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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Deutsches Kino
Meilensteine meiner Kindheit! Eine unheimliche Frau mit dem roten Schal, eine mitleidserregende Frau in Weiß, zwei Charaktere, wie sie sich nur Wilkie Collins ersinnen konnte. Obwohl es mir damals noch nicht erlaubt war, diese Filme zu schauen und man als Kind nur einige verbotene Blicke erhaschen konnte, sind es dennoch Eindrücke gewesen, die sich tief...
Veröffentlicht am 30. Januar 2010 von Dr.Froestel

versus
3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit heutigen Augen gesehen: Altbacken.
Ach herrje, was ist das denn, dachte ich, als die DVD gerade erst wenige Minuten lief. DAS hat die Leute damals vor den Fernseher gebannt? DAS gilt als so überaus gelungene Verfilmung dieses großartigen Buches? Warum?!?

Der Roman ist ein komplexes Geflecht aus Tagebucheinträgen, Zeugenaussagen und Briefen, das die Geschichte eines bösen...
Veröffentlicht am 10. November 2009 von Leonard Lord Paine


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Deutsches Kino, 30. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Straßenfeger 10 - Die Frau in Weiss / Der rote Schal (DVD)
Meilensteine meiner Kindheit! Eine unheimliche Frau mit dem roten Schal, eine mitleidserregende Frau in Weiß, zwei Charaktere, wie sie sich nur Wilkie Collins ersinnen konnte. Obwohl es mir damals noch nicht erlaubt war, diese Filme zu schauen und man als Kind nur einige verbotene Blicke erhaschen konnte, sind es dennoch Eindrücke gewesen, die sich tief eingebrannt haben. Toll, dass man diese Schätze des deutschen Fernsehens nun endlich in sehr ansprechender Qualität nach Hause holen kann. Schauspieler wie Ellen Schwiers, Heidelinde Weis oder Eric Pohlmann runden dieses einmalige- für damalige Verhältnisse und auch heute noch- sehr spannende und unterhaltsame Filmerlebnis ab. Das war noch ganz große Unterhaltung auf ansprechendem Niveau.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Straßenfeger 10, 14. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Straßenfeger 10 - Die Frau in Weiss / Der rote Schal (DVD)
Die beiden Krimis hatten mich schon als Fernsehprozession fasziniert. Wem ich den Vorzug geben soll, um diese Antwort möchte ich mich drücken. Etwas wurde uns (meine Frau und ich) klar, vernünftige Krimidrehbücher gibt es kaum noch. Möglichst viele Leichen,
Frühstück mit dem Toten, Wettrennen, als sehe man einen Sportfilm. Ich sehe viele Krimis, es sind nur wenige, die wirklich den Namen eines guten Krimis verdienen. Manche Polizeirufe - auch ohne Leiche - sind besser.
Ich war froh, daß ich die "Frau in Weiß" und den "Roten Schal" mir jetzt ansehen kann, wenn ich will, und nicht warten muß daß die
Fernsehprogramme mal gute Filme wiederholen. Manche werden ja bis zum Erbrechen wiederholt.
Dr. Gäbert
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erinnerung, 29. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Straßenfeger 10 - Die Frau in Weiss / Der rote Schal (DVD)
Diese Filme erinnern auf angenehme Weise an die Zeit, da FS noch großen Erlebniswert hatte.
Gute Umsetzung des originalen 4:3-Formates in 16:9.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nostalgie und Spannung, 12. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Straßenfeger 10 - Die Frau in Weiss / Der rote Schal (DVD)
Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich die beiden fast gleichzeitig entstandenen Filme sind, da es sich bei beiden doch um Verfilmungen von zwei im
19. Jahrhundert geschriebenen Romanen von Wilkie Collins handelt. Beide wurden als Mehrteiler für das deutsche Fernsehen bearbeitet.

"Die Frau in weiß" ist die Geschichte der jungen Laura Fairlie (Heidelinde Weis), die von ihrem gleichgültigen, selbstsüchtigen Onkel, Sir Frederic Fair-
lie (Helmut Käutner), dazu gebracht wird den unangenehmen Sir Percival Glyde (Pinkas Braun) zu heiraten, obwohl sie den Zeichenlehrer Walter Hartright
(Christoph Bantzer) liebt. Ihre Halbschwester Marian Holcombe (Eva Christian) steht ihr immer liebevoll zur Seite, aber welche Rolle spielen ihre Tante,
die Contessa di Fosco (Edith Lechtape), und deren Ehemann, der Conte (Eric Pohlmann)? Und was hat es mit Lauras Doppelgängeri Anne auf sich? Der Fernseh-
film war damals ein wirklicher Straßenfeger, und es gab nur wenige Schauspieler, die wegen ihrer Rolle so unbeliebt waren wie Eric Pohlmann. Der spielte
so fantastisch, dass die Zuschauer ihn mehr verabscheuten als Pinkas Braun. Ein spannender, romantischer Thriller, der auch heute noch eine gewisse Wir-
kung hat. Es gibt leichte Abänderungen zum Buch, zum Beispiel ist Eva Christian viel zu attraktiv für ihre Rolle, die Atmosphäre bleibt aber erhalten.
Die Darstellerinnen und Darsteller muss man bis in die kleinsten Nebenrollen hoch loben.

"Der rote Schal" ist bedeutend spröder inszeniert. Die Geschichte ist auch düsterer angelegt. Allan Armandale (Heinz Ehrenfreund) und Ozias Midwinter
(Fred Haltiner), der eigentlich auch Allan Armandale heisst, sind engste Freunde. Was sie beide nicht wissen ist, dass Ozias Vater vor langer Zeit
Allans Vater ermordet hat. Allan und Ozias verlieben sich beide in die geheimnisvolle Lydia Gwilt (Ellen Schwiers), die Frau mit dem roten Schal, wel-
che undurchschaubar ist. Sie steht in enger Verbindung mit der verbrecherischen Frau Oldershaw (Ida Ehre) und Dr Downward (Arno Assmann). Es ist sehr
modern, wie der Charakter Lydias gezeigt wird, das bringt übrigens auch den Zuschauer dazu, zwischen Sympathie und Antipathie in Bezug auf Lydia zu
schwanken. Denn die beiden jungen Männer, die sie so intensiv beeinflusst, sind die Sympathieträger des Films. Allan ist romantisch und recht unbe-
kümmert, Ozias dagegen melancholisch und grüblerisch. Neben Ellen Schwiers bietet in einer Nebenrolle Edda Seippel die umwerfendste Leistung, sie spielt Frau Milroy, die Mutter von Allans späterer Flamme Nelly (Marion Marlon).

Die DVD ist der Herkunft angemessen ausgestattet, das Bild ist bei "Die Frau in weiß" oft nruhig und flackernd, bei "Der rote Schal" manchmal etwas
sehr dunkel, der Ton ist bei beiden Filmen ein wenig hohl und scheppernd. Die beiden Filme sind aber aus nostalgischen Gründen immer noch sehenswert.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Strassenfeger 10...., 18. August 2009
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Straßenfeger 10 - Die Frau in Weiss / Der rote Schal (DVD)
Inhalt

"Die Frau in Weiss"
Zeichenlehrer Walter Hartright hat eines Nachts ein unheimliches Erlebnis: Er begegnet einer mysteriösen Frau in Weiß, die aus einem Irrenhaus ausgebrochen ist. Er ist geschockt, als er in einer seiner Schülerinnen, Laura, die Frau in Weiß wieder zu erkennen glaubt.

"Der rote Schal"
Ein finsteres Geheimnis aus der Vergangenheit überschattet die junge Freundschaft der beiden Männer Ozias Midwinter und Allan Armadale wie ein lästiger Fluch. Die Ereignisse überschlagen sich, als die betörende Frau mit dem roten Schal auftaucht.

Bildbewertung
Die zehnte Veröffentlichung innerhalb der Reihe "Straßenfeger" unter "ARD-Video", widmet sich inhaltlich ganz den Literaturverfilmungen zweier Werke des britischen Schriftstellers Wilkie Collins (1824-1889).

Wilkie Collins gilt mit seinen Werken als einer der ersten Schriftsteller und Begründer des Genres der Mystery Thriller oder auch anders gesagt, des mystischen Krimis. Vorlage für die jeweils als Fernsehdreiteiler von den vier DVDs dieser Veröffentlichung kommenden, durch den WDR produzierten Verfilmungen, sind die 1860 und 1866 von Wilkie Collins geschriebenen Werke unter ihren englischsprachigen Originaltiteln "The Woman in White" und "Armadale".

Gleich der erste Dreiteiler in dieser neu gestarteten Reihe von Verfilmungen von Krimiklassikern, die 1971 produzierte "Frau in Weiss", wurde begeistert vom deutschen Fernsehpublikum aufgenommen. Der Roman von Wilkie Collins war in den Jahren zuvor schon mehrfach verfilmt worden. Aber derart begeistert und sowohl von der Presse und Kritik, wie vom Publikum selber aufgenommen kann diese, für den WDR erstellte Produktion, als geradezu einmalig gelungen und filmische Maßstäbe setzend bezeichnet werden. Ein Kritiker der damaligen Zeit bezeichnete den Dreiteiler sogar als einen "in seiner epischen Breite genießenswerten Bildschirm-Schinken".

Über neun Millionen Zuschauer sahen an drei Sonntagabenden im Mai des Jahres 1971, die spannende und packende Geschichte um den Zeichenlehrer Walter Hartright (Christoph Bantzer), der eines Nachts einer mysteriösen und anscheinend verwirrten "Frau in Weiss" (Heidelinde Weis) begegnet, die aus einem Sanatorium entflohen ist. Noch unheimlicher wird es, als Walter Hartright wenige Wochen später, an seiner neuen Arbeitstelle in Cumberland, im Hause von Sir Frederic Fairlie (Helmut Käutner 1908-1980), unter seinen Schülerinnen, genau diese "Frau in Weiss", wiederzuerkennen glaubt.

Für den WDR selbst, war dieser Dreiteiler einer der erfolgreichsten Sendungen im Jahr 1971. So verwundert es auch nicht, dass aufgrund dieses großen Erfolges eine weitere Produktion mit einer Verfilmung eines Werks von Wilkie Collins, mit dem Titel "Der rote Schal" in Auftrag gegeben wurde.

Wie schon bei Produktion der "Frau in Weiss", wurde auch für diesen Dreiteiler der Regisseur Wilhelm Semmelroth (1914-1992) beauftragt. Wilhelm Semmelroth machte sich in seiner beruflichen Laufbahn vor allem als zuständiger Produzent, einiger bereits ebenfalls in der Reihe "Strassenfeger" veröffentlichter Klassiker, einen verdient guten Namen. So war er als Produzent u.a. an einigen der überaus erfolgreichen Francis Durbridge -Verfilmungen, wie "Tim Frazer" 1963, "Das Halstuch" 1962, "Die Schlüssel" 1965 oder auch "Tim Frazer - Der Fall Salinger" aus dem Jahr 1964, beteiligt. In Manie und Art des Altmeisters "Hitchcock" ließ es sich auch Regisseur Wilhelm Semmelroth nicht nehmen, in vielen seiner Filme ebenfalls in einer kleineren Nebenrolle aufzutauchen. So sieht man ihn in der "Frau in Weiss" als Irrenarzt "Dr. Masters" und kann ihn bei "Der rote Schal" als Hotelreceptionist erleben.

Ihm zur Seite stand als Drehbuchautor, ebenfalls wie schon bei der "Frau in Weiss", auch bei "Der rote Schal", wiederum der Autor Herbert Asmodi. Die erfolgreiche und sich für den Zuschauer lohnende und sehenswerte Zusammenarbeit von Wilhelm Semmelroth und Herbert Asmodi, wurde in der Zukunft noch bei einigen weiteren Verfilmungen und Produktionen fortgeführt.

Die erzählte Geschichte bei diesen erstmals im Mai 1973 den deutschen Fernsehzuschauern gezeigtem Dreiteiler, berichtet über die Freundschaft zweier Männer, derer von Ozias Midwinter (Fred Haltiner 1936-1973) und Allan Armadale (Heinz Ehrenfreund 1942-1999). Ein dunkles Geheimnis überschattet von Anbeginn ihre Freundschaft, als "Ozias", schwer erkrankt zusammengebrochen auf einem Feld in der Nähe eines Fischerdorfes gefunden wird. Was "Allan" nicht ahnt und "Ozias" verzweifelt versucht vor ihm geheim zu halten ist, dass ihre beiden Väter erbitterte Gegner waren und der Vater von "Ozias" den Vater von "Allan" ermordete. Als plötzlich Lydia Gwilt (Ellen Schwiers), eine Frau aus der Vergangenheit mit roten Schal, die in sich das personifizierte Böse ist, auftaucht, steht "Ozias" Geheimnis in Gefahr, offenbart zu werden.

Beide Filme liegen im Bildformat 4:3 Vollbild (1.33:1) von den 4 DVD`s dieser DVD-Box vor. Die Dreiteiler "Die Frau in Weiss ", wie auch "Der rote Schal", bieten in ihrer Gesamtlaufzeit von ca. 572 Minuten beste und einzigartige Krimispannung der "alten Zeit" pur. Wurden bei der TV-Premiere in den Siebzigern, von einigen Kritikern, die Verfilmungen unter der Regie von Wilhelm Semmelroth als "Opa Fernsehen" tituliert, so war und sind es eben gerade diese Nähe und die sich eng an die Romanvorlagen haltenden Verfilmungen, nebst der beeindruckenden historischen Kostüme und Kulissen, welche diese Verfilmungen damals wie auch noch heute und jetzt mit ihrer Veröffentlichung auf DVD, einzigartig machen.

Wie schon bei den vorhergehenden Veröffentlichungen der Reihe "Straßenfeger" wurde mit hohem Aufwand der Versuch unternommen, die alten Filmaufnahmen zu restaurieren. Es ist schon vieles technisch möglich, aber eines kann selbst die beste Technik auch nicht schaffen. Es ist die Zeit, die auch sie nicht zurück drehen kann. Die alten Filme haben nun einmal einige Jahre auf dem Buckel und die Möglichkeiten der Aufnahmen waren in den Siebzigern nicht die, welche Filmemacher von heute zur Verfügung haben. Insofern befindet sich die Qualität der Bilder von den DVD`s dieser Veröffentlichung in einem angemessenen und akzeptablen Zustand, wenn auch nicht in der, von uns doch sehr verwöhnten Fernsehkonsumenten, gewohnten Qualität heutiger neuer Produktionen. Im Gesamteindruck vermag das Bild beider Filme zu überzeugen. Durch die Restauration kann das Bild nur verbessert werden und kein neuer Film entstehen. Nicht ohne Grund wird auch zu Begin der Wiedergabe eine Texttafel gezeigt, die auf diesen Umstand bei der vorliegenden Veröffentlichung hinweist.

Wie schon bei den vorhergehenden Veröffentlichungen innerhalb der Reihe "Straßenfeger", wird der Stil in der Gestaltung der DVD-Menüs beibehalten. So sind auch hier die DVD-Menüs wieder sehr übersichtlich, passend und gut bedienbar. Neben einigen Trailern zu weiteren DVD-Veröffentlichungen, findet sich ein Bericht mit dem Titel "TV Juwelen - Die Straßenfeger im neuen Glanz" über die aufwendige Restauration des Bild- und Tonmaterials unter den Extras. Was es mit dem Begriff und der Bedeutung "Straßenfeger" auf sich hat, schildert ein weiterer Kurzfilm.

Zwei Interviews, geführt und produziert von Rafalzik Arild, befinden sich ebenfalls unter den Extras dieser Veröffentlichung. Im ersten kommt Heidlinde Weiss, die Darstellerin von Laura Fairlie und Ann Catherick der "Frau in Weiss" ca. 60 Minuten zu Wort und berichtet über ihre berufliche Laufbahn und den Dreharbeiten sowie dem Danach der "Frau in Weiss.Das zweite Interview, geführt mit Ellen Schwiers, gibt die Möglichkeit in ca. 53 Minuten zahlreiche Informationen über ihr Leben und Schaffen und ihrer Rolle der "Lydia Gwilt" im Dreiteiler "Der rote Schal" zu erhalten.

Tonbewertung
Ein deutscher Ton im Dolby Digital 2.0 Mono kommt von den DVD`s dieser Veröffentlichung zu Gehör. Auch hier kann natürlich, trotz größter Bemühungen bei der Ton-Bearbeitung der alten Aufnahmen, kein komplett neuer Ton erschaffen werden. Aber es gelingt, beim Ton durch die Möglichkeiten technischer Bearbeitungen die Qualität zu verbessern.So ist der Ton zumeist gut verständlich. Leider fehlen auch bei dieser Box innerhalb der Reihe "Straßenfeger" wiederum die Untertitel. In Anbetracht dessen, dass sicher auch viele Hörgeschädigte oder Gehörlose sich diese Filme gerne ansehen würden, wäre es wünschenswert, auf kommenden Boxen dieser Reihe Untertitel anzubieten.

Gesamturteil:
Mit Veröffentlichung von "Die Frau in Weiss" und "Der rote Schal" auf DVD, durch "ARD-Video" unter "Al!VE", gelingt diesen beiden Verfilmungen bedeutender Klassiker von Literaturverfilmungen vergangener Zeiten, ein würdiger Sprung in das Zeitalter der DVD, sicher zur großen Freude zahlreicher Liebhaber diesen Filmgenres.

Autor: Torsten
Fernseh Serien auf DVD
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4.0 von 5 Sternen die frau in weiß, 29. August 2014
Von 
Wolfgang Münker (Kreuztal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Straßenfeger 10 - Die Frau in Weiss / Der rote Schal (DVD)
alleine ist ein klassiker deutscher tv-unterhaltung. ich habe den mehrteiler damals mit spannung im tv verfolgt - und er hat, auch dank der brillianten darsteller - nichts von seinem reitz verloren.
der rote schal ist mir im tv entgangen irgendwie - aber ich habe auch nichts versäumt. trotz guter darsteller (ellen schwiers, ida ehre) ist hier nur gepflegte langeweile anzutreffen
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5.0 von 5 Sternen Erinnerungen an frühere Sonntag-Nachmittag-Filme, 10. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Straßenfeger 10 - Die Frau in Weiss / Der rote Schal (DVD)
Es ist immer wieder mal schön, Filme aus der Zeit der Kindheit/Jugendzeit neu zu entdecken. Hierzu gehört auch "Der rote Schal". "Die weiße Frau" ist ein gelungener Zusatz.
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker-Verfilmung, 23. September 2008
Von 
A. Maly-Motta (Hirschenhausen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Straßenfeger 10 - Die Frau in Weiss / Der rote Schal (DVD)
Die Verfilmung von Wilkie Collins'Klassiker "Die Frau in Weiß" Anfang der Siebzigerjahre war damals eines der absoluten Fernseh-Highlights. Eine glänzende Besetzung bis in kleine Nebenrollen und eine Regie, die die vielen komplizierten Handlungsstränge sehr überzeugend aufrollte. Unvergesslich geblieben sind mir Helmut Käutner als hypochondrischer Frederick Fairlie, und der Wiener Schauspieler Eric Pohlmann,der als Conte Fosco einen der überzeugendsten Filmschurken aller Zeiten hinlegte. Auch Pinkas Braun mit seiner unverwechselbaren Stimme war die Idealbesetzung für den Dämon Sir Percival Glyde. Jenny Thelen ist in ihrer kurzen Szene als Mutter der Anne Catherick auch heute noch von einer derartig eisigen Präsenz, dass es mir beim Anschauen kalt den Rücken herunterläuft.
Auf der Seite der "Guten", die habens gegen die Bösewichter natürlich viel schwerer, ist Heidelinde Weis in einer komplizierten Doppelrolle als Laura Fairlie und Anne Catherick zu sehen. Eva Christian und Christoph Bantzer sind im Rahmen ihrer Rollen ebenfalls hervorragend gewesen.
Von der technischen Seite her störte mich schon damals das wohl von der BBC abgeschaute Verfahren, alle Innenaufnahmen im Studio auf Video zu drehen, die Aussenaufnahmen aber in einem körnigen 16 mm, ich kann mir nicht vorstellen, dass es 35 mm war. Das ist eine große Diskrepanz, aber die damaligen riesigen Kamera-Särge für das noch junge Farbfernsehen waren sicher noch nicht ausserhalb der Studios verwendbar.
Es bleibt abzuwarten, wie diese Filme auf DVD aussehen. Ich habe noch die letzte Ausstrahlung auf VHS aufgenommen. Anscheinend war bereits damals das Material stark gealtert und hatte in den Videos die für das damalige AMPEX Verfahren typischen Querstreifen und Umschalteffekte der Kopfräder, die man sieht, wenn die Bänder altern. Hoffentlich ist daran etwas getan worden. Ich freue mich, dass diese Filme nun auf DVD kommen und würde mir "Der Strick um den Hals" mit der großen Erika Pluhar ebenfalls wünschen, der soviel ich weiß der letzte Film dieser Reihe war.
Die Verfilmung brachte mich übrigens dazu, auch das Buch von Wilkie Collins zu lesen, das immerhin von keinem Geringeren als Arno Schmidt kongenial ins Deutsche übersetzt worden ist. Wenn man damit anfängt, sollte man das Telefon aushängen und das Handy irgendwo vergraben...
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und sehenswert, 30. März 2009
Von 
Tanja Heckendorn "heckendorn" (Lörrach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Straßenfeger 10 - Die Frau in Weiss / Der rote Schal (DVD)
Zwei Perlen der englischen Romankunst des 19. Jahrhunderts werden auf vier DVDs eindruckvoll ins Bild gesetzt. Kaum zu glauben, dass es in den 70er Jahren möglich war, deutsches Fernsehvergnügen auf einem solch hohen Niveau zu bieten. Wilhelm Semmelroth ist es gelungen, die seitenstarken Kriminalfälle spannend und mit einer sanften Brise Humor in Szene zu setzen. Zwar merkt man den liebevoll restaurierten Filmen ihr Alter schon an und muss auf eine hohe Bildschärfe und glasklaren Ton verzichten, aber das stört den gefesselten Zuschauer kaum, wenn er sich auf die faszinierende Handlung der dargestellten Geschichten einlässt.
DIE FRAU IN WEISS
Bereits im Jahre 1860 hatte Wilkie Collins den Roman veröffentlicht, der den Lesern schauernd die Haare zu Berge stehen lässt. Hier ist es die junge Heidelinde Weis die in einer Doppelrolle zum einen den Part der seltsamen Frau in Weiß übernimmt, aber auch die adlige Laura Fairlie überzeugend darstellt.
Der junge Zeichenlehrer Walter Hartright begegnet nachts auf dem Weg nach London einer aufgeregten Frau, die ganz in Weiß gekleidet ist. Die Fremde ist aus einem Privatsanatorium geflüchtet und sucht nach einer Möglichkeit, in der Stadt bei einer guten Freundin unterzuschlüpfen. Außerdem zeigt sie Interesse an Walters neuer Arbeitsstelle, da ihr der Ort aus frühen Kindheitstagen bekannt ist. Hartright hilft der verängstigten Frau und fährt dann nach Limmerigde, um seinen Posten anzutreten. Der Anblick seiner neuen Schülerin, Laura Fairlie, irritiert ihn jedoch sehr. Denn die zarte Laura gleicht bis aufs Haar der Frau in Weiß. Handelt es sich hierbei nur um einen Zufall? Bald berichtet man im Dorf von einer geisterhaften Erscheinung auf dem Friedhof. Anscheinend ist die verwirrte Fremde ebenfalls nach Limmeridge gekommen und hat eine wichtige Mission: Sie möchte Laura vor einer Heirat mit Sir Percival warnen und der Verlobten von dem düsteren Geheimnis des adligen Charmeurs erzählen. Die Halbschwester Lauras, Marianne Halcombe, hält die Angelegenheit jedoch für Hirngespinste einer verwirrten Seele. So zieht sich Walter, der bereits zärtliche Gefühle für Laura entwickelt hat, taktvoll zurück. Als er jedoch nach einem längeren Auslandsaufenthalt nach England zurück kommt, liegt Laura auf dem Friedhof in Limmeridge begraben. Marianne berichtet von haarsträubenden Vorgängen in Sir Percivals Anwesen und von einer Verschwörung, in die auch der gefährliche Conte Fosco verwickelt worden sei. Doch es liege die falsche Leiche in der Erde, Laura weilt noch unter den Lebenden und wartet verzweifelt auf Hilfe. Wird es dem mutigen Walter Hartright gelingen, die Verbrechen Sir Percivals ruchbar und seine große Liebe, Laura, glücklich zu machen?
DER ROTE SCHAL
Ellen Schwiers spielt die Frau mit dem roten Schal, die den Tod in ein verschlafenes englisches Fischerdorf bringt. Die Schatten der Vergangenheit haben die Witwe Armadale eingeholt, die hier zurückgezogen mit ihrem Sohn Allan gelebt hat. Pfarrer Brock findet in ihrem Zimmer einen letzten Brief mit der Bitte, ihren Sohn vor der Frau mit dem roten Schal zu schützen und auch vor dem Namensvetter, der ebenfalls den Namen Allan Armadale führt. Was die arme Tote nicht ahnen konnte, Allan ist bereits seinem Namensvetter befreundet, den er unter dem Namen Ozias Midwinter kennt. Im Gegensatz zu dem ahnungslosen Allan kennt Midwinter seit kurzem das schreckliche Geheimnis, weswegen sich die Armadales nie treffen sollten. Denn Ozias Vater hatte Allans Vater heimtückisch ermordet. Midwinter vertraut sich Pfarrer Brock an und versichert ihm, den Fluch zu brechen und ein guter Gefährte für den sorglosen Allan zu sein. Doch durch einen dummen Zufall landen die Freunde auf dem Wrack des Schiffes, wo der frühere Allan Armadale sein nasses Grab fand. Hier hat Allan einen seltsamen Traum, den Midwinter als warnendes Vorzeichen für die Zukunft deutet. Er möchte Allan am liebsten verlassen, doch das lässt der Freund, der nichts auf dessen Aberglauben hält, nicht zu. Doch schwebt das Orakel wie ein bedrohlicher Schatten auf den Freunden. Wird sich der Traum erfüllen und welche Rolle wird die geheimnisvolle Frau im Leben der Armadales spielen?

Während "Der rote Schal" manchmal wie ein Kammerspiel wirkt und auch durch etwas überzogene Darstellungen zum Lächerlichen neigt und so spannenden Momenten die Spitze nimmt, ist die "Frau in Weiß" atmosphärisch dichter, sehr intensiv und ernsthaft in Szene gesetzt. Beide Adaptionen weichen nur unwesentlich von der Buchvorlage ab und wurden auch geschickt gekürzt.
Wilhelm Semmelroth lässt es sich nicht nehmen, selbst in seinen Filmen aufzutreten und übernimmt jeweils eine Minirolle. In der "Frau in Weiß" spielt er einen Irrenarzt und in "Der rote Schal" arbeitet er in einem Hotel in London.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich auf DVD, 5. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Straßenfeger 10 - Die Frau in Weiss / Der rote Schal (DVD)
Ich habe die Filme früher geliebt. Sie wurden aber irgendwie nie wiederholt, deshalb habe ich sie jetzt auf DVD gekauft. Hat sich gelohnt.
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Straßenfeger 10 - Die Frau in Weiss / Der rote Schal
Straßenfeger 10 - Die Frau in Weiss / Der rote Schal von Wilhelm Semmelroth (DVD - 2009)
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