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58 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als Polanski!
Jetzt werden sicher viele denken "Na toll, noch eine weitere, zigte Verfilmung der abgenudelten Story". Richtig, es gab da schon so einige... Wir erinnern uns:
Hatte doch erst Starregisseur Roman Polanski 2005 seine angeblich ultimative Verfilmung des Stoffes mit Ben Kingsley vorgelegt. Leider gibt es aber nicht wirklich DIE ultimative Verfilmung. Die ach so...
Veröffentlicht am 25. November 2008 von Sascha Rauhaus

versus
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schrecklicher Soundtrack, verfälschte Verwandschaftsverhältnisse und falsche Charakterisierung
Oliver Twist wächst als Waise in einem kirchlichen Armenhaus einer englischen Kleinstadt auf. Trotz harter Bedingungen überlebt er das entbehrungsreiche Dasein. Nachdem er bei einem Sarg-Tischler namens Mr. Sowerberry in die Lehre gegeben wird, dort aber misshandelt wird, läuft Oliver weg und will sein Glück in London versuchen. Halb verhungert findet...
Veröffentlicht am 25. Dezember 2012 von callisto


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58 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als Polanski!, 25. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Charles Dickens' Oliver Twist (2007) [2 DVD Set] (DVD)
Jetzt werden sicher viele denken "Na toll, noch eine weitere, zigte Verfilmung der abgenudelten Story". Richtig, es gab da schon so einige... Wir erinnern uns:
Hatte doch erst Starregisseur Roman Polanski 2005 seine angeblich ultimative Verfilmung des Stoffes mit Ben Kingsley vorgelegt. Leider gibt es aber nicht wirklich DIE ultimative Verfilmung. Die ach so hochgelobte, uralte David Lean - Verfilmung, die laut Kritikern immer noch als die beste gilt, mutet für heute Sehgewohnheiten seltsam langatmig, künstlich und überzogen theatralisch an (versteht mich richtig, Alec Guinness war ein toller Schauspieler, aber sein Fagin bleibt seltsam farblos und steif), die Polanski - Verfilmung bietet ausser tollen Bildern und einer wirklich bedrohlichen Spannung leider auch nichts neues, mal abgesehen von dem bis dato wohl hübschesten Oliver Twist - Darsteller Barney Clarke, der allerdings schauspielerisch sehr wenig zu bieten hat. Und der sonst oft so grandiose Ben Kingsley orientiert sich mit seinem Spiel nur allzu sehr an der Alec Guinness - Rollenvorgabe und fügt dem Charakter daher auch keine neuen Nuancen hinzu, bleibt blass und steif.
Auch die kindgerechte und deshalb eher "beschönigte" Disney - Variante( ein wunderschöner Kinderfilm, aber eine katastrophale Literaturadaption) mit einem geradezu knuddeligen Richard Dreyfuss als Fagin und "Frodo" Elijah Wood als Dodger kann nicht wirklich überzeugen. Elijah Wood gab zwar der Dodger - Rolle neue Nuancen und Charakterzüge und versah diese charismatische Figur mit einem ganz eigenen, liebenswerten Charme, doch streng genommen, war er für diese Rolle damals schon zu alt. Dreyfuss war zudem zu sehr der "liebe Onkel" und gewann Fagin nichts an Verschlagenheit und Niedertracht ab. Es gab unzählige Verfilmungen, darunter auch so prominent besetzte mit George C. Scott, Tim Curry, Andy Serkis oder Keira Knightley.
Aber rein von der Rollenbesetzung her bleibt das seinerzeit mit sechs Oscars ausgezeichnete 68er ( oder war es 1969?) Musical "Oliver" tatsächlich bis heute unerreicht. Ron Moody als "Fagin"( Oscar für die beste Hauptrolle ), Oliver Reed als "Bill Sikes" und der erst zwölfjährige Jack Wild als "Dodger" ( Oscar für beste Nebenrolle) setzten darstellerische Messlatten, die keiner ihrer Rolennachfolger jemals auch nur annähernd erreichten. Und obwohl das Musical aus heutiger Sicht eher verkitscht, zuckersüß und auch stellenweise langatmig wirkt, so bleibt es doch mit Abstand die einprägsamste aller Versionen.
Nachdem Polanski dann mit seinem "Oliver Twist" 2005 so grandios floppte ( sowohl in künstlerischer als auch finanzieller Hinsicht), weil er trotz Stars, Aufwand und toller Fotografie einfach nicht schaffte, den Zuschauer wirklich emotional zu berühren ( zu kühl, steril und distanziert inszeniert), sah es so aus, als wäre die Zeit der "Oliver Twist" - Verfilmungen endgültig vorbei.
Doch dann entschloss sich die BBC, die sich bekanntermaßen auf Literaturverfilmungen spezialisiert hat ( unter ihnen entstand auch - ebenfalls nach einer Charles Dickens - Vorlage - "David Copperfield" mit "Harry Potter"-Darsteller Daniel Radcliffe, Maggie Smith ( ebenfalls aus Harry Potter bekannt), "Gandalf" Ian Mc Kellen und "Roger Rabbitt" - Star Bob Hoskins ) mit weniger bekannten Darstellern eine weitere Neuauflage des Stoffes zu inszenieren. Und was Polanski misslang, schaffte diese Verfilmung: den Zuschauer emotional zu berühren.
Der neue britische Kinderstar William Miller ist zwar ebenso wie sein Polanski Rollenkollege Barney Clarke ein für die Rolle fast zu hübsches Kind, allerdings besitzt er etwas, dass ihn von Dutzenden seiner Vorgänger unterscheidet: Er kann nämlich schauspielern und das sogar auf eine sehr natürliche und daher glaubwürdige Weise. Wie hier bereits ein anderer schrieb, ist er nicht so edel wie Mark Lester und auch nicht so verletzlich wie Barney Clarke, er ist trotziger, wehrt sich und schafft es der sehr eindimensionalen Oliverrolle neue Facetten abzugewinnen. Ähnlich wie Timothy Spall ( Peter Pettigrew alias "Wurmschwanz" in Harry Potter) als Fagin, der zunächst aufgrund seines Äußeren eher gewöhnungsbedürftig ist, aber im Laufe des Filmes zeigt, dass er es durchaus versteht, die allzu bekannte Figur tatsächlich noch neu zu definieren. Überhaupt ist der Film bis in die Nebenrollen hervorragend besetzt und inszeniert, er bietet mehr Nebenhandlung und macht einiges nachvollziehbarer. Ganz bemerkenswert ist auch die Darstellung der Nancy erstmals durch eine farbige Darstellerin verkörpert), die sich dem Zuschauer nachhaltig ins Gedächnis brennt. Man merkt, dass er mit viel Liebe zum Detail erstellt wurde. Mit Abstand eine der besten Verfilmungen, was vielleicht auch daran liegen mag, dass der Film - auch wenn es sich jetzt blöd anhören mag - eine sehr weibliche Handschrift besitzt. Regisseur,Drehbuchautor und Produzent sind Frauen, und zwar - wie man im Making of - welche mit viel Liebe zur literarischen Vorlage. Sie versuchen sich weitestgehend nicht an vergangene Verfilmungen zu orientieren und schaffen es tatsächlich neue Ansätze zu entdecken, sowie im Film die Gratwanderung zwischen klassischem Stoff und modernen Sehgewohnheiten zu meistern.
Mit dieser Verfilmung hat BBC nicht nur eine sehr frische, entstaubte Version vorgelegt, sondern die mit Abstand realischstste, glaubwürdigste und authentischste Verfilmung geschaffen, die ohne Zweifel zu den allerbesten Verfilmungen gehört. Nur halb so teuer wie die Polanski - Großproduktion ist sie doch dreimal so wirkungsvoll.
Ich kann diese DVD ( endlich in Deutsch erschienen) vorbehaltlos empfehlen. Erwachsene meines Jahrgangs wird der Film in seiner Machart auch so manches mal sehr an die großen Kinder - TV - Klassiker der 80er Jahre erinnern, wie etwa "Jack Holborn" oder "Silas". Natürlich hat jeder "Oliver Twist" - Fan seinen persönlichen Favoriten, doch diese Verfilmung ist sicherlich einer der stimmungsvollsten, gelungensten und vor allem am besten gespielten. Ein echtes Highlight!
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schon wieder Oliver Twist?, 22. Oktober 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Charles Dickens' Oliver Twist (2007) [2 DVD Set] (DVD)
Hab ich mir aber trotzdem gekauft und heute komplett angesehen! Zuerst dachte ich auch: Ok, mal wieder die alte bekannte Geschichte! Aber 3 1/2 Stunden später (mit Making of) bin ich schwer begeistert! Es ist tatsächlich gelungen der Story noch ein paar neue Details zuzufügen!
Die Hintergrundgeschichte um Oliver wurde mit dem mysteriösen Mr.Monks sehr interessant ausgebaut. Auch vertraute Figuren wurden in einem neuen Licht dargestellt. Und witziger Weise bekommt Oliver hier von Dodger den Spitznamen "Nolly" mit auf den Weg,mit dem er auch überwiegend gerufen wird.
Dodger zieht am Ende mit Bullseye los und mann ahnt dass er in die Fußstapfen von Bill Sikes treten wird! Tom Hardy (der Shinzon aus dem letzten Star Trek Film) gibt hier einen besseren Bill Sikes als der aus dem Polanski Film. Aber an Oliver Reed kommen beide nicht ran!
Gut find ich auch dass Oliver diesmal mutiger ist. Nicht so edel wie Mark Lester oder so verletzlich wie Barney Clark.William Miller darf hier einen trotzigen Oliver geben. Einen der fordert und Bill Sikes die Stirn bietet! Respekt!
Ein schweres Erbe tritt hier Timothy Spall (Wurmschwanz aus Harry Potter) an, der glücklicher Weise nicht erst versucht in die Fußstapfen von Ron Moody oder Ben Kingsley zu tretten. Sein Fagin ist ein dicker fast tuntiger Jude der mit behebiger Gelassenheit seine Jungs leitet und schützt. Am Ende ist es Dodger der vergeblich versucht ihn zu retten.
Hat mir sehr gut gefallen der Zweiteiler! Tolle Ergänzung zu den bekannten Versionen!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke BBC!, 20. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Charles Dickens' Oliver Twist (2007) [2 DVD Set] (DVD)
Was hab ich mich nicht gefreut als ich hörte das BBC sich wieder dem Charles Dickens Klassiker animmt. Ich muss sagen, ich wurde wieder mal nicht enttäuscht! Meistens ist da wo BBC drauf steht die geballte Ladung an ausgezeichnetem Drehbuch bis hin zu perfekten Kostümen alles drin... so auch in dieser aktuellen 173 minütigen Oliver Twist Verfilmung.

Die Geschichte ist altbekannt, der kleine Oliver wurde von seiner Mutter in einem sogenannten "Workhouse" (Arbeitshaus, damals in England üblich) geboren. Während seine Mutter bei der Geburt stirbt wächst er mit anderen armen elternlosen Kindern auf bis er eines Tages wegen der nicht ausreichenden Mahlzeiten rebelliert. Oliver Twist wird daraufhin an einen Bestatter verkauft, aber auch dort wird er vom wesentlich älteren Gehilfen drangsaliert. Nach handgreiflichen Streit mit eben diesem nimmt Oliver reisaus und macht sich auf den Weg nach London.
Dort angekommen begegnet er dem Dieb Dodger der Oliver in das Versteck von Fagin & seiner aus Kinder bestehenden Diebesbande schleppt. Oliver soll schnell in das "Geschäft" mit einsteigen, aber schon bei der ersten Diebestour mit Dodger geht gewaltig etwas schief und Oliver Twist wird verhaftet...

Ich habe natürlich auch schon andere Verfilmungen des Dickens Romans gesehen und fand vor allem die 2005er Version mit Sir Ben Kingley als Fagin und Barney Clark als Oliver Tiwst gut doch hier wird dem Roman mehr "Fülle" geschenkt was natürlich auch an der enorman Laufzeit liegt. Desweiteren darf William Miller seinem Oliver Twist hier als eher "frech" und selbstbewußt darstellen was mir an dieser Stelle sehr gut gefallen hat! Aber auch Timothy Spall (Peter "Wurmschwanz" Pettigrew aus Harry Potter) verleiht der Figur Fagin ein ganz anderes auftreten als es z.B. Kingsley getan hat. Er stellt Fagin als verrückten etwas tuntigen Juden dar, der zwar immer noch habgierig ist aber jedenfalls nicht völlig gleichgültig wenn es darum geht einen kleinen unschuldigen Jungen zu töten. Besonders hervorheben möchte ich auch noch Tom Hardy (Shinzon aus Star Trek "Nemesis") als skrupellosen brutalen Dieb "Bill Sikes", der einem durch seine Darstellung wirklich das Fürchten lehrt, und auch Sophie Okonedo als die liebe herzensgute "Nancy" die hier erstmals von einer farbigen Darstellerin gespielt werden darf.

Hier stimmt einfach alles; Gute bis ins kleinste Detail perfekt besetzte Rollen, gute und vor allem passende Musikuntersteichungen, sehr gelungene Ausstattung und ein ausgezeichnetes Drehbuch das der tollen Geschichte um den Waisenknaben Oliver Twist viel Raum für Entwicklungen gibt. BBC ist halt eben doch richtige "Wertarbeit" :-)
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5.0 von 5 Sternen Schöner Film in schöner Verpackung, 31. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Charles Dickens' Oliver Twist (2007) [2 DVD Set] (DVD)
Die DVD kam schon mal pünktlich und ohne weitere Probleme bei mir an. Keinerlei Beschädigungen an der Verpackung oder sonstige Mängel.
Der Film an sich ist wunderbar gemacht. Ich hatte mich vorher nie wirklich mit der Geschichte um Oliver Twist beschäftigt, weshalb ich mir diese DVD einfach anschaffen musste. Dabei war für mich persönlich auch die Besetzung ausschlaggebend, da ich Tom Hardy und Timothy Spall schon aus anderen Filmen sehr positiv in Erinnerung hatte.
Insgesamt ist der Film sehr schön und spannend - durchaus nicht nur für Kinder zu empfehlen! Hat mir sehr gut gefallen :)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gelungene Neuinterpretation, 27. Dezember 2008
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Charles Dickens' Oliver Twist (2007) [2 DVD Set] (DVD)
Obwohl ich Oliver Twist in verschiedenen Fassungen schon so oft gesehen habe, hat es die BBC-Produktion es geschafft, das mir kaum langweilig war. Einziger Minuspunkt ist das die Vorbereitung von Oliver auf das Gaunerleben viel zu kurz kam wo sich kürzere Fassungen mehr Zeit nehmen. Man sollte sich auch auf einen andersartigen Fagin und eine dunkelhäutige Nancy einlassen, ansonsten würde ich eher die Verfilmung mit Barney Clark empfehlen. Mir persönlich hätte es zwar besser gefallen, wenn die beiden Rollen ebenfalls typisch besetzt worden wären aber sie machen das mit ihrem Schauspiel wieder wett so dass man fast vergisst, das sie im Roman eigentlich anders aussehen. Musikalisch, war mir der Film alerdings stellenweise etwas zu modern aber auch das ist nur eine Geschmacksfrage. Aber man wird trotz der kleinen minimalen Kritikpunkte trotzdem mit guter Unterhaltung belohnt, wenn man sich diese Fassung anschaut.
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5.0 von 5 Sternen Oliver Twist, 13. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Charles Dickens' Oliver Twist (2007) [2 DVD Set] (DVD)
Ein super, toller Film, Mein Sohn, der 13 Jahre alt ist liebt ihn . Ungewöhnlich , denn die meisten Jungs in dem Alter haben andere Dinge im Kopf. Ballerspiele, Horrorfilme usw...So kann man den Kindern von heute Literatur Nahe bringen und dann ausweiten
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5.0 von 5 Sternen Die beste Verfilmung, 20. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Charles Dickens' Oliver Twist (2007) [2 DVD Set] (DVD)
Ein wunderbarer Film, toll inszeniert und meiner Meinung nach gut und authentisch umgesetzt. Ich bevorzuge eindeutig die BBC-Verfilmung, da sie nicht so düster und langatmig wie der Polanski-Film ausfällt.
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4.0 von 5 Sternen Oliver Tvist, 19. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Charles Dickens' Oliver Twist (2007) [2 DVD Set] (DVD)
Die Geschichte ist Klassik , Der Film ist normal durchschnittlich gemacht. Ich habe den anderen schon besser gefallen. trotzdem möchte ic Verkäufer bedanken, das er schnell es her geschickt hat
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schrecklicher Soundtrack, verfälschte Verwandschaftsverhältnisse und falsche Charakterisierung, 25. Dezember 2012
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Charles Dickens' Oliver Twist (2007) [2 DVD Set] (DVD)
Oliver Twist wächst als Waise in einem kirchlichen Armenhaus einer englischen Kleinstadt auf. Trotz harter Bedingungen überlebt er das entbehrungsreiche Dasein. Nachdem er bei einem Sarg-Tischler namens Mr. Sowerberry in die Lehre gegeben wird, dort aber misshandelt wird, läuft Oliver weg und will sein Glück in London versuchen. Halb verhungert findet er beim jüdischen Hehlers Fagin und seiner Kinderbande Unterkunft und Verpflegung und wird in die Bande aufgenommen.
Oliver Twist dürfte wohl Charles Dickens bekanntester (Jugend-)Roman sein, was möglicherweise an seiner häufigen Verfilmung liegt, bis heute an die 25 Mal. Das liegt vielleicht daran, dass Oliver Twist eher zu den dünneren Romanen von Dickens gehört und sich so zu Verfilmungen anbietet, oder weil es einfach schon zu seiner Zeit sämtliche Hollywood Klischees bedient, bzw. erfunden hat und so die Literatur geprägt hat.

Umso erstaunlicher, dass die meisten Verfilmungen, dieses dünne Büchlein trotzdem dermaßen verhunzen, diese BBC Verfilmung aus dem Jahr 2007 ist da keine Ausnahme. Wie üblich, fällt die Mrs. Maylie Episode komplett unter den Tisch, daran ist man ja schon gewöhnt, aber, die Familien und Verwandtschaftsverhältnisse werden dermaßen verdreht, dass diese Geschichte kaum noch etwas mit der tatsächlichen Vorlage zu tun hat.
Im Original ist Oliver der Sohn eines Freundes von Mr. Brownlow und Mr. Brownlow definitiv nicht sein Großvater. Der väterliche Freund, der mit Mr. Brownlow wettet, ob Oliver die Bücher zurückbringt oder abhaut wurde gestrichen. Rose ist plötzlich ein Mündel von Mr. Brownlow. Ja, die meisten Verfilmungen verhunzten die tatsächliche Personenkonstellation, die im Buch teilweise extrem unglaubwürdig ist, und diese Konstellation ist tatsächlich teils glaubwürdiger als das Original, hat aber nur wenig mit dem Buch zu tun.

Was mich wirklich ärgerte war die teils komplett falsche Charakterisierung der Figuren. Oliver ist eine sensible Heulsuse, hier jedoch ein aufmüpfiges, stures Kerlchen und so gar nicht verhungert. Außerdem ist Oliver, auch wenn der Film Oliver Twist heißt, in dieser Umsetzung eher eine Nebenfigur.
Der sanfte, freundliche Mr. Brownlow ist in kalter Mann, dem eigentlich kaum bis nichts an Oliver gelegen ist, diese sanfte Rolle übernimmt hier Rose.
Nancy ist hier eine Farbige, ich bin mir nicht sicher, ob Dickens Nancy wirklich beschrieben hat, aber sie wirkt irgendwie wie die gewollte Quotenschwarze.
Richtig übel ist aber der Soundtrack: E-Gitarre und Ziehharmonika zerstören das letzte bisschen Stimmung, das vielleicht aufkommen mag.

Ich mag ja sonst die BBC Mehrteiler, normalerweise sind sie ein Garant für gelungene Umsetzungen der literarischen Vorlagen. Aber leider muss ich weiterhin dabei bleiben, die beste Umsetzung ist für mich bisher der David Lean Klassiker in schwarz-weiß aus dem Jahr 1948: Oliver Twist
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13 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen VERGLEICH BBC - Polanski, 26. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Charles Dickens' Oliver Twist (2007) [2 DVD Set] (DVD)
Hallo.

Habe soeben die Polanski- und danach die BBC-Verfilmung gesehen. Von BBC jedoch nur die erste DVD, das hat dann wirklich gereicht.

Leider muss ich anders als ich erwartet habe den hier so guten Bewertungen widersprechen.
Aus folgenden Gründen:

Oliver Twist unterwegs nach London, dort läuft er an einem Feld mit Elektro-Zaun vorbei. Gab es damals noch nicht = Sehr schlampige Regie.

Oliver Twist unterwegs nach London, dort steht er vo dem Wegstein "60 Meilen bis London" ohne ihn anzuschauen (!!!!!!!) will er links vorbei gehen, und geht dann doch rechts vorbei. Man sieht überhaupt nicht, wo er nun hin läuft, weil man von der Straße/Kreuzung NICHTS sieht. Läuft er nun nach London??? = schlampige Regie. Bei Polanski's Version viel besser (!!!) dargestellt.

Oliver Twist beim Sargmacher. Dort wird er von dem Sargmacher-Jungen Arbeitshäusler genannt. Mag geschichtlich richtig sein, aber die in Polanski's Verfilmung genannte Variante "Armhäusler" ist doch wohl für jeden verständlich, denn nicht jeder ist geschichtlich so begabt, bzw. will mitten im Film anfangen zu "googeln". Hätte ich zuvor nicht die Polanski-Version gesehen, hätte ich das Wort wirklich nicht begriffen. Und ich bin eigentlich nicht dumm ;o) Aber ein Regisseur eines solchen Films sollte wissen, dass er auch von Kindern gesehen wird.

Als Oliver Twist vom Sargmacher flieht, schlägt sich plötzlich jeder mit jedem, ich möchte gern wissen warum? Hmm. Komisch. = Grottenschlechte Regie.

Allgemein fand ich die BBC-Verfilmung so etwas von schlecht, dass ich den Film nach der ersten DVD ausmachte. Der Grund war einfach, weil in der Polanski-Version viel mehr Seele steckte, denn es wird bei den Beziehungen der Menschen untereinander viel viel viel mehr eingegangen, was bei BBC nur immer stumpf abgehakt wird. Beispiel: Oliver und Nancy. Oliver und der Alte Mann, der ihn kurz aufnimmt (wurde mir bei Polanski's Film richtig warm ums Herz). Bei Polanski steckt auch bildlich viel mehr Farbe drin. Die Bilder sind ein reinster Augenschmaus. Außerdem sind die Bilder liebevoll ins Detail gestellt. Viel mehr als bei BBC. Und nicht zu verachten steckt bei Polanski's Version viel mehr schauspielerisches Talent drin, was ja auch eigentlich ein Großteil ausmacht, um einen Film als gut oder schlecht zu beurteilen. Bei BBC sind es eben einfach nur "textrunterratternde" Personen.

Aber jeder hat eben einen anderen Geschmack.

Bereut hätte ich es nur, wenn ich die BBC-Verfilmung zuerst gesehen hätte. Ich empfehle jeden ZUERST die Polanski-Verfilmung anzuschauen.

Hoffe hier einigen geholfen zu haben.

Polanski's Version steht jetzt in meinem Regal neben seinem "Der Pianist".

Wer mal einen super tollen Film von BBC sehen will, ohne Action und Hektik, der LEIDER unbekannt ist, dem empfehle ich "Der Längengrad - Longitude". Der ist schön ruhig, goldig und ein auch ein Augenschmaus.
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