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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Chapeau, Keith Emerson
Nachdem es ja in den letzten Jahren um Keith Emerson eher still geworden ist und seine Veröffentlichungen eher zwischen "peinlich" und "so lala" rangierten, hat sich Emerson aus meiner Sicht mit einem echten Paukenschlag zurückgemeldet.

Das Album erzeugt von der ersten Minute an einen Spannungsbogen, den es bis zum Schluss durchhält! Emo...
Veröffentlicht am 22. September 2008 von B. Prott

versus
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ja, aber.......
ich habe mir die vinylausgabe dieses albums gekauft, beim anhören habe ich mir dabei "na, ja" gedacht. nachdem ich auf dieser seite 10 überschwengliche rezensenzen gelesen habe (auch wenn ein und dieselbe gleich 4 mal vorkommt und eine andere auch noch 2 mal), mußte ich mir die frage stellen, ob ich , seit den tagen der nice ewiger fan vom emo, nicht...
Veröffentlicht am 22. Januar 2009 von K. Strohmaier


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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Chapeau, Keith Emerson, 22. September 2008
Von 
B. Prott (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Keith Emerson Band (Audio CD)
Nachdem es ja in den letzten Jahren um Keith Emerson eher still geworden ist und seine Veröffentlichungen eher zwischen "peinlich" und "so lala" rangierten, hat sich Emerson aus meiner Sicht mit einem echten Paukenschlag zurückgemeldet.

Das Album erzeugt von der ersten Minute an einen Spannungsbogen, den es bis zum Schluss durchhält! Emo lässt es teilweise endlich wieder richtig krachen. Am besten gefällt mir, dass er auf seine klassischen Instrumente zurückgreift. Endlich gibt es wieder klare Klavier- oder HAMMOND-Passagen, nicht diesen zähen, undefinierbaren Soundbrei aus vielen übereinander geschichteten elektronischen Klangquellen. Dadurch hat das Album einen erfrischenden Retro-Sound ohne gestrig zu klingen. Wenn ich es vergleichen würde, klingt das Album eher wie die NICE in 2008 klingen könnten, der typische ELP Bombast steht wohltuhend im Hintergrund. Ich glaube Emerson wollte auch keine ELP Clone schaffen sondern einfach eine Keith Emerson Band von 2008.

Es hört sich für mich danach an, das Emo richtig Spass hatte beim Einspielen. Die Stücke klingen inspiriert und nicht zu Tode produziert, oft hatte ich wirklich dieses "First Take" Feeling.

Von was dieses Album inspiriert wurde, ist mir persönlich eher egal. Mir hat es jedenfalls soviel Spass gemacht, dass ich es gleich 3x hintereinander komplett angehört habe. Ich finde, dass sollte man auch tun, einfach um sich wirklich auf das Album einlassen zu können, denn es fordert den Hörer, wie zu guten alten Nice oder ELP-Zeiten.

Für mich ist es Emerson's beste CD seit langem, das liegt aber auch an Marc Bonilla. Er fügt sich toll in die Konzepte ein, seine Stimme hat Kraft und Präsenz. Sein Gitarrenspiel ist eine verstärkende Ergänzung. Somit bleibt für mich alles im sinnvollen Rahmen eines Keyboard-Albums.

Ich finde diese Keith Emerson Band hat es verdient, ernst genommen zu werden, denn das Ganze klingt um Längen besser als die letzten ELP Alben.

Im Moment stellt sich für mich jedenfalls nicht die in Emerson Interviews allgegenwärtige Frage nach einer ELP Reunion. Ich sehe nicht, dass Emerson und Lake so ein Album hinbekommen hätten, ohne sich wieder in die Haare zu bekommen. Dazu passt aus meiner Sicht diese neue Emerson Richtung (trotz ein paar kurzer Selbstzitate aus z.B. Trilogy oder BSS) einfach nicht zu den heutigen Vorstellungen eines Greg Lake.

Ich kann nur empfehlen, sich die CD mit DVD zu besorgen. Die DVD hat tolles Filmmaterial und lockere Gespräche mit Emerson und Bonilla.

Hoffentlich kommt diese Band bald live nach Deutschland, denn nur wo Emerson draufsteht ist auch Emerson drin ;-)
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen E super!, 26. September 2008
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Also jetzt bin ich baff! Nach all den halbseidenen, bemühten und doch voll in die Hosen gegangenen Versuchen ELP ab den frühen 90ern wiederzubeleben, nach einer mediokren und einer verunglückten gemeinsamen LP kommt jetzt der E ohne LP, aber mit einem gewissen Hr. Marc Bonilla (der E eh den L stimmlich besser macht, als der L selbst) und liefert da eine Scheibe, ab die man getrost als die die beste ELP Platte seit Works II (die um übrigen ohnehin eine der besten in deren discography war) bewerten kann. Wer 70er Prog grundsätzlich nicht mag, der soll hier gleich zu lesen aufhören, aber eines sei denen noch gesagt: einzigartig war der Sound von - speziell jetzt Emerson - auf jeden Fall und ist's jetzt wieder.

,Ja aber das war doch alles schon da', ,das klingt wie vor 30 Jahren', ,rückständig', ,anachronistisch', das alles stimmt, aber nur bedingt, denn: natürlich hat er da wieder seine Kirchenorgel, seinen Moog, sein Konzertflügel und auch sein Piano ausgepackt, aber Emerson hat dazugelernt; er verrennt sich auf diesem Album nicht mehr ziellos in viertelstündigen Instrumentalkeyboard parts, sondern das ist alles sehr konzise und präzise, weswegen diese Platte auch gleich mit satten 19 Titel aufwartet, bei denen die meisten kaum länger als 2einhalb Minuten dauern. Was er noch dazugelernt hat ist, daß der Arena Rock sehr gut zu seinem Kontext paßt, daß hört man bei ,Miles Away' , vor allem aber bei ,Marche Train', nämlich so, daß die Klassik Wurzeln von E diesen Stücken echt noch was hinzufügen können. Auch dem Rock'n'Roll erweist er hier mit dem kurzweiligen aber eher unaufregendem ,Gametime' nochmals seine Referenz wie seinerzeit auf ,Nutrocker', nur einen Ragtime sucht man hier vergeblich, um das alte ELP Repertoire komplett zu machen; und achja: brustschwache Säuselballaden a la ,Lucky Man' gibt's hier gottseidank auch nicht, die werden durch schöne an Bach erinnernde barocke Instrumentalparts ersetzt. ,A Place To Hide' kommt dem Lake'schem Geschmalze noch am nächsten, ist aber trotzdem eher eine power Rock Ballade. Bei Miles Away Pt. 1 zeigt E außerdem noch wie man den New New Rock mit Prog locker, eingängig und interessant zugleich verbinden kann, die bekommt man eine ganz neue Perspektive auufgezeigt.

Das Beste an dem Album aber ist: hier stimmt die Qualität der Kompositionen; genauso hätte man sich damals die ELP comeback LP gewünscht, aber so macht's halt jetzt der E ohne LP alleine....das sich das nochmal ausgeht!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen E super!, 26. September 2008
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Keith Emerson Band (Audio CD)
Also jetzt bin ich baff! Nach all den halbseidenen, bemühten und doch voll in die Hosen gegangenen Versuchen ELP ab den frühen 90ern wiederzubeleben, nach einer mediokren und einer verunglückten gemeinsamen LP kommt jetzt der E ohne LP, aber mit einem gewissen Hr. Marc Bonilla (der E eh den L stimmlich besser macht, als der L selbst) und liefert da eine Scheibe, ab die man getrost als die die beste ELP Platte seit Works II (die um übrigen ohnehin eine der besten in deren discography war) bewerten kann. Wer 70er Prog grundsätzlich nicht mag, der soll hier gleich zu lesen aufhören, aber eines sei denen noch gesagt: einzigartig war der Sound von - speziell jetzt Emerson - auf jeden Fall und ist's jetzt wieder.

,Ja aber das war doch alles schon da', ,das klingt wie vor 30 Jahren', ,rückständig', ,anachronistisch', das alles stimmt, aber nur bedingt, denn: natürlich hat er da wieder seine Kirchenorgel, seinen Moog, seinen Konzertflügel und auch sein Piano ausgepackt, aber Emerson hat dazugelernt; er verrennt sich auf diesem Album nicht mehr ziellos in viertelstündigen Instrumentalkeyboard parts, sondern das ist alles sehr konzise und präzise, weswegen diese Platte auch gleich mit satten 19 Titel aufwartet, bei denen die meisten kaum länger als 2einhalb Minuten sind. Was er noch dazugelernt hat ist, daß der Arena Rock sehr gut in sein sound-universum paßt, daß hört man bei ,Miles Away' , vor allem aber bei ,Marche Train', nämlich so, daß die Klassik Wurzeln von E diesen Stücken echt noch was hinzufügen können. Auch dem Rock'n'Roll erweist er hier mit dem kurzweiligen aber eher unaufregendem ,Gametime' nochmals seine Referenz wie seinerzeit auf ,Nutrocker', nur einen Ragtime sucht man hier vergeblich, um das alte ELP Repertoire komplett zu machen; und achja: brustschwache Säuselballaden a la ,Lucky Man' gibt's hier gottseidank auch nicht, die werden durch schöne an Bach erinnernde barocke Instrumentalparts ersetzt. ,A Place To Hide' kommt dem Lake'schem Geschmalze noch am nächsten, ist aber trotzdem eher eine power Rock Ballade. Bei Miles Away Pt. 1 zeigt E außerdem noch wie man den New New Rock mit Prog locker, eingängig und interessant zugleich verbinden kann, da bekommt man eine ganz neue Perspektive aufgezeigt.

Das Beste an dem Album aber ist: hier stimmt die Qualität der Kompositionen; genauso hätte man sich damals die ELP comeback LP gewünscht, aber so macht's halt jetzt der E ohne LP alleine....das sich das nochmal ausgeht!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ja schon, aber nicht ganz..., 7. Oktober 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Keith Emerson Band (Audio CD)
Er ist also zurück, Welcome Back My Friends...
Deutlich frischer als das, was er mit Lake und Palmer auf den letzten, teilweise verheerenden Live-Alben (besonders übel, Live in Poland) angeboten hat. Es bestand ja berechtigte Angst dass Emerson spieltechnisch betrachtet nie wieder seine frühere Klasse erreichen würde. So gesehen überrascht das Album, ist doch eine Energie spürbar wie schon lange nicht mehr. Bonillas's Vocals und Gitarrenarbeit weiß zu überzeugen und zu Bisonette muss man nicht viel schreiben.
Technik und Sound sind also Einwandfrei. Wie sieht es denn mit der Musik, mit den Kompositionen aus?
Nun, als Suite würde ich das Ganze nicht beschreiben wollen, dafür haben die einzelnen Fragmente zu wenig mit einander zu tun. Das Auftauchen eines Themas am Anfang und Ende halte ich nicht für ausreichend um den ganzen ein Werkcharakter zu verleihen wie es bei Tarkus der Fall ist. Dennoch gefällt es weil man den "alten Emerson" heraus hört und das ist es ja was man eigentlich will.
Ein echtes Highlight findet man etwas unerwartet auf der DVD, nämlich Aufnahmen eines Konzertes in Ungarn (?). Was für eine Power, fast wie in den ersten Tagen von ELP. Unglaublich auch die "Rockversion" von Emersons Piano Concerto No.1, wirklich beeindruckend.
Für existierende ELP Fans sicher eine Empfehlung, für Musikfreunde die Emerson noch nicht kennen wären frühere ELP Alben geeigneter.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nice, ELP....feat. Marc Bonilla, 22. März 2010
Von 
Marc Colling "luxkling" (Dalheim Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Keith Emerson Band (Audio CD)
Sehr überraschend für die richtigen Fans.....das ist das mindeste,was man zu diesem Werk sagen kann. Keith hats wirklich nochmal hingekriegt, und die eventuelle Reunion von ELP spielt in diesem Moment keine Rolle mehr. Denn was ELP auf ihren letzten Platten verbrochen haben, resp. live vorgeführt haben, war wirklich unter aller S.....

Emerson schafft es, besonders in seiner 15teiligen Suite, welche den Grossteil der Platte einnimmt, ohne übertriebenen Bombast, die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Natürlich hat Marc Bonilla einen nicht unerheblichen Anteil an dieser Leistung. Als Sänger (Greg Lake ist live mittlerweile ein unzumutbarer Sänger geworden), Gitarrist und Komponist ist er eine wertvolle Stütze für den Meister der Hammondorgel.

Die Instrumentierung....wunderbar. Analoge Keyboards, wie man sie heute nur noch selten hört (vielleicht noch bei Rick Wakeman), geniale Pianobrücken und eine sehr gelungene Rhytmustruppe zeigen uns hier, wie ELP oder Nice heute klingen könnten wenn, tja wenn....

OK, die 4 letzten Songs fallen leicht ab, Gametime sogar stark, aber das schmälert nicht den Gesamteindruck. Besonders da es noch eine DVD dazu gibt mit einem Konzert aus Ungarn.....und dieses Konzert hat es wahrlich in sich, auch wenn es filmisch nicht perfekt ist. Doch auch dies sollte niemanden stören, denn musikalisch wird absoluter Hochgenuss geboten.

Definitiv kein Fehlkauf, sondern nur lohnenswert.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Emerson will's nochmal wissen, 25. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Keith Emerson Band (Audio CD)
Seit sich ELP vor 10 Jahren zum bisher letzten mal getrennt haben, hat Keith Emerson einige Alben in unterschiedlichen Stilen (leider auch von unterschiedlicher Qualität) veröffentlicht. "Keith Emerson Band feat. Marc Bonilla" ist wieder ein echtes Progressiv Rock Album. Die ersten 15 Titel sind im Stil eines Konzeptwerks miteinander verbunden, die letzten 4 Titel sind separat. Von Stil und Instrumentierung her erinnert Emerson's Musik stark an die "Tarkus"- und "Trilogy"-Phase von ELP Anfang der 70-er - es werden zwar moderne Keyboards benutzt, diese werden jedoch sehr gut durch Hammond, Moog und Piano ergänzt. Sound und Musik klingen in keinster Weise antiquiert. Ein potenzieller Single Hit oder radiotaugliches Material findet sich nicht auf diesem Album. Aufgrund von Konzept und Machart drängt sich natürlich der Vergleich mit ELP in den 70-ern auf - was jedoch nicht fair wäre: Emerson Lake & Palmer waren zu dieser Zeit eine der größten Rockbands dieses Planeten, die meisten ihrer damaligen Werke sind zu Klassikern der Rockmusik geworden. Diesen Status wird "Keith Emerson Band feat. Marc Bonilla" sicher nicht bekommen. Was bleibt, ist ein Stück hervorragender Prog-Rock, dem man einen angemessenen Erfolg wünscht. Einen Stern Abzug gibt's wegen der Selbstzitate, die nicht wirklich sein müssten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wiederauferstehung des Keyboardderwisch, 4. Oktober 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Keith Emerson Band (Audio CD)
Als ich mir die CD bestellte machte ich mir nicht viel Hoffnungen als Emerson Lake and Palmer Fan der ersten Stunde wieder einmal etwas zünftiges von Keith Emerson zu hören zu bekommen. Außerdem war ich skeptisch den Meister der Tasten mit einem Ex Deep Purple Gitarristen zusammengespannt zu wissen, wo doch für mich gerade das Fehlen der E-Gitarre ELP wohltuend vom damaligen Hardrock Einheitsbrei abhob. Meine Überraschung bezüglich der Platte war dann doch einigermaßen groß. Nicht nur dass Keith Emerson wieder zu seinen altbewährten Tasteninstrumenten wie Hammond und Moog zurückgreift, auch die Singstimme von Marc Bonilla erinnert an Greg Lake in seinen besten Tagen. Man kann natürlich sagen diese Art von Musik sei schon etwas angestaubt, aber meiner Meinung fehlt gerade diese Mischung von VirtuoKeith Emerson Bandsität und bombastischen Wohlklang im heutigen Spektrum der Rockmusik. Was die Gitarre von Marc Bonilla betrifft muß ich meine Vorurteile zurücknehmen, es wird mit dem Einsatz gespart und bei den Stücken wo Bonilla in die Tasten greift ergänzt er die Tastenakrobatik von Keith Emerson perfekt. Wenn man die Mannen dann noch auf der DVD für 4 Stücke aus der ELP - Zeit "Live in Hungaria" sieht ist man restlos überzeugt : Die Jungs gehören noch lange nicht zum alten Eisen
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ja, aber......., 22. Januar 2009
Von 
K. Strohmaier "k_strohmaier" (graz/österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Keith Emerson Band (Audio CD)
ich habe mir die vinylausgabe dieses albums gekauft, beim anhören habe ich mir dabei "na, ja" gedacht. nachdem ich auf dieser seite 10 überschwengliche rezensenzen gelesen habe (auch wenn ein und dieselbe gleich 4 mal vorkommt und eine andere auch noch 2 mal), mußte ich mir die frage stellen, ob ich , seit den tagen der nice ewiger fan vom emo, nicht einen hördefekt aufzuweisen hätte. somit habe ich mir noch die cd+dvd angeschafft (alles auf amazon.de :-) ), denn ich hätte ja etwas versäumt haben können.

nachdem ich mich sachkundig gemacht habe, erlaube ich mir mein subjektives empfinden an dieser stelle kundzutun.

der marc bonilla ist kein besserer greg lake, seine fuddlerei an der gitarre und sein gesang würden bestens in eine trash metall band passen, möglicherweise hat der emo eine gewisse affinität zu potenziellen heavy-metallisten, war doch einmal der lemmy sein roadie, auch hat ihm dieser den umgang mit den dolchen beigebracht. einen musikalischen gewinn in der gegebenen richtung bedeutet ein solcher partner jedoch nicht, auch wenn beide wahrlich viel spaß beim musizieren hatten.

besonders auf der dvd werden dem geneigten hörer stücke gezeigt, die auch von elp dargeboten wurden. ebenfalls wie die beiden anderen buchstaben von elp, kann sich der emo musikalisch nicht von der musik dieser band lösen und bietet eben neue variationen von nummern, die seinerzeit schon besser intoniert wurden, somit kann ich als alter fan wieder einmal nur eine reunion empfehlen, da sich ansonsten nur immer vergleiche mit der originalband anbieten und die fallen für die neueren zusammensetzungen nicht immer positiv aus.

natürlich bietet das album 19 neue kompositionen, aber aus meiner sicht fallen die bei weitem weniger originell aus als die sachen der vielgeschmähten soloalben oder soundtracks des tastenmeisters. ein zwingendes revival des progrocks bedeuten diese jedenfalls nicht. vom hoheprister dessen würde man/frau sich mehr erwarten können, eben längere durchkomponierte nummern in einer , wie man so schön sagt "progressiven" instrumentierung zeitgerechter art. zumindest könnte aus der moog'schen telefonzentrale mehr rausgeholt werden. wenigstens kann ich froh darüber sein, dass der monströse gx-1 abgebrannt ist und das umfeld damit nicht mehr akustisch belastet werden kann.
es mag schon sein, dass das album aus heutiger sicht musikalisch sogar originell wirkt und viele damit eine freude haben, mich als ewigen fan stimmt das werk eher traurig, somit träume ich von einem revival von elp, da ein solches von den nice personell leider nicht mehr möglich ist, alleine die musikalität eines carl palmer kann auch nicht durch eine größere band aufgewogen werden.
wäre ich ein junger hörer, würde mich dieses werk nicht zum progrock hinführen, als altspatz hingegen habe ich cd+dvd, wie auch die lp in die sammlung eingegliedert und streichle diese hin und wieder aus sentimentalität beim abstauben.
ehrlich gesagt hat mir der auftritt der herren emerson und lake bei der sendung 50 jahre rock (die liebeslieder) moderiert von thomas gottschalk besser gefallen als das hier, zumindest auf der dvd dargebotene.....aber das klingt ja schon so als würde ich mich genauso über carmen nebel und hansi hinterseer freuen. so jetzt schließe ich ab und lege mir meinen absoluten favoriten von elp auf, nämlich "tarkus" und zur bekräftigung meiner liebe "still you turn me on" :-) zum schluss gebe ich noch "hang on to a dream" von den nice drauf ;-)
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Welcome back my friends, 22. September 2008
Von 
Vieweg Andre "DJ rockchannel.de" (Schwabach, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Keith Emerson Band (Audio CD)
Welcome back my friends to the show that never ends - Ladies and Gentleman - Emerson, Lake and
Palmer!" Mit diesem Satz ließen sich 1973 Keith Emerson (keyboards) und seine beiden musikalischen Mitstreiter Greg Lake (Guitars & Bass Guitars) und Carl Palmer (Drums & Percussions)
damals auf ihrer Welttournee zu Beginn eines jeden Konzertes ankündigen. Genauso betitelten sie dann auch 1 Jahr später den dazu erschienen 3-fach LP-Livemitschnitt, der diese Supergroup" auf dem Höhepunkt ihrer Kreativität und ihres Erfolges dokumentiert.

Die Band (von der Presse, Fans und der allgemeinen Öffentlichkeit wegen des langen Gruppennamens meist nach ihren jeweiligen Initialen nur ELP" genannt) wurde damals mit Superlativen überhäuft. Egal ob es sich um Plattenverkäufe, Tourequipment, größte Konzertarenen handelte, für alle diese Begriffe und eben auch für Gigantismus stand der Name ELP". Allerdings muß man auch anmerken, daß der insgesamte Megaerfolg einem ordentlichen Fundament zu Grunde lag, das sich auf Kreativität, künstlerischem und musikalischen Können und -jawohl- auch Showtalent gründete.

ELP wird heutzutage oft in Rocklexika und von der schreibenden Zunft als Miterfinder des sog. Bombastrocks" genannt. Damit sind folgende Dinge gemeint: Lange z.T. ausufernde Songs und
Arrangements, schwerer pompöser Sound der durch keyboards und Synthesizer dominiert wird (wie der Heavy Metal durch verzerrte E-Gitarren) und von der Klassik" stark beeinflußt ist. Manche Zeitgenossen sehen ELP auch als Pioniere des später aufkommenden Prog-Rock", der die eine oder andere Parallele aus ihrem Sound übernommen hat.

Seit dem Split von 1979 hat es die Band insgesamt noch ca. dreimal geschafft sich zu reformieren ( einmal davon mit dem inzwischen leider verstorbenen Cozy Powell anstelle von Carl Palmer Mitte der
Achtziger hinter der Schießbude"). Seit mehreren Jahren jedoch liegt ELP wieder auf Eis und die
Drei" frönen ihren eigenen Projekten. Soviel zur Vorgeschichte für Leute, die mit ELP bisher nichts am Hut hatten bzw. zur Backgroundbeleuchtung von Keith Emerson, dessen neuestes Machwerk mir nun vorliegt.

Sehr gespannt und neugierig lege ich nun den Silberling in die Lade meines Players und hoffe inständig, daß mich mein Tastengott" nicht enttäuscht. Verwundert lese ich auf der Coverrückseite, daß gleich 19 Songs über mich hereinbrechen werden, was sich aber im Nachhinein aufgrund der Gesamtspieldauer von rund 51 Minuten relativiert da manche Titel ineinander übergehen und im Gegensatz zu früher sehr kurz ausgefallen sind.

Die Mitstreiter seiner derzeitigen Band sind mir gänzlich unbekannt (auch der im Banduntertitel erwähnte Gitarrist und Sänger Marc Bonilla). Deswegen kurz mal auf die Homepage vom Chef"
gerutscht um etwas mehr über die anderen drei Kollegen zu erfahren. Es handelt sich um Musiker, die schon einiges an Erfahrung in der Szene gesammelt und sich inzwischen ein sehr gutes Niveau erspielt haben (etwas anderes würde vermutlich Herr Emerson in seinem Dunstkreis auch nicht dulden).
Beim ersten Gesangstrack von Marc Bonilla fällt mir vor Ungläubigkeit fast das Cover aus der Hand, da dieser bis auf Nuancen und von den Klangfarben her wie Greg Lake singt. Hat Keith ihn etwa deshalb für seine Band auserkoren - ein Schelm wer Böses dabei denkt. Auf diese Weise wird beim Hörer die Nostalgie geweckt, dazu klingt die ganze Scheibe so als wäre ELP still alive". Emerson vergräbt sich wieder in seine üppige Keyboardburg" (u.a. mehrere Moog-Synthesizer", Steinway"-Flügel und obendrein die obligatorische markante Hammond"-Orgel). Aber konnte man im Vorhinein soundmäßig etwas anderes von diesem Tastenflitzer" erwarten? Ich behaupte nein, was aber nicht im Geringsten negativ gemeint ist. Als Künstler muß man halt größtenteils die Erwartungshaltung seines Publikums erfüllen (der er mit diesem Album gerecht werden dürfte). Neben vielen Instrumenten- u. Rhyhmuswechseln sind auch unterschwellige Jazz und Hardrockanleihen zu vernehmen, die jedoch nur seine Vielseitigkeit und die gebotene Qualität dieses Albums insgesamt unterstreichen. Aber vorsicht: Wenn Mr. E. der Rappel packt, gibt es als nächstes vielleicht ein reines Klavieralbum" inklusive Symphonieorchester - die dazu notwendigen Fähigkeiten und Ideen hat er schon desöfteren in seiner langen Karriere unter Beweis gestellt. Von mir gibt es jedenfalls für dieses Produkt (und für das lebendes Denkmal Keith Emerson" obendrein) fünf Sterne!!! Thomas
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5.0 von 5 Sternen Schon schön, 9. September 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Keith Emerson Band (Audio CD)
Prog is not dead. It only smells funny. Emerson ist endlich von seinem Oldiestatus losgekommen und musiziert mit einer kompetenten Band ohne Legendenstatus. Das tut der Musik gut, welche er mit erfunden hat. Und was er hier abliefert verdient den Respekt aller manuell Behinderten(er spielt wohl noch mit einer Hand und lässt sich von anderen Händen helfen)Erik Satie hätte auch mit Händen und Füssen gespielt, besonders auf der Kirchenorgel.Barrelhouse passt hier nicht, aber das übersehe ich mal.
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Keith Emerson Band
Keith Emerson Band von Keith Emerson (Audio CD - 2008)
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