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am 28. August 2006
Inhalt:

Bei seinem jüngsten Opfer Michael (Todesmaske) hinterläßt Jigsaw eine an Detective Matthews (blass: Donnie Wahlberg) gerichtete Nachricht, der allerdings noch keine Ahnung hat, was ihm in Kürze bevorsteht. Zwar kann der Killer kurze Zeit später in seinem Versteck gefasst werden, doch schnell wird klar, dass Jigsaw seine Festnahme durch die Polizei minutiös geplant hat, um mit dem Detective eines seiner perversen Spiele zu spielen. Als Matthews und seine Leute in einem Nebenraum des Verstecks mehrere Videomonitore entdecken, kann der Polizist nicht glauben, was auf den Bildschirmen zu sehen ist: In einem Haus an einem unbekannten Ort hält der wahnsinnige Killer mehrere Menschen gefangen, unter ihnen auch Matthews Sohn. Die Eingeschlossenen atmen ein tödliches Nervengas ein, welches innerhalb von zwei Stunden unweigerlich zum Tod führen wird. Um an eine der im Haus versteckten rettenden Spritzen mit dem Gegenmittel zu kommen, müssen die Gefangenen Hinweisen nachgehen, die mit nicht weniger versteckten, aber umso tödlicheren Fallen gekoppelt sind ...

Bewertung:

Wenn Sie bei diesem Film Ihre Erwartungen nicht zu allzu hoch schrauben und bedenken, dass es sich um eine Fortsetzung handelt, erwarten Sie spannende und unterhaltsame 89 Minuten (ungeschnittene Version) mit viel Blut und noch mehr Gewalt. Falls Sie allerdings hoffen, dass SAW 2 seinem Vorgänger in Sachen Spannung und Originalität das Wasser reichen reichen kann, werden Sie doch leicht enttäuscht sein.

Auf dem Regiestuhl nahm der bis dato völlig unbekannte Darren Lynn Bousman Platz (von ihm stammt auch das Skript), der bislang hauptsächlich Musikvideos drehte und mit diesem Film seinen ersten großen Blockbuster ablieferte. Insbesondere in den USA war das Sequel ein Riesenerfolg und schoss dort sofort auf Platz 1 der Kino-Charts, für einen Horrorfilm sicherlich keine Selbstverständlichkeit. Den düsteren Stil des ersten Teils behielt Bousman bei (alles andere wäre auch ein fataler Fehler gewesen), doch dass er eigentlich Musikvideospezialist ist und bislang keinen großen Spielfilm inszeniert hat, merkt man der Fortsetzung, zumindest teilweise, an. Immer wieder werden eigentlich gute Szenen durch viele hektische Schnitte (die gab es zwar auch im ersten Teil, jedoch an den richtigen Stellen) der Spannung beraubt. Was hätte man allein schon aus der eigentlich guten, jedoch verschenkten Eröffnungsszene mit dem geteilten Helm alles machen können! Das Ableben der Gefangenen, von denen einige in die präparierten Fallen tappen, läßt den Zuschauer ziemlich kalt und berührt kaum, zumal Bousman im Gegensatz zum ersten Teil auf Charakterzeichnung der Eingeschlossenen komplett verzichtet hat und durch die Vielzahl der Opfer für reichlich Unübersichtlichkeit sorgt. Als Zuschauer wartet man eigentlich nur darauf, dass eine der unsympathischen Figuren das Zeitliche segnet und zwar auf so originelle Weise wie möglich. Die Stars in SAW 2 sind diesmal ganz klar die versteckten Fallen, die deutlich fieser (Ofen) und blutiger (Rasierklingen) als im ersten Teil ausgearbeitet sind und jeden, der auf brutale Tötungsszenen und viel Blut steht, voll auf seine Kosten kommen läßt. Das ist zwar alles schön und gut und erfreut das Herz des Horror-Fans, aber sollte der für Halloween 2006 angekündigte dritte Teil ähnlich gestrickt sein und neben einer eher nur durchschnittlichen Handlung nur mit noch härteren und noch extremeren Tötungsszenen aufwarten können, dürfte sich der Plot sehr schnell abnutzen und Langeweile aufkommen (wie bei Final Destination 3). Ein bißchen mehr Handlung bei gleichbleibendem Gewaltpegel darf es beim nächsten Mal schon sein.

Technisch gibt es an der DVD nicht viel auszusetzen. Der Ton ist erstklassig und erfreut mit sattem Sound und räumlichen Effekten, die erheblich zur düsteren Stimmung dieses abgrundtief bösen Films beitragen. Die Bildqualität ist wie beim Vorgänger nicht optimal (es fehlt eindeutig an Schärfe), sorgt jedoch mit ihrem verwaschenen und dreckigen Bild für eine bedrohliche Atmosphäre, die dem Film hervorragend steht. Bei den Extras ist der unterhaltsame und deutsch untertitelte Audiokommentar der Darsteller hervorzuheben. Ein guter Grund, sich die neuen blutigen Spiele des Puzzlemörders noch einmal anzuschauen.

Fazit:

Trotz der hohen Erwartungen, die man aufgrund des phänomenalen Erstlings an diese Fortsetzung hatte und die leider nicht ganz erfüllt wurden, bewegt sich SAW 2 deutlich im oberen Drittel aktueller Horrorfilmproduktionen (insbesondere die unerwartete und überraschende, wenn auch nicht hundertprozentig glaubwürdige Schlußpointe hebt den Film deutlich über den Genredurchschnitt) und sollte in keiner DVD-Sammlung fehlen. Insbesondere die Doppel-DVD im schicken Buchdesign mit vielen weiteren Extras schmückt jedes DVD-Regal (es braucht wohl nicht weiter ausgeführt werden, dass sich meine Rezension ausschließlich auf die ungekürzte Version des Films bezieht). Insgesamt eine solide und sehenswerte Fortsetzung, beim fast schon legendären Vorgänger zieht SAW 2 jedoch den kürzeren.
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am 2. März 2010
Dieses Steelbook enthält den amerikanischen Director's Cut von Saw I und die amerikanische Unrated-Version von Saw II.
Ersterer ist bis auf eine Kleinigkeit identisch mit dem Director's Cut, der auch in der Collector's Edition veröffentlicht wurde. Die Unrated von Saw 2 hingegen ist nur in diesem Steelbook erhältlich, hier gibts bei der Collector's Edition nur die Kinofassung.
Auch die Dokumentationen "Jigsaw Report" und "Scott Tibbs Dokumentation" sowie der Saw-Kurzfilm sind nur hier zu finden.
An der Ausstattung der DVDs gibts nichts zu meckern, Bild- und Tonqualität sind im grünen Bereich und Extras sind auch reichlich vorhanden.
Wer die Collector's Editions von Saw I und Saw II bereits hat, braucht dieses Steelbook nicht unbedingt, für Komplettisten jedoch ist es Pflicht.
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am 6. Dezember 2006
Als ich den ersten SAW Film gesehen habe war ich sehr begeistert, aber der Zweite übertrifft den ersten in Längen! Leider hat Kinowelt hier "nur" die um ca. 2 Minuten gekürzte/entschärfte Kinoversion veröffentlicht. Daher ist ein Kauf dieser DVD nicht unbedingt zu empfehlen, da bereits im Februar, zum Kinostart von SAW III, die Unrated Fassung erscheinen wird. Ich selber habe auch den Fehler gemacht und habe mir diese r-rated Version gekauft. Da ich aber ein UNCUT "vernatiker bin, ist klar, dass ich im Februar nocheinmal Geld für den gleichen Film ausgeben werde.

Also bei der heutigen Filmindustie heißt es einfach warten, warten, warten!
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am 24. August 2008
... mit bedeutend mehr Brutalität und dafür doch mit einer ziemlich schwachen Story.

"Saw II" lief Gefahr in den großen Fussstapfen des Vorgängers zu versinken. Somit waren die Macher gezwungen eine komplett neue Story zu entwickeln, damit sie ebenso den "Überraschungseffekt" für sich entscheidet, wie auch den Spannungsbogen auf einem hohen Niveau hält. Somit beginnt "Saw II" gleich mit einer Szene, wo ein Mann aus der Bewusstlosigkeit aufwacht und von einer Glühbirne geblendet wird. Er blickt sich in dem kargen Raum um und sieht einen Fernseher, der ihm zeigt, was gleich passieren wird, denn die Puppe des Jigsaw-Killers erklärt, dass er eine Todesmaske um den Hals trägt, die sich mit rostigen Nägeln gespickt, blitzartig schließen wird, wenn er sie nicht vorher abnehmen kann. Wo der Schlüssel für diese Maske ist? Direkt in seinem Auge...

Damit beginnt die schonungslose Fortsetzung der Saw-Reihe. Diesesmal rückt der Killer mehr in den Vordergrund - dies sorgt dafür das "Saw II" eine ähnliche unheimliche Spannung entwickelt wie der erste Teil. Die Fallen bieten das hohe Niveau eines kranken Geistes. Leider sind nur diesmal die "Opfer" aus irgendwelchen C-Movies gecastet worden, denn so ist der Handlungsablauf phasenweise dümmlich und vorhersehbar. Das Ende des Films trifft den Zuschauer allerdings noch einmal mit voller Wucht. So dass man sich im Grunde schon auf den dritten Teil der Reihe freut... ;)

Fazit:
"Saw II" legt noch mal eine Schippe drauf in Sachen Brutalität und "Tötungsmöglichkeiten". Der Zuschauer erfährt mehr über den Jigsaw-Killer. Leider hängt die Story phasenweise ziemlich durch oder wird einfach nur dümmlich. Das packende Ende ist allerdings wieder super spannend. Nichtdestotrotz halte ich "Saw II" für den schwächsten Teil der Reihe - 3 Sterne.
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am 9. Juni 2008
SAW 2

Das Töten geht weiter und wieder muss der Jiggsaw nicht unbedingt selbst Hand anlegen. Zum einmal wieder teuflisch ausgeklügelte Fallen, zum anderen macht sich die Opfergruppe, diesmal sind es gleich mehrere, die Jiggsaw bestrafen will, selbst das Leben schwer. Von außen kann die Sondereineingreiftruppe das geschehen nur hilflos verfolgen und selbst als sie ziemlich schnell den Jiggsaw im scheinbaren Gewahrsam hat, hilft auch dies nicht wirklich weiter. Spannend, an die Belastbarkeit der Nerven gehend und mit überraschenden Wendungen ist diese Fortsetzung des Überraschungserfolges SAW gespickt.
Der Film endet so, dass er neugierig auf die Fortsetzungen macht.
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am 5. März 2015
Vorsicht lieber Interessent , die Kinofassung oder auch FSK- 18 Fassung weist über 50 Schnitte auf mit einer fehlenden Gesamtlaufzeit von ca. zwei Minuten.
"Saw", dieser raffinierte Alptraumthriller war die Kinosensation des Jahres 2004, ist bis heute der erfolgreichste Independent Film aller Zeiten und die Fans lechzten nach einer Fortsetzung.
Dies gab den Kreativteam um James Wan, Drehbuchautor Leigh Wannell und Darren Lynn Bousman die Möglichkeit ihr komplex arrangiertes über mehrere Teile (letztendlich wurden es bisher sieben) angelegtes Schreckensszenario nun in Angriff zu nehmen.
Wo "Saw" noch als eigenständiger Thriller funktioniert, ist bereits "Saw 2" ohne Vorkenntnis des Originals nicht mehr nachvollziehbar.
Denn in "Saw 2" bereits beginnen sich teilweise, in den folgenden Filmen noch viel ausgiebiger, die einzelnen Handlungsteile zu durchdringen, werden zu einem in sich geschlossenen aufregenden Labyrinth aus ineinander verschachtelten Zeitebenen, Rückblicken, Perspektivwechseln und neuen spannenden Puzzleteilen, die ein Gesamtmosaik des Grauens entwerfen.
Diese Verknüpfung wurde in vielen Horrorserien bereits ebenfallls versucht. Man denke an die "Freitag der 13", "Halloween", oder "Nightmare" Reihe, in der gleichsam die Figuren meist kläglich untalentiert ausgebaut wurden, doch nirgendwo gelang das in seiner raffinierten Weise so überzeugend und dabei nervenzerfetzend den Puls nach oben treibend, wie in der "Saw"- Serie.
"Saw 2" ist eine der packendsten Folgen der ganzen Serie, und einer der wenigen Beispiele für einen zweiten Teil, der fast besser ist als das Original.
Das liegt daran, daß nun mehr und mehr die Gesamtintention sichtbar wird, der psychopathische Bösewicht, frappierend gut dargestellt von Tobin Bell endlich ein Gesicht bekommt, und die gesamte Inszenierung ein einziges ins Mark treffendes Kammerspiel des Entsetzens erzeugt.
Schock folgt auf Schock, atemlose schweißtreibende Ausweglosigkeit, kalte Schauer des Nervenkitzels in einem sadistischen Spiel um Leben und Sterben.
Saw, gleich furchteinflößender Schrecken im Sekundentakt, und so beginnt auch "Saw 2" mit einem grausamen Alptraumszenario.
Der Puzzlemörder läßt uns angststarrt an einer seiner perfidesten Fallen teilhaben.
Wieder befinden wir uns in einem feuchten Keller, ein Mann erwacht zitternd auf einem Stuhl sitzend.
Sein Kopf steckt in einer aufgeklappten Bärenfalle die ein wenig der monströsen Todesmaske aus dem ersten Teil gleicht. Vor ihm ein kleiner Handspiegel und ein Messer.
"Guten Tag, ich möchte ein Spiel spielen..."
Das Szenario ist denkbar grotesk und wahnsinnig, denn ein Fernseher flimmert auf. Das bereits bekannte, starr bedrohliche Puppengesicht erscheint auf dem Bildschirm, spricht mit metallischer Stimme zu dem Delinquenten.
"Zeit ihres Lebens haben sie ihr Dasein vergeudet, haben Menschen ins Unglück gestürzt. Nun können sie beweisen wieviel ihnen ihr eigenes Leben wert ist. In fünf Minuten wird diese Vorrichtung zuschnappen und ihren Kopf zermalmen. Nur der Schlüssel zu der Maschine kann sie vor dem sicheren Tod retten. Er ist versteckt. Während sie schliefen wurde er hinter ihr rechtes Auge operiert...... Wieviel Einsatz ist ihnen ihr Leben wert ?"
So in etwa klingen jedes Mal die erbarmungslosen Worte des "Jigsaw" Killers, der nicht direkt Morde begeht, sondern seine nie ganz unschuldigen Opfer quasi nach individuellem, pervertiert moralischen Richterspruch, in ein höllisches Roulettespiel um ihr nacktes Überleben schickt.
Der Mann versagt, die Falle schnappt zu, und es wird nun (neu eingeführt in die Serie) Inspektor Eric Mathews, alsbald an den schrecklichen Tatort gerufen, um im neuen Mord des "Jigsaw" Killers die Ermittlungen zu leiten.
Nach der Identifizierung der Leiche, stellt sich heraus, dass sich der Inspektor und das Opfer nicht ganz unbekannt waren.
Der Puzzlemörder hat zudem eine grimmige Botschaft für den Ermittler hinterlassen.
Eine Botschaft, die den abgehalfterten Polizisten, der zudem in ständigem Clinch mit seinem pubertierenden Sohn liegt , plötzlich den entscheidenden Hinweis auf den Aufenthaltstort des Psychopathen gibt. Eine abgelegene Lagerhalle.
Mit einem ganzen SWAT- Team stürmt Mathews das verwinkelt düstere Gebäude ohne zu wissen, daß alle nun selbst Teil im menschenverachtenden Spiel des wahnsinnig gewordenen Denkgenies sind.
Hilflos tappen sie in die Falle, und spüren die wahre Eminenz des Bösen auf.
Zusammengesunken und von seinem todbringende Hirntumor gezeichnet ,wartet hier der sardonisch lächelnde John Kramer.
Totenbleich, mit den kältesten Eidechsenaugen, die man wohl je im Horrorfilm zu Gesicht bekam, und einer Aura, die vor Gefährlichkeit das Blut gefrieren läßt.
Angsterregend charismatisch, und in seiner wahnhaft kranken, gottspielenden Erlösermentalität einer der eindrücklichsten Charakter des Genres.
Das Monster John Kramer-, verkörpert von Tobin Bell, der ähnlich ,wie Anthony Hopkins einst als Hannibal Lecter dem Genre hiermit einen unvergesslich bösen, dabei äußert ambivalenten, faszinierenden Charakter bescherte.
Als John Kramer sofort verhaftet werden soll, fällt der überraschte Blick der Einsatztruppe auf mehrere Monitore.
Darauf zu sehen, acht neue Opfer, darunter auch Eric Mathews siebzehnjähriger Sohn.
Die drei Frauen und fünf Männer sind in tiefen Kellerräumen eines unbekannten Gebäudes eingesperrt. Unter ihnen befindet sich auch die einst drogensüchtige Amanda, die bereits die Fallen in "Saw 1"überlebte.
"Wenn sie mich verhaften oder töten, werden diese hier alle, auch ihr Sohn sterben. Vielleicht unterhalten wir uns...."
Werden die acht Gefangene im Kellergewölbe nicht in zwei Sunden die bereitgestellten Fallen überwinden, den rettenden Ausgang finden, wird ein stetig in die Räume einströmendes Nervengas alle vergiften.
Hinter einer lockeren Steinwand findet Amanda die Gegenstände, die zum nächsten Abschnitt des teuflischen Spiels führen. Ein Diktiergerät. ein Schlüssel und eine seltsame Anleitung, "Den Zahlencode zu ihrer Rettung tragen sie alle bei sich..."
Die Kombination eines Tresors, der zur Flammenhölle wird. Das Knarren eines Revolvers, der durch das Guckloch einer Zimmertür das Auge durchsiebt, eine Grube mit tausenden von Injektionsnadeln, die durchsucht werden muß.
Bei Missachtung von Warnungen folgt die Strafe auf dem Fuße, und die fordert das Leben auf grausam, zynische, unglaublich monströse Weise.
Die Zeit drängt. Panik !
Das Nervengift beginnt zu wirken und fassungslos muß Eric Mathews dem stetig blutig eskalierenden Treiben per Monitor hilflos zusehen.
Das Szenario wechselt nun in brillant montierten, hektischen Schnitten zwischen der "Cube" ähnlichen Situation der gefangenen Gruppe, die durch die einzelne Spiele hetzen muß, und dem packenden Dialog zwischen "Jigsaw" und dem Detective hin und her.
Und dieser Wortwechsel offenbart nun endlich das Ausmaß der finsteren Philosophie des Täters.
"Die Erkenntnis der eigenen Sterblichkeit ändert alles", flüstert der Initiator des Schreckens, selbst vom Tode gezeichnet, der sich als Herr über Leben und Tod, als Richter und Henker zugleich sich berufen fühlt.
"Die Meisten wissen tagtäglich nicht ihr Leben zu schätzen, sie trinken ein Glas Wasser und nehmen den Geschmack nicht wahr, weil sie nicht ahnen, wie schnell ihre Uhr abgelaufen sein könnte. Meine Spiel- Kandidaten wissen es nun".
Die Frage, wie dieses unglaublich intelligente, der Finsternis verfallene Gehirn, in dieser Präzision überhaupt die ganzen Fallen unbemerkt errichten konnte, gehört zu den Logikfragen, die man der "Saw" Serie nicht stellen darf.
Was zählt ist die Rasanz der Bilder, der Überraschungsmoment, die kniffelige Verzahnung, die Perfidie, der sadistische Einfallsreichtum, die waghalsige druckvolle Spannungsmaschinerie, die in den Sessel drückt und "Saw 2" zu reinstem Achterbahnkino ohne Verschnaufpause macht.
Erstaunlich ist ,dass in den ultraharten, psychisch fordernden Sequenzen gar nicht allzuviel gezeigt wird oder wenn dann extrem schnell montiert Der Horror im Kopf, die Vorstellungskraft reicht oft bei weitem aus, wenn ein Mann schreiend in einem Ofen verbrennt, ein anderer gezwungen wird sich ein Auge auszubohren, oder eine Frau sich durch abertausende von Injektionsnadeln wühlen, oder durch rasierklingenscharfe Messer nach einem Schlüssel greifen muß
Ähnlich einem großen Rockkonzert strebt auch "Saw 2" einem fieberhaft spektakulären Finale zu, kann mit seiner Auflösung fast so gnadenlos gut überraschen, wie im ersten Teil, und führt mit einem neuen Perspektivwechsel gelungen in den dritten Teil über.
Fazit: "Saw 2" -die überzeugend, schwindelerregende Herzschlag- Fortsetzung des Kultfilms ist einer der besten der ganzen Reihe.
Begeisterte Fans , zu denen ich mich zähle, bekommen schon bei Charlie Clousers eindringlichem Eröffnungssoundtrack schwitzige Hände.
Schnallen Sie sich an für einen Adrenalin Horror Trip, der das Luftholen vergessen läßt..
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TOP 1000 REZENSENTam 29. April 2012
Acht Personen, die in einem Gebäude, der in einzelne Räume unterteilt ist, gefangen sind: Daniel Matthews (Erik Knudsen), Amanda Young (Shawnee Smith), - als einzige Überlebende der bisherigen Jigsaw Spiele hervorgegangen, der Geschäftsmann Gus Colyard (Tony Nappo), der Dealer Xavier Chavez (Franky G.), die sensible Laura Hunter (Beverly Mitchell), der Gauner Obi Tate (Timothy Burd), der abgebrühte Jonas Singer (Glenn Plummer) und die Schlampe vom Dienst Addison Corday (Emmanuele Vaugier).
Das perfide daran ist, dass es ein Wettlauf mit der Zeit ist. Sowohl für die 8 unfreiwilligen Mitspieler, denn die atmen in diesem dunklen Verließ das tödliche Nervengas Sarin ein, das sie spätestens nach zwei Stunden an inneren Blutungen sterben lassen wird. Die Tür nach draußen öffnet sich aber erst nach drei Stunden, so sind nun mal die Spielregeln von Jigsaw alias John Kramer (Tobin Bell), der allerdings in seinem Versteck von Detective Eric Matthews (Donnie Wahlberg) und Detective Allion Kerry (Dina Meyer) aufgespürt wird. Der psychopathische Übeltäter ist an einen Tropf angeschlossen und ist von seiner Krebserkrankung im fortgeschrittenen Stadium bereits in der Sterbephase angekommen. Zu ihrem Schrecken entdeckt die Police Enheit jedoch auch einige Computerbildschirme, auf denen zu sehen ist, wie diese acht Personen in dem verschlossenen Raum gefangen sind, Matthew entdeckt auch gleich seinen Sohn Daniel, mit dem er ein zwiespältiges Vater-Sohn Verhältnis hat. Er will natürlich seinen Sohn retten und John Kramer ist am Zug: Er wird den Sprößling nur dann retten können, wenn er sich mal nicht seiner cholerischen und aggressiven Art hingibt und stattdessen mit dem Serienkiller ein Plauderstündchen einlegt. Wie wird dieses Spiel ablaufen ?
Teil 2 des neuen Genreklassiker "Saw" wurde von 2005 von Darren Lynn Bouseman gedreht, der Film spielte auch wieder gutes Geld ein. Bei Produtionskosten von schlappen 4 Millionen Dollar gabs das stolze Einspielergebnis von 148 Millionen Dollar weltweit.
Da die verstörende Atmosphäre von Teil 1 inzwischen wohlbekannt ist, geht natürlich viel Horrorstimmung verloren. Man weiß ja, was man von Jigsaw geliefert bekommt.
Einmal mehr sieht man einen geschockten Kandidaten, der sich innerhalb einer Minute aus einer Maske befreien muss, die ähnlich wie eine Eiserne Jungfrau funktioniert. Der befreiende Schlüssel ist in seinem Auge versteckt, also muss er dies mit einem Skalpell aufreissen, ansonsten schnappt die tödliche Falle gnadenlos zu.
Ein Plus des Films ist der überaus rasante Schnitt und ein dreckiges Flair, dazu wird der Adrenalinschocker von den Machern eiskalt inklusive Folterapparaturen und Torturen serviert.
Hat als Splatter Midnight Movie durchaus seine Reize.
Zwischen 3 und 4 Sternen.
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am 4. Oktober 2006
Inhalt:

Bei seinem jüngsten Opfer Michael (Todesmaske) hinterläßt Jigsaw eine an Detective Matthews (blass: Donnie Wahlberg) gerichtete Nachricht, der allerdings noch keine Ahnung hat, was ihm in Kürze bevorsteht. Zwar kann der Killer kurze Zeit später in seinem Versteck gefasst werden, doch schnell wird klar, dass Jigsaw seine Festnahme durch die Polizei minutiös geplant hat, um mit dem Detective eines seiner perversen Spiele zu spielen. Als Matthews und seine Leute in einem Nebenraum des Verstecks mehrere Videomonitore entdecken, kann der Polizist nicht glauben, was auf den Bildschirmen zu sehen ist: In einem Haus an einem unbekannten Ort hält der wahnsinnige Killer mehrere Menschen gefangen, unter ihnen auch Matthews Sohn. Die Eingeschlossenen atmen ein tödliches Nervengas ein, welches innerhalb von zwei Stunden unweigerlich zum Tod führen wird. Um an eine der im Haus versteckten rettenden Spritzen mit dem Gegenmittel zu kommen, müssen die Gefangenen Hinweisen nachgehen, die mit nicht weniger versteckten, aber umso tödlicheren Fallen gekoppelt sind ...

Bewertung:

Wenn Sie bei diesem Film Ihre Erwartungen nicht zu allzu hoch schrauben und bedenken, dass es sich um eine Fortsetzung handelt, erwarten Sie spannende und unterhaltsame 89 Minuten mit viel Blut und noch mehr Gewalt. Falls Sie allerdings hoffen, dass SAW 2 seinem Vorgänger in Sachen Spannung und vor allem Originalität das Wasser reichen kann, werden Sie doch leicht enttäuscht sein.

Auf dem Regiestuhl nahm der bis dato völlig unbekannte Darren Lynn Bousman Platz (von ihm stammt auch das Skript), der bislang hauptsächlich Musikvideos drehte und mit diesem Film seinen ersten großen Blockbuster ablieferte. Insbesondere in den USA war das Sequel ein Riesenerfolg und schoss dort sofort auf Platz 1 der Kino-Charts, für einen Horrorfilm sicherlich keine Selbstverständlichkeit. Den düsteren Stil des ersten Teils behielt Bousman bei (alles andere wäre auch ein fataler Fehler gewesen), doch dass er eigentlich Musikvideospezialist ist und bislang keinen großen Spielfilm inszeniert hat, merkt man der Fortsetzung, zumindest teilweise, an. Immer wieder werden eigentlich gute Szenen durch viele hektische Schnitte (die gab es zwar auch im ersten Teil, jedoch an den richtigen Stellen) der Spannung beraubt. Was hätte man allein schon aus der eigentlich guten, jedoch verschenkten Eröffnungsszene mit dem geteilten Helm alles machen können! Das Ableben der Gefangenen, von denen einige in die präparierten Fallen tappen, läßt den Zuschauer ziemlich kalt und berührt kaum, zumal Bousman im Gegensatz zum ersten Teil auf Charakterzeichnung der Eingeschlossenen komplett verzichtet hat und durch die Vielzahl der Opfer für reichlich Unübersichtlichkeit sorgt. Als Zuschauer wartet man eigentlich nur darauf, dass eine der unsympathischen Figuren das Zeitliche segnet und zwar auf so originelle Weise wie möglich. Die Stars in SAW 2 sind diesmal ganz klar die versteckten Fallen, die deutlich fieser (Ofen) und blutiger (Rasierklingen) als im ersten Teil ausgearbeitet sind und jeden, der auf brutale Tötungsszenen und viel Blut steht, voll auf seine Kosten kommen läßt. Das ist zwar alles schön und gut und erfreut das Herz des Horror-Fans, aber sollte der in den USA für Halloween 2006 angekündigte dritte Teil ähnlich gestrickt sein und neben einer eher nur durchschnittlichen Handlung nur mit noch härteren und noch extremeren Tötungsszenen aufwarten können, dürfte sich der Plot sehr schnell abnutzen und Langeweile aufkommen (wie bei Final Destination 3). Ein bißchen mehr Handlung bei gleichbleibendem Gewaltpegel darf es beim nächsten Mal schon sein.

Technisch gibt es an der DVD nicht viel auszusetzen. Der Ton ist erstklassig und erfreut mit sattem Sound und räumlichen Effekten, die erheblich zur düsteren Stimmung dieses abgrundtief bösen Films beitragen. Die Bildqualität ist wie beim Vorgänger nicht optimal (es fehlt eindeutig an Schärfe), sorgt jedoch mit dem verwaschenen und dreckigen Bild für eine bedrohliche Atmosphäre, die dem Film hervorragend steht. Bei den Extras ist der unterhaltsame und deutsch untertitelte Audiokommentar der Darsteller hervorzuheben. Ein guter Grund, sich die neuen blutigen Spiele des Puzzlemörders noch einmal anzuschauen.

Fazit:

Trotz der hohen Erwartungen, die man aufgrund des phänomenalen Erstlings an diese Fortsetzung hatte und die leider nicht ganz erfüllt wurden, bewegt sich SAW 2 jedoch deutlich im oberen Drittel aktueller Horrorfilmproduktionen (insbesondere die unerwartete und überraschende, wenn auch nicht hundertprozentig glaubwürdige Schlußpointe hebt den Film deutlich über den Genredurchschnitt). Die Doppel-DVD im schicken Buchdesign mit vielen weiteren Extras (Audiokommentar, Jigsaws Spiel, Jigsaws Fallen, Jigsaws Requisiten, Interviews uvm.) schmückt jedes DVD-Regal und gehört in jede gut sortierte Horrorsammlung). Insgesamt eine solide und sehenswerte Fortsetzung, beim fast schon legendären Vorgänger zieht SAW 2 jedoch den Kürzeren.
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am 2. September 2007
Also ich fand den ersten Film genial, war aber etwas skeptisch, was die Fortsetzung betrifft. Meistens ist der zweite Teil bei weitem nicht so gut, wie der erste Teil. Allerdings hat sich das bei Saw 2 nicht bestätigt. Der Film ist sogar noch brutaler als der erste.
Also für alle die Saw gutfanden ein muss und für Horrorfilm Fans die ihn noch nicht gesehen haben auf jeden Fall empfehlenswert!
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am 4. September 2007
Also, Leute, ich bin ein totaler Fan von Saw 1 u. 2, nichts falsch verstehen! Aber trotzdem kriet die Box 2 Sterne abzug von mir. Warum? Ganz einfach:
Im 1. Teil fehlt gegen Ende ein winzig kleiner Teil des Dialoges von Adam und Lawrence. Und zwar den letzten Satz, den Adam und Lawrence zueinander sagen.
Adam: "Wir kommen wirklich beide hier raus?"
Lawrence: "Ich... ich würde dich doch nicht anlügen..."
Das dieser Winz-Teil fehlt hat mich gewundert, denn es soll doch angeblich die WIRKLICHE Uncut-Fassung sein?!
Na ja, zum 2. Teil: Ich weiß nicht, ob das bei allen so ist, aber bei mir ist der Ton nicht ganz mit dem Film Synchron! Zum Beispiel: wenn im Film etwas auf den Boden fällt, hört man das Geräusch zuerst und ca. 1 Sekund danach sieht man erst das Bild dazu!!! Das hat mich tierisch verärgert!
Die Extras auf der 3. DVD sind aber wieder cool, vor allem das Jigsaw-Spiel, wo man selber Rätsel lösen muss!
Egal, mehr als 3 Sterne kann ich leider nicht geben...
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