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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Februar 2009
Ich habe den Film auf Empfehlung einer Freundin angeschaut und war sehr davon angetan.

"Saint Jacques" enthält alles, was einen guten Film ausmacht: er ist eine lustige Komödie, hat aber auch viel Tiefe und stellenweise ist er auch traurig.

Man muß nicht unbedingt Fan des Pilgerwegs oder sehr gläubig sein, um diesen Film zu genießen - es geht in erster Linie um die ganz persönliche Entwicklung, die Träume und Ängste und der Umgang damit. "Der Weg ist das Ziel" - dieser Satz trifft auf diesen Film ganz besonders zu, denn keiner der Teilnehmer der Wanderung auf dem Jakobsweg in diesem Film ist aus religiöser Motivation unterwegs - und doch erschließen sich allen individuell und gemeinsam neue Erkenntnisse: sie entwickeln sich weiter.

Der Film lebt von seinen unterschiedlichen Charaktren, die allesamt sehr überzeugend gespielt sind. Man schließt die Protagonisten dieser ungewöhnlichen Pilgerreise rasch ins Herz und es macht einfach Spaß, mitzuerleben, wie die Leute, die zu Beginn meist recht egoistisch handeln, nach und nach zu einer Gruppe zusammenwachsen.

Lediglich die Traumsequenzen fand ich etwas langatmig und verzichtbar. Aber das ist Geschmackssache und tut meinem Gesamteindruck keinen Abbruch.

Insgesamt ein Film, nach dessen Ansehen es einem besser geht - ein richtiger Seelenstreichler, der leider meist nur in kleineren Kinos als Geheimtipp lief.
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am 29. September 2009
Es ist ein wundervoller Film über drei unterschiedliche und zerstrittene Geschwister, die um Ihr Erbe antreten zu können gemeinsam den Jakobsweg pilgern müssen. Auf eine sehr humorvolle aber auch eindringliche Art wird gezeigt, wie die Wanderung verhärtete Muster bei allen Beteiligten der Pilgerreise aufbricht und neue Sichtweisen auf das Leben ermöglicht. Dabei wird auch deutlich, dass eine solche Reise nicht nur für Gläubige eine unheimliche Bereicherung sein kann. Im Zusammenspiel mit den tollen Landschaftsaufnahmen löst er den Wunsch aus selbst gleich loszugehen.
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am 14. Juni 2010
Man sollte hier keinen Blockbuster erwarten, genausowenig wie Humor der unter die Gürtellinie geht und mit den aktuellen Programmen aus RTL oder Pro 7 Comedie zu vergleichen ist.
Hier geht es viel mehr um eine spirituelle Reise, die unterlegt mit einem herzlichen und ästhetischen Humor ist.
Drei Geschwister, alle Erwachsen, leben in unterschiedlichen Regionen Frankreichs und sind untereinander zerstritten.
Die Mutter stirbt und übrig bleibt das Testament. Dieses besagt dass das Erbe erst aufgeteilt wird, wenn die drei Streithähne gemeinsam unter Beobachtung den Pilgerpfad bis Santiago gehen.
Verständlicherweise fühlt sich nun niemand dieser Herausforderung besonders geschmeichelt, jedoch bleibt keinem etwas anderes übrig. Gemeinsam in einer Gruppe von 8 Leuten treten sie die Reise an und was am Anfang noch undenkbar scheint...... man kann es sich wohl denken ;)
Besonders schön finde ich hier die Botschaften zwischen den Zeilen.
JEder der Wanderer taucht mit seinen eigenen Problemen auf, die jeder von uns aus dem Alltag kennt. Angst vor Versagen, Angst vor Trennung, Krankheit oder Sucht.
Wie die Themen untereinander ausgetauscht und verarbeitet werden ohne dass das im Vordergrung steht, gibt dem Film eine ganz persönliche Note mit dem sich jeder indetifizieren kann.
Der Humor steht ebenfalls zwischen den Zeilen, so wird die Katholische Kirche in ein völlig anderes Licht gestellt, als man es von einem film der sich " Saint Jaque " nennt erwartet. (z.B. Nonnen sortieren " Bitt - Zettel " aus und entscheiden welche Gebete an den Pfarrer weitergegeben werden, andere Bitten wandern in den Mülleimer :) Es kommt aber noch besser.....
Die PAnoramaaufnahmen sind ebenfalls der Hingucker schlecht hin. Unglaubliche NAturaufnahmen und Landschaften.DER GANZE FILM IST EINFACH GENIAL !
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am 13. Januar 2009
In der Überschrift ist eigentlich schon Alles gesagt. Saint Jaques Pilgern auf französisch ist einer der besten Filme der letzten Jahre. Wunderbar herausgearbeitete Charaktere tragen die Handlung, welche mal witzig, mal ernst und auch traurig ist bis nach Santiago de Compostella. Neben der Hauptgeschichte gibt es eine Reihe von Nebengeschichten, die sich auf erstaunliche Weise miteinander vermischen und eine wunderbare Geschichte bilden.

Ich gebe hier auf jeden Fall eine Kaufempfehlung ab.
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am 12. Februar 2011
Einfach wunderschön und das in allen Belangen. Der Film besticht durch herrliche Bilder, wunderbaren Schauspielern, zwischenmenschlichen Beziehungen die einen zu tiefst rühren und greift locker flockig unheimlich viele Problematiken wie Rassismus, Alkoholismus, kaputtes Ego und vieles mehr auf und macht das teilweise mit Humor und manchmal mit ganz leiser Traurigkeit das man am liebsten losheulen würde. Auf den Weg durch Frankreichs schönste Landschaft, die hier voll zur Geltung kommt, und Spanien nimmt uns der Film mit auf einer Reise in der wir als Zuschauer mitlachen, weinen und sinnieren können - und der Weg im Film ist wie immer das aller schönste -er ist das Leben ....
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am 4. Oktober 2010
Selten so einen guten Film gesehen. Da waren wir uns alle einig. Gleich zu Beginn geht es richtig los . Wortgewandt geben sich die Protagonisten und der ganzen Welt richtig um die Ohren, bis zum Glühen dergleichen. Die Kirche bekommt dabei in besonderer Weise ihr Fett weg, weshalb der Film den bibeltreuen Christen nicht gefallen wird. Auch diejenigen, die tatsächlich den beschwerlichen Jakobsweg gegangen sind, könnten die Geschichte in den falschen Hals bekommen, obwohl sie in mir eher die Lust geweckt hat den Weg zu gehen, wegen der "geistigen Reinigung", jedoch ohne jeglichen spirituellen Hintergrund. Na ja, auch eine Transalp oder andere 60 Tage Challenge kann als solche dienen. Leider werde ich dies nicht tun, auch wenn ich es, wie die Protagonisten, nötig hätte. ;-)
Und das ist die Geschichte des Films. Er zeigt uns wie bescheuert, abhängig, krank und gekränkt wir durch das Leben gehen und dadurch trotz Wohlstand die Lust am Leben verlieren.
Durch die Strapazen fangen unsere Pilger langsam an anders zu denken und zu handeln.
Ich flachse immer: "Tut dein Kopf weh, dann hacke dir den Finger ab und du wirst den Kopfschmerz vergessen." Bitte nicht nachahmen, es ist nicht wörtlich zu verstehen!
Dieser Art Gruppentherapie werden hier unsere Akteure unterzogen. Ich finde das Ende der Geschichte rührend, auch wenn es für manche oberkitschig ist. Denn in der realen Welt habe ich zwei Kinder adoptiert. Ein Pfarrer wollte es verhindern. ;-)
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am 22. September 2010
Humorvoll, sensibel, tiefgründig. Das sind die Eigenschaften dieses wunderbaren Films.
Ich hatte zuvor das Buch gelesen ohne großen Erfolg, umso überraschter war ich von dem Filmgeschehen.
Trotz reichlich Humor zeigt der Film sehr deutlich, wie sehr der Jakobsweg die Menschen verändern kann und wie aus Feinden, Alkoholikern oder Arbeitsjunkies etwas anderes werden kann.
Ich habe den Film genossen bis zur letzten Sekunde. Er war einfach nur herrlich.
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am 28. November 2008
Traumhafter Film

Der testamentarische Wunsch einer Mutter die eigenen Kinder zu versöhnen, bringt einen erfolgreichen, aber unglücklich verheirateten Geschäftsmann, seinen lebenslang arbeitslosen und alkoholabhängigen, dafür aber lebensfrohen Bruder sowie die Schwester der beiden, eine frustrierte Lehrerin, gemeinsam auf den Jakobsweg, an dessen Ziel das gemeinsame Erbe wartet.
Eine Reihe amüsanter Nebenhandlungsstränge führt die Gruppe schließlich nach Santiago de Mekka.
103min wahrlich guter Unterhaltung. Wer allerdings nach der Lektüre von Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg" nun per Video in die Erlebniswelt des Pilgerpfades einsteigen will, dem dürften 103min zu wenig Jakobsweg sein.

Ein Film abseits des Mainstream, den man einfach nur weiter empfehlen kann.
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am 4. Juli 2008
Der Film ist sehr humorvoll, dabei aber auch einfühlsam und voller Botschaften. Da neben den drei charakterlich völlig verschiedenen Geschwistern auch die weiteren Figuren ihre eigene Geschichte haben, hat der Film viele Facetten, welche ihn so schön lebensnah erscheinen lassen. Meistens geht es um die Liebe, das verwundert allerdings nicht wirklich bei einem französischen Film, aber den Streit ums Erbe, der im Mittelpunkt des Films steht, wird wahrscheinlich auch jeder mindestens einmal im Leben über sich ergehen lassen müssen.

Ich habe jedenfalls herzhaft gelacht, war oft gerührt und kam das eine oder andere Mal auch ins Grübeln.
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am 28. Dezember 2008
Eine bunt gemischte Gruppe findet sich zusammen, gemeinsam den Jakobsweg zu gehen. Die Motive für diese Pilgerreise sind höchst unterschiedlich; ebenso bunt und vielfältig sind die Persönlichkeiten der einzelnen Pilger und die Sorgen und Probleme, die jeder mit auf den Weg nimmt. Jeder geht den Weg auf seine Weise und versteht es, zu sich und zu den anderen zu finden, wodurch jeder seine Probleme auf seine Weise löst und viel von der Pilgerreise mitnimmt. Besonders beeindruckt an dem Film das "Überreligiöse", denn der Film zeigt, dass man kein gläubiger Katholik sein muss, um den Jakobsweg zu gehen. Vielmehr als die kirchliche Institution, der man angehört (oder auch nicht), und vielmehr als der konkrete Weg, den man wählt zu gehen (es muss nicht der Jakobsweg sein!), zählt die menschliche Erfahrung und die Tatsache, DASS man geht. Eine tolle Botschaft!
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