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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 23. August 2009
Emiliana nimmt ihre Zuhörer erneut an der Hand und geht mit ihnen wiederum überraschende und faszinierende Wege in ihre ureigene Welt der Musik.
Dennoch verschont sie uns mit zu drastischen Brüchen, die überhaupt nicht mehr nachvollziehbar wären. Nein, sie schreitet mit viel Sensibilität voran und integriert fantasievolle Elemente und Stimmungen in ihre Kreationen.
Wer also halbwegs offen ist und Stillstand (wenn auch oft bei anderen Künstlern, auf höchstem Niveau) gut entbehren kann, der dürfte sich auf dem Album sehr schnell zurecht finden und wird von ihren neuesten Ideen sehr begeistert sein.
Sie spielt sehr schön mit Traditionen (etwa Reggae, Psychedelic-Folk, rockigem Swing...) und bricht diese teils auch mal herzallerliebst.
Und soundlich höre ich an manchen Stellen zwei Schwerpunkte heraus:
einmal diese entspannt-bassigen Chilloutbögen von - Air - Moon Safari - und zum anderen die etwas düsteren Film noir Anteile, die man mit Portishead in Verbindung bringt. Beide tauchen als Klangfarben öfters mal auf, ohne die Aufnahme jedoch in eine bestimmte Richtung zu zwängen. Es bleibt dennoch originär und 100% Emiliana... dennoch paßt es wundervoll und gibt der ganzen Sache sehr viel geerdetes Flair. Sie kokettiert auch allgemein, sehr charmant, mit vielen Zutaten der 70er Jahre; passt jene aber der Gegenwart an.

Für mich ein erneuter Beweis für die Größe dieser Frau und nebenbei auch dafür, wie schön sich manche Elemente vermählen lassen, wenn man es richtig angeht.

Für offene Musikgenießer ein absolutes Muß!!!
Gruß und ganz viel Freude damit!!!
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am 6. September 2008
Emilíana Torrini ist eine Ausnahmekünstlerin. Jedes ihrer drei bisherigen Alben ist wie ein Überraschungsei: Man weiß nicht, was einen erwartet und es ist jedesmal das am wenigsten Erwartete. Nach dem elektronischen 'Love in the times of science' kam mit 'Fisherman's Woman' ein ganz leises, akustisches Album und jetzt ... 'Me and Armini' hat mich bei ersten Hören enttäuscht. Viele uninspirierte Songs meinte ich zu hören, bis auf ein paar Lichtblicke sehr durchschnittlich.
Nach mehrmaligen hören allerdings war bisher schon fast jeder Titel mein Favorit. Ein unglaublich abwechslungsreiches Album mit leisen Tönen (das schlicht geniale 'Fireheads' und das nicht minder wunderbare 'Beggar's Prayer'), entspanntem Reggae (der Titeltrack) bis hin zu den fast schon psychedelischen Songs wie 'Dead Duck' und 'Gun' bietet das Album einen Facettenreichtum, den man von anderen Künstlern kaum kennt. Brilliant und für mich mit Sicherheit ein Anwärter auf eines der besten Alben des Jahres! Aber: unbedingt mehrmals hören!!
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am 1. September 2008
Man muss Emiliana Torrini zugestehen, dass sie sich weiterentwickelt. Ich verstehe ihre nach wie vor außergewöhnlich zerbrechliche Stimme als Ariadne-Faden, der mich einmal mehr durch ein Klanglabyrinth führt und ab und zu kleine Umwege in Kauf nimmt um mir etwas Neues zu zeigen oder mit etwas anfänglich Sperrigen vertraut macht.
"Me and Armini" ist beim ersten Hören sicherlich kein einfaches Werk. Aber es wächst und stimmt mich trotz strahlendem Sonnenschein auf den Herbst ein. Die Stärken der CD verstecken sich in der zweiten Hälfte: "Fireheads" und das Titelstück wirken ruhig, beinahe melancholisch. Aber gerade "Gun" und "Dead Duck" brechen auf angenehme Weise auf und setzen Akzente. Das Outro "Bleeder" hinterlässt ein wohlig, warmes Gefühl in der Magengegend und verführt dazu, die CD wieder von vorne abzuspielen.
Wenn man "Me and Armini" überhaupt etwas vorwerfen möchte, dann vielleicht, dass man beim ersten Hören keine Single entdecken kann. Das allerdings ist zumindest für mich ein eher marginaler Aspekt, denn für mich war Emiliana Torrini schon immer eher ein Album-Artist, als eine "Hit-Single-Maschine".
Bereits jetzt ist diese CD für mich definitiv in den Top 5 Veröffentlichungen dieses Jahres.
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am 31. Oktober 2009
Die Musik ist wirklich sehr schön, um im Herbst zu träumen. Deshalb hätte "Jungle Drum" auch ans Ende gehört, damit man wieder aufwacht. Es ist die einzige Up-Tempo-Nummer auf dem Album und hat mit dem Rest nichts gemein. Da ich die Künstlerin vorher nicht kannte, war ich überrascht, dass das Album so ruhig ist. Ich kannte ja nur "Jungle Drum" aus dem Radio...
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am 4. Oktober 2008
~
Herrliches anregendes Album, das eins im besten Wortsinne ist und durchgehört werden möchte, denn es wartet mit einer spannenden Dramaturgie auf. Gut denkbar ist dazu allerdings auch ein schönes Frühstück am Wochenende in diesen Tagen, wenn die Welt draußen auf uns ruhig noch etwas warten darf.

Es beginnt mit "Fireheads" (3:44) zurückhaltend, nur Gitarre, Bass, Gesang und das Schlagwerk folgt erst nach gut eineinhalb Minuten. Doch gleich der straffe Titelsong "Me And Armini" (4:16) bringt erstes Temperament und Groove, der einen lächeln und mitnicken lässt, während man vielleicht gerade sein Croissant mit Butter beschmiert. Halbwegs wach und eingestimmt lässt sich das eher ruhige, aber epische "Birds (6:23)" genießen. Es bietet einen herrlichen Instrumentalteil, durch den eine sphärisch verhallte leicht psychedelisch anmutende Gitarre schwebt.
Beim recht rockigen "Heard It All Before" (4:13) wird man dann langsam richtig wach und bereit, das bedächtige aber sehr intensive "Ha Ha" (3:15), das mit Gitarre und Gesang auskommt, förmlich aufzusaugen.
Gleich darauf verleiten die "Big Jumps" (3:01) in lässiger und sehr frischer Lou Reed Manier zum Mitschwingen, bis "Jungle Drum" (2:13) im rhythmischen Stakkato den Herzschlag kurz mehr anpeitscht, als der stärkste "Türkentrank" (Karl Gottlieb Hering) es vermag. Köstlich diese frech dazwischen quietschende Schrammelgitarre.
Keine Angst "Hold Heart" (2:04) beruhigt wirklich den Herzschlag, sanft mit Akustikgitarre und Gesang und lässt kurz durchatmen, bis die "Gun" (5:44) des Albums auf eine wundervoll psychedelische Fahrt mit viel Hall, Gitarren und endlosen Räumen mitreißt. Hier hat sich der Produzent mit Liebe für den Klang betätigt, ohne sich aufzudrängen. "Beggar's Prayer" (2:55) schließt sich als mystischer gebetsartiger Traum unmittelbar an.
"Dead Duck" (5:32), das fulminanteste Stück, klingt fast als würde es rückwärts laufen und das nicht nur wegen der erst irritierenden Klänge, sondern auch des scheinbar umgekehrten Liedaufbaus. Es beginnt kurz klanglich klar und experimentell, wirkt dann bald sehr verdichtet und fast verstörend - eher wie ein Finale -, bevor es sich zum wunderschönen, changierenden Instrumentalstück entwickelt, das zwischen sphärischen Flächen und klaren Gitarrenrhythmen mit Klavier und trockenem Schlagwerk pendelt. Großartig! Hier tobt sich der Produzent und seine audiophile Ader regelrecht aus, aber ohne, die Gesamtheit des Albums anzukratzen. Vielleicht ist dies sogar der dramaturgische Höhepunkt des Werks.
"Bleeder" (4:50) schließlich ist ein romantischer sanfter Ausstieg mit Streichern und Gitarre im sparsamen Arrangement.

Über all dem schwebt diese wunderbare klare, teils kindlich, aber nie kindisch anmutende Stimme von Emiliana Torrini, die einen sanft in den Tag bringen kann, aber auch den Rest des Tages wie ein schöner Hauch begleitet.
Das modernste und auch abwechslungsreichste Album der Künstlerin. Die Allianz mit Dan Carey (auch Hot Chip und Franz Ferdinand) tut scheinbar beiden gut. Emiliana Torrini sagte, die Aufnahmen seien wie ein Traum gewesen und hinterher konnte sie kaum glauben, was da zustande gekommen war. - Bitte weiter so!
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am 28. August 2009
Das Album Me And Armini ist wirklich toll, voller leichter und fröhlicher Musik. Wer mehr Jungle Drums erwartet wird jedoch enttäuscht sein, das Stück steht fast allein da zwischen sonst ruhigen, zuweilen melancholischen, aber nie traurigen Stücken.

Ein Album für jede Tageszeit und für jedes Wetter.
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am 30. Juli 2011
Auch ich gebe zu, dass ich mir Torrini's neueste Scheibe vor allem wegen "Jungle Drum" gekauft habe. Allerdings habe ich mir vorher noch in youtube mal ein paar andere Songs dieser Scheibe angehört (wer das nicht macht, ist selber Schuld, wenn ihm die Scheibe dann nicht gefällt, weil sie nicht seinen Erwartungen entspricht!); und das hörte sich auch ganz interessant an.
Frühere Scheiben der Isländerin kannte ich nicht.

Dann hat es allerdings einige Zeit gedauert, bis ich mich an die Scheibe hier gewöhnt habe. Aber inzwischen gefällt sie mir ganz gut.
Mag sein, dass sich Torrini hier stellenweise an Pop und Mainstream hat versucht anzunähern. Ich finde das Ergebnis dennoch beachtlich.
Ich finde, dass die Songs des Albums gut zusammenpassen, eine gute Einheit abgeben.
Die Indie- Wurzeln der Sängerin sind hier immer noch nicht zu leugnen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein früheres Album der Sängerin besser ist.

Besonders rockig ist die Scheibe allerdings nicht! Dafür aber recht abwechslungsreich. Was immer ähnlich ist, ist die Stimme der Sängerin.
Die Musik passt irgendwie sehr gut zu Island. Auch andere skandinavische Bands spielen ja ähnliche Musik. Immer etwas melancholisch.
Aber zu düster ist diese Scheibe nicht. Aber melancholisch und ziemlich verträumt.

Das Album ist sicher ziemlcih persönlich, worauf auch die Tatsache hinweist, dass alle Songs von Torrini -zumindest mit- geschrieben wurden. Die texte stammen dabei immer von der Sängerin.

"Fireheads" ist ein Spitzen- Blues! Zweitbester Song hier.

"Me and Armini" ist ein Reggae- Song. Mir gefällt der Song, auch wenn er wohl nicht jedermanns Sache ist.

"Birds" ist eine langsame, verträumte Gitarren- Ballade. Mir gefällt sie.

"Heard it all before" ist ein etwas schnellerer Reggae- lastiger, dennoch ziemlich interessanter Song.

"Ha Ha" ist eine langsamere Ballade. Auch den Song finde ich ziemlich gelungen.

"Big Jumps" ist ein etwas schnellerer Song, wieder stark durch ihre Gitarre geprägt. Einer der besten Songs auf dem Album.

"Jungle Drum" ist der Song, den jeder kennt. Schnellster, und einziger echter Rock- Song auf der Scheibe. Und wohl zurecht auch bekanntester und beliebtester Song der CD.

"Hold heart" ist eine recht schöne Ballade, die genug Abwechlung bietet, um den Hörer nicht zu unterfordern.

"Gun" ist wieder ein Blues mit eingängigem Riff. Naja.

"Beggar's prayer" ist wieder eine sehr langsame, verträumte Ballade.

"Dead duck" ist ein Stück mit WOrtspielereien, ohne echten Text. Sehr lautmalerisch. Sehr Experimentell. Mit mehreren Wendungen. Ein Song, der sich "entwickelt": Aber ich halte ihn für gelungen.

"Bleeder" ist eine sehr ruhige Ballade. Eine Art Schlaflied. Ideal für den Schluss des Albums. "Gute Nacht, Leute!".

Übrigens sind im booklet alle Songtexte verzeichnet; löblich, weil praktisch.

FAZIT: Bestimmt nicht das Beste Rock- Album der letzten Jahre im Rockbusiness! Sicher sind viele Hörer etwas enttäuscht gewesen. Auch ich meine, es hätte vllt. besser sein können; denn es gibt nur ein echtes Rock- Stück.
Dennoch ist das Album gut. Denn wer auch mit Torrini's langsamerem, neueren, sehr Akustik- Gitarren- lastigen, stets mit viel Melancholie gekennzeichneten Stil auskommt, bei dem auch immer noch Mut zum Experiment zu finden ist, der findet auch dieses Album interessant.
Außer dem bekannten Knaller "Jungle Drum" sind auch die anderen 11 Songs zumindest hörenswert.
Man muss sich nur im Klaren sein, dass Torrini eher an Balladen denn an Rock and Roll ausgerichtet ist!
Und die Musik hört sich natürlich immer sehr skandinavisch, sehr melancholisch, an.
Mir gefällt's.
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am 4. November 2008
und wieder klingt sie ganz anders. der erste teil dieses albums ist überaus luftiger reggae-folk-pop. klingt genau wie jene art von musik, bei der man, wenn man zufällig mal format-radio hört, aufatmet und für eine kurze zeit die verzweiflung über den zustand des heutigen pop vergisst.

später findet man dann auch hinter- bis abgründigere ware, psychedelische ausflüge, etwa das von einer knurrig-verhallten e-gitarre angetriebene, von störgeräuschen durchzogene, schwer atmende "gun", das in dieser form auch gut auf einen tarantino-soundtrack passen täte. oder das bedrohlich-skurrile "dead duck".

ein album für eine längerfristige beziehung.
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am 26. September 2009
In einer wunderbaren Konsequenz gestaltet die Torrini auch ihr drittes Album.
Schmerzvolle Balladen, geniale Experimente... angereichert mit intelligenter Naivität und dies mit feinstem Handwerk.
Ein tolles Album und mit einem Ausreisser wie JungleDrum auch poppig.
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am 31. August 2009
Die Isländerin steht seit Wochen auf Platz 1 der deutschen Singlecharts. Jeder hat Jungle Drum schonmal gehört und viele finden es mittlerweile sehr ausgelutscht. Grund genug für mich, sich das Album anzuhören.^^

Nun gut, gesagt - getan. Und ich bin sehr überrascht. Jungle Drum ist eins der schlechteren Lieder auf dem Album, wenn nicht sogar DAS schlechteste. Insgesamt lässt sich festhalten, dass man auf dem Album viel Neues zu hören bekommt, was so noch nicht dagewesen ist. Was ich noch dazusagen muss: Bitte bitte hört euch das Album unbedingt als Gesamtwerk an. Denn dann wirken die Lieder VIEL mehr. Einzeln betrachtet sind sie wohl nur ganz gut. Aber das Album an sich ergibt ein einfach phantastisches Bild, das ein Album SO noch nie zuvor geschafft hat. Es ist wie eine Reise, vielleicht ein wenig vergleichbar mit "Coming Home Late" von Lord XLNS.

Ich beschreib es mal:
Track 1 - Fireheads
Das Album beginnt mit Fireheads in einer sicheren Umgebung (das Lied erinnert mich irgendwie an das eigene zu Hause), aus der man aber ausbrechen möchte. Man möchte die Welt sehen, raus, feiern, was erleben. Das wird übrigens auch vom Lied thematisiert.

Track 2 - Me and Armini
Die besagte Party. Leicht karibischer Einfluss, starke Assoziationen mit einer Bar, evtl. in Sibirien, evtl. ein bisschen heruntergekommen, die man außergewöhnlich gut dekorieren möchte, in der man einfach ruhig und entspannt feiern möchte und den Alltag vergisst für einen Tag. Das Lied verbreitet eine ganz besondere Stimmung irgendwie, richtig nachvollziehbar und einfach toll^^.

Track 3 - Birds
Das Nach Hause gehen von der Party. Es ist Nacht, man ist noch immer in dieser ruhigen gechillten Stimmung und man träumt so vor sich hin, während man in der Nacht durch die Straßen schlendert. Genau das thematisiert das Lied übrigens auch ("It's the ending of a play, an soon begins another" ), es geht um die Vögel, die noch schlafen, aber bald aufwachen. Es geht um die Sonne, die langsam am Himmel emporsteigt, während man sich allerdings immer weiter vom neuen Tag entfernen zu scheint, anstatt sich ihm zu nähern. Das Lied wird jetzt schneller und heftiger, man fühlt sich teilweise in die besten Pink Floyd-Zeiten hineinversetzt, während der Hörer weiter abdriftet.

Tracks 4 - 8 beschreiben dann das Leben im Alltag, mit seinen positiven und negativen Seiten
Während "Heard it all before" und "Ha Ha" Ärger und Frustration beschreiben, zeigen "Big Jumps" und "Jungle Drum" (das übrigens auch perfekt in das Konzept passt), dass es vielleicht doch noch Hoffnung gibt, die aber nur ein Trugschluß ist, wie sich in Track 8 "Hold Heart" herausstellt.

Track 9 - Gun
Für mich das stärkste Lied des Albums und gleichzeitig der Höhepunkt der Geschichte. Man ist von der Melancholie des Lebens überwältigt und sucht einen Ausweg. Dieser erfolgt, wie soll es anders sein über Drogen und Alkohol. Leichte Selbstmordgedanken kommen auf, die man aber wieder verwirft. Das Lied an sich ist schon eine kleine Reise. Was mit einem sensationellen Gitarrenriff beginnt, steigert sich mit jeder Sekunde und wird immer intensiver und intensiver, teilweise richtig psychedelisch! So stell ich mir die Musik der ganz großen vor: Jimi Hendrix, Kurt Cobain, Pink Floyd, Deep Purple, Janis Joplin. Alles zusammen. Sensationell. Und man driftet mit diesem Lied selber immer weiter ab in die Abgründe von Alkohol und Drogen. Nur warum? Um zu fliehen. Mit der Zeit fühlt man sich richtig von den Trommeln und Gitarren im Lied verfolgt. Man läuft immer schneller und schneller und kann ihnen doch nicht entfliehen. Einfach nur SENSATIONELL!

Track 10 - Beggar's Prayer
Man ist wieder zurück auf dem Boden der Tatsachen. Das Lied klingt wie eine unsanfte Landung. Am Ende meint man, man hört den Engelschor singen, der einem nach dem Tode abholen will. Aber irgendwie ist man dann doch entflohen und kriegt eine zweite Chance zu leben.

Track 11 - Dead Duck
Das Erwachen. Das Lied beginnt mit einem RIESEN-Kater. Genau wie das Lied am Anfang klingt, fühl ich mich nach einer durchzechten Nacht, wenn ich viel zu viel erwischt hab. Mit der Zeit wird es aber Stück für Stück immer harmonischer und schwebt in leicht jazzige Zustände. Am Ende ist es ganz weich und schön harmonisch. Wird immer fitter, genau wie man selber nach dem Rausch. Es symbolisiert in meinen Augen den Neuanfang, das bewusst werden, dass das Leben vielleicht doch ganz schön ist, auch ohne Alkohol und Drogen.

Track 12 - Bleeder
Das Lied, der das Album dann komplett macht. Ohne ein Lied, das GENAU so klingt, hätte dem Album der Schluß gefehlt. Es ist das harmonische Ende, man ist endlich an einem sicheren Ort, fühlt sich endlich wohl, nach so vielen schlechten Erfahrungen. Dieses Lied ist so voller positiver Stimmung, ein richtiger Mutmacher. Wie der Regenbogen nach dem Gewitter, wie das Ende einer langen Reise. Genau so fühlt sich dieses Lied an.

Es lässt sich sagen, das Album ergibt ein großes Ganzes! Hört euch die Lieder nicht einzeln an, genießt das Gesamtwerk, in das auch Jungle Drum perfekt passt.
Ich war echt erstaunt, über so ein Album. Hab nach Jungle Drum wirklich gar nichts erwartet, aber das verdient 5 Sterne für so eine großartige musikalische Leistung!
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