dran zu heften, keinesfalls dieses gefährliche Buch zu lesen!
80 Jahre später zieht eine Großnichte Arthur Spiderwicks mit ihrer Tochter Mallory und ihren Zwillingssöhnen Jared und Simon in dieses heruntergekommene alte Haus. Jared neugierig, unternehmungslustig, Simon eher still und zurückhaltend. Beide werden von Freddie Highmore gekonnt gespielt: es gelingt ihm meisterhaft, beide Charaktere vor die Linse zu bringen, so dass man immer den Eindruck hat, es würde sich wirklich um zwei verschiedene Jungs handeln.
Natürlich findet der agile Jared alsbald Großonkel Spiderwicks Buch, und die Warnung darauf kann ihn nicht abschrecken: er m u s s es einfach lesen! Erstaunlich und erschreckend, was er dadurch für Turbulenzen auslöst!
Weiter soll hier nichts vorweggenommen werden. Sehen Sie selbst. Denn es lohnt sich, diesen wunderschönen und spannenden Film zu kaufen, das gekonnte Spiel der Protagonisten, allen voran Freddie Highmore (Wenn Träume fliegen lernen, Charlie und die Schokoladenfabrik, Der Klang des Herzens etc.) - zu genießen, und all die guten und bösen, gekonnt in Szene gesetzten Kreaturen kennen zu lernen!

Zitat Movieman.de: "Keinesfalls sollte man den Fehler begehen, die Verfilmung der "Spiderwick Chronicles" mit denen der "Harry Potter" oder "Herr der Ringe"-Romane zu vergleichen, denn obwohl die literarische Vorlage aus ganzen fünf Bänden besteht, kürzt der Film diese knackig zusammen und macht daraus ein kurzweiliges Fantasy-Abenteur"

Der Film ist rasant, unterhaltsam, zauberhaft schön und in der Tat kurzweilig. Und das sicherlich nicht nur für ein junges Publikum. Die Altersempfehlung der FSK ist mit 12 Jahren wegen der manchmal grusligen und erschreckenden Szenen mit den negativen Wesen durchaus angebracht!
Von mir bekommt der Film 5 Sterne.
eboku
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50 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer auf phantastische Kreaturen steht ..., 29. April 2008
Von 
Seraphina "Indigo-Girlie *-*" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimnisse der Spiderwicks (DVD)
*
... dem dürfte dieser Film gut gefallen!
Ich versuch mal aufzuzählen: Wichtel, Kobolde, Feen, Sylphen, Greife, Trolle, Oger und noch welche, von denen ich noch nie gehört habe, tummeln sich hier rum!

Der Film beruht auf der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Holly Black ( Autorin von "Elfentochter" )

Regisseur Mark Waters hat sich dazu entschlossen, die fünf ziemlich dünnen Bände ( insgesamt ca. 600 Seiten ) in einen 96-minütigen Film umzusetzen. Mit dem Ergebnis, daß einiges an Erzählstoff ausfällt. Andererseits ist der Film dadurch v.a. auf actionreiche Szenen fixiert, was wiederum zur Folge hat, daß es keine Sekunde langweilig wird. Ruhige Momente gibt es trotzdem, wenn auch verschwindend wenige. Aber dafür sind sie sehr atmosphärisch gehalten und verleiten einen zum Träumen mit offenen Augen!

Den Kampf zwischen den guten und den bösen Kreaturen, in den die Grace-Familie hineingezogen wird, kann man zwar nicht gerade als episch bezeichnen, aber das soll er auch nicht sein! Die Menschenwelt darf nämlich niemals von den erworbenen Spiderwick-Geheimnissen erfahren.

Technisch gesehen sind die Wesen perfekt animiert. Dabei ist das Design sehr einfallsreich, weshalb es hier ein weiteres Repertoire von schaurig-grässlich über niedlich-keck bis hin zu märchenhaft-hübsch gibt.
Teils originell, teils traditionell sind auch die Waffen der menschlichen Charaktere. Bei der Verwendung von Stahlklingen spritzt aber kein Blut, sondern höchstens grüner Schleim oder das Eisen verursacht bloss Verbrennungen bei den Biestern. Witziger ist da schon der Gebrauch von Tomatensaft als Verteidigungsmassnahme. ^^

Was die Zielgruppe angeht: Die geradlinige Handlung, sowie das eindeutige Gut & Böse Schema macht "Die Geheimnisse der Spiderwicks" eindeutig zu einem Film für Kinder. Für die Jüngeren dürfte er allerdings viel zu gruselig ausfallen. Nicht nur das Aussehen, sondern auch die relativ unblutige ( relativ wegen den Biss- und Kratzwunden ), aber dennoch brachiale Gewalt der bösen Monster, könnte die kleinsten Zuschauer verschrecken. Deshalb halte ich die Altersfreigabe "ab 6" für zu niedrig gesetzt. Ich würde empfehlen sie auf 9 Jahre zu erhöhen. Eine obere Grenze gibt es zwar theoretisch nicht, doch erwachsenen Fantasy-Fans dürfte die Handlung etwas zu kindlich erscheinen. Es sei denn, man stünde total auf Geschichten mit phantastischen Viechern, sodaß man die naive Story in Kauf nimmt. Und das tue ich! ^^

FAZIT:
Ein märchenhaft-gruseliges Spektakel für ältere Kinder.
Nach der enttäuschenden Verfilmung von "Wintersonnenwende", endlich eine zufriedenstellende Adaption eines Kinderbuches - jenseits von Harry Potter!

PS:
Eine lustige Aussage hat der Film auch noch - und zwar die Furcht vor Büchern! Man sollte lieber keine Bücher über phantastische Kreaturen lesen, denn zuviel Wissen darüber, bringt einen - laut der Autorin - in Teufels Küche! ^^
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Verfilmung eines Klassikers!, 10. Dezember 2009
Von 
Stefan Erlemann (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimnisse der Spiderwicks (DVD)
Jared ist wütend. Immer gibt ihm seine Mama die Schuld, wenn Streit ausbricht, irgendetwas schief läuft oder etwas kaputt geht. Dabei ist es doch seine Mutter, die an allem Schuld ist. Sie hat sich von Papa getrennt, will nichts mehr von ihm wissen und ist in das verfallene Haus ihres Onkels Arthur gezogen. Mitten in der Wildnis, ohne Nachbarn und weit weg von seinen Freunden und seinem Papa.
Doch Jared findet durch Zufall einen alten, nicht mehr benutzten Speiseaufzug, der in ein geheimes Zimmer führt. Und was er dort findet, raubt dem Jungen den Atem. In einer alten Truhe, sorgsam vor den Augen aller Menschen verborgen, liegt ein handgeschriebenes Buch von Arthur Spiderwick. Jared missachtet die Warnung, das Buch nicht aufzuschlagen, geschweige denn es zu lesen, und versinkt fasziniert in den Schilderungen Arthurs. Der entwirft eine fantastische Welt, die direkt vor den Augen der Menschen liegt, von diesen aber nicht oder nur sehr selten bemerkt wird. Elfen, Gnome, Wichtel und schreckliche Wesen bevölkern diese Welt. Den zahlreichen Skizzen und Anleitungen erliegend, taucht Jared in die fremde Welt ein und nimmt das Buch sogar mit nach draußen. Er ahnt nicht, dass dieses Buch von Mulgrath, einer der grausamsten und mörderischsten Bestien der Zauberwelt, seit achtzig Jahren gesucht wird. Er will mit den Kenntnissen, die Arthur Spiderwick niedergeschrieben hat, die Welt der Märchenwesen wie die richtige Welt beherrschen.

Der mit einem Budget von 90 Millionen US-Dollar gedrehte Film versucht, die gesamten "Spiderwick-Chroniken" zusammenzufassen, zu akzentuieren und zu einem wahren Action-Feuerwerk umzuschreiben. Tony DiTerlizzi und Holy Black gelingt es, das Drehbuch weder zu einem Kurzreferat der Bücher noch zu einem für die Fans derselben völlig fremden Konstrukt werden zu lassen. Sie betonen die Situation der Familie, den inneren Zusammenhalt von Jared und seinem Zwillingsbruder Simon, von Schwester Mallory und der Mutter, lassen aber vieles der märchenhaften Welt, die Arthur Spiderwick in seinem Buch beschreibt, außen vor. Sie konzentrieren sich auf die Auseinandersetzung zwischen Mulgrath, der herrlich morbide von Nick Nolte in der menschlichen Gestalt dieses Wesens gespielt wird, und den Hausbewohnern. Das Traumhafte, Märchenhafte, ja Zauberhafte der Vorlage kommt nur sehr wenig zur Geltung und kann einzig in der Schlusssequenz im Elfenreich überzeugen. Ansonsten aber haben die Computergrafiker das Wort. Sie kreieren die unzähligen Wesen des Zauberreiches, lassen sie lebendig und zur Hauptattraktion des Films werden. Und das in wunderbarer Art und Weise: Sämtliche Animationen wirken einfach nur perfekt, grauselig echt und gleichzeitig zauberhaft fremd. Schade, dass die Elfen so selten zu sehen sind, sie sind eines der Highlights des Films.

Ein wenig gerät der Film zwar aus dem Ruder, wenn es zum Ende hin nur noch zu hastig aneinandergereihten Kämpfen kommt, doch nicht zuletzt dank der überzeugenden Kinderdarsteller - allen voran Freddie Highmore in einer bewundernswert gespielten Doppelrolle -, der sehr guten Synchronisation (Reinhard Kuhnert als Arthur Spiderwick, Dennis Schmidt-Foß als herrlich abgedrehter Hogsqueal, David Wittmann als Jared und Simon, Christel Merian als Lucinda und Anne Helm als Mallory), der wundervoll elegischen Filmmusik von James Horner und einer absolut liebenswerten "Lucinda" (gespielt von Joan Plowright) hat man nie den Eindruck, der Film folge nur dem Buch. Immer betont er eine künstlerische Eigenständigkeit, die nie langweilig und immer überraschend ist und letztlich auch die Kenner des Buches zufriedenstellen kann.

"Die Geheimnisse der Spiderwicks" ist eine überraschend eigenständige, gelungene Buch-Adaption, die für Kinder ab zwölf Jahren wie für Erwachsene sehr unterhaltsam ist. Zwar herrscht in dem Film kaum Tiefgang, die Gefahr der Neugier und des Wissensdrangs der Menschen wird nur gestreift, doch ist der Film weit mehr als nur ein Action-Spektakel mit computergenerierten Fabelwesen. über die FSK-6-Freigabe sollte man aber ernsthaft nachdenken, der Film ist alles andere als harmlos und treibt auch älteren Kindern den Schweiß auf die Stirn.

Ein wenig enttäuschend ist die Liste der Extras. Vor allem unter dem Punkt "Arthur Spiderwicks Handbuch der magischen Geschöpfe" hätte man mehr erwartet als ein paar Bilder. Hier hätten ein Bericht über die Visualisierung der vielen Traumwesen und die dafür notwendige Technik begeistern können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend umgesetzt!, 17. August 2010
Von 
Sebastian Janeck "sebastian2103" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimnisse der Spiderwicks (DVD)
Hierbei handelt es sich um die Verfilmung der Buchvorlage von Tony DiTerlizzi und Holly Black. Es wurden zwar fünf Bücher in einen Film gepackt. Da aber nur sehr wenige Teile der Bücher weggelassen wurden (die Bücher haben je nur ca. 120 Seiten), fällt das aber kaum auf.

Mit Spannung habe ich die Verfilmung erwartet und wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, ich bin hellauf begeistert. Die Besetzung der Charaktere ist äußerst gut gelungen, allen voran die Kinder-Hauptrolle mit Freddie Highmore (auch bekannt aus Charlie und die Schokoladenfabrik). Aber auch die Nebenrollen wurden mit "altgedienten" Schauspielern wie Nick Nolte und David Strathairn sehr gut besetzt.
Aufgrund der leicht gruseligen Fabelwesen sowie der Special Effects ist eine Einstufung in FSK12 absolut gerechtfertigt. Auf eines Überladung des Films mit zu vielen Effekten wurden hier glücklicherweise verzichtet, das Maß zwischen dem "gespielten" Film und den Fantasy-Effekten ist meiner Ansicht nach genau richtig.

Da dem Film im deutschen Kino leider nicht so viel Beachtung geschenkt wurde, wurde bei dieser DVD auf viel Bonusmaterial verzichtet, drei Special Features sind enthalten. Diese sind allerdings sehr interessant und es lohnt sich auf jeden Fall, diese auch anzuschauen.

Nun noch kurz zur Handlung:

Von dem Moment an, an dem die Familie Grace in ein altes, abgelegenes Haus eingezogen ist, passieren sehr seltsame Dinge. Als Jared die Vorfälle untersucht, entdeckt er Arthur Spiderwicks Handbuch der magischen Geschöpfe und damit das unglaubliche Geheimnis des Spiderwicks-Anwesens...

Dies muss an Handlung reichen, es soll ja nicht zuviel verraten werden... :-)

Alles in allem ein toller, unterhaltsamer, spannender Fantasy-Film, der in keiner DVD-Sammlung fehlen sollte!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar umgesetzte Literaturverfilmung., 26. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimnisse der Spiderwicks (DVD)
Mit der Erscheinung im Jahr 2003 sind Holly Blacks Spiderwicks Chronicles ein sehr junges Fantasywerk. Gar keine Frage, dass sofort Vergleiche mit den wesentlich älteren Chroniken von Narnia oder anderen Fantasyabenteuern gezogen werden. Ziemlich ungerecht, aber nicht zu verhindern. Würden wir bei allen Buch- und Filmprojekten dieser Machart gleich verfahren, kämen wir vermutlich darauf, dass die gemeinsame Grundidee einer Reise in eine für uns nicht sichtbare Welt der Feen und Kobolde, bei Lewis Carolls Alice im Wunderland zu finden ist.
Was Holly Blacks Geschichte und deren Verfilmung durch Mark Waters angeht, so kann ich jedenfalls behaupten, kein billiges Plagiat einer dieser Storys gesehen zu haben. Vielmehr besticht Spiderwicks durch eine sauber konstruierte Grundidee, fantastische Figuren, sehr gute Trickaufnahmen und gute Schauspieler.

Jared, Simon und Mallory Grace ziehen mit ihrer Mutter Helen in ein entlegenes altes Haus mitten im Wald. Dieses Haus gehörte ihrem Onkel Arthur Spiderwick, der vor 80 Jahren unter seltsamen Umständen verschwand. Seine einzige Tochter wurde kurze Zeit später für verrückt erklärt und landete im Heim. Helen(Marie-Louise Parker) muss das Haus beziehen, da sie im teuren New York nicht mehr leben kann. Ihr Mann hat sie und die Kinder verlassen. Die Trennung sorgt auch für Spannungen in der Familie, vor allem der in sich gekehrte Jared(Freddie Highmore) ist von Helen nur schwer zu erreichen. Als Jared einen alten Küchenaufzug findet, landet er plötzlich in einem versteckten Zimmer, das früher seinem Onkel Arthur als Arbeitszimmer diente. Hier findet er ein geheimes Buch, das sein Onkel vor dem Oger Mulgrath(Nick Nolte) versteckt hat. Als Zugabe lernt er auch dessen Wächter, einen kleinen Kobold, kennen. Schnell erkennt Jared, das in einer unsichtbaren Welt um ihn herum Trolle, Feen und auch der böse Oger hausen. Dieser hat nur ein Ziel, er will das Buch für sich gewinnen. Damit könnte er die Welt beherrschen. Als Mulgrath herausfindet, dass das geheime Buch geöffnet wurde, schickt er seine Schergen auf die Jagd. Sie sollen das Buch holen und die Kinder töten. Für Jared und seine Familie gibt es nur einen Ausweg: Sie müssen Arthur Spiderwick finden. Nur er kann das Buch zerstören. Eine atemberaubende Jagd durch die reale Welt und das Universum der Fantasygeschöpfe beginnt. An deren Ende, steht Mulgrath der Familie Grace Auge in Auge gegenüber.

Auch ohne ein Kenner der Literaturvorlage zu sein, hat mich Spiderwicks überzeugt. Eine wunderschöne Geschichte, mit allen Mitteln der klassischen Jugend-Fantasyerzählung gewürzt. Harmonisch und klar umgesetzt, mit einem Freddie Highmore und einer Mary-Louise Parker, die gnadenlos gut agieren. Die Fantasyfiguren sind anspruchsvoll animiert, allein da macht das Zuschauen schon Freude. Für Fantasyfreunde, und solche, die es werden wollen, ist Spiderwicks gut unterhaltende erste Wahl für einen gelungenen DVD-Abend. Für mich das absolute Highlight des Films: Die Endsequenz, in der Mulgrath kurz davor ist, das Buch in den Händen zu halten. Was dann passiert...schauen sie mal.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine Güte, deutscher geht's nimmer..., 28. Juli 2012
Von 
Markus Brylka (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimnisse der Spiderwicks (DVD)
Meinen Titel der Rezension beziehe ich auf die Dauerquerulanten, die nur das FSK-Banner hochhalten und dabei den Film an sich oftmals außer acht lassen. Ich empfinde es als überaus deutsch, irgendeine Institution darüber entscheiden zu lassen, wie ich einen Film anzuschauen habe. Meine Meinung zur FSK: Schafft sie generell ab und lasst die Rumschnipselei in künstlerisch herausragenden Werken, die oftmals nur noch verstümmelt werden. Kein Land der Welt hat eine derart harte Zensur in Sachen Film wie Deutschland, nur die paar kommunistisch regierten oder religiös angehauchten Staaten der Welt sind ähnlich krass wie die deutsche FSK.

An den "Geheimnissen der Spiderwicks" wurde gottseidank nicht herumgeschnitten, da der FSK der Fehler unterlaufen zu sein scheint, diesen Film gar nicht angesehen zu haben bevor sie ein FSK 6 d'raufgeklatscht hat.

Zum Glück hat der Film so viele positive Rezensionen, dass die paar negativen, die sich vor allem an der FSK 6 Freigabe stören, nicht sehr ins Gewicht fallen. Manche Eltern mögen aufgrund ihres verständlichen Protektionismus ein wenig überreagiert und die "Schusseligkeit" der FSK mit dem Film gleichgesetzt haben, ähnlich wie es bei "Die Brücke nach Therabitia" mit der Altersfreigabe FSK 0 passiert ist, aber der Film für sich funktioniert und ist perfekt umgesetzt. Alle Charaktere haben ihren eigenen Charme und schaffen es, die Geschichte spannend und temporeich weiter zu führen. Die Geradlinigkeit bis zum Ende bekommt der Geschichte gut, mehr Tiefgang, wie von manchem bemängelt, wäre nur mit Seitensträngen und einer deutlich längeren Spielzeit möglich gewesen, aber ein Film, den ältere / reifere Kinder schauen können muß nicht vor detailreichen Problematiken und deren Ursachen strotzen.
Schon die ersten zwei Minuten lassen den Zuschauer erahnen, dass dies kein KIKA-Film ist, die Musik untermalt die Einleitung auf düster phantastische Art ähnlich der Musik von Benjamin Brittens "Midsummernights Dream" und seiner Oper "The Turn of the Screw". Der Filmkomponist James Horner dürfte diese musikalischen Bezüge bewusst gewählt haben, denn die phantastische Welt der shakespearschen Elfen korrespondiert hier sehr passend mit der dunklen Seite der Geister und Mörder aus der Novelle von Henry James. Die Bilder zu Beginn lassen auch erahnen, dass hier Anderes zu erwarten ist als disneyhafte Leichtigkeit.

Also liebe Eltern, nehmt euch lieber die Zeit, einen Film vorher Probe zu gucken, wenn ihr mit euren Kindern zusammen einen Fernsehabend plant. Oder besser.... lest mit ihnen ein Buch. Aber all das ist vielen Eltern wohl zu viel, da schiebt man die Schuld lieber jemand anderem in die Schuhe, am besten sogar dem Regisseur selbst, der einen Film gedreht hat, ohne dabei Niedlichkeiten einzubauen und gruselige Momente außen vor zu lassen.
Typisch deutsch eben: Die Schuld hat der andere.
Ich kann mich den überaus vielen positiven Artikeln also nur anschliessen und bewerte diesen Film mit 5 Sternen
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Kinder geeignet? Meine sagen JA., 31. Januar 2012
Von 
silena (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimnisse der Spiderwicks (DVD)
Da hier einige davon abrieten, den Film Kindern unter 12 J. zu zeigen, muss ich energisch widersprechen. Meine Töchter (6 und 8 J.) haben den Film gesehen. Sie fanden ihn toll und spannend. Aber sie waren durchaus in der Lage, Wirklichkeit und Realität auseinanderzuhalten. Was ihnen Angst macht? Die Nachrichten oder Tierquälerei. Die 8jährige bekommt Albträume, wenn in den Nachrichten (auch auf dem Kinderkanal) Bilder von Erdbeben, Tsunamis oder Flugzeugabstürzen gezeigt werden. Die Jüngere heult, wenn irgendwo Tiere gequält oder erniedrigt werden, z.B. im Zirkus, im Zoo oder in einem Stall mit Massentierhaltung. So zu sehen im täglichen realen Leben und auch im Fernsehen. Und da regt man sich über Filme mit Trollen und Elfen auf?

Eltern sollten selbst entscheiden, ob ihr Kind reif genug ist, um einen solchen Film schauen zu können. Kinder sind nicht so dumm und naiv, wie wir denken. Jedes Kind individuelle Ängste. Fürchtet sich ein Kind vor Trollen: ok, fernhalten von diesem Film. Fürchtet es die Gewalt der Realität: regt euch nicht über solche Filme auf, sondern sprecht mit den Kindern.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wissen ist Macht., 20. Juli 2008
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimnisse der Spiderwicks (DVD)
Arthur ist ein eigenbrötlicher Forscher, der jenseits der bekannten Wissenschaft nach Erkenntnissen sucht. Sein Spezialgebiet sind phantastische Wesen und deren Zaubersprüche. Akribisch genau trägt er seine Erkenntnisse in ein Buch ein. Dieses Buch weckt Begierden und Arthur wird vor den Augen seiner Tochter entführt.

Achtzig Jahren später zieht eine Großnichte mit ihren drei Kindern Jared, Simon und Mallory in Arthurs Haus. Die aufgeweckten Kinder merken schnell, dass das Haus noch einen weiteren Bewohner hat. Jared findet das Buch von Arthur und kann nicht widerstehen, es zu lesen. Damit zieht er die Aufmerksamkeit der finsteren Mächte die Waldes auf Arthurs Haus.

Die Ereignisse überschlagen sich dann. Simon wird entführt und Jared rettet ihn. Die Angriffe gegen das Haus verstärken sich und als Jared auch noch einige Seiten von Arthurs Buch verliert, ist gewiss, das der Bandfluch des Hauses nur bis zum nächsten Vollmond halten wird.

Jared und seine Geschwister besuchen ihre Tante im Heim und machen sich sogar auf, Arthur zu finden. Doch die finalen Schlacht gegen den Oger und seine Mannen müssen die Kinder alleine schlagen.

Die phantastische Geschichte wird spannend erzählt. Pittoreske Szenenbilder, überraschende Wendungen und pfiffige Lösungen entführen den Zuschauer in eine ganz besondere Welt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Film!! - Aber ab 6Jahre ?! Now go!, 23. Juli 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Geheimnisse der Spiderwicks (DVD)
Also wir haben gestern zusammen mit unserer Tocher (8 Jahre alt) im Fernsehen den Film gesehen. Es sind Ferien und 20.15 Uhr stand er auf dem Programm. Da bei der Altersangabe 6 Jahre stand haben wir uns gemeinsam drauf gefreut. Also ich muß sagen, es war heftig. Also ab 6 Jahre geht gar nicht. Unsere Tochter fand ihn toll. Ich muß aber sagen, dass ich trotz ihrer Begeisterung für den Film immer wieder gefragt habe, ob sie weiterschauen möchte. Sie wollte. Ab und zu war bei mir aber das Gefühl groß, ob ich nicht besser umschalten sollte. Also ab 6 Jahre geht nicht!!!!!!!!!!!!!! Ab 10 oder 12 Jahre ist es o.k.
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