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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Versüßen der Wartezeit..., 9. September 2008
Von 
Maik Preißer (Halle(Saale)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Cover Your Heart/The Anvil Pants Odyssey [CD + DVD] (Audio CD)
Black Light Burns liefern mit "Cover Your Heart" ihr inoffiziell 2. Album ab. Inoffiziell deswegen, weil es sich hierbei um ein Cover-Album mit zusätzlichen, bisher (un-)veröffentlichen Instrumentals handelt.
Aber erstmal von Anfang an: BLB ist die neue Band des ehemaligen Limp Bizkit-Gitarristen Wes Borland. Zusammen mit Josh Freese, Danny Lohner (beide Nine Inch Nails) und Josh Eustis (Telefon Tel Aviv) nahm er 2007 das von Fans und der Kritik sehr gut aufgenommene Album "Cruel Melody" auf. Da seine Band-Kollegen anderweitig beschäftigt waren, war es nun Zeit, sich neue Bandmates zu suchen. Somit stießen Sean Fetterman, Nick Annis und Marshall Kilpatric zur Band, mit denen Wes auch eine ausgiebige US-Tour absolvierte. Während dieser Tour fing die Band an, sich Gedanken über ihr Bühnenprogramm zu machen, welches sie dann mit ein paar Coversongs auflockern wollten. Die Band suchte nach anderen Bands, die Fans von BLB sicherlich nicht hören würden. Damit kam eine Lawine ins Rollen, die schließlich "Cover Your Heart" ausspuckte - dem ersten Album aufgenommen mit neuer Besetzung.
Hierauf hört man Interpretationen von Songs von Duran Duran, Fiona Apple, Iggy Pop, Love and Rockets, PJ Harvey, Sisters of Mercy, etc.
BLB schaffen es auf dieser Platte gut, die Originalsongs zu nehmen, sie durch den Rock-/Industrial-Mixer zu drehen und eine Prise BLB hinzuzugeben. Somit entstanden teilweise ganz neue Songs, die nur durch ihre Texte an das Original erinnern. Als Dreingabe gibt es 7 Instrumentalstücke, die (bis auf "Drowning Together, Dying Alone") alle schonmal vorher irgendwo zu hören waren.
"Cover Your Heart" ist alles andere als ein Ausnahmealbum. Selbst bei BLB-Fans (und besonders bei den "Wes Borland fällt ohne Limp Bizkit auf die Schnauze"-Schreiern) stieß das Album auf Ratlosigkeit und Abscheu.
Es kommt sicherlich nicht an das hervorragende "Cruel Melody" heran, aber wenn man es sich mehrmals in dem Bewusstsein anhört, dass es sich um ein Spaßalbum handelt, welches aus eine Laune heraus enstanden ist und auf dem die meisten Songs aus der Feder anderer Musiker stammen, dann ist es doch ganz unterhaltsam und man entdeckt einige sehr gute Songs darauf.
Empfehlungen sind auf jeden Fall "Lucretia My Reflection", "Hungry Like The Wolf", "Rid Of Me", "Blood Red Head On Fire" (Borland covert sich selbst), "On The Bound" und "So Alive". Auch das o.g. Instrumental "Drowning Together, Dying Alone" ist ein wunderschöner Song.
Alles in allem ist "Cover Your Heart" als Überbrückung zwischen "Cruel Melody" und dem nächsten BLB-Album zu verstehen, was den Fans einfach nur die Wartezeit versüßen soll. Ich denke, man kann es mögen oder halt nicht. Deswegen bekommt das Album von mir 3 Sterne.
Den zusätzlichen Stern bekommt die beigepackte DVD "The Anvil Pants Odyssey", welche eine schön gemachte Doku über die erste Tour von BLB sowie alle veröffenlichten Musikvideos der Band und das Making-Of des Lie-Videos beinhaltet.

PS. Wer sich erstmalig mit BLB beschäftigen will, sollte lieber zu "Cruel Melody" greifen( die europäische Version ist zensiert, also besorgt euch lieber die Amerikanische), da hier das wirkliche Talent des Wes Borland zum Vorschein kommt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Strange but good, 18. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Cover Your Heart/The Anvil Pants Odyssey [CD + DVD] (Audio CD)
Eigentlich kann ich meinem Vorredner nichts mehr hinzufügen.
Mindestens der Name Wes Borland sollte jedem hier ein Begriff sein und einen oder mehrere Hörschnipsel des vorigen Albums "Cruel Melody" haben gezeigt, welch musikalisches Genie in seiner Person steckt. Ich persönliche mag den dunkel-angehauchten Gitarrensound, die agressiven aber gezielt gesetzten Gitarren-Riffs und die Komplexität Borland's Lieder. Unter dem neuen Album hatte ich mir jedoch "lediglich" die Weiterführung seines bisherigen Songwritings versprochen.

Mit "Cover your heart..." erhält der Hörer jedoch wesentlich mehr Power, strange Sounds und teilweise schwer verauliche Musik als erwartet. Trotz einer gewissen Eingewöhnungszeit muss ich jedoch sagen, dass mir auch dieses Album sehr gut gefällt. Es zeigt zum einen den Ursprung von Borlands Stilbildung und zum anderen erneut wieviel Kreativität er in bereits geschriebene Songs einbringen kann. Das er hierbei teilweise hart an die Grenzen des zumutbaren geht, kann das ein oder andere Ohr stören. Ich konnte mich hier relativ schnell einhören und Gefallen an den schrägen Songs finden.

Wer sich traut, über den Tellerrand hinauszuschauen um Neues kennenzulernen und um genauer hinzuhören, wird bei diesem Album sicherlich belohnt.
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