Kundenrezensionen

6
3,8 von 5 Sternen
Among Beggars and Thieves (Ltd.Edition)
Format: Audio CDÄndern
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. August 2008
Endlich ist es soweit! Wie lange habe ich mich schon auf diese Platte gefreut und endlich habe ich mir die Promo-Version des vollständigen Albums anhören dürfen. Und was soll ich sagen? Ein Fazit zu bilden fällt mir tatsächlich ein wenig schwer. Nachdem Falconer mit "Northwind" wieder nahtlos an ihre alten Glanztaten namens "Falconer" und "Chapters from a vale forlorn" anknüpfen, wenn nicht übertreffen konnten, liegt nun anno 2008 ihr bereits sechstes Studio-Album mit Titel "Among beggars and thieves" vor. Und eines kann vorweg genommen werden: Die Stilrichtung wurde im Vergleich zum Vorgänger exakt aufrecht erhalten, was natürlich value for money bedeutet. Folk-Rock vom Feinsten, der aber im Gegensatz zum Vorgänger einige Durchgänge braucht, bevor er sich in die Gehörgänge einnistet.

Los geht die Platte mit dem wirklich genialen Opener "Field of sorrow". Schneller Riff, total eingängige Melodie und viele Geschwindigkeitsänderungen machen dieses Stück zu einem perfekten Einstieg in diese Platte. Mathias Blad klingt wie eh und je und veredelt die hier gebotenen Songs mit seiner superben, musical-erprobten Stimme. "Field of sorrow" hätte auch auf der göttlichen Debut-Scheibe der Band stehen können und das will schon etwas heißen.

9/10

"Man of the hour" heißt der nächste Song und stellt einen Folk-Song erster Güte dar. Der Titel dürfte dem geneigten Fan eigentlich schon von gewissen Hörproben her bekannt sein. Erinnert stark an "Heresy in disguise" von der "Falconer" und kann stellvertretend für die gesamte Platte angesehen werden.

10/10

Das darauf folgende "A beggar hero" ist eine verträumte, zweistimmige Ballade, die von Blad und einer unbekannten weiblichen Vokalistin eingesungen wurde. Der nur ca. zwei Minuten lange Song geht sofort ins Ohr, obwohl gar kein wirklicher Refrain geboten wird und das Ganze ein wenig an frühen Minnegesang erinnert. Trotzdem wirklich stark!

8/10

"Vargaskall" ist ein in schwedisch gehaltener Titel, dessen Inhalt ich an dieser Stelle leider nicht genauer erläutern kann. Auf alle Fälle hält dieser Song einen göttlichen Refrain bereit und auch hier genießt der Folk-Faktor wieder allerhöchste Priorität. Super Melodie, ein wirklich hervorragender Song, der für mich zu den besten der Scheibe zählt.

9/10

Mit "Carnival of disgust" kehren wir wieder zur etwas verständlicheren englischen Sprache zurück. Hierbei handelt es sich um einen typischen Power-Metal-Song, der mit Double-Bass und abgehackten Gitarren-Riffs aufwartet. Im Gegensatz zu den bisherigen Tracks ein eher unauffälliger Titel, der aber trotz allem sicher nicht schlecht ist.

7/10

Der nächste Song namens "Mountain men" lässt dann wirklich heroische Stimmung aufkommen. Durch die instrumentale Unterstützung im Hintergrund kommt dieser Titel theatralisch und majestätisch daher. Blad tut mit seiner Stimme noch sein Übriges dazu und Gitarrist und Mastermind der Band Stefan Weinerhall zeigt wieder einmal, was für ein hervorragender Songwriter er doch ist. Akustische Parts treffen auf zweistimmigen Gesang und durch Double-Bass unterstützte Riffs. Was will man als Metal-Fan eigentlich mehr? Auf in den Kampf...

10/10

"Viddernas man" ist, wie der Titel schon eindeutig aussagt, wieder ein schwedischer Titel. Ein ruhiger, im Midtempo gehaltener Rock-Song, der eigentlich allein von der Stimme Blads lebt. Das Riff in der Mitte des Songs ist ganz nett, aber geht im Gegensatz zum vorigen "Mountain men" natürlich ein wenig unter. Kein schlechter Song, aber sicher einer der schwächsten dieser Platte.

6/10

"Pale light of silver moon" knüpft wieder an die beiden Opener an und bietet einen weiteren von Gott gemachten Folk-Refrain und eine Melodie, von der man sich einfach nicht satt hören kann. Auch dieser Titel erinnert wieder stark an die Anfangszeiten der Band. Wirklich gut!

9/10

"Boiling led" startet mit einer akustischen Gitarre, um dann sofort in einen elektronischen Riff überzugehen. Und als Blad's Stimme einsetzt, ist für mich klar, dass dieser Song einer der stärksten der gesamten Falconer-Diskographie ist. Eingängig, abwechslungsreich, folkig. Dieser Titel bietet meiner Meinung nach alles, was Falconer repräsentieren. Die Tempiwechsel sind exakt genau gestetzt und das Ganze klingt einfach in sich stimmig. Weltklasse...

10/10

Mit "Skula skorpa skalk" nimmt das Album langsam aber sicher sein Ende. Der vorletzte Song der Platte wird wieder in schwedisch gesungen und geht auch wie schon sein schwedischer Vorgänger-Song eher zäh und schwer ins Ohr. Zuerst lebt der 10. Song der Platte einzig und allein von einer spärlichen Instrumentierung, die dann aber langsam in einen melodischen Hauptteil übergeht. Trotzdem kann ich mich nicht wirklich damit anfreunden.

7/10

"Dreams and pyres" stellt dann den Abschluss von "Among beggars and thieves" dar. Ein majestätische beinahe 8-Minuten-Song, der nochmal alle Stile der Band in einem vereint. Schnelle, bass-getriebene Parts, musical-ähnliche Bridges und vertraute Rock-Riffs. Auch der weibliche Gesangs-Part darf wieder ran. Der rote Faden kann innerhalb dieses Songs zwar nicht unbedingt gehalten werden, doch stilistisch gibt es rein gar nichts auszusetzen. Ein super Rausschmeißer aus diesem Album, der zeigt, dass Falconer einfach genial und total abwechslungsreich sein können.

9/10

Was soll man noch zu dieser Platte sagen? Das Cover ist wie immer total gelungen und im Gesamten gesehen, gibt es fast keine Metal-Platte, die mich in diesem Jahr mehr angesprochen hätte. Ob sie besser ist als "Northwind" vermag ich nicht zu beurteilen, denn diese Platte war für mich schon ein absoluter Folk-Meilenstein.

Auf alle Fälle ist "Among beggars and thieves" ein geniales Album geworden, das jedem Fan ans Herz gelegt sei, denn etwas Besseres wird man im melodischen Hartwurst-Sektor kaum finden können.

Viel Spaß damit und nur weiter so...
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am 4. Oktober 2014
Dieses Album ist leider nicht das beste von Falconer, der Gesang ist mir viel zu leise abgemischt und die Kompositionen sind einfach nicht sehr eingängig! Ich würde das Album vermutlich nicht mehr kaufen, da ich es maximal 5 mal gehört hab und es will einfach nicht zünden. Trotzdem eine super Band.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2008
Anno Mai 2005: Mit dem Album 'Grime vs. Grandeur' tat man sich selbst und vor allem den Fans keinen Gefallen; hatte die Band um Mastermind Stefan Weinerhall und den für diese Art von Folk Metal prädestinierten Sänger Mathias Blad doch mit ihren ersten drei Veröffentlichungen (vor allem mit dem saustarken Debut) einen sehr guten Start hingelegt. Doch mit verändertem Sound und dem neuen Sänger Kristoffer Göbel passte gar nix mehr und die Fans waren vor den Kopf gestoßen.
Doch zurück zur Gegenwart, dieses Album ist nach 'Northwind' aus dem Jahr 2006 bereits das zweite Album mit Rückkehrer Blad und die Band hat endgültig die Kurve gekriegt, und spätestens jetzt dürften auch alle alten Fans wieder versöhnt sein. Gleich der Einstieg mit dem treibenden "Field Of Sorrow" ist klasse, beim folgenden "A Beggar Hero" kommen die typischen schwedischen Folk-Einflüsse vollends zur Geltung. Obwohl diese eigentlich jederzeit in dem unverwechselbaren Gitarrenspiel von Weinerhall präsent sind und natürlich wie von dieser tollen Band gewohnt, auch in den backing vocals sowie mit einigen Zwischenspielen mittels altertümlicher Instrumente dokumentiert wird. Mit "Vasgaskall" gibts dann ein weiteres Paradebeispiel, allerdings in schwedisch gesungen; ebenso wie das romantisch angehauchte "Viddernas Man" sowie "Mounting Men" in welchem Blad von weiblichem Gastgesang unterstützt wird.
Nuff said, das restliche ebenfalls sehr starke Songmaterial zieht ihr Euch gefälligst selbst rein. Denn hier kann als Anhänger dieses Genres rein gar nix falsch machen, da Falconer wieder zu den spannendsten Bands der Szene gehören, zugreifen!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. August 2008
Schade, auch mit Album Nr. 2 nach der "Reunion" mit Sangeswunderknabe Matthias Blad kann man an die eigenen Frühwerke nicht mehr so ganz anknüpfen. "Falconer" und "Chapters From a Vale Forlorn" bleiben nach wie vor das Maß aller Dinge in Sachen Nordic Folk Metal, ohne das inzwischen übliche Humba Humba Täterä. Nachdem Sänger Mathias Blad die Band damals verließ bzw. verlassen musste, um einem tourfreudigeren Sänger Platz zu machen, was kreativ und musikalisch dann vollkommen in die Hose ging, wurde er dann flugs von Bandleader Stefan Weinerhall zurück ins Line up gehievt, woraufhin dann mit "Northwind" das dritte "echte" Falconer Album entstand. Aber wie so oft, bei Wiedervereinigungen war die Magie irgendwie dahin. Und so verhält es sich eben auch mit Among Beggars And Thieves. Sicher, musikalisch geht man inzwischen absolut kein Risiko mehr ein und fährt exakt im Kielwasser der eigenen Vergangenheit (wogegen auch nichts zu sagen wäre), nur plätschern viele Songs recht unspektakulär am Hörer vorbei. Es ist eben durchweg nett, einige Songs sind auch richtig gut, aber im großen und ganzen reicht es eben nicht aus, um nochmal richtig die Kurve zu kriegen. Gern hören tu ichs irgendwie trotzdem und wenn nur um mich darauf zu freuen endlich nochmal die ersten beiden Falconer Scheiben rauszukramen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Oktober 2011
Diese Rezension ist eher subjektiv. Ich habe alle Alben von Falconer und muss leider nach wie vor feststellen, dass das beste Album noch immer das 1. (Falconer) ist. Doch an und für sich hört es sich trotzdem gut. Deshalb auch 4 Sterne.
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0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. August 2008
Die ersten beiden Falconer Alben sind für mich Meilensteine des epischen Power Metals mit Folk Einschlag (wenn man das so sagen kann).Danach fielen die Leistungen der Truppe um Ex Mithotyn Klampfer Stefan Weinerhall konstant ab. Das schwächste Album der Truppe, "Grim vs. Grandeur",kann das neue Album zwar wieder toppen.Jedoch in die Reihe der Bandklassiker wird es sich sicher auch nicht einreihen.Zwar sind die meisten Songs annehmbar und mitunter sogar gut. Aber das Potential der Truppe ist größer, als das sie nur "gute" Sachen abliefert. Einzig das wirklich großartige "Man of the hour" kann mit den großen Hymnen der Anfangstage von Falconer mithalten. Ansonsten wirkt mancher Song unausgereift, anderer überladen und irgendwie fehlt allen Kompositionen das Etwas. Alles in allem ist "Beggars and Thieves" kein wirklich schlechtes Album geworden. Aber halt auch nicht so gut, wie ich es mir von dieser talentierten Truppe erhofft hatte. Daher nur drei Sterne!!!Schade!!
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