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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pures Adrenalin - auf keinen Fall versäumen!
Die Zusammenstellung aller Solo-Aufnahmen von Martha Argerich bei Deutsche Grammophon ist keineswegs neu, da diese Aufnahmen allesamt schon einmal in der Martha-Argerich-Collection erhältlich waren. Da diese Einspielungen zwischen 1961 und 1983 entstanden, ist die Klangqualität durchaus wechselhaft, aber insgesamt trübt das den Hörgenuß nur...
Veröffentlicht am 30. November 2008 von Bernd Grill

versus
8 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gehämmere
Hatte mir diese CD Sammlung gekauft, um einen Vergleich zu haben mit den anderen großen Pianisten. Doch nach der ersten CD hatte ich keine Lust mehr weiterzuhören. Es ist wie wenn jemand permanent mit einem Hammer auf einen Nagel haut, innerlich wurde ich unruhig. Ihr Spiel lebt von den lauten Akkorden und dem nach vorne stechenden Rhythmus, nie aber von der...
Veröffentlicht am 13. Januar 2011 von Saladin


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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pures Adrenalin - auf keinen Fall versäumen!, 30. November 2008
Von 
Bernd Grill "b_grill" (Königsbronn, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Argerich-Edition: die Solo-Aufnahmen (Audio CD)
Die Zusammenstellung aller Solo-Aufnahmen von Martha Argerich bei Deutsche Grammophon ist keineswegs neu, da diese Aufnahmen allesamt schon einmal in der Martha-Argerich-Collection erhältlich waren. Da diese Einspielungen zwischen 1961 und 1983 entstanden, ist die Klangqualität durchaus wechselhaft, aber insgesamt trübt das den Hörgenuß nur wenig.
Argerichs Spiel ist hier gekennzeichnet von dem typischen Feuer ihrer Jugend - Zartbesaitete, die hier möglicherweise filigrane und detailverliebte Interpretationen erwarten, werden sicherlich enttäuscht. Stattdessen versteht es die Argentinierin meisterhaft, den hier ausgesuchten Werken ihren dramatischen Impetus zu entlocken und ungemein dichte und mit breiten Pinselstrichen aufgetragene Einspielungen vorzulegen. Das geschieht zwar bisweilen auf Kosten einiger leichter Ausrutscher (zumal bei Liszts live eingespielter h-moll-Sonate), doch was für ein geringer Preis ist das, wenn man dafür nicht mit den üblichen, steril wirkenden und bis zur Perfektion bearbeiteten Aufnahmen konfrontiert wird! Speziell Liszts h-moll-Sonate und Schumanns Kreisleriana sind hier kongenial eingespielt; die Hin- und Hergerissenheit der Romantiker in ihrer Gefühlswelt ist hier derart greifbar, daß diese Aufnahmen nur jemanden aus Stein kaltlassen könnten. Schumanns 2. Sonate sowie Chopins 2. und 3. Sonate rasen in den schnellen Passagen atemlos dahin und reißen den Zuhörer mit sich fort. Auch das 2. und das 3. Scherzo (bis heute die Referenzaufnahme) spielt Argerich mit viel Sinn für Dramatik und Brillanz. Mit diesem für sie typischen Ansatz werden auch Chopins Préludes zu einem Erlebnis der besonderen Art - man höre nur einmal Nr. 16-18 am Stück und dann Nr. 24 an!
Selbstverständlich trägt dieser Ansatz nicht immer Früchte gleicher Qualität; so wird dem einen oder anderen Argerichs Spiel bei Schumanns Kinderszenen als zu dick aufgetragen oder bei Brahms' Rhapsodien als zu oberflächlich vorkommen. Die impressionistischen Werke eines Maurice Ravel sind ihr speziell bei "Gaspard de la nuit" (eine der Referenzaufnahmen neben Pogorelich und Michelangeli) wie auf den Leib geschneidert. Die Sonatine und Jeux d'eau sind vielleicht ein wenig zu großspurig geraten, aber verstecken muß sich diese Interpretation angesichts ihrer makellosen technischen Qualität trotz allem nicht.
Schließlich noch ein Wort zu Bach: hier erlegt sich die Pianistin offenbar mehr Demut auf als vor anderen Komponisten. Denn selbst wenn ihr Spiel von der Transparenz und Zurückhaltung eines Murray Perahia doch immer noch ziemlich weit entfernt ist, so belegen die hier vorliegenden Werke (und in besonderem Maße die Englische Suite Nr. 2) erneut, daß Argerichs Technik geschliffen ist und vor allem zweckdienlich eingesetzt wird.
Kurzum: ein derart explosives Spiel ist durchaus gewöhnungsbedürftig und kann nicht immer gleich gute Ergebnisse zeitigen, aber viele der hier vorliegenden Aufnahmen zählen nach wie vor zu den besten der hier eingespielten Werke. Diese Box bietet sicherlich jedem einige spannende und neue Ansichten und kann daher nahezu vorbehaltslos empfohlen werden.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandiose Pianistin, 22. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Argerich-Edition: die Solo-Aufnahmen (Audio CD)
Die vorliegenden Aufnahmen liegen ja schon etwas zurück, haben aber nichts an Aktualität verloren. Schade, dass Martha Argerich die Solorezitals aufgegeben hat. Jugendlich Kraftvoll und trotzdem klangvoll, interpretatorisch mit sicherem Instinkt und technisch vollkommen, so kann man Argerichs Interpretationen bezeichnen. Dabei sind einige Referenzaufnahmen dabei. Höhepunkte sind die Interpretationen von Ravel, Liszt und Brahms. Wem diese CD-Box mit geringem Preis gefällt, dem sei die Aufnahme des Salburger Konzert 2009 mit Nelson Freire ans Herz gelegt. Auf dieser CD kann man dann hören und sich vorstellen, wie die reife Argerich klingt. Die in den jungen Jahren deutlich gewordenen Attribute ihres Klavierstils gelten selbstverständlich immer noch. Hinzugekommen ist eine Reife an Ausdruck und Gestaltung.
Ein großes Lob der DGG, die hoffentlich noch oft Ihre Schatztruhe an Aufnahmen öffnet und uns weitere Editionen zur Verfügung stellt.
Die Soloaufnahmen mit Martha Argerich gehören in jede CD-Sammlung oder auf den weihnachtlichen Gabentisch der Freunde der Klaviermusik.
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8 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gehämmere, 13. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Argerich-Edition: die Solo-Aufnahmen (Audio CD)
Hatte mir diese CD Sammlung gekauft, um einen Vergleich zu haben mit den anderen großen Pianisten. Doch nach der ersten CD hatte ich keine Lust mehr weiterzuhören. Es ist wie wenn jemand permanent mit einem Hammer auf einen Nagel haut, innerlich wurde ich unruhig. Ihr Spiel lebt von den lauten Akkorden und dem nach vorne stechenden Rhythmus, nie aber von der melodischen Linienführung, einzig bei Prokofjew und Strawinsky ließe ich mir so einen Stiel gefallen.
Weiß nicht, wieso Deutsche Grammophon diese Spielweise verstärkt vermarktet.

Doch scheint es eine Sichtweise weg von der Natur zu einem technisch geprägten Weltbild zu sein
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