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Kundenrezensionen

7
4,6 von 5 Sternen
Lambarena-Bach to Africa
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Mai 2010
Es war mir eine Freude zu sehen, daß in Zeiten klagender Musikindustrie diese CD eine Wiederauflage erfahren hat. Seit fast 15 Jahren gehört sie zu meinen absoluten Lieblings-CDs, die ich leider schon eine Weile nicht mehr verschenken konnte.

Das Projekt ist im Booklet und in der ersten Rezension ausreichend beschrieben: die Verbindung von Bachs Musik mit dem Wirkungszentrum von Albert Schweitzer in Gabun; Chöre von dort und aus Frankreich, dazu Musiker mit Rhythmus im Blut und vernünftiger musikalischer Grundausbildung.

Und die Musik? Man sollte diese CD tatsächlich nicht hören, wenn man Bach hören möchte. Da gibt es im Original und von Spezialisten klareres und besseres. Doch darum geht es gar nicht. Man sollte sie dann hören, wenn man Bachs Musik ausreichend kennt, um sie in diesem Getrommel und Vokalisieren wiederzufinden, neu zu hören, anders zu entdecken. "Herr, unser Herrscher" - beginnend mit einzelnen Schlägen, die Instrumente langsam einsteigend, herannahend im crescendo, rhythmisch unterlegt: einfach genial. Somit verbindet diese Musik fremde Welten, aber die Melodien von Bach läßt das einem wiederum sehr nahe sein.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Mai 2010
"Lambarena -- Bach to Africa" -- hinter diesem CD-Titel verbirgt sich der Versuch einer musikalischen Hommage à Albert Schweitzer. Schließlich war Schweitzer, bevor er Medizin studierte und im heutigen Gabun sein Hospital in Lambarene gründete, u.a. ein renommierter Bach-Forscher und -Interpret. Auch später gab er zeit seines Lebens Orgelkonzerte (u.a. zur Finanzierung seines Krankenhauses), wenn er sich in Europa aufhielt.
Die beiden Musiker und Komponisten Hughes de Courson und Pierre Akendengue wollen mit diesem außergewöhnlichen Projekt Schweitzers musikalisches Spektrum ausleuchten, also einerseits Bachs Barockmusik und andererseits westafrikanische Musiktraditionen zusammenbringen. Johann Sebastian Bach in ungewöhnlichem Umfeld... mangelnden Mut kann man den Initiatoren des Projektes jedenfalls nicht vorwerfen.
Die einzelnen Tracks vereinigen jeweils bekannte Kantaten, Präludien usw. von Bach und westafrikanische Musik -- mal im Zusammenspiel, mal kontrastierend. Dieses ehrgeizige Projekt wurde mithilfe der eigens hierzu gegründeten Stiftung "L'Espace Afrique" nach aufwendigen Vorbereitungen in Frankreich und Gabun in Paris aufgenommen. Neben französischen Musikern und Orchestern mit klassischer Ausbildung sind auch verschiedene Ensembles aus Gabun sowie zwei argentinische Tango- und Jazzmusiker mit von der Partie.

Ein ehrgeiziges Projekt, wie gesagt -- und ein mutiges obendrein, denn obwohl die meisten beteiligten Musiker keine Stümper sind, so kann bei einem solchen Vorhaben doch einiges schiefgehen. Und leider ging auch einiges schief, wie sich immer deutlicher herausstellt, wenn man diese CD öfter gehört hat. Anfangs ist man noch beeindruckt: wunderbare Chöre und Vokalensembles, ob nun aus Frankreich oder aus Gabun, virtuose Musiker auch in den Orchestern, dazu mitreißende Rhythmen. Aber bald wird man unzufrieden, denn obwohl einige Tracks originell komponiert, arrangiert und interpretiert werden, grapschen die meisten allzu voreilig nach dem Effekt. Generell stelle ich folgende Tendenzen fest:
Überzeugend sind die wenigen Tracks, in denen afrikanische Musiker Bach'sche Stilmerkmale adaptieren und in ihre eigene Musik integrieren. Besonders Track 3 ("Mayingo/Fuge über Mayingo") besticht. Aber auch die Tracks 4 und 5 ("Herr, unser Herrscher" aus der Johannes-Passion und ein Auszug der e-Moll-Suite für Violoncello) können überzeugen: Afrika à la J.S. Bach. Mehr davon!
Das meiste jedoch ist zwar nett anzuhören, der afrikanische Gesang groovt wunderbar, und Bach groovt sowieso, wenn der flapsige Ton gestattet ist -- aber unverrührt würde jede dieser Aufnahmen mehr überzeugen. Ein zwingender Zusammenhang zwischen Barock- und westafrikanischer Musiktradition lässt sich nämlich kaum erkennen: Die Stücke hören sich an, als hätte man willkürlich ein berühmtes Vokal- oder Instrumentalstück von Bach mit irgendeinem westafrikanischen Traditional zu kombinieren versucht, notfalls durch rhythmische Änderungen und was sich sonst gerade anbietet, immer nach der Devise "Hauptsache, es klingt 'irgendwie afrikanisch'". Der Sinn der Übung hat sich zumindest mir nicht erschlossen. Aber gut, so weit lässt sich's ja durchaus als Hintergrundmusik ertragen.
Richtig grausig wird's erst, wenn der Gekreuzigte musikalisch aufs Neue gemartert wird: "Ruhet wohl, ihr heiligen Gebeine" aus der Johannes-Passion wurde hier gnadenlos mit rhythmischem Klatschen unterlegt -- was wollte uns der Arrangeur damit sagen? Auf mich wirkt das nur albern. Schade um die an sich einfühlsame Interpretation der Kantate.
Ebenso danebengegangen ist die Kantate "Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd". Die klingt hier, trotz allen Tonstudio-Aufwandes, wie weiland Rondo Veneziano. Wer den Stil mag, hat Glück gehabt. Mir gefällt der Stil leider nicht.

Mein ernüchtertes Fazit nach mehrmaligem Hören: Wer Johann Sebastian Bach hören will, der sollte Johann Sebastian Bach hören -- es gibt bekanntlich unzählbar viele phantastische Einspielungen seiner Werke. Und wer afrikanische Musik hören will, sollte zu den entsprechenden Aufnahmen greifen, auch das lohnt sich unbedingt. Aber eine Fusion dieser völlig verschiedenen Musiktraditionen auf Teufel-komm-raus... Nun, ob das immer ohne Substanzverlust auf beiden Seiten gelingen kann, bezweifle ich. Diese CD bestätigt meine Zweifel.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Mai 2011
Ich habe mir die CD gekauft, als sie das erste Mal rauskam. Ich habe die Bachstücke schon im Original gesungen und es ist natürlich etwas anderes, was auf der CD zu hören ist. Aber dieses Zusammenspiel von afrikanischen Elementen und diesen Bachstücken finde ich schon packend. Manchmal denke ich, das mit der afrikanischen Percussion beim "Herr"-Chor, sollte man mal bei einem Konzert in einem Kirchenraum ausprobieren. Es hätte bestimmt eine erstaunliche Wirkung. Die hier gekaufte CD habe ich meiner Tochter geschenkt, die inzwischen u. a. Afrikastudien studiert und sehr glücklich mit der CD ist. Pure Bachfans können vielleicht nicht so viel mit der Musikmischung anfangen.
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am 30. September 2013
Auf dieser CD hören Sie bekannte Chöre von Joh. Seb. Bach. Auszüge aus der Johannes-Passion, aus der Bachkantate "Jesus bleibet meine Freude", für Solo-Violine.... Die Originale werden von professionellen und auffallend guten Ensembles gesungen. Lambarena mutiert diese Musik ins Afrikanische. Die Rhythmen stimmen, dei Athmoshäre ist genial getroffen. Ich hoffe auf Teil II.
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am 13. Dezember 2014
Vieles wurde schon geschrieben. Für mich ist "Lambarena" eine wunderbare CD, eine der Schönsten, die ich besitze, aber ich könnte sie nicht in jeder Stimmung hören. Definitiv kein Easy Listening oder Hintergrundmusik, sondern sie will aktiv angehört werden.
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am 2. Januar 2013
So toll. Die afrikanischen wie die deutschen Stimmen. Da kann ich mich reinlegen. Das ist so supertoll diese Vereinigung von Bach und Afrika. Ich liebe es. Und es macht nicht einmal dick! Genießen, genießen, genießen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Februar 2013
Habe diese Bewertung gewählt, weil ich die Originalverpackung vermisse: aus gefaltetem Karton und das Heftchen,
was dem Inhalt der CD nichts wehnimmt.
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