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am 10. September 2008
...ich habe nur Angst, vorher nie gelebt zu haben. Megan Stark(Marcia Gay Harden) hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Nach mehreren Chemotherapien muss die Krankenschwester einsehen, dass sie in ihrem Kampf gegen die Krankheit den Ring als Verliererin verlassen wird. Megan hat noch ein paar Wochen, vielleicht. Ihr Mann Tom(Kevin Bacon) kommt mit der Situation nicht klar. Der Lokführer ist ein kantiger, wortkarger Mann, der die Beziehungsprobleme mit seiner Frau weder lösen noch verstehen kann. Als sie ihm jetzt ihren nahen Tod mitteilt, will Tom auch das nicht hinnehmen. Aber auf Tom kommen noch andere Probleme zu.
Eine junge Frau, die aufgrund von Suchtproblemen aus dem Leben scheiden will, stellt sich mit ihrem Wagen auf die Schienen. Dabei hat sie ihren 12jährigen Sohn Davey dabei. Davey kann gerade noch aus dem Wagen springen, als Toms Zug das Auto erfasst und Daveys Mutter tötet. Obwohl alles für Selbstmord spricht, wird eine Kommission eingesetzt, die Toms Verhalten prüft. Hätte er den Zusammenstoß vermeiden können? Für Tom bricht eine Welt zusammen, die Bahn ist der Mittelpunkt seines Lebens. Er wird suspendiert und muss zu Hause auf die Anhörung warten. Dort packt Megan bereits die Koffer. Sie will noch einmal nach San Francisco, mit oder ohne Tom.
Währenddesen wird Davey zu einer Pflegefamilie gebracht. Dort läuft er weg und besorgt sich Toms Adresse. Er will den Mann sehen, der seine Mutter getötet hat. Gerade als Megan Tom verlassen will, findet der Junge Tom. Er schiebt ihm die Schuld für den Tod der Mutter zu. Megan versucht zu vermitteln und gemeinsam mit Tom nehmen sie sich des Jungen an. Von da an läuft Tom und Megans sonst so geordnetes Leben völlig aus dem Ruder. Mit Hilfe des Jungen finden die beiden Menschen wieder zusammen. Aber Megans Tod steht unmittelbar bevor...

Rails & Ties ist kein Drama der absoluten Spitzenklasse. Diesen Anspruch hat der Film auch nicht. Es ist eine wunderbar klar erzählte Geschichte um Gefühle, die Liebe, das Leben und den Tod. Regiseurin Alison Eastwood wurde in der amerikanischen Kritik vorgeworfen, ihr Film erinnere fast an Produktionen der 50er Jahre, sei vorhersehbar und zu einfach gestrickt. Diese Kritik wird dem Film jedoch nicht gerecht. Zu schwarzweiß ist hier, meiner Ansicht nach, die Sicht der Kritiker. Marcia Gay Harden spielt die todkranke Megan überaus glaubhaft und Kevin Bacon gibt den schwierigen, unnahbaren Tom Stark so gut, wie ich das nicht für möglich gehalten hätte. Unterlegt werden die eindrucksvollen Bilder mit einem anspruchsvollen Soundtrack, u.a. von Sade und Van Morrisson, vornehmlich mit Liedern, die wenig bekannt sind.

Wer nicht zuviel erwartet und sich einen ruhigen, nachdenklichen Film anschauen möchte, der ist mit Rails & Ties gut bedient. Sollen die Kritiker schreiben, was sie wollen, entscheiden müssen sie als Zuschauer selbst.
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. Oktober 2008
Ich habe mir den Film aus der Videothek ausgeliehen und begeistert angeschaut. Meine Güte, was für eine Geschichte. Zunächst verliert der Junge seine Mutter, weil sie sich mit ihm im Auto auf eine Bahngleise stellt, dann kommt er in eine Pflegefamilie, in der er sich nicht wohl fühlt und dann geht er freiwillig zum "Mörder" seiner Mutter und seiner Frau, ohne zu wissen, dass sie an Krebs sterben wird.

Miles Heizer spielt die Rolle des Jungen wirklich überzeugend, Marcia Gay Harden spielt fast schon oscarreif, eine tolle Leistung, auch Kevin Bacon macht seine Sache sehr gut. Die Geschichte ist mir Szenenweise an die Nieren gegangen, als das Auto vom Zug getroffen wird, hatte ich sogar eine Gänsehaut.

Insgesamt eine interessante und traurige Geschichte mit einer sehr ruhigen Umsetzung und sehr überzeugenden Schauspielern. Für Drama-Freunde spreche ich eine Empfehlung aus! Ein schönes Drama, das zum Nachdenken anregt!
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am 9. September 2008
Ab un zu sehe ich einen Film, der mir erst im Nachhinein (ein paar Tage danach) erst richtig gut gefällt. Nun auch wieder.
Der Film heißt "Rails & Ties". Er handelt von einem Lockführer, dessen krebskranken Frau und einem Kind, dessen Mutter auf den Eisenbahnschienen Selbstmord begeht. Das Schicksal führt alle Personen zusammen und zeigt uns wieder mal, aus welchen verschiedenen Perspektiven das Leben gestaltet ist und es ist wieder ein Beweis, dass es nicht nur Schwarz und Weiss auf dieser Welt gibt.

Der Satz von der krebskranken Frau Megan:" Ich habe nicht davor Angst, zu sterben. Ich habe davor Angst, dann nie gelebt zu haben." hat mich persönlich sehr getroffen.
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am 2. Februar 2013
Mit ,,Million Dollar Baby" und ,,Gran Torino" verfilmte Clint Eastwood zwei Meisterwerke. Aber auch Alison Eastwood steht ihrem Papa (im punkto Regieführung) in nichts nach. Ein sehr emotionales und zeitgemäßes Drama, was einem nahe geht. Marcia Gay Harden, in der Rolle der krebskranken Megan Stark, hätte für meine Begriffe einen Oscar verdient. Ihr Mann Tom (Kevin Bacon) will die Krankheit seiner Frau nicht annehmen und frißt seine Emotionen in sich hinein. Er flüchtet sich in seine Arbeit als Lokführer. Eines tages geschieht ein Unglück auf den Gleißen.
++Spoiler++
Der 12jährige Davey überlebt den Unfall, seine Mutter, die den Freitot wählte, nicht. Jetzt macht sich der Junge auf, Tom zu suchen und ihn zur Rede zu stellen. Doch dabei lernt er Tom's kranke Frau Megan kennen. Es entsteht eine familiäre Beziehung zwischen den dreien. Doch nach einiger Zeit folgt das nächste Unglück. Megan verliert den Kampf gegen ihre Krankheit....
++Spoiler Ende++
Für mich großes Kino mit super Schauspielern. Der Film ist echt'n Geheimtipp.
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