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am 29. Juli 2008
Für Neueinsteiger ist diese Box einerseits sicherlich schon aufgrund der geringen Investition empfehlenswert. Dabei wurde allerdings am Booklet gespart, denn das verdient nicht einmal diesen Namen - es sei denn, man erwartet von einem Booklet nicht mehr als das bloße Aufzählen der einzelnen Tracks. Wer also Hintergrundinformationen zu den Werken erwartet, muß sich anderswo schlau machen. Für Sammler ist dieses Manko sicherlich ein geringeres Problem, da beispielsweise die Booklets der Gesamtaufnahmen der Schubertschen Sonaten mit Schiff oder Kempff (die der eine oder andere, der an diesem Repertoire interessiert ist, auch besitzen dürfte) mehr Hintergrundwissen anbieten.
Zur Interpretation selbst sei gesagt, daß absolut hinreißend gestaltete Momente (wie etwa im Impromptu D899,3) neben seltsam aufgesetzt wirkenden Interpretationen stehen. Dazu trägt zum einen ein etwas übertriebene Pedalisierung bei und zum anderen eine Agogik, deren Sinn sich mir in manchen Fällen partout nicht erschließen will. Einer der Schwachpunkte ist beispielsweise der Kopfsatz aus der a-moll-Sonate D845. Brendel steigt hier ohnehin recht zügig ein (moderato ist vorgegeben!), um dann nach dem tristen Thema nur noch schneller zu werden und die Ruhe dieses Satzes völlig zugrunde zu richten.
Am besten kommt Brendels recht eigenwilliger Ansatz in langsamen, lyrischen Passagen zum Tragen, wie etwa im 2. Satz derselben Sonate oder im langsamen Teil der Wanderer-Fantasie, denn hier können sich die lyrischen Melodien unter Brendels feinsinnig agierenden Händen frei entfalten.
Unterm Strich steht letztlich eine Einspielung, die durchaus wunderschöne Momente beinhaltet, aber auch nicht mit unangebrachten Manierismen spart. Den "Referenzcharakter" dieser Aufnahmen (so preist Universal dem Kunden jedenfalls das Produkt an) kann man indes in ihrer Gesamtheit wohl kaum ausmachen. Bezüglich der Klangqualität sei außerdem noch erwähnt, daß diese in den 70er-Jahren entstandene Aufnahmen zum Teil recht trocken und dumpf klingen. Das ist durchaus noch im erträglichen Bereich, aber ein Ruhmesblatt für die Toningenieure ist dies wahrlich nicht. Der Trend geht somit zu 3,5 Sterne, aber angesichts der günstigen Investition seien die Abstriche teils zu vergeben und 4 Sterne zu verleihen ...
1111 Kommentare|55 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. August 2013
diese schubert-box mit alfred brendel gefällt mir von der interpretation sehr gut,die aufnahmen sind von gut bis sehr gut,die impromptus habe ich nie besser gehört,ein punkt abzug für das booklet das diese bezeichnung nicht verdient.die aufnahmequalität ist durchschnittlich bis gut,70er jahre qualität über die künstlerische qualität gibt es nichts zu beanstanden.
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am 2. Dezember 2010
Im Ganzen gesehen gefällt mir diese Box. Alfred Brendel ist für mich eine der ersten Adressen, wenn es um die Klaviermusik von Franz Schubert geht.
Für einen günstigen Preis bekommt man die bekanntesten Klavierwerke von Schubert, auch wenn man aufgrund des Preises auf ein Booklet verzichten muss, was ich schade finde.
Die Impromtus und die 3 Klavierstücke wie auch die 6 Moments musicauxs und die Wanderer - Phantasie gefallen mir außerordentlich gut. Alfred Brendel spielt sie nicht nur schön, was den Klang angeht, sondern er wird, wie ich finde, auch dem Charakter der Stücke gerecht. In ihnen ist nämlich viel Spannung drin. Auch einige Sonaten wie die D 537 und D 784 liegen bei mir hoch im Kurs.
Einiges gefällt mir aber auch weniger: Z.B. die Sonaten D 958 und D 959 gefallen mir weniger. Leider vermisse ich dort die Spannung, welche in ihnen steckt. In seinen späteren Aufnahmen bringt Alfred Brendel dies wesentlich besser dar.
11 Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Mai 2015
Er ist schlichtweg der Schubertinterpret par excellence! Wie er die Sonaten spielt, das ist zum Weinen schön und ergreifend. Das kann man nicht mehr besser spielen. Als Pianist kann ich das mit Fug und Recht behaupten!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Meine Enttäuschung ist groß - sowohl interpretatorisch als auch klanglich. Brendel spielt sehr technisch, hart, kalt und trocken. Als ob Schubert ein Preuße gewesen wäre - und nicht ein Wiener. (Ist symbolisch gemeint - allfällige norddeutsche Leser mögen mir lächelnd verzeihen.) Mir fehlt da jedes Gefühl. Hier wird Schubert nicht gespielt - sondern durchexerziert. Wieso Alfred Brendel des öfteren als Referenz für Schubert-Einspielungen bezeichnet wird, ist mir völlig unverständlich.

Auch die Klangtechnik ist bescheiden und verstärkt den trockenen Eindruck : das Klavier klingt eng und stumpf.

Für mich war der Kauf ein völliger Fehlgriff !
33 Kommentare|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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