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5.0 von 5 Sternen Starkes Comeback
Sie sind wieder da, die Herren von Megaherz. Vier Jahre nach ihrem letzten Output '5' melden sich die Münchner mit neuem Sänger, neuem Schlagzeuger und einem frischen Mann an einer der beiden Gitarren mit 'Heuchler' zurück. Und das gelingt dem Fünfer durchaus überzeugend.
Megaherz gehört zu den Bands, die neben Rammstein am ehesten mit...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2008 von mshannes

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen die "alten" CDs gefallen mir besser
Auf Megaherz bin ich erst durch Eisbrecher aufmerksam geworden
und habe mir nun schon die ein oder andere Scheibe dieser Combo zugelegt.
Die Qualität der einzelnen Alben ist recht durchwachsen,
wobei ich "Heuchler" eher zu den schwächeren zähle.
Vor allem musikalisch fehlt mir hier die "Rundheit" die ein paar Ihrer anderen
Alben...
Veröffentlicht am 24. August 2012 von Markus


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5.0 von 5 Sternen Starkes Comeback, 12. Dezember 2008
Von 
mshannes (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Heuchler (Audio CD)
Sie sind wieder da, die Herren von Megaherz. Vier Jahre nach ihrem letzten Output '5' melden sich die Münchner mit neuem Sänger, neuem Schlagzeuger und einem frischen Mann an einer der beiden Gitarren mit 'Heuchler' zurück. Und das gelingt dem Fünfer durchaus überzeugend.
Megaherz gehört zu den Bands, die neben Rammstein am ehesten mit dem Begriff der 'Neuen Deutschen Härte' verbunden werden. Dabei gehen sie aber nicht ganz so provokant wie die genannten Kollegen zu Werke, sondern legen Wert auf stimmige Aussagen in ihren Texten, z. B. bei 'Mann von Welt', 'Fauler Zauber' und 'Heuchler' oder erzeugen mit ihren Lyrics eine düstere Stimmung wie bei 'Kaltes Grab' oder 'Das Tier'. Texte und Musik kommen mir bei Megaherz wesentlich enger miteinander verwoben vor als bei vielen Genrekollegen, das ist den Münchnern meist trefflich gelungen. Dabei lässt sich die Musik gar nicht nur auf den Begriff der NDH reduzieren, auch Einflüsse aus dem Gothic- oder auch Prog-Bereich lassen sich bei 'Heuchler' nicht leugnen. Mal geht es wie beim Titeltrack recht brachial zur Sache, dann wieder schwingt eine Menge Wehmut in den Songs mit (Kaltes Grab) und bei Teilen von 'L'aventure' werde ich unweigerlich ein wenig an In Extremo erinnert. Das ganze Album ist also sehr vielseitig und abwechslungsreich ausgefallen, da hat sich die Band wirklich Mühe gegeben. Das Werk weiß auf den ganzen 52 Minuten zu unterhalten und schafft es, jeden Anflug von Langeweile vom Hörer fernzuhalten. Der Besetzungswechsel scheint der Band nicht geschadet zu haben, im Gegenteil, die ganze Platte klingt frisch und inspiriert. Instrumental gibt es sehr solide Kost zu hören und mit Frontmann Lex hat die Gruppe einen guten Fang gemacht; seine Stimme kann den Songs einen eigenen Stempel aufdrücken und ist wandlungsfähig genug, auch verschiedene Stimmungen auszudrücken. Das Ganze wird von der Produktion völlig passend in Szene gesetzt und wird veredelt durch zwei Gastauftritte der ehemaligen Bloodflowers-Sängerin Kirsten Zahn, die zusätzliche Eleganz in die Stücke einfließen lassen.
Da haben die Industrial-Metaller eine starke neue Scheibe auf den Markt gebracht, man könnte auch Comeback-Album dazu sagen. Oder waren die Fünf vielleicht nie wirklich weg?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen die "alten" CDs gefallen mir besser, 24. August 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Heuchler (Audio CD)
Auf Megaherz bin ich erst durch Eisbrecher aufmerksam geworden
und habe mir nun schon die ein oder andere Scheibe dieser Combo zugelegt.
Die Qualität der einzelnen Alben ist recht durchwachsen,
wobei ich "Heuchler" eher zu den schwächeren zähle.
Vor allem musikalisch fehlt mir hier die "Rundheit" die ein paar Ihrer anderen
Alben aufweisen. Genauso finde ich den Gesang des "neuen" Sängers gewöhnungsbedürftig.
Die Aufnahmequalität ist wie bei Megaherzalben gewohnt sehr gut
und Fehler wie Rauschen oder Fading sucht man vergebens.
Das umfangreiche Booklet
bietet neben den üblichen Angaben zu den Mitwirkenden und
den Songtexten noch Bilder der einzelnen Bandmitglieder.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen starkes Teil, 28. September 2011
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Heuchler (Audio CD)
Megaherz waren für mich immer die Band mit dem Song "Miststück", was in Discos sehr angesagt war und wo komischerweise immer die Mädels drauf tanzen waren. Während ihr Ex-Sänger Alex Wesselsky mit Eisbrecher beatlastiger rüberkommt und auch EBM Sounds integriert, rocken Megaherz mehr in Richtung Metal und Hard Rock, ohne jedoch das Tanztempelpotential ganz aus den Augen zu lassen. Der neue Sänger Matthias "Jablonski" Elsholz blieb aber nur für das Album "5".Nun haben die beiden Gründungsmitglieder mit Alexander "Lex" Wohnhaas (Seelenbrand) und Jürgen "Bam Bam" Wiehler (Bonfire) neue Mitstreiter gefunden und bringen nach vier langen Jahren eine neue Scheibe mit dem Namen "Heuchler" heraus. Gerade einen Monat bevor Eisbrecher ihr zweites Album heraus bringen! "Der Titelsong ist recht eingängig und gleichzeitig der Opener der Scheibe. Erst meine aufgeweckte Freundin zeigte mir die von mir übersehenen Parallelen zu "Miststück" dem größten Hit der Band. Ihr glaubt es nicht, probiert es aus! Große Teile des Refrains ähneln dem alten Hit frappierend. Aber lassen wir das. Musikalisch geben sich die Herzen nicht nur metallisch-rockig, sondern frönt auch den alten Werten mit dezenten Industrial Metal Sounds. Dabei fällt auf, dass die Stimme von Lex Wohnhaas des öfteren an eine Mischung aus Rammstein und In Extremo erinnert, was natürlich nicht hätte sein müssen, aber so bald der Mann im Verlauf der Scheibe richtig singen darf und dabei einige starke Refrains auf den Hörer los lässt ,ist man sich bewusst wie stark die Band mittlerweile wieder ist! Die Texte haben durchaus Tiefe, regen zum Nachdenken an und zeigen wie viel man doch mit der deutschen Sprache machen kann. Das instrumentale "Morgenrot" lässt die Scheibe dann etwas ruhiger ausklingen. Gutes Teil, Respekt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Megaherz sind zurück!, 16. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Heuchler (Audio CD)
Wie schon auf dem Cover zu sehen ist kommen Megaherz, nach einigen Jahren Pause, hier deutlich düsterer und auch um eine Spur härter als beim letzten Album "5" daher. Mag man nach dem Opener "Heuchler" noch den Eindruck haben, der alte Sänger Alexx währe zur Band zurück gekommen, wird man nach hören weiterer 4-5 Songs eines Besseren belehrt. Der neue Sänger Lex entwickelt hier seine ganz eigene Art Songs zu schreiben und zu interpretieren ohne dabei ein Richtungswechsel vorzunehmen. Die Texte sind weniger witzig, dafür lebendiger, eindringlicher und sogar systemkritisch (Mann von Welt), einfach einfallsreicher als die des Mathias Eisholz auf dem Vorgänger Album. Musikalisch bietet das Album nicht viel Neues, wirkt aber um einiges kompakter und ohne dabei zur irgendeinem Zeitpunkt langweilig zu werden.
Meine persönlichen Anspiel-Tips: Das Tier, Fauler Zauber, L'Aventure, Alles nur Lüge. Alle Freunde der NDH und Megaherz sollten hier auf alle Fälle mal rein hören und sich ein eigenes Bild davon machen. Für mich liegt hier eines der besseren Megaherz Scheiben, also ein echt gutes Album vor, daher gebe ich hier 5 Punkte!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Comeback des Jahres, 27. Juli 2008
MEGAHERZ melden sich nun auch endlich mal wieder zurück und das besser denn je. "Heuchler" ist ihr nun sechstes Album und im Gegensatz zu manch anderen Kollegen hat die Band nichts von ihrer Qualität verloren.

Dabei muss ich gestehen, war ich sehr skeptisch, was das neue Album anbelangt. Wieder hat die Band einen neuen Sänger am Start und war lange Zeit ohne Label. Nun sind sie wieder bei Golden Core / Zyx gelandet, wo sie zu ihrer Anfangszeit den Begriff "Neue Deutsche Härte" mitgeprägt hatten. Doch wie fügt sich der nunmehr dritte Sänger in der 15 jährigen Bandgeschichte in die Band ein?

Überraschend gut. In meinen Ohren klingt er wie eine Mischung aus Alexx (Ex-MEGAHERZ, EISBRECHER), Matthias Elsholz (Ex-MEGAHERZ, DIE!) und in ruhigen Momenten sogar etwas wie Till Lindemann (RAMMSTEIN). Seine Stimme ist trotzdem noch individuell genug, sodass er seinen eigenen Stil mit einfliessen lässt und nicht nur als blosses Plagiat der anderen Frontmänner anzusehen ist.

Musikalisch geht das Album auch schön Back to the Roots. Während Gruppen wie OOMPH! scheinbar nur noch auf die Chartplatzierungen schielen und sich während der letzten drei Alben in eine immer kommerziellere Richtung entwickelt haben, gehen MEGAHERZ glücklicherweise einen vollkommen anderen Weg. Sie haben ihren Stil schon immer konsequent weiterentwickelt, ohne ihre Herkunft zu verleugnen. "Heuchler" ist nun das wahrscheinlich ausgereifteste und beste Album in der Bandgeschichte und könnte im leider oft belächelten NDH-Bereich wieder für etwas Furore sorgen. Rifftechnisch geht es wie eh und je brachial und in Stakkatomanier voran, der Rhythmus ist klar strukturiert und hämmert sich sofort ins Gedächtnis ein. Neuerdings werden des Öfteren auch Streichinstrumente zur Unterstützung eingesetzt. Das alles in Verbindung mit der astreinen, absolut fetten Produktion sorgt dafür, dass "Heuchler" von jedem Freund der deutschen Härte geliebt werden wird.

Textlich geht es (wenig überraschend) auch wieder sehr direkt zur Sache. Diese sind zwar nicht immer frei von Klischees oder pathetischen Phrasen, passen mit ihrer direkten Art aber perfekt zur Musik. Ausserdem wird wohl niemand von MEGAHERZ anspruchsvolle und in ihrer Aussage mehrdeutig interpretierbare Texte erwarten. Insofern wird die Band auch hier ihren Fans sicher wieder gerecht.

Okay, wer mit Neuer Deutscher Härte nichts anfangen kann, den wird auch "Heuchler" nicht bekehren. Freunde dieses Musikstils werden aber hellauf begeistert sein. Man könnte hier sogar (zumindest innerhalb der stilistischen Grenzen der NDH) von dem Comeback des Jahres sprechen.

MEGAHERZ haben vorgelegt und ich bin gespannt wie die restlichen verbliebenen Bands der Neuen Deutschen Härte darauf reagieren werden. Die neuen Alben von EISBRECHER und OOMPH! stehen ja schon in den Startlöchern.
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4.0 von 5 Sternen Starkes Comeback, 9. April 2010
Von 
Jens Pohl "JP" (Bukarest) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Heuchler (Audio CD)
MEGAHERZ wollen es noch einmal wissen und veröffentlichen mit "Heuchler" ihr mittlerweile sechstes Album, das sich mit überaus deutlichen Worten und dem Esprit der ersten zwei/drei Alben ins Gehör fräst wie ansonsten kaum ein anderes deutschsprachiges Metal-Album der letzten fünf Jahre. Ein Großteil dieser Lorbeeren gebührt Sänger Lex, der sich deutlich besser in die Band integriert als sein Vorgänger Matthias Elsholz. Nicht zuletzt klingen auch die Kompositionen wieder sehr viel gehaltvoller, härter, metallischer und auch eingängiger als auf "5".

Zwar erinnert der Titelsong aufgrund der verwendeten Riffs und dem Gesang an RAMMSTEIN, doch schon mit dem zweiten Song ("Das Tier") schwimmt sich die Band frei und präsentiert sich von einer ungewohnt eingängigen und epischen Seite, denn diese Nummer klingt auch darüberhinaus noch lange im Ohr. Viele kleine Details, wie die zarten Klänge einer spanischen Akustik-Gitarre im düsteren "Ebenbild" oder der extrem eingängige, von rockigen Riffs dominierte Refrain von "L'Aventure" hinterlassen nicht den geringsten Zweifel daran, dass MEGAHERZ ein verdammt kreatives Album vorgelegt haben, das auch lyrisch zu begeistern weiß: "Fauler Zauber" überrascht in dieser Hinsicht gleich zweimal, denn der tiefgründige Text zählt nicht nur zu den bewegendsten Momenten der Bandgeschichte, sondern auch die den Refrain veredelnden weiblichen Vocals von BLOODFLOWERZ' Kirsten Zahn machen diesen Song zu einem ganz besonderen Highlight, während "Schau In Mein Herz" sämtliche Clubs zum Beben bringen wird. Auch die düstere, tonnenschwere Halbballade "Alles Nur Lüge" offenbart einen ganz eigenen Charme, nicht zuletzt durch den erneut bravorös in Szene gesetzten Gesang von Frau Zahn.

MEGAHERZ haben sich erfolgreich einer Frischzellenkurz unterzogen, denn "Heuchler" ist ohne Zweifel das beste und abwechslungsreichste Album der Band, das nicht nur die neuen sondern auch viele der alten Fans wunschlos glücklich machen wird und dabei nicht nur vom variablen Gesang von Neuzugang Lex profitiert, sondern auch vom Hitcharakter jedes einzelnen Songs an sich. Auch die Produktion läßt keinerlei Wünsche offen, so dass dieses Album auch für Fans von RAMMSTEIN, OOMPH! und EISBRECHER ein absolutes Muss darstellt.
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4.0 von 5 Sternen Megaherz mal wieder anders., 26. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Heuchler (Audio CD)
Nun, ein neues Megaherz-Album war in Arbeit. Was habe ich mich über diese Aussage gefreut. Ich habe Megaherz immer gern gehört, die Texte haben es eigentlich immer geschafft mich zu fesseln, mir aus der Seele zu sprechen oder mich einfach mitzureißen. Dementsprechen war die Messlatte, von meiner Seite aus, immer sehr hoch angesetzt.

Der erste Sänger von Megaherz, Alexx, hat Megaherz damals sehr geprägt und so wollte man Megaherz auch behalten. Leider verließ Alexx die Band und hinzu kam Jablonski - Nun... ein umstrittenes Thema, wie ich hier feststellen muss. Sicherlich war es nicht mehr dieselbe Musik. Das ist aber verständlich - anderer Sänger, andere Musik. Logisch. Ich finde allerdings das Jablonski Megaherz sehr gut weitergeführt hat mit dem Album "5". Ich mochte jedes seiner Lieder und es war immernoch Megaherz. Keinesweg ein Abklatsch von Rammstein oder irgendetwas, was nicht "hart" genug war.

Megaherz hatte immer zwei Arten von Liedern, eben eine Medaillie mit zwei Seiten. Schöne & fesselnde Texte, harte & obszöne Texte. Alle regen zum Nachdenken an. Nun hat Megaherz leider wieder einmal einen neuen Sänger - Lex - Ich muss sagen, ich ging' ziemlich skeptisch an die Sache heran. Schließlich ist es nicht leicht eine so einzigartige Band weiterzuführen.. Und ob das nochmal funktionieren konnte? Nun..ja...

Der Kauf war es auf jeden Fall wert. Sicher - wiedereinmal ein Megaherz ~ anders. Aber... dennoch schafft es Lex Megaherz irgendwo wieder auferblühen zu lassen. Ich finde keineswegs das "Heuchler" wie ein Rammsteinlied klingt. Ähnlich? Kann sein. Aber nicht wie ein Abklatsch. Es ist immernoch ein eigener Style. Mit "Kaltes Grab" haben wir wiedereinmal ein sehr schönes und trauriges Lied, ganz auf Megaherzschiene. Sicherlich anders, aber es klingt nach Megaherz!
Lange Rede, kurzer Sinn.

Hört euch die Lieder selbst an. Ich kann das Album nur empfehlen. Ich habe mir die Lieder auch desöfteren anhören müssen. Aber mitlerweile gefällt mir das Album richtig gut! Also lasst euch nichts erzählen und gebt Megaherz eine Chance. Es ist ein neues Megaherz, aber es erinnert an das Alte und führt jenes in neuen und doch bekannten Arten und Klängen fort.

Viel Spaß beim hören!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht wirklich..., 3. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Heuchler (Audio CD)
Ich habe mich jetzt lange gescheut diese CD zu bewertet, da ich Megaherz eigentlich positiv gesinnt bin und keine Negativ-Rezension schreiben wollte, aber ich finde man kann hier nicht den Gesamteindruck stehen lassen, dass "Heuchler" gut wäre!

Klar, die Band musste in der Vergangeheit viel durchmachen und das neue Baby ist ja auch nicht komplett schlecht. Es gibt einige fette Riffs und das Ganze ist irgendwie auch okay ...

Aber: Innovativ ist an "Heuchler" gar nichts. Wenn man schon die ein oder andere Platte dieses Genres gehört hat, kommt einem alles schon sehr bekannt vor. Dennoch könnte es ja ein spassmachendes Standardwerk ohne große Überraschungen sein. Ist es aber auch nicht! Und das liegt am neuen Sänger.

Ich will jetzt gar nicht allzu sehr über Lex Wohnhaas herziehen, denn es ist sicherlich kein leichtes Erbe, welches er hier antritt. Rein stimmlich ist er auch echt gut! Er kann den flüsternden/sprechenden Alexx, er kann den schreienden Alexx, er kann auch den singenden Alexx täuschend echt (Was insbesondere live, bei den alten Stücken natürlich cool ist). Desweiteren kann er den obligatorischen, tiefgestimmten Til Lindemann mit rollendem "R" und er beherrscht (das ist mal was Neues!!!) auch den Michi Rhein (InEx). Man merkt schon: Eigene Aktzente sind gleich Null. Für alles, dass über eine Coverband hinaus gehen soll schlichtweg zu wenig!
Textlich wird die Sache leider sogar noch unterboten. Inhaltlich hat man den Eindruck, der Sänger hätte ein "NDH - Worüber singt man? - Buch" gewälzt und arbeitet jetzt stoisch die ausgelutschten Themen ab. Und die Reime sind über weite Strecken eine Farce! Alexx hat im Laufe seiner Karriere ja schon einige Reim-dich-oder-ich-fress-dich-Monster erschaffen, aber das hier ist teilweise unerträglich!
"Du bist das Alphatier. Du gehst durch jede Tür." ... "Du kommst in unsere Stadt. Machst alle Läden platt." usw. Oh Gott!
Krass auch der Refrain vom Titelstück:
"Heuchler - du bist ein ... Heuchler - ein verdammter ... Miststück ähh Heuchler ..." Das darf doch nicht wahr sein Jungs!

Ich will jetzt nicht falsch verstanden werden. Ich freue mich EHRLICH, dass die Band nach allen Niederschlägen nicht aufgibt und wieder ins Studio und auf Tour geht! Diese CD ist auch ein aufmunterndes Lebenszeichen. Aber mehr eben wirklich nicht!

Fände es cool, wenn es eine nächste Platte gibt! Da muss dann aber ein bisschen mehr kommen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der NDH Sommer, 26. Juli 2008
Den "NDH" Sommer eröffnen Megaherz vor Eisbrecher und OOMPH! mit ihrer neuen Scheibe "Heuchler".

Auf der Scheibe hören wir den Texten des bereits dritten Megaherz Sängers "Lex" zu, welcher ja bereits zur ich glaub dritten Staffel mit seiner damaligen Band den Titeltrack sang. Sein Gesang reicht zwar weder an Alexx und im besonderen nicht an den von Matze ran, aber die Texte sind für mich die Überraschung des Albums. Zwar gibts wie für diese Musik üblich auch wieder ne Menge Schüttelreime aber lange nich soviel wie auf "5". Zusätzlich sind sie teilweise gefühlvoll geschrieben und bringen die Sache auf den Punkt.

Musikalisch hält sich die elektronische komponennte die Megaherz früher ausgemacht hat sehr dezent im Hintergrund. Stattdessen wird sehr organischer Rock geboten mit einigen ordentlichen Metalanteilen. Die Gitarren klingen teilweise nach ruihgeren Songs von amerikanischen Bands wie Killswitch Engage (also wirklich die ruihgeren.. denn Megaherz machen sicher kein Metalcore).

Im Grunde also ein Album mit typischem Megaherzsound kombiniert mit Druckvollem Schlagzeug und Gitarren und dezenten elektronischen Melodien im Hintergrund.

Anspieltipps: Heuchler, Ebenbild, L'Aventure, Schau in mein Herz, Kaltes Grab.. ach eigentlich alles.

Auf der limited edition gibts noch zwei weitere Versionen des Songs "Das Tier"... einmal mit Orchester und rock.. und einmal nur Orchester.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich, 30. August 2008
Ich höre Megaherz seit "Kopfschuss", habe diese Band lieben und schätzen gelernt. Als dann der Sänger ging und Eisbrecher gründete, dachte ich es sei vorbei mit Megaherz. Als dann ein Album mit einem anderen Sänger kam, hörte ich es mir damals an und entschied mich dieses halbherzige Schlechtwerk nicht zu kaufen. Das schien als ob Megaherz es niemals wieder schaffen würde.
Als dann dieses Album veröffentlicht wurde, war ich etwas vorsichtig und hörte erstmal rein. Beim ersten Mal dachte ich schon, nicht schlecht. Beim zweiten und genaueren hinhören fand ich es einfach nur genial. Die Texte sind gut und durchdacht, ein richtig rockiges Album was wieder Freude beim Hören macht. Ich würde sagen, sie haben sich weiter entwickelt "UND" sind musikalisch ein Stück zurück in ihre Vergangenheit gereist. Der neue Sänger reiht sich sehr gut ins Gesamte Soundbild mit ein. Megaherz haben einen guten Ersatzsänger gefunden. Für mich das beste "NDH" Album dieses Jahr. War ich doch von Eisbrecher und Oomph! etwas stark enttäuscht.
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Heuchler
Heuchler von Megaherz (Audio CD - 2008)
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